CH421232A - Lasttrennschalter - Google Patents

Lasttrennschalter

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CH421232A
CH421232A CH1382561A CH1382561A CH421232A CH 421232 A CH421232 A CH 421232A CH 1382561 A CH1382561 A CH 1382561A CH 1382561 A CH1382561 A CH 1382561A CH 421232 A CH421232 A CH 421232A
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CH
Switzerland
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knife
switch
guide curve
auxiliary
bolt
Prior art date
Application number
CH1382561A
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English (en)
Inventor
Sinnecker Guenther
Bonset Theodor
Original Assignee
Siemens Ag
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Priority claimed from DES71898A external-priority patent/DE1243751B/de
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Description


      Lastirennschalter       Das Hauptpatent     .beschreibt    ein     Lasttrennschalter     mit einer     schlitzförmigen        .Löschkammer    aus :gasab  gebendem Stoff, in der ein     Hilfsschaltstück    an  geordnet ist, das zusammen mit einem an einem       Trenmnesser    angebrachten Hilfsmesser     eine    Last  schaltstelle bildet, die beim     Ausschalten    nach dem  Öffnen einer von :

  dem     Trennmesser    und einem Trenn  schaltstück gebildeten     Trennschaltstelle    geöffnet     wind,     dadurch     .gekennzeichnet,        @dass    die     Trennschaltstelle     beim     Einschalten    geschlossen wird, :bevor     das    Hilfs  messer in die Schlitzkammer     eingreift.     



  Hierdurch werden     Vorüberschläge    an .der     Last-          schaltstell@e    vermieden, die     idie        Löschkammer    stark       beanspruchen    können. Der Einschaltstrom, der     beim          Einschalten    :auf einem Kurzschluss .grosse Werte er  reichen kann, fliesst nur über die, hierfür geeigneten  Schaltstücke der     Trennschaltstelle.     



  Die     Erfindung    befasst sich :mit einer     weiteren     Verbesserung dies genannten     Schalters.    Erfindungs  gemäss liegt der Drehpunkt des:     Hilfsmessers    ortsfest  ausserhalb des Drehpunktes des     Trennmessers.,    und an  dem einen Messer ist     eine    mit einem     Bolzen    :des  anderen Messers     zusammnenwirkende    Führungskurve  arg; bracht, die     beim    Einschalten die     Bewegung    des       Hilfsmessers    in die Schlitzkammer sperrt, bis das  Trennmesser praktisch das Ende des Einschaltweges  :erreicht hat.

   Hierdurch kann der richtige Bewegungs  ablauf unabhängig von der Schaltgeschwindigkeit     und     anderen     Einflussgrössen    einwandfrei     sichergestellt    wer  den. Wenn :das Hilfsmesser -so lange zurückgehalten  wird, bis das Trennmesser annähernd seine End  stellung     am    feststehenden     Trennschaltstück    :erreicht  hat, ist die     Geischwincligkeit    des Trennmessers so  gering, dass     seine    kinetische     iEnergie    keinen Einfluss  mehr auf die     Bewegung    des     Hilfsmessers    hat.

   Die  Einschaltbewegung des     Hilfsmessers        wind    .dann viel-    mehr allein durch eine bis dahin :gespannte Feder  bestimmt.  



  Konstante Geschwindigkeit, die das     Hilfsmesser     bei der Erfindung unabhängig von der     Geschwindig-          keit    des Hauptmessers erhalten     kann,        bringt    wesent  liche     Erleichterungen    für die konstruktive Ausbildung  des     Lichtbogenschaltstückes    in der Löschkammer mit  sich. Das     Lichtbogenschaltstück    wird bei Odem der  Erfindung zugrunde liegenden Schalter zweckmässig  so ausgebildet,     d'ass    es das     Hilfsmesser    bei der     Aus4          schaltbewegung    zunächst festhält.

