CH419328A - Aus parallelgeschalteten Scheibenspulen aufgebaute Niederspannungswicklung für Transformatoren - Google Patents

Aus parallelgeschalteten Scheibenspulen aufgebaute Niederspannungswicklung für Transformatoren

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CH419328A
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parallel
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CH39164A
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Werner Dr Dietrich
Heinrich Dipl Ing Klotz
Weigel Georg
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Siemens Ag
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    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/2871Pancake coils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


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 Aus parallelgeschalteten Scheibenspulen aufgebaute Niederspannungswicklung für Transformatoren Bei Transformatoren grosser Leistung ergibt sich vielfach die Notwendigkeit, die Niederspannungswicklungen aus Scheibenspulen aufzubauen, wobei die einzelnen Scheibenspulen sämtlich miteinander parallelgeschaltet sind. Eine bekannte Wicklungsausführung dieser Art ist in Fig. 1 wiedergegeben, bei der die sämtlichen axial übereinander liegenden Scheibenspulen 1 bis 8 miteinander parallelgeschaltet sind. Bisher hat man alle parallelgeschalteten Scheibenspulen mit gleichem Wicklungsquerschnitt und insbesondere gleicher axialer Länge ausgeführt. Bei solchen Wicklungen führen die einzelnen Scheibenspulen verschieden grosse Ströme und die Stromverteilung in den parallelgeschalteten Wicklungsteilen ist nicht homogen. 



  Bedingt durch die Randeffekte des magnetischen Streufeldes treten unerwünschte Ausgleichsströme auf, die bekanntlich Zusatzverluste nach sich ziehen, und ausserdem zu einer Verzerrung des magnetischen Streufeldes führen mit der Folge, dass die Wirbelstromverluste in bestimmten Wicklungsteilen ansteigen. Hiervon werden in besonderem Masse die den Wicklungsstirnen benachbarten Scheibenspulen betroffen, wo die Ausgleichsströme in Phase mit dem Belastungsstrom der Wicklung liegen. Diese Erscheinung ist umso .ausgeprägter, je grösser die Anzahl der parallelgeschalteten Spulen ist. Somit können sich    insbesondere   bei    Wicklungen   mit hohen Stromstärken von Grosstransformatoren, bei denen eine grosse Zahl von parallelgeschalteten Scheibenspulen benötigt werden, recht erhebliche Schwierigkeiten ergeben. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, für solche aus    parallelgeschalteten      Scheibenspulen   aufgebaute Niederspannungswicklungen von Transformatoren insbesondere    grosser      Leistungen      einen      Wicklungsaufbau   anzugeben, mit dem die vorgenannten nachträglichen Erscheinungen wirksam unterdrückbar sind. 



  Gemäss der Erfindung sind bei einer aus parallelgeschalteten    Scheibenspulen   aufgebauten    Nieder-      spannungswicklung   nachstehende Massnahmen ergriffen: 1. Die parallelgeschalteten Scheibenspulen sind in mehrere, miteinander in Reihe geschaltete und räumlich mit den anderen parallelgeschalteten Scheibenspulen oder Teilen davon,    verschachtelte      Teilspulen   aufgespalten. 



  2. Wenigstens die den Wicklungsstirnen benachbarten Spulen sind gegenüber den übrigen parallelgeschalteten Scheibenspulen in ihrer axialen Länge vergrössert, indem die Zahl der axial nebeneinander liegenden Leiter auf Kostender radial    nebeneinander   liegenden Leiter vergrössert ist. 



  3. Auf der von einem Hauptstreukanal abgekehrten Seite der aus Parallelgruppen aufgebauten Wicklung ist ein aus nichtmagnetischem, jedoch elektrisch gut leitendem Material bestehender Schirmzylinder angebracht. 



  4. Die aus parallelgeschalteten Scheibenspulen aufgebaute Wicklung ist in axialer Richtung gegen- über der die Gegendurchflutung führenden    Transfor-      matorwicklung   symmetrisch    verlängert.   



  5. Die    Leiterquerschnitte   ,einer    jeden      parallelge-      schalteten   Scheibenspule bzw.    Teilspule   sind derart bemessen, dass in    .allen      parallelgeschalteten      Spulen-      teilen   die    resultierenden   Stromdichten    annähernd      gleich   sind. 



  6. In den in    mehrere   axial    nebeneinander   liegende    Teilspulen      unterteilten   Scheibenspulen    sind   deren Leiter    miteinander      ausgekreuzt,   wobei bei mehreren    Auskreuzungsstellen   diese ,am    Wicktuungs-      umfang      gleichmässig      verteilt   sind. 

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 Anhand der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele wenden Einzelheiten der Erfindung näher erläutert. 



