CH421279A - Sekundärklemmenanordnung für einen Stromwandler mit angeschlossener Bürde - Google Patents
Sekundärklemmenanordnung für einen Stromwandler mit angeschlossener BürdeInfo
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- CH421279A CH421279A CH1051564A CH1051564A CH421279A CH 421279 A CH421279 A CH 421279A CH 1051564 A CH1051564 A CH 1051564A CH 1051564 A CH1051564 A CH 1051564A CH 421279 A CH421279 A CH 421279A
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Description
Sekundärklemmenanordnung für einen Stromwandler mit angeschlossener Bürde Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Sekundärklemmenanordnung für einen Stromwandler mit angeschlossener Bürde. Stromwandler, insbeson- dere für Niederspannungsanlagen, werden bekannt lich je nach den vorliegenden Bedürfnissen mit einer keine Anzapfungen aufweisenden Sekundärwicklung oder mit einer Sekundärwicklung mit einer oder zwei Anzapfungen ausgerüstet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sekundärklemmenanordnung zu schaffen, die für alle diese verschiedenen Strom wandlerausführungen verwendbar ist und auch den Anschluss der Bürde, insbesondere auch einer ge gebenenfalls benötigten Zusatzbürde vereinfacht.
Er findungsgemäss besitzt die Sekundärklemmenanord- nung vier am Wandlergehäuse sitzende Anschluss klemmen, von denen die eine mit dem Anfang, die zweite mit dem Ende der Sekundärwicklung ver= bunden ist, während die dritte und vierte Anschluss klemme für Bürdenanschlusszwecke vorgesehen sind, wobei die vierte Anschlussklemme entweder mit der zweiten oder mit der dritten Anschlussklemme oder mit einer an der Sekundärwicklung vorgesehenen Anzapfung verbunden ist.
Die Fig. 1-6 zeigen schematisch ein Ausfüh rungsbeispiel der erfindungsgemässen Sekundärklem- menanordnung in ihrer Anwendung bei verschiedenen Stromwandlerausführungen. In allen Figuren ist das die aktiven Teile des Stromwandlers enthaltende, z. B. aus. Pressstoff bestehende Gehäuse mit 11 bezeichnet. Es ist beispielsweise aus zwei aneinander- stossenden Schalen zusammengesetzt, deren Stossfuge 12 der besseren Übersicht wegen nur in Fig. 1 ein gezeichnet ist.
An dem Gehäuse sind einerseits die primären Anschlussstücke K und L, anderseits die vier sekundären Anschlussklemmen 13, 14, 15 und 16 befestigt. Zum besseren Verständnis sind in den Fig. 1-6 symbolisch die Primärwicklung 17 und die Sekundärwicklung 18 sowie ihre zu den betreffenden Anschlussstücken bzw. Anschlussklemmen führenden Verbindungsleitungen eingezeichnet, obwohl diese Wicklungen und Verbindungsleitungen innerhalb des Gehäuses 11 liegen, also in den dargestellten Auf sichten nicht sichtbar sind.
Die Enden der Primärwicklung 17 sind in allen Figuren mit den primären Anschlussstücken K, L verbunden. Der Stromwandler gemäss Fig. 1 hat eine Sekundärwicklung 18 ohne Anzapfungen; ihre beiden Enden sind mit den Anschlussklemmen 13 und 14 verbunden. Die dritte Anschlussklemme 15 ist nicht mit der Sekundärwicklung in Verbindung. Die vierte sekundäre Anschlussklemme 16 ist hier durch eine zweckmässig innerhalb des Gehäuses 11 liegende Leitung<B>19</B> mit der Klemme 14 verbunden. Die Sekundärklemmen 13 und 16 tragen hier also die Bezeichnung<I>k</I> und<I>l;</I> an sie wird die Bürde an geschlossen..
Handelt es sich um eine mit einer Zu satzbürde in Reihe zu. schaltende Bürde, so kann die Bürde an die Klemmen 13 und 15, die Zusatzbürde an die Klemmen 15 und 16 gelegt werden.
Bei dem Stromwandler gemäss Fig. 2, dessen Sekundärwicklung eine Anzapfung aufweist, ist diese durch eine innerhalb des Gehäuses 11 liegende Lei tung 20 mit der Klemme 14 verbunden, während Anfang und Ende der Sekundärwicklung an die Klemmen 13 und 16 geführt sind. Die Bürde wird hier entweder an die Klemmen 13, 16<I>(k,</I> h) oder 13, 14 (k, 12) gelegt. Soll die Bürde in Reihe mit einer Zusatzbürde angeschlossen werden, so wird die dritte Anschlussklemme 15 in der anhand der Fig. 1 schon erläuterten Art mitverwendet.
Die Sekundärwicklung 18 des Stromwandlers ge mäss Fig. 3 hat zwei Anzapfungen, von denen die eine mit der Klemme 14 (l2), die andere mit der Klemme 15 (l3) durch innerhalb des Gehäuses liegende Leitungen 20 bzw. 21 verbunden sind. Die Bürde wird hier also entweder an die Klemmen 13, 16<I>(k, h)</I> oder 13,<I>14 (k,</I> 12) oder 13, 15<I>(k,<B>13)</B></I> angeschlossen.
