Fernmeldeanlage Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fernmeldeanlage mit automatischen Fernsprech ämtern, stationären und mobilen Fernsprechstellen, zwischen welchen Sprechverbindungen in beiden Richtungen automatisch über ein Verbindungsme dium und durch eines oder mehrere der Ämter her gestellt werden können.
Insbesondere können die genannten Amtsstellen automatische Amtsanlagen sein, die gegenseitig mit einander durch Leiter, Trägerfrequenzglieder usw. verbunden sind, während die Teilnehmerstellen ge- wöhnlicher Art und stationäre oder mobile Funk sprechapparate sein können.
Die automatischen Fernsprechämter enthalten be kanntlich Schaltungen für die Verbindung mit den Leitungen sowie Schaltungen für die Funkverbin- dungsglieder. Ferner sind Mittel zum Aufbau der gegenseitigen Verbindungen zwischen den genannten Schaltungen vorgesehen. Diese zwei Arten von Schal tungen können sieh entweder in den selben örtlich- keiten oder in verschiedenen befinden.
Im letztge nannten Fall können die gegenseitigen Zwischenver bindungen, Leitungsstromkreise, Trägerfrequenz- oder Radioverbindungsglieder für den Verkehr zwi schen den verschiedenen örtlichkeiten umfassen.
Die Einführung eines Zufälligkeitsmomentes für die übertragene Codierung gestattet die Verwendung standardisierter Impulsmittel.
Eine Fernmeldeanlage nach der vorliegenden Er findung enthält automatische Fernsprechämter, mit einander beliebig verbindbare feste und bewegliche Teilnehmerstellen als Verbindungspartner, zwischen welchen Sprechverbindungen automatisch in beiden Verbindungsrichtungen über Fernmeldemittel und durch eines oder mehrere der Ämter hergestellt wer- den können,
wobei der Gesprächszustand durch dauernd übermittelte tonfrequente Ströme über das Fernmeldemittel in einer oder beiden Richtungen ausgezeichnet ist, gekennzeichnet durch Mittel zur übertragung von Signalinformation numerischer und nicht numerischer Natur, gesteuert durch Frequenz- änderungen der genannten dauernd übermittelten Tonfrequenzströme.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels mit den dazugehörigen Zeich nungen erklärt. In diesen zeigen Fig. 1 das Schema einer Netzgruppe ; Fig. 2 das Blockschema der Stromkreisanord- nung im Grundamt und im beweglichen Fahrzeug; Fig. 3 ein Signalschema über die vorliegende An lage ; Fig. 4 die Identifikationsimpulsstromkreise für eine Frequenz über oder ausserhalb des Sprechfre quenzbandes für bewegliche Teilnehmerstellen ;
Fig. 5 beispielsweise zwei Grundamtsbereiche so wie bewegliche Teilnehmerapparate ; und Fig. 6 vier verschiedene Alternativen für die Ka nalwiederholung in Verbindung mit einer idealisierten Unterteilung der Grundamtsbereiche.
In der Fig. 1 bedeuten die Vierecke T Fern sprechämter, mit welchen Fernsprechteilnehmernetze S in Verbindung stehen. Die dreieckigen Symbole B stellen Grundämter dar, welche mit einer Anzahl be weglicher Teilnehmerstellen A zusammenarbeiten. Sie sind durch Leitungen mit T verbunden.
Die Fig. 1 zeigt beispielsweise eine Fernsprechverbindung zwi schen einer beweglichen Teilnehmerstelle A über ein Grundamt B zu einer Amtsteilnehmerstelle an T und ferner zu einer konventionellen Teilnehmerstelle S. Es ist klar, dass in gleicher Weise Verbindungen zwischen beliebigen zwei beweglichen Teilnehmer stellen A über das Grundamt B hergestellt werden können.
Die Schemaanordnung auf der rechten Seite des Blockschemas nach Fig. 2 enthält ein Mikrophon 52, einen Hörer oder Lautsprecher 51. Diese beiden Be standteile sind über die Leitungen 49 und 53 mit dem Tiefpassfilter 48 und 54 und über die Leitungen 47 und 55 mit einem Tonübertrager (TS) 56 und einem Tonempfänger (TM) 44 verbunden. Die letz teren sind eingerichtet, um Tonfrequenzsignale zu senden und zu empfangen.
Der genannte Übertrager 56 und der Empfänger 44 sind teilweise mit einem Relaissatz 61 über die Leiter 45 und 46 und teil weise mit einem Übertrager S, Einheit 58 und einem Empfänger M, Einheit 42, für die Funkverbindung verbunden. Diese Einheiten sind ihrerseits über die Leiter 59 bzw. 41 mit dem Fernmeldemedium ver bunden, Dieses wird durch gestrichelte Linien dar gestellt und ist ein Radiokanal. Auf der linken Seite der Fig. 2 ist die Stromkreisanordnung des Grundamtes dargestellt.
Die Verbindungsleitungen 11 und 37 des Radiokanals sind mit einem Empfänger M Einheit 12 gekoppelt, sowie mit einem Sender S Einheit 36. Diese Einheiten sind über Einzelleiter 13 und 35 mit einem Empfänger TM 14 und einem Tonsender TS 34 verbunden, welche ausgebildet sind, Tonfre- quenzsignale zu empfangen und zu senden.
