CH421055A - Vorrichtung, um zwei oder mehr Phasen in innige Berührung zu bringen - Google Patents

Vorrichtung, um zwei oder mehr Phasen in innige Berührung zu bringen

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CH421055A
CH421055A CH663963A CH663963A CH421055A CH 421055 A CH421055 A CH 421055A CH 663963 A CH663963 A CH 663963A CH 663963 A CH663963 A CH 663963A CH 421055 A CH421055 A CH 421055A
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Description


  



  Vorrichtung, um zwei oder mehr Phasen in innige Berührung zu bringen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die es   ermöglicht,    zwei oder mehr Phasen in innige Berühnung miteinander zu bringen, z. B. zwei oder mehr miteinander nicht mischbare oder nur teilweise mischbare Flüssigkeiten, insbesondere zum Zwecke der Extraktion von   Flüssigkeitsgemischen,    z. B. von    mineralischenoderbettenÖlen,wobeimansinoder    mehrere selektiv wirkende Lösungsmittel verwendet, oder zur Durchführung chemischer Reaktionen,   z.    B. der Reaktionen zwischen Olefinen. und Schwefelsäure.



   Die in Berührung zu bringenden Phasen sind in   der Regel strömungsfähig, und    es handelt sich   ins-       besondere um zwei Flüssigkeiten oder eine Flüssig-    keit und ein Gas. Eine der Phasen kann jedoch auch aus einem fein verteilten festen material bestehen.



   Aus dem britischen Patent Nr. 659   241    der An  melderin    ist eine   Verdichtung bekannt, mittels    deren    zwei oder mehr flüssige Phasen in Berührung mit- einander gebracht werden können. Diese Vorrich-    tung umfasst ein vorzugsweise aufrecht stehend ange  ondnetes    zylindrisches Gehäuse, das einen Rotor enthält, und die Innenwand des Gehäuses ist mit sich rechtwinklig zur Gehäuseachse erstreckenden ringförmigen Statoren versehen. Der Rotor besteht aus einer drehbaren Welle, die mit sich rechtwinklig zu ihrer Achse erstreckenden Scheiben versehen und in der Mitte zwischen den ringförmigen Statoren angeordnet ist.

   Bei dieser Vorrichtung lassen sich   Abtei-    lungen oder Kammern unterscheiden, von denen jede durch zwei benachbarte Statorringe begrenzt wird.



   Wenn man eine Vorrichtung nach dem genannten britischen Patent für ein grösseres   Fassungsver-    mögen bzw. eine höhere Leistung baut und daher grössere Rohrdurchmesser vorsieht, können sich bei zunehmenden Durchmessern gewisse Nachteile er , geben. Wenn man nämlich die   Höbe der Kammern    unverändert lässt, kann sich der Wirkungsgrad der Vorrichtung verringern ; dies ist auf die unvollkommene Ausbildung der Wibel zurückzuführen, die in der Vorrichtung während des Betriebs erzeugt werden   miussen.    Dieser unerwünschten Wirkung kann man in einem erheblichen Ausmass dadurch entgegenwirken, dass man die Höhe der Kammern vergrössert.

   Bei einer solchen Abänderung wird jedoch eine axiale Durchmischung der Phasen gefördert, woraus sich eine herabsetzung der Zahl der je    Längeneinheit theoretisch'vorsehbaron Stufen ergibt.   



  Infolgedessen muss man der Vorrichtung, eine   erheb-      lich    grössere Länge geben. Dies führt jedoch sowohl zu mechanischen als auch zu betriebsmässigen Schwie  rigkeite. n, die auf    die grössere Länge des Rotors und den grösseren Durchmesser der Rotorscheiben zurückzuführen sind, denn es muss eine erheblich grö ssere Masse.   angetrieben werden, und hierdurch kön-    nen unerw2nschte Shwingungen entstehen, so dass   man kostspielige Spezialkonstrutktionen für den    Antrieb, für die waagrechte und senkrechte Zentrierung des Rotors und zur Lagerung des Rotors benötigt.



   Nunmehr wurde festgestellt, dass die erwähnten Schwierigkeiten nicht oder   jedenfalls in einem erheb-    lich geringeren Ausmass auftreten, wenn man die erfindungsgemässe Vorrichtung benutzt.



      Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Inbe-    rührungbringen von zwei oder mehr Phasen in einem    zylindrischenGehäuse,wobeidasGehäuseeinen.   



