CH419319A - Lager- und Haltevorrichtung für Elektromotoren - Google Patents

Lager- und Haltevorrichtung für Elektromotoren

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CH419319A
CH419319A CH618164A CH618164A CH419319A CH 419319 A CH419319 A CH 419319A CH 618164 A CH618164 A CH 618164A CH 618164 A CH618164 A CH 618164A CH 419319 A CH419319 A CH 419319A
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Papst Hermann
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Papst Hermann
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    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/26Systems consisting of a plurality of sliding-contact bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16C27/00Elastic or yielding bearings or bearing supports, for exclusively rotary movement
    • F16C27/06Elastic or yielding bearings or bearing supports, for exclusively rotary movement by means of parts of rubber or like materials
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Description


  <B>Lager- und Haltevorrichtung für Elektromotoren</B>    Bei     ,ganz        kleinen    Motoren hat man die Läufer  welle mit den Zapfenenden in einseitig ,durch eine  Längslagerfläche geschlossenen Lagerbüchsen gela  gert. Die     Abtrebslastkräfte    greifen dabei zwischen  den Lagern an der Welle an. Die gesamte Belastung  der Lager ist hierbei .ebenso     gross    wie die     Lastkräfte     durch das Antriebsmittel und das Läufergewicht.

    Nachteilig ist aber bei dieser Anordnung, dass die  weit     auseinander    liegenden Lager eine sehr lange  Welle     bedingen.    Unsymmetrisch wirkende magneti  sche     Kräfte    im Luftspalt biegen sich daher stärker       durch.    Diese Motoren werden :durch die     Nutenfre-          quenzen    im Laufe näher der Resonanz stärker erregt  und     sind,daher    lauter.  



  Die     allgemein    gebräuchlichen Elektromotoren  haben dagegen kurzen Lagerabstand und frei heraus  ragende     Wellenenden,    auf die beliebige     Abtriebsmit-          tel    aufgesetzt werden können. Diese Anordnung hat  aber den     anderen    Nachteil, dass die     Abtriebslastkraft     die Lagerdrücke ,der Welle hebelartig wesentlich     ver-          grössert.    Haben die Lager z.

   B. :doppelten Abstand  wie die Riemenebene vom nächsten Lager, so ist die  gesamte     Lagerbelastung    schon zweimal so hoch wie  die auf das freie Wellenende wirkende     Abtriebskraft.     Diese ist aber bei Reib- oder Riementrieben gewöhn  lich schon etwa dreimal so gross wie die übertragene  Drehkraft. Die gesamte Lagerbelastung beträgt daher  ein Vielfaches .der wirksamen     Antriebsdrehkraft.     Dieselbe wächst aber bei höheren Untersetzungen       umgekehrt        zum    kleiner werdenden Kraftarm.  



  Kleine Elektromotoren lassen daher die Lagerbe  lastung durch die Antriebskraft als Drehzahlabfall  sehr merklich spüren. Die Lagerreibung ist ein be  achtlicher Anteil der gesamten erzeugten mechani  schen Leistung. Die Laufgeschwindigkeit der Welle       darf    nur klein     sein,    weil der Durchmesser mit Hin-    sieht auf .den     unbedingt    sicheren     Anzug    beschränkt  werden muss. Bei den     meistgebrauchten        Wechsel-          strommotoren    ist das     Anzugsmoment    ausserdem  meist viel schwächer als deren Kippmoment. Bei  Kleinmotoren wird daher eine hydrodynamische Ab  hebung der Gleitflächen in :der Regel nicht erzielt.

    Die     verschleissarmen        Sinterlager    lassen infolge der  porösen     Lagerfläche    auch keinen hydrodynamisch       tragenden        Schmierfilm    entstehen. Die Lager laufen  aber praktisch verschleissfrei, weil schon bei der ge  ringsten Bewegung durch die Poren sofort öl an die       gleitenden        Flächen    abgegeben wird. Der Reibwert  der     Sinterlager    ist daher auch im Laufe relativ hoch.  Diese Gründe kennzeichnen den     beträchtlichen    Rei  bungsanteil an der Leistung von     Kleinstmotoren.     