Die bei den letztgenannten Glieder 13 und 14 sind ihrerseits zum Teil über die Leitungen 32 und 33 mit dem zen tralen Relaissatz 31 und teils über die Leitungen 15 und 29 mit den Tiefpassfiltern 16 und 28 verbunden. Die Ausgänge der letzteren sind mit einem Wähler 18 bzw. 26 gekoppelt und dienen der Verkehrsbe- stimmung oder Richtungsgebung über die Verbin dungsleitungen 17 und 27. Die übertragungs- und die Empfangsabschnitte der Radioausrüstung können durch die Bestimmungswähler 18 und 26 über eine Leitung 21 miteinander verbunden sein.
Die von die sen abgehenden Leitungen 19 und 23 sind mit einer Fernsprechamtsstelle verbunden. Da in dieser Dar stellung angenommen ist, dass die Leiter 19 und 23 Doppelleiter sind, ist der Verbindungsleitungsverstär- ker 24 mit einem Gabelstromkreis 22 verbunden. Der Verstärker 24 kann über die Leitung 25 mit einem zentralen Relaissatz 40 verbunden sein.
Die Arbeitsweise der Anlage soll nun genauer beschrieben werden. Anruf <I>von einer beweglichen Teilnehmerstelle über</I> <I>ein Grundamt nach einem Fernsprechteilnehmer.</I> Die Radiofernspreehstelle eines beweglichen Fahrzeuges sollte, wenn dieses in Dienst steht, nor- malerweise in ihrem Anzustand oder Wirkzu stand sein, ungeachtet dessen, ob die Stelle sich in einer Sprechverbindung befindet oder nicht. Dies ist notwendig, da solche Apparate zu jeder Zeit bereit sein müssen,
einen Anruf vom Grundamt zu empfan gen. Dieser Zustand setzt voraus, dass der Empfangs teil der beweglichen Fernsprechteilnehmerstelle in Wirkbeziehung mit einem Radiokanal vom Grund- c amt steht, wobei die Einstellung dieses Empfangsab schnittes von einer automatischen Wahl abhängig sein kann, obschon die genannte Einstellung im Falle des Vorhandenseins nur eines Kanals fest oder von Hand gesteuert erfolgen kann.
Ein im Augenblick für einen Anruf zur Verfügung stehender Kanal ist durch die Tatsache gekennzeichnet, dass die Trägerwelle mit einer besonderen Tonfrequenz moduliert ist, wäh rend gleichzeitig das Frequenzband der Trägerwelle keine andere Tonfrequenz aufweist. Wenn solche Tonfrequenzen vorkommen sollten, ist ihr Pegel je denfalls niedriger als der Signalwert, der für die Signalübertragung dient.
Beim Beginn eines Anrufes von einer beweglichen Teilnehmerstelle aus werden Kontakte in ihrem über tragungsteil betätigt, z. B. durch Abheben des Mikro telephons von der Gabel oder durch Drücken einer Anruftaste, wodurch der genannte Übertragungsteil betätigt wird, und die Trägerwelle mit einer Tonfre- quenzsignaleharakteristik jeder in Frage stehenden Teilnehmerstelle moduliert wird. Sobald die ent sprechenden Ziffern-Signale im Grundamt empfangen und registriert worden sind, wird ein Quittungssignal zur anrufenden beweglichen Teilnehmerstelle vermit telt.
Dieses geht durch die Verbindung 37 nach 41. Dieses Quittungssignal wird dann im Empfangsab schnitt der beweglichen Stelle registriert und veran- lasst eine ,Anzeige akustischer oder optischer Natur, dass entweder die Ziffern gewählt oder die erste Zif fer der gewünschten Nummer gewählt werden kann, letzteres im Falle, dass die Anlage für Ziffernüber tragung ohne Empfangssignal entworfen worden ist.
Wenn die erste Ziffer zum Grundamt übertragen worden ist, wird das Quittungssignal zur beweg lichen Stelle zurückgegeben, in welcher es empfangen wird, um eine Anzeige zu liefern, dass eine weitere Ziffer mit Hilfe einer Taste gewählt werden kann, z. B. durch Zurückführen der zu Beginn gedrückten Taste oder durch Zünden oder Löschen einer Signal lampe. Die Ziffernwahl geht danach in dieser Weise Ziffer um Ziffer weiter bis alle Ziffern der gewünsch ten Nummern zum Grundamt gesandt worden sind.
Daselbst veranlasst die registrierte Nummer des ge wünschten Teilnehmers die Herstellung der Verbin dung zu diesem Teilnehmer, welcher ein gewöhnli cher Teilnehmer sein kann, der mit seinem Amt des öffentlichen Netzes verbunden ist, oder der eine an dere bewegliche Teilnehmerstelle sein kann. Der Übertragungsteil des Grundamtes veranlasst einen Rufstrom oder ein Signal an der Hupe des Fahr zeuges, worauf der Anruf in gebräuchlicher Weise beantwortet wird.
