CH419207A - Einrichtung zum Profilieren der Schotterbettungskanten von Eisenbahngleisen - Google Patents

Einrichtung zum Profilieren der Schotterbettungskanten von Eisenbahngleisen

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CH419207A
CH419207A CH894262A CH894262A CH419207A CH 419207 A CH419207 A CH 419207A CH 894262 A CH894262 A CH 894262A CH 894262 A CH894262 A CH 894262A CH 419207 A CH419207 A CH 419207A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
disc
ballast
edges
profiling
ploughshare
Prior art date
Application number
CH894262A
Other languages
English (en)
Inventor
Strobach Herbert
Schmidt Herbert
Original Assignee
Reichsbahn Der Generaldirektor
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/02Placing the ballast; Making ballastway; Redistributing ballasting material; Machines or devices therefor; Levelling means
    • E01B27/023Spreading, levelling or redistributing ballast already placed
    • E01B27/025Spreading, levelling or redistributing ballast already placed by means of non-driven tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


      Einrichtung    zum     Profilieren    der     Schotterbettungskanten     von     Eisenbahngleisen       Die Erfindung betrifft     eine    Einrichtung zum Pro  filieren der     Schotterbettungskanten    von Eisenbahn  gleisen, die sowohl als selbständige Einheit, als auch  als Zusatzgerät in Kombinationen mit     anderen    Gleis  baumaschinen Anwendung     finden    kann.  



  Es sind bereits verschiedene Einrichtungen zum  Profilieren der     Schotterbettungskanten    von Eisenbahn  gleisen bekannt, die allgemein als schienengebundene  Fahrzeuge teilweise mit eigenem Fahrantrieb, aus  gebildet sind und eine oder mehrere seitlich heraus  ragende     Pflugschare    aufweisen, deren     Pflugschare    durch       mechanische    oder hydraulische Mittel höhenverstell  bar und zur Profilfreimachung der gesamten Einrich  tung einschwenkbar oder einziehbar sind.  



  Diese bekannten Einrichtungen erfordern jedoch,  im Verhältnis zum bewegten     Schottervolumen,    einen  sehr hohen Leistungsaufwand. Das ergibt sich aus den  dem Gleisschotter eigenen inneren Reibungseigen  schaften, die bei einer äusseren Krafteinwirkung auf  treten und den Pflugscharen entgegenwirken. Dabei  ist es erforderlich, den über das     Bettungskantenprofil     hinausragenden Schotter nicht nur auf waagerechter  Ebene zu bewegen,     sondern    entsprechend der Neigung  der     Bettungskante        hochzufördern.     



  Durch die bei den bekannten Einrichtungen all  gemein verwendete und aus der Bodenbearbeitung  herkömmliche Einstellung der Pflugscharen, erge  ben sich jedoch vor ihnen grosse     Schotteranhäufun-          gen,    so dass die ständig von den Pflugscharen zu ver  drängende     Schottermenge    um ein     Vielfaches        grösser     ist, als die     kontinuierlich    an ihren Bestimmungsort  geförderte Menge. Dies     erfordert    die Aufwendung  einer     zusätzlichen    Leistung, die für den eigentlichen         Arbeitszweck    verloren geht.

   Dementsprechend muss  das     EigengWicht    einer solchen Einrichtung relativ  gross     sein,    um bei den auftretenden Reaktionskräften  die Reibungshaftung der Treibräder auf den Schienen  zu gewährleisten.  



       Weiterhin    sind Einrichtungen bekannt, die den  über das     Bettungskantenprofil    hinausragenden Schotter  mit     seitlich    angeordneten     Becherwerken    aufnehmen  und mit Förderbändern auf das Gleis in die Nähe  beider     Schienen        leiten.    Auch hier geht die aufzuwen  dende Leistung für das Hochheben dieser Schotter  mengen für den eigentlichen Arbeitszweck verloren.  Weiterhin bringt die Verwendung von     Becherwerken     den     Nachteil    einer geringen     Arbeitsgeschwindigkeit,     so dass der gesamte Wirkungsgrad dieser Einrichtung  ebenfalls     gering    ist.

