CH420862A - Druckflüssigkeitsanlage - Google Patents

Druckflüssigkeitsanlage

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CH420862A
CH420862A CH1169463A CH1169463A CH420862A CH 420862 A CH420862 A CH 420862A CH 1169463 A CH1169463 A CH 1169463A CH 1169463 A CH1169463 A CH 1169463A CH 420862 A CH420862 A CH 420862A
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hydraulic fluid
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piston
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CH1169463A
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Guido Johannes
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Guido Johannes
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B1/00Installations or systems with accumulators; Supply reservoir or sump assemblies
    • F15B1/02Installations or systems with accumulators
    • F15B1/027Installations or systems with accumulators having accumulator charging devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/02Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical

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Description


      Druckflüssigkeitsanlage       Die Erfindung betrifft eine     Druckflüssigkeitsan-          lage    für den hydraulischen     Vorschubantrieb    einer  Bearbeitungseinheit, mit     einer    von einem     stetig    um  laufenden Antriebsmittel her über eine Kupplung     an-          treibbaren,    Druckflüssigkeit aus einem     Sammelbehäl-          ter    anzusaugenden und über einen Druckspeicher zur  Verbrauchsstelle liefernden Förderpumpe,

   wobei die  Kupplung über einen auf einen höchstzulässigen     För-          derdruck    der Pumpe ansprechenden und in einem Zy  linder verschiebbaren Arbeitskolben und dessen Kol  benstange entgegen der     Kraft    einer den Kolben in       Eindrückrichtung    der Kupplung vorspannenden Fe  der selbsttätig ausgerückt wird.  



  Bei der serienmässigen Herstellung von Industrie  erzeugnissen ist es längst üblich, den Zusammenbau  an sogenannten Montagebändern oder Montagestra  ssen vorzunehmen, entlang denen die Werkstücke in  entsprechenden Arbeitstakten von Arbeitsstelle zu  Arbeitsstelle verschoben werden. Die     mechanische     und insbesondere zerspanende Bearbeitung der einzel  nen Werkstücke erfolgte dagegen noch in gesonderten  Fertigungsabteilungen, z. B. in der     Fräserei,        Dreherei,          Hoblerei,        Bohrerei    und dergleichen, was mit entspre  chenden Transportwegen für das Werkstück verbun  den war.

   In jüngerer Zeit ist man nun dazu überge  gangen, auch die Bearbeitung und insbesondere die  zerspanende Bearbeitung der Serienteile im     Arbeits-          taktverfahren    unmittelbar aufeinanderfolgend vorzu  nehmen. Hierzu bedient man sich vorzugsweise soge  nannter     Fertigungs-    oder Transferstrassen, entlang de  nen die Bearbeitungsmaschinen, vor allem Werkzeug  maschinen, gegebenenfalls beiderseits so angeordnet  sind, wie es für die aufeinanderfolgende Fertigstellung  des Werkstückes am geeignetsten ist.

   Durch die damit  erzielte Reduzierung des Transportweges der Werk  stücke und     Einsparung    an     Einspannzeiten    für die je  Fertigungsstrasse nur einmal einzuspannenden Werk-    stücke ergibt sich eine beträchtliche Beschleunigung  und Rationalisierung der Fertigung.  



  Nachteilig ist bei den heute bekannten Fertigungs  strassen jedoch noch, dass die zum Antrieb der einzel  nen Bearbeitungseinheiten benötigten Schalt- und An  triebsgeräte verhältnismässig kompliziert, umfangreich  und teuer ausfallen und im Bereich der dicht aufein  anderfolgenden Bearbeitungseinheiten meist einen er  heblichen zusätzlichen Platz in Anspruch nehmen.  Bei einer bekannten Ausführung einer Fertigungs  strasse hat, man das Unterbringungsproblem der  Schalt- und Antriebsgeräte so zu lösen gesucht, dass  man für die Bearbeitungseinheiten der ganzen Strasse  eine elektrische Schaltzentrale und eine hydraulische  Antriebszentrale. vorgesehen und diese beiden Zentralen  mit den verschiedenen Bearbeitungseinheiten durch  Kabel und Schläuche verbunden hat.

