CH419009A - Fadenwächter für die Schützen von Webstühlen - Google Patents

Fadenwächter für die Schützen von Webstühlen

Info

Publication number
CH419009A
CH419009A CH858463A CH858463A CH419009A CH 419009 A CH419009 A CH 419009A CH 858463 A CH858463 A CH 858463A CH 858463 A CH858463 A CH 858463A CH 419009 A CH419009 A CH 419009A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
thread
contact
bracket
ring
monitor according
Prior art date
Application number
CH858463A
Other languages
English (en)
Inventor
Alge Josef
Original Assignee
Alge Josef
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alge Josef filed Critical Alge Josef
Publication of CH419009A publication Critical patent/CH419009A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D35/00Smallware looms, i.e. looms for weaving ribbons or other narrow fabrics
    • D03D35/005Shuttles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Fadenwächter für die Schützen von Webstühlen         Die        Erfindung        bezieht    sich .auf     Fadenwächter    für  die Schützen von     Webstühlen,        insbesondere    von  Bandwebstühlen,     mit    einem am     Schützen    angebrach  ten     Wächterkontaktpaar,    das über     zwei    an der       Schützenlaufbahn        angebrachte     in       einen        überwachungsstnomkreis        einschaltbar    ist,

   wo  bei der von der     Schützenspule    abgehende     Faden     durch einen längs des Führungsbügels     beweglich    ge  lagerten Spannring geht.     Bei        Abreissen    oder<B>Aus-</B>  laufendes     Fadens    der Schützenspule wird dabei     ein     Kontakt im     überwachungsstromkreis        geschlossen,     wodurch z. B. der Webstuhl abgestellt oder ein     auto-          matischer        Schützenwechselausgelöst    wird.  



       Bei    den bisher bekannten     Bauarten    solcher Fa  denwächter konnte     ,bereits    bei stark     gelockerter    Fa  denspannung, z. B. wenn die Bremse der     Schützen-          spule    auf die schon     fast        ganz        iabgewickelte    Spule       wirkt,    der     überwachungskontakt        bereits        geschlossen     werden, wodurch der     Webstuhl        abgestellt        wurde,

      ohne  dass hierfür eine     tatsächliche        Notwendigkeit        besteht.     



  Die Erfindung     betrifft    einen     Fadenwächter        dier          eingangs        genannten    Bauart, bei dem der     vorerwähnte          Nachteil        vermieden    ist, indem .auch bei stark ge  lockerter     Fadenspannung    noch keine     Schliessung    ödes       Überwachungskontaktes        eintreten    kann,

       sondern        erst     bei Auslaufen     oder        Abreissen        des    Fadens.     Dies        wird          erfindungsgemäss        dadurch    erreicht,     d:

  ass    der Füh  rungsbügel für den     Spannring    im     Wächterstromkreis     liegt, dass     ferner        diesem    Bügel     ein    am     Schützen-          körper    befestigter     Kontakt    zugeordnet     äst        und    dass       schliesslich    der     Spannring        selbst    oder ein von     diesem          beeinflussbarer        zweiter        Ring    leitend  <RTI  

   ID="0001.0086">   ausgebildet    ist  und     zur    Verbindung des Bügels mit dem festen Kon  takt bei Ausbleibender     Fadenspannung        dient.     



       Vorzugsweise    ist der     erwähnte        fest    Kontakt als ,       zweiter        zum        gemannten        Führungsbügel    parallel lie  gender aus     leitendem    Materialausgebildet, der     einen       isolierten Bereich besitzt,     in    welchem     sich    der Spann  ring befindet, solange der     Faden        gespannt        ist.     



  Nach einer     bevorzugten        Ausführungsform        sind     ,an den -beiden Bügeln zwei     Ringe    längsgleitend ge  führt, von     denen        (der        eine        (aus        Isoliermaterial        besteht          und.    als Fadenführung dient     und    der     :

  andere        aus     Metall besteht und für die leitende Verbindung der  Bügel beim Ausbleiben der     Fadenspannung        dient,     so dass     .dieser        letztere,    wenn der     Isolierring    beim  Wegfallen der     Fadenspannung    frei beweglich     wird,          ebznfalls    in den nicht ,isolierten Bereich der Kon  taktbügel     gelangen    und so die     überbrückung    der  Kontaktbügel bewirken kann.  



