CH421016A - Spulentransport- und -reinigungsvorrichtung mit einem Spulenabstreifer zum Entfernen des Restgarnes von leeren Spulen - Google Patents

Spulentransport- und -reinigungsvorrichtung mit einem Spulenabstreifer zum Entfernen des Restgarnes von leeren Spulen

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CH421016A
CH421016A CH314964A CH314964A CH421016A CH 421016 A CH421016 A CH 421016A CH 314964 A CH314964 A CH 314964A CH 314964 A CH314964 A CH 314964A CH 421016 A CH421016 A CH 421016A
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CH
Switzerland
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bobbin
container
plate
bobbins
coil
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Application number
CH314964A
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English (en)
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Joseph Cullen James
Albert Depuy Francis
Earl Morton Robert
Willy Niederer Kurt
Original Assignee
Leesona Corp
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Description


  



     Spulentransport-und-reinigungsvorrichtung    mit einem Spulenabstreifer zum Entfernen des   Restgarnes    von leeren Spulen
Die vorliegend, e Erfindung betrifft eine   Spulen-      transport-und-reinigungsvorrichtung    mit einem Spulenabstreifer zum Entfernen des   Rsstgarnes von lee-      ren Spulen, bevor diese wieder    mit neuem Garn bewickelt werden.



   Die   erfindungsgemässe Vorriohtuntg ist gekenn-    zeichnet durch einen Behälter für die Aufnahme mindestens einer leeren. Spule, Fördermittel zur Entfernung einer leeren Spule aus dem Behälter und Aufnahmemittel, welche diese Spule vom Fördermittel übernehmen und sie zum   Spulenabstreifsr    führen können.



   Die Erfindung betrifft auch eine bevorzugte Verwendung der beschriebenen Vorrichtung, nämlich an einem Webstuhl mit einem   Spulenwechselmeobanis-    mus zur Anlieferung neuer Spulen an das Weberschiffchen und zum Ausstossen leerer Spulen aus eemselben.



   Anhand der nachstehenden Figuren ist die Er  findung    im folgenden an einem Ausführungsbeispiel näher. erläutert.



   Fig,   1    zeigt einen Aufriss   einer erfindungagssmäss    ausgebildeten   Spulentransport-und-reinigungsvor-    richtung, die an einer Scite eines Webstuhles angeordnet ist und einen Spulenabstreifer aufweist.



   Fig. 2 ist ein leicht vergrösserter Grundriss der Vorrichtung nach Fig.   1    mit Einzelheiten des Pulenabstreifers, wobei der Spulenaufnahmeteril sich in aufnehmender Stellung befindet.



   Fig. 3 zeigt eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, wobei sich jedoch der Spulenaufnahmeteil in ent  gegengesetzter Stellung befindet.   



   Fig. 4 stellt eine detaillierte Seitenansicht des untern Teils des Fördermittelaufbaus dar.



     Fdg.    5 und 6   sine der    Fig. 4 ähnliche   Darstellun-    gen, in denen sich jeoch einige Teile in ihren   entgegengesetzten Stellungen'befiaden.   



   Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht des oberen Teils des   Fördermittslaufbatus. und der Spulenauf-      nahmemittel, wobei eine Spule während ihrer Auf-      wärtsbewagonfg dargestellt    ist.



   Fig. 8 zeigt eine der Fig. 7 ähnliche Ansicht, wobei die Spule jedoch in   AufnahmestcUunig wäh-    rend ihrer Abwnrtsbewegung dargestellt ist, und
Fig. 9 stellt einen Schnitt längs der Geraden IX-IX in Fig.   1    dar.



   Im wesentlichen weist die gezeichnete Spulen  transport-und-reinigungsvorrichtung ein Spulenför-    dermittel, eine Behälter- oder Speicherienheit zur Aufnahme einer anzahl leerer Spulen und Mittel auf,   die    mit dem Fördermittel so zusammen arbeiten, dass die Spulen einzeln, nackeinander aus der Spei  cbereinheit entfernt werden,'um. an einen zugehöri-    gen Abstreifer angeliefert zu werden. Vorzugsweise sind Druchmesser-messmittel vorhanden, um die   Menge. des Restgarnes    auf jeder Spule abzutasten, so dal in dem Fall, wo eine übermässig grosse menge Garn   zurückblieb,    die Spule vom Abstreifer weggeführt werden kann. Auf diese   Waise wird der    Abstreifer   nicht unnötig überlastet.

   Ein weiterer Vor-    teil eengibt sich aws der Tatsache, dass die Anliefergeschwindigkeit der leeren Spulen an den. Spulenabstreifer durch das Auswechseln von Zahnrädern   eingestellt worden    kann.



   Bei den heute gebräuchlichen Webstühlen wird   das Scbussgarn    ab Spulen geliefert, die in Weberschiffchen gehalten sind. Nachdem das Garn jeder  Spule   lim    wesentlichen abgewickelt ist, tritt automatisch ein Spulenwechschmechanismus in Aktion, um   die leere Spule. auszustossen    und durch aine volle zu ersetzen, so dass der Webstuhl ohne Unterbrechung durch das Einfüllen einer Ersatzspule, die aus einem geeigneten Magazin kommt,   weiterweben    kann.

   Der    Spulenwechselmeohanismus des Webstuhls arbeitet    so, dass   eane    neue Spule   in das Weberschiffchen    hinunter gezwungen wird, wenn sich   nais    letztere am Beschickungsende seines Weges befindet, wodurch die leere Spule hinausgedrückt und nach unten, durch eine Öffnung im Unterteil des   Weberschiffohens aus-    geworfen wird, wonach sie vom Restgarn befreit    werden muss. Bai automatischen Webstuhlen werden      Fühler eingesetzt, um die Garnmenge    auf der Spule bei jedem zweiten Schlag abzutasten.

   Wenn   c {las       Nutzgam auf der Spule im wesentlichen aufgebraucht    ist, greift der Fühler in die Spule ein, um den Vorgang des Spulenwechsels   einzulaiten und den Wech-    selmechanimus in   Betnieb    zu setzen, damit eine neue Spule an das Weberschiffchen abgegeben wind, wenn es sich am anderen Ende seiner Bahn befindet.



  Um den Fehler zu vermeiden, dass das Garn ausläuft, bevor eine neue Spule in das   Weberschiffchen    eingelegt   wird, wird das Auswechseln. gewöhnlich vorge-      nommen,    wenn sich   noch edn. kleiner Garnrest    auf der verbrauchten Spule befindet.



