CH419963A - Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse - Google Patents
Beschickungsvorrichtung für FördergebläseInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01D87/00—Loaders for hay or like field crops
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Description
Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse Die Erfindung betrifft eine Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse, insbesondere zum Füllen von Unterdachtrocknungsanlagen oder Gärfutterbehältern. In den landwirtschaftlichen Betrieben wird bisher das kleingemachte bzw. gehäckselte Futter, Grünfutter, Stroh mit oder ohne Feuchtigkeitsgehalt mittels einer Gabel oder eines anderen geeigneten Handgerätes in die Aufnahme eines Fördergebläses geworfen, von dem es über ein Rohrleitungssystem zum Speicherraum befördert wird. Abgesehen davon, dass das Einwerfen relativ schweren Grünfutters in das Fördergebläse viel Zeit und Kraft erfordert, wird das Fördergebläse durch die Handbeschickung stossweise und ausserordentlich unregelmässig belastet, so dass es - ebenso wie der elektrische ntriebsmotor-star- ken, schwankenden Belastungen ausgesetzt ist. Durch die Erfindung soll eine Vorrichtung geschaffen werden, welche das Beschicken des Fördergebläses ohne grösseren menschlichen Kraftaufwand in kürzester Zeit und mit einer erwünschten Gleichmässigkeit ermöglicht. Die Beschickungsvorrichtung gemäss der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen Bandförderer mit einem endlosen Band mit Mitnehmern, der an seinem einen Ende im Bereich des Fördergebläses an dieses angelenkt und an seinem anderen Ende zum Verschwenken mit einer Handhabe versehen ist. Eine derartige Vorrichtung kann in besonders vorteilhafter Weise beim Füllen einer Unterdachtrocknungsanlage verwendet werden, wobei das Futter mit dem Feldhäcksler oder dergleichen geborgen wird und demgemäss mit dem Häckselwagen auf den Hof kommt. Solche Häckselwagen werden mechanisch geleert und stehen danach bereits für die nächste Anfuhr bereit, so dass der von dem Feldhäcksler abge- worfene Häckselhaufen in möglichst kurzer Zeit über das Fördergebläse zum Speicherraum wegtransportiert werden muss. Unter Verwendung der erfindungsgemässen Beschickungsvorrichtung kann ein Häckselhaufen von einer Person mühelos in kurzer Zeit abgefördert werden, wobei das Fördergebläse bei Beschickung mittels der erfindungsgemässen Vorrichtung eine sehr gleichmässige und stetige Belastung erfahren kann, was sich auf die Lebensdauer und vor allem auf den Kraftbedarf des Fördergebläses vorteilhaft auswirkt. Die bei der Beschickung des Fördergebläses von Hand und mit Gabel auftretenden groben Stösse, welche beispielsweise bei Halbheu durch den hohen, 40- bis 45 0/oigen Wassergehalt auftreten können, sind dann vollständig vermieden. Auch bei trockenem Gut ist eine erhebliche Belastungsminderung durch die erfindungsgemässe Vorrichtung ermöglicht, wobei ferner eine wesentliche Steigerung der Leistung gegen über dem bisherigen Verfahren von Hand erzielt wird. Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann auch zum Füllen von Gärfutterbehältern (Silo) mit Grünfutter dienen. Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Gesamtanordnung eines ersten Ausführungsbeispieles in Seitenansicht, Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht eines als fahrbare Vorrichtung ausgebildeten zweiten Ausführungsbeispieles, Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Ausführungsform nach Fig. 2 und Fig. 4 zeigt dieselbe Vorrichtung in der Ansicht in Richtung des Pfeiles P in Fig. 2. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel führt die Leitung L des Fördergebläses G zu einem in der Zeichnung nicht näher dargestellten Speicherraum. Im Bereich des Fördergebläses G ist die elektrisch angetriebene Beschickungsvorrichtung derart angeordnet, dass das von dieser geförderte Gut in Richtung auf die Aufnahmeöffnung A des Fördergebläses G eingeworfen wird. Die Beschickungsvorrichtung hat zwei im Abstand zueinander liegende Rollen 1, 1', über welche ein Förderband 2, vorzugsweise ein Gummigewebeband, endlos geführt ist. Das Band 2 hat auf seiner Oberseite im Abstand voneinander liegende, als be wegliche Zinken ausgebildete Mitnehmer 3. Als Tragrahmen der Vorrichtung ist ein Rahmen 4 aus Vierkantrohren oder sonstigen Metallprofilen vorgesehen, der etwa im Bereich der Höhe