   Dieses Festhalten  erfolgt     ,durch        Reibung,    die sieh üblicherweise auch .bei  der Einschaltbewegung bemerkbar macht. Wenn nun,  wie durch die Erfindung ermöglicht wird, die Ge  schwindigkeit des Hilfsmessers beim     Einschalten    stets  konstant ist, ;

  so fällt es     viel    leichter, die     Reibwirkung          des        Lichtbogenschaltstückes        und        die     des     Lichtbogenmessers    so     aufeinander    abzustimmen,       dass    das     Lichtbogenmesser    stets die     notwendige    Ge  schwindigkeit aufweist, :um die volle     Einschaltstel-          lung    zu erreichen, ohne dass die Geschwindigkeit zu  gross werden kann und zu Beschädigungen der     Lösch-          kammer    führt.

    



  Die     Erfindung    kann in besonders vorteilhafter  Weise so ausgebildet werden,     @dass    die     formschlüssige     Verbindung von einer am     Hilfsschaltmesser    vorge  sehenen Führungskurve     gebildet    wird, die     mit        einem     am Hauptmesser angebrachten Bolzen     zusammen-          wirkt.    Es :ist aber auch denkbar,     @dass    die Erfindung       beispielsweise    als: kinematische Umkehrung der vor  genannten Anordnung     verwirklicht    wird.

   Die erst  genannte     Ausführungsform    ist aber :deswegen<B>b</B>e  sonders     vorteilhaft,    weil das     Hilfsmesser    in der     Ein-          sch:altstellung    keinen Strom zu führen hat und deshalb  aus Stahl hergestellt werden kann, wodurch die Mög  lichkeit gegeben ist,     -die    Führungskurve .als Blechteil      herzustellen und mit dem     Hilfsmesser    zu verschwei  ssen. An dem     üblicherweise    aus Kupfer .bestehenden  Hauptmesser ist dann nur der Bolzen zu befestigen.  Dies geschieht beispielsweise durch     Verschrauben          mit    dem Hauptmesser.

   Die     formschlüssige    Verbin  dung     zwischen    dem Hauptmesser und dem     Hilfst          messer    kann auch in     Form    von     Gelenkverbindungen          ausgeführt    werden.  



       Die    Form der Führungskurve     wind    der Kine  matik des Schalters     entsprechend        gewählt.    Zweck  mässig ist es, die     Führungskurve    so     auszubilden,        @dass     sie etwa mit einem Kreisbogen um den Drehpunkt  des     Hauptmessers        übereinstimmt,    dessen     Radius     gleich dem Abstand     des    Drehpunktes des Hilfs  messers von dem ;des Hauptmessers .ist.

   Bei dieser  Form stehen die Bewegungsrichtung von Führungs  kurve und Bolzen     senkrecht        aufeinander,    so dass     mit     geringen     Kräften        eine    sichere Sperrwirkung erreicht  wird. Diese Form kann aber     .auch        ,abgewandelt    wer  den, um bestimmte     weitere    Wirkungen zu erreichen,  wie im folgenden an Hand der Figuren beschrieben  wird.  



  Anhand der Zeichnung werden Ausführungsbei  spiele der Erfindung     erläutert.     



  In der     Fig.    1 ist ein     Lasttrennschalter        dargestellt,     dessen     Schlitzkammer    mit 1 bezeichnet ist. In ihr  ist das     Lichtbogensehaltstück    2 angeordnet. Das       Lichtbogenschaltstück    wirkt mit einem     Hilfsmesser    3  zusammen, dessen ortsfester Drehpunkt 4 ausserhalb  des Drehpunktes 5 des Hauptmessers 6 liegt. Das       Gegenschaltstück    des     Hauptmessers    ist mit 7 be  zeichnet.

   Haupt- und Hilfsmesser sind     übler    eine  Feder 10 miteinander verbunden, dis     mit    ihrem  einen Ende     bei    11 am     Hauptmesser    und mit :ihrem  anderen Ende bei 12 am     Hilfsmesser    angebracht ist.  Die Strombahn d es Schalters sowie die     Schlitzkam-mer     werden von Stützisolatoren 15, 16 getragen,     die    :auf  einem Grundrahmen 17     sitzen.    Die     Betätigung    (des       Hauptmessers    erfolgt durch eine Schaltstange 18.  



  An einem mit dem     Hauptmesser        verbundenen     Winkel 20 ist ein Bolzen 21 Aderart     befestigt,        @dass     er über die     Oberseite    des     Hilfsmessers    greift.     Dieser     Bolzen wirkt bei der     Ausschaltbewegung    .als An  schlag.

