CH418944A - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Betonfertigteilen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Betonfertigteilen

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CH418944A
CH418944A CH1009564A CH1009564A CH418944A CH 418944 A CH418944 A CH 418944A CH 1009564 A CH1009564 A CH 1009564A CH 1009564 A CH1009564 A CH 1009564A CH 418944 A CH418944 A CH 418944A
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CH
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climatic chamber
formwork
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concrete
chamber
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CH1009564A
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Skopal John
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Rotoparat Bauforschung Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/24Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for curing, setting or hardening
    • B28B11/245Curing concrete articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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    • B28B15/00General arrangement or layout of plant ; Industrial outlines or plant installations

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
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  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description


      Verfahren    und     Einrichtung        zum    Herstellen von     Betonfertigteilen       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  und eine Einrichtung zum Herstellen von Betonfer  tigteilen mit     Hilfe    von Schalungen.  



  Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe  liegt darin, die Fertigung von Betonteilen, wie Platten,  Röhren, Schächte, Träger,     Balken    usw., durch Ver  kürzung der für das Erhärten benötigten Zeit ratio  neller zu gestalten.  



  Erfindungsgemäss wird das bei einem Verfahren  zum Herstellen von Betonfertigteilen mit Hilfe von  Schalungen dadurch erreicht, dass die Schalungen mit  dem eingefüllten Beton während einer gegenüber dem  herkömmlichen Verfahren abgekürzten Zeitdauer  von 1 bis 4 Stunden durch einen beheizten     Vorbe-          handlungsraum    mit einer erhöhten Temperatur zwi  schen 30  C und annähernd dem     Wasserverdamp-          fungspunkt    gefördert werden, und dass nachher die  Schalungen von den Betonteilen entfernt und diese       anschliessend    während einiger Stunden durch min  destens eine     Klimakammer    gefördert werden,

   in wel  cher die Betonteile mit Wasser besprüht und bei  einer Temperatur von 50  C bis 60  C vollständig  ausgehärtet werden.  



  Die     erfindungsgemässe    Einrichtung zum Ausfüh  ren des     Verfahrens    zeichnet sich dadurch aus, dass  eine Förderstrasse von einer Fertigungsstelle, wo die  Schalungen mit Beton gefüllt werden, durch den Vor  behandlungsraum zu einem     Entschalungsplatz    und  von dort durch die     Klimakammer    verläuft.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     erfindungsgemässen     Einrichtung ist     schematisch    in den Zeichnungen ver  anschaulicht und nachstehend mit Bezug darauf be  schrieben, wobei in der Beschreibung auch das     er-          findungsgemässe    Herstellungsverfahren rein beispiels  weise erläutert ist.

           Fig.    1 a und 1 b zeigen je einen anderen Teil einer       Einrichtung    zum Herstellen von Betonfertigteilen im  senkrechten Schnitt längs der Förderstrasse für die  Betonteile, wobei die     Fig.    la und 1b an den strich  punktierten Linien     1-I    gedanklich zusammenzufügen  sind;       Fig.2a    und 2b stellen entsprechende Grundrisse  der beiden in     Fig.la    und     1b    gezeigten Teile der Ein  richtung dar, wobei die     Fig.   <I>2a</I> und 2b an den strich  punktierten Linien     II-II    gedanklich zusammenzufü  gen sind.  



  Das in den     Fig.la    und 2a links ersichtliche Ge  bäude 10 weist einen Förderturm 11 auf, in welchem  die Rohmaterialien, wie Kies, Sand, Zement usw.,  durch nicht dargestellte Fördermittel in einen unter  teilten Silo 12 transportiert werden. Unterhalb des  Silos 12 befinden sich     Wägeeinrichtungen    13 und ein  Materialmischer 14, von dem die fertige Rohbeton  mischung in einen     Zwischensilo    15 gelangt. Dieser  Zwischensilo 15 befindet sich über einem     grossen     Fertigungsplatz 16, wo die Fabrikation der herzu  stellenden Betongegenstände begonnen wird durch  Einfüllen von Betonmasse in die bereitgestellten  Schalungen.  