Wenn es aus irgend einem Grunde erwünscht scheinen sollte, den Übertragungsteil des Grundamtes oder der mobilen Teilnehmerstelle in unbetätigtem Zustand zu halten, kann die Signalanlage so entwor fen werden, dass der übertragungsteil des Grund amtes wirksam wird, entweder in Beantwortung eines ankommenden Anrufes auf irgend eine bewegliche Teilnehmerstelle oder mittels eines Startsignals von einer anrufenden beweglichen Stelle. In anderer Be ziehung bleiben die Freimarkierung und das Ton code-System ungeändert.
Anruf <I>von einem Grundamt nach einer beweglichen</I> <I>Teilnehmerstelle.</I>
Beim Anruf eines beweglichen Apparates bzw. einer Teilnehmerstelle von einem Grundamt aus, muss eine Anzahl von Verkehrsbedingungen unter schieden werden. Solche Anrufe können teilweise auf bewegliche Stellen, welche durch eines oder mehrere Grundämter erreichbar sind, gezielt sein oder auf eine einzelne bewegliche Stelle oder teils auf eine Gruppe beweglicher Stellen, und zwar in einem und demselben Augenblick.
Wenn ein und derselbe Appa rat bzw. dieselbe Teilnehmerstelle von verschiedenen Grundämtern aus bedient werden soll, muss der An ruf über die volle Anzahl frei markierter Kanäle übertragen werden, mit welchen der Empfangsteil der beweglichen Teilnehmerstelle im Stand ist zusammen zuarbeiten, ungeachtet dessen, ob diese Kanäle von einem oder mehreren Grundämtern erreicht werden können. Die Anrufe können dabei entweder gleich zeitig oder in Aufeinanderfolge übertragen werden.
Die verschiedenen Kanäle können übereinstim mend mit verschiedenen dem Zwecke dienenden Ein richtungen frei markiert werden. Wenn ein Anruf wechselweise für einzelne oder Gruppen beweglicher Teilnehmerstellen bestimmt ist, ist es wünschenswert, die Anzahl der frei markierten Kanäle zu begrenzen, um die Anzahl der besetzt markierten Kanäle in Ver bindung mit Gruppenanrufen zu erniedrigen. Es ist zudem wünschenswert, dass für jedes Grundamt ein Kanal als frei bezeichnet sei.
Wenn dabei weitere freie Kanäle zugänglioh sind, muss beachtet werden, sofern es möglich ist, dass Kanäle, welche dieselbe nahezu dieselben Frequenzen aufweisen, nicht auf ein mal und zur selben Zeit frei markiert werden. Es muss in Rechnung gestellt werden, dass die Signale grössere Distanzen überbrücken als die Sprechströme. Im Falle einer unvorteilhaften Lage des Fahrzeuges kann es geschehen, dass die Einzelnummer einer Fahrzeugteilnehmerstelle durch verschiedene Grund ämter geichzeitig empfangen werden kann.
In Anlagen der vorliegenden Art, bei welchen die Möglichkeit, Gruppenanrufe auszuführen, nicht ver wendet wird, besteht das allgemeine Erfordernis, so viele Kanäle wie möglich im frei markierten Zustand zur Verfügung zu haben, obschon es auch in diesem Falle gerechtfertigt erscheint, die Anzahl der frei markierten Kanäle zu begrenzen, und zwar bei einer grossen Anzahl von Anrufen mit Suchvorgängen über eine beträchtliche Anzahl von Grundämtern, wo durch sich eine im wesentlichen spezielle Kanalbele gung ergeben kann.
Anrufe auf eine einzelne bewegliche Teilnehmer stelle erfordern einen Code, welcher so nahe wie möglich den Empfangssignalen .entsprechen soll, wel che für die Kennzeichnung eines Anrufes von einer beweglichen Teilnehmerstelle auf ein Grundamt Ver wendung findet. Dadurch wird sichtbar, ob irgend jemand eine bewegliche Teilnehmerstelle mit dem Code in Dienst stellt, welcher irgend einem anderen Teilnehmer zugeordnet ist. Deshalb wird ein Anruf auf eine bewegliche Teilnehmerstelle mit denselben Signalen und Empfangssignalen aufgebaut, wie ein Anruf von einer solchen Stelle aus.
Eine Ausnahme bildet nur der Rufstrom, welcher nach der Identifi kation des ganzen Codes auftritt. Der Rufstrom kann vom Grundamt aus gesteuert werden, so dass perio dische Signale erhalten werden. Wenn es wünschens wert erscheint, können Vorkehren getroffen sein, der art, dass das Rufsignal auf ein Signalhorn des Fahr zeuges gegeben wird, um die Aufmerksamkeit der Nachbarschaft des gefragten Fahrzeuges zu erregen. <I>Das kontinuierliche System.</I>
Der Fernsprechverkehr mit beweglichen Teilneh merstellen erfordert eine zuverlässigere und sicherere Steuerung als eine andere Übertragung über Tele- phonverbindungsstromkreise und es genügt nicht, nur den Wert der numerischen Signale zu kontrollieren, sondern diese Kontrolle muss darauf ausgedehnt wer den, festzustellen, ob keines dieser Signale verloren gegangen ist. Dies wird bei der Erfindung durch die Übertragung eines kontinuierlichen Tones (Dauer tones) und durch die Kennzeichnung der Signale durch Frequenzänderungen erreicht.
