CH421455A - Verfahren zum Herstellen von Dachabdeckungen aus Metallblechstücken - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Dachabdeckungen aus Metallblechstücken

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CH421455A
CH421455A CH327464A CH327464A CH421455A CH 421455 A CH421455 A CH 421455A CH 327464 A CH327464 A CH 327464A CH 327464 A CH327464 A CH 327464A CH 421455 A CH421455 A CH 421455A
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Description


  Verfahren     zurr    Herstellen von Dachabdeckungen aus     Metallblechstücken       Bekannte Dachabdeckungen bestehen aus Blech  stücken, die an ihren senkrecht zum Dachfirst ver  laufenden Längskanten durch stehende     Falzränder     und an     ihren    Querkanten durch     liegende        Falzrän-          der    verbunden sind. Dabei wird der abgewinkelte  breitere     Falzrand    des einen     Blechstückes    um den  abgewinkelten schmäleren     Falzrand    des benach  barten Blechstückes gefaltet     bzw.    gebördelt.

   Im  Falle     eines    zweifachen     Faltens    der     Falzränder    tritt  eine     abermalige    Erhöhung der Blechstärke an der  Faltstelle auf. Es ist     ohne    weiteres ersichtlich, dass  bei einem derartigen     Verbindungsverfahren    die er  forderliche Blechmenge sehr gross ist.  



  Für Dachabdeckungen aus Metallblechen wird  normalerweise Eisen- oder Kupferblech verwendet.  Die Eisenbleche     erfordern    eine     Nachbehaltung,    wie  beispielsweise einen Farbanstrich oder eine andere  Oberflächenbehandlung, sind aber in der Herstellung  verhältnismässig     billig,    wogegen Kupferbleche nicht  nachbehandelt werden müssen, jedoch     verhältnismäs-          sig    teuer sind.  



       Beim    Verfahren nach der     vorliegenden        Erfin-          dung    werden zum Dachdecken Bleche aus einer kor  rosionsbeständigen Eisenlegierung. verwendet. Der  artige Bleche wurden wegen ihres hohen Preises und  der Schwierigkeiten bei der Bearbeitung für die Dach  deckung bisher nicht in Betracht gezogen. über  raschenderweise hat sich nun aber gezeigt,     .dass     unter gewissen Bedingungen die Verwendung rost  freier Bleche für die Dachdeckung     mit        erheblichem     Vorteil     möglich    ist.

   Die Dicke der üblicherweise     für     Dachabdeckungen verwendeten Kupferbleche be  trägt etwa 0,6     mm,    wogegen sich gezeigt bat, dass  rostfreie Eisenbleche infolge ihrer grossen Starrheit  und hohen Festigkeit     in,    wesentlich geringerer Stär  ke eine befriedigende Dachabdeckung ergeben. Die  Dicke der rostfreien Eisenbleche kann 0,3 mm oder    noch weniger betragen. Daraus folgt, dass die Ma  terialkosten bei einer     Abdeckung    aus rostfreien Ei  senblechen wesentlich geringer     sind,    als bei einer Ab  deckung mit Kupferblechen.  



  An sich ist die Verwendung von     rostfreien    Ei  senblechen als     Dachdeckmaterial    schon vorgeschla  gen worden, doch sind die bisher vorgeschlagenen  Verfahren zum     Verbinden    der Bleche in der     Praxis     nicht befriedigend.  



  Das Ziel der vorliegenden     Erfindung    besteht  darin, ein Verfahren zum Verbinden von aus einer  rostfreien Eisenlegierung bestehenden Blechen zu  schaffen, das für die Herstellung einer     dauerhaft    ab  gedichteten Dachabdeckung geeignet ist, direkt an  der Verlegungsstelle angewendet werden     kann,    und  die zur Herstellung einer fertigen Abdeckung erfor  derliche Arbeitszeit gegenüber bereits bekannten  Verfahren stark vermindert.

   Das     erfindungsgemässe     Verfahren ist dadurch     gekennzeichnet,    dass aus rost  freier Eisenlegierung bestehende Blechstücke mit  aufgebogenen     Rand-Flanschen    nebeneinander auf  der abzudeckenden Dachfläche verlegt und die Flan  sche benachbarter Blechstücke durch elektrisches  Widerstandsschweissen     miteinander    verbunden wer  den, worauf die verschweissten Flansche in Längs  richtung gestreckt werden. Die normalerweise     im     rechten Winkel zum Dachfirst verlaufenden Blech  flansche werden vorzugsweise auf die beschriebene  Weise so     miteinander    verbunden, dass sie auf dem  Dach stehende Saumränder bilden.

