CH421797A - Kontinuierlich arbeitende Vorrichtung zum Umformen von kissenförmigen Packungen in Quaderform - Google Patents
Kontinuierlich arbeitende Vorrichtung zum Umformen von kissenförmigen Packungen in QuaderformInfo
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Description
Kontinuierlich arbeitende Vorrichtung zum Umformen von kissenförmigen Packungen in Quaderform
Die Erfindung richtet sich auf eine kontinuierlich arbeitende Vorrichtung zum Umformen von kissenförmigen, voneinander getrennten, mit fliessfähigem Füllgut gefüllten Packungen in Quaderform.
Ziel der Erfindung ist es, Vorrichtungen zu schaffen, mittels welcher die gemäss leinem älteren Vorschlag vorgeschlagene Umformung von kissenförmigen, mit fliessfähigem Füllgut gefüllten Packungen in Quaderform in kontinuierlicher Arbeitsweise mit hoher Leistung möglich ist.
Gemäss der Erfindung werden hierzu zu einer endlosen Kette aneinandergereihte Formschalen vorgeschlagen, von denen je zwei benachbarte im Bereich der geraden Kettenstränge Kopf- und Bodenplatten einer Formzelle definieren und zwischen sich am einen Umkehrende eine kissenförmige Packung aufnehmen, die am anderen Umkehrende als fertige Quaderpackung abgegeben wird, wobei an den zunächst offenen Seitenflächen jeder Formzelle vier polygonal ausgebildete, pendelnd aufgehängte Formwalzen angreifen, deren Aussenflächen unter Umformung der Packungen in Quaderform aufeinanderfolgend die zunächst offenen Seitenflächen aufeinanderfolgender Formzellen schliessen, wobei die Polygoneckpunkte bzw.
kanten der Formwalzen mit der endlosen Kette in Eingriffen kommen und, von dieser mitgenommen, die federnd nachgiebig gegen die endlose Kette gepressten Formwalzen um die jeweils angreifenden Polygoneckpunkte gedreht werden.
Hierbei ergibt sich eine besonders vorteilhafte Konstruktion, wenn man die Formschalen Z-förmig ausbildet, derart, dass zwei einander gegenüberliegende Seitenflächen jeder Formzelle im Mittelbereich von an Kopf- bzw. Bodenplatte je zweier benachbarter Formschalen senkrecht angeordneten Seitenplatten gebildet sind und die an diesen Seiten angreifenden Formwalzen nur in den zunächst offen verbleibenden Seitenbereichen dieser Seitenflächen an der umzuformenden Packung angreifen.
Es empfiehlt sich, jeweils zwischen zwei Formschalen vorzugsweise kugel- bzw. zylinderförmige Nockenelemente anzuordnen, die mit entsprechend geformten Nockenelementen an den Polygoneckpunkten bzw. -Kanten der Formwalzen in Eingriff kommen.
Zweckmässig ist es weiterhin, an jeder Formschale einen auf die umzuformende Packung einen Druck ausübenden Federteller anzuordnen.
Um eine sichere Fixierung der Formschalen und damit einen einwandfreien Umformungsvorgang zu gewährleisten, kann man jede Formschale einseitig an der endlosen Kette befestigen und an der anderen Seite einen Ansatz vorsehen, der im Bereich der Umformung der Packungen mit einer gegenüberliegenden zweiten endlosen Kette in Eingriff kommt, so dass die die Formzellen bildenden Formschalen beidseitig sicher fixiert sind.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemässen Konstruktion liegt darin, dass man in besonders einfacher und zweckmässiger Weise nach den Formwalzen angreifende Schweissvorrichtungen anordnen kann, mittels welcher idie Igelbildeten Piackungsendzip- fel verschweisst werden. Hierzu kann man beispiels- weise an endloser Kette zwischen zwei Packungsendzipfeln jeder Packung umlaufende Schweissbacken und durch an zwei weiteren endlosen Ketten umlaufende, an den Aussenseiten der Packungsendzipfel angreifende Schweissgegenbacken vorsehen.
Es empfiehlt sich, zwischen den Formwalzen und den Schweissvorrichtungen stationär angeordnete Leitelemente vorzusehen, mittels welcher die Pak kungsendzipfel jeder Packung in die für die Verschweissung gewünschte Lage gebracht werden.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 eine schematische Gesamtseitenansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 2 eine zu Fig. 1 senkrechte Seitenansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 3 einen vergrösserten Ausschnitt aus Fig. 1 mit die Formschalen verriegelnder zweiter endloser Kette,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie I-I der Fig. 1 und 2, flg. 5 Details der Schweissvorrichtungen in Sei tenansicht, und in
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 5.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung weist Z-förmige Formschalen 1 auf, deren Schenkel kürzer als die Mittelteile ausgebildet sind. Ein Schenkel jeder Formschale ist an einer endlosen Kette 2 befestigt, die um Umkehrräder 3 läuft. Jede Formschale 1 ist mit einem parallel zum Mittelteil derselben sich erstreckenden Federteller 4 versehen.
Wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, spreizen sich benachbarte Formschalen 1 im Bereich der Umkehrräder 3 derart weit voneinander fort, dass im Bereich des oberen Umkehrrades 3 eine kissenförmige Pakkung P zugegeben und im Bereich des unteren Um kehrrades 3 die umgeformte quaderförmige Packung abgeführt werden kann.
Im Bereich der geraden Kettenstränge fahren benachbarte Formschalen unter Bildung einer Formzelle zusammen, wobei die Mittelteile zweier benachbarter Formschalen 1 jeweils die Kopf- und Bodenplatten und die verkürzten Schenkel den mittleren Bereich ! der Längsseitenpiat- ten bilden. Zur sicheren Fixierung leder Formschalen in dieser Lage ist in Fig.
3 eine weitere endlose Kette 5 wiedergegeben, deren Kettenglieder auf die Abmessungen der Formlsclbalen, derart jabgestimmt sind, dass an den freien Schenkeln der Z-förmigen Formschalen 1 angeordnete Ansätze 6 zwischen die einzelnen Kettenglieder greifen, wodurch die Form schalen .1 während der Umformung der Packungen in der vorgesehenen Stellung sicher gehalten sind.
Im oberen Bereich des sich abwärts bewegenden Kettenstranges sind vier um Gelenkachsen 7 mittels Schwingen 12 pendelnd bewegliche Formwalzen 8 vorgesehen, die eine polygonale Umfangs ausbildung aufweisen. In den Fig. 1 und 2 sind von diesen vier Formwalzen 8 nur zwei einander gegenüberliegende zur Vermeidung von Unübersichtlichkeiten wiedergegeben. Die Gesamtzuordnung der vier Walzen 8 ist aus Fig. 4 ersichtlich, welche ferner erkennen lässt, dass die in Fig. 1 und 2 nicht wiedergegebenen, an den die verkürzten Schenkel der Formschalen 1 aufweisenden Seiten angreifenden Formwalzen zweiteilig derart ausgebildet sind, dass diese nur in den von den verkürzten Schenkeln der Formschalen frei gelassenen Seitenbereichen der Formzellenlängsseiten angreifen. An den Polygoneckpunkten bzw.
Eckkanten der Formwalzen 8 sind zylindrische Nockenelemente 9 angeordnet, die mit entsprechenden Nockenelementen 10 an den Formschalen 1 in Eingriff kommen, und zwar unter der Wirkung von Federn 11, welche die Formwalzen 8 über die Schwingen 12 in Richtung auf die Formschalen 1 zu pressen. Wie erkennbar ist, werden hierbei jeweils beim Ineingriffkommen der Nockenelemente 9 und 10 die Formwalzen 8 um die betreffenden Polygoneckpunkte bzw.
Kanten unter entsprechender Pendelbewegung derselben gedreht, d. h. die Formwalzen 8 werden durch die endlose Kette 2 angetrieben. Hierbei kommen aufeinanderfolgend die Aussenflächen der Formwalzen 8 mit den zwischen je zwei Formschalen 1 liegenden Packungen unter Bildung allseitig geschlossener Quaderformzellen in Eingriff und formen die ursprünglich kissenförmigen Packungen unter Faltung der üblichen dreieckförmigen Packungsendzipfel in Quaderform um, wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist. Die Federteller 4 üben hierbei auf die Packungen den erforderlichen Innendruck aus.
Vor dem Angreifen der Formwalzen 8 wird die Zuführung der Packungen durch Leitbleche 13 unterstützt, die für eine Zentrierung der Packungen sorgen. Unterhalb der Formwalzen 8 sind Leitelemente 14 stationär angeordnet, die die gebildeten dreieckförmigen Packungsendzipfel in die Ebenen der Längsseitenflächen der Packungen bringen.
Wie insbesondere e aus Fig. 2 erkennbar ist, laufen unterhalb der Formwalzen 8 ferner endlose Ketten 15 um, die im Abstand der Formschalen 1 Schweissbacken 16 tragen, und zwar derart, dass diese jeweils zwischen zwei Packungsendzipfel einer Packung zu liegen kommen. Weiterhin sind jeder endlosen Kette 15 zwei weitere endlose Ketten 17 in der aus den Fig. 5 und 6 ersichtlichen Weise zugeordnet, welche in den übrigen Figuren zur Vermeidung von Unübersichtlichkeiten nicht wiedergegeben sind. Die endlosen Ketten 17 tragen in den Abständen der Schweissbacken 16 entsprechenden Abständen angeordnete Schweissgegenbacken 18.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt : Im Bereich Ides oberen Umkehrrades 3 wird jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Formschalen 1 eine einzelne kissenförmige Pakkung P zugeführt, wobei durch die Leitbleche 1.3 leine Zentrierung derselben innerhalb der Formschalen gewährleistet wird.