  Quer durch den     Fertigungsplatz    16 verläuft ein  Gleis 17 für fahrbare Plattformen 18. Der Boden  des Fertigungsplatzes 16 befindet sich     wenigstens    an  nähernd auf gleicher Höhe wie die Oberseite der  Plattformen 18, damit das Beladen der letzteren mit  den gefüllten Schalungen     erleichtert    ist.  



  An das Gebäude 10     schliesst    ein niedriger Ge  bäudetrakt 20 an, durch den das Gleis 17 hindurch  geführt ist. Im Innern des Gebäudetraktes 20 befin  det sich ein über dem Gleis 17 angeordneter Tunnel  21, der einen     Vorbehandlungsraum    22 für die ein-      geschalten Betonteile     umschliesst.        Im    Raum 22 sind  an den Wänden des Tunnels 21 mehrere     Heizradiato-          ren    23 montiert, die mit     Hilfe    eines durchströmenden  Heizmediums beheizbar sind. Das Heizmedium ist  vorzugsweise Wasser und wird in einer     nicht    darge  stellten Kesselanlage im Gebäude 10 erwärmt.

   Eben  falls nicht dargestellte Rohranlagen lassen das     Heiz-          medium    in einem Kreislauf durch den Kessel und die  Radiatoren 23 zirkulieren. Mit     Hilfe    der Radiatoren  23 kann die Temperatur im Raum 22 beliebig erhöht  werden, z. B. auf 30  bis 50  C oder     darüber    bis an  nähernd zum     Verdampfungspunkt    des Wassers.  



  Der     Gebäudetrakt    20 und der Tunnel 21 enden  bei einer Werkhalle 25, durch welche hindurch das       Gleis    17     fortgesetzt    ist. Die Werkhalle 25 enthält bei  derseits des Gleises 17 einen     Entschalungsplatz    26,  dessen Boden wenigstens annähernd auf gleicher  Höhe wie die Oberseite der fahrbaren Plattformen  18 ist. Ein über dem Gleis 17     angeordneter    zweiter  Tunnel 27, der bedeutend länger ist     als    der vorher  erwähnte Tunnel 21, beginnt noch in der Werkhalle  25 und endet     im    Freien.

   Der     Innenraum    des zweiten  Tunnels 27 ist in mehrere Abschnitte unterteilt, näm  lich eine     Eintrittsschleusenkammer    28,     eine    Klima  kammer 29, eine Austrittsschleusenkammer 30 und  einen     Abkühlraum    31.

   Die     Eintrittsschleusenkammer     28 ist der     Klimakammer    29 vorgelagert und gegen  den     Entschalungsplatz    26 durch eine erste     Rolltüre     32 und gegen die Klimakammer 29 durch eine zweite       Rolltüre    33     abgeschlossen.    Die     Klimakammer    29 ist  dem erhöhten     Bedarf    an     Durchlaufzeit    entsprechend  länger als der     Vorbehandlungsraum    22 und     enthält     mehrere an den Wänden des Tunnels 27     befestigte          Heizradiatoren    34,

   die mit     Hilfe    eines durchströmen  den Heizmediums, vorzugsweise Wasser, beheizbar  sind. Das     Heizmedium    wird mittels nicht dargestellter  Rohrleitungen aus der gleichen Kesselanlage zuge  führt, wie in bezug auf die Heizradiatoren 23 im     Vorbe-          handlungsraum    22 beschrieben wurde.

   An der Decke  des Tunnels 27 sind innerhalb der     Klimakammer    29  mehrere Sprührohre 35 einer     Besprühungsanlage    be  festigt, die einen Teil des Warmwassers aus der Kes  selanlage     zugeführt        bekommt.    Die an die     Klimakam-          mer    29 anschliessende     Austrittsschleusenkammer    30  weist gegen die     Klimakammer    eine erste Rolltüre 36  und gegen den     Abkühlraum    31 eine zweite Rolltüre  37 auf.

