CH420040A - Verfahren zum Verbinden von Textilbändern - Google Patents

Verfahren zum Verbinden von Textilbändern

Info

Publication number
CH420040A
CH420040A CH616065A CH616065A CH420040A CH 420040 A CH420040 A CH 420040A CH 616065 A CH616065 A CH 616065A CH 616065 A CH616065 A CH 616065A CH 420040 A CH420040 A CH 420040A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
thread
fibrils
end parts
tape
pressure
Prior art date
Application number
CH616065A
Other languages
English (en)
Inventor
Buettner Franz
Original Assignee
Buettner Franz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buettner Franz filed Critical Buettner Franz
Priority to CH616065A priority Critical patent/CH420040A/de
Publication of CH420040A publication Critical patent/CH420040A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J31/00Ink ribbons; Renovating or testing ink ribbons
    • B41J31/02Ink ribbons characterised by the material from which they are woven
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M23/00Treatment of fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, characterised by the process
    • D06M23/16Processes for the non-uniform application of treating agents, e.g. one-sided treatment; Differential treatment
    • D06M23/18Processes for the non-uniform application of treating agents, e.g. one-sided treatment; Differential treatment for the chemical treatment of borders of fabrics or knittings; for the thermal or chemical fixation of cuttings, seams or fibre ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


      Verfahren    zum Verbinden von     Textilbändern       Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Verbinden von Textilbändern.  



  Es ist bekannt, Textilbänder, z. B. Farbbänder  schreibender Büromaschinen, dadurch miteinander zu  verbinden, dass zwischen sich überlappende     Bandend-          teile    quer zur Bandlängsrichtung ein Draht aus ther  moplastischem Kunststoff gelegt wird, worauf die zu  verbindenden Bandenden unter Anwendung von Wär  me so     aufeinandergepresst    werden, dass das Draht  material plastisch verformt und mit den     Bandenden          flächenhaft    verbunden     wird.    Der bei diesem bekann  ten Verfahren zur Anwendung gelangende Kunststoff  draht besitzt den     Nachteil,

      dass er zufolge seines run  den Querschnitts das zur Herstellung der Verbindung  erforderliche Haftmaterial auf eine relativ kurze Band  partie konzentriert; zwar sind kurze Verbindungs  stellen an sich erwünscht, doch soll an ihnen nur ge  rade soviel Material konzentriert sein, als zur ein  wandfreien Verbindung erforderlich ist.

   Der Vorteil  der einfachen Herstellung und Handhabung des Drah  tes wird deshalb in der Praxis dadurch wieder aufge  hoben, dass an der     Verbindungstelle    eine örtliche Ver  dickung durch überschüssiges Haftmaterial entsteht,  falls     nicht    ein unerwünscht grosser Pressdruck ange  wendet wird; grosse Pressdrücke sind aber schon des  halb unerwünscht, weil sie leicht dazu führen, dass  das Haftmaterial durch die meist dünnen Gewebe  bänder hindurchgepresst wird.;

   das Band ist in diesem  Fall auf der Aussenseite der Verbindungsstelle nicht  mehr genügend aufnahmefähig für Farbe oder an  dere     Auftragstoffe.    Ein Pressdruck der dieses zu  starke Eindringen des Haftmaterials in das Band ver  meidet,     führt    anderseits wie gesagt zu     einer    ungenü  genden Quetschung des Haftmaterials und demzu  folge zu einer meist ungenügenden Länge der Verbin  dungsstelle; die Verbindung wird deshalb entspre-         chend    schwach. Man könnte diesen Nachteil zwar da  durch vermeiden, dass man an Stelle eines runden  Drahtes ein dünnes Band aus Haftmaterial verwen  det.

   Herstellung und Handhabung solch dünner,  schmaler Bänder sind aber     derart    teuer und kompli  ziert, dass diese Lösung für die Praxis nicht in Frage  kommt. Die vorliegende     Erfindung    bezweckt die Ver  meidung dieser Nachteile.

   Sie sieht ein einfach und  ohne übermässige Pressdrücke     durchführbares    Ver  fahren und ein in Herstellung und Handhabung ein  faches Haftmittel vor, das zu einer einwandfreien  Bandverbindung     führt.    Zu diesem Zweck ist das     er-          findungsgemässe    Verfahren dadurch gekennzeichnet,  dass quer zur Bandlängsrichtung zwischen die sich  überlappenden     Bandendteile    ein aus einer Mehrzahl  von Fibrillen aus thermoplastischem Kunststoff ge  bildeter Faden gelegt wird,

   worauf die Verbindungs  stelle unter Druck gesetzt und dadurch die den Faden  mit ursprünglich annähernd rundem     Querschnitt    bil  denden Fibrillen zu einem Flächengebilde     auseinan-          dergeschoben    werden, welches Flächengebilde     an-          schliessend    unter Anwendung von Druck und Wärme  mit den     Bandendteilen    verschweisst wird.  



