CH422255A - Höhenverstellbarer Tisch - Google Patents

Höhenverstellbarer Tisch

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CH422255A
CH422255A CH54365A CH54365A CH422255A CH 422255 A CH422255 A CH 422255A CH 54365 A CH54365 A CH 54365A CH 54365 A CH54365 A CH 54365A CH 422255 A CH422255 A CH 422255A
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CH
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Application number
CH54365A
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English (en)
Inventor
Kiehl Harry
Original Assignee
Muessig Emue Moebel
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B9/00Tables with tops of variable height
    • A47B9/04Tables with tops of variable height with vertical spindle

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description


  Höhenverstellbarer Tisch    Die Erfindung betrifft einen höhenverstellbaren  Tisch mit     teleskopartig    gegeneinander verschiebba  ren Beinteilen, von denen die auf dem Boden aufste  henden Beinteile unter Zwischenschaltung starrer  Elemente an den unteren Enden von in Führungen  geführten, biegsamen und auf Druck     beanspruchba-          ren    Elementen abgestützt sind, deren obere Enden  mit einer an der Tischunterseite angeordneten     Ver-          stellvorrichtung    in Wirkverbindung stehen, mit deren  Hilfe die biegsamen Elemente in den Führungen und  dadurch die Teile der Tischbeine zur Veränderung  der     Tischhöhe    gegeneinander verschoben werden  können.  



  Bekannte     Tische    dieser Art weisen     antreibbare     Gewindespindeln auf, die mit Hilfe einer Handkurbel  im Umdrehen versetzbar sind und auf denen     Lauf-          muttern    o. dgl. Gleitstücke geführt sind, mit denen  dann die biegsamen Elemente in Verbindung stehen.  Diese bekannten Anordnungen sind relativ aufwendig  und haben den besonderen Nachteil, dass die Ge  winde der Spindel offen zutage liegen, wenn nicht  besondere Gehäuse vorgesehen werden.     Insbesondere     ist es auch nicht möglich, die biegsamen Elemente  unmittelbar an den     Laufmuttern    bzw.

   Gleitstücken  zu befestigen, sondern es müssen zwischen diese und  die biegsamen Elemente starre Zwischenglieder ein  geschaltet werden, uni ein     Ausknicken    der biegsa  men Elemente zu vermeiden, wenn die Gleitstücke  einen beträchtlichen Abstand vom Ende der Füh  rungsrohre haben.  



  Bei einem weiteren bekannten Tisch sind an den  Enden der biegsamen Elemente Zahnstangen ange  bracht, .die mit entsprechenden     Ritzeln    in Eingriff ste  hen. Zahnstangen und     Ritzel    sind nicht nur selbst  relativ kostspielig, sondern erfordern auch besondere       Führungsmittel    und haben vor allem den wesentli-         chen    Nachteil,     dass    sie nicht selbsthemmend sind. Es  muss daher für weitere Getriebeelemente Sorge ge  tragen werden, welche eine genügende Hemmung  aufweisen, um ein Feststellen des Tisches in jeder  beliebigen Höhe zu ermöglichen.     Andernfalls    müsste  für eine entsprechende Rasteinrichtung Sorge getra  gen werden.  



  Die Erfindung hat den Zweck, die Nachteile der  bekannten Einrichtungen zu vermeiden und besteht  darin, dass die     Verstellvorrichtung    koaxial zur Füh  rung für .das biegsame Element eines jeden Beines     ein     drehbares, mit einem Gewinde versehenes Element  aufweist, das mit einer Antriebsvorrichtung gekoppelt  ist, und dass das biegsame Element unmittelbar mit  einem Gewinde versehen ist, das in das Gewinde des  drehbaren Elementes     eingreift.    Bei einer solchen An  ordnung entfallen nicht nur die bisher üblichen, be  sonderen Laufmuttern bzw.

