Aus elastischem Kunststoff hergestellter, zusammendruckbarer. Behalter mit einem Kopfteil
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus ela stischam Kunststoff hergestellten, zusiammendruGk- laren,Behalter,ansbsandexeTule,m.it einem Kopf0teil, versehien mit einem durch eine Verschlusskappe verschliessbaren Druchlass, druch den der Behälterinhalt nach Entfrenung der Verschlusskappe abgegeben werden kann. eine elastische, zusammendrückbare Tube hat den wohlbekanntvn Nachteil, dass, wenn sie ihre ursprüngliche Form anzunehmen versucht, nachdem ein Teil rdes Inhaltes Ihinausgedrückt ist, Luft einge- saugt wird.
Wenn der Inhalt der Tube aus einem Produkt besteht, das Igogen Austrocknen oder Oxydieren empfindlich ist, beeinflusst diese Luft nicht nur eine gute Konservierung des produktes, sondern erschwert auch eine befriedigende Entnahme des Tlubeninhaltes. Weil, Luft vorhanden ist, wird der Inhalt, wenn Druck auf die Tube oder den Behälter ausgeiibt wird, nicht sofort austreten, und wenn er . endlich austritt, bildet er einen Strahl, Ider nicht kon- tirnuierlich, sondern von Luftblasen unterbrochen ist. Diese Luftblasen lassen ausserdem bei Reissen den Tubeninhalt an alle Enden spritzen.
Mit der Erfindung wird bezweckt, diese Nachteile bei der Benutzung elastischer zusammendrückbarer Behälter zu verringern oder garrz zu vermeiden..
Der eingangs erwähnte Behälter ist zu diesem Zweck erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, Jdass am Innenende Ides Durchlasses eine mit wonlgstens einer Drosselöffnung versehene Membrane angeord net ist zum Zweckc, dlass, wtenn der Behälter nach Verformung seine ursprüngliche Gestalt wieder an zunchmen versucht, auf Idie dadurch auftrebende Rückströmung des Inhaltes eine Drosselwirkung aus- geüt wird.
Dadurch, dass es dem Inhalt an der Aussenseite , der Membrane verh, indert oder erschwert wird, zurückgesaugt zu werden, wenn der Behälter versucht, wieder scine ursprüngliche Gestalt anzunehmen, wird ein Binsaugen von Luft in dlen Behälter zweckmässig verhindert, wenigstens während einer Zeit, die ausreicht, den Gebraucher die Kappe auf die Tube anordnen zu lasse.
n. Es kann also mit der vorbeschriebenen massnahme vorteilhaft die Garantie er halten warden, idab wenig oder keine Luft in dem Behälter vorh, anden ist, Idie zunächst uslgetrieben werden muss, bevor der BehMterinhalt in ausreichen- dem masse abgegeben werden kann.
I) iie Membrane k. ann einwärts nach idlem Inneren des Behälters zu konvex sein und in diesem Falle kann eine Anzahl von Drosselöffnungen nahe dom Membraneumfang angeordnet werden. Diese Auf Stellung fördert ein Zusammenfliesson der Inhalts strume, die aus jeder Öffnung bei der Abgabe ausströmen.
Die oder jede Drosselöffnung kann lein Schlitz mit geringfügigen Breiteabmessungen sein.
Der Druchlass kann einen ringförmigen einwärts gerichteten Vorsprung haben, Idessen Ider Mlembrane zugekehrte Fläche eine Ringausnehmung aufweist, welche den durch jede Drosselöffnung fliessenden Strom gegen die Achse ides Durchlasses abbiegt.
Ein Einsatz lässt sich vorteilha±t leicht anordnen, damit dem Druchlass die vorbestimmte Form unld den vorbestimtmen Durchmesser gegeben werden.
Unterschiedliche Ausführungsformen gemäss der Erfindung werden nunmehr beispielsweise unter Hin weis auf die beigelegte Zeichnung beschrieben. Es zeigen :
Fig. 1 das Ausströmungsende einer zusammendrückbaren Tube im Axiischnitt,
Fig. 2 eine entsprechende Abbildung einer zweiten Ausführungsform, Fiig. 3 eine entsprechende Abbildung einer dritten Ausführungsform, Fog. 4 eine entsprechende Abbil, dung einer vierten Ausführungsform,
Fig. 5 eine lentsprechende Abbildung einer fünf- ten Ausführungsform,
Fig. 6 eine entsprechende AbbiLdung einer sechsten Ausführungsform,
Fig.
7 eine entsprechende Abbildusng einer s, ieb- ten Ausfüungsform.
Die zusammendrückbare Tube nach Fig. 1 ist aus thermoplastischem Werkstoff hergestellt und zeigt den üblichen Körper 1, Idie übliche Schulter 2 =d einen Kopfteil, verschen mit einem Aussengewinde 4 für eine (nicht eingezeichnete) Verschlusskappe. Der Kopfteil 3 hat einen Druchlass 5, durch den der Inhalt der Tube abgegeben werden kann sowie eine Membrane 6, die diesen Druchlass an dessen Innen ende Idurchsetzt. In der Membrane ist eine Anzahl kleiner Offnungen 7 angeordnet, so Idass beiFm Zu- sammendrücken der Tube, der jnhalt als Einzel strume aus idem Innern des Körpers 1 durch die Öffnungen 7 an den Abfhrdrchlass 5 einströmen.
