Verfahren und Maschine für das Verpacken von Gegenständen sowie nach dem Verfahren hergestellte Verpackung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken von Gegenständen in Beuteln einschliesslich Zuführen einer gefalteten Folie thermoplastischen Materials senkrecht durch einen Spreizbereich, wobei die offene Seite der Folie auseinandergespreizt und das Ende der gefalteten Folie an einer Stelle unterhalb des Spreizbereiches quer versiegelt wird, sodann ein zu verpackender Gegenstand von der offenen gespreizten Seite der Folie eingesetzt und auf das querversiegelte Ende aufgelegt wird, worauf das Folienmaterial samt dem Gegenstand aus dem Spreizbereich heraus befördert und an einer Stelle unterhalb des Spreizbereiches und oberhalb des Gegenstandes quer versiegelt und abgetrennt wird, und ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Folienmaterial gleichzeitig in Längsrichtung im Bereich der offenen Seite versiegelt wird, um eine Endversiegelung zu bilden, wobei überschüssiges Folienmaterial ausserhalb der Endversiegelung abgetrennt wird.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine für die Ausführung des vorerwähnten Verfahrens, umfassend Transportmittel für Folien, Versiegelungs- und Abtrennmittel quer zur Folienlängsrichtung zum Abtrennen einer Beutellänge vom Folienmaterial und Versiegeln der Trennkanten, Spreizmittel für die gefaltete Folie und eine weitere vertikale Versiegelungs- und Abtrennleiste zum Anfertigen von Endversiegelungen, gekennzeichnet durch eine Abfallklemmleiste, welche in Berührung kommt mit der längsseitigen Randpartie der Folie und parallel zur vertikalen Abtrennleiste verläuft, welche mit ihr, zum sicheren Anordnen eines schmalen, über die Endversiegelung der Folie überstehenden Streifens, gleichzeitig betätigt wird.
Zur Erläuterung der Erfindung dient die nachfolgende Beschreibung von Ausführungsbeispielen der erfindungsgemässen Maschine in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung, und zwar zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer kombinierten Beutelherstellungs- und Verpackungsmaschine gemäss einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht, in vergrössertem Massstab, des Kopfteils der in Fig. 1 dargestellten Maschine bei abgenommenem Deckel;
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht in einem noch grösseren Massstab der Einrichtung zur Förderung des Verpackungsmaterials in Folienform durch die Maschine und zur Steuerung der Förderlänge bei jedem Arbeitszyklus;
Fig. 4 in vergrössertem Massstab eine Teilansicht im Schnitt nach der Linie 44 in Fig. 2;
Fig. 5 eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung, welche eine Photozelle zeigt, die statt der in Fig. 3 dargestellten verstellbaren Steuereinrichtung zur Bestimmung der Länge des Folienmaterials verwendet werden kann, die während jedes Arbeitszyklus gefördert wird;
Fig. 6 eine Einzeldarstellung in vergrössertem Massstab und im Schnitt nach der Linie 6-6 in Fig. 2 der waagrechten Versiegelungs- und Abtrenneinrichtung zur Herstellung der Seitenversiegelung zwischen benachbarten Beuteln;
Fig. 7 eine der Fig. 6 ähnliche Teilansicht im Schnitt, welche die Versiegelungseinrichtung in einer etwas vorgeschobenen Stellung zeigt, wobei die Vorwärtsbewegung dadurch zum Stillstand gebracht worden ist, dass der Sicherheitsschutz auf ein Hindernis aufgetroffen ist;
Fig. 8 eine Einzeldarstellung im Schnitt nach der Linie 8-8 in Fig. 2, welche die senkrechte Versiegelungseinrichtung in der Ruhestellung zeigt, die das untere Ende jedes Beutels versiegelt und überschüssiges Material von diesem abtrennt;
Fig. 9 eine der Fig. 8 ähnliche Teilansicht im Schnitt, welche die senkrechte Versiegelungseinrichtung in der Versiegelungs- und Abtrennstellung zeigt;
Fig. 10 eine der Fig. 9 ähnliche Teilansicht im Schnitt, welche die untere oder Bodenversiegelungseinrichtung in der zurückgezogenen Stellung zeigt, nachdem das Versiegeln und Abtrennen durchgeführt worden ist, sowie eine Abfallaufnahmeeinrichtung für das abgetrennte überschüssige Material;
Fig. 11 eine Einzeidarstellung im Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 8, welche die Abfallaufnahmeeinrichtung in der Sperrstellung zeigt;
Fig. 12 eine Teilansicht im Schnitt, welche den Entsperrungsmechanismus für die Abfallaufnahmeeinrichtung zeigt;
Fig. 13 eine der Fig. 12 ähnliche Teilansicht im Schnitt, welche die Abfallaufnahmeeinrichtung in der entsperrten Stellung zeigt;
Fig. 14 eine Einzeldarstellung im Schnitt nach der Linie 14-14 in Fig. 2, welche den Einbau und die Betätigungseinrichtung zur Steuerung der Siegelbakken zeigt;
Fig. 15 eine Einzeldarstellung im Schnitt nach der Linie 15-15 in Fig. 14;
Fig. 16 eine Einzeldarstellung im Schnitt nach der Linie 16-16 in Fig. 15;
Fig. 17 eine Einzeldarstellung im Schnitt nach der Linie 17-17 in Fig. 15;
Fig. 18 eine Einzeldarstellung im Schnitt nach der Linie 18-18 in Fig. 14;
Fig. 19 ein Schaltbild der elektrischen Schaltanordnung für die in Fig. 1 dargestellte Maschine;
Fig. 20 eine schematische Darstellung des hydraulischen Systems der Maschine;
Fig. 21 eine schaubildliche Ansicht einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemässen Beutelherstellungs- und Verpackungsmaschine, bei welcher eine wahlweise Winkelverstellung des Geräts vorgenommen werden kann;
Fig. 22 eine Draufsicht der in Fig. 10 dargestellten Maschine;
Fig. 23 eine Seitenansicht der abgeänderten Beutelherstellungs- und Verpackungsmaschine und
Fig. 24 eine Ansicht im senkrechten Schnitt nach der Linie 24-24 in Fig. 20.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte erfindungsgemässe Beutelherstellungs- und Verpackungsmaschine besitzt einen Sockel 20, auf dem ein senkrechter Ständer oder Pfosten 21 angeordnet ist. Am Ständer 21 ist ein Tisch 22 in einer geeigneten mittleren Höhe zur Aufnahme eines Vorrats von zu verpackenden Gegenständen angebracht. Dieser Tisch kann mit einer rückwärtigen Wand und Endbegrenzungswänden versehen und für rechtshändige Bedienungspersonen auf der rechten Seite der Maschine oder für linkshändige Bedienungspersonen auf der linken Seite derselben angeordnet sein. Die zu verpackenden Gegenstände können auf dem Tisch so gestapelt oder in anderer Weise angeordnet werden, dass sie für die Bedienungsperson leicht zugänglich sind.
Obwohl der Arbeitstisch bzw. die Arbeitsfläche als an der Vorrichtung befestigt beschrieben worden ist, ist dies nicht wesentlich, da die zu verpackenden Gegenstände in anderer Weise gelagert oder der Bedienungsperson in der gewünschten Weise dargeboten werden können.
Auf dem Ständer 21 ist benachbart seinem oberen Ende ein allgemein mit 23 bezeichnetes geeignetes Gehäuse angeordnet, das einen Vorrat eines folienartigen Einwickelmaterials sowie eine Einrichtung trägt, durch welche dieses durch die Maschine bei der Durchführung der Beutelbildungs- und Verpackungsmassnahmen gefördert werden kann.
