CH419928A - Einrichtung zur elektrischen Fadenüberwachung für Textilmaschinen - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Fadenüberwachung für Textilmaschinen

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CH419928A
CH419928A CH1650664A CH1650664A CH419928A CH 419928 A CH419928 A CH 419928A CH 1650664 A CH1650664 A CH 1650664A CH 1650664 A CH1650664 A CH 1650664A CH 419928 A CH419928 A CH 419928A
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CH1650664A
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Bolsinger Hermann
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Hamel Edmund
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Description


  
 



  Einrichtung zur elektrischen Fadenüberwachung für Textilmaschinen
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur elektrischen Fadenüberwachung für Textilmaschinen mit Fadenwächtern, die durch ihre bei Fadenbruch eintretende Lageveränderung einen auf einen Überwachungsstromkreis einwirkenden Schaltvorgang auslösen.



   Bekanntlich haben rein mechanisch arbeitende Fadenwächter den Nachteil, dass die Zeitspanne zwischen ihrer Freigabe bei Fadenbruch und dem dadurch ausgelösten Stillsetzvorgang verhältnismässig gross ist. Bei Hochleistungsmaschinen mit grossen Fadengeschwindigkeiten setzt man deshalb die viel schneller reagierenden elektrischen Fadenwächter ein, um zu verhindern, dass das abgerissene oder ausgelaufene Fadenende die Verarbeitungsstelle passiert, und um vorher einen neuen Faden anknüpfen zu können. Diese elektrischen Fadenwächter lösen bei Fadenbruch einen auf einen überwachungsstromkreis einwirkenden Schaltvorgang aus, der den gewünschten Stillsetzvorgang zur Folge hat. Nach Beseitigung der Störung wird dann die Maschine oder das betreffende Aggregat wieder eingeschaltet.



   Diese bekannten elektrischen Fadenwächter haben aber den Nachteil, dass die Kontakte durch Faserflug verstauben oder infolge der in vielen Textilbetrieben betriebsbedingten hohen Luftfeuchtigkeit zur Korrosion neigen und damit versagen.



   Da für das Abtasten der Fäden oft nur wenige Gramm zugelassen sind, um zu vermeiden, dass die Fäden durch die Fadenüberwachung selbst zu Bruch gebracht werden, ist es nicht möglich, diese Störanfälligkeit etwa durch höheren Anpressdruck der unmittelbar von den Fadenwächtern getragenen Kontakte zu beseitigen.



   Um den genannten Nachteilen bzw. Schwierigkeiten zu begegnen, dient bei der Einrichtung zur elektrischen Fadenüberwachung nach der Erfindung als Schaltorgan jeweils ein gekapselter, magnetfeldempfindlicher Schaltkontakt und es ist jeder Fadenwächter so ausgebildet, dass er durch seine Lageveränderung eine den Schaltvorgang auslösende Änderung eines auf diesen Schaltkontakt einwirkenden Magnetfeld es bewirkt. Je nach den Betriebserfordernissen kann der Schaltkontakt dabei geöffnet oder geschlossen werden.



   Derartige Schaltkontakte sind an sich bekannt, so dass die Verwirklichung der Erfindung dem Fachmann keine Schwierigkeiten bereitet. Die solche Kontakte umschliessenden Kapseln sind entweder luftleer oder enthalten ein korrosionsverhütendes Schutzgas. Ausserdem besteht bei der erfindungsgemässen Faden überwachung zwischen der Abtastkraft der Fadenwächter und dem in Abhängigkeit von ihrer Auslösung wirksamen Kontaktdruck kein funktioneller Zusammenhang, so dass beide Werte optimal gewählt werden können.



   Die Zeichnung bezieht sich auf ein Ausführungsbeispiel einer im Sinne der Erfindung ausgestalteten Einrichtung zur Fadenüberwachung, wobei jedoch nur eine einzige Überwachungsstelle dargestellt ist und auch der bekannte Überwachungsstromkreis nicht ausgeführt ist. Fig. 1 zeigt den Fadenwächter in Bereitschaftsstellung und Fig. 2 bei Fadenunterbrechung.



