CH420873A - Elektromotorischer Fahrantrieb bei einem Flurfördergerät - Google Patents
Elektromotorischer Fahrantrieb bei einem FlurfördergerätInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F9/00—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
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- B66F9/07572—Propulsion arrangements
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Description
Elektromotorischer Fahrantrieb bei einem Flurfördergerät Flurfördergeräte mit batterieelektrischem An trieb, insbesondere Hubwagen und Stapler für den innerbetrieblichen Transport von Gütern, sind bisher mit einer Widerstands@Stufenschaltung versehen, um aine stufenweise Regelung vom Stillstand bis zur grössten Fahrgeschwindigkeit zu erreichen.
Jeder übergang von Stufe zu Stufe bewirkt ein ruckartiges Beschleunigendes Fahrzeuges. Insbesondere bei Stap- lern mit .grosser Hubhöhe bringt das ruckartige Fah ren Schwierigkeiten und Unfallgefahren mit sich. Besonders schwierig ist das Anfahren, weil hierbei verschieden grosse Rollwiderstände auftreten, die durch Bodenunebenheiten: entstehen und die auch bei beladenem oder unbeladenem Fahrzeug verschie den sind.
Aus Gründen der Herstellungskosten eines Flur fördengerätes ist ;es nicht möglich, die Widerstands- Stufen:schaltung :
derart weitgehend zu unterteilen, .um genügend kleine Stufensprünge zu erhalten. Ausser dem ist ider Übergang vom Stillstand zur ersten, Fahr- stufe nicht ruckfrei :auszulegen, weil Aden in (der Praxis ,auftretenden verschieden grossen Rollwiderständen nur ein einziges;
begrenztes Motordrehmoment gegen übersteht, welches durch den dem Motor vorgeschal teten Widerstand der ersten Fahrstufe (Einschalt- stufe) bestimmt ist. Ausserdem ist der Nachteil vor-. handen, dass die Regelung über vorgeschaltete Wi derstände, infolge der Umsetzung in. Wärme erheb liche Energieverluste zur Folge- hat.
Um die erwähnten Nachteile zu und um ausserdem noch an Herstellungskosten zu sparen, wird bei id'em in Rede stehenden elektromotorischen Fahr antrieb von Flu:
rfördergeräten vorgeschlagen, dass das Drehmoment eines. ohne Vorschaltwiderstand arbei tenden Elektromotors durch eine mechanische Rei- bungskupplung auf das Fahrgetriebe Übertragen wird, wobei beim Kuppeln mindestens eine der beiden Kupp- lungshälften über einen zu ihr parallel liegenden Druckring @el@astsah gegen die andere Kupplungshälfte gedrückt wird.
Durch die elastische Einschaltung der Kupplung ergibt sich noch oder Vorteil, dass jeweils, insbesondere 'bei stillstehendem Fahrzeug, das volle Motordreh moment zur Verfügung steht.
In oder Zeichnung ist als .Ausführungsbeispiel der Fahrantrieb an einem Stapler schematisch dargestellt. Kupplungsteile sind dabei in einem senkrechten Schnitt gezeichnet.
Im Fahrgestell 1 ist :das Fahrgetriebe 2 für min- destens ein angetriebenes Rad 3 angeordnet. Mit der anzutreibenlden Getriebewelle 4 ist .im gezeichneten Beispiel die eine scheibenartige Kupplungshälfte 5 fest verbunden.
Auf ider Welle 6 ides Antriebselektro- motors 7 ist die andere scheibenartiige Kupplungs hälfte 8 drehschlüssig, aber .axial verschiebbar ange ordnet. Eine oder beide Kupplungshälften können mit einem Relbbelag 9 versehen sein.
Durch geeignete, in ider Zeichnung nicht dargestellte Mittel, beispielsweise durch Haltefedern, ist idafür .gesorgt, @dass die ver schiebbare Kupplungshälfte 8 nicht idurch ihr Eigen gewicht @in Berührung mit :der Kupplungshälfte 5 gelangt.
Es sei aber hier erwähnt, idass die Einrichtung auch so getroffen sein :kann, idass sich ibieide Kupp- lungshälften in ,ganz leichter Berührung ;befinden.
Im gezeichneten Beispiel ist =auf der Nabe der Kupplungsscheibe 8 ein Ring 10 axial verschiebbar angeordnet, und zwischen diesem :Ring und der Kupplungsscheibe 8 ist eine Anzahl .von DMckschrau- benfedern 11 .angeordnet.