    



  Der     Erfindung    liegt die Aufgabe zu Grunde, eine  Einrichtung     zum    Profilieren der     Schotterbettungskan-          ten    von Eisenbahngleisen zu schaffen, die es ermög  licht,     dass    das den Reaktionskräften entsprechend er  forderliche Eigengewicht bei grosser Arbeitsgeschwin  digkeit sehr niedrig gehalten werden kann, und die den  über das     Bettungskantenprofil    hinausragenden Schot  ter ohne Anwendung unwirtschaftlicher     Becherwerke     über beide Schienen verteilt.  



  Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass  die Pflugschar um eine waagerechte Achse schwenk  bar und in einem Winkel von max. 20  zur Fahrt  richtung angeordnet ist und an ihrem vorderen Ende  an einem     scharnierartigen    Gelenk eine über einen  zweiarmigen Hebel und zwei     Seilzüge    vom Fahrzeug  aus einstellbare     Vorpflugschar    mit schräger Vorder  kante trägt und am Ende des Fahrzeuges eine um eine      senkrechte Achse gelagerte Scheibe mit einem Durch  messer, der nur wenig grösser als der Schienenabstand  ist, unter einem Gestell angeordnet ist, das sich nach  hinten mit zwei Rädern auf den Schienen abstützt,  wobei die Scheibe mit einem sie auch hinten umge  benden feststehenden Randblech versehen ist.  



  Die Drehung der Scheibe während der Bewegung  des Fahrzeuges erfolgt zweckmässig     mit    einem an  ihrer Unterseite angeordneten Reibring, der beispiels  weise mittels Federkraft sich an die den     Pflugscharen     zugewandten Schiene anpresst oder durch einen be  sonderen Antrieb.  



  Den erfindungsgemäss verwendeten     Anstellwinkel     der Pflugschar von max. 20  ergibt durch Verringe  rung der Reibung des Schotters an der Pflugschar  durch Vermeidung übermässig grosser     Schotteran-          häufungen    einen besseren Wirkungsgrad als bei den  bekannten Einrichtungen.

   Eine Ausführungsform mit  Anordnung der     Vorpflugschar    in einem     scharnierarti-          gen    Gelenk     mit    senkrechter Drehachse an der Pflug  schar und die Aufhängung beider Pflugscharen über  den zweiarmigen Hebel mit am Schienenfahrzeug an  geordneten Seilzügen, gestattet einmal durch     ungleich-          mässige    Einstellung der     Seilzüge    eine     Verstellbarkeit     der     Vorpflugschar,

      so dass entsprechend den gege  benen     Erfordernissen    eine verschieden breite Zone  ausserhalb der steil ansteigenden     Bettungskanten        er-          fasst    werden kann, und zum anderen durch     gleich-          mässiges    Anziehen bzw.

   Einstellen der Seilzüge die       Höhenverstellbarkeit    beider Pflugscharen bis zur Pro  filfreimachung der ganzen Einrichtung.     Weiterhin     erhält die Einrichtung durch die erfindungsgemässe  Anordnung zum Teil die     Fähigkeit,    beim Überfahren  fester     Hindernisse,    beispielsweise feste Steine, durch  eine ansteigende Vorderkante der     Vorpflugschar     selbsttätig aus der Arbeitsstellung     hochzuschwenken.     Die am Ende des die Einrichtung tragenden Fahrzeu  ges angeordnete Scheibe übernimmt die für die der  Pflugschar entgegengesetzt liegende Schiene bestimmte       Schottermenge        kontinuierlich,

      ohne dass für das Auf  nehmen eine zusätzliche nennenswerte Leistung auf  zuwenden ist. Gemäss einer Ausführungsform trans  portiert die Scheibe ohne Reibungsverlust zwischen  Schotter und Scheibenoberfläche diesen bis über die  Abwurfstelle und über der Scheibe angeordnete Ab  weiserleisten, die zweckmässig entsprechend den jewei  ligen     Erfordernissen    verstellbar sind.  



