CH420353A - Wendepolanordnung an einer elektrischen Maschine - Google Patents
Wendepolanordnung an einer elektrischen MaschineInfo
- Publication number
- CH420353A CH420353A CH1519864A CH1519864A CH420353A CH 420353 A CH420353 A CH 420353A CH 1519864 A CH1519864 A CH 1519864A CH 1519864 A CH1519864 A CH 1519864A CH 420353 A CH420353 A CH 420353A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- pole
- reversible
- reversible pole
- magnetic
- pole arrangement
- Prior art date
Links
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 title claims description 26
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 19
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 claims description 10
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 4
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 239000007769 metal material Substances 0.000 claims 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 3
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 239000011796 hollow space material Substances 0.000 description 1
- 238000003475 lamination Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000005405 multipole Effects 0.000 description 1
- 230000035772 mutation Effects 0.000 description 1
- 239000012811 non-conductive material Substances 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K1/00—Details of the magnetic circuit
- H02K1/06—Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
- H02K1/08—Salient poles
- H02K1/10—Commutating poles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
Description
Wendepolanordnung an einer elektrischen Maschine Bzi grossen und mittleren Gleichstrommaschinen ist es im allgemeinen erforderlich, zur Erzielung einer funkenfreien Kommutierung beim Probelauf im Prüf <B>feld</B> die Luftspalte der Wendepole zu verändern. Dies geschieht meist durch Hinzufügen oder Wegnehmen von zwischen dem Wendepolkern und dem Stän- derjoch angeordneten Eisenblechen.
Hierzu ist es, bevor diese Arbeiten vorgenommen werden können, erforderlich, die Schutzkappen auf der Kollektorseite und der Antriebsseite sowie die Bür stenbrücke abzubauen und die Befestigungsschrauben der Wendepole am Ständerjoch zu lösen. Durch diese Arbeiten werden zwangsläufig die Wendepolspule mit ihren Anschlussklemmen u. ihren Verbindungsleitun gen zur Kompensationswicklung in radialer Rich tung bewegt, so dass sich in den Anschluss- und Ver bindungsleitungen Biegespannungen ergeben, die das Verschieben der Pole sehr erschweren. Die Polspulen mit ihren schweren Verbindungsschienen lassen sich im übrigen nur mit sehr grossem Kraftaufwand in Richtung der Maschinenachse verschieben.
Vor allem stimmt nach dem Lösen der Befestigungssehrauben der Wendepole am Ständerjoch und deren Wieder anziehen die vorher genau eingestellte Polteilung, die zur Erzielung einer guten Kommutierung genau einge halten werden muss, nicht mehr. Die Wiederherstel lung der genauen Teilung zwischen Haupt- und Wen depolen erfordert besonders bei vielpoligen Maschi nen einen sehr erheblichen Zeitaufwand.
Es ist die Aufgabe der Erfindung diesen erhebli chen, kostenverursachenden Zeitaufwand zu vermei den. Die Lösung der Aufgabe besteht gemäss der Er findung darin, dass der Wendepolkern an seinem dem Rotor zugekehrten Ende eine in Richtung des Ro tors geschlossene, kastenförmige, aus einem unmagne- tischen, Material hergestellte Polschuhhaltevorrichtung aufweist, in die wenigstens ein ferromagnetisches, als Polschuh wirkendes und zur Veränderung des magne tischen Luftspaltes des Wendepolkernes dienendes Eisenstück einlegbar ist.
Bei der Wendepolanordnung gemüss der Erfindung ist zwischen dem Wendepolkern und dem Ständer- joch keine Blechzwischenlage erforderlich. Das Stän- derjoch und der Wendepolkern weisen dadurch nach der Verschraubung eine sehr feste und sichere Ver bindung auf und die einmal eingestellte Teilung zwi schen Haupt- und Wendepolen kann sich daher nicht verändern.
Die kastenförinig gestaltete Polschuhhaltevorrich- tung kann<B>je</B> nach der Grösse des erforderlichen Luft spaltes mehr oder weniger stark mit Einsenstücken oder Eisenblechen ausgefüllt werden, ohne dass die Befestigungsschrauben zwischen den Wendepolkernen und dem Ständerjoch noch einmal gelöst werden müssten.
Zwischen zwei Probeläufen im Prüffeld ist es ohne grossen Zeitaufwand möglich, falls erforderlich, Ble che aus der Polschuhhaltevorrichtung herauszuneh men oder solche hinzuzufügen. Dabei ist es bei der erfindungsgemässen Polschuhanordnung nur notwen dig, die Verschalung auf der dem Kollektor abgewand ten Seite zu entfernen, so dass der grösste Teil der bei der bekannten Ausführung erforderlichen Arbeits zeit für die Einstellung der Kommutierung entfällt.