   Gegebenen  falls vorhandene Querverbindungen parallel     zum     Dachfirst können in     üblicher    Weise als     liegende     Saumränder ausgeführt werden.  



  Bei Ausübung des     erfindungsgemässen    Verfah  rens     können    zunächst mehrere Blechstücke in Quer  richtung     miteinander    verbunden werden, so dass ein  durchgehender     Blechstreifen    entsteht, der sich vom      Dachfirst bis zur Unterkante des Daches erstreckt.  Es ist jedoch auch     möglich,    ein     einstückiges    Blech  band von entsprechender Länge zu verwenden.

   So  bald die     einzelnen    Blechstücke oder durchgehenden  Blechbänder am Dach lagerichtig     angeordnet    worden       sind,    können sie an einigen Stellen     punkt-          verschweisst    werden, um so ihre Lage während des  nachfolgenden     Verschweissens    der längsgerichteten  Flansche zu     fixieren.     



  Die     Wärmedehnung    der rostfreien Bleche     wirft     besondere Probleme auf. Wenn die Flansche der  verwendeten     Blechstücke    unter einem     Winkel    von  90  aufgebogen sind, so stossen die     Hauptflächen     der Blechstücke nach dem Zusammenschweissen  der Flansche dicht aneinander und sie werden sich  daher bei     auftretendem    Temperaturanstieg ausbeulen.  Wenn jedoch die Flansche unter einem Winkel von  weniger als 90  abgebogen sind, so ergibt sich zwi  schen den     benachbarten    Blechstücken     eine    Fuge, die  zur     Dachfläche    hin     offen    ist.

   Diese Fuge ermöglicht       nun    eine unbehinderte     Wärmedehnung    der Blech  stücke.  



       Wenn    die Flansche der Blechstück     unter    einem       Winkel    von weniger als 90      umgebogen        sind;    so wei  sen sie von den Blechen     schräg    nach aussen, so dass,  wenn zwei Blechstücke Kante an Kante liegen, die  oberen Teile der aufgebogenen Flansche elastisch ge  geneinander     gedrückt    werden, wodurch die     Schweis-          surig    erleichtert wird.

   Der Winkel zwischen den auf  gebogenen Flanschen benachbarter Blechstücke  darf aber nicht     allzu    gross sein, weil sonst eine     gros-          se    Kraft     erforderlich    wäre, um diese Teile gegenein  ander zu drücken, und weil die     Schweissurig        dann          möglicherweise    nicht     zufriedenstellend    ausfallen wür  de. Der Winkel, unter dem die Flansche aufgebo  gen sind, wird unter Berücksichtigung der schon er  wähnten     Wärmedehnung        und    der Erfordernisse des       Schweissvorganges    gewählt.

   Es hat sich gezeigt, dass  dieser Winkel kleiner als 90      und    grösser als 75        sein    soll. Eingehende Versuche haben ergeben,  dass ein     Winkel    von 87  in der Praxis zu beson  ders guten Ergebnissen     führt.    Demgemäss sollen  die umgebogenen Flansche zweier benachbarter, zu       verbindender    Blechstücke miteinander     einen    Winkel       einschliessen,    der     -kleiner    als 20  ist und vorzugs  weise zwischen 5      und    7      liegt.     



  Wenn der Winkel     zwischen    den Flanschen nicht  über 7 , auf alle Fälle jedoch weniger als 30  be  trägt, so     kann    die     Schweissurig    als elektrische     Wi-          derstandsschweissung        mittels    einer     Rollenschweissma-          schine        durchgeführt    werden, die entlang der Flansche  der Blechstücke bewegt wird.

       In    diesem Falle kön  nen die     Flansche        ohne        übermässigen    Kraftaufwand  gegeneinander gedrückt werden, um so eine     zufrie-          denstellende    Schweissurig zu erhalten. Das gilt auch  dann,     wenn    die     Schweissverbindung    etwas unterhalb  der oberen Randkanten der Flansche     durchgeführt     wird.