  Rotor enthält und die Innenwand des Gehäuses mit sich rechtwinklig zu seiner Achse   erstreckendenring-       förmigen Statoren versehen'ist, ist'dadurch gekenn-    zeichnet, dass die wirksame Fläche des Rotors eine   Zylinderfläche ist,'und d. ass ringfönmge Statoren    vorhanden sind, die abwechselnd einen grösseren und einen kleineren Durchmesser haben und so angeordnet   sind,dassdieStatorenvon'grösseremDurchmesser    an   der Gehäusewand    anliegen oder im wesentlichen daran anliegen, während die Statoren von kleinerem Durchmesser zwischen sich und. der Gehäusewand einen Ringspalt freilassen.



   Es sei bemerkt, dass ein rotor mit einer wirksamen Fläche in Form eines Zylinders vom konstruktiven Standpunkt aus einfach list ; einer der Gründe hierfür. besteht darin, dass man keine besonderen Massnahmen zu ergreifen braucht, um den Rotor gegenüber den Statoren zu zentrieren. Es ist zweckmässig, die   Abstände zwischen benachbarten Stato-    ren gleich gross oder im wesentlichen gleich gross zu machen.



   Wagen der regelmässig gestaffelten Anordnung der Statoren, die abwechselnd einen sich längs des Rotors   erstreckenden Kanal. und einen entlang der Ge-      bäusewandverlaufendon    Kanal freilassen, wird ein   besonders. günstiger Strömungsverlauf    der Phasen und eine hervorragende Massenübertragung erzielt ; wenn der Durchmesser des Gehäuses vergrössert wird, ist es nicht grundsätzlich erforderlich, die Höhe der Kammern zu vergrössern, denn bei dem erfindungsgemässen zylindrischen Rotor werden Wirbel erzeugt, und das Entstehen dieser Wirbel ist von den   Abstän-    den zwischen den Statoren praktisch unabhängig.

   Bei gleicher   Leistungsfähigkeit.undgleichemWirkungs-    grad kann daher die Länge der erfindungsgemässen    Vorrichtung insbesondere bai. grösseren Gehäuse-    durchmessern kleiner sein als bai   iden    bis jetzt   ge-    bräuchlichen   Vornichtungen.   



   Es sei bemerkt, dass man bei   grösseren      Durch-       messern das Gehäuses den Abstand zwischen benach-    barten Sbatoren im allgemeinen etwas grösser wählt.



     Bei kleinen Durchmessern von weniger. als    50 cm liegen die   Abstände zwischen den Statoren gewöhn-      lichzwischen    3   und 5 om, während sie bei grösseren    Durchmessern über 50 cm gewöhnlich 5 bis 20 cm betragen.



   Der   Flächeninhalt der    Statoren von kleinerem Durchmesser ist   vorzugsweise gleich oder im wesent-    lichen gleich idem   Flächeninhalt    der Statoren von grösserem Durchmesser. um eine optimale Kombina  tion von    hoher Durchsatzleistung bezüglich der Phasen und einer intensiven Durchmischung zu erzielen, ist   es in der Regel zweckmässig, dass der Flächeninhalt    der Statoren gleich oder im wesentlichen gleich dem halben freien Durohtrittsquerschnitt des Gehäuses ist. Mit dem freien Durchtrittsquerschnitt ist hier    derRingspaltbezeichnet,derdurchdieGehäusewand    und die wirksame Fläche des Rotors abgegrenzt wird.



   In allen Fällen, in denen der Durchmesser der kleinen Statoren kleiner ist als der Durchmesser der   Öfssnung der grösseren    Statoren, macht idie   Anbrin-    gung   der Statoren keine Schwienigkeiten.    Man kann z. B. alle Statoren von kleinerem Durchmesser an zwei oder mehr Stangen oder dergleichen so   befe-       stigen, dass man sie als Ganzes. in das zylindrische    Gehäuse einbringen kann. Diese Statoren können in solchen Abständen verteilt sein, dass sie sich nach dem Einbau in das Gehäuse jeweils in der Mitte zwischen Statoren von grösserem Durchmesser befinden.

   Ferner ist es möglich, alle Statoren, d. h. sowohl diejenigen von kleinem Durchmesser als auch diejenigen von grossem Durchmesser, durch Stangen oder andere Mittel so miteinander zu verbinden, dass man sie auch, in diesem Falle als   vollständiges Aggre-    gat in das Gehäuse einbauen. kann. Gegebenenfalls kpnnen die Verbindungsstangen stromlinienförmig profilier sein, um eine unerwünschte Turbulenz während des Betriebs zu vermeiden.



