CH419310A - Verfahren und Anordnung zur Erfassung von Fehlern in elektrischen Netzwerken - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Erfassung von Fehlern in elektrischen NetzwerkenInfo
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Description
Verfahren und Anordnung zur Erfassung von Fehlern in elektrischen Netzwerken Es ist bekannt, ,zur Erfassung von Fehlern in elektrischen Netzwerken zwei Spannungen zu ver wenden, von denen die eine der Spannung an dem Netzwerk und die andere dem Strom in dem Netz werk proportional ist. Dabei kann aus diesen beiden Spannungen .auf verschiedene Weise - beispielsweise sei auf den den Phasenwinkel zwischen den beiden Spannungen auswertenden Koinzidenzschutz hinge wiesen - ein Meldekriterium gewonnen wenden.
Im Rahmen ider Erfindung soll unter einer Meldung nicht nur eine optische oder .akustische Anzeige, son- ,dern beispielsweise auch -ein Signal verstanden wer den, ;das zur Auslösung einer :Schutzeinrichtung oder zum Auslösen eines }dem aufgetretenen Fehler entge genwirkenden Vorganges benutzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues, vorteilhaftes Verfahren zur Erfassung von Fehlern in elektrischen Netzwerken zu schaffen, bei dem zwei Spannungen, von denen die eine der Span nung an dem Netzwerk und die andere dem Strom in dem Netzwerk proportional ist, zur Gewinnung eines Meldekriteriums benutzt wenden.
Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass .erfindungsgemäss der Wert einer der beiden Spannungen für eine vorbe stimmte Zeitdauer auf der Höhe des Scheitelwertes dieser Spannung gehalten wird, dass innerhalb dieser Zeitdauer .ein Vergleich der Momentanwerte der an deren der beiden Spannungen mit dem genannten Scheitelwert vorgenommen und dass eine Meldung dann bewirkt wird,
wenn die Differenz zwischen den Momentanwerten und dem genannten Scheitelwert während der vorbestimmten Zeitdauer ein bestimm tes Vorzeichen annimmt.
Wie aus ,dem in Figur 1 schematisch dargestellten beispielsweisen Verlauf der beiden 'zur Gewinnung des Meldekriteriums benutzten Spannungen ersicht- lieh und im folgenden erläutert, besitzt das erfin- dungsgemässe Verfahren besonders günstige Eigen schaften hinsichtlich Richtungsselektivität und Unab hängigkeit vom Phasenwinkel zwischen den beiden Spannungen, id. h. letztlich dem Phasenwinkel zwi schen der Spannung an dem zu überwachenden Netz werk und dem Strom in diesem Netzwerk.
Im Beispiel der Figur 1 ist angenommen, dass während der Zeitdauer T1 der Wert der spannungs proportionalen Spannung u1 auf dem Scheitelwert gehalten und die Momentanwerte der .strompropor tionalen Spannung u2 mit ;dem Scheitelwert vergli chen werden.
Eine Meldung wird nach dem erfin- dungsgemässen Verfahren dann hervorgerufen, wenn die Momentanwerte -der stromproportionalen Span nung u2 irgendwann während der vorbestimmten Zeitdauzr T1 grösser als der Scheitelwert der Span nung u 1 werden, d. h.. wenn ;die während ider positi ven Halbwellen der spannungsproportionalen Span nung u1 auftretende Differenz zwischen .den Momen:
- tanwerten und dem gemannten Scheitelwert während der vorbestimimten Zeitdauer positiv wird. Da näm lich beispielsweise ein Kurzschluss in idem zu über wachenden Netzwerk eine Vergrösserung des Stro mes und einen Zusammenbruch der Spannung zur Folge hat, übersteigt in :diesem Fall unter Berück sichtigung der Auslösebedingungen ;
bei .dem erfin dungsgemässen Verfahren der Momentanwert der stromproportionalen Spannung u2 den Scheitelwert der spannungsproportionalen Spannung u1.
Sofern zwischen der spannungsproportionalen Spannung u1 und der stromproportionalen Spannung <I>u2</I> eine derart grosse Phasenverschiebung 9p auftritt, dass die eine positiv-,
Differenz zwischen den Momentanwerten der stromproportionalen Spannung u2 einerseits und dem Scheitelwert der spannungs- proportionalen Spannung u1 andererseits zur Folge habenden Momentanwerte der stromproportionalen Spannung u2 erst .ausserhalb der vorgegebenen) Zeit dauer T1 nuftreten, erfolgt keine Meldung.
Anderer- seits ist es aber für die Gewinnung einer Meldung gleichgültig, ob )die die positive Differenz verursia- chenden Momentanwerte der stromproportionalen Spannung .u2 zu Beginn oder am Ende der,
vorgege benen Zeitdauer T1 oder- irgendwann innerhalb die ser Zeitdauer auftreten. In dem in Figur 1 angenom menen Fall einer Speicherung des Scheitelwertes der Spannung u1 für 90 elektrisch kann also, wenn man den durch den Scheitelwert gegebenen maximalen Stromwert der stromproportionalen Spannung u2 als wesentlich für idie Erzeugung der Meldung ansieht,
-der Phasenwinkel zwischen der spannungsproportio- nalen Spannung u1 einerseits und der strompropor tionalen Spannung u2 andererseits zwischen 0 und 90 liegen, ohne dass die Wirkungsweise und (die Zu verlässigkeit des erfindungsgemässen Verfahrens be einträchtigt wenden.
