CH421379A - Vorrichtung zum Trockenlegen von Zähnen während ihrer Behandlung - Google Patents

Vorrichtung zum Trockenlegen von Zähnen während ihrer Behandlung

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CH421379A
CH421379A CH880564A CH880564A CH421379A CH 421379 A CH421379 A CH 421379A CH 880564 A CH880564 A CH 880564A CH 880564 A CH880564 A CH 880564A CH 421379 A CH421379 A CH 421379A
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Weissenfluh Hans Dr Von
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Weissenfluh Hans Dr Von
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/90Oral protectors for use during treatment, e.g. lip or mouth protectors
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/80Dental aids fixed to teeth during treatment, e.g. tooth clamps
    • A61C5/82Dams; Holders or clamps therefor

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Description


  
 



  Vorrichtung zum Trockenlegen von Zähnen während ihrer
Behandlung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Trockenlegen von Zähnen während ihrer Behandlung, d. h. zum Schutze der Zähne gegenüber der Sekretion aus den Randpartien des Zahnfleisches.



  Zu diesem Zwecke wurden bisher flache, ebene Gummifolien verwendet, die mit einer oder mehreren Durchbrechungen zum Hindurch stecken wenigstens des zu behandelnden Zahnes versehen wurden. Die Gummifolien hatten unterschiedliche Grösse und Formen und mussten entweder mit Ligaturen oder Klammern an den Zähnen festgemacht werden, um nicht wegzugleiten. Des weitern war es in der Regel nötig, die freien Partien und Ecken der Folien mittels Klammern, Bändern oder elastischen Bändern am Kopf des Patienten festzulegen, damit die Folien nicht über die Zähne herunterhingen und damit das Arbeitsfeld verdeckten. Alle diese Massnahmen sind für den Behandelnden umständlich und für den Patienten unangenehm und somit nachteilig.



   Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Beseitigung der geschilderten Nachteile. Dieses Ziel ist bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass ein gummielastisches Folienstück benutzt wird, das in ungespanntem Ruhezustand eine gewölbte Querschnittsform aufweist und auf der Einsteckseite der Zähne konkav ist. Durch diese Ausbildung legt sich das Folienstück nach dem Anbringen an den Zähnen von selbst an das Zahnfleisch und den Kiefer an. Wenn z. B. die Grösse des Folienstückes dem jeweils beanspruchten Arbeitsfeld verhältnismässig knapp angepasst ist, so dass also die Abmessungen des Folienstückes z. B. zwischen 1,0 und 5 cm liegen, bedarf es keiner Hilfsmittel zum Festhalten des Folienstückes in seiner Gebrauchslage.



   Die Umrissform des Folienstückes kann an sich beliebig sein, doch ist es vorteilhaft, dem Folienstück einen rechteckigen oder annähernd elliptischen Umriss zu geben, wobei das Folienstück in seinem ungespannten Ruhezustand in Richtung der einen Achse der Umrissform gekrümmt ist, während die andere Achse der Umrissform im ungespannten Ruhezustand des Folienstückes wenigstens annähernd ungekrümmt verläuft.



   Das Folienstück kann entweder bereits Durchbrechungen zum Durchstecken von Zähnen aufweisen oder aber ungelocht sein, damit die Durchbrechungen nach Bedarf nachträglich anbringbar sind.



  Im ersten Fall bilden die vorbereiteten Durchbrechungen mit Vorteil eine zum gekrümmten Querschnitt des Folienstückes wenigstens annähernd senkrecht verlaufende Reihe.



   In der nachfolgenden Beschreibung sind zwei verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung eingehender erläutert.



   Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung als erstes Ausführungsbeispiel ein im Ruhezustand gekrümmtes, gummielastisches Folienstück von rechtekkiger Umrissform;
Fig. 2 ist eine analoge Darstellung des zweiten Beispieles, bei welchem das gummielastische Folienstück elliptische Umrissform und eine Reihe von vorgestanzten Durchbrechungen aufweist;
Fig. 3 stellt die Vorderansicht einer oberen menschlichen Mundpartie dar, an welcher ein Folienstück gemäss Fig. 2 über vier Zähne geschoben ist;
Fig. 4 zeigt die gleiche Mundpartie von unten gesehen;
Fig. 5 stellt in grösserem Massstab einen senkrechten Querschnitt durch die mit dem Folienstück versehene Mundpartie dar.



   Die in Fig. 1 veranschaulichte Vorrichtung besteht aus einem gummielastischen Folienstück 11 von recht  eckiger Umrissform. Das Folienstück ist im gezeigten, ungespannten Ruhezustand derart gewölbt, dass. es eine Art Rinne bildet. Das Material des Folienstükkes kann elastisch dehnbarer Gummi oder ein gleichwertiger Kunststoff sein. Gemäss Fig. 1 ist das Folienstück noch nicht mit Durchbrechungen zum Hindurch  stecken    von Zähnen versehen. Eine oder mehrere solcher Durchbrechungen können nach Bedarf mittels einer üblichen Lochzange angebracht werden.