Die Signale sind in Fig. 3 dargestellt. Ein freier Kanal ist dadurch gekennzeichnet, dass seine Träger welle mit einer Freimarkierfrequenz Fll moduliert ist. Ein Anruf von einer beweglichen Teilnehmerstelle aus wird durch das Drücken einer Taste oder eines Knopfes eingeleitet, um die Verkehrsrichtung anzu zeigen. Das Schema zeigt einen Anruf von einer be weglichen Teilnehmerstelle Nr. 35 zu einer ebenfalls beweglichen Teilnehmerstelle Nr. 41 (beide je auf einem Fahrzeug).
Der Anruf wird durch einen Ta- stendruck auf B eingeleitet, wodurch das anrufende Fahrzeug automatisch im Grundamt durch seine Übertragung der Frequenz F3 gekennzeichnet wird, welche der ersten Ziffer der Nummer des anrufenden Fahrzeuges entspricht. Der Tonempfänger des Grund amtes empfängt die Frequenz F3 und registriert sie, wobei die Übertragung der Freimarkierfrequenz Fll unterbrochen wird, während die Frequenz F3 in der Richtung des anrufenden Fahrzeuges übertragen wird.
Sobald sein Empfänger die Frequenz F3 aufnimmt, wird die Übertragung der Frequenz F5 veranlasst, welche der zweiten Ziffer der Fahrzeugnummer ent spricht. Das Grundamt empfängt die Frequenz F5 und ersetzt die Frequenz F3 durch F5. Sobald diese Frequenz durch das Fahrzeug empfangen worden ist, ist die Identifikation ausgeführt, worauf dieses Fahr zeug eine Besetztmarkierfrequenz F12 abgibt, welche durch das Grundamt empfangen und anstelle der Frequenz F5 an das Fahrzeug zurückgegeben wird. In Beantwortung des Empfangs der Frequenz F12 vom Grundamt sendet das Fährzeug die Frequenz F2, welche die gewünschte Verkehrsrichtung anzeigt.
Wird die Frequenz F2 im Grundamt empfangen, er setzt dieses die Frequenz F12 durch die Frequenz F3, welche im weiteren als Quittungssignalfrequenz verwendet wird. Beim Erhalten dieser Quittungsfre quenz F3 im Fahrzeug, wird die Taste B zurückver setzt, wodurch ein Frequenzweehsel auftritt, und zwar zur Übertragung der Frequenz F12, welche vom Grundamt dann empfangen wird, wo sie die Fre quenz F3 ersetzt. Deshalb wird im Zeitintervall bis zur Betätigung der ersten Ziffertaste der Teilnehmer stelle im Fahrzeug die Frequenz F12 in beiden Rich tungen übertragen.
Wenn die Taste Nr. 4 in der Faihrzeugteilnehmerstelle gedrückt wird, wird die Frequenz F4 vom Fahrzeug ausgesendet und im Grundamt empfangen und aufgezeichnet. Dieses be stätigt den Empfang durch Aussenden der Empfangs frequenz F3. In Beantwortung des Empfanges dieser Frequenz durch das Fahrzeug, vermittelt dieses die Frequenz 1712, welche wiederum das Grundamt dazu veranlasst, diese Frequenz F12 auszusenden. Die Frequenz F12 wird deshalb noch einmal mehr in beiden Richtungen übertragen und zwar während der Zwischenzifferpause. Beim Empfang der Frequenz F3 durch das Fahrzeug wird der gedrückte Knopf Nr. 4 freigegeben, und der nächste Knopf, z.
B. Nr.1, gedrückt. Dadurch sendet das Fahrzeug die Frequenz F1, welche durch das Grundamt durch die Übertra gung der Empfangsfrequenz F3 bestätigt wird. Nach der Zurücknahme der Taste Nr. 1 im Fahrzeug wird die Frequenz F12 wieder in beiden Richtungen ge sendet.
Die Frequenz F12 ist während der Dauer des Sprechzustandes vorhanden und markiert den Ant wortzustand in der Richtung vom Fahrzeug zum Grundamt und ebenso den Kanal in der entgegen gesetzten Richtung. Aus diesem Grunde wird die Frequenz F12 im oberen Bereich des übertragenen Frequenzbandes ausgewählt.
Demzufolge sind das Mikrophon und der Hörer mit Tiefpassfiltern ver sehen, welche teilweise die Störung des Gespräches durch die Frequenz F12 verhindern und teilweise die Gefahr der Signalbegrenzung durch die Sprache be seitigen. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass eine hergestellte Verbindung gewaltsam unterbrochen wer den kann, trotz des Vorhandenseins von Einflüssen eines starken Störsenders.
Wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, wird das End- signal durch den Druck auf eine Taste N ausgesen det, wodurch das Fahrzeug veranlasst wird, die Fre quenz F12 zu senden. Wenn das Grundamt diese Frequenz F12 empfängt, sowie allfällige weitere Aus lösekriterien, ändert das Grundamt die ausgesendete Belegt-Frequenz F12 auf die Frei-Frequenz F11. Beim Empfang dieser letzteren Frequenz durch das Fahrzeug wird die Taste N freigegeben und dadurch die Freigabe vervollständigt.