   Der     Abkühlraum    31 steht über     Lüftungska-          mine    38 und eine offene     Ausfahrlucke    39 mit der  Atmosphäre in Verbindung.  



  Zum     maschinellen    Vorschub der fahrbaren Platt  formen 17 sind nicht dargestellte, an sich bekannte  Mittel vorhanden, wie z. B. eine endlose Förderkette  mit     Mitnehmern    für die Plattformen oder ein end  loses Förderseil mit Kupplungsorganen, die ein will  kürliches oder     programmiertes    Verbinden oder Lö  sen der Plattformen mit dem Seil erlauben. Der An  trieb der     Fördermittel    erfolgt von einer     Maschinen-          station    40 in der Werkhalle 25 aus.  



  Unter Benutzung der beschriebenen     Einrichtung     lassen sich Betonfertigteile auf rationelle Weise ge-         mäss    folgendem Verfahren herstellen:  Auf dem Fertigungsplatz 16 werden die vorberei  teten und gegebenenfalls mit Armierungen oder       Spanndrähten    versehenen Schalungen mit Frischbe  ton gefüllt, der dem Zwischensilo 15 entnommen  wird. Die     gefüllten    Schalungen stellt man auf eine der  fahrbaren Plattformen 18, die anschliessend in den       Vorbehandlungsraum    22 eingefahren wird.

   Dort neh  men die Betonteile langsam die im     Vorbehandlungs-          raum    22 herrschende Temperatur an, die beispiels  weise zwischen 30  und 50  C beträgt, vorzugsweise  etwa 35  C. Durch nachfolgende Plattformen 18 wird  die betrachtete     allmählich    durch den ganzen     Vorbe-          handlungsraum    22 hindurchgeschoben, was -etwa 1  bis 4 Stunden in Anspruch     nimmt,    in der Regel aber  nicht länger als 2 Stunden dauert. In dieser Zeit wird  der Beton unter dem Einfluss der erhöhten Umge  bungstemperatur erwärmt und dadurch der     Abbinde-          prozess    beschleunigt.

   Nach dem Verlassen des Vor  behandlungsraumes 22 können daher die Betonteile  bereits von ihren Schalungen     befreit    werden. Diese  Arbeit wird auf dem     Entschalungsplatz    26 durchge  führt, wo dann die Schalungen gereinigt und für er  neute Verwendung     zum    Fertigungsplatz 16 zurück  transportiert werden.  



  Die ausgeschalten Betonteile bleiben auf der zu  geordneten Plattform 18. Nachher     wird    die Platt  form mit den Betonteilen bei geöffneter Rolltür 32  in die     Eintrittsschleusenkammer    28 eingefahren, wo  nach     die    Tür 32 wieder geschlossen wird. Anschlies  send öffnet man die zweite Rolltüre 33 und fährt die  Plattform 18 mit den Betonteilen in die     Klimakam-          mer    29 ein, wonach auch die Tür 33 wieder geschlos  sen wird.

   In der     Klimakammer    29 herrscht eine er  höhte Temperatur zwischen beispielsweise 50  und  60  C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80 bis       95        %.        Die        Betonteile        werden        somit        auf        die        genannte     Temperatur aufgeheizt und mit der Plattform 18 all  mählich durch die     Klimakammer    29 hindurch bewegt,  wenn nach und nach weitere Plattformen in die       Klimakammer    einlaufen.

   Im zweiten und dritten Drit  tel der     Klimakammer    29 gelangen die     Betanteile    in  den Bereich der     Besprühungsanlage    35, aus deren  Öffnungen ein feiner Wasserregen mit einer Tempe  ratur von etwa 55  C austritt. Die Betonteile werden  dadurch mit einer Wasserhaut überzogen, deren Tem  peratur     mit    jener der Betonteile selbst     annähernd     übereinstimmt. Die     Besprühungsanlage    sorgt auch für  die     erwähnte    hohe Luftfeuchtigkeit in der Klimakam  mer 29 und eine gute, gleichmässige     Durchfeuchtung     der Betonteile.