   Er     trifft        nämlich,    wenn sich das Haupt  messer 6 vom     Gegenschaltstüok    7 genügend weit       entfernt    hat, auf den nach oben     übgewänkelten    Schen  kel 23 des     Hilfsmessers    3, das auf diese     Weise    aus  dem     Lichtbogenschaltstück    2 gerissen wird.

   Dieser       Bolzen    21 wirkt beim     Einschalten        als    Teil der form  schlüssigen Verbindung nach der     Erfindung.    Der  andere Teil der     formschlüssigen        Verbindung    wird  von einer Führungskurve 24 gebildet, die :am     Hilfs-          mess3r    3 vorgesehen ist.  



  In der     Fig.    2 ist die     Führungskurve        näher        idar-          gestellt.    Die weiteren     Teile    des     Schalters    sind dabei  der     Übersichtlichkeit    wegen     weggelassen    oder nur  schematisch     :angedeutet.        Beispielsweise    ist von dem  bei 5 schwenkbar gelagerten Hauptmesser nur der       Bolzen    21 gezeichnet. Der     Drehpunkt    des     Hilfs-          messers    3 ist wiederum mit 4 .bezeichnet.

      Die Führungskurve 24 wird von einem Blech  gebildet, das mit zwei Nieten 25 am Hilfsmesser 3       befestigt    ist. Das Blech hat eine aus der     Bildebene     hinausragende Vertiefung 26, in die der     Bolzen    21       eingreifen    kann. Die dem     Lichtbogenmesser    abge  kehrte Wand 27 der Vertiefung wirkt dabei als Sperre  mit dem Bolzen 21 zusammen.

      Die Form der     Führungskurve,        im    wesentlichen  also der Wand 27,     stimmt,    wie     die        Fig.    2 erkennen  lässt, etwa mit einem strichpunktiert     gezeichneten     Kreisbogen 30 um den     Drehpunkt    4 des Haupt  messers überein, dessen     Radius    R gleich     dem    Ab  stand zwischen dem Drehpunkt 5 des Hauptmessers  und dem Drehpunkt 5 des     Hilfsmessers    ist. Des,  halb wird, wenn das.

   Hauptmesser mit dem  Bolzen 21     beim    Einschalten entgegen dem     Uhrzeiger-          sinn    in     Fig.    2 bewegt wird und das     Hilfsmesser    3       stehen    bleibt, der Bolzen 21     in    die Vertiefung 26  eintreten.

   Wind bei dieser     Bewegung    :die Feder 10  zwischen Haupt- und Hilfsmesser über     die    Tot  punktlage .geführt, so     kann    sich das Hilfsmesser 3  zunächst nicht bewegen, weil seine Bewegung durch  den Bolzen 21 gesperrt     isst,    der beispielsweise die  bei 31     gestrichelt        dargestellte    Lage eingenommen hat.       Deshalb    wird bei der     Einschaltbewegung        des    Haupt  messers     zunächst    nur     -die    Feder 10 gespannt, bis oder  Bolzen 31 das Ende 32 der Wand 27 passiert hat.

    Die Wand ist dabei so bemessen, dass das Haupt  messer :die Einschaltstellung     etwa        :erreicht    hat, bei  spielsweise das     Gegenschaltstüak    7     berührt,    ;bevor  der Bolzen 21 an der Wand 27     vorübergleiten    kann.  



  Wenn     Hauptmesser    ,und     Hilfsmesser        bei    ihrer  Relativbewegung zueinander so weit gekommen sind,       dass    Bolzen 21 und Wand 27     aneinander        vorbei-          gleiten,    wird das     Hilfsmessar    3 allein durch     die     Wirkung der Feder 10 mit seiner bestimmten durch  ,die Federspannung vorgegebenen Energie in die Ein  schaltstellung geführt.     Diese    Energie ist unabhängig  von der Geschwindigkeit,     mit    oder :das     Hauptmesser          eingeschaltet    wird.

   Sie kann daher ohne     weiteres     auf die für das Ausschalten notwendige     Reibung    des       Hilfsmessers    3     im        Lichtbogenschaltstück    2     abge-          stimmt    werden.    Wie die     Fig.    2 zeigt, entspricht die Form der  Wand 27 nicht ganz genau     dem    Kreisbogen 30.