Das folienartige Einwickelmaterial 24 ist in Form einer Rolle 25 vorgesehen, die von einer Welle oder Haspel 26 getragen wird, welche in geeigneter Weise innerhalb des Gehäuses 23 gelagert ist. Das Folienmaterial kann aus einem geeigneten Kunststoff, wie Polyäthylen, Polypropylen oder dergleichen, bestehen und wird längs einer Längsmittellinie 27 gefaltet, um seine zwei nebeneinanderliegenden Hälften 28 und 29 in der gleichen Hauptrichtung anzuordnen, so dass längs der Mittellinie 27 ein geschlossenes Längsende und ein offenes Ende zwischen den freien Längskanten der Hälften 28 und 29 erhalten wird, welche eine zusammenhängende Tasche bilden, die sich über die volle Länge der Folie erstreckt.
Von der Vorratsrolle 25 bewegt sich die Folie bzw. der Film 24 unter eine Führungsstange 30, deren eines Ende im Ständer 21 befestigt ist und deren anderes Ende in einer Halterung 31 gelagert ist, die vom Gehäuse 23 getragen wird, von wo aus sich die Folie durch eine geeignete Aufhängevorrichtung 32 bewegt, die eine Stange 33 aufweist, deren entgegengesetzte Enden in der Halterung 31 bzw. im Ständer 21 gelagert sind. In der Nähe des einen Endes der Stange 33 ist auf dieser eine Abstandsplatte 34 befestigt, während am entgegengesetzten Ende der Stange zwei voneinander in Abstand befindliche ähnliche Platten 35 und 36 angeordnet sind. Durch diese Abstandsplatten erstreckt sich eine zweite Stange 37 in fester paralleler Lage zur Stange 33.
Das folienartige Einwickelmaterial nimmt seinen Weg durch die Maschine von der Vorratsrolle 25 aus unter die Führungsstange oder Walze 30, von dieser nach oben über die Stange 33, sodann nach unten unter die Stange 37 und von dieser nach oben über eine Förder- oder Antriebswalze 38, die nachstehend noch näher beschrieben wird.
Für die Welle oder Haspel 26, welche die Vorratsrolle 25 trägt, ist eine geeignete Bremseinrichtung vorgesehen, die, wie Fig. 4 zeigt, ein Bremsband 39 aufweist, welches um eine auf der Welle 26 angeordnete Bremstrommel 40 gelegt ist. Das eine Ende des Bremsbandes 39 endet mit einer Schleife 41, welche einen Stift 42 umgibt, der an einer vom Gehäuse 23 getragenen Stützplatte 43 befestigt ist. Das entgegengesetzte Ende des Bremsbandes ist an einem Stift oder Bolzen 44 befestigt, der innerhalb des gegabel ten Endes 45 einer Zugspannstange 46 angeordnet ist. Auf der Stützplatte 43 ist ein Block 47 oder dergleichen zur Schwenkbewegung angeordnet und mit einer geeigneten Öffnung versehen, durch welche sich die Bremsstange 46 erstreckt.
Das untere oder freie Ende der Bremsstange trägt ein Gewinde für den Eingriff mit einer Flügelmutter 48 oder dergleichen, wobei zwischen dem Block 47 und der Verstellmutter 48 eine Schraubenfeder 49 angeordnet ist, um das Bremsrad 39 in nachgiebiger Auflage auf der Trommel 40 zu halten.
Ein Seil 50 oder dergleichen ist mit seinem einen Ende mit dem Bolzen 44 innerhalb des gegabelten Endes der Bremsstange verbunden, während das andere Ende dieses Seils bei 51 an der Stange 33 der Aufhängevorrichtung befestigt ist, die innerhalb ihrer entgegengesetzten Lage frei schwenkbar ist. Daher wird, wenn das folienartige Einwickelmaterial sich über die Förder- oder Antriebswalze 38 bewegt, die Aufhängevorrichtung geringfügig im Uhrzeigersinn gedreht, wobei sie das Seil mitnimmt und den Druck des Bremsbandes auf die Trommel 40 aufhebt, während eine Länge des Vorrats gefördert wird. Sodann wird die Aufhängevorrichtung, nachdem die Förderung der Folie zum Stillstand gebracht worden ist, wieder in ihre normale Stellung zurückgeführt, was unter der Wirkung der Zugfeder 49 geschieht, wobei die Vorratsrolle gleichzeitig gebremst wird.
Auf diese Weise kann die Folie während des Betriebes der Maschine intermittierend gefördert werden, wobei die Aufhängevorrichtung selbsttätig jede Möglichkeit des Schlaffwerdens während dieses intermittierenden Betriebes verhindert.
Die Antriebs- oder Förderwalze 38 weist Enden 52 auf, die einen verringerten Durchmesser haben können und von denen eines in einer Platte 53 gelagert ist, die an der Halterung 31 befestigt ist, während das andere Ende in einer Winkelstütze oder Halterung 54 gelagert ist, die am Ständer 21 befestigt ist.
Zweckmässig ist die Antriebswalze mit mehreren erhabenen Flächen 55 versehen, auf denen die Vorratsfolie aufgelagert ist, während Reibungsbänder 56 oder dergleichen die Walze 38 zwischen ihren erhabenen Teilen umgreifen und jede Drehbewegung der Walze verhindern, wenn die Folienvorrat-Fördereinrichtung nicht in Betrieb ist. Die Enden der Reibungsbänder 56 können an einer Verstellstange 57 befestigt sein, die innerhalb der Platte 53 und der Halterung 54 in parallelem Abstand zur Förderwalze 38 gelagert ist. Wie ersichtlich, wird durch die Aus übung einer Drehkraft auf die Verstellstange 57 der Grad der Haltewirkung verändert, die auf die Förderwalze 38 durch die Bremsbänder 56 ausgeübt wird.
Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, erstreckt sich das Ende 52 der Förderwalze 38 durch die Halterung 54 und ist in einer Lagerplatte oder Halterung 58 gelagert, wobei auf dem überstehenden Ende 52 unmittelbar benachbart der Halterung 54 eine Freilaufkupplung 59 angeordnet ist. Der eine Teil dieser Kupplung ist an der Halterung 54 befestigt, während der andere Teil am Ende 52 befestigt ist. Auf diese Weise wird die Bewegung der Förderwalze gesteuert, so dass sich diese in an sich bekannter Weise nur in einer einzigen Richtung drehen kann.
Auf dem Ende 52 ist ein Antriebsritzel 60 zwischen der Kupplung 59 und der Lagerplatte 58 angeordnet, das mit einer Zahnstange 61 kämmt, die an ihrem unteren Ende 62 ein Gewinde zur Verbindung mit einem Kolben 63 eines hydraulischen Zylinders 64 trägt, der am Ständer 21 bei 65 befestigt ist. Wenn die Zahnstange 61 durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens angehoben wird, wird die Förderwalze 38 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, um die Vorratsfolie 24 von der auf der Haspel 26 gelagerten Rolle abzuziehen.
Zur intermittierenden Fortbewegung oder Förderung gleichmässiger und bestimmter Längen Folienmaterials ist eine verstellbare Einrichtung vorgesehen.
Diese Einrichtung kann eine senkrecht angeordnete und verstellbare Lehre oder Messstange 66 aufweisen, die in einer Öffnung 67 auf- und abbeweglich ist, welche in einer am Gewindeteil 62 der Zahnstange 61 befestigten Führungsplatte 68 vorgesehen ist, wobei eine Klemmschraube 69 oder dergleichen dazu dient, die Stange 66 in der eingestellten Stellung zu halten.
