CH419733A - Sonnenkraftmaschine - Google Patents
SonnenkraftmaschineInfo
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- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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Description
Sonnenkraftmaschine Gemäss vorliegender Erfindung ist eine Sonnen kraftmaschine mit einem flüssigen, leicht verdampf- baren Arbeitsmedium in einem Kreislaufsystem, das einen der Sonnenstrahlung ausgesetzten Erhitzer für das Arbeitsmedium, ein vom erhitzten Medium aus dem Erhitzer betriebenen Motor und einen Konden sator umfasst, in welchem das im Motor entspannte Medium vor dem Wiedereinführen in den Erhitzer gekühlt wird, wobei der Motor eine Grundwasserför- derpumpe antreibt und ein Teil des geförderten Grundwassers als Kühlmittel dem Kondensator zuge führt wird dadurch gekennzeichnet,
dass das im Er hitzer erhitzte und auf einen hohen Druck gespannte Arbeitsmedium über ein Umsteuerventil, das in Ab hängigkeit von der Motorwelle gesteuert wird, zu einem Arbeitszylinder geleitet wird, um dessen Kol ben von der oberen in die untere Totpunktlage zu treiben und bei der Rückwärtsbewegung des Kolbens in seine obere Totpunktlage über dasselbe Dreiweh Ventil zum Eingang des Kondensators getrieben wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Maschine ist in Fig. 1 halbschematisch dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines Dreiwegventiles.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Sonnen kraftmaschine umfasst einen gegen die Sonne richt- baren Wärmestrahlungsempfänger 1, in welchem ein Kondensaterhitzer 10 eingebaut ist. Diesem Konden- saterhitzer wird am Eingang gekühltes Kondensat eines verdampfbaren Arbeitsmediums, beispielsweise Freon, zugeführt, das unter Einwirkung der Sonnen wärme bei hohem Druck verdampft und aus dem Er hitzerausgang über ein Ausgleichsgefäss 2 einem Dreiwegventil 3 zugeführt wird.
Das Dreiwegventil 3, das später unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben wird, wird von der Welle 4 einer Kolbendampfma schine 40 gesteuert. Die Kolbendampfmaschine 40 umfasst einen Zylinder 4.1 mit einem auf die Motor welle 4 treibend wirkenden Kolben 42.
In der in Fig. 1 dargestellten oberen Totpunktlage des Kolbens 42 wirkt das Dreiwegventü 3 als Verbindung zwi schen dem das auf hohen Druck gespannte gasför mige Arbeitsmedium enthaltenden Ausgleichsgefäss 2 und dem Zylinderraum über dem Kolben 42, so dass unter Entspannung des Heissgases der Kolben 42 in die untere Totpunktlage getrieben wird.
In der Zwi schenzeit wird das Dreiwegventil 3 verstellt, so dass es eine Verbindung zwischen dem Zylinderraum über dem Motorkolben 42 und dem Eingang eines Kon- densators 5 herstellt, in welchem das entspannte Arbeitsmedium durch Kühlwasser gekühlt und kon densiert wird. Der Kolben 42 treibt dabei das ent spannte Heissgas bei seiner Rückkehr in die obere Totpunktlage über das Dreiwegventil 3 zum Eingang des Kondensators 4. Vom Ausgang des Kondensators 5 gelangt das gekühlte Kondensat zu einer Förder- pumpe 6, deren Kolben 61 von der Motorwelle 4 an getrieben wird.
Dieser Kolben 61 verschliesst bei sei ner Arbeitsbewegung nach rechts die Eintrittsöffnung 600 für das Kondensat in der Zylinderwandung 60 und treibt das Kondensat über ein Rückschlag-Ku- gelventil 62 zum Eingang des Kondensaterhitzers 1, womit der Kreislauf des Arbeitsmediums geschlossen ist.
Von der Motorwelle 4 aus wird eine Zwillings pumpe 7 betrieben. Sie umfasst einen im, feststehenden Lager 70 ,gelagerten zweiarmigen Hebel 71, .der über Verbindungsstücke 72 mit auf- und abbeweglichen Pumpenrohren 73 verbunden ist, deren untere Enden unter den Grundwasserspiegel P eintauchen. Die feststehenden Innenrohre 74 der beiden Pumpenrohre 73 sind obenseitig an ein Steigrohr 75 angeschlossen.
Die Kugelventile 76, 77 sichern das Aufwärtsfördern des Wassers in das Steigrohr 75, aus dem ein Teil des geförderten Wassers als Kühlwasser zum Kondensator 5 geleitet wird.
Das in Fig. 2 im Schnitt dargestellte Dreiwegven- til 3 enthält einen Zylinderraum 300 in welchem ein Ventilzapfen 301 auf- und abwärts verschiebbar ist. Dieser Ventilzapfen 301 ist seinerseits auf einem Ventilbolzen 302 verschiebbar.
Dieser Ventilbolzen 302 trägt an seinem unteren Ende einen Bund 303, an welchem eine Druckfeder 304 abgestützt ist, deren oberes Ende am Gehäuse abgestützt ist, so dass der Ventilbolzen 302 durch diese Feder 304 über eine Verbindungsstange 305 dauernd gegen eine auf der Motorwelle 4 sitzende Exzenterscheibe gedrückt wird. Der in der unteren Lage dargestellte Ventilzap- fen 301 wird durch einen Ring 306 des Ventilbolzens 302 gegen die Rückstellkraft einer inneren Feder 307 nach unten gedrückt.