   Es s ist offensichtlich, dass die leeren Spulemn, falls sie, mit   einem Garnrest    aus dem   Weberschiffchen    ausgestossen werden, nicht sofort wieder bewickelt werden können, da das Garn vom Anfang bis zum    Ende'aus einem Stück bestehen muss, um Webfehler    zu vermeiden. Es ist daher nötig, Mittel vorzusehen, die vorzugsweise automatisch. arbeiten, um dieses Restgarn von den Spulen abzustreifen. Eine   Einrich-       tung zur Erreichung dieses Zieles ist bekannt. Bei dieser bekannten Einrichtung wird die freizuma-    chende Spule vom   Weberschiffchen    direkt an ; den Abstreifer angeliefert.

   Eine solche Anondnung die für   Einfachschiiffchen-Webstühle geeignet    ist, ergibt bei der Anwendung an Webstühlen mit mehreren Schiffchen gewisse Schwienigkeiten. Zum beispiel kann es bei einem Webstuhl mit mehreren Weberschiffchen auftreten, dass die in den verschiedenen Weberschiffchen befindlichen Spulen sich ungefähr   gteichzeiitig    entleert haben. Somit kpnnten in einem    kurzen Zeitraum mehrere Anlieferungen nötig wer-    den. Wenn diese mehreren Spulen dirket zum Ab   streifer geführt würden, könnte es eintreten, dass    der Abstreifer überlastet würde, da derselbe nur eine Spule auf einmal behandeln kann.

   Es ist daher    leicht. ersichtlich, dass. die vortiegende Erfindung spe-    ziell bei Webstühlen von Vorteil ist, die mit mehreren   Weberschiffchen    arbeiten und einen automatischen    Spulenabstreifer aufweisen, wobai jedoch offensicht-    lich ist, dass die vorliegende Erfindung mit gleichen Vorteilen an Webstühlen mit nur einem Weber  schiffchen angewendet werden    kann. In jedem Fall   dient die Erfindung der Beförderung oiner Spule    zu einem Spulenabstraifer, in dem die Spule von   Rest-    garn befreit wind, bevor neues Garn auf diese aufgewickelt wird.



   Die vorliegende Erfindung wird nachstehend im   Zusammenhanig mit    einem Spulenabstreifer des in der erwähnten Patentschrift beschriebenem Typs gezeigt und beschrieben, bei dem eine Spule mit dem Kopfende voraus durch eine Öffnung in der oberen Wand des Abstreifers eingeführt wird, worauf die Spule zu einer gebräuchlichen Einrichtung für die   Entfernung des Restgarnes hinunterläuft. Es ist    jedoch dem Faohmann klar, dass die   Erfindmg    einfach an   pandore    Typen von   Textilmaschinen angepasst wer-       den kann, bei denen Spulen befördert werden, müs-    sen.



     Gemäss Fig. l der Zeichnjung    ist die Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung einem Webstuhl L zugeordnet, der einen. automatischen Spulenabstreifer 10 aufweist, wie er beispielsweise in der amerikanischen Patentschrift Nr. 2 638 937 beschrieben ist.



  Diese Teile wurden angesichts ihres gebräuchlichen Aufbaus nur allgemein und schematsich dargestellt.



     BeiderdargestelltenKonstruktionweisteine    am Boden abgestützte, senkrechte Abschlusswand 12 des Webstuhls L ein Paar in voneinander Abstand ge  haltene,    nach, aussen vorspringende Träger 14 und   16    auf, die. in geeigneter Weise durch Bolzen 18 bzw. 19 an der Wand 12   befestigt sind. Der Spulen-    abstreifer 10, der   als unterteiltes Gehäuse ausgebildet    ist, ist mit seiner einen Seite am äussersten Ende der Träger 14 und 16 befestigt, um durch diese gehalten zu werden. Da, wie bereits festgestellt wurde, der Spulenabstreifer 10   vollständig in der. amerika-    nischen Patentschrift Nr. 2 638 937 beschrieben ist, wird in der Folge nicht mehr auf Einzelheiten desselben eingegangen.

   Immerhin ist es nützlich, darauf   . hinzuweisen, dass der SpuleQabstreifer    10 eine obere Wand 20 (Fig. 2 und 3) aufweist, deren Vonderteil eine Öffnung 22 besitzt. Eine drehbare Bürsbe 24 ist auf einere Welle 26 angegracht und so angeordnet, dass ihre radial nach aussen vorspringenden Borsten    die erwähnte Öffnung decken'und unterhalb der    Offnung enden. Auch die vordere Wand 28 des Spulenabstreifers 10 weist eine Offnung 30 auf.



     Bine    angeschrägte Trommel 31, die um eine Welle 32 drehbar ist, wird vom Spulenabstreifer 10 umgeben, ist auf die Offnung 30 ausgerichtet und erstreckt sich leicht über die Ebene der Vorderwand 28 hinaus. Wenn sich eine Spule, die einen   Garnrest    trägt, durch die Öffnung 22 nach unten bewegt, wird das Ende des Restgarnes durch die Bürste 24 erfasst und auf die Trommel 31 abgegeben, wodurch das Garn mit der Trommel in Eingriff kommt, damit diese das'Garn von der Spule abziehen kann.



   Das Restgarn, das   von der Spule. abgezogen wind,    ist   bestrebt,'die. angeschrägte Fläche der Trommel    31 hinunterzugleiten, wenn sich die Garnwicklungen auf der Trommel häufen. Um dieses Garn nicht auf den Boden fallen zu lassen, ist ein Behälter 34    iunteir der Trommel 31 angebracht. Wie am besten    aus   Fig. 2.    und 3 ersichtlich ist, springt der Behälter 34 nach aussen über die Ebene der Vorderwand 28 ein   wenig vor, wobei dar ganze Oberteil des Behälters    offen ist, um das Garn aufnehmen zu können, das    von der Trommel 31 abgegeben wird.

   Wie in der    Folge gezeigt werden wird, dient der Behälter 34 im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung mit Vorteil auch dazu, um die Spulen aufzunehmen,    die vom Eingang m den Spulenabstreifer zurückge-    stossen werden.



     Gemäss Fig. 1    ist eine Rutsche 40 vorhanden, um die Bahn für die leeren Spulen zu bilden, die aus dem Webserschiffchen ausgestossen werden. Es ist ersichtlich, dass sich diese Rutsche 40 unterhalb des Weberschiffchens befindet und. auf dieses ausgerichtet ist, wenn,   sich das Waberschiffchen    auf der   Spulenwechselseite des Wabstuhles befindet.    Die Rutsche 40 kann aus Blech bestehen und einen trichterähnlichen Teil 42 aufweisen, dessen oberste Partie offen ist, um eine Spule aufnehmen zu können, die vom Weberschiffchen. angeliefert wird.