  Die Erfindung bezweckt eine     grundlegende    Ver  besserung der Lager- und Reibungsverhältnisse klei  ner und kleinster Elektromotoren, insbesondere mit       Sintergleitlagern.     



  Es wird von der     Erkenntnis        ausgegangen,    dass       eine    wesentliche Verbesserung geräuscharmer Elek  tromotoren     erzielt    werden kann, wenn die Abtriebs  kräfte unabhängig von der Abstützung der     magneti-          schen    Kräfte zwischen Rotor und     Stator    aufgenom  men werden. Dabei sollte die erhöhte     Lagerreibung     infolge der     Vervielfachung    der     Belastung    durch die       Hebelwirkung        vermindert    werden.

   Es     wollte    ferner für  die Längslagerung bei solchen Motoren auch in senk  rechter Lage im Dauerbetrieb eine wesentliche zu  sätzliche Reibung vermieden werden.  



       Erfindungsgemäss    ist das die     umlaufende    Läufer  welle in Lagern     abstützende        Motor1agergehäuse    an  einem Ende, vorzugsweise über ein     Drehschwingele-          ment,    von einem festen Fussbeil getragen und ist das  diesem Ende     gegenüberliegende        Abtriebsende        d;r     Welle von     einem        weiteren"    selbsteinstellenden Lager,           das    neben dem     Abtriebselement    angeordnet ist, abge  stützt.

   Dabei wird das Stützlager zweckmässig vom       anzutreibenden    Gerät getragen.  



  Diese     Lageranordnungen        sind        sowohl    für Moto  ren mit     Innen-    als auch Aussenläufern     vorteilhaft     geeignet.  



  Bei sehr     kleinen    Elektromotoren,     besonders    sol  chen mit     Aussenläufern,    deren     innenliegende        Stato-          ren    ein     geringes        Trägheitsmoment    haben,     ist,die    übli  che     Drehschwingabstützung    auf zwei     Gummischwing-          elementen        ungünstig.    Man kann dieselben nur  schwer soweit nachgiebig elastisch ausbilden, ohne  die     Abstützhalterung    unsicher zu machen,

   wenn eine  zur     hinreichenden        Entkopplung    weit .unter der Anre  gungsfrequenz, meist     zweifache        Netzfrequenz,        lie-          gende    tiefe     Resonanzfrequenz    erzielt werden     soll.     Durch die Verwendung nur eines     drehkraftübertra-          genden        Drehschwingelements    kann die     Resonanzfre-          quenz    des Systems durch     Halbierung    .der Federkon  stante auf etwa 70 %     derjenigen    bei zwei  <RTI  

   ID="0002.0038">   Elementen     herabgesetzt wenden. Das zusätzliche. Stützlager     kann     infolge der     Gleitung    der     Flächen        keine    Drehschwin  gungen übertragen..

   Mit dem Lager zur Abstützung  der     Abtriebskräfte    ist daher die     Auskopplung    der       Drehschwingübertiragung    wesentlich     verbessert.    Eine       radäalelastische    Lagerunterstützung     kann    jedoch vor  gesehen sein, um bei etwaigem     exzentrischen        Luft-          spalt    des Motors     o..dgl.    radialen     Körperschall        abzu-          sclurmen.     



  Die     Abtriebsreaktion.skräfte    erzeugen in     .dem     Wellenteil im     Motorlagergehäuse        keine        nennenswerte          Durchbiegung.    Der Rotor läuft daher, ungestört von  den Lastkräften, konzentrisch .im gleichbleibenden  Luftspalt denkbar     ruhig.     



  Die     Abtriebsgegenkräfte    werden zum     grössten     Teil von dem     zusätzlichen.    Lager aufgenommen. Man       kann    daher bei dieser     Drahschwing-Lageranordnung     die Welle     relativ,dünner    ausführen,     weil    sie im Be  triebe viel weniger     beansprucht    wird. Dies verstärkt  das verfügbare mässige     Anzugsmoment    von derart       gelagerten        Wechselstrommotoren.    Die     dünnere    Welle  verursacht weniger     Ruhereibung.     



  Man     erhält    dann auch bei einer hohen Abtriebs  untersebzung     keine        übermässige,    Lagerreibung. Die       dünnere    Welle kann daher ohne weiteres als durch  gehend     gleichsbarker        Zylinder    ausgebildet werden.  Solche     Wellen        sind    im Wege der Massenfabrikation  von     Wälzlagernadeln    genau und preiswert mit hoher  Festigkeit und Lebensdauer     herstellbar.     



