Ladegerät für wiederaufladbare Zellen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ladegerät für wiederaufladbare Zellen, die zur Verwendung als Stromquelle insbesondere in Hörgeräten bestimmt sind.
Bisher bekannte und handelsübliche Ladegeräte zum Aufladen wiederaufladbarer Zellen, insbeson dere solcher für Hörgeräte, sind im Falle sogenannter Knopfzellen mit einer Scheibe oder einem Schieber versehen, welcher Teil fest im Ladegerät verankert ist und zur Aufnahme der Zellen dient. Zum Aufla den von wiederaufladbaren sogenannten Rundzellen sind Ladegeräte bekannt, die eine über den Durch messer der Rundzelle passende, zylindrische Öffnung aufweisen, in welche die Rundzelle zum Aufladen eingeführt wird. Diese bekannten Ladegeräte vermö gen meistens nur eine Zelle, in einigen Fällen auch deren zwei auf einmal aufzuladen.
Im Gegensatz hierzu ist das erfindungsgemässe Ladegerät gekennzeichnet durch ein Gehäuse, wel ches eine elektrische Speiseschaltung für die Wieder aufladung der Zellen enthält und einen nach aussen mündenden Hohlraum aufweist, an dessen Innenseite mit der Speiseschaltung verbundene Kontaktorgane angeordnet sind, sowie durch mindestens ein wahl weise in den genannten Hohlraum einschiebbares oder wegnehmbares, zur Aufnahme mindestens einer Zelle eingerichtetes Magazin, wobei die genannten Kontaktorgane zur Kontaktgabe direkt oder über am Magazin vorhandene Gegenkontakte mit den im Ma gazin enthaltenen Zellen eingerichtet sind.
Indem vom Gehäuse des Ladegerätes trennbare Magazine vorgesehen sind, brauchen nur diese, und nicht das ganze Ladegerät, vom Benützer der Zellen mitgetragen zu werden. Die Magazine können dabei zur geordneten Aufbewahrung sowohl der geladenen als auch der entladenen Zellen in Handtaschen, Klei- dertaschen usw. dienen. Es können auch einem be stimmten Ladegerät verschiedene, zur Aufnahme ent weder von Knopfzellen oder von Rundzellen dienende Magazine zugeordnet sein, die aber mit dem gleichen Gehäuse bzw. der Speiseschaltung zusammenwirken können.
Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfin dung werden nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben: Fig. 1 und 2 zeigen perspektivisch zwei verschie dene, vollständige Ladegeräte, Fig. 3 zeigt eine Knopfzelle von der Seite, Fig. 4 ist die Seitenansicht einer Rundzelle, Fig. 5 und 6 sind die Stirnansichten der Gehäuse der Ladegeräte nach Fig. 1 bzw.
Fig. 2, Fig. 7 zeigt ein Ladegerät im Schnitt, wobei das eingesetzte Magazin nur schematisch dargestellt ist, Fig. 8 zeigt ein Magazin für mehrere Knopfzellen, Fig. 9 ist ein Schnitt entlang der Linie IX-IX und Fig. 10 ein Schnitt entlang der Linie X-X in Fig. 8, Fig. 11 und 12 sind die Stirnansichten zweier Ge häuse für ein Knopfzellenmagazin, Fig. 13 zeigt ein Etui für ein Knopfzellenmagazin,
Fig. 14 zeigt von einem weiteren Magazin für mehrere Knopfzellen einen Einzelteil im Grundriss, Fig. 15 zeigt denselben Teil in Seitenansicht, Fig. 16 ist ein Schnitt entlang der Linie XVI bis XVI in Fig. 14, Fig. 17 und 18 stellen einen weiteren Teil des Magazins im Grundriss bzw.