Ein Ausführungsbeispiel der Wendepoleinrichtung gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Die Fig. <B>1</B> zeigt einen Wendepol in bekannter Ausfüh rung, während in den Figuren<B>2-5</B> eine Wendepolanord- nung bzw. Polschuhe gemäss der Erfindung dargestellt sind.
Bei dem in Fig. <B>1</B> dargestellten Wendepol bekann ter Art wird der Luftspalt zwischen dem Läufer<B>1</B> und dem Polschuh 2 durch Wegnehmen oder durch Einfügen von Eisenblechen<B>3</B> zwischen dem Wende- polkem 4 und dem Magnetjoch <B>5,</B> während der Er probung im Prüffeld so lange verändert, bis eine ein wandfreie Kommutierung erreicht ist.
Der in Fig. 2 dargestellte Wendepol weist an seinem dem Rotor zugewandten Ende eine mit Bohrungen versehene Halterung der Wendepolwicklung dienen den Spulenträger <B>6</B> auf. Auf diese Spulenträger <B>6</B> ist die kastenförmige Polschuhhaltevorrichtung <B>7</B> auf geschraubt.
Die Polschuhhaltevorrichtung <B>7</B> besteht aus einem unmagnetischen, insbesondere nichtleitenden Material. In manchen Fällen, z. B. bei elektrischen Maschinen, deren Spannung oder Erregerfeld von einem schnell arbeitenden Regler beeinflusst werden, kann es zur Erzielung einer dämpfenden Wirkung von Feldände rungen zweckmässig sein, die Polschuhhaltevorrich- tung aus<B>-</B> einem leitenden Material herzustellen, Die Polschuhhaltevorrichtung ist in Richtung auf den Rotor hin geschlossen und kann<B>Z'.</B> B. aus einem U-förmigen Profilmaterial hergestellt sein.
Die beiden offenen Seiten der Polschuhhaltevorrichtung werden nach Beendigung der Einstellarbeiten und nach Be festigung des Polschuhes innerhalb der Polschuhhalte- vorrichtung durch Seitenwände verschlossen.
In den Hohlraum der Polschuhhaltevorrichtung <B>7</B><U>kann</U> nach Bedarf zur Verkleinerung des magneti schen Widerstandes ein magnetisches Material in einer solchen Menge eingebracht werden, dass die Korn- mutierung der Maschine einen optimalen Wert er reicht. In der Fig. 2 der Zeichnung ist in den Hohl raum des Polschuhes ein fester- Eisenkörper zur Ver minderung des magnetischen Widerstandes eingelegt. In der Fig. <B>3</B> ist anstelle des massiven Eisenkörpers eine Anzahl in radialer Richtung geschichteter Bleche <B>9</B> angeordnet.
In der Fig. 4 ist eine Anordnung dar gestellt, bei der in tangentialer Richtung geschichtete Bleche<B>10</B> vorgesehen sind. Beider Anordnung gemäss der Fig. <B>5</B> sind zur Verkleinerung des magnetischen Widerstandes in radialer Richtung geschichtete Bleche <B>11</B> vorgesehen, über die noch eine aus einem unmagne- tischen Material bestehende Platte 12, z.
B. aus Mes- sing zur Erzielung eines zusätzlichen magnetischen Spaltes und einer Dämpferwicklung gelegt ist.<B>-</B> Die der Verminderung des magnetischen Wider standes dienenden Eisenteile werden zweckmässiger- weise nicht lose in den Polschuhkasten eingelegt, son dern durch Federn oder z. B. durch eine Holz- oder Plastikplatte, die den im Polschuhkasten verbleiben den Hohlraum ausfüllt, in seiner Lage festgehalten. gehalten.