Andererseits ermöglicht das erfindungsgemässe Verfahren, wie bereits bemerkt, den Vorteil der Richtungsselektivität, der insbesondere dann; ersicht lich wird, wenn man die gestrichelt in Figur 1 einge- zeichnete Kurve für u2 bei einem Phasenwinkel T = 180 betrachtet.
Man erkennt, dass jetzt bei einer in folge Vorkegens eines Fehlers vergrösserten strom proportionalen Spannung u2 ihre Momentaawerte, selbst wenn sie betragsmässig grösser als;
der Schei telwert der spannungsproportionalen Spannung u1 sind, dennoch keine Meldung hervorrufen, weil die Differenz zwischen diesen Momentanwerten und dem genannten Scheitelwert während der vorbestimmten Zeitdauer T1 infolge (p = 180 negativ ist.
Auch bei 9p = 90 (strichpunktierte Kurve) erfolgt in, dem Bei spiel nach Figur 1 keine Meldung.
Diese Richtungsselektivität lässt sich, wie aus dem Vorhergehenden folgt, durch Änderung der vor gegebenen Zeitdauer T1 ebenfalls verändern, da der betrachtete Fall (p <I>=</I> 180 der Extremfall ist.
An dien ser Stelle sei bemerkt, dass verständlicherweise im Gegensatz zu dem Beispiel nach Figur 1 auch der Wert der stromproportionalen Spannung für eine vorgegebene Zeitdauer auf der Höhe ihres Scheitel wertes gehalten und dementsprechend während dieser Zeitdauer die Momentanwerte der spannungspropor- tionalen Spannung mit dem genannten Scheitelwert verglichen wenden können. In:
diesem Falle wird einte Meldung während der positiven Halbwelle der strom proportionalen Spannung dann erzeugt, wenn die Differenz zwischen dem genannten Scheitelwert und den Momentanwerten der spannungsproportionalen Spannung irgendwann während der vorgegebenen Zeitdauer negativ, d. h. der Scheitelwert der strom proportionalen Spannung grösser als der Momentan wert der spannungsproportionalen Spannung wird.
Es soll aber zwecks Vereinfachung der Darstellung im folgenden, ohne dass hierdurch eine Beschrän kung ,ausgesprochen wind, der Fall .betrachtet werden, dass der Wert der spannungsproportionalen Span:- nung für die vorgegebene Zeitdauer auf der Höhe ihres Scheitelwertes gehalten und durch Vergleich mit Iden Mo:mentanwerten der stromproportionalen:
Span- nung die Differenz zwischen Iden Momentanwerten und dem genannten Scheitelwert gebildet wird.
In dem in Figur 1 )diagrammatisch dargestellten Verfahren ist weiterhin .angenommen, dass sowohl bei der positiven .als auch )bei der negativen Halb welle (der spannungsproportionalen Spannung ein Vergleich vorgenommen wird.
Ganz allgemein ge sprochen stellt also Figur 1 ein Verfahren dar, bei dem der Wert der einem, der beiden Spannungen - u) bei der positiven und der negativen Halbwelle die ser :
Spannung für je eine vorbestimmte Zeitdauer - TI bzw. T2 - auf Ader Höhe des Scheitelwertes der jeweiligen Halbwelle dieser Spannung gehalten wind,
bei dem -ferner innerhalb der jeweiligen Zeitdauer - T <I>1</I> (bzw. <I>T2</I> - ein Vergleich der Momentanwerte der anderen der beiden Spannungen - u2 - mit denn Scheitelwert der jeweiligen Halbwelle der einen der beiden Spannungen - -ul - vorgenommen und die Meldung dann bewirkt wird, wenn die Differenzen zwischen ,
den Momentanwerten und den Scheitelwer tender einzelnen Halb- wellen während der jeweiligen Zeitdauer - T1 bzw. T2 - bestimmte Vorzeichen annehmen. Dabei wird man zweckmässigerweise die der positiven Halbwelle zugeordnete Zeitdauer T1 gleich der der negativen Halbwelle zugeordneten Zeitdauer T2, wie dies in Figur 1 :angenommen ist, wählen.
Verwendet man gemäss Figur 1 als eine der bei den Spannungen die spannungsproportionale Span nung u1 und als andere der beiden Spannungen die stromproportionale Spannung u2, so wird bei dem erfindungsgemässen Verfahren die Meldung dann bewirkt,
wenn idie während der positiven Halbwelle der Spannung u1 auftretende-Differenz während der zugeordneten Zeitdauer T1 positives und die wäh rend der negativen Halbwelle auftretende Differenz während der dieser zugeordneten) Zeitdauer T2 nega tives Vorzeichen annimmt.