   Eine Seitenwand des Teils 42 ist vorzugsweise mit einer Schrägfläche   44    versehen, da es erwünscht ist, dass die Spule während ihres freien Falls nmit dem Kopfende, d. h. dem Ende mit grösserem Durchmesser, im   Bereich der Sohrägfläche    44 in den Teil 42 eintritt. Bei der   Berührun,    der   Scbrägfläche 44    wird das Kopfende der Spule nach unten geführt, wodurch die Spule in im wesentlichen senkrechte Lage gebracht wird, bei welcher ihr hinteres oder spitzes Ende nach oben schaut. Auf diese Weise wird die Spule in. die richtige Lage gebracht, um die Rutsche 40 zu   durchlaufe. n.   



   Aus Fig. 1 ist ersichtlich,   llass    der Teil 42 in geeigneter Weise mit {einem Durchtritt 46 der Rutsche 40 verbunden ist. Der Teil 42   öffmet    sich in, den Durchtritt 46 hinein, und der genannte Durchtnitt ist seinerseits am Träger 14 befestigt. Das untere, offene Ende des Durchtrittes 46 mündet in einen eher grossen, im wesentlichen rechteckigen und leicht. abgewinkelten Teil 50. Die obere hintere Partie   des Teils 50    ist als flache Platte 52 ausgebildet, wodurch eine Wand entsteht, die sich nach oben um eine kleine Distanz über die Mündung am unteren Ende des   Durchtcittes 46 erstreckt.

   Um    den Teil 50 festzuhalten, ist die Seite der Platte 52, die an den Behälter 34 anliegt, im rechten Winkel gegen die erwähnte Platte'abgebogen, um einen Schenkel 54 zu bilden, der zum Beispiel durch Schweissen an   siner    Wand des Behälters befestigt ist.



   Um die Spule wähnend ihres Falles   richti,    zu führen, ist der untere Teil. der Platte 52 ein wenig nach vorn gebogen, wodurch eine geneigte Fläche 56 entsteht, auf welche die Spule während ihres Falles   auf trifft. Weil. die Fläche    56 gegen die vordere Wand   58    des Teils   50 gene. igt    ist, wird die Spule bei. der Berührung mit der genannten Fläche abgelenkt. Als weitere Führung für die Bahn der Spule B ist, wie Fig.   1    zeigt, d, er Baden 60 des Teils 50 nach unten   von der Saitenwand    62 gegen den. abgewinkelten Teil 64 geneigt. Deshalb wird die Spule   B"durch    die Anordnung der Fläche 56 auf den geneigten Boden 60 gelenkt.

   Während dieses Vorganges wird die Spule, die j wie erwähnt, so. ausgerichtet wurde, , dal3 sie mit dem   Kopfende vocaus. hinunterfällt, aus    ihrer senkrechten   Beweguagsrichtung m eine waag-    rechte Bahn gelenkt, wobei das Kopfende der Spule vorausläuft. Die an die Seitenwand 62 des Teils 50 angrenzende Fläche 56 tnifft mit dem Baden 60 zusammen und ist aus einer senkrechten Ebene nach aussen abgewinkelt, um einen vergrösserten Raum im Teil 50 zu bilden, damit einiges Spiel bleibt. Dadurch wird, wenn   die. Spule B"durch ihre Berührung    mit dem Boden 60 geschwenkt wird, genügend freies Spiel im Raum des Teiles 50 geschaffen,   um    ein Verklemmen der Spule zu verhindern.



   Der abgewinkelte Teil 64 öffnet sich in einen Behälter 66, dessen eines Ende durch eine   Schnaube    67 mit dem Teil 50 verbunden ist. Der Behälter 66 'besteht. aus einem im wesentlichen dreiseitigen Trog, dessen Oberteil und dessen Enden offen sind. Die untere Seite oder der Boden 68 des Behälters 66 ist von seinem Befestigungspunkt am Teil 50 aus nach unten   @ geneigt    und weist eine Anzahl im Abstand voneinander angeordneter, nach oben vorspringender Lappen 69a und   69b    auf, wobei sich die genannten n Lappen an jenem Ende des Bodens befinden, das dem Befestigungspunkt am Teil 50 gegenüberliegt.



  Zudem befindet sich, wie aus Fig. 1 und 9 ersichtlich, der Lappen 69a näher bei der Seitenwand 70 des    Behälters und ist zusätzlich laicht näher beim Teil    50 angeordnet als der Lappen 69b. jeder der Lappen 69a und   69b    wirkt als Anschlag, um die weitere Abwärtsbewegung der Spule B"über den Boden 68 hinunter vom Teil 50 weg   g zu verhindern. Es ist    jedoch erwünscht, den Boden 68 in geneigter Lage anzuordnen, so dal3 der Boden bei seinem Berüh  rungspunkt mit der. Seitenwand    70 leicht höher liegt als bei seinem Berührungspunkt mit der Seitenwand 72.

   Entsprechend der Anordnung des Behälters 66 ist die Öffnung des Teils 64 so ausgerichtet, dal3 sie jede Spule, die durch sie hindurchtritt, auf die höhere Seite des Bodens 68,   d.    h. die der Seitenwand 70 nähere Seite, leitet. Mehrere Spulen können somit Seite am Seite auf dem Boden 68 liegen, wobei die Lappen 69a und 696 einen ausreichenden Abstand gewährleisten, so dal3 die verdickten Kopfenden der Spulen einander nicht berühren.

   Es ist offensichtlich, dass beim Entfernen der untersten   Spule, d.    h. der an die Seitenwand 72 anliegende Spule, die übrigen Spulen längs der geneigten Oberfläche des Bodens 68 in eine untere Stellung wandern, wobei sich die Spulen B', die durch, die Lappen 69a und   69b    festgehalten werden, über den boden gegen die Seitenwand 72 verschieben und längs des Bodens gleiten, bis sie gegen einen weiteren Lappen oder andere Anschlagmittel stossen, die in der Folge beschrieben werden.



   Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass auf dem Boden eine Grundplatte 80 angeordnet. ist, die unter dem   Behälter 66 liegt    und über diesen hiinausragt. Eine  Versteifungsplatte 82, die durch   Bolzenscbrauben    83 an   ider    Grundplatte 80 befestigt ist, springt nach oben vor und endet an den Spulenabstreifer 10 anliegend. Die obere Partie der   Versteiifumgsplatte    82, die beim Spulenabstreifer 10 liegt, ist im rechten Winkel zur Platte abgewinkelt, zwecks Bildung. eines länglichen Fortsatzes 84. Ein   Schraubenpaar 85 tritt    durch geeignete Löcher im Fortsatz 84 und in der Seitenwand des Spulenabstreifers 10, wodurch die    Versteifunjgsplatte 82 bezüglich des Abstreifers fest-    gehalten ist.