   Unter dem Einfluss der Wärme und  der Feuchtigkeit erhärten die Betongegenstände     in-          nert    weniger Stunden vollständig und gleichmässig.  Hierzu trägt das Fehlen der Schalungen in bedeuten  dem Mass bei, weil Wärme und Feuchtigkeit so  gleichmässigen Zutritt zu den Betonteilen haben. Un  erwünschte Spannungen oder gar Risse im Beton  werden dadurch     vermieden.    Die für diese     Wärme-          und    Feuchtigkeitsbehandlung in der Klimakammer  29 benötigte Zeitdauer liegt zwischen 3 und 5 Stun-      den, je nach der Grösse und der Form der Beton  gegenstände. Für gebräuchliche Betonröhren oder  dgl. genügen     3i/2    Stunden.  



  Am Schluss der Behandlungsdauer wird die     Roll-          türe    36 geöffnet und die fahrbare Plattform 18 mit  den Betonfertigteilen in die Austrittsschleusenkam  mer 30 hineingeschoben. Nachdem die Rolltüre 36  wieder geschlossen worden ist, öffnet man die zweite  Rolltüre 37 und fährt die Plattform 18 in den Ab  kühlraum 31, wonach auch die Rolltüre 37 wieder  geschlossen wird.

   Im Raum 31 lässt man den Beton  teilen etwa eine halbe Stunde Zeit, um sich auf die  Temperatur der Atmosphäre     abzukühlen.    Die Atmo  sphärenluft kann über die     Lucke    39 und die Kamine  38 durch den Raum 31     hindurchströmen.    Dennoch  erfolgt die Abkühlung der Betonteile erheblich lang  samer, als dies im Freien geschehen würde, was sich  auf die Qualität der fertigen Betonteile günstig aus  wirkt. Schliesslich wird die mit den Betonfertigteilen  beladene Plattform 18 mit Hilfe einer Lokomotive  oder dgl. auf dem Gleis 17 aus dem     Abkühlraum    31  herausgezogen und weiter     transportiert.     



  Das beschriebene Verfahren zur Herstellung von  Betonfertigteilen hat gegenüber den     herkömmlichen     Fertigungsarten ganz     wesentliche    Vorteile: Die vom  Einfüllen des Frischbetons in die Schalungen bis zum  Abtransport der fertiggestellten Betonteile benötigte  Zeitdauer beträgt nur einige Stunden, während bis  her eine mehrfach längere Zeitdauer, in der Regel  mehrere Tage, erforderlich war. Dadurch erzielt man  eine erhebliche Einsparung an Fabrikationsfläche und  eine Steigerung der Produktionskapazität. Das rasche       Aushärten    der Betonteile wird, wie beschrieben,  hauptsächlich durch das frühzeitige Befreien der Be  tonteile von ihren Schalungen ermöglicht.

   Diese  Massnahme bringt aber noch den weiteren wirtschaft  lichen Vorteil, dass die Schalungen viel schneller für  die erneute Verwendung zur Verfügung stehen, wes  halb vergleichsweise viel weniger Schalungen erfor  derlich sind. Zudem ist der Rücktransportweg für die  von den Betonteilen entfernten Schalungen kürzer.  Die Schleusenkammern 28 und 30 gewährleisten,  dass beim Ein- und Ausfahren der Plattformen 18  in die bzw. aus der Klimakammer 29 nur     verhältnis-          mässig    wenig erwärmte Luft nach aussen entweicht.  Dadurch kann Energie eingespart werden. Ausser der  kürzeren Produktionszeit erzielt man mit dem be  schriebenen Verfahren eine bemerkenswerte Einspa  rung an Nebenkosten für Arbeitskräfte, Schalungen,  Transporte, Hallen- und Lagerflächen und Wärme  energie.