  Um     eine        sichere    Kontaktgabe erreichen zu kön  nen, ist     @es        zweckmässig,        ein        elektronisches    Relais     in     dem     überwachungsstromkress        ,anzuordnen,    über wel  ches erst durch einen Schaltschützen der Webstuhl ab  gestellt oder der     automatische        Schützenwechsel    aus  gelöst wird.

   Eine solche Anordnung ist viel     be-          triebssicherer,    da sie trotz     völliger    Ungefährlichkeit       mit    viel höheren Spannungen, z. B. 220 V,     arbeiten     kann und aus     diesem    Grunde auch bei Verunreini  gungen der Kontaktbügel durch Staub, öl     und        der-          gleichen,    die bei Schwachstromkreisen bereits     die          Funktion    des Gerätes verhindern kann,     noch    immer  eine sichere     Wirkungsweise    ergibt.  



  Nachstehend ist anhand der     Zeichnung        ein        Aus-          führungsbeispiel    des     Erfindungs:geg#enstande        senstandes        näher          erläutert.     



       Die        Zeichnung    zeigt .in Ansicht einen     Schützen     für einen     Bandwebstuhl    mit der darin     eingebauten          Überwachungseinrichtung.     



  Am Körper 1 des     Schützens,    der beispielsweise  aus     Holz        besteht        und        die    Form     eines        Bogens    mit       Sehne    aufweist, sind (an der     Lauffläche    2 zwei     fe-          dernde        .Schleifkontakte    3 und 3' angebracht, welche       ,

  an        mindestens        einem    Endpunkte der     Schützenbahn         mit     Gegenkontakten        in    Berührung     kommen,        welche     sie     in    den     Überwachungsstromkreis        einschalten.    Die       Schleifkontakte    3, 3'     sind    über in     im    Körper 1 ver  laufenden     Kanälen        eingelegte        Leitungen    4,

   4' mit  je einem     metallischen    Kontaktbügel 5, 5'     elektrisch          leitend    verbunden. Die Bügel 5, 5'     verlaufen        nach          konzentrischen        Kreisen,        sind    mit     ihren    Enden     im          Schützenkörper    1     befestigt,    bestehen     beispi,

  -lsweise     aus     versilbertem        Kugferrunddraht    und ragen etwas  in die     öffnun@g        zwischen    Bogen und Sehne des,       Schützenkörpers        hinein.    Von der     Schützenspule    7,  die     mittels    der Achse 7' leicht drehbar     @am    Schützen  körper :

  gelagert, aber durch einen federnden Hebel 8       gebremst        ist,    läuft -der     abgehende    .Faden 9     rüber        .einen     Ring 10 ,aus     Isolierstoff,    z. B. Glas, und     zwei        weitere          Ringe    11 und 12 ,durch     seine        Öffnung    13 nach aussen.

    Der     Ring    10 ist lose gleitend     lauf    den     beüden        Kontakt-          bügeln    5,     5'gelagert.     



  Die     Ringe    11 sitzen am     Ende    von     Schrauben-          zugf dern    14, 14',     welche        in        entsprechenden        Aus-          nehmungen    15, 15' des     Schützenkörpers    angebracht  und mit ihren anderen Enden an diesen befestigt       sind.    Der Kontaktbügel 5 besitzt in der     Hälfte        seiner     Länge einen Überzug 16     laus    Isolierstoff.

       Zwischen     ,dem     Ring    10     und    dem     Schützenkörper        isst    ein wei  terer     metallischer        Ring    17 auf     Iden        Kontaktbügeln    5,  5'     lose        gleitend    angebracht.  



       Die        W'rkkuungsweisie    ist folgende:  Im Normalbetrieb befindet sich der von der       Schützenspule    abgehende Faden     durch        idie        Abzugs-          kraft        #bzw.        die    Bremse 8     dauernd        in        einem        Spannungs-          zustand,    wobei je nach der Lage ,

  des     Schützers        im          Webstuhl    die     Federn    14 ,und 14' mehr oder     weniger     gespannt sind. Auf jeden     Fall        Faber    werden     die        Ringe     10 und 17 durch das     Fadenstück        ,zwischen    der       Spulte    7 und     ,dem    Ring 11     in    der     linken    Hälfte     ider          Kontaktbügel    gehalten,

   in welcher der Bügel 5     einen     isolierenden Überzug 16 besitzt. Sobald aber die       Spule    ausgelaufen     ist    und ebenso, wenn     der        Faden     -bricht und -auf diese     Weise    die     Fadenspannung        zwi-          schen    der Spule 7 und dem     Ring    11     nicht    mehr  besteht, können     ;

  sich    die     beiden    Ringe 10 und 17       beliebig    über den ganzen Bereich     ider        Kontaktbügel    5,  5' bewegen.  