   Ein aufrechter, im wesentlichen kanalförmiger Träger 90 ist an der Versteifungsplatte 82 durch geeignete, hier nicht gezeigte Mittel befestigt. Die äusseren Längsbegrenzungen des Trägers 90 sind    nachinnengebogen,umgegenüberliegendeSchienen    92 und 93 zu bilden, auf denen ein entsprechend   genuteter Schlitten    94 verschiebbar ist. Der Träger 90 trägt an seinem oberen Ende in den Begrenzun  gon    seines   Kanalsseini Zahnrad    96, das   hebbar    auf einem   Aehsstummel      97    angeordnet ist. Ein weiteres Zahnrad 98 ist drehbar auf einem Achsstummel 99 (Fig. 4 und 5) am untersten Ende des Trägers 90 angeordnet.

   Eine endlose Kette 100 läuft um die zwei Zahnräder 96 und 98, wobei sie im   wesent-    lichen die gesamte Länge des Trägers 90 durchläuft.



  Die Kette 100 weist einen Stift 102 (Fig. 2) auf, der nach vom   vorsprangt und in eine Querniut    104 eingreift, welche in die hintere Fläche des Schlittens 94 eingefräst ist. So ist es offensichtlich,, dass eine Drehbewegung der Zahnräder   96    und 98 eine   Bewe-      gunig    auf die Kette   100    überträgt. Diese Bewegung    wird ihrerseits den Schlitten, der durch den Stift    102 mit der Kette 100 verbunden ist, längs der Schienen 92 und 93 antreiben.



   Der Antrieb der Kette 100   tkann durch irgend-    welche gebräuchliche Mittel, wie zum Beispiel eine    KcaftübertragunfgsweUe, vom zugehörigen Webstuhl    her abgeleitet werden, wobei keine solche Welle hier   darigestellt    ist, die aber so angewendet wurde, dass sie über gebräuchliche Mittel die Welle 106 treibt, die mittels geeigneter Lager in der Grundplatte 80 igelagert ist. Das vordere Ende der Welle 106 weist ein mit ihr fest verbundenes Zahnrad 108   auf.Bin       ähnliches Zahnrad 110 ist auf dem inneren oder    hinteren Ende des Achsstummels 99 befestigt.

   Eine Antriebskette 112 läuft um die Zahnräder 108 und 110 (Fig. 1), wodurch die Drehbewegung von der   Welle 106 auf das    Zahnrad 98 übertragen und die Kette 100 angetrieben wird.



   Vom Schlitten 94 erstreckt sich, wie   tam    besten   aus Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, ein Ansatz    115 vom Hauptkörper des Schlittens nach vorn.   Ein. abge-      winkelter    Arm 116 ist auf einem Zapfen 117 schwenkbar angeordnet, der in den Ansatz 115 eingesetzt ist. Eine Feder 118, deren eines Ende mit dem Hauptkörper des Schlittens 94 verbunden und   . mit ihrem. entgegengesetzten    Ende am Arm   116    befestigt ist, bewirkt eine Schwenkung. des Armes im Uhrzeigersinn (Fig. 2 und 3) gegen den Schlitten   94.    Ein hufeisenförmiger Permanentmagnet 120 ist durch eine Klammer 121 (Fig. 7) an jenem Ende   des Armes 116, das dem Zapfen    117 gegenüberliegt, gehalten.

   Zusätzlich ist an diesem selben Ende des   Armes 116 ein. aufstehender Lappen    122 vorhanden,   dessen oberster Teil    eine   Kturvenscheibentastrolle    124 trägt,   die'aus weiter funten gegebenen Gründen    auf die Schiene 92 ausgerichtet ist. Eine ähnliche Rolle 126 ist auf der der Rolle 124   gegenüberlie-      gendemSeitedesTrägers    90 angeordnet. Ein abgewinkelter Arm   128,    der am Schlitten 94 befestigt   ist, dient. als Haltepungsmittel für die    Rolle 126.



   Am Träger   90,    und zwar, auf der einen Seite seines unteren Endes, ist ein   Plattenpaar    130 und   132    (Fig. 1) schwenkbar angeordnet in einer Weise und für Zwecke, die nachstehend erläutert werden.



  Aus Fig.   4,    5 und 6 ist ersichtlich, dass die Platte 130 lose von einem Zapfen   134    herunterhängt, um sich um diesen schwenken zu können. Ein Lappen 135 ist am oberteil der Platte 130 nach aulen abgebogen. An diesem Lappen ist das eine Ende einer Zugfader 136 befestigt. Das entgegengesetzte Ende der Feder 136 ist in einem Lappen 137 eingehängt, wobei die Feder zwischen den zwei Lappen 135 und 137 gespannt ist, um die Platte 130 entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers zu schwenken, wie dies aus Fig. 4 bis 6 ersichtlich ist.   DerLappen    137 dient   ranch.    als   Anschlag,'um die Schwenkung der Platte    130 im Uhrzeigersinn zu begrenzen. Die unterste Kante 130'der Platte 130 weist eine Kerbe 138 auf.



  Im weiteren ist ein   Voisprung    140 von der Platte 130 nach aussen gebogen. Der Vorsprung 140 wirkt als weiterer Anschlag und arbeitet ähnlich, wie dies   im Zusammenhang mit    den Lappen 69a und   69b    beschrieben wurde. Wie aus Fig.   1    ersichtlich, ist der Vorsprung 140 so ausgerichte, dass er die Bewegung der Spule überwacht, die auf dem Boden 68   'und. gegen die Seitenwaad    72 des Behälters 66 liegt.



  Wie später   beschrieben wird, wird der Vorspcung    140 von der   durch ihn zumokgebaltenen    Spule in einem geeigneten Moment   waggeschwenkt, um    ein   Erfassen. der    Spule durch den Magneten 120 zu ermöglichen. Ein Anschlag 141 oberhalb der Kerbe 138 dient der Begrenzung der Bewegung der Platte 130 im   Gegenmhrzeigersinn, wodurch die Feder    136 gespannt wird.

   Die Platte 130 weist zusätzlich längs ihrer   verlängerten Vorderseite, d.    h. der Seite gegen   den Betrachter. der Fig. l, eine K'urvenbahn auf.    So steigt die Bahn von einer im wesentlichen flachen oder senkrechten Kante 142a stetig längs der Kante 142b zu einem obersten Punkt 142c, worauf die Kante stetig längs der Kante 142d absinkt und bei der Kante 142e scharf abfällt. Der Zweck dieser Kante wird in der Folge noch erklärt.



   Eine weitere Platte 132 ist, wie beneibs erwähnt, am unteren Ende des Trägers 90 angeondnet. Die Platte   132    ist um einen Stift 143 schwenkbar, der durch die Platte hindurchtritt und in die eine Seite des Trägers 90 eingelassen ist. Eine Feder 144 ist mit ihrem einen Ende an   Ider untren    Kante des  Trägers   90 befesttgt und    mit ihrem anderen Ende mit einem Lappen 145 an, der Platte 132 verbunden.