   Die zum Hindurchstecken einer entsprechenden Anzahl von Zähnen benötigte Zahl von Durchbrechungen können auch schon bei der Herstellung des Folienstückes angebracht werden. Sie sind dann in einer Reihe angeordnet, die im wesentlichen in der ungekrümmten Längsrichtung der Rinne und somit senkrecht zum gewölbten Querschnitt des Folienstückes verläuft, wie dies am Beispiel gemäss Fig. 2 veranschaulicht ist.



   In Fig. 2 hat das gummielastische Folienstück 21 die Umrissform einer Ellipse. In der ungespannten Ruhelage ist das Folienstück in der Richtung der kürzeren Achse der Ellipse gewölbt, während ihre Längsachse geradlinig verläuft. Das Folienstück 21 weist eine Reihe von vorgestanzten Durchbrechungen 22 auf, beispielsweise vier, die zum Hindurchstecken von vier Zähnen bestimmt sind. Die Reihe der Durchbrechungen 22 verläuft etwa entlang der Längsachse des elliptischen Folienstückes 21.



   Die Fig. 3 und 5 veranschaulichen, wie die in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung zum Trockenlegen von Zähnen 23 benutzt werden kann. Von der konkaven Seite des Folienstückes 21 her werden vier Zähne 23, einer nach dem andern, je in eine der Durchbrechungen 22 hineingesteckt, worauf das Folienstück über den Zähnen bis zum Zahnfleisch 24 zurückgestossen wird. Da die Durchbrechungen 22 in an sich bekannter Weise kleiner sind als der Querschnitt der Zähne, schmiegt sich der Umfang der Durchbrechungen 22 unter dem Einfluss der Elastizität des Folienstückes 21 satt an die Zähne an, wodurch ein flüssigkeitsdichter Abschluss zwischen dem Zahnfleisch und der freistehenden Oberfläche der Zähne 23 gebildet wird.

   Die im Ruhezustand des Folienstükkes gewölbte Ausbildung bewirkt, dass sich das Folienstück beim Loslassen von selbst an das Zahnfleisch 24 des Kiefers anlegt, wie deutlich in Fig. 5 gezeigt ist. Es braucht daher weder Ligaturen noch Klammern noch andere Hilfsmittel, um zu verhindern, dass das Folienstück 21 teilweise über die Zähne 23 hinunterhängt oder sich gar von diesen löst.



   Die beschriebene Verwendung des Folienstückes 21 trifft auch auf das Folienstück 11 gemäss Fig. 1 zu, nachdem dieses mit den erforderlichen Durchbrechungen zum Hindurch stecken der Zähne versehen worden ist.



   Gegebenenfalls könnte das Folienstück 11 oder 21 mit nur einer einzigen Durchbrechung zum Hindurchstecken des zu behandelnden Zahnes allein versehen sein. Eine bessere Trockenlegung ist jedoch dann gewährleistet, wenn links und rechts des zu behandelnden Zahnes zusätzlich noch je ein weiterer Zahn durch das Folienstück hindurchgesteckt wird, so dass also zweckmässigerweise mindestens drei Durchbrechungen vorgesehen sein sollten.



   Selbstverständlich könnte das Folienstück ausser einer rechteckigen oder elliptischen Umrissform auch irgend eine andere passende Form aufweisen und beispielsweise eine kreisförmige Scheibe sein.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Trockenlegen von Zähnen während ihrer Behandlung, bestehend aus einem gummielastischen Folienstück, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienstück in ungespanntem Ruhezustand eine gewölbte Querschnittsform aufweist und auf der Einsteckseite der Zähne konkav ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienstück rechteckigen oder annähernd elliptischen Umriss aufweist und in Richtung der einen Achse der Umrissform gekrümmt ist, während die andere Achse der Umrissform in ungespanntem Ruhestand des Folienstückes wenigstens annähernd ungekrümmt verläuft.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienstück mit einer oder mehreren Durchbrechungen zum Hindurchstecken wenigstens des zu behandelnden Zahnes versehen ist.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienstück zwei oder mehr Durchbrechungen aufweist, die eine zum gekrümmten Querschnitt wenigstens annähernd senkrecht verlaufende Reihe bilden.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienstück ungelocht ist und die Durchbrechungen nach Bedarf anzubringen gestattet.
CH880564A 1964-07-04 1964-07-04 Vorrichtung zum Trockenlegen von Zähnen während ihrer Behandlung CH421379A (de)

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