Der untere Teil des Schemas von Fig. 3 zeigt die Signalbedingungen in Verbindung mit Anrufen vom Grundamt aus nach einem beweglichen Fahrzeug. Beim Anruf eines Fahrzeuges, z. B. Nr. 41, wird die Freimarkierfrequenz Fll durch die Anruffrequenz F4 ersetzt. Diese Frequenz wird durch alle Fahrzeuge empfangen, deren erste Ziffer dieser Frequenz ent spricht.
Die Fahrzeuge senden diese Frequenz F4 aus, welche nach dem Empfang durch das Grundamt die Übertragung der Frequenz F1 von diesem aus veranlassen, welch letztere die zweite Ziffer der Nummer des gewünschten Fahrzeuges darstellt, näm- lich im Beispiel des Fahrzeuges Nr. 41. Dieses be antwortet den Empfang der Frequenz F1 und über mittelt die Frequenz F1. Die Aufzeichnung in den andern Fahrzeugen wird, sobald die Frequenz F12 vom Grundamt ausgesendet wird, ausgetauscht, nach dem dieses die Frequenz F1 vom Fahrzeug erhalten hat.
Der periodische Ruf wird durch wechselweises Übertragen der Frequenzen F12 und F1 erreicht, welch letztere die Einer-Ziffer des angerufenen Fahrzeuges darstellt. Die Quittungssignalfrequenz F1 wird durch das Fahrzeug ausgesendet, bis der Ant wortzustand erreicht ist. Daraufhin überträgt es die Frequenz F12. Auf diese Weise wird während des Gepräches die Besetztmarkierfrequenz F12 in beiden Richtungen übertragen. Bei der Auflösung der Ge sprächsverbindung wird die Frequenz F12 durch die Frequenz Fll ersetzt.
Bei Anrufen von einem be weglichen Fahrzeug zu einem andern solchen über Grundämter, die mit einem Sender und einem Emp fänger für nur einen Kanal verbunden sind, wird die Besetztsendefrequenz F12 vom Grundamt während der Dauer des Anrufes des gewünschten Fahrzeuges unterbrochen, worauf die Besetztmarkierfrequenz F12 wiederum übertragen wird, wie Fig. 3 es zeigt.
Bei Fahrzeugen, welchen eine Nummer zugeteht ist, deren Ziffern aufeinanderfolgend gleich sind, z. B. 33, wird die Zehnerziffer, welche der Frequenz F3 entspricht, vorerst übertragen, welcher dann die Fre quenz F10 folgt, für die Einerziffer. Diese Frequenz F10 bildet ein Kriterium, dass die vorangehende Ziffer noch einmal registriert werden soll.
Wenn es erforderlich ist, kann die automatische Kanalwahl vorgesehen werden. Gruppenanrufe. Der Ausdruck Gruppenanrufe bedeutet im vor liegenden Fall, dass eine Anzahl von Fahrzeugen gleichzeitig zum Empfang einer gesendeten Nachricht vom Grundamt aus, auf Simple bgrundlage, einge stellt werden kann.
In diesem Falle werden die Fahr zeuge vorzugsweise mit Anrufnummern versehen, welche gruppenweise denselben Kennzeichnungscode aufweisen, welcher der ersten Ziffer oder den ersten Ziffern entspricht oder entsprechen, während die letzte Ziffer oder die letzten Ziffern das einzelne Fahrzeug in der betreffenden Gruppe kennzeichnet oder kennzeichnen.
In Verbindung mit Gruppenanrufen wird die Fre quenz, welche die Zehnerziffer, die der Gruppe ge meinsam ist, wechselweise mit der Frequenz F12 übertragen, deren Periodizität derart ist, dass eine Ver- mischung in dem wiederholt übertragenen Anrufton während des Anrufes auf ein Fährzeug ausgeschlossen ist. Deshalb ist die Wiederholung der ,Zehnerziffer wechselweise mit der Frequenz F12 kennzeichnend für einen Gruppenanruf auf ein Fahrzeug mit zwei- ziffriger Nummer.
Wenn ein Fahrzeug einen Gruppenanruf festge stellt hat, werden die Frequ.enzwedhsel nicht auf die selbe Weise verarbeitet, wie bei Einzelanrufen, da nur die der Gruppe gemeinsamen Codes in der Rei henfolge ihres Empfanges anerkannt werden, worauf die Fahrzeugteilnehmerstellen mit den betreffenden Kanälen verbunden werden. Die einseitige Auslösung vom Grundamt aus erfolgt, wenn dieses das anspre chende Signal aussendet.
Entsprechend den obigen Angaben über Grup penanrufe werden diese normalerweise über alle frei markierten Kanäle übertragen. Nachdem die Her stellung der Verbindungen ausgeführt worden ist, kön nen die Kanäle, welche kein Empfangssignal empfan gen haben, wiederum frei markiert werden. Sprech verbindungen werden dann zu den Kanälen durchge schaltet, welche das Empfangssignal erhalten haben. Während des Gespräches seitens eines Grundamtes mit einem Fahrzeug in der angerufenen Gruppe kann eine automatische Schaltung derart eingeführt wer den, dass die Übertragung der Sprache in einer sol chen Verbindung nur in einer Richtung erfolgt (Ein wegverkehr).