   Gleitstücke, sondern es  kann zugleich eine vollständige     Kapselung    der     Ver-          stellvorrichtung    erzielt werden, wobei die Abdeckung  von den Führungsrohren und gegebenenfalls von  dem sich anschliessenden Element gebildet wird. Die  erfindungsgemässe Vorrichtung hat weiterhin den  Vorteil, dass entweder das biegsame Element stets  auf seiner ganzen Länge innerhalb eines Führungs  rohres angeordnet sein kann oder aber die durch das  Führungsrohr gegebene Führung durch das drehbare  Element der Vorrichtung ergänzt wird und daher     üuf     starre Glieder am oberen Ende des biegsamen Ele  mentes verzichtet werden kann.  



  Es lassen sich in besonders vorteilhafter Weise  Ein- und     Zweisäulentische    nach der Erfindung aus  bilden. Dies liegt daran, dass die erfindungsgemässe  Vorrichtung zur Höhenverstellung des Tisches leicht  in den Metallrohren     mit    verhältnismässig kleinem  Querschnitt, die bei solchen Tischen gewöhnlich der      Abstützung der Tischplatte dienen, aber auch in an  deren Stützteilen der Tischplatte oder sogar in der       Tischplatte    selbst untergebracht werden können. Bei       Einsäulentischen    ist es zugleich     möglich,    an dem  freien Ende des drehbaren Elementes unmittelbar  eine Handkurbel zu befestigen, wodurch die Anord  nung besonders einfach wird.

   Bei Anwendung eines       unmittelbar        mit    Gewinde versehenen biegsamen Ele  mentes lässt sich auch eine besonders kurze Baulänge  des unterhalb der Tischplatte parallel zu dieser ange  ordneten Teiles der     Verstellvorrichtung    erzielen, weil  das biegsame Element sich ganz in den Bogen der       Führungen    einschieben lässt.

   Im     Gegensatz    zu den  bekannten Tischen braucht sich dann an den Bogen  nur ein Führungsmittel in     Länge    des Tischhubes     an-          zuschliessen,        während    sonst die doppelte Länge be  nötigt wird, was gerade bei     Einsäulentischen    bisher  zu Schwierigkeiten geführt hat, welche die Fachwelt  nur durch aufwendige Lösungen zu umgehen ver  mochte.  



  Die bei dem     erfindungsgemässen    Tisch vorgese  hene     Verstellvorrichtung    hat aber auch den wesentli  chen Vorteil, dass sie sehr reibungsarm ausgebildet  sein kann, da sie nur wenige Lagerstellen aufweist  und auch die Reibung des biegsamen Elementes in  dem Führungsrohr insbesondere dann sehr     gering    ist,       wenn    dieses Element     mit    einer zugleich als Gewinde  dienenden Drahtwendel umgeben ist.

   Die geringe  Reibung rührt im wesentlichen daher, dass die bei  der Höhenverstellung     auftretenden    Kräfte nicht, wie  bei bekannten Tischen,     mit    einem Hebelarm zur       Spindelachse    an der Mutter angreifen, sondern bei  einer     Ausführungsfonm        konzentrisch    zur     S,pindel-          achse    ,an der Mutter     gangreifen,    was     @darüber    hinaus  ein     ruckfreies    Verstellen     des    Tisches erlaubt.

   Die     Er-          findung    macht es deshalb     möglich,    die Antriebsvor  richtung mit einem kleinen Elektromotor zu verse  hen, so     dass    ein Tastendruck genügt, um den Tisch in       eine    gewünschte Höhe einzustellen.  



  Die     Erfindung    wird im folgenden anhand der in  der Zeichnung dargestellten     Ausführungsbeispiele     näher     beschrieben    und erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 einen Querschnitt durch die für die Erfin  dung wesentlichen Teile eines     Einsäulentisches,    des  sen     Verstellvorrichtung    mit einem     mit    Innengewinde  versehenen biegsamen Element ausgestattet ist,       Fig.    2 einen     Schnitt        ähnlich        Fig.    1 durch einen  weiteren     Einsäulentisch    nach der Erfindung,

   bei des  sen     Verstellvorrichtung    sich an das biegsame Ele  ment eine mit Aussengewinde versehene Stange     an-          schliesst,          Fig.3    einen Schnitt     ähnlich        Fig.2,    bei dessen       Verstellvorrichtung    das     biegsame    Element unmittel  bar mit Aussengewinde versehen ist,       Fig.    4 das Detail IV nach     Fig.    3 in     vergrössertem     Massstab,       Fig.    5 einen     Schnitt    durch die erfindungswesentli  chen Teile eines mehrbeinigen Tisches,

