CH419250A - Fernmeldeanlage - Google Patents

Fernmeldeanlage

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CH419250A
CH419250A CH1399462A CH1399462A CH419250A CH 419250 A CH419250 A CH 419250A CH 1399462 A CH1399462 A CH 1399462A CH 1399462 A CH1399462 A CH 1399462A CH 419250 A CH419250 A CH 419250A
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CH
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frequency
telecommunication system
frequencies
dependent
call
Prior art date
Application number
CH1399462A
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English (en)
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Oskar Dipl-Ing Ekbergh Evert
Gustaf Jonsson Per
Ake Dipl Ing Stranden
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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Publication date
Application filed by Standard Telephon & Radio Ag filed Critical Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W76/00Connection management
    • H04W76/10Connection setup

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description


      Fernmeldeanlage       Die vorliegende Erfindung     bezieht    sich auf eine  Fernmeldeanlage mit automatischen Fernsprech  ämtern, stationären und mobilen Fernsprechstellen,  zwischen welchen     Sprechverbindungen    in beiden  Richtungen automatisch über ein Verbindungsme  dium und durch eines oder mehrere der Ämter her  gestellt werden können.  



  Insbesondere können die genannten Amtsstellen  automatische Amtsanlagen sein,     die    gegenseitig mit  einander durch Leiter,     Trägerfrequenzglieder    usw.  verbunden sind, während die     Teilnehmerstellen        ge-          wöhnlicher    Art und stationäre oder mobile Funk  sprechapparate sein können.  



  Die automatischen Fernsprechämter     enthalten    be  kanntlich     Schaltungen    für die Verbindung mit den  Leitungen sowie Schaltungen für die     Funkverbin-          dungsglieder.    Ferner sind Mittel zum Aufbau der  gegenseitigen Verbindungen zwischen den     genannten     Schaltungen vorgesehen. Diese zwei Arten von Schal  tungen können sieh entweder in den selben     örtlich-          keiten    oder in verschiedenen befinden.

   Im letztge  nannten Fall können die gegenseitigen Zwischenver  bindungen, Leitungsstromkreise,     Trägerfrequenz-          oder        Radioverbindungsglieder    für den Verkehr zwi  schen den verschiedenen     örtlichkeiten    umfassen.  



  Die     Einführung    eines     Zufälligkeitsmomentes    für  die übertragene Codierung gestattet die Verwendung  standardisierter Impulsmittel.  



  Eine     Fernmeldeanlage    nach der     vorliegenden    Er  findung enthält automatische     Fernsprechämter,    mit  einander beliebig     verbindbare    feste und bewegliche       Teilnehmerstellen    als     Verbindungspartner,    zwischen  welchen     Sprechverbindungen        automatisch    in beiden       Verbindungsrichtungen    über Fernmeldemittel und  durch eines oder     mehrere    der Ämter hergestellt wer-    den können,

   wobei der     Gesprächszustand    durch  dauernd übermittelte tonfrequente Ströme über das  Fernmeldemittel in einer oder beiden     Richtungen     ausgezeichnet ist, gekennzeichnet     durch        Mittel    zur       übertragung    von Signalinformation numerischer und       nicht    numerischer Natur, gesteuert durch     Frequenz-          änderungen    der genannten dauernd     übermittelten          Tonfrequenzströme.     



  Die     Erfindung    wird nachstehend anhand eines  Ausführungsbeispiels mit den dazugehörigen Zeich  nungen erklärt. In diesen zeigen       Fig.    1 das Schema einer Netzgruppe ;       Fig.    2 das Blockschema der     Stromkreisanord-          nung    im Grundamt und im     beweglichen    Fahrzeug;       Fig.    3 ein Signalschema über die vorliegende An  lage ;       Fig.    4 die     Identifikationsimpulsstromkreise    für  eine Frequenz über oder ausserhalb des Sprechfre  quenzbandes für     bewegliche    Teilnehmerstellen ;

         Fig.    5 beispielsweise zwei     Grundamtsbereiche    so  wie bewegliche Teilnehmerapparate ; und       Fig.    6 vier verschiedene     Alternativen    für die Ka  nalwiederholung in Verbindung mit einer idealisierten  Unterteilung der     Grundamtsbereiche.     



  In der     Fig.    1 bedeuten die Vierecke T Fern  sprechämter, mit welchen     Fernsprechteilnehmernetze     S in Verbindung stehen. Die dreieckigen     Symbole    B  stellen     Grundämter    dar, welche mit einer Anzahl be  weglicher     Teilnehmerstellen    A zusammenarbeiten. Sie  sind durch Leitungen mit T verbunden.

   Die     Fig.    1  zeigt beispielsweise eine Fernsprechverbindung zwi  schen einer beweglichen Teilnehmerstelle A über ein  Grundamt B zu einer     Amtsteilnehmerstelle    an T und  ferner zu einer konventionellen     Teilnehmerstelle        S.     Es ist klar, dass in gleicher Weise Verbindungen      zwischen     beliebigen    zwei     beweglichen    Teilnehmer  stellen A über das Grundamt B hergestellt werden  können.  



       Die    Schemaanordnung auf der     rechten    Seite des  Blockschemas nach     Fig.    2     enthält    ein     Mikrophon    52,  einen Hörer oder Lautsprecher 51.     Diese    beiden Be  standteile sind über die Leitungen 49 und 53 mit  dem     Tiefpassfilter    48 und 54 und über die     Leitungen     47 und 55 mit einem Tonübertrager     (TS)    56 und  einem Tonempfänger     (TM)    44 verbunden. Die letz  teren sind eingerichtet, um     Tonfrequenzsignale    zu  senden und zu empfangen.

   Der genannte     Übertrager     56 und der Empfänger 44 sind teilweise mit einem  Relaissatz 61 über die Leiter 45 und 46 und teil  weise mit einem     Übertrager    S, Einheit 58 und einem  Empfänger M, Einheit 42, für die Funkverbindung  verbunden. Diese Einheiten sind     ihrerseits    über die  Leiter 59 bzw. 41 mit dem Fernmeldemedium ver  bunden, Dieses wird durch     gestrichelte    Linien dar  gestellt und ist ein Radiokanal. Auf der linken Seite  der     Fig.    2 ist die     Stromkreisanordnung    des     Grundamtes     dargestellt.