  So zwingt die Feder 144 die Platte 132 zu einer Schwenkung im Uhrzeigersinn, wie dies. aus Fig. 4, 5 und 6 ersichtlich ist. Ein kleiner, hakenähnlicher Arm   146    springt nach aussen vor, um in den Hinterteil des Trägers   90    einzugreifen, wodurch das Ausmass der.   Schwenkbewagung der    Platte 132 im Uhr  zeigersinn beschränkt wind.   



   Wie am besten aus Fig. 4, 5 und 6 ersichtlich, ist die Pl. atte 132 dam unteren Teil der Platte 130   gegenüberliegend.    In dieser Stellung kommt die Kerbe 138 hinter dem Arm   146    in   Verriegelumgseingriff.   



     In. dieser Stellung ragt ein Ansatz    148 über die Kante 142e der Platte 130 um eine gewisse Distanz vor (Fig. 4).   Wie m der Folge    im Debail   b. eschrieben    wird, schafft der Ansatz 148 eine Steuernockenfläche, um eine   Schwenkbewagung    der Platte 132 im Gegenuhrzeigersinn zu bewirken. Eine Platte 150 (Fig. 4 und 5) ist an derselben Seite des Trägers   90    befestigt wie die Platten 130 und 132. Die Platte 150 ist jedoch im Abstand oberhalb der   letzterwähn-    ten Platten angeordnet, wobei die Platte 150 sich im wesentlichen entlang der oberen Hälfte des Trägers erstreckt. Zudem ist die dem Betrachter der Fig. 1 nähere Vorderkante der Platte 150, w. ie bei den Platten 130 und 132, als geeignete Kurvenbahn ausgebildet.

   So   waist diese    Vorderkante der Platte 150, wie am besten. aus Fig. 7 und 8 ersichtlich ist, ein   Paar gegenüberliegend angeordnete, geneigte    Flächen   152a    und 152b   auf, die in einer senkrechton    Bahn   152c    enden. Die Zwecke der Platte 150 werden in   n der Folge im Zusammenhang mit    der   Arbeits-    weise des Erfindungsgegenstandes erklärt.



   Ein Träger 154 (Fig. 2 und 3) ist an einem Punkt hinter der Platte 150 am Träger 90 befestigt.



  Dieser Träger 143 erstreckt sich waagrecht nach aussen, endet oberhalb der Bürste 24 und schafft eine Halterung   g für mehrere    Elemente. So ist ein Aufnehmer 156 um einen Stift 157 schwenkbar gehalten, der durch ein Paar Ansätze   158,.    die waagrecht vom Träger   154    abgebogen sind, und durch ein, ähnliches Paar Ansätze 159 tritt, die von der Wand 160a des Aufnehmers 156 vorspringen. Der Aufnehmer 156 springt vom Träger 90 nach aussen vor, wobei das. innere Ende des Aufnehmers in senkrechter Richtung auf den Vorsprung 140 ausgerichtet ist und das äussere Ende oberhalb des Spulenabstreifers 10 endet. Der Boden   160b    des Aufneh, mers 156 ist nach oben   eneigt, wenn er    sich vom Träger 90 nach   laussen    erstreckt.

   Eine weitere Wand 160c ist vorgesehen, um die Seite des Aufnehmers zu umgeben, die der Wand 160a   gegenüberliegt. Eine kurze AbscMusswand 160    erstreckt sich über jene Kante des Aufnehmerbodens, die an den Träger 90 anliegt. Das äussere Ende des Aufnehmers 156, das der Wand 160d gegenüberliegt, ist offen, um die   Durchmesser-Messmittel aufnehmen    zu können, die anschliessend   beschriebenwwerden.   



   Eine Blattfeder 162 ist mit der hinteren Seite der Wand 160a vernietet. Die Feder liegt flach gegen die Wand an und steht über diese hinaus in eine Lage über dem Spulenabstreifer vor. Das äussere Ende 164 der Feder 162 ist   sinwärtsgebogen    und ragt teilweise über das offene äussere Ende des Aufnehmers 156. Ein Fühlfinger 166 ist zwischen dem äusseren Ende der Wand 160a und dem ein  wärtsgebogenen Ende 164. an der    Feder 162 be  festigt.    In gleicher Weise wie das Ende 164 ragt   dieser Fühlfimger 166 teilweise über das offene    Ende des Aufnehmers   1516    hinaus. Ein Finger 167 ist   gegenüberderWand160ceinwärtsgebogen'und    steht gegen den Fühlfinger 166 vor.

   Der Abstand zwischen. der Enwand 160d und den Fingern 166 und 167 ist so, dass, wenn die Spitze der Spule gegen die Wand
160d anliegt, das Kopfende der Spule leicht über die erwähnten Finger hinaus vorsteht. Der Abstand zwischen den zwei Fingern 166 und   167    bestimmt den Durchmesser der Spulen, die durch   diese hin-    durchtreten können.

   Wenn der Durchmesser einer Spule grösser ist als der Raum zwischen den zwei Fingern, wie dies der Fall ist, wenn unerwünscht 'grosse Mengen von Garn auf den Spulen geblieben sind, die an den Aufnehmer 156 angeliefert werden, dann wird, die Spule im Aufnehmer zurückgehalten statt   zwischen den Fingern hindurchgelassen.    Mit Vorteil können Mittel vorhanden sein, um den Abstand zwischen den Fingern 166 und 167 einzustellen, zwecks Festlegung des Durohmessers der Spulen, die hindurchtreten dürfen. Zu diesem Zweck ist eine. Stellschraube 168 in ein gewindetes Loch in der Feder 162 eingeschraubt, so dass eines ihrer Enden auf dem Hinterteil der Wand   160a      auflietgt.   



  So wird durch das Einschrauben der Stellschraube 168 gegen die Wand L60a die Feder 162 von der genannten Wand weg   bewagt,    wodurch der Abstand zwischen den   Fingern 166 und 167 erhöht wird.   



   Am Träger 154 ist ein Paar im Abstand voneinander angeordneter Lappen 169 von der oberen    und der'unteren Begrenzung und'bei'der hintemn    Kante des Tragens 90 nach hinten umgebogen. Eine Hebelstange   170    ist   schweniabar    in geeigneten Löchern gehalten, welchedurch die Lappen 169 gebohrt sind. Die Stange 170 weist einen seitlich vorspringenden Schenkel 172 auf, der gogen die hintere Wand 1 60a anliegt. Ein entgegengesetzt gerichteter Teil der Stange tritt hinter dem Träger 90 durch, springt leicht über diesen hinaus vor und geht vorn in einen nach unten geneigten Arm 174 über. Das obere Ende des Armes 174 weist einen Buokel 175 auf, um den freien Durchtritt für eine Rolle 126 zu gestatten, wie, in der Folge noch beschrieben ist.