in Stirnansicht dar, Fig. 19 ist ein Schnitt analog der Fig. 16 durch das ganze Magazin mit eingesetzter Knopfzelle, Fig. 20 ist die Abwicklung eines Kontaktbleches des Magazins nach Fig. 19, Fig. 21 ist ein Längsschnitt durch ein weiteres Magazin, welches zur Aufnahme einer Rundzelle be stimmt ist, Fig. 22 zeigt ein Detail im Innern des Magazins nach Fig. 21,
Fig. 23 und 24 zeigen die beiden Kontaktbleche des Magazins nach Fig. 21 in der Abwicklung, Fig. 25 ist die Ansicht eines weiteren, für meh rere Rundzellen bestimmten Magazins, Fig. 26 ist ein Schnitt entlang der Linie XXVI bis XXVI in Fig. 25, Fig. 27 ist ein Schnitt entlang der Linie XXVII bis XXVII in Fig. 25,
und Fig. 2 & ist die Abwicklung eines Kontaktbleches des Magazins nach Fig. 25.
Die Fig. 1 zeigt ein Ladegerät für wiederauflad- bare Zellen, welches ein im wesentlichen prismati sches Gehäuse B 1 aufweist. An der einen Stirnseite ist das Gehäuse mit Steckern 5 versehen, welche in eine normale Steckdose eines gebräuchlichen Wech selstromnetzes passen. Von der anderen Stirnseite her ist ein Magazin A in einen (hier nicht sichtbaren) Hohlraum des Gehäuses B1 eingeschoben.
Das Ma gazin ist in weiter unten beschriebener Weise zur Aufnahme von einer oder mehreren Zellen eingerich tet und kann mit diesen Zellen wahlweise in den ge nannten Gehäusehohlraum eingeschoben oder weg genommen werden; einem Gehäuse bzw. Ladegerät können eines oder mehrere (gleichartige oder ver schiedene) Magazine zugeordnet sein.
Die Fig. 2 zeigt ein Ladegerät mit einem im we sentlichen zylindrischen Gehäuse B2, welches mit Flachsteckern 6 versehen ist. Selbstverständlich ist die Steckerart und gegebenenfalls der Gehäusequer schnitt der jeweiligen Steckdose anzupassen. Die An ordnung nach Fig.2 ist besonders für sogenannte versenkte Steckdosen mit einer runden Aussparung, beispielsweise mit Schutzkontaktstecker, geeignet. In das Gehäuse B2 ist wiederum eines der weiter unten beschriebenen Magazine A eingesetzt.
Das Gehäuse wie auch die Hauptteile der Maga zine werden aus einem geeigneten Isoliermaterial, vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff im Spritzgiessverfahren, hergestellt.
Der Vollständigkeit halber ist in Fig. 3 eine wie deraufladbare Knopfzelle K und in Fig. 4 eine Rund zelle R dargestellt, wobei die Polarität der Anschlüsse in Klammern angegeben ist. Solche Zellen finden als Stromquelle insbesondere in Hörgeräten verbreitete Verwendung. Das hier beschriebene Ladegerät ist zur Wiederaufladung solcher Zellen bestimmt, wobei die Magazine dem jeweiligen Zellentyp anzupassen sind.
Um das seiten- bzw. polrichtige Einsetzen der Magazine in das Gehäuse sicherzustellen, sind vor zugsweise besondere Mittel vorgesehen, wie sie aus den Fig. 5 und 6 in Verbindung mit Fig. 1 und 2 er- sichtlich sind. Die Einschuböffnung 10a bzw. 10b an der Deckfläche 9a bzw. 9'b des Gehäuses entspricht dem Querschnitt des Magazins und weist eine un symmetrische Ausbuchtung 18 bzw. 19 auf, die einer Warze 1 (Fig. 7) oder einer vorspringenden Ecke 2 (Fig.2) entspricht.
Durch solche unsymmetrische Führungsmittel, die an allen nachstehend beschriebe nen Magazinen und den entsprechenden Gehäuse öffnungen vorhanden sein können, wird das seiten verkehrte Einschieben der Magazine - mindestens das vollständige Einschieben bis zur Kontaktgabe - ver mieden.
