CH421713A - Einrichtung zum feinfühligen Steuern von Exzenterpressen - Google Patents

Einrichtung zum feinfühligen Steuern von Exzenterpressen

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Publication number
CH421713A
CH421713A CH910864A CH910864A CH421713A CH 421713 A CH421713 A CH 421713A CH 910864 A CH910864 A CH 910864A CH 910864 A CH910864 A CH 910864A CH 421713 A CH421713 A CH 421713A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
brake
clutch
flywheel
sensitive control
eccentric presses
Prior art date
Application number
CH910864A
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English (en)
Inventor
Schlueter Walter
Original Assignee
Wilhelmsburger Maschf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/14Control arrangements for mechanically-driven presses
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    • B30B15/10Brakes specially adapted for presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


      Einrichtung        zum        feinfühligen    Steuern von     Exzenterpressen       Die Erfindung     betrifft    eine     Einrichtung    zum fein  fühligen Steuern einer mit einer Schwungscheibe     ver-          sehenen        Exzenterpresse,    bei der durch einen Bedie  nungshebel über ein     sowohl        mit    der Kupplung als  auch     mit    der Bremse in Verbindung stehendes Ge  stänge die Bremse lösbar und die Kupplung einschalt  bar ist.  



  Der Zweck einer solchen Einrichtung besteht be  kanntlich darin, die Presse mit stufenlos regelbarer  Geschwindigkeit     derart        feinfühlig    fahren zu können,  dass es z. B.     möglich    ist, den Stössel beim Arbeiten  nach Anriss bis eben oberhalb des Werkstücks aus  fahren zu können, um dann     gegebenenfalls    Korrektu  ren     bzw.    Einrichten des Werkstückes.     hinsichtlich     seiner Lage auf dem     Pressentisch    oder der Matrize       vorzunehmen.     



  Als Nachteil derartiger Pressen wird empfunden,  dass nach Lösen der Bremse und gleichzeitigem Kup  peln die Arbeitsgeschwindigkeit sofort hochschnellt.  Dies ist unerwünscht und soll nach der Erfindung  weitgehend verhindert werden, indem die Bremse auf  eine zusätzlich angeordnete     Schwungmasse    einwirkt,  die zwischen Kupplung und Getriebe bzw. Kurbeltrieb  vorgesehen ist. Durch die     zusätzliche    Schwungmasse   die man als Energiepuffer bezeichnen könnte und im  Gegensatz zum üblicherweise vorgesehenen Schwung  rad nicht ständig mit umläuft - wird nun verhindert,  dass die Arbeitsgeschwindigkeit nach Überwinden der  ruhenden und Übergang     in    die gleitende Reibung     un-          botsmässig    schnell ansteigt.

    



  Aus dem Vorstehenden     wird    ersichtlich, dass der  Erfindung die Lehre von der Trägheit einer Masse  zugrunde liegt,     insofern        nämlich,    als die in     Eingriff     gelangende Kupplung zunächst das Drehmoment auf  die in Ruhestellung befindliche Schwungmasse über-    tragen muss, bevor der Arbeitsstössel     beaufschlagt     wird.  



  Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Aus  führungsbeispiel schematisch dargestellt.  



  Mit 1 ist ein Antriebsmotor dargestellt, der über  Riementrieb oder     dgl.    die Welle 2 und damit ein in  üblicher Weise vorgesehenes Schwungrad 3 und     eine     Kupplung 4 antreibt.  



  Die koaxial weitergeführte Antriebswelle 2' weist  eine Schwungscheibe 5 auf, deren Umfang ein mit 6  bezeichneter Bremsbelag angreift. Dieser Bremse ist  auf der     vorbezeichneten    Welle das Getriebe 7 und       schliesslich    der mittels Exzenter 8 angetriebene und  zum Arbeitsstössel führende Kurbeltrieb 9 nachge  schaltet.  



       Im    normalen Zustand der Presse befindet sich die  Kupplung 4 bei     eingeschaltetem    Motor 1 ausser     Ein-          griff,    während die Bremse angezogen ist.     Letzteres          wird    dadurch erreicht, dass ein unter     Federeinwirkung     stehendes und die Bremse mit der Kupplung verbin  dendes Gestänge 10 den     Bremsbelag    6 gegen die Peri  pherie der     Schwungscheibe    5 zieht.  



  Sobald nun über einen mit 11 angedeuteten Be  dienungshebel, der auch als Fussraste     ausgebildet    sein  möge, das Gestänge 10 verstellt wird, gelangt die  Kupplung 4 in     Eingriff,    während der Bremsbelag 6  gleichermassen     unwirksam    wird. Es ist somit     möglich,     über Gestänge 10     sowohl'    die Kupplung als auch die  Bremse mittels einer     einzigen    Handhabe zu betätigen.

    Die in     Eingriff        gelangende    Kupplung 4. hat nun zu  nächst das Drehmoment auf die in Ruhestellung     be-          findliche        Schwungmasse    5 zu     übertragen,    so dass der  Arbeitsstössel zunächst nur relativ geringe Ab- bzw.  Aufwärtsbewegungen durchführt.  



  Da bei bestimmten Arbeitsvorgängen ein feinfüh  liges     Steuern,    bei dem naturgemäss die Kupplung sehr      beansprucht wird,     -nicht        erforderlich    ist, können Vor  kehrungen     getroffen    werden, bei derartigen Anlässen  die     Einwirkung    der Schwungscheibe 5 auf- den Kur  beltrieb 9 bzw. den     Arbeitsstössel        völlig    aufzuheben.  



  Zu diesem Zweck ist vorgesehen, dass die     Schwung-          scheibe    wahlweise mit der Welle 2.' in oder ausser       Eingriff    gebracht werden kann.  



  Dies kann beispielsweise in nicht dargestellter  Weise dadurch geschehen, dass die Schwungscheibe 5  mit     mit        Druckluft    oder mechanisch zu     betätigenden     Zapfen versehen wird, die im Bedarfsfalle in eine starr  auf der Welle 2'     angeordnete    Nabe 5' aus- oder ein  rasten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum feinfühligen Steuern einer- mit Schwungscheibe versehenen Exzenterpresse, bei der durch einen Bedienungshebel über ein sowohl mit der Kupplung als auch mit der Bremse in Verbindung stehendes Gestänge die Bremse lösbar und die Kupp lung einschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremse (6) auf eine zusätzlich angeordnete Schwung- masse (5, 5') einwirkt, die zwischen Kupplung (4) und Getriebe (7) bzw. Kurbeltrieb (9) vorgesehen ist.
    UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die unter Einfluss des z. B. federbe lasteten Bremsbelages (6) stehende Schwungscheibe (5) mittels Druckluft oder auf mechanischem Wege mit der Welle (2') ausser Eingriff gebracht werden kann.
CH910864A 1959-07-20 1960-06-27 Einrichtung zum feinfühligen Steuern von Exzenterpressen CH421713A (de)

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