CH422158A - Supraleitende Spule - Google Patents

Supraleitende Spule

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CH422158A
CH422158A CH555965A CH555965A CH422158A CH 422158 A CH422158 A CH 422158A CH 555965 A CH555965 A CH 555965A CH 555965 A CH555965 A CH 555965A CH 422158 A CH422158 A CH 422158A
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CH
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coil
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partial windings
transition
turns
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Application number
CH555965A
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Inventor
Kafka Wilhelm
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F6/00Superconducting magnets; Superconducting coils
    • H01F6/02Quenching; Protection arrangements during quenching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Containers, Films, And Cooling For Superconductive Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Supraleitende   Spule    Bekanntlich   -hängt der    übergang   vom    supraleiten-      den   in den normalleitenden Zustand einer    supralei-      tenden   Spule nicht nur von der Temperatur, sondern auch von der Stromdichte im Supraleiter und dem magnetischen Feld, dem er ausgesetzt ist, ab. Bei der Bemessung einer Magnetspule ist der    Grenzwert   der Belastung theoretisch nicht exakt    zu   bestimmen. Man ist deshalb zur Ermittlung dieses    Grenzwertes,   dessen Kenntnis für eine wirtschaftliche Ausnutzung der Spule von Interesse ist, auf einen Versuch angewiesen.

   Zu diesem Zweck wird die Strombelastung der Spule so weit gesteigert, bis Transition, das ist der    übergang   vom    supraleitenden   in den normalleitenden Zustand, eintritt. Die Transition beginnt an einer Stelle und breitet sich über die gesamte Spule aus. Damit die örtliche Erhitzung nicht allzu gross wird,    kann   man, wie bereits    vorgeschlagen   worden ist, Mittel vorsehen, die die Ausbreitung der Transition über die gesamte Spule beschleunigen.

   Solche Mittel bestehen entweder darin, einen guten Wärmeübergang zwischen den einzelnen Windungen und Wicklungen zu schaffen oder durch    überbrückung   von    Spulentei-      len   mittels Widerständen die magnetische    Durchflu-      tung   auf die noch nicht in Transition gegangenen    Spulenteile   abzuschieben. Trotz dieser Massnahmen    kann   es vorkommen und hat es sich bereits bei praktischen Versuchen gezeigt, dass eine einmal in Transition gegangene Spule nur noch mit beispielsweise 80 % der vorherigen    Grenzleistung   belastet werden kann, dass also bei der ersten Transition grössere Schäden auftreten. 



  Durch die vorliegende Erfindung wird eine    supra-      leitende   Spule vorgestellt, mit der sich der Grenzwert der zulässigen Belastung so ermitteln lässt, dass danach ein Betrieb ohne grössere Einbusse an Belastbarkeit möglich ist. Bei einer    supraleitenden   Spule, deren Wicklung in mehrere durch Wärmeisolation voneinander getrennte Teilwicklungen unterteilt ist, wird dies erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass an den elektrischen Verbindungsstellen der Teilwicklungen Widerstände für die Weiterleitung der Wärme und nach aussen    geführte   elektrische Abgriffe vorgesehen sind. 



  Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die bei der praktischen Ermittlung des Grenzwertes der Erregung auftretende Transition in ihrer Wirkung nicht abzuschwächen, sondern zu lokalisieren. Es wird also    bewusst   eine    Schädigung   in Kauf genommen. Der beschädigte Teil kann aber durch überbrücken von an der Spule bereits vorgesehenen Abgriffen, ohne mechanischen    Eingriff   in die Spule leicht unschädlich gemacht werden. Das Lokalisieren der Beschädigung wird dadurch erreicht, dass die gesamte Wicklung der Spule in viele Teilwicklungen, die    wärmemässig   voneinander getrennt sind, aufgeteilt wird und dass die elektrischen Verbindungsstellen der Teilwicklungen durch Widerstände für die Weiterleitung der Wärme entkoppelt werden. 



  Die Schädigung der zu opfernden Teilwicklung darf allerdings kein solches Ausmass annehmen, dass sie, beispielsweise durch    Lichtbogenbildung,   auch die benachbarten Teilwicklungen in Mitleidenschaft zieht. Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung werden deshalb noch Mittel vorgesehen, um die in einer Teilwicklung auftretende Transition möglichst schnell über die betreffende    Teilwicklung   zu verbreiten. Hierbei ist zu beachten, dass bei Verwendung von    Mitteln,   die durch eine    Abwälzung   der magnetischen    Durchflutung   von in Transition gegangenen Windungen auf benachbarte Windungen eine Beschleunigung der Verbreitung der Transition bewirken, diese Wirkung auf den zu opfernden Wicklungs- 

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 teil beschränkt bleibt.