  Bei der in Fig. 2 wiedergegebenen Wicklung sind acht parallelgeschaltete und axial übereinanderliegende Wicklungsteile (Wicklungsgruppen) vorhanden, die je aus zwei zusammengehörigen und miteinander in Reihe geschalteten Teilscheibenspulen bestehen (z. B. la und 1b usw.). Die einzelnen Teilscheibenspulen der Wicklungsgruppen sind miteinander verschachtelt. Zu diesem Zweck sind im gezeigten Ausführungsbeispiel die Teilscheibenspulen 1a, 1b, 2a, 2b, 3n,, 3b und 4n,, 4b räumlich ineinanderliegend angeordnet und in sinngemässer Weise ,ist die gleiche Anordnung auch bei den Teilscheibenspulen 5n, bis 8b durchgeführt. Zwischen den über die Leitung 12 miteinander in Reihe geschalteten, Teilscheibenspulen l a und 1 b sind, die mittels der Leitung 13 in Reihe geschalteten Teilscheibenspulen 2n, und 2b und zwar je den Teilsoheibenspulen la und 1b benachbart liegend angeordnet.

   Zwischen den Teilscheibenspulen 2n, und 2b wiederum sind je unter Belassung eines üblichen Kanals für den Kühlmitteldurchtritt die über die Leitung 14 in Reihe geschalteten Teilscheibenspulen 3n, und 3b angeordnet, zwischen denen, jedoch ihnen benachbart, die über die Leitung 15 in Reihe geschalteten Teilscheibenspulen 4n, und 4b, die wiederum einen Kühlmittelkanal zwischen sich belassen, angeordnet sind. Die Teilscheibenspulen la bis 4n, folgen somit in numerisch steigender Reihenfolge in axialer Richtung aufeinander, während daran    an-      schliessend   sodann die Teilscheibenspulen 4b bis 1b in axialer Richtung in numerisch fallender Reihenfolge aufeinanderfolgen.

   In gleicher Weise folgen die Teilscheibenspulen 5n, bis 8n, numerisch steigend und die Teilscheibenspulen 8b bis 5b numerisch fallend in axialer Richtung der Wicklung aufeinander. Die    Ver-      gleichnaässigung   der Stromverteilung kann nach der Erfindung dadurch noch weiter getrieben    werden,   dass man die gesamte axiale Wicklungslänge der Niederspannungswicklung    vergrössert   und    diese   Wicklung sodann so anordnet, dass auf beiden    Wicklungs-      stirnen   sich ein symmetrischer Überstand ergibt.

   In einfacher Weise    lässt   sich die    Vergrösserung   der Wicklungslänge unter Beibehaltung der Wicklungsquerschnitte einer jeden Spule dadurch erreichen, dass man die Anzahl der in axialer und radialer Richtung übereinanderliegenden Windungsleiter verändert, indem beispielsweise bei einer vierzig Windungen    umfassenden   Scheibenspule statt vier axial und zehn radial übereinanderliegenden Windungen nunmehr zehn axial und vier radial überein, anderliegende Windungen gewählt wenden. Da die den Wicklungsstirnen benachbart liegenden Wicklungsteile bekanntlich viel mehr Strom aufnehmen als die davon weiter entfernt liegenden Wicklungsteile, wirkt sich die axiale Verlängerung der Scheibenspulen am stärksten an den den Wicklungsstirnen benachbarten Wicklungsteilen aus.

   Daher ist es vielfach ausreichend, wenn diese den Wicklungsstirnen be- nachbarten Wicklungsspulen in der angegebenen Weise eine axiale    Verlängerung      erfahren.   



  Zur Herabsetzung der Randeffekte des magnetischen Streufeldes und zur Verminderung der Wirbelstromverluste, die durch, das magnetische Streufeld im Eisenkern bzw. den metallischen Konstruktionsteilen des Transformators hervorgerufen werden, wind der Niederspannungswicklung noch ein auf der schematischen Darstellung der Fig.2 nicht weiter dargestellter Schirmzylinder beigegeben.

   Dieser Zylinder, der in bekannter Weise in axialer Richtung geschlitzt ist und aus unmagnetischem, elektrisch gut leitendem Material hergestellt ist, muss stets so angeordnet werden, dass er auf der dem Hauptstreukanal abgekehrten Seite der Niederspannungswicklung liegt, d. h. bei einer innen am Kernschenkel liegenden Nied erspannungswicklung ist er zwischen dieser und dem Kernschenkel angebracht, während er bei einer aussen    liegenden      Niederspannungswicklung   zwischen dieser und dem Transformatorkessel anzubringen ist. Um die Zusatzverluste klein halten zu können,    be-      misst   man, ausgehend von der Stromverteilung auf die einzelnen Scheibenspulen, deren Leiterquerschnitt so, dass die resultierenden Stromdichten in allen, Scheibenspulen annähernd gleich gross werden.

