CH420353A - Wendepolanordnung an einer elektrischen Maschine - Google Patents

Wendepolanordnung an einer elektrischen Maschine

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CH420353A
CH420353A CH1519864A CH1519864A CH420353A CH 420353 A CH420353 A CH 420353A CH 1519864 A CH1519864 A CH 1519864A CH 1519864 A CH1519864 A CH 1519864A CH 420353 A CH420353 A CH 420353A
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CH
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pole
reversible
reversible pole
magnetic
pole arrangement
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Application number
CH1519864A
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English (en)
Inventor
Freyberg Karl
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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Publication of CH420353A publication Critical patent/CH420353A/de

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/08Salient poles
    • H02K1/10Commutating poles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


      Wendepolanordnung    an einer elektrischen Maschine         Bzi    grossen und mittleren Gleichstrommaschinen  ist es im allgemeinen erforderlich, zur Erzielung einer       funkenfreien        Kommutierung    beim Probelauf im Prüf  <B>feld</B> die Luftspalte der Wendepole zu verändern. Dies  geschieht meist durch Hinzufügen oder Wegnehmen  von zwischen dem     Wendepolkern    und dem     Stän-          derjoch    angeordneten Eisenblechen.  



  Hierzu ist es, bevor diese Arbeiten vorgenommen  werden können, erforderlich, die Schutzkappen auf der       Kollektorseite    und der Antriebsseite sowie die Bür  stenbrücke abzubauen und die Befestigungsschrauben  der Wendepole am     Ständerjoch    zu lösen. Durch diese  Arbeiten werden zwangsläufig die     Wendepolspule    mit  ihren Anschlussklemmen u. ihren Verbindungsleitun  gen zur Kompensationswicklung in radialer Rich  tung bewegt, so dass sich in den Anschluss- und Ver  bindungsleitungen Biegespannungen ergeben, die das  Verschieben der Pole sehr erschweren. Die Polspulen  mit ihren schweren Verbindungsschienen lassen sich  im übrigen nur mit sehr grossem Kraftaufwand in  Richtung der Maschinenachse verschieben.

   Vor allem  stimmt nach dem Lösen der     Befestigungssehrauben     der Wendepole am     Ständerjoch    und deren Wieder  anziehen die vorher genau eingestellte Polteilung, die  zur Erzielung einer guten     Kommutierung    genau einge  halten werden muss, nicht mehr. Die Wiederherstel  lung der genauen Teilung zwischen Haupt- und Wen  depolen erfordert besonders bei vielpoligen Maschi  nen einen sehr erheblichen Zeitaufwand.  



  Es ist die Aufgabe der Erfindung diesen erhebli  chen, kostenverursachenden Zeitaufwand zu vermei  den. Die Lösung der Aufgabe besteht gemäss der Er  findung darin, dass der     Wendepolkern    an seinem dem  Rotor zugekehrten Ende eine in Richtung des Ro  tors geschlossene, kastenförmige, aus einem     unmagne-          tischen,    Material hergestellte     Polschuhhaltevorrichtung       aufweist, in die wenigstens ein     ferromagnetisches,    als  Polschuh wirkendes und zur Veränderung des magne  tischen Luftspaltes des     Wendepolkernes    dienendes  Eisenstück     einlegbar    ist.  



  Bei der     Wendepolanordnung        gemüss    der Erfindung  ist zwischen dem     Wendepolkern    und dem     Ständer-          joch    keine     Blechzwischenlage    erforderlich. Das     Stän-          derjoch    und der     Wendepolkern    weisen dadurch nach  der Verschraubung eine sehr feste und sichere Ver  bindung auf und die einmal eingestellte Teilung zwi  schen Haupt- und Wendepolen kann sich daher nicht  verändern.  



  Die     kastenförinig    gestaltete     Polschuhhaltevorrich-          tung    kann<B>je</B> nach der Grösse des erforderlichen Luft  spaltes mehr oder weniger stark mit     Einsenstücken     oder Eisenblechen ausgefüllt werden, ohne dass die  Befestigungsschrauben zwischen den     Wendepolkernen     und dem     Ständerjoch    noch einmal gelöst werden  müssten.  



  Zwischen zwei Probeläufen im Prüffeld ist es ohne  grossen Zeitaufwand möglich, falls erforderlich, Ble  che aus der     Polschuhhaltevorrichtung    herauszuneh  men oder solche hinzuzufügen. Dabei ist es bei der  erfindungsgemässen     Polschuhanordnung    nur notwen  dig, die Verschalung auf der dem Kollektor abgewand  ten Seite zu entfernen, so dass der     grösste    Teil der  bei der bekannten Ausführung erforderlichen Arbeits  zeit für die Einstellung der     Kommutierung    entfällt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Wendepoleinrichtung     gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.  Die     Fig.   <B>1</B> zeigt einen Wendepol in bekannter Ausfüh  rung, während in den Figuren<B>2-5</B> eine     Wendepolanord-          nung        bzw.    Polschuhe gemäss der Erfindung dargestellt  sind.  



  Bei dem in     Fig.   <B>1</B> dargestellten Wendepol bekann  ter Art wird der Luftspalt zwischen dem Läufer<B>1</B>      und dem Polschuh 2 durch Wegnehmen oder durch  Einfügen von Eisenblechen<B>3</B> zwischen dem     Wende-          polkem    4 und dem     Magnetjoch   <B>5,</B> während der Er  probung im Prüffeld so lange verändert, bis eine ein  wandfreie     Kommutierung    erreicht ist.  