Die Fig. 7 zeigt den grundsätzlichen Aufbau des Gehäuses eines Ladegerätes, während hier das einge setzte Magazin nur schematisch dargestellt ist. Das Gehäuse besteht im wesentlichen aus einer Hülse 3, einem Bodenteil 4 und einem Einsatz 12, welche drei Teile vorzugsweise als Kunststoff-Pressteile ausgebil det und miteinander verleimt sind. Der Bodenteil 4 trägt die Steckerstifte 5, welche an der Innenseite des Bodenteils mit Lötösen 7 versehen sind.
Der in die Hülse 3 hineinragende Einsatz 12 bildet den Hohl raum für die Aufnahme des Magazins A, der an einem mit dem Einsatz verbundenen Deckel 9 nach aussen mündet. Der Deckel 9 ist mit einem Flansch 11 versehen, welcher im Inneren der Hülse 3 geführt ist und zur guten Verleimung mit diesem dient. Zwi schen dem Boden 13 des Einsatzes und dem Boden teil 4 ist ausserdem die schematisch dargestellte elek trische Speiseschaltung 8' für die Wiederaufladung der Zellen im Gehäuse untergebracht. Der Aufbau dieser Speiseschaltung richtet sich nach Art und Kapazität der aufzuladenden Zellen und besteht im allgemeinen aus Gleichrichtern, Widerständen und gegebenenfalls Kondensatoren.
Bei gewährleistetem Berührungs- schutz des Ladegerätes kann man ohne Transforma tor auskommen, wodurch sich ein geringer Platzbe darf und niedrige Herstellungskosten ergeben. Die Eingangs- oder Wechselstromklemmen des elektroni schen Speiseteils 8 sind über die Lötösen 7 an die Steckerstifte 5 angeschlossen.
Die gleichstromseitigen Ausgangsleitungen sind mit den Enden von zwei elektrisch leitenden Kontaktzungen 15 verbunden, die auf gegenüberliegenden Seiten im Innern des Hohl raumes im Einsatz 12 federnd angeordnet sind und deren Enden sich durch zwei Öffnungen im Boden 13 des Einsatzes hindurcherstrecken. Die auf der Innen seite des Hohlraumes angeordneten Kontaktzungen 15 bilden somit den Plus- bzw. Minuspol für die Wie deraufladung der Zellen, wobei, wie weiter unten be schrieben, die Kontaktgabe mit den Polen der Zellen entweder direkt oder über am Magazin vorhandene Gegenkontakte erfolgt.
Durch die federnde Ausbil dung der Kontaktorgane ist im übrigen dafür gesorgt, dass das eingesetzte Magazin während des Ladevor ganges nicht aus dem Gehäuse herausrutschen kann.
Der erwähnte, dreiteilige Aufbau der Gehäuse B1 bzw. B2 erlaubt die Herstellung von vielen Va rianten bezüglich der Steckerstifte und des angepass- ten Hohlraumes für verschiedene Magazine mit rela tiv niedrigen Werkzeugkosten.
Das Magazin nach Fig. 8, 9 und 10 dient zur Aufnahme mehrerer Knopfzellen K und besteht aus einem einzigen Stück eines Isoliermaterials, vorzugs- weise aus einem thermoplastischen Kunststoff. Das Magazin weist eine Platte 20 auf, die mit einer Reihe von Bohrungen 21 in der Zahl der aufzunehmenden Knopfzellen versehen ist. Die Platte 20 weist am einen Ende eine griffartige Verdickung 22a auf, die bei eingeschobenem Magazin noch aus einem Ge häuse hervorsteht und zum bequemen Erfassen des Magazins dient.