   Die Verbindungsleitungen 11 und 37 des  Radiokanals sind mit einem Empfänger M     Einheit    12  gekoppelt, sowie mit einem Sender S     Einheit    36.       Diese        Einheiten    sind über Einzelleiter 13 und 35 mit  einem Empfänger     TM    14 und einem Tonsender       TS    34 verbunden,     welche    ausgebildet sind,     Tonfre-          quenzsignale    zu empfangen und zu senden.

   Die bei  den letztgenannten     Glieder    13 und 14 sind     ihrerseits     zum Teil über die Leitungen 32 und 33     mit    dem zen  tralen Relaissatz 31 und teils über die Leitungen 15  und 29 mit den     Tiefpassfiltern    16 und 28 verbunden.       Die    Ausgänge der letzteren sind mit einem     Wähler     18 bzw. 26 gekoppelt und dienen der     Verkehrsbe-          stimmung    oder Richtungsgebung über die Verbin  dungsleitungen 17 und 27. Die     übertragungs-    und  die Empfangsabschnitte der Radioausrüstung können  durch die Bestimmungswähler 18 und 26 über eine  Leitung 21 miteinander verbunden sein.

   Die von die  sen abgehenden Leitungen 19 und 23 sind mit einer       Fernsprechamtsstelle    verbunden. Da in dieser Dar  stellung angenommen ist, dass die Leiter 19 und 23  Doppelleiter sind, ist der     Verbindungsleitungsverstär-          ker    24 mit einem Gabelstromkreis 22 verbunden. Der  Verstärker 24 kann über die Leitung 25 mit einem  zentralen Relaissatz 40 verbunden sein.  



  Die Arbeitsweise der Anlage soll nun genauer       beschrieben    werden.         Anruf   <I>von einer beweglichen Teilnehmerstelle über</I>  <I>ein Grundamt nach einem Fernsprechteilnehmer.</I>  Die     Radiofernspreehstelle    eines beweglichen       Fahrzeuges    sollte, wenn dieses in     Dienst    steht,     nor-          malerweise    in ihrem     Anzustand    oder Wirkzu  stand sein,     ungeachtet    dessen, ob die Stelle sich in  einer Sprechverbindung     befindet    oder     nicht.    Dies ist  notwendig, da solche Apparate zu jeder Zeit bereit  sein müssen,

   einen Anruf vom Grundamt zu empfan  gen. Dieser Zustand setzt voraus, dass der Empfangs  teil der     beweglichen        Fernsprechteilnehmerstelle    in    Wirkbeziehung mit einem Radiokanal vom     Grund-    c       amt    steht, wobei die Einstellung dieses Empfangsab  schnittes von einer     automatischen    Wahl abhängig sein  kann,     obschon    die genannte Einstellung im Falle des  Vorhandenseins nur eines Kanals fest oder von Hand  gesteuert erfolgen kann.

   Ein im Augenblick für einen       Anruf    zur Verfügung stehender Kanal ist durch die  Tatsache gekennzeichnet, dass die     Trägerwelle    mit  einer besonderen Tonfrequenz     moduliert    ist, wäh  rend gleichzeitig das Frequenzband der     Trägerwelle     keine andere Tonfrequenz     aufweist.    Wenn solche  Tonfrequenzen vorkommen sollten, ist ihr Pegel je  denfalls niedriger als der Signalwert, der für die  Signalübertragung dient.  



  Beim Beginn eines     Anrufes    von einer beweglichen       Teilnehmerstelle    aus werden Kontakte in ihrem über  tragungsteil betätigt, z. B.     durch    Abheben des Mikro  telephons von der Gabel oder durch Drücken einer  Anruftaste, wodurch der genannte Übertragungsteil  betätigt wird, und die Trägerwelle mit einer     Tonfre-          quenzsignaleharakteristik    jeder in Frage stehenden  Teilnehmerstelle moduliert wird. Sobald die ent  sprechenden     Ziffern-Signale    im Grundamt empfangen  und registriert worden sind, wird ein Quittungssignal  zur     anrufenden        beweglichen    Teilnehmerstelle vermit  telt.

   Dieses geht durch die Verbindung 37 nach 41.  Dieses     Quittungssignal    wird dann im Empfangsab  schnitt der beweglichen Stelle registriert und     veran-          lasst    eine     ,Anzeige    akustischer oder optischer Natur,  dass entweder die Ziffern gewählt oder die erste Zif  fer der     gewünschten    Nummer gewählt werden     kann,     letzteres im Falle, dass die Anlage für Ziffernüber  tragung ohne Empfangssignal entworfen worden ist.

    Wenn die erste Ziffer zum Grundamt übertragen  worden ist, wird das Quittungssignal zur beweg  lichen Stelle zurückgegeben, in welcher es empfangen  wird, um eine Anzeige zu liefern, dass eine weitere       Ziffer    mit     Hilfe    einer Taste gewählt werden     kann,     z. B.     durch        Zurückführen    der zu Beginn gedrückten  Taste oder durch Zünden oder Löschen einer Signal  lampe. Die Ziffernwahl geht danach in dieser Weise  Ziffer um Ziffer weiter bis alle Ziffern der gewünsch  ten     Nummern    zum Grundamt gesandt worden sind.

    Daselbst veranlasst die     registrierte    Nummer des ge  wünschten Teilnehmers     die    Herstellung der Verbin  dung zu diesem Teilnehmer, welcher ein gewöhnli  cher Teilnehmer sein kann, der mit seinem Amt des  öffentlichen Netzes verbunden ist, oder der eine an  dere bewegliche     Teilnehmerstelle    sein kann. Der  Übertragungsteil des Grundamtes veranlasst einen  Rufstrom oder ein Signal an der Hupe des Fahr  zeuges, worauf der Anruf in gebräuchlicher Weise  beantwortet wird.  



  Wenn es aus irgend einem     Grunde    erwünscht  scheinen sollte, den Übertragungsteil des     Grundamtes     oder der mobilen Teilnehmerstelle in     unbetätigtem     Zustand zu halten, kann die     Signalanlage    so entwor  fen werden, dass der     übertragungsteil    des Grund  amtes wirksam wird,     entweder    in     Beantwortung    eines  ankommenden Anrufes auf irgend eine bewegliche      Teilnehmerstelle oder     mittels    eines     Startsignals    von  einer anrufenden beweglichen Stelle. In anderer Be  ziehung bleiben die Freimarkierung und das Ton  code-System     ungeändert.     