   Es liegt auf der  Hand, dass eine solche Steuerung der einzelnen Bear  beitungseinheiten schon     durch    die Notwendigkeit der  Verlegung vieler Kabel- und Schlauchverbindungen  unübersichtlich und kompliziert ausfällt.  



  Ein anderer bekannter Vorschlag geht dahin, je  der Bearbeitungseinheit eine gesonderte Druckflüssig  keitsanlage zuzuordnen, welche auf der der Ferti  gungsstrasse abgelegenen Seite der Bearbeitungsein  heit hinter dieser aufgestellt und mit ihr über eine  Anzahl Schläuche verbunden ist. Wenn eine solche  Anordnung auch einfacher und damit z. B. bei Stö  rungen übersichtlicher als eine zugleich mit den mei  sten Bearbeitungseinheiten verbundene Antriebszen  trale ist, so ergibt sich damit doch ein erheblicher  Platzbedarf, weil jede     Druckflüssigkeitsanlage    annä  hernd genau so viel Platz wie die Bearbeitungseinheit  selbst beansprucht.

   Eine heute übliche Druckflüssig  keitsanlage umfasst nämlich mindestens einen verhält  nismässig grossen Sammelbehälter mit einer entspre  chend grossen Flüssigkeitsmenge und eine Förder-      pumpe, die die     Druckflüssigkeit    aus diesem ansaugt  und durch die genannten Schläuche den verschiedenen  Vorschubzylindern zuführt, von denen anderseits die  Flüssigkeit über andere Schläuche in den     Sammelbe-          hälter    des Antriebsgerätes     zurückfliesst.    Damit nicht  für jede Bearbeitungseinheit und für jedes Bearbei  tungsprogramm eine gesonderte Konstruktion der       Druckmittelversorgung        erforderlich    wird,

       sind    die       Druckflüssigkeitsanlagen    so ausgelegt,     dass    sie alle  einen gewissen     maximalen    Druckflüssigkeitsbedarf  decken können. Dies bedingt,     dass    im Normalbetrieb  stets ein mehr oder weniger grosser Anteil des Druck  mittels über einen entsprechenden     Kurzschlusskreis-          lauf    unmittelbar auf die Saugseite der Pumpe     bzw.    in  den Sammelbehälter zurückgeleitet werden     muss,    wo  bei die Druckflüssigkeit erfahrungsgemäss beträchtlich  erwärmt wird.

   Ist nun die Flüssigkeitsmenge nicht  genügend gross bemessen, so ist die Erwärmung zu  gross und bewirkt an den Bearbeitungseinheiten Mate  rialausdehnungen, die deren genaue Arbeit     beeinträch-          tigen.     



  Man     behilft    sich heute damit,     dass    man in den  einzelnen Druckflüssigkeitsanlagen entweder sehr  grosse Flüssigkeitsvolumen vorsieht, in denen sich der  örtliche Temperaturanstieg nicht hinderlich auswir  ken kann, oder     dass    man für     kleinere    Flüssigkeits  kreisläufe besondere     Flüssigkeitskühler        vorsieht.     Beide Massnahmen bedingen jedoch einen entspre  chenden Platzbedarf, der eine gedrängtere Bauweise  der     heute    bekannten     hydraulischen    Antriebsgeräte  ausschliesst.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den  letztgenannten Mangel zu vermeiden und die zur Ver  sorgung der     einzelnen        hydraulischen        Antriebe;    der  Bearbeitungseinheiten benötigten     Druckflüssigkeits-          anlagen    ohne die Gefahr einer     Überhitzung    der       Druckflüssigkeit    und ohne Beeinträchtigung ihrer Be  triebssicherheit wesentlich zu verkleinern.  



  Die gestellte Aufgabe ist     erfindungsgemäss    da  durch gelöst,     dass    der Arbeitskolben der     eingangs    ge  nannten     Druckflüssigkeitsanlage    über seine Kolben  stange mit dem ausrückbaren Kupplungsteil unlösbar  verbunden und vom Flüssigkeitsdruck     mittelbar    über  einen auf den     Flüssigkeitsdruck        ansprechen..     den Druckmessschieber und     einen    von diesem her       umsteuerbaren    Steuerschieber beaufschlagt ist.  