Die Stromwandler gemäss den Fig. 4, 5 und 6 dienen beispielsweise zum Anschluss einer aus einem Bi-Metall-Relais B bestehenden Bürde, die in Reihe mit einer zur Anpassung der Charakteristik des Übersetzungsverhältnisses dienenden Zusatzbürde R an die Sekundärwicklung 18 angeschlossen wird. Solche Bi-Metall-Relais. werden häufig als überlast schutz für Motoren verwendet.
Da sie gegen grosse Kurzschlussströme sehr empfindlich sind und sie auch bei den hohen Anfahrströmen der Motoren nicht auslösen sollen, müssen die Stromwandler, an welche sie angeschlossen werden sollen, eine be sonders kleine überstromziffer, vorzugsweise n < 5 haben.
Da die überstromziffer n eines Stromwandlers auch von der Grösse der Bürde abhängt, und zwar kleiner wird, wenn der Widerstand der Bürde grösser wird; wird zur entsprechenden Anpassung in Reihe mit der Bürde eine Zusatzbürde (auch Be grenzungswiderstand genannt) angeschlossen.
Bei dem Stromwandler gemäss Fig. 4, der eine Sekundärwicklung 18 ohne Anzapfung hat, sind die Enden der Sekundärwicklung mit den Klemmen 13, 14 verbunden. Die Klemmen 15 und 16 sind durch eine innerhalb des Gehäuses 11 liegende Leitung 22 miteinander verbunden. Die Bürde B wird mittels der ausserhalb des Gehäuses 11 liegenden Leitungen 23, 24 an die Klemmen 13, 15, die Zusatzbürde R mittels der ebenfalls ausserhalb des Gehäuses 11 lie genden Leitungen 25, 26 an die Klemmen 14, 16 angeschlossen. Damit liegen die Bürde B und die Zusatzbürde R in Reihe an der Sekundärwick lung 18.
Der Stromwandler gemäss den Fig. 5 und 6 hat eine Sekundärwicklung 18 mit einer Anzapfung. Die Verbindungen der Sekundärwicklung mit den drei Anschlussklemmen 13, 14, 16 sind die gleichen wie bei dem Stromwandler gemäss Fig. 2.
In Fig. 5 liegt die Bürde B in Reihe mit der Zusatzbürde R zwischen Anfang und Ende der Sekundärwicklung, also an den Klemmen k, 1i, in Fig. 6 dagegen zwi schen dem Anfang und der Anzapfung der Sekundär wicklung, also an den Klemmen k, 12. Die Sekundär klemmenanordnung gemäss der Erfindung ermöglicht auch in einfacher Weise, die Zusatzbürde R im Bedarfsfall durch eine anders bemessene Zusatzbürde zu ersetzen.
Wie aus den Fig. 1-6 ersichtlich ist, sind die sekundären Anschlussklemmen paarweise zu beiden Seiten derjenigen Gehäuseachse angeordnet, in der die primären Anschlussstücke K, L verlaufen. Zweck mässig sind sie oben auf dem Gehäuse 11 befestigt, während die primären Anschlussstücke K, L etwa in halber Höhe des Gehäuses, also etwa in Höhe der Kernfensterachse des Stromwandlers liegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Sekundärklemmenanordnung für einen Strom wandler mit angeschlossener Bürde, dadurch gekenn zeichnet, dass sie vier am Wandlergehäuse sitzende Anschlussklemmen besitzt, von denen die eine mit dem Anfang, die zweite mit dem Ende der Sekundär wicklung verbunden ist, während die dritte und vierte Anschlussklemme für Bürdenanschlusszwecke vor gesehen sind, wobei die vierte Anschlussklemme ent weder mit der zweiten oder mit der dritten An schlussklemme oder mit einer an der Sekundärwick lung vorgesehenen Anzapfung verbunden ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Sekundärklemmenanordnung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anschluss einer aus einem Bi-Metall-Relais bestehenden Bürde, die in Reihe mit einer zur Anpassung der Charakte ristik des Übersetzungsverhaltens dienenden Zusatz bürde an die Sekundärwicklung angeschlossen ist, die Anschlüsse des Bi-Metall-Relais einerseits an der ersten Anschlussklemme, anderseits an der dritten Anschlussklemme liegen und die Anschlüsse der Zu satzbürde einerseits an der dritten Anschlussklemme,anderseits an der zweiten mit dem Ende der Sekun därwicklung verbundenen Anschlussklemme oder wahlweise an der vierten Anschlussklemme liegen, falls diese mit einer Sekundärwicklungsanzapfung verbunden ist. 2. Sekundärklemmenanordnung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anord nung zweier Anzapfungen an der Sekundärwicklung die zweite Anzapfung mit der dritten Anschluss klemme verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963M0045781 DE1882593U (de) | 1963-09-03 | 1963-09-03 | Sekundaerklemmenanordnung fuer stromwandler mit einer sekundaerwicklung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH421279A true CH421279A (de) | 1966-09-30 |
Family
ID=33176404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1051564A CH421279A (de) | 1963-09-03 | 1964-08-12 | Sekundärklemmenanordnung für einen Stromwandler mit angeschlossener Bürde |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT265424B (de) |
| CH (1) | CH421279A (de) |
| DE (1) | DE1882593U (de) |
-
1963
- 1963-09-03 DE DE1963M0045781 patent/DE1882593U/de not_active Expired
-
1964
- 1964-07-27 AT AT645264A patent/AT265424B/de active
- 1964-08-12 CH CH1051564A patent/CH421279A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT265424B (de) | 1968-10-10 |
| DE1882593U (de) | 1963-11-14 |
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