Verständlicherweise kann man als Meldekrite rium auch rdie Tatsache benutzen, dass, während der Zeitdauer T1 eine ,Differenz mit positivem Vorzei chen oder dass während der Zeitdauer T2 leine Diffe renz :mit negativem Vorzeichen auftritt; es brauchen demzufolge nicht unbedingt beide Vorzeichenbedin gungen zur Erzeugung einer Meldung herangezogen zu werden;.
Man erkennt also, ,dass das, erfindungsgemässe Verfahren die Erfassung von , Fehlern in elektrischen Netzwerken unabhängig von ider im Fehlerfall auftre tenden Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom des zu überwachenden Netzwerkes und mit sicherer Richtungsselektivität gestattet, wobei .diese Vorteile nicht in zusätzlichen Verfahrensschritten oder - wie sich noch zeigen wird - zusätzlichen Schaltungsmitteln, .sondern: in der Eigenart des Ver fahrens sielbst begründet sind.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Anordnung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens. Diese Anordnung enthält eine Vergleichseinrichtung, die .einerseits mit einer Speicheneinrichtung, die den Scheitelwert der einen der beiden Spannungen für die vorbestimmte Zeitdauer speichert, und andererseits. mit dem die andere oder beiden Spannungen liefern den Schaltungsteil in Verbindung steht; ferner sind Schaltmittel vorgesehen, die Meldungen nur infolge während der jeweiligen Zeitdauer auftretender Diffe renzen zwischen Momentanwerten und Scheitelwer ten zustande kommen lassen.
Figur 2 zeigt als Blockschaltbild einen beispiels weisen Aufbau der erfindungsgemässen Anordnung zur Durchführung des beschriebenen erfindungsge- mässen Verfahrens. Man erkennt, dass die Ver gleichseinrichtung V einerseits mit der Speicherein- richtung Sp und andererseits mit dem beispielsweise die stromproportionale Spannung u2 liefernden Schaltungsteil S2 in Verbindung steht.
Die Speicher einrichtung Sp wird in diesem Ausführungsbeispiel von dem .die spannungsproportionale Spannung u1 liefernden Schaltungsteil S1 mit dem Scheitelwert der spannungsproportionalen Spannung u1 gespeist, den sie für die in Figur 1 mit T1 und T2 bezeichneten vorbestimmten Zeiten speichert. Selbstverständlich kann man sich, wie bereits oben angeführt, auf die Untersuchung bei nur einer Halbwelle der span nungsproportionalen Spannung u1 beschränken;
das in Figur 2 dargestellte Blockschaltbild gilt also eben falls wieder ohne Beschränkung nur für ein Ausfüh rungsbeispiel der erfindungsgemässen Anordnung. Ferner können wiederum die Spannungen u1 und u2 vertauscht sein.
An der Leitung L1 kann also die Spannung an dem zu überwachenden Netzwerk, an der Leitung L2 der Strom in dem Netzwerk mittels geeigneter Wand ler oder dergleichen abgegriffen werden.
Weiterhin, sind bei der Anordnung nach Figur 2 Schaltmittel M vorgesehen, die Meldungen nur in folge während der jeweiligen Zeitdauer auftretender Differenzen bestimmten Vorzeichens zwischen Momentanwerten und Scheitelwerten zustande kom men lassen. Diese Aufgabe könnten die Schaltmittel in Abweichung von der in Figur 2 wiedergegebenen Möglichkeit in der Weise lösen, dass sie den Ausgang A der gesamten Anordnung, der mit der Vergleichs einrichtung V in Verbindung steht, mit dieser nur während der jeweiligen Zeitdauer TI und/oder T2 verbinden.
In diesem Falle könnte also .grundsätzlich auch ausserhalb der jeweiligen Zeitdauer ein Signal in der Vergleichseinrichtung erzeugt werden, jedoch wird durch die Schaltmittel seine Weiterleitung an den Ausgang A :der Anordnung, der beispielsweise eine Netzschutzeinrichtung speisen möge, unterbun den.
Im Falleder Anordnung nach Figur 2 lösen die Schaltmittel M ihre oben definierte Aufgabe aber in der Weise, dass sie die gleichzeitige Zuführung der beiden Spannungen ul und u2 zu der Vergleichsein- richtung V nur während der jeweiligen Zeitdauer T1 bzw. T2 zulassen. Im Prinzip unterbinden die Schalt mittel M also die Durchführung des Spannungsver- gleichs ausserhalb der jeweiligen Zeitdauer.
Zu diesem Zweck, d. h. .zwecks von der jeweiligen Zeitdauer<I>T l</I> bzw.<I>T2</I> abhängiger Betätigung der Schaltmittel M, ist :diesen eine aus der Spannung an dem Netzwerk gewonnene, d. h. an der Leitung L1 abgegriffene Spannung u3 als Betätigungsspannung zugeführt. Diese Betätigungsspannung wird in dem Schaltungsteil S3 erzeugt, der also beispielsweise .Spannungswandler -aufweisen wird.
