CH418951A - Verfahren und Maschine zum Herstellen, Füllen und Schliessen von Packungen - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Herstellen, Füllen und Schliessen von Packungen

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CH418951A
CH418951A CH1505964A CH1505964A CH418951A CH 418951 A CH418951 A CH 418951A CH 1505964 A CH1505964 A CH 1505964A CH 1505964 A CH1505964 A CH 1505964A CH 418951 A CH418951 A CH 418951A
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CH
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container
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CH1505964A
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Bauder Ulrich Ing Dr
Paal Hans
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Hesser Ag Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C51/00Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
    • B29C51/26Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C51/44Removing or ejecting moulded articles
    • B29C51/445Removing or ejecting moulded articles from a support after moulding, e.g. by cutting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B9/00Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
    • B65B9/02Enclosing successive articles, or quantities of material between opposed webs
    • B65B9/04Enclosing successive articles, or quantities of material between opposed webs one or both webs being formed with pockets for the reception of the articles, or of the quantities of material
    • B65B9/042Enclosing successive articles, or quantities of material between opposed webs one or both webs being formed with pockets for the reception of the articles, or of the quantities of material for fluent material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Plastic Fillers For Packaging (AREA)

Description


  



  Verfahren und Maschine zum Herstellen, Füllen und Schliessen von Packungen
Die   Erfindung bezieht sich auf. ein Verfahren    und eine Maschine zum Herstellen, Füllen und Schlie   ssenvonausB.ehälterunterteil)undDeckelbestehen-    den Packungen, bei dem die Behälterunterteile in kontinuierlichem Arbeitsgang aus einer thermoplastisch verformbaren Folienbahn durch Ziehen hergestellt werden.



   Eine bekannte Maschine dieser Art arbeitet in der Weise,   da#      Behälterunterteile    kontinuierlich aus einer erwärmten Folienbahn tiefgezogen werden, am Strang befindlich auf ihrem weiteren Förderweg g gefüllt, mit einem Deckel verschlossen und   anschlie-       ssend'alsfertige.Packungeneinzelnvondemlaufen-    den Strang abgetrennt werden. Der Nachteil   ide, user    Bauart liegt hauptsächlich darin, dass die Abfülleinrichtung und Vorrichtung zum Abtrennen der fertigen Packungen vom Strang verhältnismässig kompliziert und dementsprechend teuer sind.



   Bei einer anderen Ausführungsart werden die Behälterunterteile in eine kontinuierlich bewegte Fo  lienbahneingezogen,währendjedoch    die Weiter  verarbeitungdieserBehälterbahnzudenfertig    gefüllten Packungen dann schrittweise erfolgt. Zu diesem Zweck werden die am Strang befindlichen   Behälterunterteile    mit Hilfe von taktweise bewegten Zangen schrittweise von einer Vorratsschleife zu   den Füll-und    den   Verschliessstationen gefördert.   



  Gegenüber der zuerst genannten Bauart besteht der    Vorteil darin, dass die Abfüllgeräte einfacher im    Aufbau sind.



     Js nach der verwendeten Folie tritt ein    unterschiedliches Schrumpfen oder Dehnen der Folienbzw. Behälterbahn beim Abkühlen nach dem Verlas  sen der Formvorrichtung    auf, was zur Folge hat,   da#    der Abstand der nachfolgenden Füll-,   Schliess-    und d Beschneidevorrichtungen nicht genau mit den Abständen der einzelnen Behälter   untereinander über-      einstimmen.      Unsauber    bearbeitete Packungen oder gar Betriebsstörungen können die Folge sein.



   Die bisher bekannten Maschinen der obe. ngenannten Art besitzen ausserdem keine Vorrichtungen zum   Prüfen'derBehälterunterteile    auf Dichtigkeit. Die gefüllten und verschlossenen Packungen müssen daher in   te, ure    Handarbeit auf dichten Zustand geprüft werden. Dies ist aber notwendig, da bei vielen Füllgütern undichte   Behälterunterteüe    eine derartige Verschmutzung der Maschine verursachen, dass wiederum Betriebsstörungen die Folge sind. Die zum Reinigen der Maschine nötige   Stillstandszeit bedau-    tet   dann au#erdem Produktionsausfall.   



   Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, die genannten Mängel zu beseitigen.



   Zu   diesem Zweck wird gemä# dem Verfahren    der Erfindung so   vorgegangen,dass'die    zu den    Behältemmterteilen verformte fortlaufend geförderte    Folienbahn in Abschnitte aus wenigstens einem Be  hälterunterteil zertrennt wird,    die an eine   schritt-    weise bewegte Fördereinrichtung übergeben werden, welche   zdiese    Abschnitte den Werkzeugen und Einrichtungen zur Fertigstellung gefüllter Packungen    zuführt.Dadurchisteseinmalmöglich,dieBehäl-      terunterteile immer    in genau gleichem Abstand un  tereinander    zu den Füll- und   Verschlie#stationen    zu bringen,

   wodurch ein störungsfreies   Weiter-    verarbeiten der   Behälterunterteil. e sichergestellt ist.   



  Ausserdem werden nicht nur der für die Weiterverarbeitung erforderliche Zwischenabstand, sondern auch eine dichtere und damit   leistungserhöhende      Förderfolge    erzielt. Auch wird hierdurch die Voraussetzung geschaffen,   da#    undichte oder fehlerhafte Behälterunterteile einzeln oder wenigstens in sehr   kleinen Gruppen ausgeschiieden    und durch   fehlerlose    Teile ersetzt werden können.



   Eine Maschine für die Durchführung dieses Verfahrens kennzeichnet sich durch eine am Ende des Auslaufs der Formvorrichtung zur Herstellung der    Behälter-Unterteile befindliche Schneidvorrichtung zum.   



  Abtrennen der Abschnitte aus einem oder mehreren   Behälterunterteilen    von der   Behälterbahn,eineder    Sohneidvorrichtung unmittelbar   nachgeordnste Vor-    richtung zum Verschwenken der abgetrennten Abschnitte und eine in horizontaler Ebene schrittweise umlaufende Fördereinrichtung mit zangenartigen Greifern zur Aufnahme der genannten Abschnitte und zur Zuführung   derselbenzunaohgeordneten      Füll-und Schliessvorrichtungen.

   Diese Maschine    kann eine der Vorrichtung zum Füllen der Behälterun  terteile    vorgeordnete   VorrichtungzumPrüfender      Bshälterunterteile    auf Dichtheit und eine dieser Prüfeinrichtung nachgeondnete Vorrichtung zum Aus  sto#en    undichter Behälterunterteile aus der   Förder-    vorrichtung aufweisen.



   Manche Füllgüter, z. B. Fette oder dergleichen dürfen nicht über eine bestimmte Zeit hinaus in der Abfüllvorriohtung verbleiben, da sonst   Betriebs-    störungen z. B. durch Erstarren des Füllguts in den   Abfüllkanälen auftreten.    Zu diesem Zweck ist die Maschine vorteilhaft so   ausgebildet, dass (die Aus-      stossvorrichtung.einenStapetschachtundeinen    un   terhalb desselben angebrachten Stempel zum Aus- stossen undichter Behälterunterteile aus der Förder-    vorrichtung heraus sowie zum Einschieben derselben in den Stapelschacht aufweist, wodurch keine Füllvorgänge auszufallen brauchen und somit keine Be  triebsstörungen    an dem   Füllgerät auftreten können.   



   Die Maschine   kann ausserdem mit einer Steuer-      einrichtungversehen    sein,   die bewirkt, da# bei Störun-    gen an den Abfüll-und   Verschliessgeräten    die Vorrichtung zur Herstellung   derBehälterunterteileweiter-    arbeiten kann und die anfallenden Behälterunterteile in den   Stapelschacht der genannten Ersetzvorrichtung    oder in einen besonderen   Zwischenstapel. eingescho-    ben werden, von wo isie bei Bedarf wieder selbsttätig entnommen werden können.