Es kann zweckmässig sein, die Polschuhe unsym metrisch zur Mittelachse der Polschuhhaltevorrichtung anzuordnen. Die Wendepolkernlängsachse kann ent weder zur Polschuhlängsachse versetzt angeordnet sein oder einen Winkel mit dieser bilden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Wendepolanordnung an einer elektrischen Maschi ne, dadurch gekennzeichnet, dass der Wendepolkern an seinem dem Rotor zugekerten Ende eine in Rich tung des Rotors geschlossene, kastenförmige, aus einem unmagnetischen Material hergestellte Polschuh- haltevorrichtung aufweist, in die wenigstens ein ferro- magnetisches,als Polschuh wirkendes und zur Verän derung des magnetischen Luftspaltes des Wendepol- kernes dienendes Eisenstück einlegbar ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Wendepolanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die eingelegten Eisen stücke in ihrer Lage durch Federn oder Zwischen stücke aus umnagnetischen, insbesondere nichtmetal lischem Material festgehalten sind.2. Wendepolanordnung nach Patentanspruch oder Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse des eingelegten Polschuhes in tangentialer Richtung zur Wendepolkernlängsachse versetzt an geordnet ist. <B>3.</B> Wendepolanordnung nach Patentanspruch, Un teranspruch<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhlängsachse mit<B>d</B> er Achse des Wendepolker- nes einen Winkel bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB74436A DE1213907B (de) | 1963-11-28 | 1963-11-28 | Wendepolanordnung fuer elektrische Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH420353A true CH420353A (de) | 1966-09-15 |
Family
ID=6978250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1519864A CH420353A (de) | 1963-11-28 | 1964-11-25 | Wendepolanordnung an einer elektrischen Maschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT245099B (de) |
| CH (1) | CH420353A (de) |
| DE (1) | DE1213907B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0386287A1 (de) * | 1989-03-07 | 1990-09-12 | Siemens Aktiengesellschaft | Gleichstrommaschine mit Haupt- und Wendepolen |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE160392C (de) * | ||||
| DE180699C (de) * | ||||
| DE612435C (de) * | 1929-08-29 | 1935-04-24 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Daempfereinrichtung an Wendepolen von Gleichstrommaschinen |
-
1963
- 1963-11-28 DE DEB74436A patent/DE1213907B/de active Pending
-
1964
- 1964-11-06 AT AT942464A patent/AT245099B/de active
- 1964-11-25 CH CH1519864A patent/CH420353A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0386287A1 (de) * | 1989-03-07 | 1990-09-12 | Siemens Aktiengesellschaft | Gleichstrommaschine mit Haupt- und Wendepolen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT245099B (de) | 1966-02-10 |
| DE1213907B (de) | 1966-04-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69917557T2 (de) | Untersynchrone elektrische Reluktanzmaschine | |
| DE3710658A1 (de) | Elektronisch kommutierter, kollektorloser gleichstrommotor | |
| EP0545060B1 (de) | Elektrische Maschine mit einem permanentmagneterregten Läufer | |
| EP2639936A1 (de) | Elektrische Maschine mit permanent erregtem Läufer und zugehöriger permanent erregter Läufer | |
| DE102018206478A1 (de) | Elektrische Maschine mit veränderlichem magnetischem Fluss | |
| DE1948025A1 (de) | Einrichtung zur Fixierung der Wicklungsstaebe oder -spulen in den Nuten des Eisenkoerpers einer elektrischen Maschine und Vorrichtung zum Einbringen der Verschlussstuecke | |
| EP2019471A2 (de) | Transversalflussmaschine | |
| DE2657892C2 (de) | Gleichstrommaschine | |
| DE4027041A1 (de) | Elektrischer generator | |
| DE3321675C2 (de) | Elektrische Kommutatormaschine | |
| CH420353A (de) | Wendepolanordnung an einer elektrischen Maschine | |
| DE2605894C3 (de) | Gleichstrommaschine | |
| DE1173178B (de) | Permanenterregte elektrische Maschine mit einem Dauermagnetbloecke enthaltenden Laeufer | |
| CH670535A5 (de) | ||
| DE4413601A1 (de) | Modulbaustein | |
| DE1043488B (de) | Synchronmaschine mit Vollpollaeufer | |
| DE102015224544A1 (de) | Läuferanordnung für eine permanentmagneterregte elektrische Maschine | |
| DE3245033C2 (de) | Kollektorloser Gleichstrommotor | |
| DE950940C (de) | Rotor mit ausgepraegten Polen und abnehmbaren Polschuhen fuer dynamo-elektrische Maschinen | |
| DE2745516A1 (de) | Anordnung zur verminderung der ankerrueckwirkung in rotierenden elektrischen maschinen | |
| DE2745576A1 (de) | Maschinengehaeuse | |
| DE2208409A1 (de) | Elektrische maschine | |
| DE10318482B3 (de) | Vorrichtung zum Messen relativer Beschleunigungen | |
| DE2360845C3 (de) | Drehmagnetmeßwerk | |
| DE1151597B (de) | Polumschaltbare Synchronmaschine mit ausgepraegten Polen |