       Anruf   <I>von einem Grundamt nach einer beweglichen</I>  <I>Teilnehmerstelle.</I>  



  Beim Anruf eines beweglichen Apparates bzw.  einer Teilnehmerstelle von einem Grundamt aus,  muss eine Anzahl von Verkehrsbedingungen unter  schieden werden. Solche Anrufe können teilweise auf  bewegliche Stellen, welche durch eines oder mehrere  Grundämter erreichbar sind, gezielt sein oder auf  eine einzelne bewegliche Stelle oder teils auf eine  Gruppe beweglicher     Stellen,    und zwar in einem und  demselben Augenblick.

   Wenn ein und derselbe Appa  rat bzw. dieselbe     Teilnehmerstelle    von verschiedenen  Grundämtern aus bedient werden soll, muss der An  ruf über die volle     Anzahl    frei     markierter    Kanäle  übertragen werden, mit welchen der Empfangsteil der  beweglichen Teilnehmerstelle im Stand ist zusammen  zuarbeiten, ungeachtet dessen, ob diese Kanäle von  einem oder mehreren Grundämtern erreicht werden  können. Die Anrufe können dabei entweder gleich  zeitig oder in Aufeinanderfolge     übertragen    werden.  



  Die verschiedenen Kanäle können übereinstim  mend mit verschiedenen dem Zwecke dienenden Ein  richtungen frei     markiert    werden. Wenn ein Anruf  wechselweise für einzelne oder Gruppen     beweglicher     Teilnehmerstellen     bestimmt    ist, ist es     wünschenswert,     die Anzahl der frei markierten Kanäle zu begrenzen,  um die Anzahl der besetzt markierten Kanäle in Ver  bindung mit Gruppenanrufen zu erniedrigen. Es ist  zudem wünschenswert, dass für jedes Grundamt ein  Kanal als frei bezeichnet sei.

   Wenn dabei weitere  freie Kanäle     zugänglioh    sind, muss beachtet werden,  sofern es möglich ist, dass Kanäle, welche dieselbe  nahezu dieselben Frequenzen aufweisen, nicht auf ein  mal und zur selben Zeit frei markiert werden. Es  muss in Rechnung gestellt werden, dass die Signale  grössere Distanzen überbrücken als die Sprechströme.  Im Falle einer unvorteilhaften Lage des Fahrzeuges  kann es geschehen, dass die     Einzelnummer    einer       Fahrzeugteilnehmerstelle    durch verschiedene Grund  ämter     geichzeitig    empfangen werden     kann.     



  In Anlagen der vorliegenden Art, bei welchen die  Möglichkeit, Gruppenanrufe auszuführen, nicht ver  wendet wird, besteht das allgemeine Erfordernis, so  viele Kanäle wie möglich im frei markierten Zustand  zur Verfügung zu haben, obschon es auch in diesem  Falle     gerechtfertigt    erscheint, die Anzahl der frei  markierten Kanäle zu begrenzen, und zwar bei einer  grossen Anzahl von Anrufen mit Suchvorgängen über  eine     beträchtliche    Anzahl von     Grundämtern,    wo  durch sich eine im wesentlichen spezielle Kanalbele  gung ergeben kann.  



  Anrufe auf eine einzelne bewegliche Teilnehmer  stelle erfordern einen Code, welcher so nahe wie  möglich den Empfangssignalen .entsprechen soll, wel  che für die Kennzeichnung eines Anrufes von einer    beweglichen Teilnehmerstelle auf ein     Grundamt    Ver  wendung findet. Dadurch wird sichtbar, ob irgend  jemand eine bewegliche Teilnehmerstelle mit dem       Code    in Dienst stellt, welcher irgend einem anderen  Teilnehmer zugeordnet ist. Deshalb     wird    ein Anruf  auf eine bewegliche Teilnehmerstelle mit     denselben     Signalen und Empfangssignalen aufgebaut, wie ein  Anruf von einer solchen Stelle aus.

   Eine     Ausnahme     bildet nur der Rufstrom, welcher     nach    der Identifi  kation des ganzen Codes auftritt. Der Rufstrom     kann     vom Grundamt aus gesteuert werden, so dass perio  dische Signale erhalten werden. Wenn es wünschens  wert erscheint, können Vorkehren getroffen sein, der  art, dass das Rufsignal auf ein     Signalhorn    des Fahr  zeuges gegeben wird, um die Aufmerksamkeit der  Nachbarschaft des gefragten Fahrzeuges zu erregen.    <I>Das kontinuierliche System.</I>  



  Der Fernsprechverkehr mit     beweglichen    Teilneh  merstellen erfordert eine zuverlässigere und     sicherere     Steuerung als eine andere Übertragung über     Tele-          phonverbindungsstromkreise    und es genügt     nicht,    nur  den Wert der numerischen Signale zu     kontrollieren,     sondern diese Kontrolle muss darauf     ausgedehnt    wer  den, festzustellen, ob keines dieser Signale verloren  gegangen ist. Dies wird bei der Erfindung durch die  Übertragung eines kontinuierlichen Tones (Dauer  tones) und     durch    die Kennzeichnung der Signale  durch     Frequenzänderungen    erreicht.  



  Die Signale sind in     Fig.    3 dargestellt. Ein freier  Kanal ist dadurch gekennzeichnet, dass seine Träger  welle mit einer     Freimarkierfrequenz        Fll    moduliert  ist. Ein Anruf von einer     beweglichen    Teilnehmerstelle  aus wird durch das Drücken einer Taste oder eines  Knopfes eingeleitet, um die     Verkehrsrichtung    anzu  zeigen. Das Schema zeigt einen Anruf von einer be  weglichen Teilnehmerstelle Nr. 35 zu einer ebenfalls       beweglichen    Teilnehmerstelle Nr. 41 (beide je auf  einem Fahrzeug).