   Aus Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, dass eine Feder
176 mit ihrem einen Ende an einem vorspringenden Lappen. im Hinterteil der Wand 160a   befestigt    ist.



  Das andere, Ende dieser Feder   176 ist    mit einem m kleinen Stift 177 verbunden, der rüokwärts von n jenem Teil der. Hebelstange 170 vorspringt, der sich zwischen den in Abstand voneinander angeordneten Lappen 169 befindet. Dank dieser Federverbindung werden Aufnehmer und   Hebelstan : ge gegeneinander-    gedrückt, wobei der Schenkel 172. am Hinterteil der Wand 160a anliegt. Ilm weiteren ist es   zweck-    mässîg, dass die Stange 170 im Uhrzeigersinn (Fig. 2 und   3)    vom Aufnehmer 156   waggeschwcnkt werden    kann, wie   dies emtr-itt,    wenn ein Druck auf die untere Seite des Armes 174 ausgeübt wird, wenn die Rolle 126 ihre Aufwärtsbewegung ausführt.



   Der Aufnehmer 156 endet, wie beschrieben, ober  halb des Spulenabstreifers 10. An das offene    Ende des Aufnehmers 156 Liegt ein Durchtritt 180 (Fig. 2 'und 3) an, der aus einem Bodenteil 180a und aus aufstehenden Seitenteilen   180b    und 180c besteht, wobei der Bodenteil   180a    von einem Punkt aus nach unten geneigt ist, der nahe der und in derselben Ebene   liegt wie das äussere Ende des Bodens 160b    des Aufnehmers 156 und in einer Lage endet, die leicht oberhalb der Öffnung 22 liegt und auf diese ausgerichtet ist. Der Träger   154    bildet ein Mittel, um den Durchtritt 180 in   Stell, ung zu halten.

   Wie    am besten aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, ragt das einwärts gebogene   Ende 164 der Feder 162 m die      Begrenzungen des Durchtrittes    180 hinein   und be-    grenzt durch ihre Berührung   mit den gegemüberHe-      genden Seitenwänden 1806. und 180c    des Durchtritts 180 den Bewegungsbogen des Aufnehmers 156.



  Trotz der begrenzenden Wirkung des Endes 164 kann jedoch, wie aus Fig. 3 ersichtlich, wegen der Anwesenheit der Feder   162    der   Aufnehmer 156    etwas weiter im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt werden, nachdem das Ende 164 mit der vordem Wand   180b    des Durchtrittes 180   iin    Berührung getreten, ist.



  Eine solche Weiterbewegung wind durch die Stange 170 übertragen und beeinflusst den Abstand zwischen den   Fühlfingern    166 und   167,    indem dieser erhöht wird. Bei der Freigabe des Endes 164 von der Vorderwand 180b des Durchtritts 1 80 bewegt die Feder 162 den Fühlfinger 166 in seine   Ausgangslajge    zurück, die   beziiglich    des Fühlfingers 167 durch die Stellschraube 168 bestimmt wird.



   Im Betrieb   {reten,    die Spulen, die aus dem Weber  schiffchen    des Webstuhls L ausgestossen wenden, in den trichterförmigen Teil 42, wenn sie sich unter dem Einfluss der Schwerkraft nach unten bewegen.



  Das Kopfende jeder Spule trifft auf die Schrägfläche 44 auf, wodurch das Kopfende der Spule nach unten    gelenkt wird, wie. in Fig. l mit gestrichelten Linien    angedeutete Spule B" veranschaulicht. Im Teil 50 wird jede Spule in eine im wesentlichen waagrechte Bahn umgelenkt, wonach. jade Spule im Behälter 66    liegen bleibt, wobei die mit B"% bezeichneten Spulen    sich in dieser Ruhelage befinden. Wie aus der Zeich  nung ersichtlich ist, weist    jede Spule eine Anzahl Drahtringe R auf, die das Kopfende der Spule   umge-    ben.

   Diese Ringe bilden eine gebräuchliche Art der Halterung von spulen in den Klammern eines Weber  schiffchens.    Wie aus Fig. 1 und 9 ersichtlich, weist der Behälter 66 eine eher breite Oberfläche auf, so dass dort mehrere Spulen zusammen gespeichert werden können.



   Bevor eine Spule vom Behälter 66. an den Spulenabstreif 10 angeliefert wird,   lieg. t die Spule gegen    den Vorsprung 140 an. Die Neigung des Bodens 68 zwingt die Spule unter der Wirkung der Schwerkraft in diese Lage. Wie aus Fi   l ersichtlich, besteht    ausreichendes Spiel zwischen dem Ende des Bodens 68 und dem vorsprung 140, um den Hauptteil des Spulenkopfes sowie die Drahtringe R aufzunehmen.



   Es ist offensichtlich, dass der Schlitten 94, der einen Magneten 120 trägt, ständig längs einer senkrechten Bahn auf   und ab bewagt    wird, da die Kette
100 durch das Zahnrad 98 angetrieben   ist und fest-    gestellt wurde, dass der Stift 102 die Kette und den Schlitten verbindet. So läuft, wenn sich das Zahnrad 98 im   Uhrzeigersinn (Fig. l) dreht, der Schlitten    mach unten, um eine Spule in nachfolgender Weise aufzunehmen.



   Wenn sich der Schlitten dem unteren Bereich des   Travers    90 (unterhalb der   Platte 150) nähert,    so wird sich die Rolle 124 längs der Schiene 92 des Trägers. 90 abwälzen, wodurch der Magnet 120 in senkrechte   Übereinstimmung mit    dem Kopfende der Spule B" gegen den Vorsprung 140 gebracht wird. Um den Magneten über die Spule hinaus bewegen zu können, ohne die Lage der genannten Spule zu beeinflussen, wird die Rolle 124 durch Eingriff mit der Kante 142b der Platte 130 nach aussen, d. h. im Gegenuhrzeigersinn nach Fig. 2 und 3, geführt.



  Die weitere Abwärtsbewegung des Schlittens 94 bringt die Rolle 124 in Berührung mit der kante   142d.      En    Verlauf dieser Kurvensteuerung wird der Magnet nach aussen oder vorwärts   (Fig. 1)    geschwenkt, um die Spule   B"freizugeben.    Wenn sich der Magnet unterhalb des Kopfendes der Spule befindet, wird die Rolle die Kante 142d durchlaufen haben und ziemlich rasch die Kante 142e der Platte 130   hinunterlaufen,    um auf den Ansatz 148 der Platte   132      aufzutreffen.    Dieser Vongang schwenkt die Platte 132 im Gegenuhrigersinn (Fig.