der Drehachsen der beiden Rollen 1, 1' angeordnet ist. Das endlose Band 2 kann mittels einer Spannvorrichtung 5 stets die richtige Spannung erhalten, indem der axiale Abstand der beiden Rollen 1, 1' verstellt wird. Mit 6 ist eine Führungsrampe des endlosen Bandes 2 bezeichnet, welche an der Unterseite des Rahmens 4 vorgesehen ist. Am freien Ende des Rahmens 4 befindet sich ein Ubergangsteil 4', an welchem die Handhabe 4" in Form eines Handgriffes angeordnet ist. An diesem Handgriff befindet sich der Schalter 7 in Form eines Druckschalters für den Elektromotor 8, der vorzugsweise im Bereich oberhalb der vorderen Rolle 1 auf einem Fundament 8' befestigt ist. Über ein Vorgelege 9 wird die Drehzahl des Elektromotors in gewünschter Weise übersetzt. Damit die Vorrichtung in bezug auf das Fördergebläse G in den richtigen Abstand gebracht werden kann, ist eine Spindel 10 zur Abstandsverstellung vom Gebläse G vorgesehen. Die Höhenverstellung der Vorrichtung geschieht über das Kreuzgelenk 11, welches an der Führungsstange 12 in gewünschter Höhe fixiert werden kann. Das Kreuzgelenk 11 seinerseits ermöglicht eine beliebige Seiten- und Höhenverschwenkb arkeit des Bandförderers. Um eine leichte Bedienung des Bandförderers zu ermöglichen, ist für diesen ein Gegengewicht 14 vorgesehen, dessen Seil 13 über die Rolle 13a geführt ist. An der Handhabe 4" der Vorrichtung befindet sich eine höhenverstellbare Stütze 15, mittels welcher die Vorrichtung im Bedarfsfall aufgesetzt werden kann. Das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 2 bis 4 stimmt in allen wesentlichen Teilen mit demjenigen nach der Fig. 1 überein, lediglich mit dem Unterschied, dass im vorliegenden Falle die Vorrichtung fahrbar ausgebildet ist, indem das Gebläse G mit dem Leitrohr L auf den Rollen 16, 17 fahrbar ist, wobei die Gebläseeinheit einschliesslich der Zubehörteile auf einem Gestellrahmen 18 angeordnet ist. Auch die höhenverstellbare Stütze 15 ruht auf einer Rolle 19 auf. Des weiteren ist das Gestell 20 als Träger der Rolle 13 a am Gestellrahmen 18 befestigt. Das endlose Band 2 läuft zwischen Schutzgittern 21, 22 (Fig. 3). Auf dem endlosen Band 2 sind bei diesem Ausführungsbeispiel die Zinken 3 paarweise nebeneinander, also quer zur Transportrichtung 23 (Fig. 2), angeordnet. Die Anordnung ist so gewählt, dass die Zinken 3 nach hinten, also entgegengesetzt zur Transportrichtung 23, umgeklappt werden können. Zu diesem Zweck ist jeder Zinken 3 an einer auf dem endlosen Gewebe- oder Gummiband 2 be festigten Lasche 24 angelenkt, so dass er in Richtung des Pfeiles 25 (Fig. 2) nach hinten verschwenkt werden kann. Die Zinken 3 sollen beim Umlaufen der Rollen 1, 1' nach hinten verschwenkt werden, so dass sie etwa an ihnen haftendes Erntegut leicht abgeben. Damit die Zinken 3 selbsttätig in diese Schwenklage gelangen, ist jeweils ein besonderer Umleger 26 vorgesehen. Dieser Umleger ist bei 27 auf dem Band mittels eines Bolzens und einer Lasche beweglich be festigt und konvex gekrümmt oder bogenförmig nach oben hin ausgewölbt, damit er sich beim Umlauf um die Rolle 1 bzw. 1' der Krümmung der Rolle anpassen kann. Das freie vordere Ende 26' des Umlegers 26 greift mit einer quer zur Förderrichtung 23 liegenden Strebe oder einem Finger 26" vor das kippbar gelagerte Zinkenpaar 3. Beim Umlaufen der Umleger 26 über die Rollen 1 bzw. 1' bewegen sich die Umleger 26 relativ zum endlosen Band 2, und zwar derart, dass sie gegenüber dem letzteren etwas zurückbleiben. Hierdruch drückt der quer zu dem Zinkenpaar 3 liegende Finger 26" des Umlegers 26 auf die Zinken und zieht diese in Richtung des Pfeiles 25, so dass die Zinken die beabsichtigte Bewegung entgegengesetzt zur Förderrichtung 23 ausführen und sich beim Umlauf um die Rollen in die in Fig. 2 rechts unten gezeigte Lage begeben. Es sind auch andere Ausführungsformen der Zinken denkbar; beispielsweise können die Zinken federnd gelagert sein oder es können für sie andere Kippeinrichtungen vorgesehen werden. Beispielsweise kann das Kippen durch an der Vorrichtung ortsfest angeordnete Anschläge bewirkt werden. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind die Zinkenpaare, in Draufsicht auf das Förderband 2 gesehen, gegeneinander versetzt angeordnet, so dass eine möglichst breite Gutfläche von den Zinken erfasst wird. Die von den Zinken ausgeführte Kippbewegung nach hinten hat insbesondere im Bereich des Gebläses G den Vorteil, dass etwa an den Zinken befindliches Erntegut von den frei nach hinten ragenden Zinken infolge der Wirkung des Luftsoges von diesen abgezogen wird, so dass sich die Zinken selbst reinigen. Anstelle eines endlosen Gewebe- oder Gummibandes kann selbstverständlich auch eine endlose Kette angewandt werden, und es ist ohne weiteres denkbar, dass auch der Gewichtsausgleich durch andere als die in den Ausführungsbeispielen gezeigten Mittel (Seil 13, Rolle 13a und Gegengewicht 14) vor genommen werden kann. Die erfindungsgemässe Beschickungsvorrichtung ist ausser zur Aufnahme von kleingemachtem bzw. gehäckseltem Futter, Grünfutter, Stroh mit oder ohne Feuchtigkeitsgehalt, auch zur Aufnahme von länge rem Viertelgut geeignet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Beschickungsvorrichtung für Fördergebläse, insbesondere zum Füllen von Unterdachtrocknungsanlagen oder Gärfutterbehältern, gekennzeichnet durch einen Bandförderer mit einem endlosen Band (2) mit Mitnehmern (3), der an seinem einen Ende im Bereich des Fördergebläses (G) an dieses angelenkt und an seinem anderen Ende zum Verschwenken mit einer Handhabe (4") versehen ist.UNTERANSPRUCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks beliebiger Verschwenkbarkeit des Bandförderers in Seiten- und Höhenrichtung die Anlenkstelle im Bereich des Fördergebläses (G) als Kreuzgelenk (11) ausgebildet ist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (3) des endlosen Bandes (2) als aus der Bandoberfläche vorstehende, federnde Zinken ausgebildet sind.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Band (2) über zwei im Abstand zueinander liegende Rollen (1, 1') ge führt ist, wobei die der Anlenkstelle nächstgelegene Rolle (1) durch einen Motor (8) angetrieben ist.4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die angetriebene Rolle (1) im Einwurfsbereich des Fördergebläses (G) liegt.5. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (8) ein Elektromotor ist und oberhalb der der Anlenkstelle nächstgelegenen Rolle (1) liegt.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gewicht des Bandförderers durch ein Gegengewicht (14) ausgeglichen ist.7. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung (7) für den Elektromotor (8) an der Handhabe (4") angebracht ist.8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Abstandsverstellung des Bandförderers gegenüber dem Gebläse (G) eine Stellspindel (10) vorgesehen ist.9. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine im Bereich des Fördergebläses (G) vorgesehene Höhenverstelleinrichtung (12) für den Bandförderer.10. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine einstellbare Stütze (15) am verschwenkbaren Ende des Bandförderers.11. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannvorrichtung (5) zum Spannen des endlosen Bandes (2) vorgesehen ist.12. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als endloses Band (2) ein Textilband vorgesehen ist, auf dem die rechtwinklig zur Bandoberfläche stehend angeordneten Zinken (3) um eine waagrechte Achse in Richtung nach hinten, also entgegengesetzt zur Förderrichtung (23), schwenkbar sind.13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (3) auf dem endlosen Band (2) mindestens paarweise angeordnet sind und an einer am Band (2) befestigten Lasche (24) so angelenkt sind, dass sie sich beim Umlauf um die Rollen (1, 1') nach hinten bewegen können.14. Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschwenken der Zinken (3) beim Umlauf über die Rollen (1, 1') ein Umleger (26) für jeden Zinken (3) bzw. für jede Zinkengruppe vorgesehen ist.15. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Umleger (26) ein gegenüber der Bandoberfläche nach aussen bogenförmig gekrümmter Bügel ist, der in Förderrichtung (23) des Bandes (2) gesehen, hinter der bzw. den Zinken (3) am Band (2) angelenkt ist und mit seinem freien vorderen Teil vor die Zinke bzw. Zinken (3) greift, derart, dass beim Umlauf der letzteren um die Rollen (1, 1') auf die nach hinten schwenkbar gelagerte Zinke bzw. Zinken (3) eine Umlegkraft ausgeübt wird.16. Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken (3) bzw. die Zinkengruppen und die Umleger (26), in Draufsicht auf das Band (2) gesehen, jeweils versetzt zueinander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
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