Wenn sich die Zahnstange 61 nach oben bewegt, dreht sie das Ritzel 60, wodurch die Vorratsfolie gefördert wird, bis das obere Ende 70 der Stange 66, welche sich gemeinsam mit der Zahnstange bewegt, auf ein am Ständer 21 angeordnetes Steuerorgan 71 auftrifft. Hierdurch wird die Strömungsrichtung durch diesen Teil des hydraulischen Systems umgekehrt, wodurch die Bewegungsrichtung des Kolbens 62 umgekehrt wird, so dass die Zahnstange 61 und die Steuerstange 66 zurückgezogen werden. Infolge der Anordnung der Freilaufkupplung 59 wird der
Förderwalze 38 keine Drehbewegung mitgeteilt, wenn das Ritzel 60 während der Rückführung der Zahnstange in ihre Ausgangsstellung gedreht wird.
Zweckmässig wird das Folienmaterial ständig in Reibungsberührung mit der Förderwalze gehalten, was durch eine Anzahl Hilfsrollen 72 (zwei sind dargestellt) erreicht werden kann, von denen jede zur Drehbewegung auf dem einen Ende eines Armes 73 angeordnet ist, der von einer Stange 74 getragen wird, deren Enden im Ständer 21 bzw. in der Halterung 31 gelagert sind. Die Rollen 72 sind in Berührung mit dem Folienmaterial durch geeignete Schraubenfedern 75 belastet, von denen jede die Stange 74 umgibt und mit ihrem einen Ende an ihr befestigt sind, während das entgegengesetzte freie Ende 76 jeder Feder sich in einer Einkerbung 77 oder dergleichen des zugeordne- ten Armes 73 abstützt.
Wenn das Folienmaterial über die Förderwalze 38 hinaus nach unten gefördert wird, werden die nebeneinander liegenden Hälften 28 und 29 desselben durch eine geeignete Spreizeinrichtung, die innerhalb des Bewegungsweges angeordnet ist, voneinander getrennt. Diese Spreizeinrichtung (Fig. 2 und 5) kann die Form von senkrecht angeordneten, voneinander in Abstand befindlichen Platten 78 und 79 haben, die an Stützen 80 und 81 befestigt sind, welche von einer Querstange 82 nach unten hängen.
Es wurde festgestellt, dass die nebeneinanderliegenden Hälften 28 und 29 des Folienmaterials die Neigung haben, auf Grund der statischen Elektrizität oder aus anderen Gründen zusammenzuhaften, weshalb ein statisches Sieb 83 vorgesehen ist, das auf einer geeigneten Halterung angeordnet ist und ein oder mehrere rohrförmige Elemente aufweist, von denen jedes an Masse liegt und mit einer Vielzahl von in Abstand voneinander befindlichen Perforationen in seiner Oberfläche versehen ist. Eine nicht gezeigte stromführende Stange, mit einer Vielzahl von Vorsprüngen oder Nadeln, die sich zu den voneinander in Abstand befindlichen Perforationen erstrecken, erstreckt sich durch jedes rohrförmige Element.
Wenn an die leitende Stange und deren Nadel ein elektrischer Strom gelegt wird, findet in an sich bekannter Weise ein Überspringen zum rohrförmigen Element und eine Ionisation der umgebenden Luft statt, was zur Ausschaltung jeder statischen Elektrizität im Folienmaterial führt.
In der Maschine ist unterhalb der Höhe der Spreizeinrichtung eine waagrecht angeordnete Versiegelungs- und Abtrenneinrichtung angeordnet, durch die als Anfangsstufe der Arbeitsfolge der erfindungsgemässen Maschine eine Quersiegelung S in der Nähe des Endes des Folienmaterials gebildet wird, nachdem dieses über die Spreizplatten 78 und 79 hinaus bewegt worden ist. Diese Quersiegelung, welche dadurch gebildet wird, dass das Ende der Vorratsfolie der Wirkung der Quersiegelungs- und Abtrenneinheit (die nachstehend noch näher beschrieben wird) ausgesetzt wird, wird die eine Seitenkante des ersten Beutels bzw. der ersten Verpackungseinheit, die nachfolgend von der Vorratsfolie abgetrennt wird, und jeder nachfolgende Versiegelungs- und Abtrennvorgang bildet gleichzeitig die andere Seitenkante sowie die erste Seitenkante der nächsten Verpackungseinheit.
Wie insbesondere in Fig. 6 und 7 ersichtlich ist, weist die waagrecht angeordnete Siegelungs- und Ab trenneinrichtung einer Klinge 84 oberhalb der l Klinge ein hitzebeständiger Streifen bzw. ein Element 85 angeordnet ist. Diese Teile sind in einem Teil von Uförmigem Querschnitt 87 befestigt, wobei ein Thermostat 88 vorgesehen ist, um das Streifenheizelement und die Siegelungsklinge auf einer konstanten bestimmten Temperatur zu halten. Um zu verhindern, dass die Versiegelungsklinge das Folienmaterial berührt, kann ein Schutzschild aus einem geeigneten Material, wie Teflon oder dergleichen, vorgesehen werden.
Ein zweiter Teil 90 von U-förmigem Querschnitt umgreift die Versiegelungsklingenanordnung, wobei der obere Schenkel 91 des U-Profils 87 mit einem verstellbaren Sicherheitsschutz 92 versehen ist, der sich oberhalb des Weges der Versiegelungsklinge 84 befindet, während der untere Schenkel 93 einen entsprechenden Sicherheitsschutz 94 trägt. Die Sicherheitsschutzelemente 92 und 94 erstrecken sich normalerweise über die geschützte Siegelkante der Klinge 84 hinaus und dienen dazu, die nebeneinanderliegenden Lagen 28 und 29 des Folienmaterials gegen eine Platte oder ein Kissen 95 zu halten, das auf einer Halterung 96 angeordnet ist, welche während des Versiegelungs- und Abtrennvorganges von einer Ver siegelungsb acke 97 getragen wird.
Gegebenenfalls kann die Platte 95 mit einem Überzug 98 aus einem geeigneten Material, wie Teflon oder dergleichen, versehen sein, um die Möglichkeit zu vermeiden, dass das Folienmaterial an der Platte 95 haften bleibt
Das U-Profil 90 ist innerhalb einer Versiegelungsbacke von C-förmiger Gestalt angeordnet, die allgemein mit 100 bezeichnet ist und eine senkrecht angeordnete Rückwand 101 aufweist, an der mit Hilfe von Bolzen 102 oder dergleichen voneinander in Abstand befindliche Paare von Abstandselementen 103 an den entgegengesetzten Enden des U-Profils 93 befestigt sind. Diese Abstandselemente tragen senkrecht angeordnete Platten 104, an denen durch Schweissung, Hartlötung oder in irgendeiner anderen gewünschten Weise eine waagrechte Tragschiene 105 befestigt ist, an der das die Versiegelungsklingenanordnung tragende U-Profil 87 befestigt ist.
Am U-Profil 90 sind zwei nach rückwärts abstehende Stäbe oder Bolzen 106, und zwar je einer an jedem Ende desselben angeordnet. Die freien Enden dieser Bolzen ragen durch entsprechende, in der Rückwand 101 der Versiegelungsbacke 100 vorgesehene Öffnungen hindurch. Um die Bolzen 106 sind Schraubenfedern 107 angeordnet, welche die Aufgabe haben, das U-Profil 90 in Anlage an dem entgegengesetzten Ende der Tragschiene 105 zu drücken.