Der obere Teil des Ventilzapfens 301 ist als Ven tilsitz ausgebildet der bei der Aufwärtsbewegung des Ventilbolzens 302 an einem Gegensitz am unteren Stirnrand einer Buchse 308 angepresst wird. Diese Buchse 308 enthält in ihrer Mitte eine Ringnut 309, die über quer abstehende Bohrungen 315 an einen zum Motorzylinder 41 führenden Kanal 310 ange schlossen ist. Der Zylinderraum 300 zwischen der Buchse 308 und dem Ventilzapfen 301 ist über einen Kanal 311 an den Eingang des Kondensators 5 ange schlossen.
Der obere Stirnrand der Buchse 308 ist als Sitz für eine Kugel 312 ausgebildet, die von einer Feder 313 auf diesen Sitz gedrückt wird. Der Raum, in wel chem sich die Kugel 312 befindet, ist über einen Kanal 314 an das Ausgleichsgefäss 2 angeschlossen. In der obersten Stellung des Ventilbolzens 302 hebt dieser die Kugel 312 von ihrem Sitz ab, so dass die Verbindung zwischen dem Ausgleichsgefäss 2 und dem Motorzylinder 41 hergestellt ist, während der Ventilzapfen 301 die Verbindung vom Kanal 310 zum Kanal 311 absperrt.
Bei der Rückwärtsbewe gung des Ventilbolzens 302 schliesst sich zuerst das Kugelventil 312 und später öffnet sich unter Wirkung des Ringes 306 auf dem Ventilzapfen 301 die vorher geschlossene Verbindung zwischen den Kanälen 310 und 311, so dass nun das entspannte Heissgas vom Motorkolben 42 in den Kondensator 5 getrieben werden kann. Eine solche Ausbildung des Dreiwegventiles ver hindert jede Vermischung des Arbeitsmediums mit Getriebeöl.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sonnenkraftmaschine mit einem flüssigen, leicht verdampfbaren Arbeitsmedium in einem Kreislaufsy stem, das einen der Sonnenstrahlung ausgesetzten Erhitzer für das Arbeitsmedium, einen vom erhitzten Medium aus dem Erhitzer betriebenen Motor und einen Kondensator umfasst, in welchem das im Motor entspannte Medium vor dem Wiedereinführen in den Erhitzer gekühlt wird, wobei der Motor eine Grundwasserförderpumpe antreibt und ein Teil des geförderten Grundwassers als Kühlmittel dem Kon densator zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet,dass das im Erhitzer (10) erhitzte und auf einen hohen Druck gespannte Arbeitsmedium über ein Dreiwegventil (3), das in Abhängigkeit von der Motorwelle (4) gesteuert wird, zu einem Arbeitszylin der (41) geleitet wird, um dessen Kolben (42) von der oberen in die untere Totpunktlage zu treiben und bei der Rückwärtsbewegung des Kolbens (42) in seine obere Totpunktlage über dasselbe Dreiwegventil (3) zum Eingang des Kondensators (5) getrieben wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Sonnenkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ausgang des Kondensators (5) und dem Eingang des Erhitzers (10) eine von der Motorwelle (4) getriebene Konden- satpumpe (6) angeordnet ist, um das aus dem Kon densator austretende gekühlte Medium auf einen höheren Druck zu bringen und in den Erhitzer (10) zu treiben.2. Sonnenkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorwelle zwei im Gegentakt je einseitig arbeitende Kolbenpumpen (7) zum Fördern des Grundwassers antreibt.3. Sonnenkraftmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ventilbolzen (302), der von der Motorwelle (4) betrieben wird, jeweils zuerst ein Kugelventil (312) öffnet, um die Verbin dung zwischen dem Erhitzerausgang und dem Motor zylinder (41) herzustellen, dann dieses Kugelventil wieder schliesst, anschliessend ein vorher geschlosse nes Ventil (301-308) öffnet, um die Verbindung zwischen dem Motorzylinder und dem Kondensator herzustellen und bei der Rückwärtsbewegung zuerst das Ventil (301-308) wieder zu schliessen,wobei dieses Ventil ölfrei betrieben wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH317364A CH419733A (de) | 1964-03-11 | 1964-03-11 | Sonnenkraftmaschine |
| AT435164A AT246498B (de) | 1964-03-11 | 1964-05-19 | Sonnenkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH317364A CH419733A (de) | 1964-03-11 | 1964-03-11 | Sonnenkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH419733A true CH419733A (de) | 1966-08-31 |
Family
ID=4250190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317364A CH419733A (de) | 1964-03-11 | 1964-03-11 | Sonnenkraftmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT246498B (de) |
| CH (1) | CH419733A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3006014A1 (de) * | 1980-02-18 | 1981-08-20 | Reinhard Klaus Ing.(grad.) 1000 Berlin Hager | Energiegewinnungsanlage mit anwendungssystem |
-
1964
- 1964-03-11 CH CH317364A patent/CH419733A/de unknown
- 1964-05-19 AT AT435164A patent/AT246498B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT246498B (de) | 1966-04-25 |
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