Insbesondere dann, wenn .die Schaltmittel M Schalttransistoren enthalten, wird der Schaltungsteil S3 als Betätigungs- spannung eine der spannungsproportionalen Span nung u1, gewonnen im Schaltungsteil S1, gegenpha- sige Spannung an die Schaltmittel M liefern, die im Falle der Verwendung von Schalttransistoren diesen als Basis-Emitter-Spannung zugeführt ist.
Zwecks Sicherstellung einer zeitlich genau definierten Betäti gung der Schaltmittel wird man bei einer bevorzugten Ausführung der erfindungsgemässen Anordnung Schaltungselemente mit begrenzender Wirkung, wie Zenerdioden, zur Gewinnung einer rechteckförmigen Betätigungsspannung für die Schaltmittel M vorse hen.
Im Falle des Ausführungsbeispiels nach Figur 2 wirken die Schaltmittel M sowohl auf die Speicher einrichtung Sp als auch auf die Vergleichseinrich tung V ein. Einerseits bilden sie nämlich ausserhalb der jeweiligen Zeitdauer<I>T t</I> bzw.<I>T2</I> und einer dieser voraufgehenden, zur Speicherung des Scheitelwertes erforderlichen Zeit einen Entladekreis für die Spei chereinrichtung Sp, so dass :
diese der Vergleichsein richtung V keine Spannung zur Durchführung des Vergleichs zwischen Scheitelwert und Momentanwer- ten liefert, und andererseits schaffen die Schaltmittel während der zur Speicherung .des Scheitelwertes er forderlichen Zeitbeispielsweise einen niederohmigen Strompfad parallel zu dem die stromproportionale Spannung<I>u2</I> liefernden Schaltungsteil <I>S2.</I> Dadurch wird sichergestellt, dass auch während der der jewei ligen Zeitdauer<I>T 1</I> bzw.<I>T2</I> voraufgehenden,
die Speicherung des .Scheitelwertes der Spannung u1 er möglichenden Zeit infolge Fehlens der strompropor tionalen Spannung u2 die Vergleichseinrichtung V nicht arbeiten und demgemäss ausserhalb der jeweili gen vorbestimmten Zeitdauer T1 bzw. T2 keine Mel dung erzeugen kann.
Verständlicherweise liesse sich die Schaltungsan ordnung in dieser Hinsicht auch in der Weise modifi zieren, :dass die Schaltmittel M die Verbindung zwi schen dem Schaltungsteil S2 und der Vergleichsein richtung V ausserhalb der jeweiligen Zeitdauer T1 bzw. T2 .auftrennen.
Die Wirkungsweise der Schaltmittel soll im fol genden zusammengefasst nochmals anhand ,der Dia gramme der Figur 3 erläutert werden. Im oberen Teil der Figur 3 ist wiederum die Kurve für die mit ihrem Wert durch die Speichereinrichtung Sp während der jeweiligen Zeitdauer T1 bzw. T2 auf der Höhe ihres Scheitelwertes gehaltene spannungsproportionale Spannung u1 wiedergegeben, und zwar zwecks Vereinfachung der Darstellung für den Fall der Aus- wertung nur der negativen Halbwelle.
Ferner zeigt :der obere Teil der Figur 3 den Verlauf der in ,dem Schaltungsteil S3 gewonnenen, zu der Spannung u1 gegenphasigen Betätigungsspannung u3 für die Schaltmittel M. Man erkennt aus dem unteren Teil ,der Figur 3, dass die Schaltmittel M die Aufladung der Speichereinrichtung schon vor Beginn der vorbe stimmten Zeitdauer T2 zulassen (Kurve k1),
dass aber während dieser zur Speicherung erforderlichen Zeit die Schaltmittel M gemäss der Kurve k2 die stromproportionale Spannung u2 nicht an die Ver- gleichseinrichtung V gelangen lassen. In welcher Weise dies im einzelnen geschieht, d. h. welche Schaltungselemente an welchen Stellen der Anord nung vorgesehen sind, wird bei der folgenden Be trachtung der in Figur 4 dargestellten beispielsweisen Schaltungsanordnung nach der Erfindung erläutert werden.
Zuvor sei noch allgemein bemerkt, dass bei Heranziehung der positiven und der negativen Halb wellen zur Gewinnung eines Meldekriteriums ge trennte Speichereinrichtungen und getrennte Schalt mittel vorhanden sein können.
Die Meldung kann :durch Impulse realisiert wer den, die durch Entstehen einer Differenz bestimmten Vorzeichens zwischen Momentanwerten und Schei telwert der mehrfach genannten Spannungen infolge eines dann fliessenden Stromes beispielsweise in einem der Vergleichseinrichtung zugeordneten Wandler entstehen können, so dass an den Sekundär klemmen dieses Wandlers:
Impulse dann, :erscheinen, wenn die genannte Differenz während der jeweiligen Zeitdauer .das bestimmte Vorzeichen annimmt.