  Der in     Fig.    2 dargestellte Wendepol weist an seinem  dem Rotor zugewandten Ende eine mit Bohrungen  versehene Halterung der     Wendepolwicklung    dienen  den     Spulenträger   <B>6</B> auf. Auf diese     Spulenträger   <B>6</B> ist  die     kastenförmige        Polschuhhaltevorrichtung   <B>7</B> auf  geschraubt.  



  Die     Polschuhhaltevorrichtung   <B>7</B> besteht aus einem       unmagnetischen,    insbesondere nichtleitenden Material.  In manchen Fällen, z. B. bei elektrischen Maschinen,  deren Spannung oder Erregerfeld von einem schnell  arbeitenden Regler beeinflusst werden, kann es zur  Erzielung einer dämpfenden Wirkung von Feldände  rungen zweckmässig sein, die     Polschuhhaltevorrich-          tung    aus<B>-</B> einem leitenden Material herzustellen,  Die     Polschuhhaltevorrichtung    ist in Richtung auf  den Rotor hin geschlossen und kann<B>Z'.</B> B. aus einem       U-förmigen    Profilmaterial hergestellt sein.

   Die beiden  offenen Seiten der     Polschuhhaltevorrichtung    werden  nach Beendigung der Einstellarbeiten und nach Be  festigung des Polschuhes innerhalb der     Polschuhhalte-          vorrichtung    durch Seitenwände verschlossen.  



  In den Hohlraum der     Polschuhhaltevorrichtung     <B>7</B><U>kann</U> nach Bedarf zur Verkleinerung des magneti  schen Widerstandes ein magnetisches Material in einer  solchen Menge eingebracht werden, dass die     Korn-          mutierung    der Maschine einen optimalen Wert er  reicht. In der     Fig.    2 der Zeichnung ist in den Hohl  raum des Polschuhes ein fester- Eisenkörper zur Ver  minderung des magnetischen Widerstandes eingelegt.  In der     Fig.   <B>3</B> ist anstelle des massiven Eisenkörpers  eine Anzahl in radialer Richtung geschichteter Bleche  <B>9</B> angeordnet.

   In der     Fig.    4 ist eine Anordnung dar  gestellt, bei der in     tangentialer    Richtung geschichtete  Bleche<B>10</B> vorgesehen sind. Beider Anordnung gemäss  der     Fig.   <B>5</B> sind zur Verkleinerung des magnetischen  Widerstandes in radialer Richtung geschichtete Bleche  <B>11</B> vorgesehen, über die noch eine aus einem     unmagne-          tischen    Material bestehende Platte 12, z.

   B. aus Mes-    sing zur Erzielung eines zusätzlichen magnetischen  Spaltes und einer     Dämpferwicklung    gelegt ist.<B>-</B>  Die der Verminderung des magnetischen Wider  standes dienenden Eisenteile werden     zweckmässiger-          weise    nicht lose in den     Polschuhkasten    eingelegt, son  dern durch Federn oder z. B. durch eine Holz- oder  Plastikplatte, die den im     Polschuhkasten    verbleiben  den Hohlraum ausfüllt, in seiner Lage festgehalten.  gehalten.  



  Es kann zweckmässig sein, die Polschuhe unsym  metrisch zur Mittelachse der     Polschuhhaltevorrichtung     anzuordnen. Die     Wendepolkernlängsachse    kann ent  weder zur     Polschuhlängsachse    versetzt angeordnet  sein oder einen Winkel mit dieser bilden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Wendepolanordnung an einer elektrischen Maschi ne, dadurch gekennzeichnet, dass der Wendepolkern an seinem dem Rotor zugekerten Ende eine in Rich tung des Rotors geschlossene, kastenförmige, aus einem unmagnetischen Material hergestellte Polschuh- haltevorrichtung aufweist, in die wenigstens ein ferro- magnetisches,
    als Polschuh wirkendes und zur Verän derung des magnetischen Luftspaltes des Wendepol- kernes dienendes Eisenstück einlegbar ist. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Wendepolanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die eingelegten Eisen stücke in ihrer Lage durch Federn oder Zwischen stücke aus umnagnetischen, insbesondere nichtmetal lischem Material festgehalten sind.
    2. Wendepolanordnung nach Patentanspruch oder Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse des eingelegten Polschuhes in tangentialer Richtung zur Wendepolkernlängsachse versetzt an geordnet ist. <B>3.</B> Wendepolanordnung nach Patentanspruch, Un teranspruch<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhlängsachse mit<B>d</B> er Achse des Wendepolker- nes einen Winkel bildet.
CH1519864A 1963-11-28 1964-11-25 Wendepolanordnung an einer elektrischen Maschine CH420353A (de)

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DEB74436A DE1213907B (de) 1963-11-28 1963-11-28 Wendepolanordnung fuer elektrische Maschinen

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CH420353A true CH420353A (de) 1966-09-15

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0386287A1 (de) * 1989-03-07 1990-09-12 Siemens Aktiengesellschaft Gleichstrommaschine mit Haupt- und Wendepolen

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DE160392C (de) *
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DE612435C (de) * 1929-08-29 1935-04-24 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Daempfereinrichtung an Wendepolen von Gleichstrommaschinen

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DE1213907B (de) 1966-04-07

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