  Die Erfindung soll im folgenden anhand eines       Ausführungsbeispieles    näher erläutert werden. Dazu  zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht der Einrichtung       Fig.    2 einen Querschnitt durch die Scheibe in der  Ebene     A-B          Fig.    3 eine Ansicht der Einrichtung     in    Rich  tung C.  



       An    einem Schienenfahrzeug ist an den Stirnträgern  in befestigten Balken 1 eine Welle 2 drehbar gelagert,  die mit Armen 3, 4 eine Pflugschar 5 trägt. Die Pflug  schar 5 weist eine Einstellung von max. 20  zur Fahrt  richtung auf.     In        ihrem    vorderen Ende ist in einem    Scharnier mit senkrechter Drehachse eine     Vorpflug-          schar    6 schwenkbar angeordnet, die mit einer nach  oben herausragenden Spindel 7 fest verbunden ist  und einen     zweiarmigen    Hebel 8 trägt.

   An den Enden  des zweiarmigen Hebels 8 sind Seile befestigt, die mit  auf dem Schienenfahrzeug angeordneten     Seilzügen    9,  10     festverbunden    unabhängig voneinander     bedienbar     sind. Am Ende des Schienenfahrzeuges ist an der  Fahrzeugkupplung ein Gestell 11 befestigt, das sich  nach hinten mit zwei Rädern auf den Schienen ab  stützt und in einer Lagerung mit     senkrechter    Achse  unter sich eine Scheibe 12 trägt, deren Durchmesser  um ein geringes grösser als der Schienenabstand des  Gleises ist.

   Sie besitzt an ihrer unteren Fläche einen  mit     einem    Reibbelag versehenen Reibring 17, der durch  eine Federkraft 18 seitwärts an die den Pflugscharen  zugewandte Schiene angepresst ist     (Fig.    2). Weiterhin  ist an dem Gestell 11 eine Nachpflugschar 13, die  aussen über die Pflugschar 5 greift und in ein die  Scheibe 12 nach hinten begrenzendes Randblech 14  übergeht, angeordnet. Um das Zentrum der Scheibe  12 ist eine     Abweiserleiste    15 gelenkig gelagert, die  schräg nach vorn in die Fahrtrichtung weist und dicht  über der Scheibenoberfläche steht.

   Die     Abweiserleiste     15 ist durch einen Hebel 16 verstellbar, so dass die  Abwurfzone über der den Pflugscharen entgegenge  setzt liegenden Schiene entsprechend den Erforder  nissen bestimmt werden kann.  



  Für den Transport der Einrichtung sind die Seil  züge 9, 10 soweit angezogen, dass die Pflugschar 5  und die mit ihr verbundene     Vorpflugschar    6 nach oben  ragen und sich innerhalb der zulässigen Fahrzeug  begrenzung befinden. Durch gleichmässiges Nachlas  sen der Seilzüge 9, 10 werden die     Pflugschare    herab  gelassen und, wie in     Fig.    3 dargestellt, in Arbeitsstel  lung gebracht.

   Dabei kann je nach den Erfordernissen  durch ungleichmässige Veränderung der Seillängen  der     Seilzüge    die Stellung des zweiarmigen Hebels 8  und damit die Stellung der     Vorpflugschar    6 verändert  werden, so dass sie den auf dem Randweg lagernden  Schotter mehr oder     weniger    in der Breite erfasst.  Durch gleichmässiges Anziehen oder Nachlassen der  Seilzüge werden beide     Pflugschare    ohne Veränderung  der Einstellung der     Vorpflugschar    6     lediglich    in der  Höhe verstellt. Als Zugmittel für die Einrichtung kann  jede beliebige Kleinlokomotive verwendet werden.

