CH420564A - Lüfter für Lichtkuppeln - Google Patents

Lüfter für Lichtkuppeln

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Publication number
CH420564A
CH420564A CH1454663A CH1454663A CH420564A CH 420564 A CH420564 A CH 420564A CH 1454663 A CH1454663 A CH 1454663A CH 1454663 A CH1454663 A CH 1454663A CH 420564 A CH420564 A CH 420564A
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CH
Switzerland
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fan
air
tangential
dome
light
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Application number
CH1454663A
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Essmann Heinz
Original Assignee
Heinz Essmann Fa
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Description


  Lüfter für     Lichtkuppeln       Die Erfindung     betrifft    einen Lüfter für Lichtkup  peln.  



  Ventilatoren mit Luftschraube     zum    Absaugen  von Luft im     Lichtkuppelraum    sind an sich bekannt.       Dieser        Konstruktionen        weisen    aber den     Nachteil    auf,  dass der     Aufsetzkranz    entsprechend     vergrössert    wer  den muss, und dass die Luft unter der Lichtkuppel  lediglich abgesaugt wird, d. h. eine     Bespülung    mit  Raumluft ist nicht möglich, was aber     zwingend    wäre,  um eine     Kondensatbildung    an der Lichtkuppel zu  unterbinden.  



  Mitunter werden auch polumschaltbare Ventila  toren mit     Luftschraube    verwendet, mit denen Aus  senluft     in    die Lichtkuppel     gefördert    wird. Bei dieser  Arbeitsweise besteht erhöhte Gefahr der     Kondens-          wasserbildung,    wenn die Luftfeuchtigkeit der Aus  senluft     grösser    als die der Raumluft ist.

   Ausserdem  wird bei     Ausssentemperaturen,    die unterhalb der       Raumtemperaturen        liegen,    die     Lichtkuppel    abgekühlt,  so     dass        die        Kondenswasserbildung    in     verstärktem          Massec    auftritt.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist es, die Innenseite der  Lichtkuppel mit     Raumluft    zu bespülen, so dass die  Lichtkuppel selber auf Raumtemperatur aufgeheizt  wird. Nur so ist es möglich, die     Kondensatbildung    zu  verhindern.  



  Der     erfindungsgemässe    Lüfter für Lichtkuppeln  ist dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite  der Lichtkuppel wenigstens ein     Tangentiallüfter    so  angeordnet ist, dass die Luft des Innenraumes ange  saugt und entlang der     Lichtkuppelinnenfläche        geführt     ist.  



  Bei einer     vorteilhaften    Ausführungsform des Er  findungsgegenstandes kann der     Tangentiallüfter    an  jedem vorhandenen     Aufsetzkranz    angebracht wer  den.         Vorteilhaft    kann auch der     Tangentiallüfter    ver  stellbar angeordnet werden und ausserdem mit     einer     verstellbaren Langdüse ausgerüstet sein, so dass der  Luftstrom so ausgerichtet werden kann, dass er genau  an der     Innenseite    der Lichtkuppel     entlangstreicht.     Um eine vollkommene Belüftung der ganzen Kuppel  fläche zu erreichen, kann der Rotor des Lüfters     in     der erforderlichen Länge hergestellt werden.  



  Der     erläuterte        Tangentiallüfter    kann beispiels  weise mit einer Hohlwelle aus Kunststoff ausgerüstet  sein, deren Aussenseite mit unterbrochenen, gegen  die Laufrichtung schräg angeordneten Lamellen be  setzt ist, wobei als Antrieb ein stromsparender Klein  motor dienen kann. Die Luftleistung liegt beispiels  weise bei etwa 801 pro Sekunde, so     dass    die Luft in  einem     Kuppelraum    alle 3 bis 4 Sekunden vollkom  men erneuert     wird.     