   Dass mit dem beschriebenen Verfahren zu  dem qualitativ einwandfreie oder gar hochwertigere  Betonteile erzeugt werden können als bisher, wurde  bereits     erwähnt.        Ein    weiterer     Vorteil    von Bedeutung  ist, dass die Fabrikation von den klimatischen Ver  hältnissen der Atmosphäre praktisch unabhängig ist  und demzufolge auch in den Wintermonaten bei Frost  ohne Unterbrechung weitergeführt werden kann.  



  Mit der beschriebenen Fertigungseinrichtung kön  nen bei Bedarf Betonteile mit einer Breite bis zu    2,30 m, einer Höhe bis zu 2 m und einer Länge bis zu  30 m hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Herstellen von Betonfertigteilen mit Hilfe von Schalungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungen mit dem eingefüllten Beton wäh rend einer gegenüber dem herkömmlichen Verfah ren abgekürzten Zeitdauer von 1 bis 4 Stunden durch einen beheizten Vorbehandlungsraum mit einer er höhten Temperatur zwischen 30 C und annähernd dem Wasserverdampfungspunkt gefördert werden, und dass nachher die Schalungen von den Betonteilen entfernt und diese anschliessend während einiger Stunden durch mindestens eine Klimakammer geför dert werden,
    in welcher die Betonteile mit Wasser besprüht und bei einer Temperatur von 50 bis 60 C vollständig ausgehärtet werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Betonteile während 3 bis 5 Stunden in der Klimakammer belassen werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in einer Klimakammer die Be sprühung der Betonteile mit warmem Wasser von 50 bis 60 C erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass in einer Klimakammer eine rela tive Luftfeuchtigkeit von 80 bis 95 % aufrecht er halten wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schalungen mit dem eingefüll ten Beton auf fahrbaren Plattformen durch den Vor behandlungsraum gefördert werden.
    5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die von den Schalungen befreiten Betonteile auf fahrbaren Plattformen durch die Kli makammer gefördert werden. PATENTANSPRUCH 1I Einrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Förderstrasse (17, 18) von einer Fertigungsstelle (16), wo die Schalungen mit Beton gefüllt werden, durch den Vorbehandlungsraum (22) zu einem Entscha- lungsplatz (26) und von dort durch die Klimakammer (29) verläuft. UNTERANSPRüCHE 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderstrasse eine Gleis bahn (17) mit fahrbaren Plattformen (18) ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass im Vorbehandlungsraum (22) entlang der Förderstrasse (17, 18) Heizvorrichtungen (23) angeordnet sind. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtungen (23) mit Hilfe eines im Kreislauf zirkulierenden Heizmittels beheizbar sind.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass in der Klimakammer (29) ent lang der Förderstrasse (17, 18) Heizvorrichtungen (34) angeordnet sind und oberhalb wenigstens eines Teiles der Förderstrasse eine Anlage (35) zur Erzeu gung eines feinen Sprühregens vorhanden ist.
    10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtungen (34) mit Hilfe eines im Kreislauf zirkulierenden Heizmittels beheizbar sind, von dem ein Teil der Besprühungsan- lage (35) zugeleitet ist. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Klimakammer (29) eine Eintrittsschleusenkammer (28) vorgelagert ist, die ge gen den Entschalungsplatz (26) und gegen die Klima- kammer (29) Abschlusstüren (32, 33) aufweist. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an die Klimakammer (29) eine Austrittsschleusenkammer (30) angeschlossen ist, die gegen die Klimakammer und gegen die Atmosphäre Abschlusstüren (36, 37) aufweist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2710354A1 (de) * 1977-03-10 1978-09-14 Henke Maschf Kg Materialeinfuellvorrichtung
FR2634412A1 (fr) * 1988-06-23 1990-01-26 Stival Jacques Dispositif pour realiser des elements prefabriques en beton par moulage et compactage et traitement de deshydratation

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FR2634412A1 (fr) * 1988-06-23 1990-01-26 Stival Jacques Dispositif pour realiser des elements prefabriques en beton par moulage et compactage et traitement de deshydratation

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