Im normalen Betrieb werden die Backen 97 und 100 zueinander bis zu der Stelle bewegt, an welcher die messerartige Kante der Versiegelungsklinge 84 durch das Schutzschild 89 die nebeneinanderliegenden Lagen 28 und 29 des Folienmaterials berührt, welches hierdurch gegen den Überzug 98 der Platte 95 durch die Schutzelemente oder Finger 92 und 94 gehalten wird. Die erhitzte Klinge 84 bewirkt das Verschmelzen beider Lagen des Folienmaterials und das Abtrennen, wobei oberhalb und unterhalb der Abtrennstelle eine Siegelkante gebildet wird. Zweckmässig ist eine Sicherheitseinrichtung vorgesehen, um das Schliessen der Backen im Falle eines zwischen diesen befindlichen Hindernisses zu verhindern und die Möglichkeit einer hierdurch verursachten Beschädigung oder Verletzung zu vermeiden.
Die dargestellte Sicherheitseinrichtung weist eine L-förmige Halterung 108 auf, die in der Maschine eng benachbart der Versiegelungsbacke 100 angeordnet ist, sowie zwei Sicherheitsschalter 109, die ebenfalls auf der Halterung 108 angeordnet sind, wobei je ein Schalter jedem Haltebolzen 100 zugeordnet ist. Jeder Schalter ist mit einem nach vorne abstehenden Auslöser 110 versehen.
Wenn, wie in Fig. 7 dargestellt ist, eines der Sicherheitsschutzelemente 92 oder 94 auf ein Hindernis 111 auftrifft, kommt die weitere Vorwärtsbewegung des U-Profils 93 zum Stillstand und werden, wenn sich die Backe 100 weiter zur Versiegelungsstellung bewegt, die Schraubenfedern 107 zusammengedrückt, so dass die Bolzen 106 auf die Auslöser 110 auftreffen, wodurch die Strömungsrichtung der hydraulischen Arbeitseinrichtung umgekehrt wird, so dass sich die Versiegelungsbacken zurückbewegen und in ihrer Ruhestellung bleiben, bis das Hindernis entfernt ist.
Eine nachstehend näher beschriebene geeignete Einrichtung, die hydraulischer Art sein kann, ist für das selbsttätige Schliessen der Versiegelungsb acken 97 und 100 nach jeder intermittierenden Förderbewegung des Folienmaterials durch die Maschine vorgesehen. Die Bedienungsperson legt nun eine zu verpackende Ware zwischen die einander gegenüberliegenden Lagen des thermoplastischen Materials ein und leitet mit Hilfe einer elektrischen Steuereinrichtung, die nachfolgend ebenfalls näher beschrieben wird, die Förderbewegung des Folien-Einwickelmaterials ein.
Wenn eine bestimmte Länge des Folienmaterials mit einem zu verpackenden Gegenstand zwischen den gefalteten Lagen desselben über die Spreizeinrichtung hinaus weiterbewegt worden ist und das obere Ende der Stange 66 das Steuerorgan 71 betätigt hat, um die Abwärtsbewegung des Folien-Einwickelmaterials zum Stillstand zu bringen, werden die Versiegelungsbacken zusammengebracht, um eine Seitenversiegelung zu bewirken und eine Beutellänge, die eine zu verpackende Ware enthält, abzutrennen.
Jede solche Packung weist, wie sich aus dem vorangehenden ergibt, nur ein offenes Ende auf, wobei die Seitenkanten nur durch die intermittierende Tätigkeit der waagrechten Versiegelungseinrichtung versiegelt und abgetrennt werden, wie vorangehend beschrieben.
Es ist auch eine senkrecht angeordnete Versiege lungs- und Abtrenneinrichtung vorgesehen, die gleichzeitig mit der waagrechten Versiegelungseinrichtung arbeitet, so dass das offene Ende jeder Beutellänge versiegelt und abgetrennt wird, wobei das überschüssige Einwickelmaterial entfernt wird, um eine Pakkung zu erhalten, die an drei Kanten versiegelt ist, da die restliche Kante durch die gefaltete Mittellinie 27 des Folien-Einwickelmaterials gebildet wird.
Wie insbesondere aus Fig. 8, 9 und 10 ersichtlich ist, weist die senkrechte oder Endversiegelungseinrichtung eine Versiegelungsklinke 112 auf, der ein Streifenheizelement 113 zugeordnet ist und die innerhalb eines U-Profils 114 angeordnet ist. Das U-Profil 114 ist an einer Halterung oder Stütze 115 befestigt, die von der Versiegelungsbacke 110 getragen wird, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass die Versiegelungsklingen 84 und 112 sich in unmittelbarer Ausfluchtung befinden, wobei die erstere in einer waagrechten Ebene liegt, wobei die letztere senkrecht angeordnet ist.
Ein Sicherheitsschutz 110, der die gleiche Aufgabe hat wie der Schutz 92, ist an dem vorstehenden Arm 117 einer L-förmigen Halterung 118 befestigt, deren kurzer Schenkel 119 sich über die Halterung 115 hinaus erstreckt und für das Zusammenwirken mit einem Auslöser 121 eines Flüssigkeitssicherheits schalters 121 angeordnet ist, welcher auf einer Platte oder Halterung 122 befestigt ist. Wenn der Sicherheitsschutz 116 auf ein Hindernis auftrifft, wird dem Auslöser 120 sofort ein Druck mitgeteilt, so dass die Maschine abgeschaltet und damit eine Beschädigung oder Verletzung der Packung, der Maschine oder der Bedienungsperson verhindert wird.
Zum Entfernen überschüssiger Luft aus der herzustellenden Packung sind zwei gegenüberliegende Druckkissen 123 und 124 vorgesehen, die zweckmässig aus einem verhältnismässig weichen Material, wie Schaumgummi oder dergleichen, hergestellt sind.
Diese Druckkissen sind an den entgegengesetzten Enden von gleitbar gelagerten Armen 125 und 126 angebracht, die zur nachgiebigen und hin- und hergehenden Bewegung in Führungen 127 und 128 angeordnet sind. Die Führung 127 ist an der Halterung 115 befestigt, während, wie in Fig. 9 dargestellt, die Führung 128 auf einer Stütze bzw. Halterung 129 angeordnet ist, die von der waagrechten Versiegelungsbacke 97 getragen wird.
Die Druckkissenarme 125 und 126 erstrecken sich durch die zugeordneten und einander gegenüberliegenden Führungen 127 und 128, und jeder dieser Arme ist in der Nähe seines freien Endes mit einem geeigneten Anschlagelement 130 versehen, das die Aufgabe hat, die Einwärtsbewegung der Arme zu begrenzen. Wie ersichtlich, können diese Anschlagelemente die Form elastischer Rollen haben, die auf Ge windezapfen 131 gelagert sind, welche durch die Arme 125 und 126 hindurchgeführt und in ihrer Lage durch Muttern 132 gesichert sind. Schraubenfedern 133 oder dergleichen belasten die Druckkissen nach innen, wobei das eine Ende jeder Feder an einem Führungsblock bei 134 befestigt ist, während das entgegengesetzte Ende um eine Mutter 132 gelegt ist.
Auf diese Weise sind die Druckkissenarme und die Druckkissen in Richtung zueinander belastet, so dass während des Endsiegelungsvorgangs unmittelbar vor der Durchführung der Versiegelung die Druckkissen am zu verpackenden Gegenstand durch die Halbteile 28 und 29 des Einwickelmaterials zur Auflage kommen, wodurch überschüssige Luft entfernt wird.
Das U-Profil 114 bildet die eine Backe der Endversiegelungseinrichtung, deren gegenüberliegende Backe 135 eine Platte 136 aufweist, die an der Halterung 129 befestigt ist. Die Versiegelung und das Trennen geschieht durch die Versiegelungsklinge 112, wenn die nebeneinanderliegenden Lagen des thermoplastischen Einwickelmaterials durch den Sicherheitsschutz 116 gegen die Platte gehalten werden. Zweckmässig weist die Platte 136 eine nach vorne geneigte Fläche und einen Überzug 137 aus einem geeigneten Material, wie Teflon oder dergleichen, auf, um die Möglichkeit zu vermeiden, dass das Einwickelmaterial an der Platte haften bleibt.