  Der Ausdruck   Faden   für das zur Herstellung  der Verbindung     verwendete    Mittel soll dabei alle       strangförmigen    Elemente von annähernd rundem  Querschnitt umfassen, die aus einem losen, durch ein  zelne Längsglieder gebildeten Verband bestehen, und  deren Querschnitt sich durch Anwendung von Druck  unter gegenseitiger Verschiebung dieser Längsglieder  deformieren lässt; es     kann    sich also auch um ein aus  einzelnen Litzen gebildetes Garn handeln.  



  Anhand der beiliegenden Zeichnung, die schema  tisch     verschiedene    Phasen des     Verbindungsverfahrens          zeigt,    ist das     erfindungsgemässe        Verfahren    im folgen  den beispielsweise     näher    erläutert.

             In    der Zeichnung zeigt:       Fig.    1 die zu verbindenden     Bandendteile    nach dem       Zwischenlegen    des Fadens,       Fig.    2     Bandendteile    und Faden     nach    dem Flach  drücken des letzteren, und       Fig.    3 die     fertige    Verbindung nach dem     Ver-          schweissen    des flachgedrückten Fadens mit den Band  endteilen.  



  In der Zeichnung sind mit la und     1b    die     End-          teile    zweier zu verbindender     Textilbänder        bezeichnet.     Die beiden     Bandendteile    la,     1b    werden um die Länge  der gewünschten Verbindungsstelle     gegenseitig    über  lappt und zwischen diese überlappenden Teile     wird          ein    im Querschnitt annähernd runder Faden 2 aus  einer Mehrzahl von Fibrillen 3 eingeführt. Die Fibril  len 3 des quer zur Bandlängsrichtung zwischengelegten  Fadens 2 bestehen aus     thermoplastischem    Kunststoff.

    Die als Fibrillen bezeichneten     Teilglieder    des Fadens  2 können natürlich auch selbst wieder Litzen oder  Fäden sein, je nach der gewünschten Dicke des Fa  dens 2. Der durch die in     losem    Verband angeordneten  Fibrillen 3 gebildete Faden 2 ist je nach dem Grad  seiner Verdrehung weicher oder härter. Man hat es       damit    in der Hand einen     Faden    zu wählen, dessen       Querschnitt    sich durch Anwendung     eines    bestimmten       Pressdruckes    mehr oder     weniger    stark deformiert.

    Wie     Fig.    2 zeigt, werden     anschliessend    an das Ein  führen des     Fadens    2 die sich überlappenden     Band-          endteile    la,     lb    einem     Pressdruck    ausgesetzt.

   Dadurch  wird der     Faden.    2 flachgedrückt,     d.h.    die     einzelnen          Fibrillen    3 werden an der Pressstelle zu einem Flä  chengebilde 4     auseinandergeschoben.    Je geringer die  Drehung des Fadens,     d.h.    je loser der Verband der  den Faden bildenden     Fibrillen    ist, um so geringer ist  der     aufzuwendende    Druck.

   Das durch Auseinander  drücken der Fibrillen erzeugte     Flächengebilde    4, des  sen Dicke kaum mehr als die Dicke einer     einzelnen     Fibrille 3 beträgt, bildet somit     ein    äussert dünnes,  über eine relativ grosse Verbindungsfläche gleich  mässig     verteiltes        Fibrillenband    aus thermoplastischem  Haftmaterial.

   Durch Anwendung von Druck und  Wärme wird anschliessend dieses aus nebeneinander  liegenden Fibrillen gebildete Band     plastifiziert;    die       einzelnen    Fibrillen     zerfliessen    zu     einer    homogenen         Schicht    5, die gleichzeitig in die Oberschicht der Band  teile la,     lb    eindringt und dadurch einen einwandfreien  Flächenverbund zwischen den beiden Bandteilen la,       lb    erzeugt.  



  Die Vorteile des beschriebenen     Verfahrens    sind       offensichtlich.    Durch den Faden wird in konzentrier  ter Form (runder     Querschnitt)    die notwendige Menge  Haftmaterial an die     Verbindungsstelle    gebracht und  kann     anschliessend    durch relativ geringen     Pressdruck     auf die gewünschte Breite der Verbindungsstelle ver  teilt     werden;

      dabei entsteht zwangsläufig die für eine  einwandfreie     Verbindung        erforderliche    dünne Haft  materialschicht.     Jede        Höckerbildung    an der Verbin  dungsstelle, wie sie bei Verwendung eines homogenen  Drahtes auftritt, wird vermieden; eine     Deformation     des Haftmaterials beim     Plastifizieren    ist kaum mehr  notwendig, so dass     dabei    kein das     Haftmaterial    zu  tief in das Band einpressender Druck aufgewendet  werden muss.