  Bei so ausgebildeten Druckflüssigkeitsanlagen hat  sich überraschend gezeigt,     dass    selbst bei einer mini  mal berechneten     Flüssigkeitsmenge    und bei Verzicht  auf     jegliche    Flüssigkeitskühlung keine so hohen Flüs  sigkeitstemperaturen entstehen,     dass    dadurch die ge  naue Arbeit der     Bearbeitungseinheit    beeinträchtigt  werden     könnte.    Es ist somit erstmals mit einfachen  Mitteln ermöglicht, auch die Druckflüssigkeitsanlagen  an Fertigungsstrassen auf einen Bruchteil ihrer bishe  rigen Abmessungen zu verkleinern.

   Dabei ist bei  Einschaltung eines Druckmessschiebers jederzeit eine  praktisch     schlagartige    Ein- und Auskupplung gewähr  leistet, so     dass    ein ungünstiger Verschleiss durch ein  Aufeinanderschleifen der Kupplungsteile auch nach    langer Betriebsdauer der Anlage nicht befürchtet zu  werden braucht. Dabei wird die schnelle Kupplungs  betätigung noch     begünstigt,    wenn der Steuerschieber  nach einer     vorteilhaften    Ausgestaltung der Erfindung  frei von Federkräften und ausschliesslich     hydraulisch     gesteuert ist.  



  Der erzielte gedrängte Aufbau der Druckflüssig  keitsanlage macht es     sogar    möglich, die Anlage ge  mäss der erfindungsgemässen Verwendung als an der       Bearbeitungseinheit    der     Fertigungsstrasse    unmittelbar  angeordnete Baueinheit auszubilden. Dies bedeutet  eine     beim    Bau von Fertigungsstrassen bisher nicht für  erreichbar gehaltene     Platzersparnis,    weil jegliches ge  sondertes Aufstellen von Druckflüssigkeitsanlagen  entfällt.

   Gleichermassen betroffen ist von dieser Mass  nahme auch die vereinfachte Abänderung der Anord  nung von Bearbeitungseinheiten, weil nunmehr keine  Rücksicht mehr auf die bisherigen, gesondert zu  handhabenden Druckflüssigkeitsanlagen     genommen     zu werden braucht.  



  Bei einer speziellen Ausführungsform der Druck  flüssigkeitsanlage, die insbesondere für Mörtelpum  pen und     ähnliche    Pumpen bestimmt ist, bei denen mit  einer Verstopfung des Leitungssystems oder mit ähn  lichen Störungen gerechnet werden     muss,    wirkt die  Kolbenstange eines Arbeitskolbens mit ihrem freien  Ende mit dem einen Schenkel eines Winkelhebels zu  sammen, dessen anderer Schenkel mit einer     mit        dem     ausrückbaren Kupplungsteil verbundenen Schiebe  muffe gekuppelt ist.

   Die in ihre     Ausrüclcstellung    vor  gespannte Kupplung kann dann über den     Winkelhebel     in ihre     Einrückstellung    entgegen der Federkraft einge  kuppelt werden, wonach die Schiebemuffe durch eine  Rastvorrichtung in ihrer Einrückstellung gehalten  bleibt.

   Wird der höchstzulässige Förderdruck der  Pumpe überschritten, dann gelangt die aus dem Zylin  der entsprechend herausbewegte Kolbenstange gegen  den freien Schenkel des Winkelhebels und schwenkt  diesen     im    Sinn der Ausrastung der Schiebemuffe bis  zum Ausrücken der Kupplung, die nunmehr durch die  Kraft der Kupplungsfeder in ihrer Ausrückstellung  verbleibt und lediglich von Hand wieder eingerückt  werden     kann.    Es handelt sich bei dieser Konstruktion  also um eine Sicherheitseinrichtung, durch welche die  Pumpe zur Vermeidung von Überbeanspruchungen  und entsprechenden Schäden der ganzen Anlage still  gesetzt wird und welche noch so mit einer üblichen  Fernbetätigung der Kupplung kombiniert ist,