In Ider Abfuhröffnung 5 flieken die aus den Öffnunggen 7 extradierten Ströme zusammen unid bilden einen einzigen massiven Strom, ioder, aus sder Auslass- öffnung 8 des Durchlasses 5 ausifliesst.
Beim Beheben des auf tdie T^uibe ausgeübten Druckes wird diese versuchen, ihre ursprüngliche Form anzunehemen, was zur Folge hat, dass der Inhalt und der Druchlass einem Ziehen gegen das Inniere Ides Tubenkörpers 1 unterworfen sein kann.
Das Zurücksaugen Ides Inhalts wird jedoch erschwert ; und in eingen Fällen - abhängig von der Visckosität der Substanz und der Abmessung der Öffnung 7 sogar verhindert. Somit wird beim Ausfall ides auf die Tube ausgeübten Druckes, das Einsaugen von Luft in Iden Tubenkörper lange genug verzögert werden, um dem Gebraucher Zeit zu geben, di-- Verschlusskappe wieder auf der Tube anzuordnen.
Die. in Iden Fig. 2 bis einschliesslich 5 wiedergegebenen Ausführungsformen sind mit mchbranen verschen,, die einwdrts konvex sind. In Fig. 2 ist die Membrane zylinirisch, in Fig. 3 kegelstumpfförmig, in Fig. 4 konisch und in Fig. 5 sphenisch.
Die konvexe Gestalt, der Membrane erlgibt eine grö ssere Oberfläche, in sder kleine Offnungen 7 angeordnet werden können. Ausserdem wird bei Anordnung der grössten Teiles der Öffnungen n, ahe dem Umfang der Membrane 6 idic Bildung eines einzigen massiven Stromes aus den dünnen Einzelströmen, welche durch die Öffnung extrudiert werden, ge fördert. Die Bildung eines einzigen massiven Stromes wird auch dadurch gefördert, dass ein Einsatz 9 in dem äussererL Ende Ides Abfuhndurohlasses ange ondnet wird, w, ie Fig. 6 wiedergibt.
Dieser Einsatz hat eine Zentralöffnung 10, deren Radialabmessun ,, en kleiner als der des Abfuhrdurchlasses der Tube sind. Wenn die Abmessung der Öffnung 10 klein genug ist, kann die Tube dazu benutzt werden, den Irialt tropfenweise abzugeben.
In Fig. 7 ist eine andere Form eines Einsatzes wiedergegeben. Dieser Einsatz 10 hat einen ring- förmigen einwärts gerichteten Vorsprung, dessen der Membrane 6 zugekehrte Seite eine Ringausnehmung 12 zeigt. Die dünnen Ströme des durch die engen Öffaungen 13 nahe des Membranumfanges extrudierten Gutes prallen an die Ringausnehmung 12 und wenden (gegen die Achse der Abfuhröffnung abgebogen, wodurch die Bildung eines massiven Substanzstromes und tdas Austreiben, der in (der Kammer 15 vorhandenen Luft gesichert sind. Die Zentr, alöffnung 11 kann, wie in Fig. 7 twiedergegeben ist, wenn es erwünscht ist, Idass ein dicker strom des Tubenihalts abgegeben wird, divergieren.
Obgleich die unterschiedlichen Ausführungsformen der Öffnungen und der Membrane wie gezeigt ist, rund sind, können diese Öffnungen jede geeignete Fonm haben. W, enn, die Flüssigkeit. mit einer äusserst niedngen V-iskosität in zdie Tube verpackt wer, den mués, ist eine vorzugsweise angewendete Form der offnung sdie Gestalt eines engen Schlittes. Diese Schlitze können einfach sein, oder in der Form eines Y, X oder H angeordnet sein.
Gute Resultate wurden erhalten mit Tuben, welche eine Paste mit einer Viskosität von 40 000 Centipoisen enthielten, bei denen die Membrane mit 6-10 runden Öffnungen vom Druchmesser 1 mm ver sehen war.
Auch wurden gute Resultate erhalten mit Tuben, $die eine Flüssigkeit mit einer Visckosität von 4 000 Centipoisen enthielten, deren Membrane mit zwei nunden Öffnungn vom Durchmesser 0, 5 mm ver sehen war.
PATENTANSPiRUCH Au, s elastischem Kunststoff hergestellter, zusammendrückbarer Behälter mit einem Kopfteil, versehen mit einem durch eine Verschlusskappe verschliessbaren Druchlass, durch den der Behälterinhalt nach Entfernung der Verschlusskappe abgegeben werden kann, dadruch gekennzeichnet,d ass am Innenende des Durchlasses eine mit wenigstens einer Drosseliffnung versehene Membrane angeordnet ist zum Zweoke, Idass wenn der Behälter nach Verformuing seine ursprüngliche Gestalt wieder anzunehmen yersucht, auf die dadurch auftretende Rückströmung des Inhaltes eine Rosis, elwirkung ausgeübt wird.