CH419006A - Webmaschine - Google Patents
WebmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/04—Control of the tension in warp or cloth
- D03D49/20—Take-up motions; Cloth beams
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
Webmaschine Die Erfindung bezieht sich ,auf eine Webmaschine mit Breithaltern für Idas Gewebe, .einem das Gewebe abziehenden Schaltbaum und einem Warenbaum zum Aufwickeln des Gewebes.
Bei bekannten Webmaschinen dieser Art wird das Gewebe über seineganze Breite mit gleicher Spannung abgezogen und danach auf den Waren baum aufgewickelt.
Demgegenüber liegt die Erfindung in einer im Geweberandbereich wirksamen, zwischen Breithal- tern und Warenbaum angeordneten, im Vergleich zur normalen ewebeabzugsspannung @erhöhte Span nung erzeugenden Einrichtung. Hierdurch lässt sich der bei ;
den bekannten Maschinen entstehende, vom Widerstand der Breithalter herrührende sogenannte Verzug des Gewebes ausgleichen, der darin besteht, ,dass die reingetragenen und eingebundenen Sehuss- fäiden in dem ,durch einen Breithalter laufenden Randbereich des Gewebes .im Vergleich zum Mittel bereich etwas zurückbleiben;
das Gewebe ist nicht schussgerade, was bei gemusterter Ware unangenehm ins Auge fällt und bei der Verarbeitung hinderlich ist. Mit der neuen Maschine kann ein ,schussgerades Gewebe hergestellt werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die Spannungserhöhungseinnchtung dadurch gebildet, @dass ider Schaltbaum in den idem Geweberandbereich entsprechenden Teilen grösseren Durchmesser .auf weist als im übrigen Teil. Dadurch wird das Gewebe ,im Randbereich etwas stärkerabgezogen.
Brei einer besonders einfachen Bauart trägt der Schaltbaum in den dem Geweberandbereich ent sprechenden Teilen Beinen Vendickungsstreifen. Der Streuen lässt sich leicht nachträglich auf .dem Schalt- baum ider ,Maschine aufbringen,
ohne dass dieser ausgebaut zu werden braucht. Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbim- dung mit der Zeichnung und .den Ansprüchen.
Fig. 1 ist eine zum Verglich herangezogene, schematische Seitenansicht einer bekannten Web- maschine.
Fig. 2 ist die Abwicklung einer zugehörigen Draufsicht.
Fig. 3 zeigt die eine entsprechende Abwicklung einer Draufsicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten Webnvaschine, und Fig. 4 ist eine Einzelheit einer abgewandelten Ausführungsform.
Die Kette 1 läuft bei der bekannten Greifer- schützenwebmasehine nach Fig. 1, 2 wahrend des Webens von einem Kettbaum 2 über einen Streich baum (Spannbaum) 3 unter Bildung des ,durch Schäfte 4, 5 verursachten Faches 6 in Fig. 1 nach rechts.
Das Riet ist mit 7, en :durch das Fach ge- schossener Schützen .mit 8 bezeichnet. Die durch idie Schützen 8 eingetragenen, von einer iaussenhalb des Faches .angeordneten Schussfadenvorratsspule 19 ab gezogenen Schussfäden 10 wenden nach Abschneiden und Einlegen der freien Enden zu,einer Leiste ,
durch das Riet 7 bei 9 .an das Gewebe 11 angeschlagen, das nach dem Anschlag 9 durch mit Deckel 12 ver sehene Breithalter 13 läuft. Darauf :
gelangt das Ge webe übereinen als Winkelstück ausgebildeten Brnust- baum 14 zu einem über ein Zahnrad 15 angetriebe nen Schaltbaum 16 und weiter über .eine Umlenkralle 17 zu einem über eine nicht dargestellte Rutschkupp lung angetriebenen Warenbaum 18, auf den es ,auf- gewickelt wird.
Bei der bekannten Maschine nach Fig. 1, 2 be steht der Schaltbaum 16 aus einer über die ganze Webbreite ,gleichen Durchmesser aufweisenden Rolle.
Das Gewebe 11 wird über @die ganze Webbreite mit gleicher Stänke durch den Schaltbaum abgezogen.. Durch den erhöhten Widerstand ;
der Breithalter 12, 13 bleiben die eingetragenen und neingebundenen Schussfäden 10a jeweils im Randbereich 21 ,gegen- über dem Mittelbereich 22 des Gewebes etwas zu rück, so dass die in Fig. 2 ersichtliche Form in den Geweb--randbereiehen 21 entsteht.
Bei ider erfindungsgemässen Greifferschübz-Web- maschine nach Fig. 3 besitzt der Schaltbaum. 16 jeweils in idem Geweberandbereich 21 eine Ver dickung 23. Sie kann z. B. durch einige Windungen eines besonders rauhen Streifens, z. B. eines Schmir- geltuches, gebildet sein.
Dadurch wird der wirk same Durchmesser des Schaltbaumes 16 in den Geweberandbereichen 21 etwas grösser Aals im Mittel bereich 22, so dass während des Webens ;das Gewebe 11 in den Randbereichen 21 mit etwas grösserer Spannung abgezogen wird als im Mittelbereich 22, wo mit normaler Gewebeabzugsspannunggearbeitet wird.