       dass     nach ihrem Ansprechen auch die Fernbedienung un  terbrochen und somit auch von dieser Seite her keine  selbsttätige Einschaltung der Pumpe mehr möglich  ist.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise  veranschaulicht; es zeigen:       Fig.    1 die erfindungsgemässe     Druckflüssigkeitsan-          lage    in einer     Schemadarstellung,          Fig.    2 eine Ausschnittdarstellung derselben An  lage, jedoch mit anderen Stellungen ihrer Einzelteile,       Fig.    3 eine konstruktive Ausführungsform der  Förderpumpe und der zu deren Steuerung dienenden      hydraulischen Schaltvorrichtung in einem axial zur  Antriebswelle der Pumpe und zugleich axial zu ver  schiedenen Teilen der Schaltvorrichtung geführten  Längsschnitt.  



  Die in den     Fig.    1 und 2 schematisch dargestellte       Druckflüssigkeitsanlage    weist eine Förderpumpe 1  auf, die ein flüssiges Druckmittel, z. B. Öl, aus einem  Sammelbehälter 2 über ein eintrittsseitiges Filter 3  ansaugt und in eine z. B. zum Arbeitszylinder einer  hydraulischen     Vorschubsteuerung    führende Druck  leitung 4 fördert. Von dieser (nicht dargestellten)       Vorschubsteuerung    führt eine Rückleitung 5 in den  Sammelbehälter 2 zurück. An die Druckleitung 4 ist  ausserdem noch je ein Druckspeicher 6 und ein ein  stellbares Sicherheitsventil 7 angeschlossen, das über  eine weitere Rückleitung 8 mit dem Sammelbehälter  2 verbunden ist.

   Der Öffnungsdruck des Sicherheits  ventils 7 kann in üblicher Weise mittels einer Einstell  schraube 9 eingestellt werden.  



  Die Antriebswelle 10 der Pumpe 1 trägt     antriebs-          seitig    den einen Kupplungsteil 11 einer Kegelschei  benkupplung, deren anderer Kupplungsteil 12 von  einem Elektromotor 13 her rotierend     antreibbar    und  ausserdem über einen in einem Zylinder 14 verschieb  bar gelagerten Arbeitskolben 15 entgegen der Kraft  einer Kupplungsfeder 16     auskuppelbar    ist.  



  An die Druckleitung 4 sind weiterhin zwei Lei  tungen 17 und 17a angeschlossen, die jeweils zum  einen Ende bzw. zum Mittelbereich eines     Druckmess-          zylinders    18 führen. In diesem ist ein     Druckmessschie-          ber    19 längsverschiebbar, der durch eine Druckfeder  20 in die dargestellte untere Endstellung vorgespannt  ist. Anderseits ist die Druckfeder 20 an einem am  freien Ende einer Einstellschraube 21 gehaltenen  Federteller 22 abgestützt.

   Der     Druckmessschieber   <B>1.9</B>  ist etwas länger als die halbe Länge des     Druckmesszy-          linders    18 und weist drei Scheibenkolben 23, 24 und  25 auf, die zwischen sich zwei etwa gleich grosse  Ringräume 26 und 27 frei lassen. Ausserdem befindet  sich der gemäss     Fig.    1 unterste Scheibenkolben 23  etwas oberhalb des dortigen     Schieberendes,    so dass  dort auch noch ein dritter, kleinerer Raum 28 ver  bleibt, in den die Zweigleitung 17 einmündet. Der  gemäss     Fig.    1 obere Ringraum 27 steht ständig mit  der Zweigleitung 17a und ausserdem mit einer weite  ren Leitung 17b in Verbindung, die in den mittleren  Bereich eines Steuerzylinders 29 einmündet.  



  Im Steuerzylinder 29 ist ein Steuerschieber 30  längsverschiebbar, der zwischen zwei Scheibenkolben  31 und 32 einen Ringraum 33 frei lässt. Dabei be  finden sich die beiden Scheibenkolben 31 und 32 je  weils noch etwas vor den äusseren Enden des Steuer  schiebers 30, so dass im Steuerzylinder 29 auch bei  derseits des Schiebers stets noch Räume 34 und 35  frei bleiben, deren Grösse entsprechend der Schieber  stellung veränderlich ist. Die beiden Räume 34 und  35 stehen über je eine weitere Leitung 36 und 37 mit  dem unteren bzw. oberen Mittelbereich des Druck  messzylinders 18 in Verbindung.