   Ein besonderer     Vorteil    des     in        Form     eines     Fladens        verwendeten    Verbindungsmittels     liegt    in  der einfachen Herstellung und Handhabung dieses       Fadens;    beim Einführen des Fadens zwischen die       Bandendteile    muss nicht auf eine spezielle Drehlage  des Fadens geachtet werden, wie dies     z.B.    bei Ver  wendung eines dünnen, homogenen Kunststoffbandes  der Fall wäre, das bereits die Form der Schicht 5  besitzen würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Verbinden von Textilbändern, da durch gekennzeichnet, dass quer zur Bandlängsrich tung zwischen die sich überlappenden Bandendteile ein aus einer Mehrzahl von Fibrillen aus thermopla stischem Kunststoff gebildeter Faden ,gelegt wird, worauf die Verbindungsstelle unter Druck gesetzt und dadurch die den Faden mit ursprünglich annähernd rundem Querschnitt bildenden Fibrillen zu einem Flächengebilde auseinander geschoben werden, wel ches Flächengebilde anschliessend unter Anwendung von Druck und Wärme mit den Bandendteilen ver- schweisst wird.
CH616065A 1965-04-29 1965-04-29 Verfahren zum Verbinden von Textilbändern CH420040A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH616065A CH420040A (de) 1965-04-29 1965-04-29 Verfahren zum Verbinden von Textilbändern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH616065A CH420040A (de) 1965-04-29 1965-04-29 Verfahren zum Verbinden von Textilbändern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH420040A true CH420040A (de) 1966-09-15

Family

ID=4305223

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH616065A CH420040A (de) 1965-04-29 1965-04-29 Verfahren zum Verbinden von Textilbändern

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH420040A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH434563A (de) Vorrichtung zum Herstellen von Tampons, insbesondere für die Frauenhygiene
DE2359212B2 (de) Textiles Flächengebilde mit Lagen sich kreuzender Fäden, Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE6610722U (de) Sack hoher belastbakeit.
DE2814846A1 (de) Fasson-filz und verfahren zu seiner herstellung
DE60211579T2 (de) Filter und dessen Herstellungverfahren
DE2413380B2 (de) Haftfolie fuer zahnprothesen und verfahren zu ihrer herstellung
DE3835929A1 (de) Verfahren zum gegenseitigen verbinden von gitter bildenden faeden
DE2629630A1 (de) Behaelter aus synthetischen materialien
DE3240810C2 (de) Maschine zum Herstellen von Becherbehältern aus Papier
DE2440578A1 (de) Dreidimensionales bewehrungselement
CH420040A (de) Verfahren zum Verbinden von Textilbändern
DE2050273B2 (de) Schlingenflorware sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung
EP2796744B1 (de) Blattfeder und Verfahren zur ihrer Herstellung
DE3228088A1 (de) Zusammengesetztes, poroeses material
DE3504190C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Strangpressen von mit Bindemittel vermengten Kleinteilen, insbesondere aus pflanzlichen Werkstoffen
EP0130359A2 (de) Verfahren zur Herstellung von Tragriegeln, Profilen, Balken und dgl. aus gepressten pflanzlichen Kleinteilen
DE1479921A1 (de) Aus mindestens zwei Kunststoffschichten bestehendes Verbundmaterial und Verfahren zu dessen Herstellung
DE3825986C2 (de)
DE911332C (de) Verfahren zum Herstellen von Stricknadeln aus thermoplastischem Kunststoff nebst Metalleinlage und hiernach hergestellte Nadel
DE2036039C3 (de) Schweißfaden zum Herstellen von gummielastischen Zügen
DE1929611A1 (de) Schichtstoff mit Verstaerkungseinlage und Verfahren zu seiner Herstellung
DD223684A1 (de) Beutelherstellungsverfahren und danach hergestellte bodenbeutel
DE1652872C (de) Verbindung zwischen einem zyhndri sehen Rohr und einem auf dieses aufgescho benen Verbindungsteil
DE1957043A1 (de) Verfahren zum Aufbringen eines verschleissfesten UEberzuges auf eine Foerdermatte und hiernach hergestellte Foerdermatte
DE2615094A1 (de) Verfahren zur herstellung eines filters