   Es muss deshalb in diesem    Fall   eine    Kurzschlusswindung   vorgesehen werden, die anstelle der    übrigen      Teilwicklungen   die magnetische    Durchflutung      übernimmt.   



  Die Erfindung wird durch ein    Ausführungsbei-      spiel   anhand einer Figur erläutert. 



  In der Figur ist eine    supraleitende   Spule dargestellt, deren Wicklung 1    in   Teilwicklungen 2, 3, 4 und 5    unterteilt   ist, die durch Wärmeisolationen 6, 7 und 8 voneinander getrennt sind. An den elektrischen Verbindungsstellen der    Teilwicklungen   sind Wärmewiderstände 9, 10 und 11 vorgesehen. Diese bestehen aus einem Metallmantel    grosser   Wärmekapazität mit gutem    Wärmeübergang   zum Supraleiter. Ausserdem sind die Verbindungsstellen mit nach aussen    geführ-      ten      Abgriffen   12, 13, und 14 versehen.

   Die Kontaktstellen zwischen den    Abgriffen   und dem    Spulendraht   werden    zweckmässig   in einen Raum mit geringerem Magnetfeld gelegt, da durch die    Kontaktierung   die    supraleitenden   Eigenschaften des    Spulendrahtes   im allgemeinen etwas    verschlechtert   werden und es dann besser ist, wenn sie einem kleineren Magnetfeld ausgesetzt werden. Man ordnet die Kontaktstellen beispielsweise    am   Aussenmantel der Spule innerhalb der Wärmeisolation an. Der    Spulenanfang   15 und das    Spulenende   16 sind ebenso wie die    Abgriffe   durch die Wärmeisolation 17 nach aussen geführt.

   Mit den Symbolen 18 und 19 sind die Zu- und Ableitung der    Kühlflüssigkeit   angedeutet. 



  Wird die    supraleitende   Spule in Betrieb genommen und die    Stromzufuhr   über die    Spulenenden   langsam    gesteigert,   so wird an    irgendeiner   Stelle    beim      überschreiten   der    kritischen   Stromdichte und der    kritischen   Feldstärke    die   Spule vom    supraleitendeu      in   den    normalleitenden   Zustand übergehen. Es sei    angenommen,      dass   diese Transition in der Teilwicklung 5    auftritt.   Sie breitet sich vom    Entstehungsort      innerhalb   der Teilwicklung bis zum Wärmewiderstand 11 aus.

   Der Weg    unmittelbar      zur   benachbarten Teilwicklung 4 ist durch die    Wärmeisolation   8 gesperrt, der Weg über die galvanische    Verbindung   zwischen den Teilwicklungen 4 und 5 durch den    Wärmewiderstand   11. Die Auswirkung der Transition wird    infolgedessen   auf den Bereich der Teilwicklung 5 beschränkt. Durch    die   Abgriffe 12 bis 14 hat man bereits    während   des ersten    Einschaltens   die Möglichkeit, die Teilwicklung zu erkennen, in der die    Transition      eintritt.   Man braucht zu diesem Zweck nur die Spannungen zwischen den    Abgriffen      oszillo-      graphisch   zu erfassen.

   Auch später besteht die Mög- lichkeit, anhand einer    Widerstandsmessung   die    schlecht   gewordene Teilwicklung    ohne      Eingriff   in die Spule zu    ermitteln.   Man kann mit einer solchen Spule, also einfach den    Grenzwert   der Belastung und die Stelle der Beschädigung feststellen.    Für   den weiteren Betrieb braucht man nur noch dafür zu sorgen, dass der    Grenzwert   nicht mehr    erreicht   und der beschädigte    Spulenteil   über die herausgeführten    Ab-      griffe   überbrückt    wird.   Dies kann ebenfalls ohne mechanischen    Eingriff   in die Spule geschehen.

   Bei Magnetspulen mit sehr grossem    Energieinhalt   besteht, wie bereits    erwähnt,   die Gefahr, dass bei der Transition die    örtliche   Erhitzung so stark wird,    dass   die Isolation zur    benachbarten   Teilwicklung beschädigt und damit ein    grösserer   Teil, vielleicht sogar die gesamte Spule in Mitleidenschaft gezogen wird. Deshalb sind    vorteilhafterweise   noch weitere    Massnah-      men   vorgesehen, die die Ausbreitung der Transition über die betreffende Teilwicklung beschleunigen. Diesem Zweck dienen bei dem    Ausführungsbeispiel   die Metallstücke 20, die    folienförmig   ausgebildet sind und die Teilwicklungen umgeben.