Nach dem Schliessen der von je zwei benachbarten Z-förmigen Formschalen teilweise gebildeten Formzellen greifen an den offenen Stirnseiten und den offenen Seitenbereichen der Längsseiten der Formzellen die vier Formwalzen 8 an, wobei jeweils die der endlosen Kette 2 zugekehrten Aussenflächen der Formwalzen mit der umzuformenden Packung in Eingriff kommen und das Einhalten bzw. Umformen der Packungen in Quaderform unter Bildung der bekannten dreieckförmigen Endzipfel bewirken, wobei durch den Federteller 4 der hierzu erforderliche Innendruck auf die Packungen ausgeübt wird. Wie vorstehend schon erwähnt, werden die Formwalzen hierbei durch Ineingriffkommen mit der endlosen Kette 2 derart gedreht, dass die Aussenflächen der Formwalzen aufeinanderfolgend mit den Packungen in Eingriff kommen.
Vor dem Angreifen der Formwalzen werden die freien Schenkel der Z-förmigen Formschalen 1 mittels der endlosen Kette 5 und der Ansätze 6 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise festgelegt.
Nach dem Passieren der Formwalzen 8 werden die dreieckförmigen Endzipfel der Packungen durch die Leitelemente 14 in die Ebenen der Längsseitenflächen der gebildeten Quaderpackungen umgelegt und zwischen je zwei Packungsendzipfel fährt eine an einer der endlosen Ketten 15 angeordnete Schweissbacke 16 ein, wobei sich gleichzeitig die an den endlosen Ketten 17 befestigten Schweissgegenbacken 18 von aussen gegen die Packungsendzipfel legen, so dass eine Verschweissung derselben beispielsweise mittels Wärmeimpulsschweissung stattfinden kann.
Die fertig geformte und im Bereich der Endzipfel verschweisste Quaderpackung verlässt die Vorrichtung bei der Aufspreizung der Z-förmigen Formschalen 1 im Bereich des unteren Umkehrrades 3 durch eigene Schwerkraft.
Wie erkennbar ist, kann man die Leistung der Vorrichtung dadurch verdoppeln, dass man im Be reich des aufsteigenden Stranges, Id. h. pendelnde Formwalzen und Schweissvorrichtungen anordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kontinuierlich arbeitende Vorrichtung zum Umformen von kissenförmigen, voneinander getrennten, mit fliessfähigem Füllgut gefüllten Packungen in Quaderform, gekennzeichnet durch zu einer endlosen Kette (2) aneinandergereihte Formschalen (1), von denen je zwei benachbarte im Bereich der geraden Kettenstränge Kopf-und Bodenptatten einer Formzelle definieren und zwischen sich am einen Umkehrende eine kissenförmige Packung (P) aufnehmen, die am anderen Umkehrende als fertige Qaaderpackung abgegeben wird, wobei an den zunächst offenen Sei tenfiächer ;jeder Formzelle vier polygonal ausgebil- dete, pendelnd aufgehängte Formwalzen (8) angreifen, deren Aussenflächen unter Umformung der Packungen in Quaderform aufeinanderfolgend die zunächst offenen Seitenflächen aufeinanderfolgender Formzellen schliessen, wobei die Polygoneckpunkte bzw.-kanten der Formwalzen mit der endlosen Kette (2) in Eingriff kommen und, von dieser mitgenommen, die federnd nachgiebig gegen die endlose Kette gepressten Formwalzen um die jeweils angreifenden Polygoneckpunkte gedreht werden.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschalen (1) Z-förmig ausgebildet sind, derart, dass zwei einander gegen überliegende SeiteneLächen jeder Formzelle im Mittelbereich von an Ko, bzw. Bodeuplatte je zweier benachbarter Formschalen senkrecht angeordneten Seitenplatten gebildet sind und die an diesen Seiten angreifenden Formwalzen (8) nur in den zunächst offen verbleibenden Seitenbereichen dieser Seitenflächen an der umzuformenden Packung (P) angreifen.2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwischen zwei Formschalen (1) vorzugsweise kugelbzw. zylinderförmige Nockenelemente (10) angeordnet sind, die mit entsprechend geformten Nockenelementen (9) an den Polygoneckpunkten bzw. -kanten der Formwalzen (8) in Eingriff kommen.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Formschale (1) ein auf die umzuformende Packung (P) einen Druck aus übender Federteller (4) angeordnet ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Formschale (1) einseitig an der endlosen Kette (2) befestigt ist und an der anderen Seite einen Teil, z. B. einen Ansatz (6) aufweist, der im Bereich der Umformung der Packungen mit einer gegenüberliegenden zweiten endlosen Kette (5) in Eingriff kommt.5. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch nach den Formwalzen (8) angreifende Schweissvorrichtungen (16, 18), mittels welcher die gebildeten Packungsendzipfel ver, schweisst werden.6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch an endloser Kette (15) zwischen zwei Packungsendzipfeln jeder Packung umlaufende Schweissbacken (16) und durch an zwei weiteren endlosen Ketten (17) umlaufende, an den Aussenseiten der Packungsendzipfel angreifende Schweissgegenbacken (18).7. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch stationär angeordnete Leitelemente (14), mittels welcher die Packungsendzipfel jeder Packung in die für die Verschweissung gewünschte Lage gebracht werden.
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