   Auf diese Weise erreicht man in der Wicklung ein Minimum der vom Belastungsstrom und Ausgleichsströmen verursachten ohm'schen Verluste.    Schliess-      lich   kann man auch die radialen und axialen Leiterabmessungen so wählen, dass die    Wirbelstromverlu-      ste   unter Berücksichtigung des tatsächlichen Streufeldes möglichst klein werden. 



  Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Scheibenspule mit einer einmaligen axialen Unterteilung und mit Auskreuzungen innerhalb der Spule. Wie das    Quer-      schnnttsbild   der Fig. 3 zeigt, hat die Wicklung sieben Windungen und wie das Abwicklungsbild der Fig. 4 zeigt, fünf Auskreuzungen. Dabei sind die fünf Auskreuzungen so angeordnet, dass die sieben Windungen der Spule in sechs untereinander gleichlange Wicklungsabschnitte (s. Fig. 4) zerlegt wenden.

   Bei einer einmaligen Unterteilung einer Scheibenspule, die praktisch einer    Halbierung   der    ursprünglichen   Leiterhöhe entspricht und durch die die Scheibenspule in zwei querschnitsgleiche Parallelzweige 100 und 200 zerlegt werden, ist theoretisch zwar    nur   eine    Auskreuzung      erforderlich.   Da diese    eine      Auskreu-      zung   aber .an seiner ganz bestimmten, jedoch    schwer   zu    ermittelnden      Stelle   liegen    muss,      sofern   sie    voll      wirksam   sein soll, empfiehlt es sich, selbst im    Hin-      blick   :

  auf die    aufwendigere   Ausführung    mehrere   Auskreuzungen    vorzusehen.   Bei einer    .mehrfachen      axia-      len   Unterteilung oder    Sehe@-ihenspulen   kann in sinngemässer Weise verfahren werden    und   weiter kann    man   .auch bei    mehrgängiggewickelten      Scheibenspulen   für jeden Wicklungsgang    idie      vorg      enanntenMassnahmen      anwenden.   



  Sämtliche der    angeführten      Massniahmen      zur      Herabsetzung   der Ausgleichsströme    bzw.      zur      Ver-      gleichmässigung   der Stromverteilung auf ,die parallel- 

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 geschalteten Wicklungsteile und zur Verminderung der    Zusatzverluste   können alle bei einer Niederspannungswicklung angewandt sein. Es können jedoch auch mehrere    dieser      Massnahmen   je nach dem jeweils vorliegenden Fall miteinander kombiniert zur Anwendung gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus parallelgeschalteten Scheibenspulen aufgebaute Niederspannungswicklung für Transformatoren, insbesondere hoher Leistung, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Vergleichmässigung der Stromverteilung und zur Unterdrückung der Wir- belstrornverluste nachgenannte Massnuahmen ergriffen sind: 1. Die parallelgeschalteten Scheibenspulen sind in mehrere, miteinander in Reihe geschaltete und räumlich mit den anderen parallelgeschalteten Scheibenspulen verschachtelte Teilspulen aufgespalten. 2. Wenigstens die den Wicklungsstirnen benachbarten Scheibenspulen sind gegenüber den übrigen parallelgeschalteten Scheibenspulen in ihrer axialen Länge vergrössert, indem die Zahl der axial neben einanderliegenden Leiter auf Kosten der radial nebeneinanderliegenden Leiter vergrössert ist. 3.
    Auf der von einem Hauptstreukanal abgekehrten Seite der aus Parallelgruppen aufgebauten Wicklung ist ein aus nichtmagnetischem, jedoch elektrisch gut leitendem Material bestehender Schirmzylinder angebracht. 4. Die aus parallelgeschalteten Scheibenspulen aufgebaute Wicklung ist in axialer Richtung gegen- über der die Gegendurchflutung führenden Transformatorwicklung symmetrisch verlängert. 5. Die Leiterquerschnitte einer jeden parallelgeschalteten. Scheibenspule .sind derart bemessen, dass in allen parallelgeschalteten Spulenteilen die resultierenden Stromdichten annähernd gleich sind. 6.
    In den in mehrere axial nebeneinanderliegende Teilspulen unterteilten Scheibenspulen sind deren Leiter miteinander ausgekreuzt, wobei bei mehreren Auskreuzungsstellen diese am Wicklungsumfang gleichmässig verteilt sind.
CH39164A 1963-03-02 1964-01-15 Aus parallelgeschalteten Scheibenspulen aufgebaute Niederspannungswicklung für Transformatoren CH419328A (de)

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DE1238095B (de) 1967-04-06

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