Dadurch werden die Schussfä;den 10a, über die ganze Webbreite gerade und bleiben ;auch in ;den. Randbereichen nicht zurück (vergleiche Fig. 3).
Bei einer -abgewandelten Ausführungsform. ist die Verdickung des Schaltbaumes 16 im Geweberand- bereich dadurch erzielt, dass der Schaltbaum von vornherein dort einen etwas grösseren Durchmesser besitzt als im Mittelbereich 22.
Bei .dem Beispiel nach Fig. 4 enthält ider Schalt baum 16 eine im Mittelbereich 22 gelegene, über die Schaltbaumachse 24 und das darauf sitzende Zahn rad 15 .angetriebene Rolle 28 und zwei in den Rand bereiohen 21 des Gewebes liegende Seitenrollen 25.
Diese sitzen auf Hohlwellenstümpfen 26, idie auf .der Achse 24 (drehbar gelagert sind. Auf den Hohl- wellenstümpfen 26 ;sind Antriebszahnräder 27 für ,die Rollen 25 befestigt.
Diese ;sind mit etwas höherer Drehzahl als die Mittelrolle 28 angetrieben. Dadurch wird :das Gewebe 11 in den Randbereichen 21 mit etwas höherer Spannung abgezogen als .im Mittel bereich 22.
Die Seitenrollen 25 können gegebenenfalls auch ,etwas grösseren Durchmesser .als idie Mittelrolle 28 haben.
Eine weitere Bauart ergibt @sich, wenn beispiels- weise in dem Abschnitt zwischen ,den .Breithaltern 12, 13 und -dem Schaltbaum 16 in jedem Randbe reich des Gewebes ein Walzenpaar angeordnet ist, durch das der Geweberand .läuft;
das Walzenpaar ist so angetrieben, idass es etwas höhere Umfangs geschwindigkeit besitzt als ,der Schaltbaum 16. Auch hierdurch kann das Gewebe in seinen Randbereichen stärker als im Mittelbereich abgezogen werden, @so dass sich ein schussgerades Gewebe erzielen lässt.
Wenn auf der Webmaschine ein aus zwei oder mehr Bahnen bestehendes Gewebe hergestellt wird, so besitzt die Maschine für jede Gewebebahn zwei Breithalter. Entsprechend muss sie dann in beiden Randbereichm jeder Gewebebahn je eine der dar gestellten Einrichtungen zur Erhöhung der Abzugs- spannung aufweisen, z.
B. in jedem Geweberand- beresch eine Schaltbaumverdickung 23 gemäss Fig. 3.
Claims (1)
- ,PATENTANSPRUCH Webmaschine mit Breithaltern für das Gewebe, einem Idas Gewebe abziehenden Schaltbaum und ei nem Warenbaum zum Aufwickeln -des Gewebes, ge- kennzeichnet durch eine im Geweberandbereich (21) wirksame, zwischen Breithaltern (12, 13) und Wa renbaum (18) angeordnete,im Vergleich zur norma len Gewebeabzugsspannung erhöhte Spannung er- zeugende Einrichtung (23, 25). UNTERANSPRÜCHE 1.Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spannungserhöhungseinrich- tung dadurch gebildet äst, @dass oder Schaltbaum (16) in den dem Geweberandbereich (21) entsprechenden Teilen grösseren Durchmesser aufweist als im übrigen Teil (22).2. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass der Schalt baum (16) in den dem Geweberandbereich (21) ent #spreohenden Teilen einen Verdiakungsstreifen @(23) trägt.3. Maschine nach Patentanspruch, @dadurch ge kennzeichnet, 'dass die Spannungserhöhungseinrich- tung durch besondere, im Geweberandbereich (21) angeordnete Abzugsrollen (2,5) gebildet ist, die so angetrieben sind, dass erhöhte Abzugsspannung im Geweberandbereich entsteht. 4.Maschine nach Patentanspruch und Unter- anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab zugsrochen (25) gleichachsig mit dem Schaltbaum (16) angeordnet sind, ,gleichen Durchmesser wie dieser aufweisen und mit :im Vergleich zur Schaltbaum- idrehzahl erhöhter Drehzahlangetrieben sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH963264A CH419006A (de) | 1964-07-22 | 1964-07-22 | Webmaschine |
| AT368265A AT266727B (de) | 1964-07-22 | 1965-04-22 | Webmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH963264A CH419006A (de) | 1964-07-22 | 1964-07-22 | Webmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH419006A true CH419006A (de) | 1966-08-15 |
Family
ID=4354017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH963264A CH419006A (de) | 1964-07-22 | 1964-07-22 | Webmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT266727B (de) |
| CH (1) | CH419006A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004015183A1 (en) * | 2002-08-02 | 2004-02-19 | Sam Engineering S.A. | Weaving machine with correction of the distortion of the weft |
-
1964
- 1964-07-22 CH CH963264A patent/CH419006A/de unknown
-
1965
- 1965-04-22 AT AT368265A patent/AT266727B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004015183A1 (en) * | 2002-08-02 | 2004-02-19 | Sam Engineering S.A. | Weaving machine with correction of the distortion of the weft |
| US7104286B2 (en) | 2002-08-02 | 2006-09-12 | Sam Engineering S.A. | Weaving machine with correction of the distortion of the weft |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT266727B (de) | 1968-11-25 |
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