   5) und gibt den Finger   146    aus der Kerbe 138 frei, wodurch   eine Sohwenkung    der Platte 130 im Uhrzeigersinn   urnter    der   Einwiirk. ung    der Magnetarmfeder 118 mög  lich wind, bis die Rolle 124    die Schiene 92 berührt.



   Wenn die   Platte 130    von der Platte 132 freigegeben ist, bewegt sich der Schlitten 94 nach oben, wobei die Rolle 124 jetzt auf der Schiene 92 liegt, um den Magneten direkt unter dem Kopfende der Spule gegen den Vorsprung 140 in Stellung zu bringen Bei der Freigabe der Rolle 124 von der Platte 132 schwenkt diese Platte unter dem Einfluss der Feder 144 zurück, bis Mir Finger 146 auf den Träger   90 auftrifft.    Die Platte   130    ist jedoch weiterhin entriegelt, während die Rolle 124 uber ihre   Kurvedbahnjen läuft.

   Während    der Aufwärtsbewegung der Rolle längs der Kante der Platte 130 wird der Magnet 120 in Berührung mit den   Drahtringen    R . der Spule gegen den   Vorspruag      140. gezogen, worauf    die Spule durch den Magneten festgehalten wird und an diesem hängt,. um mit diesem nach oben befördert zu werden, wobei die Spule in Fig.   1,    7 und 8 in dieser   Lage.dargestellt.ist.Nachdemdie    Spule B am Magneten 120 befestigt wurde, wird die Rolle 124 über die Ebene der Platte 130 hinausgetragen. In diesem Moment wird die Platte 130    durchdieFeder136imGegenuhrzeigersinnge-    schwenkt, wobei die genannte Feder die untere Plattenkante 130' in Berührung mit dem Finger   136    bringt.

   Dadurch wird die Platte 132 so verschwenkt, dass die Kerbe 138 auf die Innenseite des Fingers   146    zu liegen kommt. Hierauf steht die Platte 130 still, sobald der Anschlag 141 gegen den Träger 90 anliegt. Hierauf wird die Platte 132 durch die Feder 144 im Uhrzeigersinn geschwenkt, um den Finger   146    in die Kerbe 138 einzuhängen, zwecks wirksamer Verriegelung der zwei Platten 130 und 132 in ihrer Stellung, bis sie wieder entriegelt werden, wie dies   soebenbeschrieben,wurde.   



   Es ist nun nützlich, die Art und Weise der   BewegungsumkehrdesSchlittens    94 zu erklären.



  Wie bereits erwähnt, weist die   Hintcrseite des Schlit-    tens 94   einenSchlitz    104 fiir die Aufnahme eines Stiftes 102 auf. Wenn der Schlitten die obere oder die untere Extremlage der Bewegung an der Kette 100 erreicht, so steht er kurz still. Der Stift 102 wird jedoch weiterhin durch die Kette 100 ange  trieben.    Demzufolge wird der Stift seitlich im Schlitz 104 verschoben, und er nimmt hierauf den Schlitten wieder mit. Wird das Zahnrad 98 im Uhrzeigersinn n   {iFig. 1). angetrieben,    so bewegt sich der Stift 102 beim Zahnrad 98 von rechts nach links und beim Zahnrad   96    in   umgekehrter Richtung.   



   Wenn die Spule B nach oben getragen wird, so ist es nötig, dass der Magnet 120 vom Aufnehmer 156 weggeschwenkt wird, um die Spule nicht vom Magneten abzustreifen. Dementsprechend kommt die Rolle 124, wenn sie sich längs der Schiene 92   vorwärtNbewegt,    in   Eingiff    mit der Fläche   152b    der Platte 150. Dies steuert. den Magneten   (Fig.    7) aus der senkrechten Übereinstimmung mit dem Aufnehmer nach vorn. Die weitere Aufwärtsbewegung des Schlittens bedingt eine Verschiebung der Rolle 124 längs der Kante 152c der Platte 150, bis der Magnet und seine Spule B   am    Aufnehmer vorbei bewegt sind und keine Berührungsgefahr mehr   be-    steht.

   Die Rolle 124 bewegt sich hierauf der Fläche 152a entlang auf die Schiene 92 zurück, um auf   dieser mach oben weiterzulaufen, bis der Stiift    102 seine oberste Lage erreicht hat und im Schlitz 104 seitlich verschoben wird, wonach der Schlitten 94 seine Bewegung nach unten antritt.



   Während der Aufwärtsbewegung des Schlittens 94 wird die Rolle 126 mit der unteren Seite des Armes 174 in Berührung   gebnacht.    Vorläufig ist es nicht nötig, den Arm zu betätigen. Daher wird der Arm 174 durch die Kraft der Rolle 126 leicht im   Uhrzeigersinn versohwenkt.    Dies gestattet der Rolle   126,    vorzugsweise bei   der Aufwärtsbewegung durch    die Abkröpfung 175 hindurchzutreten, worauf der Arm unter dem Druck der Feder 176 in seine Ur  sprungslage    zurückschwenkt.



   Im Laufe der Abwärtsbewegung des Schlittens   94    und des zugehörigem Magneten, an dem die Spule B aufgehängt ist, wird die Spitze der Spule in   denBehälter    156 (Fig. 8) eingeführt. Der Abstand zwischen der   St & uerkurvenfläche    152a und dem Behälter 156 ist so eingestellt,   dass. die Emführunjg der    Spule in den Behälter möglich ist, bevor die Rolle 124 auf die Fläche 152a läuft.

   Befindet sich die Spule B   ganz im Behälter 156, so bewirkt die fortgesetzte    Abwärtsbewegung des Schlittens 94, dass sich die Spule vom   Magnetenlöst.Nachdem'dieSpulefrei-      fgegabenwurde,läuftdie    Platte   124    auf die Fläche   152a,    um den Magneten am Aufnehmer 156   vorbei-      zuf ühren.   



   Wenn die Spule B in den Behälter   156    eintritt, gleitet ihre Spitze   längs'desgeneigtenBodens.160 &     hinunter und gegen die Wand 160d. Dies bewirkt ein Fallen der Spule gagen die Fühlfinger 166 und 167. Wie früher erwähnt,   sbeht,    d. er Spulenkopf leicht über die Fühlfinger 166 und 167 hinaus vor, weshalb    jenerTeildesSpulenschaftes,'derandenSpulenkopf    angrenzt, in dem Bereich der   Fühlfinger    166'und 167 gelangt. Hieraus folgt,   dans'der    Entscheid über den Durchtritt, der Spule B zwischen den   Fühlfingern 166    und 167 vom Abstand   zwischendeneirwähciten    Fingern abhängt.