  Zur reibungsarmen, spiel- und     klopffreien    Füh  rung wird in     Weiterbildung    der     Erfindung    noch emp  fohlen, die     Längslagerung    an einer     Einstichflanke     und einer     Stirnfläche    der Welle oder .an deren beiden       Stirnflächen    vorzunehmen.  



  Die     Welle    ist mit     Vorteil    mit einem     Einstich        mit     glatter     Seitenflanke    versehen, welche gegen.     eine    ge  teilte oder     geschlitzt--        Längslagerscheibe    anläuft.       Diese    wird     zweckmässig        mit    dem Lagerdeckel am  Lagergehäuse     befestigt,    wobei .die     Wellenstirnkuppe          an:    eine     Drucklagerscheibe    im Lagerdeckel anläuft.

      Das Längslager     kann    auch von einem gummiela  stischen Ring gebildet werden, der vom Lagerdeckel  mit     einem        Kegelring,    in die polierte     Wellennut    mit       eingreifend,    gehalten wird.  



  Das Stützlager am     Abtriebswellen    ende teilt     einen          Abtriebslastdruck    umgekehrt reziprok     zu    den Ab  ständen der     äusseren    Lager auf. Die     bisherige.        zwe:i-          seitige        Hebelwirkung    der üblichen     Wellenanordhung     und Verstärkung der     Belastung    der Motorlager ist  damit beseitigt.

   Das Stützlager trägt     zweckmässig    .den       Hauptbeil    der     Abtriebskraft    und einen     Teil    des  Motorgewichtes, um welchen die Motorlager entlastet  werden. Das äussere Motorlager wird     zweckmässig     nahe der Mittelebene des     Drehschwingelementes    an  geordnet. Die auf .einer Seite geschlossene Motorla  gerung und das geschlossene     Abtriebslager        mit    Mit  tenadauf     der        Wellenstirnflächen    geben geringste  Reibung auch bei     ,senkrechter    Lauflage.  



  Es sei ferner vorgeschlagen, .das Stützlager bzw.  sein Gehäuse z. B. unmittelbar     in    dem vom Motor       angetriebenen.        Gerät    anzuordnen. Dieses Lager     kann,     in seiner Mitte schwenkbar aufliegen oder von. Hohl  kugelflächen lose     getragen        sein.    Weil die Abtriebs  lastkraft immer nur nach einer Seite wirkt, kann     die     Halterung .des     Abtriebsstützlagers    mit grobem Spiel       erfolgen.    Die magnetischen     Kräfte    wirken     nur    auf die  Motorlager.  



  Das     Abtriebsstützlager,    welches keine Dreh  schwingungen überträgt, kann radial auch ganz un  nachgiebig     angeordnet        sein.    Dies ist ein     besonderer     Vorteil für Reibantriebe für Schallplatten und Ton       bandgeräteanroriebe,    bei welchen nachgiebige     Wellen     wegen Tonstörungen     nicht        brauchbar        sind.     



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise     einige    Aus  führungsbeispiele der Motorlager und     -h.altevorrich-          tung    gemäss     der        Erfindung,    und     zwar        in:

            Fig.    1     einen        Aussenläufermotor    mit zusätzlichem       Abtriebsstützlager    am     Wellenende    und neben dem  Motorgehäuse     .angeordneter        Riemenscheibe,          Fig.    2     einen        Innenläufermotor    mit von einem zu  sätzlichen Stützlager     getragenen        Abtriebswellenende,

            Fig.3        einen        Aussenläufermotor    mit Abtriebs  stützlager neben dem Motorgehäuse und frei     zugäng-          licher        Riemenscheibe,          Fig.4        einten        Aussenläufermobor,    beispielsweise  mit     einer    auf     seiner        Welle        angeordneten    Pumpe,  deren Gehäuse     gleichzeitig    das     zusätzliche    Stützlager       ,aufnimmt,

            Fig.    5 und 6 bei einem     Tonbandantrieb,    bei dem  der Motor mit     einer    oben, durch     ,das        Abtriebsstützla-          ger        zusätzlich        abgestützten.        Welle    von einer     Ab-          schirmblechschale    an .der     Geräteplatte    gehalten ist,       Fig.7    als     Aussenläufermotor    mit beiderseitigen       Doppellüfterrädern,

            Fig.8        ein        Stützlager    mit     Hals-Längslager    für  beide Richtungen an einem     Wellenende,          Fig.    9     eine    Motor- und Stützlagerung mit einseiti  gen     Längslagern    an beiden Wellenenden.  