   Diese     Anordnung    der Schweissnaht ist bei       Verwendung    einer     Rollenschweissmaschine        empfeh-          lenswert.    Wenn     nämlich.    die Schweissrollen ganz    nahe den Randkanten     geführt    werden, so kann sich       geschmolzenes    Material an den Schweissrollen an  setzen, wodurch der kontinuierliche Schweissvorgang       gestört    wird.  



  Ein anderer Vorteil, der sich aus der schrägen  Lage der Flansche bezüglich der Dachfläche ergibt,  besteht darin, dass die zwischen den Flanschen ver  bleibende Fuge zur Aufnahme von Befestigungs  organen verwendet werden kann, die zur Veran  kerung der Blechstücke auf der Unterlage dienen:       Eine    derartige Verankerung ist notwendig,

   damit die  Dachabdeckung trotz der durch die     Temperatur-          schwankungen    auftretenden Dimensionsänderungen  eben bleibt und satt auf der Unterlage     aufliegt.    Das       Verankerungsorgan    kann durch den     Schweissvor-          gang    mit -den Blechstücken verbunden werden     und     beispielsweise die Form eines Blechstreifens mit einem  gefalzten unteren Randteil haben, der in lösbarem       Eingriff    mit einem entsprechenden weiteren     Veranke-          rungsörgan    steht, das an einem auf der Unterlage  der Dachabdeckung montierten Blechstück befestigt  ist.  



  Durch das Verschweissen der Blechstücke wird  bei richtiger Durchführung der Schweissurig bereits  eine     verlässliche    und dichte     Verbindung    erzielt. Wenn  jedoch der     .Schweissvorgang    noch mit einem     Bör-          delvorgäng    kombiniert wird, durch den die Oberseite  der Schweissnaht     abgedeckt    wird, so ergibt sich auf  alle Fälle eine äusserst dichte und dauerhafte Ver  bindung. Falls das Dach von Personen begangen  werden soll, ergibt sich durch die     letzterwähnte    Mass  nahme noch der Vorteil, dass keine scharfen freien  Blechkanten verbleiben.  



  Um den     Bördelvorgang    durchführen zu können,  wird einer der beiden aufgebogenen und miteinan  der zu verbindenden Flansche höher als der ande  re bemessen. Wenn die     einzelnen    Bleche     miteinan-          der    verbunden sind, so ragt der höhere     Flansch     über den niedrigeren Flansch hinaus und er wird  nach Beendigung des Schweissvorganges über diesen  umgebördelt. Dabei soll die     Schweissnaht    vorteil  haft etwas     unter    der Oberkante des niedrigeren Flan  sches liegen.

   Die     Schweissurig    kann daher einwand  frei als elektrische     Widerstandsschweissung        mit    ei  ner     Rollenschweissmaschine    durchgeführt werden.  Auch der     Bördelvorgang    kann maschinell erfolgen.  Nach dem Schweissen und vorzugsweise vor dem       Bördelvorgang    wird die Verbindungsstelle in     Längs-          richtung    gestreckt, um der Tendenz der Flansche,  während des Schweissens zu schrumpfen und sich zu  verwerfen, entgegenzuwirken.  



  Die     Erfindung    wird nun an Hand der in den  Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen ge  nauer beschrieben.     Fig:    1 ist     eine    schematische  perspektivische Ansicht eines Teiles der     Abdeckble-          che    während des Schweiss-     und    des     Bördelvorganges.     Die     Fig.    2 u.

   3- sind Vertikalschnitte durch eine       erfindungsgemäss    ausgebildete Verbindungsstelle mit  zwei Blechplatten vor und während des Schweissvor  ganges, wobei     Fig.    2 ein Schnitt nach der Linie     II-II         in     Fig.    1 ist und     Fig.    3 zusätzlich noch eine Veran  kerung darstellt. Die     Fig.    4 bis 7 zeigen die     ein-          zelnen    Schritte des     Bördelvorganges    nach dem  Schweissen der Verbindung.  