   Nachstehend wird die Erfindung anh, and schiematischer Zeichnungen für ein   Ausführungsbeispieleiner    Maschine zur erfindungsgemässen Fertigstellung der genanngen Packungen erläutert. Es zeigt :    Fig. l. die Maschine    des Beispiels in Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht auf eine   Kettenfördervor-    richtung der Maschine gemäss Fig.   1    für sich allein,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Maschine gemäss der Linie III-III der Fig.   1    in grösserem   Ma#stab,   
Fig. 4   einen Teil der Maschine als Schnitt ge-      mäss    der Linie   IV-IV    der Fig. 3,
Fig. 5 einen Teil der Maschine als Seitenansicht der Fig. 3,
Fig.

   6 einen der erfindungsgemäss verwendeten Sauger im Schnitt.



   Die Maschine besteht bei dem gewählten Aus   fühliungsbeispiel in der Hauptsache aus. einem Ge-      stell l, einer Vorratsrolle    2 für den Behälterwerkstoff, einer Heizvorrichtung 3, einem umlaufenden Formrad   4, einer Vorschubeinrichtung 5, einer Abschnei-    devorrichtung 6A, einer Dreh- und Absenkvorrichtung 6B, einem Kettenförderer 7, einer   Prüfvorrich-    tung   8,    einer Ausstossvorrichtung 9,   semer      Vorrich-    tung 10 mit Stapelschacht zum Ersetzen von   undich-    ten durch dichte Behälterunterteile, einer   Füllvor-      richtung 11,    einer Vorratsrolle 12 für den Deckel   werkstoff,

  .einemdurchPhotozellengesteuertenVor-      zugsrollenpaar    13 für den   Deckelwerkstoff,    einer Heizvorrichtung 14, einer   Deckelformvorrichtung    15,   'einerVorrichtung16    zum Abschneiden der Deckel von der   Werkstoffbahn    und   zumAufsetzenderselben       auf gefüllte Behälterunterteile, einer Schweissvorrich-    tung 17 zum Aufschweissen der Deckel auf die ge  fülltan    Behälterunterteile,   einer Schweissnahfkühlvor-    richtung 18, einer Stanze 19 zum Beschneiden der verschlossenen Packungen,   emem    Auslaufband 20 und eine Abfallfördereinnichtung 21.



   Eine Folienbahn 22 wird   mittelseinesWalzen-    paares 23 von der Rolle 2 mit   emer    Geschwindig   keitabgezogen,diederUmlaufgeschwindigkeitdes      Formrades    4 entspricht. Von dem Walzenpaar 23   aus gelangt. die Folienbahn    22 zunächst zwischen Förderketten 24, 25 der Heizvorrichtung 3. Die erwärmte Folienbahn 22 wird dann   u-m    die Formtrommel 4 herumgeführt und dabei in bekannter Weise mittels Vakuum zu einem. endlosien   Behälter-    strang   26umgeformt.MittelsderVorschubeinrich-    tung 5 an sich bekannter Art wird der das Formrad 4   verlassendeBebälterstrang26schrittweiseder      Abschneidevorrichtung64zugeführt.   



   Diese   Vorrichtung64enthältentsprechend    Fig.



     1    und 5 ein an einem Paar Führungsstangen 27 senkrecht auf und. ab bewegbares Messer 28, das mit einem feststehenden Messer 29, das seinerseits an einer Tragplatte 30 befestigt ist, zusammenarbeitet.   



  UnmittelbarandieAbschneadevor.richtung64      schliesstsichdiegenannteVorrichtung    6B   (Fig.      1    und 3)   miteinemsenkrecht    auf und ab bewegbaren Tragbügel 31 zum Drehen und Absenken der vom Strang 26   abgeschnittenen Behälterunterteile    32, ge  gebenenfalls    Gruppen von Behälterunterteilen an. An seinen   oberenEndenist.    der Tragbügel 31 mit    elastischenBelägen33versehen,sodass.ergleichzei-    tig als Festhaltevorrichtung   für die Behälterunterteile    während des Abschneidevorgangs dient.