  In     Fig.    1 ist der glockenförmige     Aussenläufer    1  mit d er Welle 2     in   RTI ID="0002.0216" WI="7" HE="4" LX="1444" LY="2653">  dem,        Lagerrohr    3 mit den Lagern      4, 5 als Motor     teilgelagert.    Die Welle 2 ist     .ausserdem     im Lager 6, welches sich durch eine schmale Auflage  in seiner Mittelebene allseitig einstellen kann, getra  gen.

   Zwischen dem Lager 6 und dem Motorgehäuse 1  ist das     Abtriebselement    7, beispielsweise eine mit       Vorspannung    versehene Riemenscheibe, welche  durch     eine        Fliehkraftkupplung    mit dem Motorge  häuse gekuppelt werden kann,     angeordnet.    Die     Rie-          menkräfte    der Scheibe 7 werden dann     hauptsächlich     vom Lager 6 und     daneben    auch vom Lager 5     aufge-          nommen.    Der Gehäuseflansch 15 mit dem Lagerrohr  3 ist von dem gummielastischen Schwingelement 8  umgeben und wird aussen von dem Haltebock 9 ge  tragen.

   Das Lager 6     befindet    sich in einer starren  Hülse 10, welche ihrerseits mit einem Gummielement  11 von dem Block 12 getragen ist. Die Teile 9 und 12  können ein gemeinsames Fussteil 13 bilden. Das  Lagerrohr 3 trägt noch den     Stator    14, welcher am  Flansch 15 über Zuleitung 16 mit dem. Netz verbun  den ist.  



  In     Fig.    2 ist das Gehäuse 21 eines     Innenläufer-          motors    wie in     Fig.    1 links in dem Haltebock 9 durch  ein     gummielastisches    Schwingelement 8 über dem       Motorlagergehäuse    im Bereich des Lagers 5 getragen,  während das andere Lager 4 im     Lagerschild    22 ange  ordnet ist. Die Riemenscheibe 7 ist auf der Welle 2  befestigt. Das Ende der Welle 2 ist nach der Riemen  scheibe 7     im    Lager 6 getragen.  



  Die anderen in     Fig.    2     dargestellten    Teile sind be  reits im Zusammenhang     mit        Fig.    1 beschrieben.  



  Die Welle 2 ist in     Fig.    3 durch das zusätzliche  Stützlager neben :dem     Aussenläufergehäuse    1 getra  gen, so dass die     Riemenscheibe    7 fliegend angeordnet  und leicht austauschbar ist. Die Welle 2 ist links  neben dem Lager 5 in     einem        besonderen    Längslager  axial geführt. Die Welle ist zu diesem Zweck     mit     einem breiten Einstich mit einer ebenen Flanke 17  versehen, welche gegen     eine    geteilte oder geschlitzte  Scheibe 18     anläuft.    Die Kuppe 19 der Welle 2 läuft  gegen     eine    Scheibe 25 in der Schraubkappe 26.

   Die  Schraubkappe 26 ist     in        einen    Gewindeteil einge  schraubt, welcher auf dem Lagerrohr 3 in dem  Flansch 15     befestigt    ist.  



  Die Teile 9 und 12 sind Teile     einer    Wannen  schale 28, welche den Motor auch     gänzlich    ein  schliessen kann,     beispielsweise    zum Schutz gegen  Radierstaub oder als     Hilfsgehäuse    für die Durchfüh  rung eines Luftstromes, wozu man dann schräge Rip  pen 29 auf dem umlaufenden Motorgehäuse 1 .an  bringen wind. Die     Schale        kann    gleichzeitig als magne  tische     Abschirmung    .dienen. Die übrigen     Teile    ent  sprechen den bereits im     Zusammenhang    mit     Fig.    1  beschriebenen     Teilern.     