  Die Bedachung besteht aus     einzelnen    rostfreien  Blechstücken, die     miteinander    durch     Längsnähte     und gegebenenfalls auch durch     Quernähte    verbun  den sind.     Fig.    1 zeigt drei Bleche 1, 2 und 3 die  sich durchgehend vom Dachfirst bis zur Unterkante  des Daches erstrecken. Diese Bleche 1, 2, 3 gren  zen mit seitlichen, aufgebogenen Flanschen anein  ander, wobei zwischen benachbarten Flanschen 12,  14 der Bleche 1, 2 mit einer     Schweissmaschine    4  eine     Schweissverbindung    hergestellt wird, worauf die  verschweissten Flansche mit einer     Bördel-    u. Streck  maschine 5 bearbeitet werden.  



  Die Flansche schliessen mit der Grundfläche ei  nen Winkel von vorzugsweise 87      ein,    wodurch zwi  schen den Flanschen eine Fuge 18 gebildet wird, die  eine     Wärmedehnung    der Bleche 1 und 2     ermöglicht,     ohne dass ein Verwerfen der Bleche eintritt, und die  auch als Zwischenraum zur Aufnahme von     Veran-          kerungsorganen    zum Befestigen der Bleche an der  Unterlage dient. Nach dem Schweissvorgang, der  mittels Rollenelektroden 6, 7 der Schweissmaschine  4 durchgeführt wird, verbleibt die Fuge zwischen den  inneren Abschnitten 16, 17 der Flansche 12, 14.

   Je  der dieser Abschnitte     schliesst    mit der     Grundfläche     noch einen Winkel von vorzugsweise 85  oder mehr  ein. Die     Verankerungsorgane    8, die an bestimmten  Stellen     (Fig.    1) der Dachfläche angeordnet sind, be  stehen aus einem Winkelstück 19     (Fig.    3), das an  der Dachfläche befestigt ist, und einem Blechstrei  fen 20, dessen oberer Rand     in    die Schweissnaht  15 eingreift, während sein unterer Rand zu einem  Haken umgebogen ist,

   der lösbar mit einem eben  falls hakenartig ausgebildeten Teil des Winkelstückes  19     zusammenwirkt.    Das     Winkelstück    19 kann bei  spielsweise durch Schweissen fest mit einer Platte 21  verbunden sein, die an der Unterlage für die Dach  abdeckung befestigt ist.

   Die Platte 21 erstreckt sich  vorzugsweise gleich weit beiderseits der     Verbindungs-          stelle    und über die gesamte     Länge    derselben; sie  dient auch als Gleitfläche für die miteinander ver  bundenen Bleche 1 und 2 und     erleichtert    so die bei  Temperaturänderungen auftretenden Dimensionsän  derungen.     Verankerungsmittel    dieser     Art    können  auch über die Länge der Verbindungsstelle in     ein-          zelne    Abschnitte unterteilt sein. Die Schweissnaht  15 erstreckt sich über die Gesamtlänge der Flan  sche und ist etwas unterhalb der Oberkanten der  aufgebogenen Flansche 12, 14 angeordnet.  



  Der Flansch 12 ist höher als der     Flansch    14. Wäh  rend die Flansche gegeneinander gedrückt werden,  werden sie mit     Hilfe    einer     Rollenschweissmaschine     verschweisst.  



  Nach dem     Schweissvorgang    wird der obere Teil  des     Flansches    12 mittels der     Bördehnaschine    5 über  den Flansch 14 umgebogen, wie dies in den     Fig.    4  bis 7 dargestellt ist.    Die     Bördehnaschine    5 wird an einem Ende der  aufgebogenen Flansche 12, 14 zweier benachbarter  Bleche 1, 2 angesetzt     (Fig.    1). Die     fahrbare    Ma  schine hat Räder 10, 11 und wird in Richtung des  Pfeiles 9 bewegt, so dass die am Vorderteil der       Maschine    angeordneten Rollen 22, 23 an beiden Sei  ten der Flansche angreifen.

   Der vorstehende Teil 24  des höheren Flansches 12 kommt mit einer     kegelig     ausgebildeten Faltrolle 25 in     Eingriff.     



  Die Rollen 22, 23 werden durch Federn 30 ge  gen die Flansche 12, 14 der Bleche     gedrückt.    Bei  Drehung der Rollen 22, 23 mittels der Wellen 26,  27 bewegt sich die Maschine entlang der Blech  flansche und der vorstehende Teil 24 des einen Flan  sches 19 wird durch die     kegelige    Faltrolle 25 über  den anderen Flansch 14 gebogen, wie dies in     Fig.    4  dargestellt ist. Während der gleichmässigen Weiter  bewegung der fahrbaren Maschine kommt eine wei  tere Faltrolle 28 in Eingriff mit dem vorstehenden       Flanschteil    24, wodurch diese gegen die Oberseite der  Faltrolle 29 eines Rollenpaares 29, 30 gedrückt wird.