   Die radialen n Abmessungen der statoren von klei   nerem Durchmesser werden vorzugswemse so gewählt,    dass nur ein enger Spalt zwischen   Idem    Rotor und dem Stator   verbleilbt,    dessen Breite vorzugsweise 0, 5 bis 2 % des   Rotordurchmessers    nicht überschreitet.



   Der Rotor wird vorzugsweise als   gleicbachsig    mit dem Gehäuse angeordneter Zylinder'ausgebildet.



  In   vielan Fällen kann die Umfangsfläche des    Zylinders glatt sein. Gegebenenfalls kann man den Zylinder z. B. mit einer oder mehreren sich parallel zu seiner   Achse'erstreckendenLeistenversehen.Indie-    sem Falle wird bei gleicher Drehgeschwindigkeit eine erheblich grössere   Dispersionswirkung    erzielt.



   Der Rotor kann   fernerdurcheinedrehbare    WElle gebildet weden, die mit eidner oder mehreren sich radial erstreokenden Platten bestückt ist, und   Zwfar,    derart,   Idass    bei der Drehung der Welle eine Zylinderfläche überstrichen wind.



   Bei allen bis jetzt behandelten Rotoren ist die wirksame Fläche eine Zylinderfläche.



   Der Rotordurchmesser beträgt gewöhnlcih 1/5 bis   /a'desGehäusedurchmessers.Vorzugsweisewird    jedoch ein Rotor verwendet, der nicht mehr als   1/.    des Gehäuses, einnimmt. Der Grund hierfür besteht   tarin, dan    in   diesjcm    Falle ein grosser freier Druch   sohmttsquerschnitt (im Gehäuse vorhanden ist und sich'dahereinehoheDurchsatzleistungerzielenlässt.   



   Der hohe Wirkungsgrad, der mit der erfindungsgemässern Vorrichtung z.   B.    bei Extrakbionsvorgängen erreicht   werden kanin,    ist   wahrscheinlich dacauf    zurückzuführen, dass die dispergierte Phase während ihres Transports von einer Kammer zur nächsten   dazu neitgt, in Richtung. auf die Statoren    zusammenzufliessen; da die Statoren in der radialen Richtung   relativ breit sind, entstehen    hierbei grössere Tropfen, die dann in der nächsten Kammer erneut zu kleineren Tropfen,   dispergiertwerden.Bekanntlichistwährend    der Dispersion einer Phase in eine andere und unmittelbar danach die Geschwindigkeit der Massen Übertragung besonders hoch.

   In manchen Fällen lässt   sic'dater    der Wirkungsgrad der erfindungsgemässen Vorrichtung weiter dadurch erhöhen, dass man die Statoren. dort, wo die dispergierte Phase zum Zusammenfliessen neigt, mit einer Konstruktion und/ oder, einem Material   versieht,'das dieses Zusammen-    fliessen fördert. Natürlich   daru, dites    nicht zu einer Störung der gesamten Strömung der Flüssigkeit oder nur zu einer praktisch vernachlässigbar geringen Störung   führen. Gaeignete Materialien, durch    die das erwähnte usammenflielen gefördert wird, sind   vorzugsweise faserförmige'Materialien wie Stahlwolle      und künstliche. Fasern,    z. B. Fasern aus Polypropylen,.



   Mit Hilfe der erfindungsgemässen Vorrichtung kann man zwei oder mehr Phasen in innige   Berüh-    rung   miteinander bringen, z.    B. um   Flüssigkeitsge-    mische   mit Hilfe selektiv wijikender Lösungsmittel    zu extrahieren. Ein solcher extraktionsvorgang kann bei atmosphärischem Druck durchgeführt werden ; ein Beispiel hierfür ist die Extraktion von Schmieröl mit Furfural zum Zwecke des Entfernens aromti   scher Vorbandudgen. Die Extraktion kann jedoch    auch bei erhöhtem Druck erfolgen ; dies geschieht z. B. dann, wenn aromtische Verbindungen mit    Hilfe von Schwefeldioxyd aus Kerosin entfernt wer-    den.

   Unter diesen Umständen kann der Rotor auf magnetischem Wege angetrieben werden, z.   B.    durch einen Motor mit einem'gekapselten Läufer, statt durch direkt wirkende mechanische Antriebsmittel.   