         Viehmehr        nähert    sie sich in     Richtung        auf    den Dreh  punkt des     Hilfsmessers    gesehen :diesem     Kreisbogen.     Dies hat     folgende        Wirkung:     Wenn der Bolzen 21 beim     Einschalten    des       Hauptmessers    .an der Wand 27     entlanggleitet,    so  wird das     Hilfamwsser    3 entgegen :der Wirkung der  Feder 10 bewegt, weil die Bahn :

  des     Bolzens    21       ,durch    den     Drehpunkt    5 des     Hauptmessers    .als Kreis  bahn vorgegeben ist. Durch     :die    zum Spannen der  Feder     notwendige    Energie     wird        Idas    Hauptmesser  gegen Ende des     Einschaltweges    abgebremst. In ent  sprechender Weise kann die Bewegung des Haupt  messers     mit    Hilfe der Führungskurve .auch     ,an    an  deren Stellen des     Einschaltweges    beeinflusst werden.

        In ;der     Fig.    3 ist eine :geänderte     Ausführungs-          form    der     Führungskurve    gezeichnet. Dabei wird     idie     Führungskurve nicht von einer Vertiefung gebildet,  sondern von einem entsprechend geformten Blech  stück 35. Das Blechstück 35     sitzt    auf einem Blechteil  36, das mit dem     Lichtbogenmesser    3 in einer Ebene  liegt. Die Kante 38 des Blechstückes 35, die die       Führungskurve    bildet, wird .entsprechend dem vorher  Gesagten     gestaltet.    Sie wirkt wiederum mit einem  Bolzen am Hauptmesser zusammen.  



  Die Führungskurve kann mit Vorteil mit einer  Führungskurve baulich vereinigt werden, die beim  Ausschaltvorgang eine Bewegung des Hilfsmessers  in Ausschaltrichtung zunächst sperrt, bis das Trenn  messer etwa den Bereich der     Löschkammer    ver  lassen hat. Auf diese Weise ist der gesamte Be  wegungsablauf     beim    Ausschalten wie auch beim     Ein-          schalten    mechanisch gesteuert.  



  Der hierfür     vorgesehene    Bereich     erhält    zweck  mässig die     Form    eines Kreisbogens :um den Dreh  punkt des     Hauptme@ss.ers,    und zwar bezogen auf die       Einschaltstellung    es     Hilfsmessers.    Die Länge     tdes     Kreisbogens richtet sich nach dem     Öffnungswinkel,     den das Hauptmesser     beim    Ausschalten zurücklegen  soll, bevor das     Hilfsmesser        nacheilen    kann.     Beispiel's-          wzise    kann -die Länge so gross ;

  gewählt     werden,    dass  der Abstand zwischen     dem    Hauptmesser und der  Löschkammer der Schlagweite des     Schalters,    ent  spricht, bevor das Hilfsmesser von der Führungs  kurve     freigegeben        wird.     



  Bei einer besonders     vorteilhaften        Weiterbildung     der Erfindung wird das Hilfsmesser beim     Beginn     der Ausschaltbewegung durch :das Zusammenwirken  des Bolzens mit der Führungskurve zunächst     in     Einschaltrichtung bewegt.

   Hierdurch ist der Fall aus  geschlossen, dass das     Hilfsmesser,    das     :beim    Ein  schalten     unter    ungünstigen Umständen durch Aden  Rückprall :ausser     Eingriff    mit dem feststehenden       Lichtbogenschaltstück    gelangen kann, keine     .galva-          nisch:e    Verbindung mit dem     .Lichtbogenschaltstück     hat, wodurch beim Ausschalten ein     .Lichtbogen    :an  den     Hauptschaltstücken        verursacht    würde.

   Durch die       zwangläufige    Bewegung in die     Einschaltstellung    wird  in diesem Fall :die von     %dem        Liehtbogen@schaltstück     und dem     Hilfsmesser        gebildete        Lastschaltstelle    ge  schlossen, bevor sich     idie        H.auptschaltstücke    trennen.  