Identifikation.. Bei einer Anlage mit Dauerton wird die Identifi kation einer beweglichen Einheit oder eines Fahr zeuges automatisch und zwangsläufig bewirkt, bevor irgend eine weitere Möglichkeit des .Senders von Zif fern vorhanden ist. Während des Gesprächszustandes wird die Frequenz F12 teilweise vom Grundamt zu den Fahrzeugen und teilweise von den Fahrzeugen zum Grundamt übertragen. Die Einführung einer aufs Geratewohl ausgeführten Unterbrechung des Tones vom Grundamt ergibt die Möglichkeit der Identifi kation dieses Grundamtes. Die genannte Unterbre chung wird in der Sprechstelle des Fahrzeuges als Unterbrechung der Frequenz F12 empfangen und von dieser in der Richtung des Grundamtes wieder holt.
Wenn angenommen wird, dass das Fahrzeug mit einem Grundamt in Verbindung stehe, werden da durch die Unterbrechungen im Rhythmus der erstge nannten Unterbrechung wiederholt und wenn die Wiederholung verschwindet oder ausfällt, kann dies dem Umstand zugeschrieben werden, dass das Fahr zeug ebenfalls mit einem andern Grundamt in Ver bindung steht. Wenn eine fremde Trägerwelle mit einer solchen Feldstärke anfällt, dass die Modula tion der Frequenz F12 nicht empfangen werden kann, wird dies im Grundamt als unregelmässige Unterbre chung angezeigt.
Das Grundamt ist derart aufgebaut, dass eine Unterbrechung, welche in einem andern Augenblick erfolgt, sowie das Nichterscheinen einer Unterbrechung in einem richtigen Augenblick und das Nichterscheinen einer Wiederanschaltung, die Be tätigung von Zeitüberwachungsmitteln verursacht.
Ein Ausführungsbeispiel dieser Schaltung für diese Identifikationsimpulse ist in der Fig. 4 ge zeigt. Das Grundamt enthält eine Relaiskette mit den Relais A, B, C, D und E. Darin steuern die Relais A und B einander mittels ihrer Kontakte a1 und bi. Das Relais B ist mit einem festen Verzögerungskon densator CP versehen, während der entsprechende Verzögerungskondensator C_, für den Abfall von Re lais A durch den Umschaltkontakt a2 des Relais A gesteuert wird.
Es liegt eine Wechselspannung in Reihe mit der positiven Klemme der Grundamtsbat- terie und am Trennkontakt von a2. Demzufolge weist der Kondensator im Moment der Unterbrechung, welche von der Phase des Wechselstromes abhängt, ein Ladepotential auf.
Dabei wird die Abfallszeit von Relais A von der Phase abhängig gemacht. Da diese Abfallszeit verglichen mit den Perioden des Wechsel stromes lang ist, wird ein Zufallsmoment zur Ver zögerung hinzugefügt, welche zur Erzeugung variabler Impulsintervalle zwischen den Unterbrechungsimpul sen in der Tonfrequenz von 2700 Hz verwendet wird, welche am Arbeitskontakt a., in Reantworung des Ab- fallens von Relais A wirksam ist.
Die Tonfrequenzströme, welche über den Kon takt a2 gehen, verlaufen über den Übertrager des Grundamtes zum Tonempfänger im Fahrzeug und zu einem Tonempfangsrelais F. Der Tonempfänger im Fahrzeug ist in der Fig. 4 mit TA, bezeichnet. Ein Arbeitskontakt f1 des Relais F liegt in Reihe mit einem Kontakt s, welcher den Antwortzustand dar stellt. Der Kontakt f1 übermittelt empfangene Im pulse über den Tonfrequenzstrom, welcher den Ant wortzustand kennzeichnet und welcher zumGrundamt zurückgegeben wird.
Der letztgenannte Strom wird über einen Radiokanal für das Fahrzeug zum Grund amt übertragen, in welchem die Tonempfangsaus- rüstung durch einen Transistor TB dargestellt ist. Im Kollektorstromkreis dieses Transistors ist ein Strom weg enthalten, welcher die Steuerkontakte b2, a4 und cl aufweist. Diese steuern das Arbeiten von Relais C derart, dass dieses nur anspricht im Augenblick, da Relais B angesprochen und Relais A abgefallen ist.
Anderseits kann das Relais C zu einer andern Zeit abgefallen sein als jene, welche dem Unterbrechungs impuls entspricht, der durch das Relais A übertragen wird.
Die Besetztmarkierfrequenz oder der Halteton F12 wird während der Dauer des Gespräches über tragen. Da der Mikrophon- und Empfängerstrom kreis mit Sperrfiltern versehen sind, welche die Fre quenz F12 ausschliessen, ist die Gefahr der Signal begrenzung durch Sprech- oder Störübertrager eli miniert. überdies ergibt sich der Vorteil, dass eine hergestellte Verbindung zwangsläufig, ungeachtet der Wirkung von starken .Störsendern, unterbrochen wer den kann, da diese Wirkung kaum die dauernd über- mittelte überwachungsfrequenz F12 aufweist.