Bei stillstehendem Fahrzeug wird der Elektro- motor 7 eingeschaltet, so dass das volle Drehmoment sofort .zur Verfügung steht. Durch :
allmähliches Zu- sammemdrüeken der beiden Kupplungshälften, 5, 8 durch Ausübung eines Druckes auf den Druck- oder Betätigungsring 10 wind über idie zwischengeschalte- ten elastischen. Mittel 11 ein absolut ruhiges und ruckfreies Anfahren erreicht. Es treten <RTI
ID="0002.0018"> keine Anfahr- stösse auf, das Fahrgetriebe wind geschont und Strom spitzen wenden von der Antriebsbatterie ferngehalten.
Die Verschiebung .des Druckringes 10 erfolgt ,durch geeignete Mittel, vorzugsweise mechanischer Art. Als Beispiel ist in der Zeichnung ein bei 12 drehbar gelagerter Handhebel 1,3 in Winkelform <B>g</B>e strichelt dargestellt.
Das untere Ende des vorzugs- weise @gabelfönmIg ausgebildeten Handhebels 13 isst mit Rollen 14 versehen, ,die ,auf Odem Druckring 10 aufruhen. .Ein kleiner, in Richtung des eingezeichne ten Pfeiles auf den Handhebel 13 ausgeübter Druck genügt,
um die Kupplung elastisch zu schliessen. Das mechanische Betätigungselement, beispielsweise ein Hand- oder Fusshebel, kann eine übersetzung darstel len, so dass das Schliessen der Kupplung und Idas An fahren des Fahrzouges sehr feinfühlig erfolgen kann.
Während der Fahrt bleibt ider Druck .auf das mecha- nische Betätigungselement :aufrechterhalten. Der Handhebel 13 könnte in Fahrstellung feststellbar sein. Geschwindigkeitsregelungen können durch Verrrvin:- derungdes auf Aden Hebel 13 ausgeübten Druckes er folgen, wobei ein Schleifen der Kupplung eintritt.
Auch bei einer solchen Gesehwiüdigkeitsregelung wenden ruckweise Geschwindigkeitsänderungen ver mieden.
Mit einer Kupplungshälfte, vorzugsweise der Kupplungshälfte 5, kann eine Bremse verbunden sein, durch welche leim Entkuppeln das Fahrtzeug selbsttä- tig abgebremst wird.
Zur Betätigung #der Bremse :kann auch in bekannter Weise ein Bremspedal oder die Fahrzeugdeichsel (dienen. Der Kupplungsweg, d.
h. der Abstand zwischen den beiden Kupplungsscheiben 5, 8 ist in der Zeich nung verhältnismässig gross dargestellt, in der Praxis .genügt ein Abstand, der nur den Bruchkeil eines Millimeters beträgt.
Um auch bei sofortigem, ruckartigem Durch drücken des Handhebels 13 :einen langsamen, vorbe- stimmten Ablauf des zu errei- chen, ist Odem Druckring 10 oder seinem Betätigungs- gestänge 13, 14 ein in der Zeichnung nicht dargestell- ter Dämpfungskolben zugeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektromotorischer Fahrantrieb bei einem Flur- fördergerät, dadurch gekennzeichnet, @dass das Dreh- momenteines ohne Vorschaltwiderstand iarbeitenden Elektromotors, durch eine mechanische Reibungs kupplung :auf das .Fahrgetriebe übertragen, wird, wo bei beim Kuppeln, mindestens eine der beiden Kupp- lungshälften über einen :zu :ihr parallel liegenden Druckring (10),elastisch gegen die :andere Kupplungs- hälfte (5) gedrückt wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Fahrantrieb nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, (dass der Druckring <B>(10)</B> durch ihm zugeordnete .Mittel ibew:egbar ist. 2. Fahrantrieb nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, @dass Odem Druck ring (10) oder seinem Betätigungsgestänge (13, 14) ein,Dämpfungskolhen,zugeordnet ist.3. Fahrantrieb nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, @dass (der Druckring 10) auf der Motor welle (6) oder der Nabe :der Kupplungshälfte <B>(</B>8) ver schiebbar ;ist und @dass Druckfedern,(11) zwischen Aden Druckring und der Kupplungshälfte angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW0032202 | 1962-05-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH420873A true CH420873A (de) | 1966-09-15 |
Family
ID=7599964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH491263A CH420873A (de) | 1962-05-04 | 1963-04-19 | Elektromotorischer Fahrantrieb bei einem Flurfördergerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH420873A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2231207A1 (de) * | 1971-07-02 | 1973-03-01 | Klaue Hermann | Elektromotorenantrieb, insbesondere fuer kraftfahrzeuge |
-
1963
- 1963-04-19 CH CH491263A patent/CH420873A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2231207A1 (de) * | 1971-07-02 | 1973-03-01 | Klaue Hermann | Elektromotorenantrieb, insbesondere fuer kraftfahrzeuge |
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