Graviermaschine Das Gravieren von Teilen in Handarbeit erfor dert eine gute Schulung und dauernde übung des Graveurs. Mit einer bekannten Graviermaschine können Trauringe auch von ungeübtem Personal durchgeführt werden. Bei dieser Maschine wird der zu gravierenden Trauring in einem an einer Kardan- aufhängung eingespannten Schwingring befestigt, der eine mit ihrem oberen Teil durch die Ausnehmung einer Schriftschablone gesteckte Führungsstange trägt.
Das Gravieren erfolgt in der Weise, dass der Gravierstichel an seinem gegen eine leichte Feder spannung beweglichen Halter von Hand auf das Gra vierfeld gedrückt wird und mit der anderen Hand die Führungsstange in der Schriftschablonenausnehmung bewegt wird, wodurch der den Trauring tragende Schwingring eine entsprechende Verstellung gegen den Stichel erfährt. Durch entsprechende Wahl der Schriftschablone können sämtliche gebräuchli chen Schriftarten, Buchstaben und Zahlen, in Traurin ge eingraviert werden.
Ein besonderer Vorteil der Ma schine besteht darin, dass sie in kurzer Zeit gleich- mässig gute Gravuren anzufertigen gestattet, die von Handarbeit nicht zu unterscheiden sind.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die bekannte Maschine zum Gravieren von Trauringen in der Weise abzuwandeln, dass sie auch zum Gra vieren flächiger Teile, z. B. von Bestecken, Uhren, Manschettenknöpfen, Siegelringen, Schildern oder der gleichen verwendet werden kann.
Die Erfindung betrifft eine Graviermaschine, de ren an einer horizontalen Grundplatte befestigte Säule im oberen Teil einen verschiebbaren Bock mit auswechselbarer Schriftschablone und im unteren Teil eine Halterung trägt, an der ein durch Fingerdruck aus der Ruhelage bewegbarer Gravierstichel und ein drehbarer Pendelrahmen angeordnet sind, in den eine Schwinghalterung für das zu gravierende Teil einge- spannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwing halterung aus einem an seinen Enden in den Pen delrahmen eingespannten Halbring besteht, der in seinem Scheitel eine von der Schriftschablone geführ te Führungsstange trägt, und dass an dem Halb ring zwei von dessen Ebene wegführende,
nach unten gekrümmte Stäbe befestigt sind, mit je einem Füh rungsbolzen zur Aufnahme eines Schlittens für das Einspannen des zu gravierenden Teiles.
Die Graviermaschine nach der Erfindung kann zweckmässig in der Weise gestaltet sein, dass die Stä be etwa mittig zwischen der Führungsstange und den Enden des Halbringes angebracht sind, wobei der gegenseitige Abstand der beiden Stäbe sich zu den Führungsbolzen hin verringert. Gemäss einer Weiter ausbildung verlaufen die von den beiden nach unten gekrümmten Stäben ausgehenden Führungsbolzen senkrecht zur Halbringebene,
sind einander parallel und führen ein sich beim Einspannen des Halbrin ges in den Pendelrahmen festklemmendes Schlitten unterteil, in dessen Keilnut ein feststellbarer ver- schieblicher Schlittenoberteil mit dem zu gravieren den Teil tragenden Spannbacken bzw. -klemmen an geordnet ist.
Die Vorteile der Graviermaschine nach der Er findung bestehen vornehmlich darin, dass ihre Schwinghalterung es ermöglicht, Teile von sehr unter schiedlicher geometrischer Form nach Einspannen in einen Schlitten schnell und sauber zu gravieren. Die Graviermaschine ist insbesondere auch vorzüg lich geeignet zum Gravieren von Besteckteilen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Graviermaschine nach der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert; es zeigen: Fig. 1 die Gesamtansicht der Graviermaschine nach der Erfindung, Fig. 2 in Vorderansicht die Schwinghalterung mit Schlitten zum Einspannen einer zu gravierenden Plat te, Fig. 3 in Seitenansicht die Schwinghalterung nach Fig. 2,
Fig. 4 die Schwinghalterung mit abgenommenem Schlitten-Oberteil in perspektivischer Ansicht und Fig. 5 zwei Schlittenoberteile mit Spannbacken, bzw. Spannklemmen zur Aufnahme des zu gravieren den Teiles.
Bei der Graviermaschine nach der Erfindung ist an einer horizontalen Grundplatte 1 eine Säule 2 be festigt. Im oberen Teil der Säule ist ein Bock 3 ver schiebbar, auf dem eine auswechselbare Schriftscha blone 4 mit buchstabenförmiger Ausnehmung 5 ruht. Im unteren Teil der Säule befindet sich eine Halte rung 6, an der ein Gravierstichel 7 befestigt ist, der gegen eine leichte Federspannung durch Fingerdruck aus der Ruhelage vertikal bewegbar ist.
An der Hal terung ist ferner ein vorzugsweise U-förmiger Pen delrahmen 8 angeordnet, der in der Horizontalebene drehbar ist und in den die Schwinghalterung für das zu gravierende Teil eingespannt wird. Die Schwing halterung besteht aus einem Halbring 9, der an sei nen Enden in den Pendelrahmen 8 eingespannt ist.
Im Scheitel des Schwingrahmens ist eine Führungs stange 10 befestigt, die mit ihrem oberen Teil durch die Ausnehmung 5 der Schriftschablone 4 hindurch- geführt ist. An dem Halbring 9 sind nach hinten zwei von der Halbringebene wegführende und nach unten gekrümmte Stäbe 11, 12 befestigt, von deren Enden aus sich nach vorn zwei Führungsbolzen 13, 14 erstrecken zur Aufnahme eines Schlittens für das Einspannen des zu gravierenden Teiles.