Im folgenden soll nun das in Figur 4 dargestellte Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemässe An ordnung im einzelnen beschrieben werden. Zur Er leichterung der Übersicht haben wir die Figur im Sinne des Blockschaltbildes nach Figur 2 durch Um randung der jeweils Schaltungsgruppen bildenden Schaltungselemente ergänzt.
Die spannungsproportionale Spannung u1 wird über den Transformator Tr1, die stromproportionale Spannung <I>u2</I> über .den Transformator Tr2 erzeugt.
Den Kern der Anordnung bildet die Vergleichsein richtung V, die als wesentliche Teile die beiden Dio den Dl und D2, an :deren Stellen andere Elemente mit Gleichrichterwirkung treten können, sowie die Primärwicklung des Transformators Tr3, an dessen Stelle auch ein Verstärker treten kann, ,enthält. Die Sekundärwicklung des Transformators Tr3 im un teren Teil der Figur 4 gehört zum -Ausgang A der Anordnung; ihr sind in diesem Ausführungsbeispiel die Diode D3 .sowie der Widerstand Rl parallelge schaltet.
Die Polung der Diode D2 .ist so gewählt, dass nur beim Auftreten einer Differenz mit negati vem Vorzeichen zwischen den Momentanwerten der der Speichereinrichtung stromproportionalen Span- nung u2 einerseits und dem in der Speichereinrich- tung Sp gespeicherten Scheitelwert der spannungs proportionalen Spannung u1 andererseits ein Strom durch die Primärwicklung :
des Transformators Tr3 fliesst, so dass demgemäss -auch nur .bei Erfüllung der genannten Vorzeichenbedingung .in der Sekundär wicklung des Transformators Tr3, d. h. am Ausgang ,der Anordnung, die als Meldung dienenden Impulse erscheinen.
Die Vergleichseinrichtung V .ist einerseits mit der Speichereinrichtung Sp und andererseits mit dem die Spannung u2 .erzeugenden Schaltungsteil S2 elek trisch verbunden.
Die Speichereinrichtung Sp enthält als wesentli ches Element -den Kondensator C sowie die Diode <I>D4.</I> Die Diode<I>D4</I> verhindert, dass sich der Konden sator C über :die Sekundärwicklung des Transforma tors Trl, der irr .diesem Ausführungsbeispiel noch der Widerstand R2 vorgeschaltet ist, entladen kann und sorgt ferner dafür, dass der Kondensator C nur wäh rend der Halbwellen einer vorgegebenen Polarität aufgeladen werden kann.
Die Entladung des Konden sators ,erfolgt über den Bestandteil der Schaltmittel M :bildenden Schalttransistor Stl, dem .als Betätigungs spannung die an einer weiteren Sekundärwicklung .des Transformators Trl stehende, zu der Spannung u1 gegenphasige Spannung u3 zugeführt wird.
Zwecks Sicherheit der Arbeitsweise des Transistors Stl auch bei Störungen, überspannungen usw. wird ,die Spannung u3 unter Verwendung von Zenerdioden Z1 und Z2 als Schaltungselemente mit Begrenzerwir- kung sowie des Verstärkers.
V1 meine rechteckför- mige Spannung u4 umgewandelt, die als Betätigungs spannung an der B@asis-Emitter-Strceke des ,Schalt- transistors Stl liegt. Zu der Begrenzerschaltung ge hört ferner der Widerstand R3. Die Zenerdiode Z3 dient als Überspannungsschutz für den Schalttransi stor Stl.
Infolge der Gegenphasigkeit der Betätigungsspan- nung u4 des Schalttransistors in bezug auf die Span nung u1 ist der Schalttransistor Stl dann hochohmig, d. h. nichtleitend, wenn -die entsprechend gepolte Diode D4 die Aufladang des Speicherkondensators C zulässt.
Dagegen bestimmt der Schalttransistor Stl durch Beginn seines leitenden Zustandes den Augen blick de4s Beginns der Entladung des Kondensators C über den Entladewiderstand R4.
Die zeitlichen Zusammenhänge zwischen der Wirkungsweise des Schalttransistors Stl und dem Verlauf der Spannung u1 lässt Figur 3 erkennen. Die bisher mit kl bezeichnete Kurve gibt :den Verlauf der rechteckförmigen Betätigungsspannung u4 für diesen Schalttransistor wieder.
Nur währenddes Zeitraumes zwischen o)t = 0 bis wt = n ist der Schalttransistor gesperrt, @d. h. während des Zeitraumes 0 bis n/2 lässt er die Aufladung des Speicherkondensators C auf den Scheitelwert in diesem Ausführungsbeispiel der nega tiven Halbwelle der spannungsproportionalen Span nung u1 zu und verhindert während der vorbestimm ten Zeitdauer T2, die ,sich in diesem Ausführungsbei- spiel von ir/2 bis n erstreckt,
die Entladung des Kon- densators C über den Entladewiderstand R4. Das bedeutet, dass der Vergleichseinrichtung während des Zeitraumes von 0 bis ir vom Kondensator C eine Spannung zugeführt wind.