An beiden Längsseiten der Platte 20 ist je eine Führungsleiste 23 angeformt. Diese Leisten verleihen dem flachen Magazin eine gute Stabilität und führen es an der Einschuböffnung bzw. den Innenwänden des Hohlraumes im Gehäuse beim Ein schieben und beim Herausnehmen. Die in das Maga zin eingesetzten Knopfzellen stehen bei in das Ge häuse eingeschobenem Magazin in direktem, federn dem Kontakt mit den Kontaktzungen 15.
Die Einschuböffnung 10c (Fig. 11) in der Stirn seite 9b des zugehörigen Gehäuses entspricht der Breite der Magazinplatte 20 und der Höhe der Füh rungsleisten 23. Eine am einen Rand der Magazin platte 20 vorgesehene Nase 1a passt in eine Ausneh- mung 18 an der Einschuböffnung, so dass das Maga zin nur in der einen Lage eingeschoben werden kann. Die Führungsleisten 23 stehen verschieden hoch über die beiden Seiten der Platte 20 vor, und zwar etwa gleich viel wie bei richtig eingesetzter Knopfzelle der Pluspol über die eine Seite und der Minuspol über die andere Seite (Fig. 9).
Wird eine Zelle verkehrt einge setzt, wie in Fig. 10 angedeutet, so ragt deren Minus pol über die Leisten 23 hinaus, so dass das Magazin nicht in die Öffnung 10c eingeschoben werden kann. Durch diese Massnahmen wird der polrichtige An- schluss der Zellen an die Kontaktzungen 15 bei ein geschobenem Magazin gewährleistet.
Eine andere Möglichkeit zur Sicherstellung des polrichtigen Anschlusses der Zellen geht aus Fig. 12 hervor. Die Einschuböffnung 10d - hier in der Deck fläche 9a eines prismatischen Gehäuses dargestellt folgt in diesem Fall den Konturen des Magazinquer schnittes mit richtig eingesetzten Knopfzellen. Wie der Vergleich mit Fig. 10 zeigt, ist auch in diesem Fall das verkehrte Einschieben des Magazins oder das Einschieben des Magazins mit verkehrt eingesetz ten Knopfzellen unmöglich.
Fig.10 ist die perspektivische Ansicht einer Schutzhülle für das vorstehend beschriebene Maga zin, welche zur Aufbewahrung des Magazins ausser- halb dem Gehäuse des Ladegerätes dient. Die Schutz hülle bewahrt die im Magazin eingesetzten, geladenen Zellen vor Berührung mit metallischen Gegenständen, was eine unbeabsichtige Entladung der Zellen hervor rufen könnte. Die Schutzhülle besteht selbstverständ lich aus einem Isoliermaterial, vorzugsweise aus einem flexiblen Kunststoff oder dergleichen. Eine Hülle ähnlicher Ausführung oder auch etwa in Form eines Brillenetuis lässt sich auch für das gesamte Ladegerät verwenden.
Das in den Fig. 14 bis 20 dargestellte Magazin ist ebenfalls für die Aufnahme mehrerer (dreier) Knopf zellen vorgesehen, weist jedoch eine andere Konstruk- tion auf als das vorstehend beschriebene Magazin. Es besteht aus zwei Teilen aus isolierendem Material, vorzugsweise Pressteilen aus thermoplastischem Kunststoff, nämlich dem Magazinkörper nach Fig. 14 bis 16 und der Vorderwand nach Fig. 17 und 18, so wie dem Pluskontaktblech und dem Minuskontakt blech, wovon das letztere in der Fig. 20 in Abwick lung dargestellt ist.
Der Magazinkörper bildet die Rückwand 26 des Magazins, von der der Boden 24, zwei Zwischn- wände 25 und der Griffteil 22b rechtwinklig abste hen. Entlang den beiden Seitenrändern der Rück wand 26 verläuft je eine Nut 28, welche Nuten sich im Griffteil sowie in zwei Ansätzen 35 seitlich am Boden 24 fortsetzen. Die Vorderwand 16 ist eine im wesentlichen flache Platte von der aus Fig. 17 ersicht lichen Form, wobei an zwei Ecken je eine Nase 32 rechtwinklig absteht. In der Abwicklung des Minus- kontaktbleches (Fig. 20) sind die Biegelinien strich punktiert eingetragen.