  Die     Mittel    zur Steuerung des     Bewegungsablaufes     lassen sich äusserst     einfach        gestalten,    wie die folgende  Beschreibung des     Ausführungsbeisp-ieles    an Hand der       Fig.    4 zeigt.  



  In der     Fig.    4 ist ein     Lasttrennschalter    für Mittel  spannungen, also     ungefähr    10 bis 30     kV,    etwas  schematisch vereinfacht dargestellt. Mit 101     sind    die  Stützisolatoren bezeichnet, die die     Strombahn    des.  Schalters gegen Erde isoliert tragen. Die     Strombahn     :des Schalters besteht aus dem     Anschlussstück    102  ,an der     Drehpunktseite    des Schalters und dem An  schlussstück 103 an .der gegenüberliegenden Seite.

    Das     Anschlussstück    103 :besitzt einen etwa     senkrecht            abgewinkelten    Bereich 104,     der    das feststehende       Schaltstück    der Hauptschaltstelle bildet. Als beweg  liches Schaltstück ist ein     schwenkbares    Hauptmes  ser 105 vorgesehen, das bei 106 am     Anschlussstück     102 gelagert ist. Ein abgewinkelter Teil 107     des          Anschlussstückes    sorgt für eine Führung des     Haupt-          mDssers    bei :der     Schwenkbewegung.     



  Der Schalter besitzt eine     strichpunktiert        ange-          ,deutete        Flachlöschkammer    110 ,aus     gasabgebendem     Material. In der     Flachlösehkammer    ist     ein    Licht  bogenschaltstück<B>111</B> angeordnet, das am     Anschluss-          stück    103 befestigt ist und     mit    einem     Lichtbogen-          me:sser    112     zusammenwirkt.    Das     Hilfsmesser    112 ist  ausserhalb des ortsfesten Drehpunktes 106 :

  des     Haupt-          messers    bei 114 ortsfest gelagert. Zwischen     einem     Ansatz 115 des     Lichtbogenmessers    112 und einem  Ansatz 117 des     Hauptmesser    ist eine Zugfeder<B>116</B>  ausgespannt.  



  An einem Ansatz 120     ides        Hauptmessers    105  ist ein     zylindrischer    Bolzen 121     angebracht.    Der  Bolzen ist mit seinem dem Hauptmesser zugekehrten  Ende in dem Ansatz 120     vernietet.    Das freie Ende  des Bolzens 121 ist auf das seitlich neben dem  Hauptmesser liegende Hilfsmesser 112 gerichtet. In       diesem    Bereich ist am Hilfsmesser ein Blechstück  vorgesehen, das     eine    als Ganzes mit 123     bezeichnete     erhabene Führungskurve     bildet,    die mit dem     Bolzen     121 zusammenwirkt.  



  Der untere Teil der     Führungskurve    wirkt als  Sperre,     äse    beim Ausschalten des Schalters eine Be  wegung des Hilfsmessers     verhindert,    bevor das  Hauptmesser 105 :den Bereich     tder        Löschkammer     110 verlassen hat.

   Zu diesem Zweck ist der Teil 124  der Führungskurve etwa als     Kreisbogen    um den Dreh       punkt    106 des Hauptmessers .ausgebildet, wie     die     Figur :deutlich erkennen lässt.     Die    Figur zeigt ferner,  dass der Abstand des     Bereiches    124 der     Führungs-          kurve    von     der        Kreisbahn    in     dem        Bereich        etwas     grösser ist, an dem der Bolzen 121 beim Beginn  der     Ausschaltbewegung    zunächst     entlang    läuft.  



  Der in der     Einschaltstellung    der Löschkammer  110 zugekehrte Bereich 125 der     Führungskurve        dient     als Sperre, die eine Bewegung des Hilfsmessers beim  Einschalten     verhindert,    bevor das     Hauptmesser    105  etwa     idie    Einschaltstellung erreicht hat.     Die    er Teil  verläuft etwas senkrecht zur Führungskurve 124.  Es ist     iebenfalls    leichtgerundet.         Der    Schalter ist in     ider    Einschaltstellung darge  stellt.