   Der Anruf wird durch einen     Ta-          stendruck    auf B eingeleitet, wodurch das     anrufende     Fahrzeug automatisch im Grundamt durch seine       Übertragung    der Frequenz F3 gekennzeichnet wird,  welche der ersten Ziffer der Nummer des anrufenden  Fahrzeuges entspricht. Der Tonempfänger des Grund  amtes empfängt die Frequenz F3 und registriert sie,  wobei die     Übertragung    der     Freimarkierfrequenz        Fll     unterbrochen wird, während die Frequenz F3 in der  Richtung des anrufenden Fahrzeuges übertragen wird.

    Sobald sein Empfänger die Frequenz F3 aufnimmt,  wird die Übertragung der Frequenz F5     veranlasst,     welche der zweiten Ziffer der Fahrzeugnummer ent  spricht. Das Grundamt empfängt die Frequenz F5  und ersetzt die Frequenz F3 durch F5. Sobald diese  Frequenz durch das Fahrzeug empfangen worden ist,  ist die Identifikation ausgeführt, worauf dieses Fahr  zeug eine     Besetztmarkierfrequenz        F12    abgibt, welche  durch das Grundamt empfangen und anstelle der  Frequenz F5 an das Fahrzeug zurückgegeben wird.  In     Beantwortung    des Empfangs der Frequenz F12  vom Grundamt sendet das Fährzeug die Frequenz      F2, welche die gewünschte     Verkehrsrichtung    anzeigt.

    Wird die Frequenz F2 im Grundamt     empfangen,    er  setzt dieses die Frequenz F12     durch    die Frequenz  F3, welche im weiteren als     Quittungssignalfrequenz     verwendet wird. Beim     Erhalten    dieser Quittungsfre  quenz F3 im Fahrzeug, wird die Taste B zurückver  setzt, wodurch ein     Frequenzweehsel    auftritt, und zwar  zur Übertragung der Frequenz F12, welche vom  Grundamt dann empfangen wird, wo sie die Fre  quenz F3 ersetzt. Deshalb wird im Zeitintervall bis  zur Betätigung der ersten     Ziffertaste    der Teilnehmer  stelle im Fahrzeug die Frequenz F12 in beiden Rich  tungen übertragen.

   Wenn die Taste Nr. 4 in der       Faihrzeugteilnehmerstelle    gedrückt wird, wird die  Frequenz F4 vom Fahrzeug ausgesendet und im       Grundamt    empfangen und aufgezeichnet. Dieses be  stätigt den Empfang     durch    Aussenden der Empfangs  frequenz F3. In Beantwortung des Empfanges dieser  Frequenz durch das Fahrzeug, vermittelt dieses die  Frequenz 1712, welche wiederum das Grundamt dazu  veranlasst, diese Frequenz F12 auszusenden. Die  Frequenz F12 wird deshalb noch einmal     mehr    in  beiden Richtungen übertragen und zwar     während    der       Zwischenzifferpause.    Beim Empfang der Frequenz  F3 durch das Fahrzeug wird der gedrückte Knopf  Nr. 4 freigegeben, und der nächste Knopf, z.

   B.     Nr.1,     gedrückt. Dadurch sendet das Fahrzeug die Frequenz       F1,    welche durch das Grundamt durch die Übertra  gung der Empfangsfrequenz F3 bestätigt wird. Nach  der Zurücknahme der Taste Nr. 1 im     Fahrzeug    wird  die Frequenz F12 wieder in beiden Richtungen ge  sendet.  



  Die Frequenz F12 ist während der Dauer des  Sprechzustandes vorhanden und markiert den Ant  wortzustand in der Richtung vom     Fahrzeug    zum  Grundamt und ebenso den Kanal in der entgegen  gesetzten Richtung. Aus diesem Grunde wird die  Frequenz F12 im oberen Bereich des übertragenen  Frequenzbandes ausgewählt.

   Demzufolge sind das  Mikrophon und der Hörer     mit        Tiefpassfiltern    ver  sehen, welche teilweise die Störung des Gespräches  durch die Frequenz F12     verhindern    und teilweise die       Gefahr    der Signalbegrenzung durch die Sprache be  seitigen.     Dadurch    ergibt     sich    der Vorteil, dass eine  hergestellte Verbindung gewaltsam unterbrochen wer  den kann, trotz des Vorhandenseins von Einflüssen  eines starken Störsenders.  



  Wie aus der     Fig.    3 zu ersehen ist, wird das     End-          signal    durch den Druck auf eine Taste N ausgesen  det, wodurch das Fahrzeug veranlasst wird, die Fre  quenz F12 zu senden. Wenn das Grundamt diese  Frequenz F12 empfängt, sowie     allfällige    weitere Aus  lösekriterien, ändert das Grundamt die ausgesendete  Belegt-Frequenz F12 auf die Frei-Frequenz F11.  Beim Empfang dieser letzteren Frequenz     durch    das  Fahrzeug wird die Taste N freigegeben und     dadurch     die Freigabe vervollständigt.  



  Der untere Teil des Schemas von     Fig.    3 zeigt die       Signalbedingungen    in Verbindung     mit        Anrufen    vom  Grundamt aus nach einem beweglichen Fahrzeug.    Beim Anruf eines Fahrzeuges, z. B. Nr. 41,     wird    die       Freimarkierfrequenz        Fll    durch die     Anruffrequenz     F4 ersetzt. Diese Frequenz wird durch alle Fahrzeuge  empfangen, deren erste Ziffer dieser     Frequenz    ent  spricht.

   Die Fahrzeuge senden diese Frequenz F4  aus, welche nach dem Empfang     durch    das Grundamt  die Übertragung der Frequenz     F1    von diesem aus  veranlassen,     welch    letztere die zweite Ziffer der  Nummer des gewünschten Fahrzeuges darstellt,     näm-          lich    im Beispiel des     Fahrzeuges    Nr. 41.     Dieses    be  antwortet den Empfang der Frequenz     F1    und über  mittelt die Frequenz F1. Die Aufzeichnung in den  andern Fahrzeugen wird, sobald die Frequenz F12  vom Grundamt ausgesendet wird, ausgetauscht, nach  dem dieses die Frequenz     F1    vom Fahrzeug erhalten  hat.