Das Blech weist zwei im we sentlichen rechteckige Abschnitte 31 und 32 sowie drei Lappen 33 auf. Für die Montage wird das Blech in die aus Fig. 19 ersichtliche Form gebogen. Das Pluskontaktblech ist ein rechteckiger Blechstreifen von der Form des Abschnittes 31 am Minuskontakt blech.
Bei der Montage des Magazins werden das Plus kontaktblech und der Abschnitt 31 des Minuskon- taktbleches in je eine Nut 28 am Magazinkörper ein geschoben. Der Abschnitt 32 liegt dann parallel ge genüber der Rückwand 26, und die Lappen 33 ragen in die Räume zwischen Boden 24, Zwischenwänden 25 und Griffteil 22b, wobei die Zwischenwände 25 in die Blecheinschnitte zwischen den Lappen 33 ein greifen, so dass diese Lappen federnd beweglich sind. Die Kontaktbleche werden vorzugsweise entlang den Nuten 28 mit dem Magazinkörper verleimt. Zum Schluss wird die Vorderwand in der Lage nach Fig. 17 auf den Magazinkörper in der Lage nach Fig. 14 aufgesetzt und mit diesem verleimt.
Dabei greifen Zentrierzapfen 30 am Magazinkörper in entspre chende Bohrungen 27 der Vorderwand, und die bei den Nasen 32 der Vorderwand greifen ähnlich wie die Ansätze 35 des Magazinkörpers über entspre chende Ecken der beiden Kontaktbleche, um diese zusätzlich zu führen. Wie aus der Fig. 19 hervor geht, bilden das Pluskontaktblech einerseits und der Abschnitt 31 des Minuskontaktbleches anderseits zwei Seitenwände des Magazins. Diese Teile stellen Gegenkontakte am Magazin dar, an welchen bei in das Gehäuse des Ladegerätes eingeschobenem Maga zin die beiden Kontaktzungen 15 (Fig. 7) anliegen.
Durch Ausnehmungen 34 an der Vorderwand sind seitliche Öffnungen gebildet, durch welche Knopfzellen K in die entsprechenden Aufnahmekam mern eingeschoben werden können; die Form der Ausnehmungen 34 entspricht der Kontur des Minus pols an den Zellen und sichert den polrichtigen Ein satz in das Magazin. Die Zellen werden dank federn der Durchbiegung der Lappen 33 zwischen diesen Lappen und dem Pluskontaktblech 17 in den Kam mern festgehalten. In der Magazinrückwand ist für jede Kammer eine Öffnung 29 vorgesehen, welche erlaubt, die Zellen nach erfolgter Ladung mittels eines spitzen Gegenstandes wieder aus der Kammer herauszustossen.
Selbstverständlich lässt sich das Magazin in ana loger Bauweise auch für eine andere Zahl von Knopf zellen ausführen, welche Zellen beim Ladevorgang elektrisch parallelgeschaltet sind. Die Abmessungen der Kammern und der Einschiebeöffnungen an der Magazinvorderwand richten sich natürlich nach der Art der vorgesehenen Knopfzellen.
Das weitere, anhand der Fig. 21 bis 24 darge stellte Magazin dient zur Aufnahme einer Rundzelle R. Die Fig. 21 zeigt das Magazin mit abgenommener Vorderwand und mit eingesetzten Kontaktblechen, wobei die Zwischenwand 25a auf halber Höhe ge schnitten ist. Dieses Magazin verwendet einen sehr ähnlichen Magazinkörper und eine ähnliche Vorder wand wie das vorstehend beschriebene Magazin für Knopfzellen; die Vorderwand ist deshalb hier nicht dargestellt, und entsprechende Teile sind mit gleichen Bezugszahlen bezeichnet.