Wie ersichtlich, ist keine Wegführung für überschüssiges Einwickelmaterial im Zusammenhang mit der Durchführung einer Seitenversiegelung zwischen benachbarten Beuteln vorgesehen. Beim Endversiegelungsvorgang liegen die Dinge jedoch anders. Vorzugsweise weist die senkrechte oder Endversiegelungseinrichtung einen Mechanismus zur Wegführung überschüssigen oder Abfallmaterials auf.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist eine Abfallaufnahmeklinge 138 vorgesehen, die in geeigneter Weise, z. B. durch einen Block oder dergleichen, auf einem Schaft 139 angeordnet ist, dessen oberes Ende in einer Platte 140 gelagert ist, die an der Stütze 115 befestigt ist, während das untere Ende des Schaftes in einer Lagerplatte 141 gelagert ist, die ebenfalls von der Stütze 115 benachbart ihrem unteren Ende getragen wird.
Von dem Tragschaft 139 der Abfallaufnahmeklinge erstreckt sich ein Bolzen 142 oder dergleichen nach vorne, an dessen einem Ende eine Schraubenfeder 143 angreift, deren anderes Ende mit einer Halterung 144 verbunden ist, welche an der Tragstütze 116 auf der der Abfallaufnahmeklinge abgekehrten Seite angebracht ist. Infolge dieser Anordnung ist die Abfallaufnahmeklinge in einer Richtung zur Endversiegelungsbacke 135 belastet, mit der ein Abfallaufnahmearm 145 verbunden ist.
Der Abfallaufnahmearm 145, der auf einer Welle 146 angeordnet ist, welche an ihrem oberen Ende in einer Platte 147 und an ihrem unteren Ende in einer Halterung 148 gelagert ist, welche beide von der Stütze 129 getragen sind, weist einen sich nach rückwärts erstreckenden Teil 149 auf, der mit einer Eintiefung 150 versehen sein kann, auf die das Ende der Abfallaufnahmeklinge 138 in enge Auflage kommt, wenn der Abfall weggeführt wird, wobei ein nachgiebiges Element oder dergleichen vorgesehen sein kann, welches den Teil 149 des Abfallaufuahmearmes normalerweise in Anlage an der Platte 136 an einer Stelle benachbart dem Bewegungsweg der Versiege lungslliinge 112 belastet.
Die Abfallaufaahmeklinge 138 bleibt normalerweise in der gleichen Querebene wie der Sicherheitsschutz 116, bis die Backen 114 und 135 der Endversiegelungseinrichtung sich während des Versiegelungsvorganges geschlossen haben, worauf das überschüssige oder Abfalleinwickelmaterial auf entgegengesetzten Seiten durch die Abfallaufnahmeklinge 138 und den Arm 149 erfasst wird. Diese Stellung der Teile ist in Fig. 9 gezeigt.
Zur sicheren Halterung des Abfallmaterials zwischen der Abfallaufoahmeklinge und dem Arm nach der Endversiegelung und Abtrennung und wenn die Backen der Endversiegelungseinrichtung in ihre normale offene Stellung zurückgeführt werden, ist ei teil hindurchragt und mit dem Querendteil 166 des inneren Rahmens 165 fest verbunden ist, welcher die Versiegelungsbacke 97 trägt. Bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens 168 wird daher die Versiegelungsbacke 97 zur Schliess- oder Versiegelungsstellung bewegt, wobei Mittel vorgesehen sein können, durch welche gleichzeitig eine umgekehrte Bewegung der Versiegelungsbacke 100 mitgeteilt wird, so dass sich diese Backen gemeinsam aufeinander zu- bzw. voneinander wegbewegen.
Die Rahmen 163 und 165 sind durch einen Querträger 169 gelagert, der am Ständer 21 befestigt ist, wie bei 170 angegeben, und dieser Querträger ist mit zwei entgegengesetzten hülsenartigen Getriebegehäusen 171 versehen, in denen die Seitenteile der Rahmen zur Hin- und Herbewegung gelagert sind. Wie sich am besten aus Fig. 14 und 17 ergibt, ist an der Innenfläche jedes Seitenteils des Rahmens 163 eine Zahnstange 172 befestigt, während eine komplementäre Zahnstange 173 an der gegenüberliegenden Aussenfläche jedes Seitenteils des Rahmens 165 angebracht ist. Zwischen jedem Zahnstangenpaar 172 und 173 ist ein Ritzel 174 angeordnet, das auf einem Wellenstummel 175 befestigt ist, welcher in geeigneter Weise innerhalb jedes Getriebegehäuses bzw. jeder Hülse 171 gelagert ist.
Bei einer solchen Anordnung der Teile wird, wenn der die Versiegelungsbacke 97 tragende Rahmen 165 unter der Wirkung des Kolbens 168 in einer Richtung zur Versiegelungsstellung bewegt wird, der die zugeordnete Versiegelungsbacke 100 tragende Rahmen 163 in der entgegengesetzten Richtung bewegt, so dass sich die gegenüberliegenden Versiegelungsbacken ständig gemeinsam aufeinander zu- bzw. voneinander wegbewegen.
Um die Gleichmässigkeit der Hin- und Herbewegung der Versiegelungsbacken weiter sicherzustellen und die Möglichkeit einer Störung infolge einer mangelnden Ausfluchtung oder dergleichen zu vermeiden, ist eine Querstange 176 vorgesehen, welche an jedem Ende eine entgegengesetzt gerichtete Zahnstange 177 trägt und auf den Getriebegehäusen oder Hülsen 171 gelagert ist.
Jeder Wellenstummel 175 ragt über das Getriebegehäuse 171 hinaus und trägt ein Ritzel 178, das mit der zugeordneten Zahnstange 177 in Eingriff steht, wobei auf der Oberseite jedes Getriebegehäuses Rollen 179 oder dergleichen gelagert sind, um die Zahnstangen und Ritzel in Eingriff zu halten und auf diese Weise die Querausfluchtung der Querstange 176 sicherzustellen, welche zwischen einer Stellung benachbart der Vorderseite der Maschine, wenn sich die Versiegelungsbacken in ihrer Offenstellung befinden, und einer Stellung benachbart der Rückseite der Maschine, wenn sich die Backen schliessen und das Versiegeln durchgeführt wird, hin- und herbewegt wird.
Gegebenenfalls können, wie in Fig. 14 dargestellt, zusätzliche Lagerungen für den inneren Rahmen 165 vorgesehen werden. Für diesen Zweck kann eine Verlängerung 180 vorgesehen sein, die sich durch den Querendteil 164 des äusseren Rahmens 163 erstreckt.
Auf der Oberseite der Verlängerung 180 liegt eine auf einer Halterung 182 angeordnete Rolle oder dergleichen 101 auf, um jede Abweichung des Rahmens 165 von einer wahren waagrechten Ebene während seiner Hin- und Herbewegung zu vermeiden.
Da die senkrecht angeordneten Endversiegelungsbacken 114 und 135 von den waagrecht angeordneten Versiegelungsbacken 100 und 97 nach unten hängen und sich gleichzeitig mit diesen bewegen, werden Seiten und Endversiegelungen in einem einzigen Arbeitsgang bei jedem vollständigen Hub des Kolbens 168 durchgeführt, während eine Umkehrung der Druckmittelströmung die Rückbewegung des Kolbens und die Rückführung der Versiegelungsbacken in ihre Offenstellung in Bereitschaft für eine Wiederholung des Arbeitszyklus zur Folge hat.