  Tatsächlich wenden sie im Betriebe     des        Web-          stuhles    durch     die    grosse     Beschleunigung    des     Schüt-          zens    in abwechselnd     entgegengesetzter        Richtung    hin  und her     geschleudert,    wobei der     metallische        Ring    17  ,die beiden Kontaktbügel 5, 5'     überbrückt        und    so,

         wenn    -auch     nur    für     einen        kurzen        Moment,        eine    lei  tende     Verbindung        irr        übzrwachungsstron'kneis    her  stellt.

   Eine solche auch nur winzige Bruchteile einer       Sekunde    dauernde     Schliessung    des     Überwachungs-          stromkreises        bringt    ein     im        Überwachungsstromkreis     vorgesehenes     elektronisches    Relais zum Ansprechen  und löst     ein    Signal oder auch     ein    weiteres     Relais,aus,          welches        den        Webstuhl    abstellt oder den automati  schen     Schützenwechsel    auslöst.  



       Es        ist        klar,        dass        die          Ausführungs-          form    nur     eine    der     vielen    Durchführungsmöglichkei-         ten    der     Erfindung        darstellt.    Beispielsweise     kann    der       Ring    10 selbst aus     Metall        sein,    und ein weiterer  Ring 17 kann dann entfallen.

   Die Kontaktbügel 5,  5' müssen nicht     Bogenform    besitzen, sondern kön  nen auch     geradlinig        verlaufen        und    nur     ,an    den ab  gebogenen Enden im     Schützenkörper    befestigt     sein.     



  Die Bewegungsbahn des kontaktgebenden     Ringes     muss auch nicht parallel     zur        Bewegungsbahn    (des       Schützers    verlaufen, sondern kann     hierzu        querstehen.     In diesem Falle     rmuss    jedoch seine Feder .oder     der-          gleichen    angebracht wenden, welche     den        Ring    nach  Wegfall der Federspannung in den nicht     isolierten     Bereich     der    Kontaktbügel zieht.  



       Die    Kontaktbügel     müssen    .auch     ,nicht,        wie        ge-          zeichnet,        konzentrisch        ineinanderliegen,        sondern    kön  nen     .ebensogut    gleich gross sein und     parallel        neben-          einandierliegen.     



  Das gleiche     Prinzip    kann auch     für        Webschnitzen          wesentlich        anderer        Form,    z. B. für die     bekannten,          schiffehenartigen    Schützen der     Webstühle,    angewen  det     werden,    wobei dann :die Kontaktbügel sich z. B.  .in     einem        Hohlraum    .an .einen     qder    an beiden Enden  des Webschützers     befinden    können.  



       Die        Gleitbahn,    längs welcher der den Faden  führende     Ring    .beweglich     ist,        kann    auch aus     einem          einzigen    Bügel und der     zweite    Kontakt     .aus    einem  Metallstück bestehen,     idas    am     Schützenkörp:

  er        isoliert     gegen dien Bügel .so     ,eingesetzt    ist,     .dass    der frei wer  dende     Ring        dieses   RTI ID="0002.0242" WI="18" HE="4" LX="1431" LY="1382">  Metallstück    berührt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fadenwächter für die Schützen von Webstühlen, insbesondere Bandwebstühlen, mit einem am Schüt zen :angebrachten Wächterkontaktpaar, das über zwei. an der Schützenlauffläche angebrachte Schleifkon takte m einen Überwachungsstromkreis einschaltbar ist,
    wobei der von der Schützenspule .abgehende Fa den durch einen längs eines Führungsbügels bewe glich gelagerten Spannring geht, dadurch .gekenn- zeichnet, @dass der Führungsbügel (5@ für den Spann- ring (10) im Wächterstromkreis liegt, @dass ferner diesem Bügel (5')
    ein am Schützenkörper (2) be- festigter Kontakt (5) .zugeordnet ist und dass schliess- lich der Speerring (10) selbst oder ein von diesem beeinflussbarer zweiter Ring (17) leitend ausgebildet ist und zur Verbindung des Bügels ,(5') reit (dem festen Kontakt (5) :
    bei Ausbleiben der Fadenspannung idient. UNTERANSPRÜCHE 1. Fadenwächter nach Patentanspruch, @dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt.
    (5) -als zweiter zum Führungsbügel (5') parallel liegender Bügel ,sui lei- tendem Material ausgebildet ist, der einen isolierten Bereich (16) besitzt, in welchem sich der Spann- .ring (10) befindet, solange der Faden gespannt isst. 2.
    Fadenwächter nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, idadurch gekennzeichnet, dass an Aden beiden Bügeln.. (5, 5') zwei Ringe (10, 17) längs- ,gleitend geführt sind, von ;
    denen dereine aus Isolier- material besteht und als Fadenfühmzng dient und der andere aus Metall besteht und für die leitende Verbindung der Bügel (5, 5') beim Ausbleiben der Fadenspannung ,dient. 3. Fadenwächter nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass .die bei den Bügel nach parallelen Bogen, z. B. konzentrische Kreisbogen, verlaufen, deren Ebene annähernd zur Schützenbahn parallel liegt. 4.
    Fadenwächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, :dass der Führungsbügel zur Schützen- bahn quer liegt und am Ring (10) :eine Feder angreift, welche diesen bei Wegfall der Fadenspannung in -die kontaktgebende Lage zieht. 5.
    Fadenwächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der am Schützenkörper befe- ;stigte Kontakt des Wächterkontaktpaares im Be reich des einen Endes des Führungsbügels (5'). an- gebracht ist.
CH858463A 1962-07-11 1963-07-10 Fadenwächter für die Schützen von Webstühlen CH419009A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT558862A AT234606B (de) 1962-07-11 1962-07-11 Fadenwächter für die Schützen von Webstühlen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH419009A true CH419009A (de) 1966-08-15

Family

ID=3577441

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH858463A CH419009A (de) 1962-07-11 1963-07-10 Fadenwächter für die Schützen von Webstühlen

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT234606B (de)
CH (1) CH419009A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK123067B (da) * 1970-09-25 1972-05-15 Niro Atomizer As Fremgangsmåde til behandling af et pulverformigt, fedtholdigt mælkeprodukt.

Also Published As

Publication number Publication date
AT234606B (de) 1964-07-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0103726B1 (de) Sicherheitsleiste
EP0387221A1 (de) Kontaktmundstück
CH419009A (de) Fadenwächter für die Schützen von Webstühlen
EP0177437B1 (de) Kontaktanordnung für einen Leistungsschalter mit stromabhängiger Öffnung
DE69100747T2 (de) Elektronische Zündvorrichtung für Gerät mit gasförmigem Brennstoff, insbesondere für Gasfeuerzeuge.
CH642328A5 (de) Vorrichtung zur ueberwachung der fadenzufuhr bei textilmaschinen.
DE2722279B2 (de) Sicherungsschalter
DE4115092C2 (de) Elektromagnetisches Schaltrelais für Leiterplattenmontage
DE1640558C2 (de) Kontaktvorrichtung für elektrische Schalter
DE3011853C2 (de) Schalteranordnung mit einer Schmelzsicherung mit austauschbarer Sicherungspatrone
DE1964080B2 (de) Vorrichtung zum automatischen Wenden von zu verschweißenden Kettengliedern
DE2705330C2 (de) Elektrischer Schalter, insbesondere Motorschutzschalter
DE1298730B (de) Signalgebende Stroemungsanzeigevorrichtung
DE3717431A1 (de) Elektrisches schaltgeraet
DE2915749B2 (de) Fadenwächter für Spulengestelle
DE2361731A1 (de) Verbesserung an einer elektromechanischen ausloesevorrichtung fuer die textilindustrie
DE2155916B2 (de) Kurzzeitschalter
DE3511278C2 (de)
DE2019484A1 (de) Fadenfuehler fuer Textilmaschinen
EP0428475B1 (de) Niederspannungs-Leistungsschalter mit einer Hebelkontaktanordnung
DE2031364A1 (de) Elektrischer Schalter
DE3605730C2 (de)
DE2952298A1 (de) Elektrischer schalter, insbesondere lenkstockschalter fuer kraftfahrzeuge
DE2152483A1 (de) Sprungschaltwerk
DE1196381B (de) Einstellbare Kontaktanordnung fuer Messgeraete