CH420882A - Vorrichtung zum Schutze gegen Parkierungsschäden an eng nebeneinander abgestellten Automobilen - Google Patents
Vorrichtung zum Schutze gegen Parkierungsschäden an eng nebeneinander abgestellten AutomobilenInfo
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Description
Vorrichtung zum Schutze gegen Parkierungsschäden an eng nebeneinander. abgestellten Automobilen Beim Parkieren von Automobilen auf Parkplät zen sind die meistens sehr eng nebeneinander stehen den Fahrzeuge naturgemäss Beschädigungen ausge setzt, die insbesondere beim Öffnen der Türen ent stehen können. Dies zu verhindern, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Schutze gegen die Parkierungsschäden an eng nebeneinander abgestellten Automobilen. Sie ist ge kennzeichnet durch wenigstens eine am Fahrzeug auf hängbare Stossfangleiste, die wenigstens fahrzeugsei- tig mit Schutzpolstern versehen ist und nach Ab nahme zwecks bequemer Unterbringung im Koffer raum des Fahrzeuges auf kleinen Raum zusammen klapp- oder schiebbar ist.
Nach dem Abstellen des Fahrzeuges kann nöti genfalls auf einer oder auf beiden Fahrzeugseiten eine solche Schutzvorrichtung angebracht werden, die vor dem Wiederbesteigen des Wagens ohne nennens werte Zeitverluste leicht und rasch entfernbar und z. B. bequem im Kofferraum unterbringbar ist.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Aus führungsformen des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ansicht der ersten Ausführungsform der Schutzvorrichtung, für den Nichtgebrauch zu sammengelegt, Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung, Fig. 3 eine Ansicht der Vorrichtung mit teil weise ausgeklappten Schutzleistenteilen, Fig. 4 die Vorrichtung an einem Automobil an gebracht, Fig. 5 eine zweite Ausführungsform der Vor richtung in der Draufsicht und Fig. 6 eine Variante eines Details,
Fig. 7 eine Stirnansicht des in Fig. 6 darge- stellen Details.
Die in Fig. 1 bis 4 der Zeichnung dargestellte Schutzvorrichtung weist eine z. B. aus Holz oder Kunststoff bestehende Schutzleiste auf, die aus drei durch Bolzen 2 gelenkig miteinander verbundenen Teilen 1, 1' und 1" besteht. Die beiden äusseren, ausklappbaren Teile 1' und 1" sind an ihren von den Gelenkbolzen 2 durchsetzten Enden mit je einer Platte 3 beschlagen.
Diese Platten sind mit je einem ausladenden Anschlaglappen 3' versehen, durch wel che die Ausklappbewegung der Leistenteile 1' und 1" nach einem Schwenkweg von je 180 Winkel graden begrenzt und dadurch die Stossfangleiste in ihrer Strecklage gesichert wird, wie dies in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet ist. Der eine äussere Lei stenteil 1', der sich auf der dem Fahrzeug zugekehr ten Seite der Mittelleiste 1 befindet, ist an beiden Enden auf der dem Fahrzeug zugekehrten Seite je mit einem Schutzpolster z. B. aus weichem Schaum stoff, Gummi oder Filz versehen.
Der ausklappbare Leistenteil<B>l",</B> der sich auf der dem Fahrzeug ab gewendeten Seite der Mittelleiste 1 befindet, trägt an seinem freien Ende auf seiner dem Fahrzeug zuge kehrten Seite ebenfalls ein Schutzpolster 4; desglei chen ist auch die Mittelleiste 1 an ihrem mit dem fahrzeugseitigen Leistenteil 1' verbundenen Ende auf der dem Fahrzeug zugekehrten Seite mit einem Schutzpolster 4 versehen. Nahe den beiden Enden der Mittelleiste 1 ist je ein flexibles Aufhängeorgan 5 befestigt, dessen andere Enden mit einer federnden Klammer 6 bekannter Art verbunden sind. An einem der äusseren Leistenteile 1' oder 1", im dar gestellten Fall ist es der Teil 1', ist eine Befesti gungslasche 7 aus Leder oder Kunststoff angebracht.
an die nach dem Einklappen der äusseren Leisten- teile 1' und 1" und nach erfolgtem Herumwickeln der Aufhängeorgane 5 um die zusammengeklappten Leistenteile die Klammer 6, angeklemmt werden kann (Fig. 1), womit die Vorrichtung verschnürt sowie ge gen Ausklappen gesichert ist und in diesem Zustand bequem im Kofferraum des Fahrzeuges verstaut wer den kann.