  Die Welle bann auch durch eine Turbine gadreht    werden, die in das Gehäuse eingebaut ist und durch   sine der zugeführten Phasen angetrieben wird.    Im allgemeinen ist es jedoch zweckmässig, den Rotor einer mit Überdruck arbeitenden Vorrichtung direkt anzutreiben, z. B. mit Hilfe eines Elektromotors. Die Vorrichtung kann vorteilhaft benutzt werden, um   chemische Reaktionen durchzuiübren,    z.   B.    die Er  zeug,    von Isopropylalkohol aus   Propen    und Schwefelsäure.



     Weiterhinkann    man die Vorrichtung bei Prozessen verwenden, bei denen in den zugefuhrten Phasen feste Stoffe auftreten. Auf diese Weise kann man einen oder mehrere Bestandteile aus einem Gemisch durch Adsorption abtrennen ; das Gemisch bildet dann eine Phase, während die andere Phase durch ein fein verteiltes Adsorptionsmittel gebildet wird. Bin Beispiel für diese Verfahrensweise bildet   die Trannumig von Benzol von einem    Gemisch aus    Css-Kohlenwasserstoffen mit Hilfe von Silica-Oel.   



  Bei lonenaustauschprozessen lässt sich die   Vorrich-    tung auf ähnliche Weise betreiben.



   Die mit Hilfe der   erfindunigsgemässen Vorrichtung    in Berührung zu bringenden Phasen müssen sich hinsichtlich ihres spezifischen Gewichts etwas unter   scheiden, wenn der Prozess im Gegenstrom durchge-    führt wird. Die leichtere Phase wind am unteren Ende und die schwerere Phase am oberen Ende der Vorrichtung g zugeführt. Während des Berührungsvorgangs spielt sich eine Massenübertragung zwischen den Phasen. ab ; in manchen fällen,   d.    h. bei einer chemischen Reaktion, entstehen neue Stoffe. Eine der Phasen wird ständig in der kontinuierlichen Phase dispergiert, während die Berührung stattfindet ; daher tritt bei der erfindungsgemässen Vorrichtung nicht die Frage auf, ob man einen Satz von hinter   feinandergeschalteten Misch-und Albsetzkammern    vorsehen muss.

   Die Tropfen der dispergierten Phase fliessen wieder zusammen, und zwar entweder am oberen oder   am-unteren Ende des Gehäuses,    so dass sie eine kontinuierliche Masse bilden, was jeweils davon abhängt, ob die dispergierte Phase leichter oder schwerer ist als die kontinuierliche Phase.   Dis-    ses Zusammenfliessen kann jedoch auch vollständig oder im wesentlichen ausserhalb des Gehäuses in einem gesonderten Trenngefäss erfolgen.

   In vielen Fällen ist es vorteilhaft, ein ortsfestes Gitter oder eine gelochte Platte oder dergleichen im oberen Teil des Gehäuses oberhalb des Einlasses für die schwere Phase   und/oder    im unteren Teil   des      Gehäuses unter-    halb des Einlasses für die leichte Phase vorzusehen,   um ein besseres Zusammenfliessan    der   dtispergierten    Phase zu gewährleisten oder ein unerwünschtes Vermischen der zu dispergierenden Phase und der abzugebenden kontinuierlichen Phase zu verhindern.



   In manchen Fällen besteht eine der Phasen aus einer Suspension eines festen Materials in einer Flüssigkeit. Dies ist z. B. der Fall, wenn eine Suspension aus   Polypropylenteilchen    in einem Kohlenwasserstoff ausgewaschen wird, um z. B.   Katalysatorreste,    Salzsäure und/oder Alkohole zu entfernen. diese Suspension kann durch eine   Gegenstrombehandluing    unter Verwendung von Wasser als Waschfliissigkeit gereinigt werden. Die reinigende Suspension wird dem unteren Teil, der Vorrichtungen zugeführt, während die Wasohflüssigkeit am oberen   Enlde    eingeleitet wird ; die gereinigte Suspension wird am Baden der Vorrichtung kontinuierlich abgezogen.



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann auch    dazudienen,eineExtraktionmitzweiLösungsmit-    teln durchzuführen. Hierbei wird das zu   zerlegende    Gemisch zwischen idem.   unterenuuvd dem oberen    Ende   der Vorrichtung zugeführt. Die Extraktions-    mittel werden am oberen bzw. unteren Ende bzw. in der Nähe dieser Enden eingeleitet. Ein Beispiel für eine solche Extraktion ist die Behandlung flüchtiger Öle mit Pentan und Alkohol.