   Wird  die Einrichtung mit dem Zugmittel in Bewegung ge  setzt, so erfassen die     Pflugschare    den über das Profil  hinausragenden Schotter mit ihren Unterkanten     und     leiten     ihn    in     Richtung    auf die Gleismitte bis zu sol  chen Stellen, die noch unterhalb des     Gleisprofiles     liegen.

   Die darüber hinaus vorhandene     Schottermenge     wird der Nachpflugschar 13 zugeleitet, die ihn auf die  Scheibe 12     übergibt.    Mit der     Inbewegungsetzung    der  Einrichtung wird     gleichzeitig    der unter der Scheibe 12  angeordnete und gegen die     Schienenkopfinnenseite     der den Pflugscharen zugewandten Schiene mit Fe  derkraft angepresste Reibring und damit gleichzeitig  die Scheibe 12 selbst in Drehung versetzt, so dass der  ihr zugeführte Schotter ohne nennenswerten Kraftauf-      wand über die andere Schiene gefördert wird.

   Dabei  ist ein     Herabschleudern    des Schotters von der Scheibe  12 in der Zone zwischen den Schienen nicht möglich,  da das Randblech 14 eine     tangentiale    Begrenzung dar  stellt. Je nach Einstellung der     Abweiserleisten    15 kann  der von der Scheibe 12 geförderte Schotter vor oder  hinter der anderen Schiene abgelegt werden. Da die  erfindungsgemässe Einrichtung mit einer relativ hohen  Geschwindigkeit zu arbeiten in der Lage ist, ist es  zweckmässig, grosse und ausgedehnte     Schotteran-          häufungen    mit mehreren     überfahrten        bei    jeweils ge  ringeren Tiefeneinstellungen der Pflüge in das vorge  schriebene Gleisprofil einzubringen.

      PATENTANSPRUCH  Einrichtung zum Profilieren der     Schotterbettungs-          kanten    von Eisenbahngleisen mit an der Seite eines  Schienenfahrzeuges herausragender Pflugschar, da  durch gekennzeichnet, dass die Pflugschar (5) um eine  waagerechte Achse schwenkbar und in einem Winkel  von max. 20  zur     Fahrtrichtung    angeordnet ist und an  ihrem vorderen Ende an einem     scharnierartigen    Ge  lenk eine über einen zweiarmigen Hebel (8) und zwei  Seilzüge (9;

   10) vom Fahrzeug aus einstellbare Vor  pflugschar (6) mit schräger Vorderkante trägt und  am Ende des Fahrzeuges eine um eine senkrechte  Achse drehbar gelagerte Scheibe (12) mit einem Durch  messer, der nur wenig grösser als der Schienenab  stand ist, unter einem Gestell (11) angeordnet ist, das  sich nach hinten mit zwei Rädern auf den Schienen    abstützt, wobei die Scheibe (12) mit einem sie nach  hinten umgebenden feststehenden Randblech (14) ver  sehen ist.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Randblech (14) als Übergang zu einer Nachpflugschar (13) und als überlappung aus sen um die Pflugschar (5) ausgebildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheibe (12), die durch die Bewegung des Fahrzeuges in Drehung versetzt ist, mit einem an ihrer Unterseite angeordneten Reibring (17), der beispielsweise mittels Federkraft (18) sich an die den Pflugscharen (6, 5, 13) zugewandten Schie ne anpresst, versehen ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Dre hen der Scheibe (12) ein besonderer Antrieb vorge sehen ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass über der Scheibe (12) dicht über der Scheibenoberfläche eine Abweiserleiste (15) an geordnet ist, die um das Zentrum der Scheibe (12) schwenkbar gelagert ist und in Fahrtrichtung schräg nach aussen weist sowie zwecks Verstellbarkeit mit einem Hebel (16) verbunden ist.
CH894262A 1961-08-30 1962-07-25 Einrichtung zum Profilieren der Schotterbettungskanten von Eisenbahngleisen CH419207A (de)

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