   Die   Behäl-      terunterteile    werden : dabei von den elastischen Belägen 33 gegen eine Fläche das Messers 29 sowie eine Leiste 34 gedrückt, die ebenfalls an der Tragplatte 30 befestigt ist. Um zu verhindern,. dass die   BehälterunterteilewährenddesAbsenkensiund    Drehens aus dem Tragbügel 31 herausfallen, sind Sauger 35 vorgesehen (Fig. 6). Diese Sauger 35 greifen an der Unterseite der Behälter 32 an und sind so   aus-    gebildet, dass sie sich gemäss der weiteren Erläuterung unter der Wirkung von Unterdruck in   ilhner    Längs achse etwas verkürzen.

   Das hat zur Folge, dass die Behälterunterteile 32 im Tragbügel 31 ausgerichtet und am   Ende des Absenk-und Drehvorgangs in    genau richtiger Lage in den schrittweise bewegten Kettenförderer 7 eingesetzt werden. Die Verdrehung des Tragbügels 31 bzw. der Behälterunterteile richtet sich nach der Behälterform und der Anordnung der Behälter entlang des Behälterstrangs. Im Falle der in Fig. 2   dargestelltenBehälter.beträgt.dieVerdre-    hung der entlang einer   Schnittlinie S vom Strang    abgetrennten   Bahälter      beispielsweise 120 .   



   Der Tragbügel 31 ist an einer axial durchbohrten Stange 36 befestigt. Die Stange 36 wird von einer Kurvenscheibe 37 und einer Rückholfeder 38 über einen mit einer Kurvenrolle 41 versehenen Hebel 40, eine Schubstange 42 und einen weiteren Hebel 43 auf und ab bewegt, dessen eines Ende über Zapfen 44 und einen Gleitring 45 an der Stange 36 angreift und dessen entgegengesetztes Ende von einem   Ausgleichs-    gelenkhebel 46 gehalten wird. Der   Ausgleichsgelenk-    habel 46   seinerseitsista.ufeinerHebelachse    47 verschwenkbar gelagert.

   Die Führung der Stange 36 erfolgt am unteren Teil durch ein Lager 48 und am oberen Teil mittels einer verdrehbar gelagerten Buchse 49, die mit einer inneren Keilverzahnung eine entsprechende äussere Keilverzahnung der Stange 36   umfa#t    (Fig. 3 und 4).   Mittels'dieserKeilverzahnung    wird die Drehung der Stange 36 und des auf ihr befestigten Bügels 31 durchgeführt, indem die Buchse 49, die mit einem verzahnten Bund 50 versehen ist, von einem schwenkbaren Zahnsegment 51 zeitweilig   gzdreht    wird.

   Das mit seiner Achse 52 im Gestell 1 gelagerte Segment 51 wird in bekannter Weise von einer zweiten auf einer Welle 39 befestigten Kurvenschaibe 53 und einer Rückholfeder 54 über einem weiteren mit einer Kurvenrolle 55 versehenen Hebel 56, einer Schubstange 57, einem auf der Achse 47 verschwenkbar gelagerten Winkelhebel 58 und einer weiteren Schubstange   59.    angetrieben (Fig. 3).



   Der Anschluss der Sauger 35 an Stauerventile und eine nicht dargestellte Vakuumpumpe der Ma  schine. erfolgt mittels einer beweglichen Schlauch-    leitung   60,    die am Hebel 43 befestigt ist (Fig. 3), über das Innere des Gleitrings 45 und die Bohrung der Stange 36, die in einen Kanal 61 in dem Bügel 31 mündet (Fig. 6). Über diesem Kanal 61 ist ein Abdeckplatte 62 angebracht, an der die Sauger 35 mittels axial   durchbohrter    Schrauben 63 befestigt sind.



