CH419953A - Mit einem Öffnungswerkzeug versehene Kissenpackung - Google Patents
Mit einem Öffnungswerkzeug versehene KissenpackungInfo
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Description
Mit einem Öffnungswerkzeug versehene Kissenpackung Zum Öffnen von Kissenpackungen aus Kunststoff Folien oder einem Kunststoffschlauch hat man schon spitze Dorne, Nadeln oder andere öffnungswerkzeuge vorgesehen und diese durch Klebestreifen oder dgl. an der Packung angebracht. Diese Art der Befestigung des Dorns oder dgl. ist aber unpraktisch und für die Massenfertigung von Packungen nicht brauchbar. Gemäss der Erfindung ist eine mit einem öffnungswerkzeug versehene, geschweisste, gesiegelte, geklebte oder geklemmte Kissenpackung aus Kunststoff Folien oder einem Kunststoffschlauch durch einen lappenartigen, ungefüllten Abschnitt gekennzeichnet, welcher gegen das Innere der Packung abgedichtet und an welchem das Werkzeug angebracht ist. Vorzugsweise befindet sich der Lappen an der Ecke der Packung. Es ist zweckmässig, den Halterungslappen durch Verschweissen übereinander liegender Abschnitte der die Umhüllung der Packung darstellenden Folien zu bilden. Das zum Öffnen der Packung zu verwendende Werkstück, z. B. ein Dorn, kann aus Metall oder einem Kunststoff bestehen, der härter als das Material der Folie bzw. des Schlauchs der Packung ist. Ein solcher Dorn kann in einem Loch im Lappen stecken und zum öffnen entweder aus dem Loch herausgezogen oder mit dem Lappen gegen die Packung gerichtet und durch die Folie gedrückt werden, so dass ein Einstichloch entsteht, durch welches der Inhalt der Pakkung entnommen werden kann. Der Dorn kann auch dazu dienen, die Packung zwischenzeitlich zu verschliessen, wenn ihr Inhalt nicht auf einmal ganz verbraucht wird. Damit der Dorn vom Inhalt der Pakkung nicht aus dem durch den Einstich hervorgerufenen Loch herausgedrückt wird oder herausfällt, kann der konische Dorn an seinem oberen Ende vor dem übergang zu dem flanschartigen bzw. knopfartigen Teil, der zur Handhabung des Dornes dient, mit einer Einschnürung versehen sein, in welche sich der Rand der Einstichöffnung legt. Diese Einschnürung gibt dem Dorn zweckmässig auch in dem Loch des Lappens einen ausreichenden Halt. Die Einschnürung kann so gestaltet werden, dass sie nach Perforation der Folienpackung dichtend an der Folienwand liegt. Während bei der geschilderten Ausführungsform des Dorns dieser nach dem Einstecken selbst gegebenenfalls den Verschluss darstellt, der zur Entnahme des Inhalts der Packung entfernt werden muss, kann bei einer abgewandelten Ausführungsform der Dorn eine seine Spitze nicht durchsetzende, parallel zur Längsachse oder schräg zu dieser verlaufende, verschliessbare Bohrung enthalten. Als Verschluss kann ein glatter Stift mit Kopf verwendet werden oder man kann ein Gewinde in der Bohrung des Dorns und eine Verschlussschraube vorsehen. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 und 2 Kissenpackungen mit Lappen zur Aufnahme eines Dornes und Fig. 3 bis 6 verschiedene Ausführungsformen des Dornes. Die Kissenpackung 1 hat an einer Ecke einen Lappen 2, der durch Zusammenschweissen der die Pakkung bildenden Folien an der Ecke der Packung gefertigt ist. Der an den Lappen sich anschliessende Teil der Schweissnaht kann gerade verlaufen (vgl. Fig. 1) oder schräg geführt sein (vgl. Fig. 2). Der in Fig. 5 im Längsschnitt dargestellte, konische Dorn 3 hat eine Einschnürung 4 unterhalb der knopfartigen Handhabe 5. Dadurch wird die Halte rung des Dornes 3 im Loch 6 des Lappens und sein Halt in dem Einstichloch gesichert. Die Randbegrenzung der Ausnehmung 6 ist dem Querschnitt des öffnungswerkzeuges angepasst. Der glatte Durchgangskanal 7 in den Dornen