CH418909A - Zuführeinrichtung zu Textil-Kardenbandverarbeitungsmaschine - Google Patents
Zuführeinrichtung zu Textil-KardenbandverarbeitungsmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G23/00—Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/02—Carding machines
- D01G15/12—Details
- D01G15/46—Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
- D01G15/64—Drafting or twisting apparatus associated with doffing arrangements or with web-dividing apparatus
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Description
Zuführeinrichtung zu Textil-Kardenbandverarbeitungsmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zuführ- einrichtung zu Textil-Kardenbandverarbeitungsma- schinen, bei denen eine Anzahl von Bändern einem gemeinsamen Verarbeitungsapparat, z. B. einem Streckwerk oder einer Wickelvorrichtung, einem Bandwickler oder einem Vliesbildner zugeführt wer den.
Die erfindungsgemässe Einrichtung kann vorzugs weise bei Maschinen angewandt werden, die z. B. im Schweiz. Patent Nr. 386.889 beschrieben sind, bei denen die von einer Gruppe von Karden gelieferten Karden- oder Faserbänder zwangsläufig von den Ka- landerwalzen dieser Maschinen abgegeben und einem gemeinsamen Streckwerk zugeführt werden, wo die Bänder gestreckt und dann miteinander vereinigt werden, und das so gebildete doublierte Einzelband in Wickelform in einer Kanne abgelegt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auch anwendbar auf Baum wollkämmaschinen, bei denen die von einer Anzahl Köpfen ablaufenden Bänder einem gemeinsamen Streckwerk zugeführt und vereinigt werden, und fer ner auf Bandvliesmaschinen oder dergleichen.
Die Erfindung bezweckt das Vereinfachen des Einfädelns mehrerer Bänder an einer Maschine der angeführten Art und, bei einem Bandbruch, das Faserband aus dem betreffenden Arbeitsgang aus zusondern.
Die erfindungsgemässe Zuführeinrichtung zu einer Textil-Kardenbandverarbeitungsmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Durchlaufweg der Faserbänder eine Ansaugstelle eines Saugkanals an geordnet ist, welcher Saugkanal an ein Absaugaggre- gat angeschlossen ist, wobei die Anordnung so getrof fen ist, dass die Bänder beim Einfädeln einzeln oder gemeinsam in die genannte Ansaugstelle eingeführt werden können, wo sie fortlaufend aufgenommen,
durch den Saugkanal zum Sammelbehälter geführt und darin bis zu jenem Zeitpunkt verweilen und ge sammelt werden, wo sie der nächsten Förder- oder Bearbeitungsvorrichtung zugeführt werden.
Eine Ausführungsvariante der Erfindung kann einen Beschickungsweg für die Bänder enthalten, auf dem deren Vorwärtsbewegung durch einen Luftstrom unterstützt wird, wobei die Bänder in die Ansaug öffnung von Kanälen geführt werden, die in einem Sammelkasten mit Absaugsystem enden. Die Kanäle können an einer geeigneten Stelle je eine Oeffnung aufweisen, durch die die Kardenbänder herausgenom men und zur nächsten Förder- oder Bearbeitungs vorrichtung geführt werden können.
Zwei entsprechende Ausführungsbeispiele der Erfindung sind schematisch in den Zeichnungen dar gestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 das erste und Fig. 2 das zweite Beispiel in perspektivischer Sicht, und Fig. 3 eine Einzelheit einer Saugkanalöffnung. Beim Apparat nach Fig. 1 werden die an den entsprechenden Ablieferungsstellen von vier an sich bekannten Baumwollkarden (nicht gezeigt) austreten den Karden- oder Faser-Bänder A, B, C, D von den Kalanderwalzen (nicht gezeigt)
zwangsläufig vor wärtsbewegt und nebeneinander längs eines an der Vorderseite der vier Maschinen liegenden Tisches E geführt. Nachdem diese vier Bänder zwischen fort laufend angetriebenen Einzugs-Assistierwalzen F, G durchgeführt worden sind, werden sie über eine Brücke H in ein Streckwerk J geleitet, wo sie ge streckt, in einem Bandtrichter P vereinigt und dann zu einem Wickelapparat geleitet werden.
Vor Erreichen des Streckwerkes J laufen die Fa serbänder über die Ansaug-Oeffnung K1 eines mit einem Sammelkasten L verbundenen Saugkanals K. Der Kasten L weist einen Filter auf, durch welchen die Luft aus dem Kasten fortlaufend von einem Ven- tilator-Aggregat M abgesogen wird.