   Selbstverständlich kann der Tragbügel 31 auch in sonst gewünschter bekannter Art bewegt werden.



   Der aus Fig. 2 ersichtliche, in Fig. 1 der besseren Übersicht halber fortgelassene Kettenförderer 7 besteht im wesentlichen aus zwei. Ketten 64, 65 mit daran befestigten Greifern 66, 67   zwei Antriebs-    ketträdern 68, 69 und zwei Umlenkrollen 70, 71 und verbringt die Behälterunterteile zunächst zu der Prüfvorrichtung 8. In dieser Vorrichtung werden die zwischen zwei   gegeneinander beweglichen Kammer-    tailen 72, 73 eingespannten   Behältenmterteile    in bekannter Weise dadurch geprüft, dass man sie von   .einerSeitehermit    einer   bestimmtenLuftmenge    beaufschlagt und mit einem Messgerät feststellt, ob der sich dabei   einsrellende    Druck mit der Zeit absinkt. Die Messergebnisse werden einem nicht dargestellten Steuergerät zugeführt.

   Dieses Steuergerät kann dann in geeigneter Weise nach dem nächsten Förderschritt. des Kettenfönderers 7 die Hochbewegung eines Stempels 74 der Ausstossvorrichtung 9 auslösen, so   da#    als undicht festgestellte   Behälter-      unterbeile    in einen Stapelschacht 75 geschoben   wer-    den. In diesem Fall wird dann mittels der   Vorrich-    bung 10 nach dem nächsten Förderschritt des   Ketten-    förderers 7 in die nunmehr frei gewordene Stelle des Förderers 7 ein dichter Behälberunterteil eingesetzt.

   Das geschieht in der Weise,   da#    ein mit Saugern ausgerüsteter Stempel 76. aus seiner unteren   Lac,    nach oben bewegt wird, aus einem mit dichten   Behälterunterteilen versehenen Stapelschacht    77 einen dichten Behälterunterteil entnimmt und nach unten zwischen die an den Fönderketten 64, 65 befindlichen leeren Greifer 66, 67 bringt. Der Unterteil wird dann   vonden    Greifern 66, 67 erfasst und wie die anderen auf dem Formrad 4 tiefgezogenen dichten Unterteile an die Füllvorrichtung 11 weitergeleitet.



   Ergänzend sei noch darauf hingewiesen,   dlass    bei vorübergehend auftretenden. Störungen in dem Teil    der Maschine, in dem dais Füllen und Verschliessen    der Packungen erfolgt, die   Tiefziehvorrichtungmit    dem Formrad 4   weiterarbeitenlkann. Die vorgenannte    Steuerung sorgt dann dafür, dass'die hergestellten Behälterunterteile im Schacht 77 der Vorrichtung 10 gespoichert werden. Durch diese Steuerung ist    esauchmöglich,beimEinsetzeneinerneuenVorrats-    rolle 2 die   Abfüll-und    Verschliessvorrichtungen   ider      Maschine weiterarbeiten    zu lassen, indem die in dieser Zeit benötigten leeren Behälterunterteile vor übergehend aus dem Schacht 77 entnommen werden.



  Um mit Sicherheit einen genügend grossen Vorrat an Behälterunterteilen zur Verfügung zu haben, kann auch ein zweiter Stapelschacht 77 und ein zweiter Stempel 76 vorgesehen werden. Die beim Wiederinbetriebnehmen zunächst entstehenden fehlerhaften Behälterunterteile werden mittels der Vorrichtung 9 ausgeschieden.



   Zum   Verschliessen gefüllter Behälterunterteile    32 wird gemäss Fig.   1    eine bedruckte thermoplastische Folienbahn 78 von dem mittels nicht dargestellter Photozellen in bekannter Weise gesteuerten   Vorzugs-    rollenpaar   13    von der Rolle 12 abgezogen und in die Heizvorrichtung 14 bekannter Art eingeschoben.