   Der Faden 1 wird auf dem Weg zwischen seiner nicht dargestellten Ablaufspule und der ebenfalls nicht dargestellten Verarbeitungsstelle in bekannter Weise unter Spannung gehalten. Zwischen den beiden Stützstäben 2 wird er durch den Fadenwächter 3 abgetastet, der auf der ortsfesten Achse 4 drehbar gelagert ist und an seinem anderen Ende einen permanenten Magnet 5 trägt. Als Schaltorgan dient ein gekapselter, magnetfeldempfindlicher Schaltkontakt 6.  



   In der in Fig. 1 gezeigten Stellung des Fadenwächters 3 wird der Magnet 5 durch die Spannung des Fadens 1 in solcher Lage gehalten, dass das am Ort des Schaltkontaktes 6 wirksame Magnetfeld viel zu schwach ist, um den Kontakt zu betätigen. Wird jedoch der Faden unterbrochen, so ändert durch die Freigabe des Fadenwächters 3 der Magnet 5 seine Lage gegenüber dem Schaltkontakt 6 derart, dass nunmehr auf diesen ein starkes Magnetfeld einwirkt und er dadurch geschlossen wird (Fig. 2).



   Selbstverständlich könnte die mechanische Vorspannung des Fadenwächters statt durch das Gewicht des Magneten auch in bekannter Weise durch eine Feder bewirkt werden. Die Anordnung könnte auch so getroffen sein, dass der Magnet in der Bereitschaftsstellung des Fadenwächters auf den Schaltkontakt einwirkt und bei Fadenunterbrechung von diesem weggeschwenkt wird.



   Die Erfindung könnte ferner z. B. auch in der Weise verwirklicht werden, dass das Magnetfeld durch einen gegenüber dem Schaltkontakt fest angeordneten Magneten hervorgerufen wird. Dabei trägt der Fadenwächter ein ferromagnetisches Bauelement, z. B. ein Stück Weicheisen, und das am Ort des Schaltkontaktes wirksame Magnetfeld wird durch die Lageänderung dieses Bauelementes gegenüber dem Magneten und dem Schaltkontakt geändert.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur elektrischen Fadenüberwachung für Textilmaschinen mit Fadenwächtern, die durch ihre bei Fadenbruch eintretende Lageveränderung einen auf einen Überwachungsstromkreis einwirkenden Schaltvorgang auslösen, dadurch gekennzeichnet, dass als Schaltorgan jeweils ein gekapselter, magnetfeldempfindlicher Schaltkontakt dient und dass jeder Fadenwächter so ausgebildet ist, dass er durch seine Lageveränderung eine den Schaltvorgang auslösende Änderung eines auf diesen Schaltkontakt einwirkenden Magnetfeldes bewirkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld durch einen vom Fadenwächter (3) getragenen Magnet (5) hervorgerufen und durch die Lageänderung dieses Magneten gegenüber dem Schaltkontakt (6) geändert wird.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnetfeld durch einen gegen über dem Schaltkontakt fest angeordneten Magneten hervorgerufen wird, dass der Fadenwächter ein ferromagnetisches Bauelement trägt und dass das am Ort des Schaltkontaktes wirksame Magnetfeld durch die Lageänderung dieses Bauelementes gegenüber dem Magneten und dem Schaltkontakt geändert wird.
CH1650664A 1964-01-10 1964-12-21 Einrichtung zur elektrischen Fadenüberwachung für Textilmaschinen CH419928A (de)

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DEH0051553 1964-01-10

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CH1650664A CH419928A (de) 1964-01-10 1964-12-21 Einrichtung zur elektrischen Fadenüberwachung für Textilmaschinen

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FR (1) FR1420293A (de)
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AT254002B (de) 1967-05-10
GB1020086A (en) 1966-02-16
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