   Zum Ausschalten wird     :das    Hauptmesser 105  m     it    Hilfe der     Schaltstan    e<B>126</B> im Uhrzeigersinn  ,1<B>9</B>  geschwenkt. Es löst     sich    von     idem        feststehenden     Schaltstück 104. Ein Lichtbogen kann dabei nicht       entstehen,    weil durch     dass        Hilfsmesser    112     eine    lei  tende     Parallelverbindung        zum        Lichtbogenschaltstück     111 gebildet     wird.     



  Bei der Ausschaltbewegung des     Hauptmessers     105 läuft der Bolzen 121, wie in der Figur     strich-          punktiert    gezeichnet ist,     unter    den Bereich 124 der      Führungskurve 123.

   Eine Bewegung des     Hilfsmessers     112     in        Ausschaltrichtung,    d. h.     ebenfalls        eine          Schwenkbewegung        dm        Uhrzeigersinn    um (den     Dreh-          punkt    114, ist deshalb     zunächst        nicht        möglich.    Viel  mehr wird das     Hilfsmesser    112 in     Einschaltrichtung     bewegt,

   wenn es     infolge    des     beim        Einschalten    ent  stehenden     Rückpralls    nicht in der     dargestellten        Eih-          schaltlage    sein sollte, sondern     .z.    B.     mit    seiner Unter  kante an der Oberseite     ides        Lic'atbogensohaltstückes     111 anliegt.

       In    diesem     Fall        läuft    der Bolzen 121  gegen die Führungskurve 124     an,    wie die     strich-          punktiert        gezeichnete    Bahn     erkennen        :lässt,    und       drückt    .das     Hilfsmesser    112 entgegen dem     Uhrzeiger-          sinn        in.    Eingriff     mit    dem     Lichtbogenschalrostück.     



  Im weiteren Verlauf der     Ausschaltbewegung    ,ge  langt der     Bolzen    121 gegen     esinen    senkrecht aus der  Bildebene abgewinkelten     Teil    127 des     Hilfsmessers.          Dieser    Teil wirkt als Anschlag, bei     idessen        Erreichen     ,das     Hilfsmesser        mitgerissen        wird.    Das     Hilfsmesser     kann nunmehr dem     Hauptmesser        in        Ausschaltrichtung          folgen,

      da der Teil 124 der     Führungskurve    :bis dahin       passiert    wurde. Bei der     weiteren        Schaltbewegung        [er-          gibt    sich dann eine Relativbewegung     zwischen    dem       Bolzen    121 .und der Führungskurve 123     in        Richtung     des     ,Pfeiles    129.

       Das        Hauptmesser    hat bis     zu        diesem          Zeitpunkt    den Bereich der     Löschkammer    110 ver  lassen.     Überschläge        zwischen    dem Hauptmesser und  dem     feststehenden        Schaltstück    104 oder der     Lösch-          kammer    110 sind     nicht    mehr möglich.  



  Zwischen dem     Liohtbogenmesser    112 und     dem     feststehenden     Lichtbogenschaltstück    111     wird        ein.     Lichtbogen gezogen, der durch das gasabgebende  Material der     Löschkammer    110 in     bekannter        Weise     zum Erlöschen .gebracht     wind.    Das     Lichtbogenmesser     .gelangt     dann    nach     dem        Hauptmosser    105     .in        die          Ausschaltstellung.     <RTI  

   ID="0004.0099">   In    der     Ausschaltstellung        nimmt        ider     Bolzen 121 in bezug :auf die Führungskurve 123  etwa     die    bei 130 angedeutete Lage ein.  



  Soll der Schalter     wiederum        eingeschaltet        werden,     so wird das Hauptmesser 105     mit        Hilfe    der     Schalü-          stange    126 entgegen dem     Uhrzeigersinn        geschwenkt.     Dabei bewegt sich der     Bolzen    121 bezogen lauf     de          Führungskurve    123     aus    der Lage 130 in     Richtung     ,des     Pfeiles    131.

   Er     gelangt        idamit    vor     den        Bereich     125 der Führungskurve. Deshalb     kann        Idas        Hilfs-          messer    112 dem Hauptmesser 105 zunächst nicht  folgen,     denn    bei der zum     Einschalten        notwendigen          Schwenkbewegung    entgegen dem     Uhrzeigersinn          würde    der     Teil    25 der     Führungskurve    gegen ;den  Bolzen 121 stossen.  