  Von, der Heizvorrichtung 14 aus gelangt, die erwärmte Bahn 78 in   indic      Deckelformvorrichtung    15 bekannter Art und wird nach Verlassen derselben von der Vorrichtung 16 in einzelne Deckelplatten 82 zerschnitten und auf die gefüllten Behälterunterteile aufgelegt. Zu, diesem Zweck ist die Vorrichtung 16 mit einem Paar gegeneinander bewegbarer Messer 79, 80 und einem mit Saugern bestückten auf und ab beweg baren Stempel 81 versehen.   Während des Absolmei-      devorgangs wird    der abzutrennende   Deckelplatten-    zuschnitt 82 bereits von dem Stempel 81 festgehalten.



  Ein zweites durch   Photozellen gesteuertes Vorzugs-    rollenpaar   83. dient einmal dazu, die Deckelbahn       registerhaltigausderDeckelformvorrichtung15her-    auszuziehen und   ausserdemdazu,dieDsckelbahn      wahrend    des   Abschneidevorgangs    gegen Verschieben zu sichern. Die mittels des Stempels 81 auf die gefüllten   Behälterunterteüe    32 aufgelegten Deckel 82 werden mit Hilfe der Schweissvorrichtung 17 in bekannter Art fest auf   idiese    Unterteile 32 aufge  schweisst.   



   Nach   dem Verschwei#en gelangen die so her-       gestelltenPackungenindieSchweissnahtkühlvorrich-    tung 18,   die mit Kühileisten versehen ist, deren       AnordnungdemSchweissnahtbildderPaobungen entspricht.DienichtdargestelltenKühlleistenkön-    nen dabei so   ausgebildetsein,dasssisdie    von ihnen    aufgenommeneWärmebesondersgutaneinKühl-    mittel weiterleiten. Die Halterungen 84, 85 dieser   Kühlleisten sind in    der Wteise auf und ab bewegbar,   dal3    sie die Packungen während des Kühlvorgangs aus   densichöffnendenGreifern    66, 67 der Kettenfördereinrichtung 7 entnehmen und um ein bestimmtes, baulich bedingtes Mass senkrecht nach unten tragen.



  Eine nicht   dargestellteVorrichtungübernimmtdann    den Weitertransport der Packungen zu der Stanze 19.



   In der Stanze 19 werden die Nähte der Packungen n beschnitten und im vorliegenden Fall gleichzeitig eine Gruppe von Packungen in einzelne Packungen 90 aufgeteilt. Die Stanze 19 an sich bekannter Art arbeitet in der Weise, dass ein Haltebügel 86   zu-    nächst die Packungen nach oben hebt und gegen einen   Schneidstempel    87 andrückt. Anschliessend gehen der Haltebügel 86 und der Schneidstempel 87 ge  meinsamabwärts,    wobei die Packungen beim   Durch-    tritt durch   eine Matrize 88.    an den Sohweissnahträndern   b. eschnitben werden bzw. bei Packungsgrup-       pendieAufteilungin'einzelnePackungen90erfolgt.   



   Das   Auslaufband    20 fördert dann die fertigen Packungen aus der Maschine heraus.



