CH420727A - Einrichtung zum Entlüften des im Kühlsystem von flüssigkeitsgekühlten Brennkraftmaschinen vorgesehenen Ausgleichsbehälters - Google Patents

Einrichtung zum Entlüften des im Kühlsystem von flüssigkeitsgekühlten Brennkraftmaschinen vorgesehenen Ausgleichsbehälters

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CH420727A
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CH
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expansion tank
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CH591765A
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Dinger Hans Ing Dr
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Daimler Benz Ag
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P11/00Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F01P1/00 - F01P9/00
    • F01P11/02Liquid-coolant filling, overflow, venting, or draining devices
    • F01P11/029Expansion reservoirs

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description


      Einrichtung        zum    Entlüften des     im    Kühlsystem von flüssigkeitsgekühlten     Brennkraftmaschinen     vorgesehenen     Ausgleichsbehälters       Bei grösseren flüssigkeitsgekühlten Brennkraft  maschinen ist es bekannt, im     Kühlsystem    einen im  Nebenschluss     zum    Hauptkreislauf liegenden Aus  gleichsbehälter vorzusehen, durch den der statische  Druck im Kühlkreislauf bestimmt wird und der     dazu     dient, die Volumenvergrösserung zwischen dem vor  dem Betrieb kalten und dann während des Betriebes  warmen Kühlmittel auszugleichen.

   Zu diesem Zweck  wird der Ausgleichsbehälter, durch den der am  Hauptkreislauf angeschlossene     Kühlwassereinfüll-          stutzen    führt, nicht voll gefüllt. Beim Einfüllen des  kalten Kühlmittels wurde bisher der Wasserstand im  Ausgleichsbehälter z.

   B. durch ein Entlüftungsloch  im     Einfüllstutzen    bestimmt, das erheblich unterhalb  der oberen Abschlusswand des Ausgleichsbehälters  vorgesehen war, so dass ein freier, mit Luft erfüllter  Ausgleichsraum oberhalb des Wasserspiegels ver  blieb.     Beim        Erwärmen    des Kühlkreislaufes wird da  bei die vorhandene Luft im Ausgleichsraum um das  Ausdehnungsvolumen des Kühlwassers     komprimiert,     wobei der     maximale        Druck    durch ein in der oberen  Abschlusswand eingebautes     überdruckventil    gehal  ten wird.

   Nun wird beim öffnen des     Einfüllstutzens     zum Zwecke der Kontrolle des Kühlwasserstandes,  was in bestimmten Abständen geschehen muss, durch  die     möglichwerdende    Entspannung der im Aus  gleichsraum komprimierten Luft Wasser aus dem       Einfüllstutzen    ausgeworfen, und zwar entspricht die  ausgeworfene Menge etwa der     Volumenvergrösse-          rung    des     Kühlwassers    durch seine Erwärmung. Diese       Volumenvergrösserung    ist jedoch sehr beträchtlich,  da es sich bei der ausgeworfenen Wassermenge um  einige Liter Wasser, die zusätzlich zu der verdampf  ten Wassermenge jeweils ersetzt werden muss, han  delt.

   Es sind auch Anlagen bekannt, bei denen am  Ausgleichsbehälter     Wasserstandskontakte        installiert       sind, und zwar ein oberer     Vorwarnkontakt    und ein  weiter     untenliegender        Motorabstellkontakt.    Sinkt nun  der Kühlwasserstand im Ausgleichsbehälter unter  den unteren Kontakt, so wird der Motor automatisch  abgestellt, weil bei diesem     Kühlwasserniveau    bereits  Wärmeschäden am Motor auftreten     würden.    Die In  stallation von     Vorwarnkontakten    birgt jedoch die  Gefahr des     Nichtfunktionierens    derselben in sich.