Wie insbesondere in Fig. 2 dargestellt, ist die Lagerplatte 141, die an der sich nach unten erstreckenden Stütze der Halterung 115 befestigt ist, welche ferner die Endversiegelungsbacke 114 trägt, mit einer Auslöseeinrichtung 183 versehen, die mit einem Druckmittelregelventil 184 verbunden ist. Ein verstellbarer Anschlag bzw. ein Regelorgan 185 ist auf einem Arm 186, welcher an der die Versiegelungsbacke 139 tragenden Stütze 129 befestigt ist, in unmittelbarer Ausfluchtung mit dem Auslöser 183 angeordnet. Wenn sich die Versiegelungsbacken in ihre Schliessstellung bewegen, geschieht, da die Seitenund Endversiegelungsklingen 84 und 112 auf die Versiegelungstemperatur vorerhitzt worden sind, das Versiegeln und Abtrennen ausserordentlich rasch.
Während dieses kurzen Intervalls der Betätigung der Auslöseeinrichtung wird die Druckmittelströmung zum Zylinder 167 umgekehrt, wodurch ein Arbeitszyklus vervollständigt wird und die Versiegelungsbacken in ihre Offenstellung zurückgeführt werden.
Die genaue Zeitdauer, während welcher die Versiegelungsbacken geschlossen bleiben, ist nicht kritisch und hängt von der Schnelligkeit ab, mit welcher das dem Druckzylinder anfänglich zugeführte Druckmittel abgeleitet wird, damit das der Rückseite des Kolbens zugeführte Druckmittel wirksam werden kann, um die Betätigungsrichtung umzukehren und die Versiegelungsbacken in ihre normale Offenstellung zurückzuführen. Die Druckmittel ableitung kann durch ein dem Kolben 167 zugeordnetes Hilfsventil 187 und durch den Einfluss eines veränderlichen Regelschalters 188 auf einer Schalttafel 189 geregelt werden. Verzögerungseinrichtungen und Regelschalter der erwähnten Art sind an sich bekannt, so dass hier keine nähere Beschreibung erforderlich ist.
Zweckmässig wird die Arbeitsweise der Folienmaterial-Förderwalze und der Versiegelungsbacken durch doppelt wirkende Druckluft- oder Druckflüssigkeitszylinder gesteuert, in welche Strömungsregelventile eingebaut sind, welche hin- und herbewegt werden und das Druckmittel über geeignete Öffnungen zum Kolben und zur Kolbenstange leiten, so dass die letztere eine und ausgefahren wird. Das Strömungsregelventil wird bewegt, wenn dessen am hin teren Ende des Zylinders befindliche Seite durch den Austritt von Druckluft oder Druckflüssigkeit von dieser Seite geschwächt wird, wobei das Druckmittel vorzugsweise durch elektromagnetisch gesteuerte Auslassventile abgeleitet wird, jedoch auch von Hand steuerbare Druckknopf-Ableitventile verwendet werden können.
Solche Ventile und Regelorgane sind an sich bekannt, so dass eine nähere Beschreibung ebenfalls nicht erforderlich ist.
Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Startdruckknopf 190 vorgesehen, der auf der Schalttafel 189 oder an einer anderen geeigneten Stelle angeordnet ist. Durch einen Druck auf diesen Druckknopf wird ein elektromagnetisch gesteuertes Ableitventil geschaltet, so dass der Druckmittelzylinder 64 abgeleitet wird, wobei der Kolben 63 bei seinem Auswärtshub die Förderung einer bestimmten Länge des Folien-Einwickelmaterials steuert.
Im Betrieb wird durch die Bedienungsperson ein zu verpackender Gegenstand zwischen die Spreizeinrichtung bzw. die Platten 78 und 79 eingelegt, welche natürlich hinsichtlich ihrer Winkellage, ihres Abstandes oder dergleichen verstellbar sein können. Der Gegenstand wird so eingelegt, dass er auf einer Querseitenversiegelung S aufruht, die vorher im Folienmaterial gebildet worden ist. Die Bedienungsperson drückt dann den Startdruckknopf 190, worauf durch den Kolben 63, die Zahnstange 61 und den Kolben 60 die Förderwalze 38 gedreht wird, bis eine bestimmte Länge des Folienmaterials, welche den zu verpackenden Gegenstand in der Tasche zwischen ihren Faltlagen trägt, nach unten durch die Maschine bewegt wird.
Die Druckmittelströmung durch den Zylinder 64 wird dann durch die Betätigung des Ableitregelorgans 71 umgekehrt, und gleichzeitig damit werden durch die Betätigung eines dem Druckmittelzylinder 167 zugeordneten elektromagnetisch gesteuerten Ableitventils die waagrecht angeordneten Versiegelungsbacken geschlossen, um eine Seitenversiegelung S mit Abtrennung an dieser Stelle und Wegführung des verpackten Gutes gebildet, wobei die Endversiegelung und Abtrennung ebenfalls durchgeführt wird, wenn eine solche Einrichtung vorgesehen ist, wie vorangehend ausführlich beschrieben.
Im Rahmen der Erfindung können weitere Mittel zur Steuerung des intermittierenden Vorschubs des Folienmaterials durch die Maschine vorgesehen werden, von denen eine beispielsweise Ausführungsform in Fig. 5 dargestellt ist. Wie gezeigt, kann eine Halterung in Form von in Abstand voneinander befindlichen Laschen 191 an einer geeigneten Stelle in der Nähe der Spreizeinrichtung, z. B. auf der die Spreizplatte 78 tragenden Stütze 80 angeordnet werden. An der Halterung 191 ist ein nach rückwärts ragender Arm 192 zur Schwenkbewegung befestigt, wie bei 193 gezeigt. Auf dem Arm 192 ist ein Gleitstück 194 angeordnet, das einen sich nach oben und winklig erstrekkenden Arm 195 trägt, wobei geeignete Mittel, beispielsweise eine Flügelschraube 196 oder dergleichen vorgesehen sind, um das Gleitstück in der eingestell- ten Stellung zu sichern.
Auf dem Arm 195 ist zur gleitenden Bewegung eine Photozelle (Selenzelle) 197 angeordnet, wobei eine Sicherung, beispielsweise eine Flügelschraube 198, vorgesehen ist, um die Photozelle in der eingestellten senkrechten Stellung festzustellen. Die Photozelle weist eine im wesentlichen L-förmige Verlängerung 199 auf, deren einer Arm im Abstand und im wesentlichen parallel zur Zelle selbst angeordnet ist.
Die eine Hälfte 28 des gefalteten Folien-Einwickelmaterials, das durchsichtig ist, läuft durch den Raum zwischen der Photozelle und dem Arm bzw. der Verlängerung 199 und ist mit relativ begrenzten, voneinander in Abstand befindlichen undurchsichtigen Flächen 200 vorgeformt.
Wenn eine solche Photozelle verwendet wird, wird der Betrieb der Maschine, wie vorangehend beschrieben, dadurch eingeleitet, dass der Startdruckknopf 190 gedrückt wird, so dass dem Zylinder 64 Druckmittel zugeführt wird, was zur Folge hat, dass das Folienmaterial nach unten durch die Maschine gefördert wird, bis eine undurchsichtige Fläche 200 durch die Photozelle hindurchtritt und auf diese Weise deren Strahl unterbrochen wird, so dass ein dem Druckmittelzylinder zugeordnetes elektromagnetisch steuerbares Ableitventil zur Umkehrung der Strömungsrichtung des Druckmittels betätigt wird.
Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemässen Beutelherstellung- und Verpackungsmaschine ist in Fig. 21-24 dargestellt, bei welcher der Winkellage der Maschine gegenüber der Senkrechten gegebenenfalls verändert werden kann. Wie gezeigt, weist das Untergestell 201 zwei senkrecht angeordnete Stützen 202 und 203 auf. Am oberen Ende der Stütze 203 ist durch ein Gelenk 204 ein Ständer 21a befestigt, welcher dem Ständer 21 der vorangehend beschriebenen Ausführungsform entspricht und in ähn- licher Weise wie dieser arbeitet sowie ähnliche Einrichtungen trägt.