   Der periodische Ruf wird durch wechselweises  Übertragen der Frequenzen F12 und     F1    erreicht,  welch letztere die Einer-Ziffer des angerufenen  Fahrzeuges darstellt. Die     Quittungssignalfrequenz    F1  wird durch das Fahrzeug ausgesendet, bis der Ant  wortzustand erreicht ist. Daraufhin überträgt es die  Frequenz F12. Auf diese Weise wird während des       Gepräches    die     Besetztmarkierfrequenz    F12 in beiden  Richtungen übertragen. Bei der Auflösung der Ge  sprächsverbindung     wird    die Frequenz F12 durch die  Frequenz     Fll    ersetzt.

   Bei Anrufen von einem be  weglichen Fahrzeug zu einem andern solchen über  Grundämter, die mit einem Sender und einem Emp  fänger für nur einen Kanal verbunden sind, wird die       Besetztsendefrequenz    F12 vom Grundamt     während     der Dauer des Anrufes des gewünschten Fahrzeuges  unterbrochen, worauf die     Besetztmarkierfrequenz     F12 wiederum übertragen wird, wie     Fig.    3 es zeigt.  



  Bei Fahrzeugen, welchen eine Nummer     zugeteht     ist, deren Ziffern aufeinanderfolgend gleich sind, z. B.  33, wird die Zehnerziffer, welche der Frequenz F3  entspricht, vorerst übertragen, welcher dann die Fre  quenz F10 folgt,     für    die     Einerziffer.    Diese Frequenz  F10 bildet ein Kriterium,     dass    die     vorangehende     Ziffer noch einmal registriert werden soll.  



  Wenn es erforderlich ist, kann die automatische  Kanalwahl vorgesehen werden.         Gruppenanrufe.     Der Ausdruck     Gruppenanrufe    bedeutet im vor  liegenden Fall, dass eine     Anzahl    von Fahrzeugen  gleichzeitig zum Empfang einer gesendeten Nachricht  vom     Grundamt    aus, auf Simple     bgrundlage,    einge  stellt werden kann.

   In diesem Falle werden die Fahr  zeuge vorzugsweise     mit        Anrufnummern    versehen,  welche gruppenweise denselben     Kennzeichnungscode     aufweisen, welcher der ersten Ziffer oder den ersten  Ziffern entspricht oder entsprechen,     während    die  letzte Ziffer oder die letzten Ziffern das einzelne  Fahrzeug in der betreffenden Gruppe     kennzeichnet     oder kennzeichnen.  



  In Verbindung     mit    Gruppenanrufen wird die Fre  quenz,     welche    die Zehnerziffer, die der Gruppe ge  meinsam ist, wechselweise mit der Frequenz F12  übertragen, deren Periodizität derart ist,     dass    eine Ver-           mischung    in dem wiederholt     übertragenen    Anrufton  während des Anrufes auf ein     Fährzeug    ausgeschlossen  ist. Deshalb ist die Wiederholung der     ,Zehnerziffer     wechselweise mit der Frequenz     F12        kennzeichnend     für einen Gruppenanruf auf ein Fahrzeug mit     zwei-          ziffriger    Nummer.  



  Wenn ein Fahrzeug einen Gruppenanruf festge  stellt hat, werden die     Frequ.enzwedhsel    nicht auf die  selbe Weise verarbeitet, wie bei Einzelanrufen, da  nur die der Gruppe gemeinsamen Codes in der Rei  henfolge ihres Empfanges anerkannt werden, worauf  die     Fahrzeugteilnehmerstellen    mit den betreffenden       Kanälen    verbunden werden. Die einseitige Auslösung  vom Grundamt aus erfolgt, wenn dieses das anspre  chende Signal aussendet.  



  Entsprechend den obigen Angaben über Grup  penanrufe werden diese normalerweise über alle frei  markierten Kanäle     übertragen.    Nachdem die Her  stellung der Verbindungen     ausgeführt    worden ist, kön  nen die Kanäle, welche kein Empfangssignal empfan  gen haben, wiederum frei markiert werden. Sprech  verbindungen werden dann zu den     Kanälen    durchge  schaltet, welche das Empfangssignal erhalten haben.  Während des Gespräches seitens eines Grundamtes  mit einem Fahrzeug in der angerufenen Gruppe kann  eine automatische Schaltung derart     eingeführt    wer  den, dass die     Übertragung    der Sprache in einer sol  chen Verbindung nur in einer Richtung erfolgt (Ein  wegverkehr).

           Identifikation..     Bei einer Anlage mit     Dauerton    wird die Identifi  kation einer     beweglichen    Einheit oder eines Fahr  zeuges     automatisch    und zwangsläufig bewirkt, bevor  irgend eine weitere Möglichkeit des .Senders von Zif  fern vorhanden ist. Während des Gesprächszustandes  wird die Frequenz F12 teilweise vom Grundamt zu  den Fahrzeugen und teilweise von den Fahrzeugen  zum Grundamt übertragen. Die Einführung einer aufs  Geratewohl ausgeführten Unterbrechung des Tones  vom Grundamt ergibt die Möglichkeit der Identifi  kation dieses Grundamtes. Die genannte Unterbre  chung wird in der Sprechstelle des Fahrzeuges als  Unterbrechung der Frequenz F12 empfangen und  von dieser in der Richtung des Grundamtes wieder  holt.

   Wenn angenommen wird, dass das     Fahrzeug    mit  einem Grundamt in Verbindung stehe, werden da  durch die Unterbrechungen im     Rhythmus    der erstge  nannten Unterbrechung     wiederholt    und wenn die  Wiederholung verschwindet oder ausfällt, kann dies  dem Umstand zugeschrieben werden, dass das Fahr  zeug ebenfalls mit einem andern Grundamt in Ver  bindung steht. Wenn eine fremde Trägerwelle mit  einer solchen Feldstärke anfällt, dass die Modula  tion der Frequenz F12 nicht empfangen werden kann,  wird dies im     Grundamt    als     unregelmässige    Unterbre  chung angezeigt.

   Das Grundamt ist     derart    aufgebaut,  dass eine Unterbrechung, welche in einem andern  Augenblick erfolgt, sowie das Nichterscheinen einer  Unterbrechung in einem richtigen Augenblick und    das Nichterscheinen einer     Wiederanschaltung,    die Be  tätigung von     Zeitüberwachungsmitteln    verursacht.  