Es muss, da nur die während der Zeitdauer<B>72</B> ermittelten Differenzen :bei Erfüllung der vorbe stimmten Vorzeichenbedingung eine Meldung erzeu gen ;
sollen, dafür gesorgt werden, dass ausser wäh rend der Zeitdauer T2 keine Meldung erfolgt, d. h., dass auch während des Zeitintervalls von 0 bis iz/2, an dem der Kondensator C an sich eine Spannung an .die Vergleichseinrichtung V liefert, keine Meldung erfolgt. Diese Aufgabe löst der weitere,
den Schalt- mitteln M zugeordnete Schalttransistor St2,im oberen Teil der Figur 4. Dieser Schalttransistor schafft näm lich unter Verwendung weiterer, noch zu beschrei bender Schaltungselemente einen niederohmigen Parallelstrompfad zu dem die stromproportionale Spannung<I>u2</I> erzeugenden Schaltungsteil<I>S2,</I> der in diesem Ausführungsbeispiel ;
den Stromwvandler Tr2 sowie die Widerstände R5 und R6 enthält, während derjenigen Zeiten, in denen eine Meldung nicht er zeugt werden soll. Sofern; nämlich der Schalttransi stor St2 niederohmig ist, ;
schliesst sich der Stromkreis für die Spannung u2 über ihn unter Umgehung der Diode<I>D2,</I> so ;dass die Spannung <I>u2</I> am Widerstand R6 abfällt und auch bei Vorhandensein ;des Scheitel" wertes der Spannung u1 am Kondensator C die Spannung an der Diode D2 nicht :
so gerichtet ist, dass diese Diode @durchlässig wird. Während dieser Zeiten wird also der Diode<I>D2</I> die Spannung <I>u2</I> nicht zuge- führt und ein Vergleich unterbunden,. Die in Reihe mit dem Widerstand R.6 liegende Diode D5 sorgt ähnlich wie die Diode D4 dafür, dass nur Halbwellen einer bestimmten Polarität bei dem Vergleich be rücksichtigt werden.
Auch die Betätigungsspannung für ,den Schalt- transistor St2 wird über eine Sekundärwicklung des Transformators Trl aus der Spannung an dem zu überwachenden Netzwerk gewonnen. Da demgemäss. die Spannung u5 infolge der in Figur 4 gezeigten An- ordnung der entsprechenden <RTI
ID="0005.0109"> Sekundärwicklung des Transformators Trl genau in Phase mit der span nungsproportionalen Spannung w1 liegt und gemäss dem Diagramm in Figur 3 mittels des Schalttransi- stors St2 ,dafür gesorgt werden muss,
dass während des Zeitraumes cot = 0 bis ir/2 die Spannung u2 nicht an die Diode D2 in der Vergleichseinrichtung V ge- langt, ist die phasenherschiebende Einrichtung P vor- ,gesehen, die aufs Kondensatoren und Widerständen in aus Figur 4 ;
ersichtlicher Zusammenschaltung besteht und in -diesem Ausführungsbeispiel eine der Span nung u1 um W = 90 nacheilende Spannung u6 ab gibt.
Diese nacheilende Spannung wird ähnlich der Betätigungsspannung u4 für den, .Schalttransistor Stl mittels .der Zenerdioden Z4 und Z5 und des.
Wider- standes R7 in eine rechteckförmige Spannung umge wandelt, Klie nun nach Verstärkung mittels des Ver stärkers V2 die eigentliche Betätigungsspannung u7 für den Schalttransistor St2 darstellt. Der Verlauf der Spannung <I>u7</I> ist in Figur 3 durch,die bisher als<I>k2</I> ,bezeichnete Kurve dargestellt.
Man erkennt, dass nur während der vorgegebenen Zeitdauer T2 beide Schalttransistoren Stl und St2 gesperrt sind, d. h., dass nur während dieser Zeitdauer der Vergleichsein richtung V die beiden zu vergleichenden Spannungen zugeführt werden.
Demgemäss fliesst nur dann und. bei Erfüllung der hinsichtlich der Differenz geltenden Vorzeichenbedingungen ein Strom durch die Primär- wicklung .des Transformators Tr3, so dass rauch nur dann an ,
seiner den Ausgang A der gesamten Anord nung 'bildenden Sekundärwicklung die die Meldung darstellenden Impulse ;abgegriffen: werden können.
Verständlicherweise kann man die vorgegebene Zeitdauer T2 durch Änderung der Phasenverschie- bung V infolge Änderung der Dimensionierung der einzelnen Schaltungselemente .des Phasenschiebers P in gewünschter Weise den jeweiligen Anforderungen anpassen.
Die gemäss der Kurve für die Spannung<I>u6</I> nach dem Zeitpunkt z an der Diqde D2 stehende Span nung<I>u2</I> kann, obwohl der Schalttransistor St2 ge- sperrt ist, keinen Strom durch die Primärwicklung des Transformators Tr3 hervorrufen:
, weil oder Schalt transistor Stl leitend ist und einen, niederohmigen Strompfad parallel zu der .Primärwicklung des Trans formators Tr3 damtellt.