Die oben beschriebene Kennzeichnung eliminiert die Ge fahr von nicht berechtigten, oder erlaubten Verbin dungen zur Teilnehmerstelle dank der Tatsache, dass die Mittel dafür Tonübertrager und Empfänger er fordern würden, welche den Frequenzen einer vor handenen beweglichen Teilnehmerstelle entsprechen würden.
Die überwachungsfrequenz liefert ausserdem einen befriedigenden Schutz gegen falsche Endsignale. Das Relais D hat zur Aufgabe, die falschen Zeit lagen für die Erregung und das Abfallen des Relais C wahrzunehmen. Zu diesem Zweck sind Erregungs- stromkreise für dieses Relais vorgesehen, welche teil weise über den Arbeitskontakt a,;, den Trennkontakt b;, den Arbeitskontakt c. und teilweise über den Trennkontakt a;; , den Arbeitskontakt b4 und den Trennkontakt c-, verlaufen.
Damit das Relais D ab fallen kann, wenn ein Unterbrechungsimpuls in rich tiger Phasenlage empfangen wird, ist ein Haltestrom kreis über den Arbeitskontakt b1 vorgesehen. Dieser Haltestromkreis ist entweder in betätigtem oder un- betätigtem Zustand der Relais A und Bin zeitlicher Übereinstimmung geschlossen.
Die Fig. 4 zeigt ebenfalls für die oben beschrie- benen Relais in einigen typischen Fällen das Zeit diagramm. Das erste Diagramm veranschaulicht das normale Verfahren, wenn der Impuls in der beschrie benen Weise wiederholt wird. Das zweite Diagramm bezieht sich auf den Fall, wenn z. B. der Sender eines Fahrzeuges mit einem anderen Grundamt in Verbindung ist, und zwar mit derselben Kanalfre quenz und dabei ein solches starkes Feld im be treffenden Grundamt erzeugt, dass das Empfangs relais C nicht in der vorgeschriebenen Zeit abfällt.
Das dritte Zeitdiagramm illustriert den Fall, wenn das Relais C fälschlicherweise abfällt, d. h. wenn die Strahlung von einem fremden Radiosender so stark empfangen wird, dass die Modulation der verbun denen beweglichen Teilnehmerstelle nicht empfangen werden kann. In diesem Falle arbeitet das Relais un mittelbar nach dem Abfallen von C.
Des weiteren sind noch Diagramme gezeigt, wel che zwei Fälle darstellen, wenn ein Störzustand auf hört. Vorausgesetzt wird, dass diese Fälle durch Un- stetigkeiten im Halteton und teilweise dadurch her vorgerufen sind, dass eine Unterbrechung aufhört, dies in beiden Fällen gesteuert von der Phasenlage, welche durch die Relais A und B bestimmt wird. Frequenzverteilung. Die Zuordnung eines begrenzten Frequenzberei ches für eine Fernmeldeanlage mit beweglichen Sprechstellen für ein ganzes Land erfordert unver meidlich die Wiederholung derselben Kanalfrequen zen mit oder ohne Verschiebung.
Für denselben Grundbereich wird der Mindestabstand zwischen zwei Kanälen zu 25 KHz angenommen. In benachbarten Grundbereichen müssen Fahrzeuge im Verbindungs zustand auf derselben Stelle verbleiben, wenn sie auch durch verschiedene Grundämter bedient sind.
Wenn die übertragung in der Richtung von einem Grundamt zu einem Fahrzeug einen Frequenzbereich verwendet, welcher sich stark unterscheidet von je nem der entgegengesetzten Verkehrsrichtung, ergibt sich nur ein fernes Nebensprechen zwischen den Ka nälen benachbarter Grundbereiche, während Nah- und Fernnebensprechen in einem und demselben Grundbereich vorhanden sein können. Der Frequenz abstand zwischen den Kanälen benachbarter Bereiche kann deshalb kleiner sein als jene in einem und dem selben Bereich.
Nebensprechen zwischen nicht be nachbarten Grundbereichen nimmt schnell in Funk tion der Distanz ab und daher können Frequenzab- stände mit zunehmenden Entfernungen schnell ab nehmen. Dessen ungeachtet müssen beträchtliche Abweichungen von den normalerweise errechneten Wirkungsbereichen wegen topographischer, geogra phischer und atmosphärischer Bedingungen in Kauf genommen werden.
Zum Zwecke der Untersuchung der Bedingungen der Bereichswirkung ist die Fig. 5 gezeichnet. Sie zeigt zwei Grundämter B1 und B., sowie bewegliche Teilnehmerstellen Ml und M", welche an den Wirk grenzen der beiden Grundämter längs einer geraden Linie, welche diese Ämter miteinander verbindet, lie gen.