   Am unteren Ende des Gehäuses läuft der Rotor   . gewöhnlieh in einem Lager oder    er wird wenigstens   durch aoin    Lager in   seiner Lage gebalten. Es kann    vorkommen, dass das Lager von einem Medium umgeben ist, das korrodierend wirkt und/oder schlechte   Schmiereigenscbaften besitzt, während eine der    zugeführten Phasen diese Nachteile nicht aufweist. Unter diesen Umständen ist es   zweckmässig,    einen vorzugsweise kleinen Strom der nich korrodierend oder weniger stark korrodierend wirkenden Phase oder    der Phase mit den besseren Schmiereigenscbaften    abzuzweigen und diesen   Ikleinen Strom über dfas    Lager in die Vorrichtung einzulieten.

   Je mach den gegebenen Bedingungen kann man diesen Strom von der leichten oder der schweren Phase abzweigen.



   Beim Exctrahieren von Schmieröl mit Furfural kann man z. B. einen Teil des die   leichte Phase bil-      denden,    zu   extrahiereaden    Sohmieröls als Schmiermittel verwenden, da die den Extrakt enthaltende Phase, die das Lager umgibt, korrodierend wirkt.



  Beim Entfernen von Asphalt aus Ölrückständen mit leichten paraffinischen Kohlenwasserstoffen kann man einen kleinen Teil des die schwere Phase   bilden-      den Öls dem Lager zuiführen, da diese    Phase bessere  Schmiereigenschaften besitzt als die asphalthaltige   Phase im unteren Teil des Gehäuses.   



   Die Erindung wird im folgenden an   Hand einer    schematischen   ZeichnungansinemAusführungsbei-    spiel näher erläutert.



   Die Zeichnung zeigt eine Ausbildungsform einer   erfindungsgemäEfen    Vorrichtung mit einem aufrechtstehenden Gehäuse 1, das mit einer Leitung 2 zum Zuführen der im Gegenstrom zu behandelnden schwe  reren Phase und einer Ledtung    3 zum Zuführen der leichteren Phase   verseben    ist.   Jade    dieser Leitungen    kann über mehrere Zweigleitungen. an das Gehäuse angeschlossen sein. Femer weist das Gehäuse eine    Leitung   4    zum Abziehen der leichten Phase und eine Abgabeleitung 5 für die   schwäre Phase auf. Ein    zylindrischer Rotor 6 ist in dem Gehäuse gleichachsig mit dem Gehäuse angeordnet.

   Der Rotor wird am oberen Ende durch ein Lager   7    abgestützt und läuft . am unteren Ende in einem Lager 8.



   An der Wand des Gehäuses sind mehrere Statoren 9 von grossem. Durchmesser befestigt. In der Mitte zwischen benachbarten Statoren 9 sind weitere Statoren   10 von kleinerem Durohmesser so angeord-    net, dass zwischen dem Rotor   6    und den Statoren 10 nur ein enger Spalt 11 verbleibt.



   Die   Arbeitsweise der Vorrichtung wird bezüg-    lich eines   Extpaktionsprozesses zum Entfernen aro-    matischer Verbindungen ans Schmieröl mit Hilfe von Furfurtal beschrieben. Das hier die schwerere Phase bildende Furfural wird über die leitung 2 und das die leichte Phase bildende Schmieröl über die Leitung   3    zugeführt. Ein kleiner Teil des Schmierölstroms wird   über eine Laitung 1. 2. abgezweigt    und   dem unterevn Lager    8 zugeführt, um es zu schmieren.



  Zu diesem Zweck ist an der Rotorwelle ausserdem eine Haube 13 befestigt, die das Lager 8   umscliliesst.   



  Der   abgazweigte    Strom wird natürlich möglichst klein gehalten.



   Bei dem Schmieröl handelt es sich   ium die    zu dispergierende Phase, die sich in Form von Tröpfchen nach oben durch das Gehäuse 1 bewegt. Die Tröpfchen des Schmieröls, aus idem die. aromatischen Verbindungen zum grössten Teil entfernt worden   sind, sammeln sich nn oberen    Teil der Säule und bilden eine kontinuierliche leichte Phase, die der Vorrichtung über die Leitung 4 entnommen wird. Die Trennfläche zwischen beiden Phasen befindet sich im oberen Teil des Gehäuses in Höhe der. gestrichelten Linie 14, und wird ddurch auf dieser Höhe gehalten, daB man die betreffenden Phasen in geeigneten Mengen je   Zeiteinhedt    zu-und abführt.