  Ein Ausführungsbeispiel dieser     Schaltung    für  diese     Identifikationsimpulse    ist in der     Fig.    4 ge  zeigt. Das Grundamt enthält eine Relaiskette mit den  Relais A, B, C, D und E. Darin     steuern    die Relais A  und B einander mittels ihrer Kontakte     a1    und     bi.     Das Relais B ist mit einem festen Verzögerungskon  densator     CP    versehen, während der entsprechende       Verzögerungskondensator        C_,    für den Abfall von Re  lais A durch den Umschaltkontakt a2 des Relais A  gesteuert wird.

   Es liegt eine Wechselspannung in  Reihe mit der positiven Klemme der     Grundamtsbat-          terie    und am Trennkontakt von     a2.        Demzufolge    weist  der Kondensator im Moment der Unterbrechung,  welche von der Phase des     Wechselstromes    abhängt,  ein Ladepotential auf.

   Dabei wird die     Abfallszeit    von  Relais A von der Phase abhängig     gemacht.    Da diese       Abfallszeit    verglichen mit den Perioden des Wechsel  stromes lang ist, wird ein Zufallsmoment zur Ver  zögerung hinzugefügt, welche zur Erzeugung variabler  Impulsintervalle zwischen den Unterbrechungsimpul  sen in der Tonfrequenz von 2700 Hz verwendet wird,  welche am Arbeitskontakt     a.,    in     Reantworung    des     Ab-          fallens    von Relais A wirksam ist.  



  Die     Tonfrequenzströme,    welche über den Kon  takt     a2    gehen, verlaufen über den Übertrager des  Grundamtes zum Tonempfänger im Fahrzeug und zu  einem     Tonempfangsrelais    F. Der Tonempfänger im  Fahrzeug ist in der     Fig.    4 mit     TA,    bezeichnet. Ein  Arbeitskontakt     f1    des Relais F liegt in Reihe mit  einem Kontakt s, welcher den     Antwortzustand    dar  stellt. Der Kontakt     f1    übermittelt empfangene Im  pulse über den     Tonfrequenzstrom,    welcher den Ant  wortzustand kennzeichnet und welcher     zumGrundamt     zurückgegeben wird.

   Der letztgenannte Strom wird  über einen Radiokanal für das Fahrzeug zum Grund  amt übertragen, in welchem die     Tonempfangsaus-          rüstung    durch einen Transistor TB dargestellt ist. Im       Kollektorstromkreis    dieses Transistors ist ein Strom  weg enthalten, welcher die Steuerkontakte     b2,        a4    und       cl    aufweist. Diese steuern das Arbeiten von Relais C  derart,     dass    dieses nur     anspricht    im     Augenblick,    da  Relais B angesprochen und Relais A abgefallen ist.

    Anderseits kann das Relais C zu einer andern Zeit  abgefallen sein als jene, welche dem Unterbrechungs  impuls entspricht, der durch das Relais A übertragen  wird.  



  Die     Besetztmarkierfrequenz    oder der Halteton  F12 wird während der Dauer des Gespräches über  tragen. Da der Mikrophon- und Empfängerstrom  kreis mit Sperrfiltern versehen sind, welche die Fre  quenz F12 ausschliessen, ist die Gefahr der Signal  begrenzung durch     Sprech-    oder Störübertrager eli  miniert. überdies ergibt sich der Vorteil, dass eine  hergestellte Verbindung zwangsläufig, ungeachtet der  Wirkung von starken     .Störsendern,        unterbrochen    wer  den kann, da diese Wirkung kaum die dauernd über-           mittelte        überwachungsfrequenz    F12 aufweist.

   Die  oben beschriebene     Kennzeichnung    eliminiert die Ge  fahr von nicht berechtigten, oder erlaubten Verbin  dungen zur Teilnehmerstelle dank der Tatsache, dass  die Mittel dafür Tonübertrager und Empfänger er  fordern würden, welche den Frequenzen einer vor  handenen beweglichen Teilnehmerstelle     entsprechen     würden.  



  Die     überwachungsfrequenz    liefert ausserdem  einen befriedigenden     Schutz    gegen     falsche        Endsignale.     Das Relais D hat zur Aufgabe, die falschen Zeit  lagen für die Erregung und das Abfallen des Relais C  wahrzunehmen. Zu diesem Zweck sind     Erregungs-          stromkreise    für dieses Relais vorgesehen, welche teil  weise über den Arbeitskontakt a,;, den Trennkontakt       b;,    den Arbeitskontakt     c.    und teilweise über den  Trennkontakt     a;;    , den Arbeitskontakt     b4    und den  Trennkontakt     c-,    verlaufen.

   Damit das Relais D ab  fallen kann, wenn ein     Unterbrechungsimpuls    in rich  tiger Phasenlage empfangen wird, ist ein Haltestrom  kreis über den Arbeitskontakt     b1    vorgesehen. Dieser  Haltestromkreis ist entweder in betätigtem oder     un-          betätigtem    Zustand der Relais A und Bin zeitlicher  Übereinstimmung     geschlossen.     



  Die     Fig.    4 zeigt ebenfalls für die oben     beschrie-          benen    Relais in einigen typischen Fällen das Zeit  diagramm. Das erste Diagramm     veranschaulicht    das  normale Verfahren, wenn der Impuls in der beschrie  benen Weise wiederholt wird. Das     zweite        Diagramm     bezieht sich auf den Fall, wenn z. B. der Sender  eines Fahrzeuges mit einem anderen Grundamt in  Verbindung ist, und zwar mit derselben Kanalfre  quenz und dabei ein solches starkes Feld im be  treffenden Grundamt erzeugt, dass das Empfangs  relais C nicht in der     vorgeschriebenen    Zeit abfällt.  



  Das dritte Zeitdiagramm illustriert den     Fall,    wenn  das Relais C fälschlicherweise     abfällt,    d. h. wenn die  Strahlung von einem fremden Radiosender so stark  empfangen wird, dass die Modulation der verbun  denen beweglichen Teilnehmerstelle     nicht    empfangen  werden kann. In diesem Falle arbeitet das Relais un  mittelbar nach dem     Abfallen    von C.  