  Durch diesen     ausserordentlich    schnellen Luftum  satz kann erreicht werden, dass die Innenseite der       Lichtkuppeln    trotz ihrer     verhältnismässig    hohen       Wärmedurchgangszahl    auf der Temperatur des In  nenraumes gehalten wird. Damit ist die     zweischalige     Konstruktion der     Lichtkuppeln    nicht mehr     zwingend,     ausserdem kann die Verwendung von aufwendigen       Aufstellvorrichtungen    entfallen, was gleichbedeutend  mit einer erheblichen Kosteneinsparung ist.  



  Man kann den     Tangentiallüfter    auch im     Aufsetz-          kranz,    also im wesentlichen unsichtbar, unterbringen  und muss dann entsprechende     Luftein-    und Luftaus  trittsschlitze anbringen.  



  Man kann aber auch beispielsweise eine form  schöne     Vertiefung        anbringen    und den     Tangentiallüf-          ter    in diese     Vertiefung        einsetzen.     



  Weitere     vorteilhafte    und zweckmässige     Merkmale     ergeben sich auch aus dem nachfolgenden Ausfüh  rungsbeispiel.      Auf der Zeichnung ist der     Aufsetzkranz    1 er  kennbar.  



  An dem     Aufsetzkranz    1 ist     im        inneren    Bereich  der     Tangentiallüfter    2 angeordnet. Es     ist    selbstver  ständlich, dass auch mehrere     Tangentiallüfter    unter  gebracht werden können.  



  Der     Tangentiallüfter    besteht aus einer Hohlwelle  3, beispielsweise aus Kunststoff gefertigt. An seiner       Mantelfläche    sind unterbrochene, gegen die     Lauf-          richtung    schräg     angeordnete    Lamellen     vorgesehen.     



  Diesen     Tangentiallüfter        kann    man in allen Rich  tungen einstellbar vorsehen.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist an  dem     Aufsetzkranz    1 eine     Einwölbung    vorgesehen, die  diesen     Tangentiallüfter    aufnehmen kann.  



  Der in der Abbildung gezeigte     Tangentiallüfter     könnte aber beispielsweise     auch.    zwischen die beiden,  den     Aufsetzkranz    bildenden Wände eingefügt werden.  Man     müsste    dann entsprechende Ansaugschlitze und       Luftabströmschlitze    vorsehen.  



  Selbstverständlich könnte man auch beispiels  weise die Innenwand des rahmenähnlichen     Anfsetz-          kranzes        einwölben    und hier den     erfindungsgemässen     Lüfter einfügen, so dass er weniger oder überhaupt  nicht sichtbar ist und sich formschön dem Rahmen  anpasst.  



  Der     Tangentiallüfter    kann durch ein     in    den       Lichtkuppel-Aufsetzkranz        eingebautes    Hygrometer    eingeschaltet werden, sobald die Luftfeuchtigkeit eine  vorher einzustellende Grösse erreicht hat; das Aus  schalten erfolgt,     sobald    die Luftfeuchtigkeit auf den       ursprünglichen    Wert zurückgegangen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lüfter für Lichtkuppeln, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite der Lichtkuppel wenigstens ein Tangentiallüfter (2) so angeordnet ist, dass die Luft des Innenraumes angesaugt und entlang der Lichtkuppelinnenfläche geführt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Lüfter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass dem vom Tangentiallüfter erzeugten Luftstrom wenigstens ein Luftaustrittsschlitz in der Lichtkuppel, vorzugsweise dem Lüfter gegenüberlie gend, zugeordnet ist. 2.
    Lüfter nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Taugen- tiallüfter im Aufsetzkranz angeordnet ist. 3. Lüfter nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass dem Tangentiallüfter ein das Ein- und Ausschalten steuerndes Hygrometer zugeordnet ist.
CH1454663A 1962-11-30 1963-11-27 Lüfter für Lichtkuppeln CH420564A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DEE0023944 1962-11-30

Publications (1)

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CH420564A true CH420564A (de) 1966-09-15

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ID=7071213

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CH1454663A CH420564A (de) 1962-11-30 1963-11-27 Lüfter für Lichtkuppeln

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LU (1) LU44914A1 (de)

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AT241093B (de) 1965-07-12
LU44914A1 (de) 1964-01-30

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