In Figur 4 sind die beschriebenen Schaltungselen mente zweimal !vorhanden; RTI ID="0005.0239" WI="5" HE="4" LX="1389" LY="1387"> die den genannten Schal tungselementen entsprechenden Elemente sind mit ,denselben Bezugszeichen, aber gestrichen, versehen. Sie dienen dazu,
ausser während der mit den im ein zelnen beschriebenen Elementen erfolgenden Aus wertung der negativem Halbwellen der spannungspro- portionalen Spannung u1 auch deren positive Halb wellen zur Erzielung eines Meldekriteriums heranzu- ziehen. Da die Wirkungsweise dieser zusätzlichen Schaltungselemente derjenigen der beschriebenen
Schaltungselemente sinngemäss entspricht, braucht hierauf nicht mehr ;eingegangen zu wenden. In diesem Fall erfolgt eine Meldung .dann, wenn die Differenz zwischen den positiven Momentanwerten der Span nung u2 und dem gespeicherten,
positiven Scheitel- wert der Spannung u1 während der entsprechenden Zeitdauer positives Vorzeichen annimmt.
Die Erfindung ist nicht auf das in den Figuren dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So können zum Beispiel, wie in Figur 4 angedeutet, an geeigneten Stellen überspannungs,
ab- lciter bzw. Schaltmittel mit Schwellwert zur Vermei dung von Überspannungen .angeordnet sein. Weiter hin können die Spannungen u1 und u2 hinsichtlich der Bildung der Momentanwerte .und der Speicherung des .Scheitelwertes unter Berücksichtigung der sich dann ergebenden <RTI
ID="0005.0305"> Vorzeichenbeidingungen für die Ge- winnung einer Meldung gegeneinander ausgetauscht wenden. ,Ausserdem ist es nicht erforderlich-, beide Halbwellen zur Messung heranzuziehen, obwohl diese Lösung im Hinblick auf die angestrebte Schnel- ligkeit des Ansprechens nachgeschalteter Schutzeins richturigen oder dergleichen besonders günstig ist. In gewissem Umfang ist auch eine Mischimpedanzmes- sung möglich.
Das erfindungsgemässe Verfahren und eine ent sprechend aufgebaute Anordnung .bieten eine Mög lichkeit zur Erfassung von Fehlern in elektrischen Netzwerken, die ohne zusätzlichen Aufwand unab hängig von Änderungen ,des Phasenwinkels zwischen Strom und Spannung in dem Netzwerk ist und aus- serdem Störungen richtungsselektiv zu erfassen ge stattet.
Claims (1)
- .PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Erfassung von Fehlern in elek trischen Netzwerken, bei dem .zwei Spannungen, von .denen die eine -der Spannung an dem Netzwerk und ,die andere dem Strom in dem Netzwerk proportional ist, zur Gewinnung eines Meldekriteriums benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert einer der beiden Spannungen (u1) für eine vorbestimmte Zeitdauer (T1)auf der Höhe des .Scheitelwertes die ser Spannung gehalten wird, dass innerhalb dieser Zeitdauer .ein Vergleich ,der Momentanwerte der an deren der beiden Spannungen (u2) mit :dem genann- ten Scheitelwert vorgenommen und dass eine Mel dung dann bewirkt wird, wenn die Differenz zwischen ,den Momentanwerten und dem genannten Scheitel wert während der vorbestimmten Zeitdauer (T1) ein bestimmtes Vorzeichen annimmt.. <B>IL</B> Anordnung zur Durchführung :des Verfahrens nach Patentanspruch I,-dadurch:gekennzeichnet, dass- eine Vergleichseinrichtung (Fig, 2: V) vorhanden ist, ,die einerseits mit einer Speichereinrichtung (Sp), die, den Scheitelwert der einen der beiden Spannungen (u1) für die vorbestimmte Zehrdauer (T1, <I>T2)</I> spei chert und andererseits mit .dem die andere der beiden: Spannungen (u2) liefernden Schaltungsbeil (S2) in Verbindung steht, und -dass Schaltmittel (M) vorgese hen sind, die Meldungen nur infolge während der jeweiligen Zeitdauer (T1, T2)auftretender Differen- zen zwischen Momentanwerben und Scheitelwerten zustande kommen lassen. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Wert .der einen der beiden Spannungen (u1) bei der positiven und,der negativen Halbwelle dieser Spannung für je eine vorbestimmte Zeitdauer (T1, T2) auf der Höhe des Scheitelwertes der jeweiligen Halbwelle dieser Spannung gehalten wird, dass innerhalb der jeweiligen Zeitdauer (T1, T2)ein Vergleich .der Momentanwerte der anderen der beiden Spannungen (u2) mit ,dem Scheitelwert der jeweiligen Halbwelle der einen der beiden Spannun gen, vorgenommen und dass die Meldung dann be wirkt wird, wenn die Differenzen zwischen den Momentanwerten und den Scheitelwerten der einzel nen Halbwellen irgendwann während,- der jeweiligen Zeitdauer (T1, <I>T2)</I> bestimmte Vorzeichen annehmen. 2. Verfahren. nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die der positiven Halbwelle zuge ordnete Zeibdiauer (T1) gleich der der negativen Halbwelle .zugeordneten Zeitdauer (T2) ist. 3.