  Des weiteren sind noch Diagramme gezeigt, wel  che zwei Fälle darstellen, wenn ein     Störzustand    auf  hört. Vorausgesetzt wird, dass diese Fälle durch     Un-          stetigkeiten    im Halteton und teilweise dadurch her  vorgerufen sind, dass eine Unterbrechung aufhört,  dies in beiden     Fällen    gesteuert von der Phasenlage,  welche durch die Relais A und B bestimmt wird.         Frequenzverteilung.     Die Zuordnung eines begrenzten Frequenzberei  ches für eine Fernmeldeanlage mit beweglichen  Sprechstellen für ein ganzes Land     erfordert    unver  meidlich die Wiederholung derselben Kanalfrequen  zen mit oder ohne Verschiebung.

   Für denselben       Grundbereich    wird der Mindestabstand zwischen     zwei     Kanälen zu 25     KHz    angenommen. In     benachbarten     Grundbereichen müssen Fahrzeuge im Verbindungs  zustand auf derselben Stelle verbleiben, wenn sie    auch durch verschiedene Grundämter bedient sind.

    Wenn die     übertragung    in der Richtung von einem  Grundamt zu einem Fahrzeug einen Frequenzbereich  verwendet, welcher sich stark     unterscheidet    von je  nem der entgegengesetzten Verkehrsrichtung, ergibt  sich nur ein     fernes        Nebensprechen    zwischen den Ka  nälen     benachbarter        Grundbereiche,    während     Nah-          und        Fernnebensprechen    in einem und demselben  Grundbereich vorhanden sein können. Der Frequenz  abstand zwischen den Kanälen benachbarter Bereiche       kann    deshalb kleiner sein als jene in einem und dem  selben Bereich.

   Nebensprechen     zwischen        nicht    be  nachbarten Grundbereichen nimmt schnell in Funk  tion der Distanz ab und daher können     Frequenzab-          stände    mit zunehmenden Entfernungen     schnell    ab  nehmen. Dessen ungeachtet müssen beträchtliche  Abweichungen von den normalerweise     errechneten     Wirkungsbereichen wegen topographischer, geogra  phischer und atmosphärischer Bedingungen in Kauf  genommen werden.  



  Zum Zwecke der Untersuchung der     Bedingungen     der Bereichswirkung ist die     Fig.    5 gezeichnet. Sie  zeigt zwei Grundämter     B1    und     B.,    sowie bewegliche  Teilnehmerstellen Ml und     M",    welche an den Wirk  grenzen der beiden Grundämter längs einer geraden  Linie, welche diese     Ämter    miteinander verbindet, lie  gen.

   Die     Umgrenzungslinie    der beiden Grundbereiche  schneiden diese Linie an den Punkten     G1    und     G..     Um     zuverlässige    Arbeitsbedingungen für die beweg  lichen     Telephonstellen    zu erhalten, müssen bestimmte  Grenzen zwischen dem maximalen     Wirkungsbereich     und der grössten geographischen     Entfernung    r im Ba  sisbereich beachtet werden und     weiterhin    muss     zwi-          sohen    den Distanzen     Bi    bis M:

  , oder     B2    bis Ml  eine     Dämpfung    eines Wertes bestehen, welche gross  genug ist, um Störungen von Verbindungen derselben  oder nah benachbarter Frequenzen     auszuschliessen.     Je grösser der verfügbare     Frequenzabstand    ist, umso  bessere Spielräume können eingeräumt werden. Im       Falle    eines kleinen     zur        Verfügung    stehenden     Raumes     ist es wichtig, dass die Frequenzen gut ausgewählt  werden, so dass die verschiedenen Störungen so  gering wie möglich werden.

   Zum Beispiel ist     Neben-          sprechen,    das eine unverständliche Sprache     herbei-          führt,        störender    als ein Nebensprechen, das andere       Unzulänglichkeiten    verursacht.  



  Wenn für eine Fernmeldeanlage mit beweglichen       Teilnehmerstellen    ein     Frequenzbereich    von F     KHz     für einen Kanal in jedem Grundamt und für eine  Verkehrsrichtung bestimmt worden ist, kann die     Un-          terteilung    abhängig von der Anzahl der Basisbereiche  vorgenommen werden. Je kleiner diese     Bereiche    ge  wählt werden, umso kleiner ist die Unterteilung zwi  schen den Kanalfrequenzen. Dieser Zustand wird  durch die     Fig.    6 dargestellt. In dieser sind die ver  schiedenen Basis- oder Grundbereiche durch eine An  zahl nebeneinander liegender Sechsecke dargestellt.

    Wenn beispielsweise 100     KHz    zur     Verfügung    stehen,  zeigt das Beispiel A die Unterteilung von 25     KHz.              In.    diesem Fall ist der Abstand zwischen zwei Grund  ämtern mit derselben Frequenz nur gleich 2
EMI0007.0002  
    Dieser genügt jedoch nicht für die gewünschte Zu  verlässigkeit. Im Beispiel B ist die Unterteilung mit  11,11     KHz        getroffen    und der Abstand zwischen  Ämtern mit derselben Frequenz steigt auf
EMI0007.0005  
    Die Differenz von 11,11     KHz    ergibt sich bei der  Entfernung 3 r, was nicht genau gleich gross ist, wie  die Distanz O im Beispiel A.

   Jedoch ist anderseits  die     Frequenzdifferenz    so, gross,     dass    Nebensprechen  auf einen harmlosen Wert erniedrigt wird.  



  Beim dritten Beispiel C ist die Anzahl der  Grundbereiche bzw. Basisbereiche mit verschiedenen       Kanalfrequenzen    auf 16 erhöht worden. Dadurch er  gibt sich eine     Frequenzunterteilung    von 6,25     KHz.     Der Abstand zwischen Grundämtern mit derselben  Frequenz wächst auf
EMI0007.0012  
   Dabei wird nicht die  Distanz von 3 r zwischen Grundämtern erreicht. Ob  schon die Kanalfrequenzen verhältnismässig eng bei  einander liegen, erscheint der Abstand zwischen  Grundämtern für ein annehmbares Nebensprechen  gross genug.  



  Im Beispiel D wurde die Anzahl der Grund  bereiche auf 25 erhöht, was einem Kanalabstand von  4     KHz    entspricht. Dieses Beispiel ist bezüglich des  Nebensprechens das vorteilhafteste, da die Frequenz  differenz O erst in einer Entfernung von r er  langt wird, während der Unterschied von
EMI0007.0014  
   4     KHz    in  einer Entfernung von
EMI0007.0016  
   . vorgefunden wird und  die     Frequenzdifferenz    von 8     KHz    in der Entfernung  von 3 r erlangt wird.  