Der Magazinkörper unter scheidet sich dadurch von demjenigen des vorange henden Magazins, dass die dem Griffteil näher lie gende Zwischenwand 25 fehlt, wodurch ein grösserer Raum für die Aufnahme einer Rundzelle geschaffen wird. In der Rückwand sind die Öffnungen 29 nicht erforderlich, und bei der Vorderwand können die Ausnehmungen 34 entfallen, da die Rundzelle R in Richtung des Pfeiles in Fig. 21 eingeschoben wird. Für die beiden Kunststoff-Pressteile können jedoch im wesentlichen die gleichen Werkzeuge verwendet werden wie beim vorangehenden Beispiel.
Unterschiedlich sind jedoch die beiden Kontakt bleche. Die Fig. 23 zeigt das Pluskontaktblech und die Fig.24 das Minuskontaktblech in Abwicklung. Das Pluskontaktblech wird gemäss Fig.21 recht- winklig gebogen. Der eine Rand des Abschnittes 37 kommt in die eine Nut 28 zu liegen, einschliesslich eines Lappens 39, welcher in der Ebene des Ab schnittes 37 bleibt. Der andere Abschnitt 36 liegt unten an der Zwischenwand 25a an.
Er enthält ein Loch 38, welches auf eine Bohrung in der genannten Zwischenwand passt und durch welche eine Hohl niete 40 hindurchragt. Diese Hohlniete bildet den Anschluss für den Pluspol der Rundzelle. Um das Einschieben der Zelle zu erleichtern, weist die Zwi schenwand 25a eine Nut 41 auf, die sich auch in den umgebördelten Rand der Hohlniete 40 hineiner- streckt.
Das Minuskontaktblech wird in die aus Fig. 21 ersichtliche Form gebogen. Der in Fig. 24 unten lie gende Rand des Abschnittes 45 greift in die untere Nut 28 am Magazinkörper ein. Die Abschnitte 44 und 42 stehen in der Ebene des Abschnittes 45 über den Abschnitt 43 vor und ragen in den sich über den Griffteil 22b erstreckenden Teil der entsprechenden Nuten 28. Der Abschnitt 43 ist federnd gewölbt und weist in der Mitte einen Buckel 46 auf, welcher zur Kontaktgabe mit dem Minuspol der Rundzelle und zu deren Halterung im Magazin dient.
Der dem Ma gazinraum zugekehrte Teil des Abschnittes 45 wird vorzugsweise mit einer isolierenden Folie abgedeckt, während die aussen liegenden Seiten beider Kontakt bleche bzw. der Abschnitte 37 und 45 blank bleiben und wiederum zur Kontaktgabe mit den Kontakt zungen 15 im Hohlraum des Gehäuses bestimmt sind.
Dank der Aufnahme des Pluspols der Zelle in der Bohrung der Hohlniete 40 und des federnden Gegen drucks des Abschnittes 43 des Minuskontaktbleches wird die Zelle im Magazin sicher gehalten. Die ge ladene Zelle kann durch Herausklopfen entfernt wer den, oder es können im Abschnitt 45 des Minuskon- taktbleches (aus Fig. 24 ersichtliche) Öffnungen vor gesehen sein, durch welche ein spitzer Gegenstand, z. B. ein Bleistift, hindurchgesteckt werden kann, um die Zelle herauszustossen.
Das polrichtige Einsetzen der Rundzelle in das Magazin ist hier dadurch ge währleistet, dass die Länge des Magazinraums so auf die Zelle abgestimmt ist, dass die Zelle nur dann in den Raum hineinpasst, wenn der Pluspol in der Nut 41 gleitet; bei umgekehrtem Einfügen der Zelle er weist sich hingegen der Raum als zu kurz.