    Ausserdem ist man bei Motoren, deren Kühlsystem       einschliesslich    des Ausgleichsbehälters nicht über  oder nur wenig über der oberen Motorbegrenzung  liegt, d. h. bei Motoren mit gedrängter räumlicher  Bauweise, wo der Ausgleichsbehälter     einfach    nicht  über den Motor gesetzt werden kann, wie dies bei  Motoren für kleinere Schiffe oder Fahrzeuge mit be  schränktem Einbauraum der Fall ist, gezwungen, das  Kühlsystem in bezug auf die Kühlwassermenge  knapp auszulegen, so dass bei langen, ununterbro  chenen Fahrten mit hoher Leistung es überhaupt not  wendig wird, den dabei auftretenden     Kühlwasserver-          lust    zu ersetzen.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, den  übelstand in Form des grossen     Kühlwasserverlustes     beim öffnen des     Einfüllstutzenverschlusses    mit ein  fachen Mitteln zu beheben.  



  Zur Lösung der Aufgabe wird gemäss der Erfin  dung vorgeschlagen, im oberen Teil des Ausgleichs  behälters eine U-förmige Entlüftungsleitung     anzuord-          nen,    deren einer Schenkel nahe unter der oberen  Abschlusswand des     Augleichsbehälters    mündet und  deren anderer     Schenkel    am oberen Teil     des,        Einfüll-          stutzens    angeschlossen ist, während in dem die bei  den Schenkel verbindenden Mittelteil eine beim Ein  füllen des     Kühlmittels    den Flüssigkeitsspiegel im  Ausgleichsbehälter bestimmende Bohrung vorgese  hen ist.

        Durch die vorgeschlagene Massnahme wird er  reicht, dass beim Öffnen des Verschlusses des     Kühl-          wassereinfüllstutzens    zum     Nachfüllen    von     Kühlwas-          ser    oder zum Kontrollieren des Wasserstandes im       Ausgleichsbehälter    nur eine sehr geringe Menge  Kühlwasser     mitausgeworfen    wird, und zwar nur die  kleine Menge Kühlwasser, die in der U-förmigen,  einen engen Querschnitt     aufweisenden        Entlüftungs-          leitung    vorhanden war.  



  Die     Wirkungsweise    der Erfindung ist in der nach  folgenden Zeichnungsbeschreibung     näher    erläutert.  



  In der Zeichnung     ist    ein     Ausführungsbeispiel    der       Erfindung    dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 den oberen Teil eines Ausgleichsbehälters  mit dem     Einfüllstutzen    in der bisher bekannten Bau  weise und       Fig.    2 im Gegensatz zur     Fig.    1 die     erfindungsge-          mässe        Ausführung.     



  Beim     Einfüllen    des Kühlwassers bei kaltem  Motor wurde gemäss der     Fig.    1 solange     Kühlwasser     durch ein     Einfüllstutzen    11     eingefüllt,    bis im Aus  gleichsbehälter 12 ein Wasserstand     W1,    bestimmt  durch das     Entlüftungsloch    13, erreicht war. Durch  die Erwärmung des Kühlwassers dehnt sich dieses  aus, so dass sich in     betriebswarmem    Zustand ein  Wasserstand     Wi    einstellt.

   Wird nun der     Einfüllstut-          zenverschluss    14     geöffnet,    so wird durch die im Aus  gleichsraum     A1    komprimierte Luft, die sich nun ent  spannen kann, praktisch die gesamte     Wassermenge          Ml    durch das     Entlüftungsloch    13 herausgeworfen,  was einen zu grossen     Kühlwasserverlust    bedeutet.  