Die nach unten gekrümmten Stäbe 11, 12 sind etwa mittig zwi schen der Führungsstange 10 und den Enden des Halbringes 9 angebracht, derart, dass der gegenseiti ge Abstand der beiden Stäbe 11, 12 sich zu den Füh- rungsbolzen 13, 14 hin verringert. Die von den En den der nach unten gekrümmten Stäbe ausgehen den Führungsbolzen verlaufen senkrecht zur Halb ringebene und sind einander parallel.
Sie führen ein Schlittenunterteil 15, das sich beim Einspannen des Halbringes in den Pendelrahmen an den Führungs bolzen 13, 14 verklemmt. In einer Keilnut 16 des Schlittenunterteiles 15 ist verschieblich ein Schlitten oberteil 17 angeordnet, das mit einer Schraube fest stellbar ist. An dem Schlittenoberteil 17 befinden sich verstellbare Spannbacken 18 oder Spannklemmen 19 zur Aufnahme der verschiedenen zu gravierenden Teile.
Engraving machine Engraving parts by hand requires good training and constant practice by the engraver. With a known engraving machine, wedding rings can also be made by inexperienced personnel. With this machine, the wedding ring to be engraved is fastened in an oscillating ring clamped on a cardan suspension, which carries a guide rod with its upper part inserted through the recess of a writing template.
Engraving is done in such a way that the engraving stylus is pressed by hand onto the Gra vierfeld on its holder, which can be moved against a slight spring tension, and the guide rod is moved in the writing template recess with the other hand, whereby the oscillating ring carrying the wedding ring is counteracted accordingly learns the burin. By choosing the appropriate font template, all common fonts, letters and numbers can be engraved in Traurin.
A particular advantage of the machine is that it allows uniformly good engravings to be made in a short time, which cannot be distinguished from manual work.
The invention has the task of modifying the known machine for engraving wedding rings in such a way that it is also used for Gra four flat parts, eg. B. cutlery, clocks, cufflinks, seal rings, signs or the like can be used.
The invention relates to an engraving machine, de Ren on a horizontal base plate attached column in the upper part carries a movable bracket with exchangeable writing template and in the lower part of a holder on which an engraving stylus movable by finger pressure from the rest position and a rotatable pendulum frame are arranged in the an oscillating holder for the part to be engraved is clamped, characterized in that the oscillating holder consists of a half-ring clamped at its ends in the pendulum frame, which in its apex carries a guide rod guided by the writing template, and that on the half ring two leading away from its plane,
downwardly curved rods are attached, each with a guide pin for receiving a slide for clamping the part to be engraved.
The engraving machine according to the invention can expediently be designed in such a way that the rods are attached approximately centrally between the guide rod and the ends of the half-ring, the mutual distance between the two rods being reduced towards the guide bolts. According to a further development, the guide pins extending from the two downwardly curved rods run perpendicular to the half-ring plane,
are parallel to each other and lead a slide lower part which is clamped firmly in the pendulum frame when the half-ring is clamped, in the keyway of which a lockable, movable slide upper part with the clamping jaws or clamps carrying the part is arranged.
The advantages of the engraving machine according to the invention consist primarily in the fact that its oscillating bracket enables parts of very different geometric shapes to be engraved quickly and cleanly after being clamped in a slide. The engraving machine is also especially suitable for engraving cutlery items.
An exemplary embodiment of the engraving machine according to the invention is explained in more detail below with reference to the drawing; 1 shows the overall view of the engraving machine according to the invention, FIG. 2 shows a front view of the oscillating mount with slide for clamping a plate to be engraved, FIG. 3 shows a side view of the oscillating mount according to FIG. 2,
Fig. 4 is a perspective view of the swing mount with the upper part of the carriage removed;
In the engraving machine according to the invention, a column 2 is fastened to a horizontal base plate 1. In the upper part of the column, a block 3 is slidable ver, on which a replaceable writing scha blone 4 with a letter-shaped recess 5 rests. In the lower part of the column there is a holding tion 6, to which an engraving stylus 7 is attached, which is vertically movable against a slight spring tension by finger pressure from the rest position.
On the Hal sion a preferably U-shaped Pen delrahmen 8 is also arranged, which is rotatable in the horizontal plane and in which the oscillating bracket for the part to be engraved is clamped. The swing bracket consists of a half-ring 9 which is clamped in the pendulum frame 8 at its ends.
In the vertex of the oscillating frame, a guide rod 10 is attached, which is passed with its upper part through the recess 5 of the template 4. To the rear of the half-ring 9 two rods 11, 12 leading away from the half-ring plane and curved downward are attached, from the ends of which two guide pins 13, 14 extend forward to accommodate a carriage for clamping the part to be engraved.
The downwardly curved rods 11, 12 are attached approximately in the middle between the guide rod 10 and the ends of the half-ring 9 in such a way that the mutual distance between the two rods 11, 12 is reduced towards the guide bolts 13, 14. From the end of the downwardly curved rods the guide pins extend perpendicular to the half ring plane and are parallel to each other.
They lead a carriage base 15, which pin 13, 14 jammed when clamping the half-ring in the pendulum frame on the guide. In a keyway 16 of the carriage lower part 15, a carriage upper part 17 is slidably arranged, which can be fixed with a screw. On the upper slide part 17 there are adjustable clamping jaws 18 or clamping clamps 19 for receiving the various parts to be engraved.