    Der     Flanschteil    24 wird dann weiter zwischen Rollen  31, 32 umgebogen, wobei die Rolle 31, um ein Ab  wärtsbiegen zu erreichen,     kegelig    ausgebildet ist, wie  dies     in        Fig.    6 gezeigt ist. Zuletzt wird der Flansch  teil 24 zwischen einem letzten Rollenpaar 33, 34  einwärts gegen den Blechflansch 14 gedrückt, wie in       Fig.    7 dargestellt.  



  Es sei noch erwähnt, dass     sämtliche    Rollenpaare  22-23, 29-30, 31-32 und 33-34     mit        Anstell-          federn    zusammenwirken. Der Federdruck ist dabei so  gross, dass sich eine     Walzwirkung    ergibt, durch die  das     Flanschmaterial    im Bereich der Naht 15     seitlich     verdrängt wird, um ein Strecken des Materials in  Längsrichtung der Flansche zu erreichen, damit     ein          allfälliges    Verwerfen der Flansche 12, 14 infolge des  Schweissvorganges wieder     beseitigt        wird.     



  Eine Streckung kann durch     Anwendung    verschie  dener Drehzahlen der aufeinanderfolgenden Rollen  paare erhöht werden. Es können auch andere Streck  vorgänge, wie beispielsweise ein seitliches Hämmern,  angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Herstellen einer Dachabdek- kung durch Verbinden von Metallblechstücken, die aufgebogene Randflansche aufweisen, dadurch ge kennzeichnet, dass aus einer rostfreien Eisenlegie rung bestehende Blechstücke auf der Dachfläche ne beneinander verlegt und die Flansche benachbarter Blechstücke durch elektrisches Widerstandsschweis sen miteinander verbunden werden, worauf die ver- schweissten Flansche in Längsrichtung gestreckt wer den. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schweissung unter Zusam- mendrücken von zwei einen Winkel miteinander ein- schliessenden Randflanschen benachbarter Blech stücke erfolgt. .
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass einer der beiden zu verbindenden Flansche höher als der andere ausgebildet wird- und die aufgebogenen Flansche benachbarter Blechstük- ke- zuerst durch Schweissen miteinander verbunden werden,
    worauf der höhere Flansch des einen Blech- stückes über den Flansch des anderen Blechstückes gebördelt wird. 3.- Verfahren- nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass in die Schweisstelle ein Veranke- rungsorgan, vorzugsweise in Form eines Streifens mit hakenförmigem unterem Rand;
    eingefügt wird, das lösbar finit einem entsprechenden Verankerungs- organ zusammenwirkt, welches fest mit der Dach unterlage verbunden wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass vom Dachfirst bis zur Unterkan te des Daches reichende Bleche verlegt und benach barte Bleche vor dem endgültigen Schweissvorgang punktverschweisst werden, um die Bleche vorläufig miteinander zu verbinden und sie während des nach- folgenden Schweissens an den längsverlaufenden Ver- bindungsstellen in richtiger Relativlage zu halten. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei oder mehr Bleche mit einer Quernaht verbunden werden; um einen durchgehen den Blechstreifen zu erhalten, der vom Dachfirst bis zur Unterkante des Daches reicht, dass solche Blechstreifen nebeneinander verlegt und benachbar te Blechstreifen vor dem- endgültigen Schweissen punktverschweisst werden, nm die Blechstreifen vor läufig miteinander zu verbinden und sie während des nachfolgenden Schweissens an -den längsverlaufen den Verbindungsstellen in richtiger Relativlage zu halten. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur elektrischen Widerstands- schweissung als Elektroden Rollen verwendet werden. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Streckvorgang mit dem Bör= delvorgang kombiniert und mit der gleichen Maschi ne durchgeführt wird.
CH327464A 1963-05-17 1964-03-13 Verfahren zum Herstellen von Dachabdeckungen aus Metallblechstücken CH421455A (de)

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