   Ausserdem gehen  vom unteren, bei der dargestellten Stellung des         Druckmessschiebers    19 den     Ringraum    26 aufnehmen  den Teil des     Druckmesszylinders    18 und von dessen  oberem Ende noch     Zweigleitungen    38 und 39 aus,  die in die Rückleitung 8 einmünden.     überdies    sind  auch     an    den     Steuerzylinder    29 zwei weitere     Leitungen     40 und 41     angeschlossen,    von denen die Leitung 40  von einer     mittleren    Stelle und die Leitung 41 von  einer etwas darüber gelegenen     Stelle    ausgeht.

   Wie aus       Fig.    1 hervorgeht,     ist    die Leitung 40     mit    dem Zylin  der 14 und die Leitung 41 als weitere     Zweigleitung     mit der Rückleitung 8 verbunden.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Lage des     Druck-          messschiebers    19 und des Steuerschiebers 30 ist der  Zylinder 14 über die Leitung 40, den Ringraum 33  im Steuerzylinder 29 und die Leitung 41 mit der  Rückleitung 8 verbunden, während die Druckleitung  4 ausser mit dem Verbraucher mit dem gemäss     Fig.    1  untersten Raum 28 des     Druckmesszylinders    18 und  ausserdem über die Zweigleitung 17a und den Ring  raum 27 im     Druckmesszylinder    18 mit der Leitung  17b in Verbindung steht.

   Der Druck des im Ring  raum 27 befindlichen Drucköles gleicht sich zwischen  den beiden Scheibenkolben 24 und 25 des     Druckmess-          schiebers    19 aus und kann somit auf den Schieber  keine Wirkung ausüben. Ausserdem befindet sich  gemäss     Fig.    1 im Steuerzylinder 29 vor der     Ausmün-          dungsstelle    der Leitung 17b gerade der Scheibenkol  ben 31 des Steuerschiebers 30, so dass auch hier durch  das Drucköl kein Steuervorgang ausgelöst werden  kann.

   Es kann     lediglich    das im Raum 28     unter    dem  Scheibenkolben 23 des     Druckmessschiebers    19 befind  liche Drucköl an diesem Schieber entgegen der Kraft  der Druckfeder 20 wirken. Die Kegelscheibenkupp  lung ist eingekuppelt, da der Zylinder 14 in der  beschriebenen Weise mit dem Sammelbehälter 2 in  Verbindung steht.  



  Ergibt sich durch die Arbeit der Pumpe 1 bei  spielsweise in dem Augenblick, wo ein hydraulischer       Vorschubvorgang    gerade beendet ist, ein Druckan  stieg des in der Druckleitung 4 und im Druckspeicher  6 befindlichen Druckmittels, so wird nach überwin  den der     Vorspannung    der Druckfeder 20 der     Druck-          messschieber    19 durch das an der Unterseite des  Scheibenkolbens 23 wirksame Druckmittel gemäss       Fig.    1 angehoben, bis er schliesslich die in     Fig.    2 dar  gestellte Lage einnimmt,

   bei der die Leitung 36 über  den Ringraum 26 und die Zweigleitung 38 an die  Rückleitung 8 und die Leitung 37 über den Ringraum  27 und die Zweigleitung 17a an die Druckleitung 4  angeschlossen ist. Dies hat zur Folge, dass sich der  Steuerschieber 30 schlagartig aus der in     Fig.    1 darge  stellten in die in     Fig.    2 dargestellte Lage (nach unten)  verschiebt, in der die nach wie vor mit der Drucklei  tung 8 verbundene Leitung 17b nunmehr über den  Ringraum 33 und die Leitung 40 mit dem Zylinder  14 verbunden und die Leitung 41 durch den Schei  benkolben 32 des Steuerschiebers 30 verdeckt ist.

   Die  Folge davon ist eine entsprechende schnelle Verschie  bung des Arbeitskolbens 15 im Sinn einer Auskupp-           lung    der Kegelscheibenkupplung und einer entspre  chenden Stillsetzung der Pumpe 1.  