   Dieser Abstand wird durch die Einstellung der Stellschraube 168   gewählt,'die    den Fühlfinger 166 bewegt, wobei die Einstellung nor  malerweise    so   ist,'dasseineSpule    mit einer normalen   MengevonRestgarn    zwischen den Fühlfingern hindurchtreten kann. Eine   Spule,'die zwischen den Fühl-    fingem hindurchtritt, wird durch ihr Eigengewicht in den Kanal 180 fallen, von wo sie zur Bürste 24 und   gagen den Spulenabstreif er    10 gleitet, wobei sie an der Bürste vorbeiläuft, um in der durch   dfie    amerikanische Patentschrift Nr. 2 638 937   beschrie-      ben, on    Weise von   Restgarn    befreit zu werden.

   Wenn die Spule aber nicht zwischen den Fühlfingern   166    und   167    hindurchtreten kann,   wie'diesder    Fall ist, wenn die Restgarnmenge einen Durchmesser der Spule ergibt, der zu gross ist, um den Durchtritt zu gestatten, so wird die Spule in folgender Art und Weise aus dem Aufnehmer 156 entfernt :
Während der Abwärtsbewegung des Schlittens 94 und im Bereich der Platte 150 berührt die Rolle   126    den Arm 174, wodurch die Stange 170 im   Gegenuhrzeigersmn(Fig.    2 und 3) geschwenkt wird.



  Der Schenkel 172 der Stange schwenkt. seinerseits den Aufnehmer   156 um de'n Stift    157, wodurch das Federeade 164 gegen die Aufnehmerwand 180b gestossen wird. Der Stoss der Hebelstange 170 ist jedoch    ausreichend,umdenAufnehmer156gegenden      Widerstandder    Feder 162 weiterzuschwenken. Hierdurch wird die Feder 162 von der Wand 160a    weggespreizt,wodurchderAbstandderFühlfinger    166, 16 vergrössert wird, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.

   Hierauf wird die gegebenenfalls durch die   Fühlfiager166und1'67zurückgehalteneSpule    freigegeben, da sie durch den   v'engrösserte.nZw'ischen-    raum hindurchtreten kann In diesem Moment stimmt jedoch die Lage des Aufnehmers nicht mehr mit   derjenigendesKanals    180 überein, sondern befindet sich über dem Abteil   34,    so   dans dite    Spule, wenn sie aus dem Aufnehmer 156 herausfällt,   indiesesSpei-      cher. abteil. abgegeben wird.

   Somit    wird der   Spulen-    abstreifer nicht durch das   Entfarnen übermässiger      Garnmengetn    von der Spule überlastet.   Entssernsn    sich der Arm 174 und die Rolle 126 voneinander, so drückt die Feder 176 den Aufnehmer in seine mit dem Kanal 180 übereinstimmende Stellung, wobei der hebelarm 170 durch denselben Druck in seine   Ursprunigslage zurückgeführt    wird. Die Feder 162 kehrt ebenfalls in die Lage zurück, in der die Stellschraube 168 auf der Wand 160a anliegt, wodurch der'ursprünglich eingestellte Abstand zwischen den   Fühlfingern    166 und 167 wieder hergestellt wird.



   Bei der beschriebenen Vorrichtung kann die An  lieferungageschwindigkeitdarSpulenandenAufneh-    mer 156 und somit an den Spulenabstreifer 10 mit Vorteil durch die Einstellung der Bewegungsgeschwindigkeit der Kette 100 gesteuert werden. Somit wird durch eine Erhöhung der Drehzahl des Zahnrades 98 die Anlieferung der   Spulen'anden    Aufnehmer   156      beschleunigt, wagagem durch    eine Herabsetzung der Drehzahl des Zahnrades 98 die   AnliefeBung der    Spulen vom Behälter 66 her verzogert wird.



   Da die beschreibene Vorrichtung in gewisser Hinsicht abgeändert werden kann, ohne den Rahmen vorliegender Erfindung zu sprengen, soll   alles m    der   Beschreibung erwähnte oder in den beiliegenden Zeichnungendargestellteinerläuterndemundnicht    in einschränkendem Sinn aufgefasst werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Spulentransport-und-reinigungsvorrichtung mit einem Spulenabstreifer zum Entfernen des Restgarnes von leeren Spulen, gekennzeichnet durch einen Behälter für die Aufnahmewenigstenseiner leeren Spule, Fördermittel zur Entfernung einerleerenSpule aus dem Behälter und Aufnahmemittel, welche die Spule vom Fördermittel übernehmen und sie zum Spulenabstreifer führen können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet,dassderBehälter zur Aufnahme mehrererleererSpulenausgebildet.istund!dieFör- dermittel zum Entfernen jeweils einer einzelnen der genannten Spulen aus dem Behälber eingerichtetsind.
    2. Vorrichtungnach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass den Aufnahmemitteln Messmit- bel zugeordnet sind,w & lchedie Menge des Restgarnes auf der Spule ermitteln können.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Messmittel so ausgebildet sind, dass eine Öffnung für den Durchtritt der Spulen geschaffen ist, wobei die Abmessung der Öffnung so gewählt ist,'dass der Durchtritt einer Spule, die eine vorbestimmteGarnmengeträgt,verhindertist.
    4. Vorrichtung nach den Unteransprüchen l und 3.
    5. Vorrichtung nachPatentanspruchI,zur Behandlung von Spulen mit metallischen Teilen, dadurch tgekennzeichnet, dass die Fördermittel magneti- sohe Mittel aufwaisenundbeweglichsind, um die Spule an ihren metallischen Teilen erfassen und aus dem Behälber. entfernen zukönnen.
    6. Vorrichtung nach Pabentanspruch I an einem WebstuhlmiteinemSpulenwechselmechamsmus,ge- kennzeichnetdurchMittel,umdieleeren Spulen. aufzuhalten, die'aus dem Weberschiffchen ausgestossen werden, und einen Durchlass, um die genannten leeren Spulen vondenAufhaltemittelnzumBehälter zu leiten.
    7. Vorrichtung nach den Unteranpsrüchen 1 und 6.
    8. vorrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 6. und 6.
    9. Vorrichtung nach den Unteransprüchen3 und 6.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der Spulentransport-und-reini- gungsvorrichtung nach Patentanspruch 1 ! an einem Webstuhl mit einem Spulenwechselmechanismus zur AnlieferungneuerSpulenandasWeberschiffchen und zum Ausstossen leerar Spulen aus demselben.
CH314964A 1963-03-07 1964-03-06 Spulentransport- und -reinigungsvorrichtung mit einem Spulenabstreifer zum Entfernen des Restgarnes von leeren Spulen CH421016A (de)

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