  Eine     Bewegung    .des     Hilfsmessers    112 in Ein  schaltrichtung ist erst     idann        möglich,    wenn der     Bolzen     121 bei der     Relativbewegung        -zur        Führungskurve    1:23       (die        untere        Spitze    132 :des Teiles 125 der     Führungs-          kurve    passiert hat.

   Bis     zu    diesem     -Zeitpunkt    hat     das          Hauptmesser    105     etwa        :das        feststehende    Schaltstück  104     !erreicht.    Das     Hilfsmesser    folgt dann dem Haupt  messer unter der     Wirkung    der Feder 116 und :gelangt  nach .dem Schliessen der     Hauptschaltstelle    in     Einsgriff       mit dem     Lichtbogenmesser    111.

   Der     Schalter        nimmt     dann wiederum die in der Figur dargestellte     Ein-          schaltstellung    ein.  



  Die     Führungskurve    123 wird beim Ausfüh  rungsbeispiel von einem als     Stanzteil    sehr       einfach        herzustellenden    Blechstück gebildet. Die  ses Blechstück ist am     Hilfsmesser        mit        Hilfe     zweier     Vorsprünge    135 und 136 derart be  festigt, dass es aus der Ebene     ides        Hilfsmessers    in  Richtung auf den Bolzen 121 vorsteht.

   Die Vor  sprünge 135 und 136     sind    zu diesem     Zweck    ,aus  der Ebene des     Hilfsmessers    abgewinkelt, wie durch  die gestrichelten     Kanten    137 und 138     angedeutet     ist.

   Die Verbindung     zwischen    der Führungskurve 123  und den Absätzen 135 und 136 verfolgt durch eine       Tauchlötung.    Die bei 139 und 140     angedeuteten          Stifte        halben    lediglich     Iden    Zweck,     :diie        richtige    Lage       der    Teile zueinander     ;

  sicherzustellen.    Es ist aber auch       möglich,    .     die        Führungskurve    123 mit !dem Hilfs  messer 112 .aus einem Stück     herzustellen.    Dies     kann     beispielsweise dann     vorteilhaft        sein,        wenn    man das       Hilfsmesser        als,        Pressteil    ausbildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lasttrennschalter nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehpunkt des Hilfsmessers ortsfest ausserhalb des Drehpunktes des Trennmessers liegt, und dass @an :
    dein einen Messer eine mit einen Bolzendes .anderen Messers zusammenwirkende Führungskurve ange bracht ist, die beim Einschalten die Bewegung des Hilfsmessers: in die Schlitzkammer sperrt, bis das Trennmesser praktisch Idas Ende des Einschaltweges erreicht hat.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Lasttrennschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungskurve dem Hilfsmesser und der Bolzen dem Trennmesser zu geordnet :ist.
    2. Lasttrennschalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Führungskurve RTI ID="0004.0230" WI="3" HE="4" LX="1872" LY="1905"> in der Ausschaltstellung des Schalters etwa mit einem Kreis- bogen @um den Drehpunkt -des Trennmessers über einstimmt, dessen Radius gleich dem Abstand des Drehpunktes des Hilfsmessers von dem des Trenn messers :ist.
    3. Lasttrennschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Führungskurve beim Aus- ,schalten :eine Bewegung des Hilfsmessers in Aus- sohaltricbtung sperrt, bis das Trennmesiser etwa den Bereich der Löschkammer verlassen hat.
    4. Lasttrennschalter nach Unteranspruch 3, !da durch gekennzeichnet, dass das Hilfstrenamesser beim Beginn der Ausschaltbewegung durch das Zusammen- wirken :des Bolzens mit der Führungskurve zunächst in Einsclialtvorr'chtung bewegt wird.
    5. Lasttrennschalter nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der beim Ausschalten wirkende Bereich der Führungskurve etwa die Form eines Kreisbogens um den Drehpunkt des Trenn messers in der Einschaltstellung aufweist.
    6. Lasttrennschalter nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Abstand der Füh- rungskurve vom Drehpunkt des Trennmessers in der Richtung gesehen, in der sich der Bolzen beim Aus schaltvorgang an der Führungskurve entlang bewegt, kleiner wird.
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