  In Verbindung mit der Wahl zwischen den ver  schiedenen Alternativen für die     Frequenzunterteilung     oder den     Frequenzabstand,    muss beachtet werden,  dass je mehr Grundbereiche mit verschiedenen Fre  quenzen verwendet werden, je höher die Wahlkapazi  tät für die Kanalwahl für die beweglichen Fern  sprechstellen ist. Wenn die Aufgabe mit noch an  nehmbaren Kosten gelöst werden kann,     scheint    eine  grosse Anzahl von     Grundbereichen    wünschenswert.  Eine Erweiterung über das Beispiel D     hinaus    er  scheint jedoch nicht     erforderlich.       <I>Andere</I>     Anwendungsbeispiele.     



  Obschon die vorliegende Erfindung im Verein  mit fahrbaren Teilnehmerstellen in Autos usw. be  schrieben worden ist, sind andere Anwendungen  möglich. Es kann festgestellt werden, dass eine Er  weiterung eines     Fernsprechnetzes    in Gegenden mit  geringer Bevölkerungsdichte teuer zu stehen kommt.  In diesen Fällen kann es vorteilhafter sein, ein  Grundamt an einem vorteilhaften Ort,     welches    in  direkter Verbindung mit einem Hauptamt ist, aufzu  stellen und die Teilnehmerstellen mit stationären  Empfangs- und Sendeeinheiten für die     Richtstrahl-          übermittlung    zu versehen.

   Dies gestattet eine Begren  zung der Antennenwirkung auf ein Minimum, wäh-         rend    der Wirkungsbereich zu 19 bis 25 Meilen be  stimmt werden kann, je nach den topographischen  Verhältnissen. Die durch diese Erfindung vorgeschla  gene Lösung bildet eine Übergangsstufe in der indu  striellen Produktion von Einheiten in einer zuneh  mend kostspieliger werdenden Herstellung von Teil  nehmerleitungen und gleichartigen Netzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernmeldeanlage enthaltend automatische Fern sprechämter, miteinander beliebig verbindbare feste und bewegliche Teilnehmerstellen als Verbindungs partner, zwischen welchen Sprechverbindungen auto matisch in beiden Verkehrsrichtungen über Fern meldemittel und durch eines oder mehrere der ge nannten Ämter hergestellt werden können, wobei der Gesprächszustand durch dauernd übermittelte ton- frequente Ströme über das Fernmeldemittel entweder in einer oder beiden Richtungen ausgezeichnet ist, gekennzeichnet durch Mittel zur Übertragung von Signalinformation numerischer sowie nicht numeri scher Natur,
    gesteuert durch Frequenzänderungen der genannten dauernd übermittelten Tonfrequenzströme. UNTERANSPRÜCHE 1. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Si gnalfrequenzen ausserhalb des Sprechfrequenzbandes liegt. 2. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine dauernde Frequenz über dem Sprechfrequenzband den Freizustand einer beweglichen Teilnehmerstelle kennzeichnet.
    3. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dauerfrequenz über dem Sprechfrequenzband den Besetztzustand eines Kanales, welcher von einem Amt abgeht, kennzeichnet. 4. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine besondere Frequenz für einen freien Kanal vom Amt kennzeichnend ist. 5.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede bewegliche Einheit einen Wähler aufweist, welcher die Einheit mit einem als frei markierten Kanal ver bindet. 6. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Übertragung von Ziffern von der beweglichen oder festen Teilnehmer stelle zum Amt ein Satz von Drucktasten vorhanden ist, welchen die Ziffernwerte in Form von verschie denen Frequenzen übertragen. 7.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bestimmte oder alle Fre- quenzänderungen Quittungssignale entstehen lassen. B. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Tastensatz Tasten aufweist, die im betätigten Zustand gehalten werden, bis elektromagnetisch eine Auslösung in Beantwortung des Empfanges eines Empfangssignals erfolgt. 9.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle des Empfangs einer Anzahl von Frequenzen ein Quittungssignal nur für eine einzelne der empfan genen Frequenzen zurückgesendet wird. 10. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Quittungssignale, welche die Kennzeichnungssignale für eine bewegliche Teilnehmerstelle begleiten, die selbe Form wie die Rufsignale zum Anruf derselben Teilnehmerstelle aufweisen. 11.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Unterbrechung eines empfangenen Tones eine Zeitüberwachungseinrich- tung veranlasst, die in Frage stehende Verbindung zu unterbrechen oder ein Endsignal zu übertragen. 12.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, mit Kanälen für drahtlose über tragung, umfassend eine Anzahl von Fernmelde ämtern, welche dieselben Trägerfrequenzen verwen den, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Ämter ihnen zugeteilte charakteristische Impulscodes haben, welche in der Form von Unterbrechungen der Besetztmarkierfrequenz übertragen werden. 13.
    Fernmeldeamt nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um den Abstand zwi schen Impulsen in den genannten kennzeichnenden Impulscodes zu verändern. 14. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Tonfrequenzsignale für eine Senderichtung durch ein und denselben Schwingkreis gemeinsam für alle Frequenzen der An lage erzeugt werden.
    15. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, für den simultanen Anruf einer Vielzahl beweglicher Teilnehmerstellen, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig angerufene Teilnehmerstellen durch die selbe erste kennzeichnende Frequenz oder dieselben kennzeichnenden Frequenzen unterschieden werden, wobei der Anruf durch übertragung dieser Frequen zen gefolgt durch eine Besetztmarkierfrequenz aus geführt wird. 16.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an gerufene bewegliche oder feste Teilnehmerstellen ein gerichtet sind, um ein Quittungssignal in Beantwor tung des Empfangs der genannten kennzeichnenden Frequenzen, jedoch nicht für die Besetztmarkierfre- quenz auszusenden. 17.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Anruf nach einer be weglichen oder festen Teilnehmerstelle gleichzeitig über eine Anzahl als frei markierter Kanäle gesendet wird, wobei Kanäle, welche ein Quittungssignal er halten haben, in Beantwortung der Herstellung einer Verbindung zu irgend einem der Kanäle, welche ein solches Quittungssignal erhalten haben, freigegeben werden.
CH1399462A 1961-12-04 1962-11-29 Fernmeldeanlage CH419250A (de)

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