nach Fig. 3 und 6 verläuft parallel bzw. schräg zur Achse des Dornes und kann durch den mit dem Knopf 9 versehenen Stift 8 verschlossen werden, dessen Durchmesser so gewählt ist, dass der Stift 8 in der Bohrung 7 durch Klemmung gehaltert ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist ein Gewindekanal 10 vorgesehen, der durch den Gewindestift 11 mit dem Kopf 12 verschlossen werden kann. Ob ein voller Dorn oder ein Dorn mit glatter bzw. mit Gewinde versehener Bohrung verwendet wird, hängt von den praktischen Gegebenheiten ab, u. a. von der Beschaffenheit des Füllgutes. Das Öffnungswerkzeug kann auch mittels einer Metallklemme oder dgl. an der Packung befestigt werden. Diese Klemme kann gegebenenfalls an der Ecke der Packung derart angebracht sein, dass sie das Füllgut in der Packung an dieser Stelle verdrängt. Man kann also, wenn die Metallklemme entsprechend ausgebildet ist, auf eine Abschweissung der Ecke verzichten. Die beschriebene Kissenpackung ist für flüssige und für pastöse Füllgüter geeignet; es kommen auch feste, z. B. körnige Füllgüter in Betracht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Mit einem Öffnungswerkzeug versehene, geschweisste, gesiegelte, geklebte oder geklemmte Kissenpackung aus Kunststoff-Folien oder einem Kunststoffschlauch, gekennzeichnet durch einen lappenartigen, ungefüllten Abschnitt, welcher gegen das Innere der Packung abgedichtet und an welchem das Werkzeug angebracht ist.UNTERANSPRüCHE 1. Kissenpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der lappenartige, ungefüllte Abschnitt durch Verschweissen übereinanderliegender Folien gebildet ist.2. Kissenpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der lappenartige, ungefüllte Abschnitt an einer Ecke der Packung gebildet ist.3. Kissenpackung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zum Öffnen der Packung zu verwendende Werkzeug ein Dorn ist.4. Kissenpackung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (3) aus einem härteren Material gefertigt ist als die Kunststoff-Folie oder der Kunststoffschlauch.5. Kissenpackung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn aus Metall gefertigt ist.6. Kissenpackung nach Unteransprüchen 3 bis 5, gekennzeichnet durch einen verbreiterten Kopfteil (5) des Dornes (3).7. Kissenpackung nach Unteransprüchen 3 bis 6, gekennzeichnet durch einen glatten (7) oder mit Gewinde versehenen Kanal (10) im Dorn (3), welcher Kanal mittels eines Stiftes (8) oder einer Schraube (11) verschlossen werden kann.8. Kissenpackung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 3 bis 7, gekennzeichnet durch eine Klammer oder dgl. Einrichtung für das öffnungswerkzeug, mittels welcher das Werkzeug an dem ungefüllten Lappen befestigt ist, wobei gegebenenfalls mittels der Klammer oder dgl. Einrichtung der ungefüllte Lappen gegen den Innenraum der Packung abgedichtet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP0018941 | 1961-10-19 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH419953A true CH419953A (de) | 1966-08-31 |
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ID=7367247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1139562A CH419953A (de) | 1961-10-19 | 1962-09-27 | Mit einem Öffnungswerkzeug versehene Kissenpackung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| CH (1) | CH419953A (de) |
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-
1962
- 1962-09-27 CH CH1139562A patent/CH419953A/de unknown
- 1962-10-09 AT AT797462A patent/AT240779B/de active
- 1962-10-19 GB GB3969662A patent/GB1017067A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT240779B (de) | 1965-06-10 |
| GB1017067A (en) | 1966-01-12 |
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