  Dieser Nachteil wird durch die erfindungsgemässe       Einrichtung    nach der     Fig.    2 vermieden. Hier     ist    im  oberen Bereich des Ausgleichsbehälters 22 eine  U     förmigo        Entlüftungsleitung    25     angeordnet,

      deren  einer     Schenkel    25'     nahe        unter    der oberen     Abschluss-          wand        des        Ausgleichsbehälters        mündet    und deren  anderer Schenkel 25" am oberen Teil des     Einfüll-          stutzens    21 angeschlossen ist, und zwar unterhalb der  oberen Abdichtung 28 bzw. zwischen dieser und den       unteren;

          Abdichtungen    29.     In        deal    die     beidem,    Schen  kel 25' und 25"     verbindenden    Mittelteil 25"' ist eine  Bohrung 26 vorgesehen, die beim     Einfüllen    des kal  ten     Kühlwassers    den Wasserstand     W2    bestimmt;  denn sobald beim Einfüllen der Wasserspiegel von  unten her die Bohrung 26 erreicht, findet keine Ent-         lüftung    des Ausgleichsraumes A, durch die     Bohrung     26 mehr statt, d. h. die im Raum     A2    vorhandene Luft  ist gegenüber der Aussenluft abgeschlossen.

   Der  Kühlwasserstand ist durch die Marke 27 im     Einfüll-          stutzen    21 festgelegt. Bei     Erwärmung    des Kühlwas  sers dehnt     sichadieses    unter Zusammenpressung der  im Ausgleichsraum     A2    vorhandenen Luft aus und       erreicht        schliesslich    den     Wasserstand        W2'    (auch     in     der     Entlüftungsleitung    25).

   Beim     Öffnen    des     Einfüll-          stutzenverschlusses    24 kann sich die im Ausgleichs  raum A,     komprimierte    Luft über die obere,     offene          Mündung        des        Schenkels    25' der     Entlüftungsleitung     25     entspannen    und reisst beim     Durcheilen    der Lei  tung 25 lediglich die darin enthaltene, sehr     kleine          Kühlwassermenge        M2    nach aussen hin mit.

   Ein  Überdruckventil 30 an der oberen     Abschlusswand     des Ausgleichsbehälters 22 hält einen bestimmten       Überdruck    im Ausgleichsraum     A2    konstant.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Entlüften des im Nebenschluss zum Hauptkreislauf von flüssigkeitsgekühlten Brenn- kraftmaschinen liegenden Ausgleichsbehälters über den am Hauptkreislauf angeschlossenen und im oberen Bereich mit dem Ausgleichsbehälter in Ver bindung stehenden Kühlmitteleinfüllstutzen nach der freien Aussenluft hin, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Teil des Ausgleichsbehälters (22) eine U-förmige Entlüftungsleitung (25) angeordnet ist, deren einer Schenkel (25')
    nahe unter dem oberen Abschlusswand des Ausgleichsbehälters (22) mündet und deren anderer Schenkel (25") am oberen, Teil des Einfüllstutzens (21) angeschlossen ist, während in dem die beiden Schenkel (25' und 25") verbindenden, Mittelteil (25 "') eine beim Einfüllen des Kühlmittels den Flüssigkeitsspiegel (W2)
    im Ausgleichsbehälter (22) bestimmende Bohrung (26) vorgesehen ist. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das obere Ende des Schenkels (25") der Entlüftungsleitung (25) unmittelbar unter halb der oberen Abdichtung bzw. zwischen der oberen (28) und den unteren Abdichtungen (29) für den Einfüllstutzenverschluss (24) am Einfüllstutzen (21) angeschlossen ist.
CH591765A 1964-05-22 1965-04-28 Einrichtung zum Entlüften des im Kühlsystem von flüssigkeitsgekühlten Brennkraftmaschinen vorgesehenen Ausgleichsbehälters CH420727A (de)

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DED44495A DE1254908B (de) 1964-05-22 1964-05-22 Einrichtung zum Entlueften des im Kuehlsystem von fluessigkeitsgekuehlten Brennkraftmaschinen vorgesehenen Ausgleichsbehaelters

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CH591765A CH420727A (de) 1964-05-22 1965-04-28 Einrichtung zum Entlüften des im Kühlsystem von flüssigkeitsgekühlten Brennkraftmaschinen vorgesehenen Ausgleichsbehälters

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