   Die beim Beschneiden der Packungen entstehenden Abfälle werden durch das zweite Förderband 21   aus der Maschine herausgefordert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Herstellen, Füllen und Schliessen von aus Behälterunterteil und Deckel besbehenden Packungen, bei dem die Behälteruntertaile in kon tinuierlichemArbeitsgang'aus einer thermoplastisch verformbaren Folienbahn durch Ziehen hergestellt werden,, dadurch gekennzeichnet, Rdass Idie zu den Behälterunterteilen verformte fortlaufend geförderte Folienbahn in Abschnitte aus wenigstenseinemBe- hälterunterteil zertrennt wird, die an eine schrittweise bewegte Fördereinrichtung übergeben werden, welche diese Abschnitte den Werkzeugen und Einrichtungen zur Fertigstellung gefüllter Packungen zuführt.
    UNTERANSPRUCH 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekannzeichnet, dass, die wenigstens einen Behälterunterteil enthaltenden Abschnitte vor dem Übergeben an die Fördereinrichtung so verschwenkt werden, dass.diekürzerenAbmessungen der Abschnitte in Förderrichtung liegen.
    PATENTANSPRUCH II Maschine zum Herstellen, Füllen und Schliessen von aus BehälterunterteilundDeckelbestehenden Paclcungen nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch , eine am Ende des Auslaufs der Formvorrichtung zur Herstellung der Behälterunterteile befindliche Schneidvorrichtung (6A) zum Abtrennen ner Abschnitte, aus einem oder mehreren Behälterunterteilen von der Behälterbahn, eine der Schneidvorrichtung (6A) unmittelbar nachgeordnete Vorrichtung (6B) zum Verschwenksn der'abgetrennten Abschnitte und .eineinhcmizontaler Ebene schrittweise umlaufende Fördereinrichtung (7) mit zangenartigen Greifern (66, 67)
    zur Aufnahme der genannten Abschnitte und zur Zuführung derselben zu nachgeordneten Füll-und Schliessvorriohtungen.
    UNTERANSPRUCHE 2. Maschine nach Patentanspruch II, gekenn- zeichnet durcheinederVorrichtungzumFüllen der Behälterunterteile vorgeordnete Vorrichtung (8) zum Prüfen der BehälterunterteileaufDichtheit.
    3. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine der Prüfein- richtung (8) nachgeordnete Vorrichtung l (9) zum AusstossenundichterBehälterunterteileausderFör- dervorrichtung (7).
    4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch .gekennzeichnet,dassdieAusstossvorrichtung(9)emen Stapelschacht (75) und einen unterhalb desselben angebrachten Stempel (74) zum Ausstossen undichter Behälterunterteile aus der Pördervocridhtung (7) ru sowiezumEinschiebenderselbenindenSta- pelschacht (75) aufweist.
    5. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurc h gekennzeichnet, dassderAuisstossvorrichtung(9)eine Vorrichtung (10) zum Einsetzen dichter Behälter- unterteile an dieStellederausgeschiedenenundichten Behälterunterteile in die Fördervorrichtung (7) nach geordnet ist.
    6. Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, da# die Vorrichtung (10) zum EinsetzendichterBehälterunterteileindieFördervor- richtung (7), einen Stapelschacht (77) und einen 'auf und ab bewegbaren Greifer (76) zum Erfassen des jeweils untcrsten der im Schacht (77) befindli- chen Abschnitte und zum Ablegen nach unter auf die Fördervorrichtung (7) enthält.
    7. Maschine nach Unteranspruch 6, gekennzeich- net durch eine Einrichtung für die Steuerung des Greifers (76) der Einsetzvorrichtung (10) beim Stillstand lediglich der Füll-und der Schliessvorrichtun- gen, bei welcher die von dem weiterarbeitenden Teil der Maschine zum Herstellen der Behälterunterteile letztere aus der Fördereinrichtung (7) entnommen und in den Stapelschacht (77) eingeschoben werden.
    8. Maschine nach Unteranspruch 7, gekennzeich- net durch eine Ausbildung der genannten Steuer- einrichtung für die weiter Betätigung des Greifers (76) der Einsetzvorrichtung (10) bei einem vorübergehenden Stillstand des Maschinenteils zur Herstel- lung der Behälterunterteile,beiwelcherderGreifer (76) baim Weiterarbeiten desFüll-midSchliessteiles der Maschine die benötigten Behälterunterteile der Reihe nach aus dem Stapelschacht (77) entnimmt.
CH1505964A 1964-04-02 1964-11-23 Verfahren und Maschine zum Herstellen, Füllen und Schliessen von Packungen CH418951A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN116750299A (zh) * 2023-08-17 2023-09-15 常州医疗器材总厂股份有限公司 一种输液管自动包装设备及包装方法

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