  Erst,     wenn    etwa durch einen neuen Bedarf an  Druckflüssigkeit der Druck im Druckspeicher 6 und  in der Druckleitung 4 derart sinken sollte, dass auch  der     Druckmessschieber    19 wieder in seine in     Fig.    1  dargestellte (untere) Ausgangslage zurückkehrt, wird  der Raum 35 im     Steuerzylinder    29 erneut über die  Leitung 37 und den Federraum des     Druckmesszylin-          ders    18 sowie die Zweigleitung 39 mit der Rücklei  tung 8 und der Raum 34 des Steuerzylinders 29 er  neut über die Leitung 36, den Ringraum 27 und die  Zweigleitung 17a mit der Druckleitung 4 verbunden,

    woraufhin der Steuerschieber 30 schlagartig in die in       Fig.    1 dargestellte Lage zurückkehrt.  



  Diese aufeinanderfolgenden Ein- und     Auskupp-          lungen    der Pumpe 1 erfolgen mit der beschriebenen       Schaltvorrichtung        ausserordentlich    zuverlässig, wobei  der Ausschaltdruck und der Einschaltdruck von der       Vorspannung    und     Charakteristik    der Druckfeder 20  abhängen. Es liegt auf der Hand, dass diese Drücke  durch     ein    entsprechendes Verstellen der Einstell  schraube 21 und     gewünschtenfalls    durch einen ent  sprechenden Austausch der Druckfeder 20 in allen  praktisch benötigten Bereichen verändert werden  können.  



  Bei der in     Fig.    3 dargestellten konstruktiven Aus  führung der beschriebenen     Druckflüssigkeitsanlage    ist  die Pumpe 1 als     Zahnradpumpe    ausgebildet, deren       Antriebswelle    10 in der Pumpe längsverschiebbar an  geordnet ist und an ihrem     antriebsseitigen    Ende den  einen     Kupplungsteil    11 der     Kegelscheibenkupplung     trägt, deren anderer     Kupplungsteil    12 durch eine am  Gehäuse der Pumpe 1 konzentrisch zur     Antriebswelle     10     verdrehbar        gelagerte        Riemenscheibe    gebildet wird.

    Die     Riemenscheibe    12     ist    in nicht besonders darge  stellter Weise von dem in     Fig.1        dargestellten    Elek  tromotor 13 her     antreibbar.     



  Die Antriebswelle 10 trägt an ihrem dem Kupp  lungsteil 11 gegenüberliegenden Ende einen Feder  teller 42, an dem einerseits ein Satz Tellerfedern 43  ständig im Sinn der Einkupplung der Kegelscheiben  kupplung angreift. An der anderen Seite des Feder  tellers 42 schliesst über ein die Drehung der Antriebs  welle 10 zulassendes     Drucklager    44 der Arbeitskol  ben 15 an, der im Zylinder 14 längsverschiebbar ge  lagert ist. Dieser Zylinder steht über die     in    dieser  Darstellung nicht besonders gezeigte Leitung 40 (ver  gleiche     Fig.    1) mit dem Steuerzylinder 29 in Verbin  dung, in dem der Steuerschieber 30 verschiebbar ist.

    Überdies steht der Steuerzylinder 29 in der aus     Fig.    1  hervorgehenden Weise mit dem     Druckmesszylinder    18  in Verbindung, der einerseits des     Druckmessschiebers     19 über eine     Bohrung    45 des Gehäuses 46 der Steuer  vorrichtung mit der in     Fig.    1 dargestellten Zweiglei  tung 17 in Verbindung steht. An seiner anderen Seite  ist der     Druckmessschieber    19 über einen Stössel 47 an  einem Ende eines doppelarmigen Schwinghebels 48  abgestützt, der ebenfalls am Gehäuse 46 gelagert ist.  Am anderen Ende des Schwinghebels greift die    Druckfeder 20 an, die sich an der anderen Seite des  Schwinghebels an dem mit der Einstellschraube 21  verbundenen Federteller 22 abstützt.  