   Zwischen der Einlaäöffnung 2 und der Trennfläche 14 ist ein   weitmaschiges    Gitter 15   angeord-    net, das von einem Ring 16 getragen wird und daran befestigt ist. Dieses Gitter verhindert das Auftreten einer Turbulenz an der Trennfläche und fördert ds ungehinderte Zusammenfliessen der Tröpfchen. Eine   ahnliche Kombination eines Gitters    17 mit einem Ring 18 ist zwischen   Idem    Einlass 3 und der   Abgabe-    leitung 5 vorgesehen, um ein einwandfreies Abführen der schweren Phase zu begünstigen. Das extrahierte, von aromatischen Verbindungen. befreite Schmieröl wird bei 4 abgezogen, während die Extraktphase (Furfural und aromatsiche Verbindungen) bei 5 aus der Vorrichtug abläuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Vorrichtung zum inberührungbringen von zwei oder mehr Phasen in einem zylindrischen Gehäuse, wobei das Gehäuse einen Rotor enthält und die In nenwand des Gehäuses mit sich rechtwinklig zu seiner Achse erstreckenden ringförmigen Statoren versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Fläche des Rotors eine Zylinderfläche ist und dass ringförmige Statoren vorhanden sind, die abwechselnd einen grö sseren un, einen Heineren Durchmesser haben und so angeordnet sind, dass die Statoren von grösserem Durchmesser an der Gehäusewand anliegen oder im wesentlichen daran anliegen, während die Stato ren von kleinerem Durchmesser zwischen sich und der Gehäusewand einen Ringspalf freilassen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeiohnet, dass der Flächeninhalt der Statoren von klainerem Durchmesser gleich oder mi wesent- lichen gleich idem Flächeninhalt der Statoren von grösserem Durchmesser ist.
    2. Vorrichtung mach Unteranspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Flächeninhalt der Statoren gleich oder im wesentlichen gleich dem halben freien Durchtnittsquerschnitt des Gehäuses ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gokennzaichnet, dass die Abstände zwischen benach- bartan Statoren gleich grogs oder im wesentlichen gleich grôl sind.
    4. VorriohtunjgnachPatentanspruchI, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände zwischen benach- barten Statoren 3 bis 20 am betragen.
    5. Vorrichtuujg nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor ein glatter Zylinder ist.
    6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsfläcihe des zylin drischen Rotors mit. einer oder mehreren sich parallel zur Rotorachse erstreckenden Leisten versehen ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor aus einer drehbaren Welle besteht, die derart mit einer oder mehreren radial gemohteten Platten versehen ist, dass bei der Drehung der Welle eine Zylinderfläche überstrichen wird.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser. des Rotors 1/5 bis ¸ und vorzugsweise nich mehr als 1/3 des Durchmessers des zylindrischen Gehäuses betrngt.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gakennzaichnct, dass zwischen dem Rotor und den Statoren von kleinerem DurchmessereinSpaltvor- handen ist, dessen Breite 0, 5 bis 2 Prozent des Rotordurchmessers entspricht.
    10. Vorrichtung mach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Statoren auf derjenigen Seite, auf welcher die dispergierte Phase gegen sue strömt, eine Struktur aufweisen, die das Zusammenfliessen dieser Phase föndert.
    11. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekenneichnet, dass es sich bei dem das Zusammenfliessen der dispergierten Phase fördernden Material um faserfönmige Materialien, insbesondere Stahlwolle und/odor Fasern aus synthetischen Materialien, handelt.
    PATENTANSPRUCH II Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung nach Pa tentanspruch I, um zwei oder mehr miteinander nicht mischbare oder nur teilweise e mischbare Phasen in innige Berührung miteinander zu bringen, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor mit einer solchen Geschwindigkeit gedreht wird, dass Gewähr dafür besteht, dass eine Flüssigketi und/oder festes Material innerhalb des gesamten Gehäuses. dispergiert bleibt.
CH663963A 1962-05-30 1963-05-28 Vorrichtung, um zwei oder mehr Phasen in innige Berührung zu bringen CH421055A (de)

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FR2485941A1 (fr) * 1980-07-03 1982-01-08 Commissariat Energie Atomique Colonne pulsee annulaire

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