Der Apparat nach der Erfindung eignet sich ins besondere für das Einfädeln bzw. Einziehen von Faserbändern. Eine der vier Karden wird in Betrieb gesetzt, und das von ihr abgelieferte Band A wird längs des Tisches durch die Einzugswalzen F, G über die Brücke H verlegt und dessen Anfang zunächst in die Saugöffnung K1 des Saugkanals K eingeführt und durch diesen hindurch in den Sammelkasten L gesogen,
während die Bedienungsperson die Einfädel- Operation für jede der drei andern Kardenbänder wiederholt. Wenn alle vier Bänder A, B, C, D durch die Saugöffnungen K1 ein- und abwärtslaufen, kön nen sie einzeln oder zusammen herausgeangelt und durch das Streckwerk J geführt werden.
Es hat sich auch als möglich erwiesen, durch den Kanal K ab- wärts in den Sammelkasten L gesaugte Bänder ohne Beschädigung zurückzuerhalten, indem diese einfach aus dem Saugstrom zurückgezogen werden.
In den Sammelkasten L gelangende Bänder wer den vom Filter zurückgehalten, im Kasten gesam melt und von Zeit zu Zeit als Abfall entfernt. Bricht ein Band in der Nähe der Ansaugöffnung K1, so wird es in den Sammelkasten L abgesaugt.
Fig. 1 zeigt einen Saugkanal N, dessen Ansaug öffnung Ni sich an einer Stelle befindet, wo sie die aus den Abgabewalzen J2 des Streckwerkes J aus laufenden doublierten Bänder aufnehmen kann, falls die Bedienungsperson noch nicht bereit ist, sie in den Wickelapparat einzuführen. Der Kanal N mündet in den Saugkanal K, so dass auch durch den Kanal N abgesaugte Bänder in den Sammelkasten L gelangen.
Offensichtlich kann der Saugkanaleinlass Ki an vielen Punkten angeordnet werden, vorzugsweise wird dieser aber bei denjenigen Verarbeitungsorganen an geordnet, wo Einfädeln erforderlich ist.
Beim zweiten Beispiel nach Fig.2 sind die An saugdüsen von einzelnen Saugleitungen Q, R, S, T bei den Abzugswalzen der entsprechenden Karden CM angeordnet. Die Röhren Q, R, S, T sind so an einen gemeinsamen, unter der Einwirkung eines Saug aggregates M stehenden Sammelkasten L angeschlos sen, dass die aus den entsprechenden Kalanderwal- zengruppen austretenden Bänder A, B, C, D in die Saugleitungen eingeführt und in den Sammelkasten gesogen werden.
Der Weg der Röhren verläuft hinter dem Streckwerk J zum Sammelkasten L. In jeder Röhre ist hinter dem Streckwerk eine Oeffnung Ri-Si-Ti vorgesehen, durch die die Bänder im Bedarfsfall aus ihren entsprechenden Röhren her ausgeholt und zwischen die Einzugswalzen J1 des Streckwerkes eingeführt werden, wie in Fig. 3 gezeigt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zuführeinrichtung zu einer Textil-Kardenband- verarbeitungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Durchlaufweg der Faserbänder eine Ansaug stelle eines Saugkanals angeordnet ist, welcher Saug kanal an ein Absaugaggregat angeschlossen ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass die Bänder beim Einfädeln einzeln oder gemeinsam in die genannte Ansaugstelle eingeführt werden können,wo sie fort laufend aufgenommen, durch den Saugkanal zum Sammelbehälter geführt und darin bis zu jenem Zeit punkt verweilen und gesammelt werden, wo sie der nächsten Förder- oder Bearbeitungsvorrichtung zu geführt werden. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch I; dadurch gekennzeichnet, dass eine durch Luftströmung unter stützte Abliefer- und Transportvorrichtung vorge sehen ist, welche Faserbänder mittels einzelner zu einem Sammelkasten mit Absaugaggregat führende Saugkanäle umfasst, wobei an ausgewählten Stellen dieser Saugkanäle Oeffnungen vorgesehen sind, durch welche hindurch die Bänder herausgenommen und auf die nächste Förder- oder Bearbeitungsvorrich tung übergeführt werden können. 2.Einrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tisch vorgesehen ist, über den die Faserbänder nach einer ersten Verarbei tungsstufe ablaufen, nebst fortwährend angetriebenen Hüfswalzen, um die Bänder vom Tisch weg über eine Brücke in ein Streckwerk zu leiten, wobei jedes Band die offeneAnsaugstelle des Saugkanals passiert, bevor es in die Streckwerk-Einzugsrollen einläuft. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass ein zusätzlicher, zum Sammel- kasten führender Saugkanal vorgesehen ist, dessen Ansaugöffnung sich bei der Bandauslieferstelle in der Nähe der Abzugswalzen des Streckwerks befindet. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Ansaugöffnung jedes ein- zelnen Saugrohrs bei den Einzugswalzen eines Streck werkes angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| CH286362A CH418909A (de) | 1961-02-13 | 1962-03-09 | Zuführeinrichtung zu Textil-Kardenbandverarbeitungsmaschine |
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Cited By (1)
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