Für den Gebrauch kann die beschriebene Vorrich tung mit wenigen Handgriffen in die aus. Fig. 2 und 3 ersichtliche Stellung gebracht und nach Ausklap pen der äusseren Leistenteile 1' und 1" mittels der Aufhänger 5 und der Klammer 6 an der Wasser ablaufrinne des Fahrzeugdaches aufgehängt werden.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 5 besteht die Stossfangleiste aus mehreren Rohrstücken <I>la,</I> 1b, 1c und 1d, von denen die beiden äusseren 1 a und 1 d sowie eines der inneren Rohrstücke 1 b je mit einem Polsterring 4a, beispielsweise aus ela stischem Schaumstoff, Gummi oder Filz, bewehrt sind.
Im Bereiche der Stossfugen 1e sind die einzel nen Rohrstücke koaxial aneinander geführt, und zwar mittels an den einen Enden der Rohrstücke ange brachter Zapfen<B>l f,</B> die in entsprechende Ausdre- hungen 1g an den anderen Enden der benachbar ten Rohre formschlüssig eingreifen.
Am äusseren Ende des Rohrstückes la ist das eine Ende einer Leine 8 verankert, welche die Stoss fangleiste axial durchsetzt und mit dem anderen Ende an einer im Inneren des Rohrstückes 1d angeordne ten Zugfeder 9 befestigt ist. Am anderen Ende die ser Zugfeder greift ein weiteres Leinenstück<B>10</B> an, welches, eine Abschlussplatte 11 durchsetzend, aus der Stossfangleiste heraustritt und in einem beispiels weise aus einer kleinen Holzkugel bestehenden Griff stück 12 endigt. Die Platte 11 ist mit einer zylindri schen Durchbrechung 13 versehen,
die in einen ver engten Schlitz 14 übergeht. Das Leinenstück 10 weist an geeigneter Stelle eine Verdickung 15 auf, die beispielsweise durch einen eingeknüpften Knoten ge- bildet sein kann.
Der Durchmesser dieser Verdickung 15 ist so gewählt, dass sie die runde Öffnung 13 der Abschlussplatte 11 passieren, nicht aber durch den verengten Schlitz 14 hindurchtreten kann, welch letzterer in der Breite so gehalten ist, dass er ledig lich dem Leinenstück 10 ungehindertere Durchlass gewährt.
Im übrigen ist die Verdickung 15 derart an der Leine 10 angeordnet, dass die Zugfeder 9 unter Spannung steht, wenn die Verdickung, wie in Fig. 5 dargestellt, auf der Aussenseite der Abdeckplatte 11 anliegt.
Durch die gespannte Zugfeder 9 werden auch die im Inneren der Stossfangleiste liegenden Leinen 8 und 10 unter Spannung gehalten und dadurch auch die einzelnen Rohrstücke la bis 1d kraftschlüs sig und an den Stossstellen 1e durch die Zapfen verbindungen 1f und 1g auch formschlüssig zusam mengehalten.
Mit 5a sind die Aufhängeleinen der Stossfangleiste bezeichnet, die an den dieser abgekehrten Enden an einem zu einem Haken 16 gebogenen dünnen Metall- blechstück befestigt sind. Mit diesem dünnwandigen Haken kann die Stossfangleiste zweckmässig an einer etwas heruntergelassenen Fensterscheibe des Fahr zeuges aufgehängt werden.