   Sie leiten die örtliche Erhitzung infolge ihres geringen Wärmewiderstandes schnell auf benachbarte Windungen der gleichen    Teilwicklungen   ab und bewirken einerseits eine Kühlung am Ort der Transition und andererseits eine Erwärmung der benachbarten Windungen, d. h. eine schnellere Ausbreitung der Transition. Welcher Effekt hierbei überwiegt, hängt von der Bemessung der Metallstücke ab. Sind sie    mit   sehr    grosser   Wärmekapazität ausgestattet, beispielsweise dadurch, dass sie    mit      Hohlräumen   versehen sind, durch die    Kühlflüssigkeit   geleitet wird, so werden sie sich selbst nur geringfügig erwärmen; es überwiegt    also   der erste Effekt.

   Besitzen sie eine kleinere Wärmekapazität und eine sehr grosse Wärmeleitfähigkeit, dann breitet sich die Wärme vom Entstehungsort    schnell   über die gesamte Teilwicklung    aus.   Es überwiegt also der zweite Effekt. Einer Beschleunigung der Ausbreitung der Transition dient auch das Anbringen von Widerstandsbrücken zwischen den Windungen oder das Einbetten des    Spulendrahtes   in einen Leitlack 21.

   Als Material muss hierfür    ein   Stoff    ausgewählt   werden, der bewirkt, dass im    supraleitenden   Zustand der Strom durch den    Spulendraht   und im    normalleitenden   Zustand der Strom im    wesentlichen   über den    Leitlack      fliesst.   Bei dieser Voraussetzung wird im Falle der Transition einer Windung die magnetische    Durchflu-      tung   auf die anderen Windungen abgeschoben.

      Damit   diese    Durchflutung   nicht von den übrigen    Teilwick-      lungen   aufgenommen wird - diese sollen möglichst lang im    supraleitenden   Zustand bleiben und ihre Stromstärke nicht erhöhen -, sondern praktisch in der zu opfernden Teilwicklung bleibt, ist es bei der    Verwendung   von Widerstandsbrücken oder Leitlack erforderlich, die Metallstücke 20 als Kurzschlussringe    auszubilden.   Diese    übernehmen   dann aufgrund der    wesentlich   längeren Zeitkonstante praktisch den gesamten Energieinhalt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Supraleitende Spule, deren Wicklung in mehrere Teilwicklungen unterteilt ist, die durch Wärmeisolation voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass an den elektrischen Verbindungsstellen der Teilwicklungen Widerstände (9, 10, 11) für die Weiterleitung der Wärme und nach aussen geführte elektrische Abgriffe (12, 13, 14) vorgesehen sind. <Desc/Clms Page number 3> UNTERANSPRÜCHE 1. Spule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Verbindungsstellen mit einem Metallmantel grosser Wärmekapazität mit gutem Wärmeübergang zum Supraleiter umgeben sind. 2.
    Spule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer mehrlagigen Wicklung die einzelnen Lagen (2 bis 5) die Teilwicklungen bilden und diese durch wärmeisolierende Zwischenschichten (6, 7, 8) voneinander getrennt sind. 3. Spule nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um die bei einer lokalen Transition entstehende örtliche IEtze- entwicklung zu verringern. 4. Spule nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Teilwicklungen gut wärmeleitend von Metallstücken (20) umgeben sind. 5.
    Spule nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass durch Widerstandsbrücken zwischen den einzelnen Windungen der Teilwicklungen, deren Widerstandswerte kleiner sind als die der jeweils überbrückten Windungen im Falle der Transition einer Windung, der die Windung erwärmende Spu- lenstrom wenigstens zum Teil über die Widerstandsbrücken geleitet wird. 6. Spule nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen der Teilwicklungen in eine Masse aus Widerstandsmaterial eingebettet sind. 7. Spule nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Spulendraht von Leitlack (21) umgeben ist.
CH555965A 1964-05-16 1965-04-22 Supraleitende Spule CH422158A (de)

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DE1964S0091115 DE1285062B (de) 1964-05-16 1964-05-16 Supraleitende Spule

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CH422158A true CH422158A (de) 1966-10-15

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DE1285062B (de) 1968-12-12

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