Die Umgrenzungslinie der beiden Grundbereiche schneiden diese Linie an den Punkten G1 und G.. Um zuverlässige Arbeitsbedingungen für die beweg lichen Telephonstellen zu erhalten, müssen bestimmte Grenzen zwischen dem maximalen Wirkungsbereich und der grössten geographischen Entfernung r im Ba sisbereich beachtet werden und weiterhin muss zwi- sohen den Distanzen Bi bis M:
, oder B2 bis Ml eine Dämpfung eines Wertes bestehen, welche gross genug ist, um Störungen von Verbindungen derselben oder nah benachbarter Frequenzen auszuschliessen. Je grösser der verfügbare Frequenzabstand ist, umso bessere Spielräume können eingeräumt werden. Im Falle eines kleinen zur Verfügung stehenden Raumes ist es wichtig, dass die Frequenzen gut ausgewählt werden, so dass die verschiedenen Störungen so gering wie möglich werden.
Zum Beispiel ist Neben- sprechen, das eine unverständliche Sprache herbei- führt, störender als ein Nebensprechen, das andere Unzulänglichkeiten verursacht.
Wenn für eine Fernmeldeanlage mit beweglichen Teilnehmerstellen ein Frequenzbereich von F KHz für einen Kanal in jedem Grundamt und für eine Verkehrsrichtung bestimmt worden ist, kann die Un- terteilung abhängig von der Anzahl der Basisbereiche vorgenommen werden. Je kleiner diese Bereiche ge wählt werden, umso kleiner ist die Unterteilung zwi schen den Kanalfrequenzen. Dieser Zustand wird durch die Fig. 6 dargestellt. In dieser sind die ver schiedenen Basis- oder Grundbereiche durch eine An zahl nebeneinander liegender Sechsecke dargestellt.
Wenn beispielsweise 100 KHz zur Verfügung stehen, zeigt das Beispiel A die Unterteilung von 25 KHz. In. diesem Fall ist der Abstand zwischen zwei Grund ämtern mit derselben Frequenz nur gleich 2
EMI0007.0002
Dieser genügt jedoch nicht für die gewünschte Zu verlässigkeit. Im Beispiel B ist die Unterteilung mit 11,11 KHz getroffen und der Abstand zwischen Ämtern mit derselben Frequenz steigt auf
EMI0007.0005
Die Differenz von 11,11 KHz ergibt sich bei der Entfernung 3 r, was nicht genau gleich gross ist, wie die Distanz O im Beispiel A.
Jedoch ist anderseits die Frequenzdifferenz so, gross, dass Nebensprechen auf einen harmlosen Wert erniedrigt wird.
Beim dritten Beispiel C ist die Anzahl der Grundbereiche bzw. Basisbereiche mit verschiedenen Kanalfrequenzen auf 16 erhöht worden. Dadurch er gibt sich eine Frequenzunterteilung von 6,25 KHz. Der Abstand zwischen Grundämtern mit derselben Frequenz wächst auf
EMI0007.0012
Dabei wird nicht die Distanz von 3 r zwischen Grundämtern erreicht. Ob schon die Kanalfrequenzen verhältnismässig eng bei einander liegen, erscheint der Abstand zwischen Grundämtern für ein annehmbares Nebensprechen gross genug.
Im Beispiel D wurde die Anzahl der Grund bereiche auf 25 erhöht, was einem Kanalabstand von 4 KHz entspricht. Dieses Beispiel ist bezüglich des Nebensprechens das vorteilhafteste, da die Frequenz differenz O erst in einer Entfernung von r er langt wird, während der Unterschied von
EMI0007.0014
4 KHz in einer Entfernung von
EMI0007.0016
. vorgefunden wird und die Frequenzdifferenz von 8 KHz in der Entfernung von 3 r erlangt wird.
In Verbindung mit der Wahl zwischen den ver schiedenen Alternativen für die Frequenzunterteilung oder den Frequenzabstand, muss beachtet werden, dass je mehr Grundbereiche mit verschiedenen Fre quenzen verwendet werden, je höher die Wahlkapazi tät für die Kanalwahl für die beweglichen Fern sprechstellen ist. Wenn die Aufgabe mit noch an nehmbaren Kosten gelöst werden kann, scheint eine grosse Anzahl von Grundbereichen wünschenswert. Eine Erweiterung über das Beispiel D hinaus er scheint jedoch nicht erforderlich. <I>Andere</I> Anwendungsbeispiele.
Obschon die vorliegende Erfindung im Verein mit fahrbaren Teilnehmerstellen in Autos usw. be schrieben worden ist, sind andere Anwendungen möglich. Es kann festgestellt werden, dass eine Er weiterung eines Fernsprechnetzes in Gegenden mit geringer Bevölkerungsdichte teuer zu stehen kommt. In diesen Fällen kann es vorteilhafter sein, ein Grundamt an einem vorteilhaften Ort, welches in direkter Verbindung mit einem Hauptamt ist, aufzu stellen und die Teilnehmerstellen mit stationären Empfangs- und Sendeeinheiten für die Richtstrahl- übermittlung zu versehen.
Dies gestattet eine Begren zung der Antennenwirkung auf ein Minimum, wäh- rend der Wirkungsbereich zu 19 bis 25 Meilen be stimmt werden kann, je nach den topographischen Verhältnissen. Die durch diese Erfindung vorgeschla gene Lösung bildet eine Übergangsstufe in der indu striellen Produktion von Einheiten in einer zuneh mend kostspieliger werdenden Herstellung von Teil nehmerleitungen und gleichartigen Netzen.