Der dünne Haken 16 er möglicht es, das Fenster nach dem Aufstecken des Hakens wieder hochzukurbeln bzw. zu schliessen, so dass der Haken 16 an der Fensterscheibe gesichert bleibt und die Stossfangvorrichtung gegen Diebstahl gesichert ist. Um eire leichtes Entwenden der Vorrich tung zu verhüten, ist es zweckmässig, für die Auf hängeleinen 5a z. S. Metallschnüre oder Litzen zu verwenden.
Bei Nichtgebrauch der Vorrichtung lassen sich die einzelnen Rohrstücke la bis 1d nach Lösen der Arretiervorrichtung 13- bis 15 bei entspanntem Zugorgan 8 bis 10 leicht auseinandernehmen und nebeneinanderlegen bzw. zickzackförmig zusammen falten und auf kleinem Raum unterbringen.
Statt die einzelnen Rohrstücke stirnseitig aneinan- derzusetzen und durch Federdruck zusammenzuhal ten, wäre es auch möglich, die Rohrstücke teleskop- artig ausziehbar bzw. zusammenschiebbar auszubil den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Schutze gegen Parkierungsschä- den an eng. nebeneinander abgestellten Automobilen, gekennzeichnet durch wenigstens eine am Fahrzeug aufhängbare Stossfangleiste, die wenigstens fahrzeug- seitig mit Schutzpolstern (4) versehen ist und nach Abnahme zwecks:bequemer Unterbringung im Kof ferraum des Fahrzeuges auf kleinen Raum zusam- menklapp- oder schiebbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Pabentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Befestigung der Stossfangleiste (1, 1' und 1") am Fahrzeug eine Klammer (6) und einerseits an dieser und anderseits an der Stossfang leiste verankerte flexible Aufhängeorgane (5) dienen. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stossfangleiste aus wenigstens zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen be steht, die durch Anschläge (3, 3') in der ausgeklapp ten Stellung arretierbar sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an einem Teil (1) der Stossfang leiste ein Mittel (7) zum Arretieren des Aufhänge organs (6) vorgesehen ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge zeichnet, dass die Stossfangleiste durch ein teleskop- artig ausziehbares bzw. zusammenschiebbares Rohr gebildet ist. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stossfangleiste aus mehreren Rohrstücken (la, 1b, 1c und 1d) besteht, von denen wenigstens die äusseren beiden (la und 1d) je mit einem Polsterring (4a) bewehrt sind, und dass die einzelnen Rohrstücke durch eine in der Achsenrich- tung wirkende Federkraft zusammengehalten werden. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Rohrstücke (la bis 1d) im Bereiche ihrer Stossfugen (1e) koaxial aneinander geführt sind. 7. Vorrichtung nach Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Rohr stücke (la bis l d) formschlüssig ineinandergreifen. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Rohrstücke (la bis 1d) durch ein federndes Zugorgan (8, 9 und 10) zusammengehalten sind. 9.Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan durch Leinen stücke (8 und 10) mit eingebauter Zugfeder (9) ge bildet ist. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, d'ass das Zugorgan (8) mit seinem einen Ende an dem einen äusseren Rohrstück (1 a) verankert ist und dass das Zugorgan am Ende des anderen äusseren Rohrstückes (1d) im gespannten Zustand zur lösbaren Befestigung eingerichtet ist. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan im Bereiche seines. der Verankerung abgekehrten Endes mit einer Ver dickung (15) versehen ist. 12.Vorrichtung nach Unteransprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende des der Verankerung gegenüberliegenden Rohrstückes (1d) stirnseitig eine vom Zugorgan durchsetzte Ab schlussplatte (11) angeordnet ist, die mit einer öff- nung (13) für den Durchlass der genannten Ver dickung (15) versehen ist, welche Öffnung (13) in einen verengten Schlitz (14) übergeht, der lediglich dem Zugorgan (10), nicht aber auch der genannten Verdickung (15) Durchlass gewährt. 13.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die der Stossfangleiste abgekehr ten Enden der Aufhänger (5a) an einem zu einem Haken (16) gebogenen Blechstück befestigt sind.
Priority Applications (1)
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| CH420882A true CH420882A (de) | 1966-09-15 |
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| CH (1) | CH420882A (de) |
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1964
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