  Die Wirkungsweise der in     Fig.    3 dargestellten  konstruktiven Ausführung ist in Verbindung mit der  an Hand der Schemadarstellung gemäss     Fig.    1 be  schriebenen Arbeit der     Druckflüssigkeitsanlage    ohne  weiteres verständlich. Überdies zeigt die konstruktive  Ausführung gemäss     Fig.    3, dass die Steuervorrichtung  auf einem verhältnismässig kleinen Raum zusammen  gefasst werden kann, wodurch sich die Möglichkeit  ergibt, die ganze     Druckflüssigkeitsanlage    zu einer im  Verhältnis zur Grösse einer Bearbeitungseinheit klei  nen Baueinheit zusammenzufassen.

   Eine solche Bau  einheit, die lediglich noch Verbindungskanäle zu den       Vorschuborganen    der Bearbeitungseinheit und eine  Antriebsverbindung zu einem Elektromotor benötigt,  kann sodann ohne weiteres unmittelbar an der Bear  beitungseinheit leicht austauschbar angeordnet wer  den, wobei insbesondere lästige Schlauchverbindun  gen zwischen der     Druckflüssigkeitsanlage    und der  Bearbeitungseinheit wegfallen.  



  Mit der beschriebenen Arbeitsweise der erfin  dungsgemässen     Druckflüssigkeitsanlage    ist schliesslich  noch der weitere Vorteil verbunden, dass durch den       Wegfall    einer Überströmung zuviel geförder  ter Druckflüssigkeit auch keine Blasenbildung mehr  zu befürchten ist, die bei den heute üblichen     Anlagen     an der Niederdruckseite leicht vorkommt und die  richtige Arbeit der Anlage - und damit auch der       Vorschubvorrichtungen    der     Bearbeitungseinheiten      in Frage stellen kann.  



  Die Erfindung ist nicht an alle     Einzelheiten    des  beschriebenen Ausführungsbeispiels gebunden. Schon  die Schemadarstellung und das konstruktive Ausfüh  rungsbeispiel lassen konstruktive     Abwandlungsmög-          lichkeiten    erkennen, durch welche das Wesen der  vorliegenden Erfindung nicht berührt wird. Es ist  auch die Anwendung der beschriebenen Anlage nicht  etwa an die genannten Bearbeitungseinheiten gebun  den, sondern lässt sich mit Vorteil auch auf andere  übliche Werkzeugmaschinen, Pressen und dergleichen  sowie auf     alle    Arten hydraulischer Vorschübe über  tragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH i Druckflüssigkeitsanlage für hydraulischen Vor schubantrieb einer Bearbeitungseinheit, mit einer von einem stetig umlaufenden Antriebsmittel her über eine Kupplung antreibbaren, Druckflüssigkeit aus einem Sammelbehälter ansaugenden und über einen Druckspeicher zur Verbrauchsstelle liefernden För- derpumpe,
    wobei die Kupplung über einen auf einen höchstzulässigen Förderdruck der Pumpe ansprechen den und in. einem Zylinder verschiebbaren Arbeits kolben und dessen Kolbensmange entgegen der Kraft einer den Kolben in Einrüekrichtung der Kupplung vorspannenden Feder selbsttätig ausgerückt wird, da durch gekennzeichnet, dass der Arbeitskolben (15) über seine Kolbenstange mit dem ausrückbaren Kupplungs- teil (12)
    unlöslich verbunden und vom Flüssigkeits- druck mittelbar über einen auf den Flüssigkeitsdruck ansprechenden Druckmessschieber (19) und einen von diesem her umsteuerbaren Steuerschieber (30) beauf- schlagt ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Druckflüssigkeitsanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der minimale und der maximale Förderdruck durch eine Einstellschraube (21) einstellbar ist, an der eine den Druckmessschieber (19) in seine Einkupplungsstellung vorspannende Druckfeder (20) abgestützt ist. 2. Druckflüssigkeitsanlage nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber (30) frei von Federkräften und ausschliesslich hydraulisch gesteuert ist.
    PATENTANSPRUCH 1I Verwendung der Druckflüssigkeitsanlage nach Patentanspruch I in Fertigungsstrassen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anlage als an der Bearbei tungseinheit der Fertigungsstrasse unmittelbar ange ordnete Baueinheit ausgebildet ist. UNTERANSPRUCH 3. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Baueinheit an der Bearbei tungseinheit leicht lösbar angeordnet ist.
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