       In        Fig.4    ist der     Aussenläufermotor    1 mit der  Welle 2 in .den     Lagern    4 und 5 des     Statorlagerrohres     3     gelagert.    Das freie     Wellenende    2 ist neben seinem       Abtriebselement,    beispielsweise in der Zahnrad  pumpe 31, zusätzlich     gelagert.    Das     Schwingelement    8  über dem Gehäuseflansch im Bereich des Lagers 5       lässt    dabei durch weitere Schwingelemente 8a, 8b die         Welle        zwangfrei    laufen.

   Der     Tragbügelfuss    9, 13',  13a     verbindet    die Gummielemente     miteinander    für  ,die gemeinsame Befestigung. Auf     diese    Weise     erhält     man auch eine einfache Antriebseinheit ohne Zuhil  fenahme von besonderen Wellenkupplungen.  



  In den     Fig.    5 und 6 ist :der     Auss,enläufermotor    1       mit    der Welle 2 neben     .dem    als Reibrad dienenden       Wellenende    7 in     einem        besonderen    Lager 6 abge  stützt. Der Druck auf :die     Motorwelle    2 wird dann  vom Lager 6     aufgenommen.     



  In     Fig.7    ist der     Aussenläufermotor    1 .auf der  Welle 2     angeordnet,    wobei das     Drehschwingelement     8 den Flansch 15 mit     .der    Motorlagerung 3, 4, 5 trägt.

    Das aus dem Motorgehäuse 1     herausragende        rechte     Ende der Welle 2     trägt    aussen beispielsweise     ein          Doppellüfterrad    50, das linksseitige     Wellenende    trägt  ein entsprechendes     Lüfterrad   <I>50a.</I> Die     Luftführungs-          gehäu.se    sind nicht     :

  dargestellt.        Derartige    Doppellüfter       sind        vorteilhaft    für geräuschlose     Klimaanlagen        in    be  schriebener Weise mit     Aussenläufemnotoren        antreib-          bar.     



  Das Lager 6 kann     auch    aus Kugellagern, mit       Selbsteinstellung    :durch     eine    äussere kugelige Lauf  bahn, ausgebildet     sein,    wie es als Pendellager     bekannt     ist.  



       In;        Fig.    8 ist     eine        Ausbildung    des Lagers 6     als        so-          genanntes        Kalottenlager    -in     einem    festen Ring 55 zu  sehen, welcher mit zwei     aufgedrückten    Schalen 56,  57     abgeschlossen    ist. Die     Schalen,    56, 57 lassen     einen     Abstand für die     Aufnahme    des Ringes 55 im Lager  bock 12.

   Die Kuppe 19 der Welle 2 läuft wieder     ge-          gen        ein        Lagerscheibchen    20 an.  



       Fig.    9 zeigt noch eine Lageranordnung ähnlich       Fig.    1, wobei das. Lager 6 mit     einer    Kapsel 60     in          einer    vorbereiteten Bohrung 61     eines    anzutreibenden  Gerätes eingesteckt ist und mit einer Feder 62 gegen  die Kuppe 19 der Welle 2 gedrückt wird.

   Diese Lager  anordnung mit praktisch punktförmiger     Berührung          in        der        Wellenmitte    zeichnet     sich;    durch     vollständig     geräuschlosen Lauf aus,     weit    das Lager 6 durch die  Feder 62 völlig     spielfrei    gehalten ist, ohne     dass     wesentliche Reibung verursacht wird.     Gleichzeitig    ist  die     Lagergeschwinidigkeit    an dieser     Stelle    sehr klein,  so     dass        keine        Reibgeräusch:

  e    der     Berührungsfläche     erzeugt     wenden.    Die Kapsel 60 hat     in    der Mittelebene  ,des Lagers 6     eine        schmale        Berührungsfläche    mit der  Bohrung 61 des Gerätes.  



  Das     Lager    6 kann ferner in der Bohrung 61     ein;     beträchtliches Spiel haben,     weil        die        Abtriebskraft    der  Riemenscheibe 7 immer nur nach einer     Seite,    wirkt  und     das    Lager 6     keine    Beziehung zur Abstützung von       Stator    und Rotor     zueinander    hat.