Ferner ist ein dem Ständer 21 a zugeordneter Ständer 206 im Abstand und parallel zu diesem vorgesehen, und der Arbeitskopf der Maschine ist auf diesen gegenüberliegenden Ständern angebracht und gelagert. Am unteren Ende des Ständers 206 ist eine Erweiterungsplatte 207 zur gelenkigen Verbindung mit einer Halterung 209 befestigt, die auf dem oberen Ende der Stütze 202 angeordnet ist, wobei ein Gelenkzapfen 208 zur Verbindung zwischen der Platte 207 und der Halterung 209 dient.
Am Bodenrahmen 201 sind an einer mit der Stütze 203 in Ausfluchtung befindlichen Stelle zwei nach oben abstehende Laschen 210 befestigt, in denen das untere Ende einer rohrförmigen Stütze 211 schwenkbar angeordnet ist. Am Ständer 21a sind an einer von dem Gelenk 204 in Abstand befindlichen Stelle zwei entsprechende Laschen 212 angebracht, zwischen denen eine mit einem Gewinde versehene Stange 213 oder dergleichen gelenkig verbunden ist, wobei der Aussendurchmesser der Stange so bemes sen ist, dass er teleskopisch in die rohrförmige Stütze 211 passt.
Mit dem Gewinde der Stange 213 steht ein mit einem Innengewinde versehener Bund bzw. eine Mutter 213a in Eingriff, so dass durch die wahlweise Verstellung des Bundes nach Belieben das Ausmass festgelegt werden kann, bis zu welchem die mit einem Gewinde versehene Stange 213 in die rohrförmige Stütze eindringt, wodurch das Winkelverhältnis zwischen dem Arbeitskopf und den senkrechten Stützen 202 und 203 in einfacher Weise verändert werden kann.
Bei einem geneigten Arbeitskopf und der dadurch bedingten Abweichung der Bewegungsbahn des Folien-Einwickelmaterials und des verpackten Gutes hat es sich als vorteilhaft erwiesen, eine Folienmaterial Hilfsförderwalze 214 zu verwenden, welche das Folienmaterial in Richtung zur Vorderseite der Maschine zu einer Stellung fördert, die sich im wesentlichen in Ausfluchtung mit der Versiegelungseinrichtung befindet. Zur Ausübung einer gleichmässigen Drehkraft auf die Hilfsförderwalze 214 kann ein Kettentrieb oder dergleichen verwendet werden. Wie sich am besten aus Fig. 21 und 23 ergibt, kann die Förderwalze 38 mit einem Kettenrad 215 versehen sein, um die eine Gelenkkette 216 gelegt ist, welche um ein entsprechendes Kettenrad 217 auf einem durch den Ständer 21 a gelagerten Wellenstummel 218 herumläuft.
Dieser Wellenstummel trägt ein zweites Kettenrad 219, das eine Kette 220 antreibt, welche über ein weiteres Kettenrad 221 an der Hilfsförderwalze 214 gelegt ist, die an ihren Enden in geeigneten entgegengesetzten, von den Ständern 21a und 206 getragenen Lagern gelagert ist.
Ferner sind geeignete, den Spreizplatten 78 und 79 entsprechende, verstellbare Spreizplatten 222 und 223 vorgesehen, über welche die gefalteten Teile 28a und 29a des Folien-Einwickelmaterials laufen, während der Tischteil 22a, die Versiegelungsbacken, die zugehörigen Einrichtungen und die Arbeitsweise der vorangehend beschriebenen Ausführungsform gleichartig sind, wobei die Verwendung einer nicht gezeigten Endversiegelungseinrichtung wahlweise ist.
Zweckmässig ist ein Aufnahmetablett 24 für die Packungen an einer Platte 225 befestigt, welche verstellbar an einer vom Tisch 22 getragenen Stange 226 oder dergleichen angeordnet ist. In der Platte 225 können voneinander in Abstand befindliche Schlitze 227 vorgesehen sein, durch welche Verstellschrauben 228 geführt sind, die in die Stange oder Schiene 226 einschraubbar sind. Das Tablett 224 ist daher entsprechend der Dicke der fertigen Packungen einstellbar. Vom Aufnahmetablett kann das verpackte Gut in beliebiger geeigneter Weise zu einer Austragstelle, beispielsweise durch einen nicht gezeigten waagrechten Förderer oder eine andere geeignete Einrichtung befördert werden.
Fig. 19 zeigt ein Schaltbild der elektrischen Schaltanordnung. Wie gezeigt, ist eine Verbindung 230 zu einer Stromquelle und zu dem waagrecht angeordneten Streifenheizelement 85 sowie zu dem senkrecht angeordneten Streifenheizelement 113 vorgesehen, wobei in diesem Stromkreis ein Hauptschalter 231 vorgesehen ist und den Streifenheizelementen 85 und 113 Thermoelemente 232 und 233 zugeordnet sind, welche den Ein- und Ausschaltzyklus dieser Heizelemente regeln, um ihre Temperatur innerhalb bestimmter Grenzen zu halten. Durch das Schliessen der Versiegelungsbacken wird ferner ein normalerweise offener Schalter 234 geschlossen, der einen Zeitschalter 235 erregt, welcher ein Relais 236, Widerstände 237 und 238, einen Gleichrichter 239 und Kondensatoren 240 und 241 aufweist. Die Zeitdauer, während welcher der Zeitschalter erregt bleibt, wird durch Potentiometer 242 und 243 gesteuert.
Nach Ablauf eines ausreichenden Zeitraumes schliesst das Relais 236, wodurch eine Magnetspule 244 erregt wird, die den Hub des Kolbens 168 des hydraulischen Zylinders 167 umkehrt und eine Ziffer in einem Zähler 245 registriert, der zweckmässig auf der Schalttafel 189 angeordnet ist. Dieser Stromkreis ist von Hand durch einen geeigneten Schalter 246 steuerbar, der ebenfalls an der Schalttafel angeordnet sein kann, wobei gegebenenfalls in diesem Stromkreis eine Anzeigelampe 247 vorgesehen sein kann.
Den Stäben 83 des statischen Siebes wird Strom durch einen Transformator 248 zugeführt, der in den das Relais enthaltenden Stromkreis geschaltet ist und durch einen Schalter 249 gesteuert wird, der auf der Schalttafel angeordnet ist und dem eine Anzeigelampe 250 zugeordnet ist.
Die Stromzufuhr zur photoelektrischen Einheit 251 erfolgt über einen Schalter 252, der zusammen mit den die Streifenheizelemente und das statische Sieb steuernden Schaltern auf der Schalttafel angeordnet ist und dem eine Anzeigelampe 253 zugeordnet sein kann. Die Helligkeit der Lichtstrahlen, die von der Lichtquelle innerhalb des photo elektrischen Auges 197 ausgehen, das unmittelbar mit der photoelektrischen Einheit 251 verbunden ist, wird durch ein Potentiometer 254 gesteuert. Wenn der Lichtstrahl aus dem photoelektrischen Auge unterbrochen wird, wird ein Relais in der photoelektrischen Einheit 251 geschlossen, wodurch eine Magnetspule 255 über Sicherheitsschalter 256 und 257 erregt und die Vorwärtsbewegung des Kolbens 168 des hydraulischen Zylinders 167 eingeleitet wird, um die Versiegelungsbacken in ihre Schliessstellung zu bringen.