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass als eine der beiden Spannungen (u1) die .spannungsproportionale Spannung und als andere der beiden Spannungen (u2) .die strompropor tionale Spannung verwendet und die Meldung dann bewirkt wird, wenn die wähnend der positiven Halb- welle der spannungsproportionalen Spannung (u1) auftretende Differenz während der zugeordneten Zeitdauer (T1)positives Vorzeichen annimmt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass als eine der beiden Spannungen (u1) die spannungsproportionale Spannung und als andere -der beiden Spannungen (u2) die strompropor tionale Spannung verwendet und die Meldung.dann beiwirkt wird, wenn die während der negativen Halb welle der spannungsproportionalen Spannung (u1) auftretende Differenz irgendwann während der zage- ordneten Zeitdauer (T2) negatives Vorzeichen an nimmt. 5.Anordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (M) den Aus gang (A) der Anordnung: nur während der jeweiligen Zeitdauer (T1, T2) mit der Vergleichseinrichtung (V) verbinden. 6.Anordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (M) die. gleich zeitige Zuführung der beiden Spannungen (u1, u2) zu ,der Vergleichseinrichtung (V) nur während der jewei ligen Zeitdauer (T1, T2) zulassen. 7.Anordnung nach Patentanspruch II; dadurch gekennzeichnet, dass zwecks von der jeweiligen-Zeit- dauer (T1, <I>T2)</I> abhängiger Betätigung der Schaltmit tel (M) diesen eine aus der Spannung. am Netzwerk gewonnene Spannung. (u3) als Betätigungsspannung ,zugeführt ist.B. Anordnung nach Unteranspruch 7, . dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (S3), wie Transformator wicklungen, vorgesehen sind, die ,als Betätigungs- spannung eine zu der spannungsproportionalen Spannung (u1) gegenphasige Spannung (u3) abgeben. 9.Anordnung nach Patentanspruch II, ,dadurch gekennzeichnet, dass idie Schaltmittel (M) Schalttrane sistoren (Fig. 4:<I>St 1, St 2)</I> enthalten. 10. Anordnung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenphasige Betätgungs: spannurig (u3) den Schalttransistoren (Stl, St2) als BasisaEmitter-.Spannung,zugeführt ist. 11.Anordnung nach Unteranspruch 7, ,dadurch gekennzeichnet, dass Schaltungselemente mit Be- grenzerwirkung, wie Zenerdioden (Z1, Z2, Z4, Z5), zur Gewinnung einer rechteckförmigen Betätigungs spannung (u4, u6) vorgesehen sind. 12.Anordnung nach Unteranspruch 6, dadurch ekennzeichnet, dass die Schalt g 01 -mittel (M) ausserhalb der jeweiligen Zeitdauer (T1, <I>T2)</I> einen niederohmi- gen Strompfad parallel zu zumindest einem der die beiden Spannungen (u1, u2) liefernden Schaltungs teile (S1, S2) schaffen. 13.Anordnung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (M) sowohl ausserhalb der jeweiligen Zeitdauer (T1, <I>T2)</I> und einer dieser vorausgehenden, zur Speicherung de Scheitelwertes erforderlichen Zeit einen- Entladekreis <I>(R4,</I> St1) für die Speichereinrichtung (Sp)bilden als auch während der zur Speicherung des Scheitelwertes erforderlichen Zeit einen niederohmigen Strompfad (St2) parallel zu dem die andere der beiden Spannun- gen (u2) liefernden Schaltungsteil (S2) schaffen. 14.Anordnung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass den den niederohmigen Strom pfad schaffenden Schaltmitteln (St2) ihre Betäti gungsspannung (u6) über einen Phasenschieber (P) zugeführt wird. 15.Anordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Speichereinrichtung (Sp) Kondensatoren (C) sowie gleichrichtende Elemente (D4) enthält, die nur bei Halbwellen einer Polarität die Aufladung der Kondensatoren (C) zwecks Spei- cherung dies Scheitelwertes zulassen und die Entla dung ;der Kondensatoren (C) über den die eine der beiden Spannungen (u1) liefernden Schaltungsteil (S1) verhindern. 16. Anordnung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass für die positiven und die negati ven Halbwellen getrennte Speichereinrichtungen (Sp, Sp') und Schaltmittel (M, M') vorhanden sind. 17.Anordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichseinrichtung (V, V') einen mit seinen Sekundärklemmen den Ausgang <I>(A)</I> der Anordnung bildenden Wandler (Tr3, Tr3') sowie gleichrichtende Elemente<I>(Dl, D2, D1', D2')</I> in solcher Anordnung enthält,dass an den Sekundär- klemmen die Meldung darstellende Impulse dann er scheinen, wenn die Differenz zwischen den Momen- tanwerten und dem jeweiligen Scheitelwert während der jeweiligen Zeitdauer (T1, <I>T2)</I> das bestimmte Vor zeichen annimmt.
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ID=7515566
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