   Das Lager 6 stellt  sich daher immer     völlig        zwangfrei        ein"    im Gegensatz  zu den üblichen     Kalottenlagern,    welche     durch        Trans-          portstösse    etwas aus ihrer     freien        Justierlage        kommen,          können    und dann zusätzliche Reibung durch     Eckung     verursachen.  



       Zum    Einbau des Motors in das Gerät     wird    das  Wellenende mit dem Lager 6 in die Bohrung des Ge  rätes     ,eingesteckt    und der Motor mit dem Dreh-           schwingelement        befestigt.        Gegebenenfalls    wird man       Hilfsanschläge    zur Aufnahme übermässiger     Trans-          portstosskräfte        vorsehen.     



  Durch :die beschriebenen Lageranordnungen wird  bei kleinen Elektromotoren mit     Drehschwinghalte-          rung    gute     Geräuschentkopplung    und     Verminderung     der Reibungsarbeit bei     einfachem    Aufbau erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lager- und Haltevorrichtung für Elektromotoren, dadurch gekennzeichnet, dass das die umlaufende Läuferwelle in: Lagern (4, 5) abstützende Motorlager geh-äuse (3 bzw. 21) an einem Ende von einem festen Fusstil (13) getragen ist und,dass das. ,diesem Ende gegenüberliegende Abtriebsende der Welle (2) von einem weiteren selbsteinstellenden Lager (6), das neben;
    einem Abtriebselement (7) !angeordnet ist, ab gestützt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Lager- und Haltevorrichtung für Elektromoto ren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche, das freie Wellenende stützende Lager (6) im anzutreibenden Gerät (31) angeordnet ist. 2.
    Lager- und Haltevorrichtung für Elektromoto ren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Stützlager (6) um seine Mittelebene frei wippend getragen ist. 3. Lager- und Haltevorrichtung für Elektromoto ren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Stützlager (6) von Kugelflächen lose getragen ist. 4.
    Lager- und Haltevorrichtung für Elektromoto- ren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Stützlager (6) einseitig geschlossen ist und gleichzeitig ein Axiall@ager bildet. 5.
    Lager- und Hakevorrichtung für Elektromoto ren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, ,dadurch gekennzeichnet, dass die Welle in dem zusätzlichen Stützlager oder in dem äusseren Motor lager mit einer Einstichflanke (17) gegen eine .geteilte Längslagerscheibe (18) anläuft, welche am Lagerge häuse befestigt ist. 6.
    Lager- und Haltevorrichtung für Elektromoto ren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, .dass die Welle in dem zusätzlichen Stützlager oder .in dem äusseren, Motor lager mit einer Einsbichflanke (17) gegen eine mit Längsschlitz versehene Längslagerscheibe (18) an läuft, welche am Lagergehäuse befestigt ist. 7.
    Lager- und Haltevorrichtung für Elektromoto ren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, ,dadurch gekennzeichnet, dass das Drehschwingele- ment (8) und das zusätzliche Abtriebs.stützlager (6) von einem Traggestell (9, 12, 13) getragen werden. B.
    Lager- und Haltevorrichtung für Elektromoto- ren nach; Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtriebselemenit (7) zwischen, dem Motorge häuse (1, 21) und dem am freien Ende der Welle (2) angeordneten zusätzlichen Lager (6) angeordnet ist. 9.
    Lager- und Haltevorrichtung für Elektromoto ren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Lager (6) zwischen dem Motor gehäuse (1, 21) und dem am äusseren Wellenende (2) angeordneten Abtriebselement (7) angeordnet ist. 10.
    Lager- und Haltevorrichtung für Elektromo toren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die umlaufende Läuferwelle in Lagern (4, 5) abstützende Motorlagergehäuse (3 bzw. 21) an einem Ende über ein Drehschwingelement (8) von einem festen Fussteil (13) getragen ist.
CH618164A 1964-05-14 1964-05-12 Lager- und Haltevorrichtung für Elektromotoren CH419319A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2625481A1 (de) * 1975-06-10 1976-12-30 Black & Decker Mfg Co Lagervorrichtung fuer den anker eines elektromotors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2625481A1 (de) * 1975-06-10 1976-12-30 Black & Decker Mfg Co Lagervorrichtung fuer den anker eines elektromotors

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