Wenn einer der Sicherheitsschalter 256 oder 257 durch eine Behinderung im Weg der Versiegelungsbacken oder durch einen nicht ganz durch die Maschine hindurchtretenden Gegenstand behindert wird, arbeitet die photoelektrische Einheit erst, wenn die Bedingungen richtiggestellt und die Sicherheitsschalter wieder geschlossen sind.
In den Fällen, in welchen ein Fuss-Hilfsstarterschalter 258 zur Einleitung der Förderbewegung des Folien-Einwickelmaterials durch die Maschine anstelle der vorangehend beschriebenen Druckknopfschaltung für den Vorschub der Zahnstange 61, um der Förderwalze 38 eine Drehbewegung mitzuteilen, vorgesehen sein soll, ist dieser Schalter mit dem HauptschaIter 231 verbunden, so dass durch sein Schliessen eine Magnetspule 259 erregt wird, wodurch das Arbeiten der hydraulischen Einrichtung eingeleitet wird, was zur Folge hat, dass der Kolben 63 des Zylinders 64 vorbewegt wird und die Zahnstange 61 mitnimmt, wie vorangehend näher beschrieben.
Eine schematische Darstellung der hydraulischen Anlage ist in Fig. 20 gegeben. Der Kolben 63 des Zylinders 64 steuert den intermittierenden Vorschub des Folien-Einwickelmaterials, während die Umkehrung der Bewegungsrichtung des Kolbens durch das Ableitventil 71 gesteuert wird. In ähnlicher Weise steuert der Kolben 168 des Zylinders 167 die Arbeitsweise der Versiegelungseinrichtung, während die Umkehrung seiner Bewegungsrichtung durch ein Strömungsregelventil 184 gesteuert wird. In die Zylinder 64 und 167 sind Hilfs-Druckluft-Strömungsregelventile 64V und 167V eingebaut, die am hinteren Ende der Zylinder angeordnet sind und sich quer zum Zylinder vor- und zurückbewegen, wodurch die Umschaltung des Strömungsmittels bzw. der Druckluft zum Kolben bewirkt wird, so dass sich die Kolbenstange einwärts oder auswärts bewegt.
Zweckmässig wird die Maschine mit Druckluft von einem optimalen Betriebsdruck von 43 kg (95 lbs) betrieben. Die Druckluft wird von einer nicht gezeigten Vorratsquelle über eine Einlassleitung 260 zugeführt, wobei die Strömung durch Ventile 261 und 262 geregelt wird, zwischen welchen ein Druckmesser 263 angeordnet ist, wenn der Startdruckknopf 190 gedrückt wird (oder der Schalter 258 geschlossen wird, wenn eine elektrische Fusssteuerung vorgesehen ist), um den Förderzyklus für das Folien-Einwickelmaterial einzuleiten, wobei Luft durch die eine Seite des Zylinders 64 abgeleitet wird und sich der Kolben 63 nach aussen bewegt, so dass das Ableitventil 71 an der eingestellten Begrenzung des Kolbenhubes ausgelöst wird.
Das Ableitventil 71 lässt Luft über eine Leitung 265 von der entgegengesetzten Seite des Zylinders 64 austreten, so dass der Kolben 63 in seine zurückgezogene Stellung zurückgeführt wird und gleichzeitig Luft über eine Leitung 266 von der einen Seite des Zylinders 167 abgeleitet wird, der die Versiegelungseinrichtung steuert, was zur Folge hat, dass sich die Kolbenstange 178 nach aussen bewegt, wodurch die Versiegelungsbacken geschlossen und ferner der Mikroschalter 234 ausgelöst wird, wodurch der elektrische Zeitschalter 235 und die Magnetspule 244 erregt werden, so dass nach Ablauf der Versiegelungszeit das Druckmittelregelventil 184 betätigt wird und dadurch Luft von der entgegengesetzten Seite des Zylinders 167 über eine Leitung 267 abgeleitet wird,
wodurch die Kolbenstange 168 zurückgezogen wird und die Versiegelungsbacken in ihre normale Offenstellung zurückgeführt werden.
Das Regelventil 184 der Versiegelungseinrichtung und die Sicherheitsventile 268 und 269 (diese Ventile werden ausgelöst, wenn eine Störung für die freie Bewegung der Versiegelungsbacken, beispielsweise durch Auftreffen auf ein Hindernis oder dergleichen, besteht) sind mit der Rückführungsseite des Zylinders 167 über eine Leitung 270 verbunden. Wenn eines dieser Sicherheitsventile betätigt wird, wird Luft aus dem Zylinder 167 abgeleitet, wodurch die Vorwärtsbewegung der Kolbenstange 168 (und der Versiegelungsbacken) zum Stillstand kommt und die Kolbenstange in ihre zurückgezogene Stellung zurückgeführt wird.
Es können zwei von Hand bedienbare Ableitventile 271 und 272 zum Prüfen der Maschine hinsichtlich des Materialvorschubs und der richtigen Versiegelung vor der Aufnahme des selbsttätigen Betriebes vorgesehen sein. Für diesen Zweck ist ein Ventil 271 mit dem Materialförderkreislauf über eine Leitung 273 verbunden und ein Ventil 272 mit dem Versiegelungskreislauf über eine Leitung 274.
In den Fällen, in welchen eine Einrichtung mit einem elektrischen Auge zur Steuerung der intermittierenden Vorwärtsbewegung des Folien-Einwickelmaterials verwendet wird, ist ein elektromagnetisch gesteuertes Auslassventil 275 vorgesehen, um die Förderwirkung zum Stillstand zu bringen und das Versiegeln einzuleiten, wenn der Lichtstrahl durch eine undurchsichtige Stelle oder dergleichen auf einem normalerweise durchsichtigen Einwickelmaterial unterbrochen wird.
Aus der vorangehenden Beschreibung ist die Arbeitsweise klar erkennbar die Bedienungsperson bewirkt, nachdem das Folien-Einwickelmaterial durch die Maschine hindurchgezogen worden ist, eine erste Seitenversiegelung setzt eine zu verpackende Ware innerhalb der Spreizeinrichtung ein und lässt sie auf dieser Versiegelung aufruhen. Durch einen Druck auf den Startdruckknopf (oder gegebenenfalls auf den Fussschalter, wenn ein solcher vorgesehen ist), wird das Folienmaterial weitergefördert und mit dem eingeschlossenen Gegenstand zur Versiegelungsstellung gebracht, an welcher die Seiten- und Endversiegelungen gleichzeitig und ohne weitere Bemühung von seiten der Bedienungsperson durchgeführt werden. Die nachfolgenden Arbeitszyklen laufen in gleicher Weise ab.
Die Einstellung der Beutelgrösse kann mit besonderer Leichtigkeit geschehen, wobei, wenn Packungen mit einem offenen Ende gewünscht werden, die senkrechte Endversiegelungseinrichtung sowie die zugeordnete Abfallwegnahmeeinrichtung gegebenenfalls unwirksam gemacht oder weggenommen werden können. Was die Abfallwegführung betrifft, so wird das überschüssige Material in Form eines zusammenhängenden Streifens abgelöst, so dass er sofort zur Wiederverwendung oder für andere Zwecke zur Verfügung steht.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens verschiedene Ab änderungen erfahren.
Ein Vorteil der erfindungsgemässen Maschine bzw. Vorrichtung besteht darin, dass sie selbsttätig arbeitet und zum Abtrennen von Beuteln mit den gewünschten gleichmässigen Längen von einem Vorrat eines geeigneten Folienmaterials leicht verstellbar ist, wobei Sicherheitsvorrichtungen vor gesehen sind, welche den Abtrennvorgang selbsttätig zum Stillstand bringen, falls irgendeine Behinderung im Weg der Abtrenneinrichtung auftritt.