Da das Magazin für Knopfzellen gemäss Fig. 14 bis 20 einerseits und das Rundzellenmagazin nach Fig. 21 bis 24 anderseits den gleichen Einschubquer- schnitt und ähnliche Gegenkontakte aufweisen, kön nen die beiden Magazine wahlweise mit dem gleichen Gehäuse des Ladegerätes verwendet werden.
Das in den Fig. 25 bis 28 dargestellte weitere Ma gazin dient zur Aufnahme von mehreren, im vorlie genden Fall von drei Rundzellen. Das Magazin weist einen vorzugsweise als Kunststoff-Pressteil ausgebil deten, isolierenden Magazinkörper auf, dessen Seiten wände 47 durch einen Boden 48, zwei Zwischen wände 49 und den Griffteil 22b verbunden sind. Da durch entstehen durchgehende Kammern in der An zahl der aufzunehmenden Rundzellen.
Während Sei tenwände, Zwischenwände und Griffteil überall gleich breit sind, ist der Bodenteil auf der einen Seite (rechts in Fig. 26) abgesetzt, wobei die entstehende Ausneh- mung durch eine Verschlussplatte 46 aus isolieren dem Material ausgefüllt wird. Das Pluskontaktblech rechts und das Minuskontaktblech links in Fig. 25 sind aus gleichen Zuschnitten gemäss Fig. 28 geformt, jedoch in entgegengesetzter Weise gebogen.
Die Montage der beiden Kontaktbleche am Ma gazinkörper erfolgt vor dem Aufsetzen der Ver- schlussplatte 46. Die Kontaktbleche werden so vor bereitet, dass die beiden Lappen 53 und 54 winklig umgebogen werden, während die Abschnitte 55 und 56 noch in einer Ebene liegen. Die Kontaktbleche werden hierauf mit Hilfe von je drei Nieten 40 bzw. 50, welche durch Löcher 57 und entsprechende Boh rungen am Magazinkörper hindurchgehen, an den Seitenwänden 47 befestigt.
Hierfür werden auf der Seite des Pluskontaktbleches Hohlnieten 40 und auf der Seite des Minuskontaktbleches sogenannte Pol- sternieten 50 verwendet. Anschliessend wird der Ab schnitt 55 und 180 um den Abschnitt 56 und die Nietenköpfe umgelegt, wie dies aus der in grösserem Massstab gehaltenen Schnittfigur 27 hervorgeht. Da bei kommen die Lappen 53 in Schlitze 51 an den Seitenwänden 47 und die Lappen 54 in entspre chende Schlitze 52 im Boden 48 des Magazinkörpers zu liegen.
Schliesslich wird die Platte 46 aufgelegt und vorzugsweise mit dem Magazinkörper verleimt, wo bei eine gegenseitige Zentrierung durch Zapfen 59 erfolgt, die in passende Bohrungen 60 eingreifen. Selbstverständlich ist hier wie auch bei den beiden vorangehenden Magazinen auch eine andere Verbin dung der beiden Kunststoffteile möglich, z. B. durch Schweissen, Schrauben usw.
Die beiden Kontaktbleche stellen auch hier Ge genkontakte am Magazin dar, welche zum Zusam menwirken mit den Kontaktstreifen 15 am passend ausgebildeten Gehäuse bzw. Hohlraum bestimmt sind. Indem die äusseren Köpfe der Nieten 40 und 50 durch den Blechabschnitt 55 abgedeckt sind, wird ein sattes, federndes Gleiten ermöglicht und eine Be schädigung der Kontaktorgane am Gehäuse des Ladegerätes vermieden. Ähnlich wie beim voran gehend beschriebenen Magazin ist von der einen Seite des Magazinkörpers her bei jeder Hohlniete 40 eine Nut 41 vorgesehen,
welche bis zur Bohrung der Hohlniete führt und das seitliche Einschieben des Pluspols der Rundzellen ermöglicht. Auf der anderen Magazinseite vermitteln die Polsternieten 50 den Kontakt zwischen dem Minuskontaktblech und dem Minuspol der Zellen.