         Fig.    6 Teile der Vorrichtung nach     Fig.    5 unter  Verwendung eines     Verstellmotors    und         Fig.    7 eine     Variante    der Anordnung nach     Fig.    6.  Bei dem Tisch nach     Fig.    1 wird die Tischplatte 1  von einer Mittelsäule getragen, die aus den beiden       Teilen    2 und 3 besteht. Das Beinteil 2 ist an der Un  terseite der Tischplatte 1 befestigt, während das  Beinteil 3 gegenüber dem Teil 2     teleskopartig    ver  schiebbar ist.

   Durch     Ausschieben    des Beinteiles 3  nach unten kann     demnach    die Tischplatte 1 angeho  ben werden.  



  Zum     Ausschieben    des Beinteiles 3 ist eine Vor  richtung vorgesehen, die eine unterhalb der Tisch  platte gelagerte Stange 4 mit einem Aussengewinde 5  und ein biegsames Element 6 in Form eines Schlau  ches aufweist, der in einem Rohr 7 geführt ist. Das  untere Ende des Schlauches ist an einer Stange 8 be  festigt, deren unteres Ende wiederum mit der Platte 9  fest verbunden ist, die ein Teil des Fussteiles 3 dar  stellt. Am oberen Ende des Schlauches 6 ist ein In  nengewinde 10 angebracht, das mit dem Gewinde 5  der Stange 4 in     Eingriff    steht. Diese Stange ragt in  den Schlauch 6 hinein.

   Die Stange 4     mit    dem Ge  winde 5 ist in ein Rohrstück 11 eingesetzt, das mit  Hilfe von     Lagerbö.aken    12 und 13 an     ider    Unterseite  der Tischplatte 1 drehbar gelagert ist und mit     Hilfe     der Handkurbel 14 in Umdrehungen versetzt werden  kann. Die Handkurbel 14 ist am Ende einer Stange  15 befestigt, welche in das Rohr 11 eingeschoben und  in diesem verschiebbar ist. In das vordere Ende der  Stange 15     ist    ein Stift 16 eingesetzt, der in einen  Schlitz 17 in der Wandung des Rohres 11     eingreift     und dadurch eine drehschlüssige Verbindung zwi  schen     dew    Stange 15 und     idem    Rohr 11 herstellt.  



  In     dler        Ruhestellung    der Kurbel ,14 ist die Stange  15 so weit in das Rohr 11 eingeschoben, dass die  Kurbel 14 dicht an dem Lagerstück 13 anliegt. Zum  Verstellen der Tischhöhe wird die Kurbel in die in       Fig.    1 dargestellte Lage gebracht und     dann    in Um  drehung versetzt. Dabei werden das Rohr 11 und die  darin befestigte Stange 14 mitgenommen. Da der  biegsame Schlauch 6 durch die Verbindung mit dem  beweglichen Fussteil 3     unverdrehbar    ist, wird das am  Ende des Schlauches 6 angebrachte Gewinde 10 beim  Verdrehen der Kurbel 14 auf dem Gewinde 5 der  Stange 4 verschoben.

   Hierdurch wird auch der  Schlauch 6 in dem Rohr 7 und das bewegliche Bein  teil 3 gegenüber dem tischfesten Beinteil 2 verscho  ben, wodurch eine Höhenverstellung des Tisches be  wirkt wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel reicht das Führungsrohr 7 für den Schlauch  6     bis    zum     Lagerbock    12, so     idass,das.    obere Ende des  Schlauches und die Stange 4 von dem Rohr 7 auf der  ganzen Länge umgeben und nach aussen     abgeschirmt     werden. Es ist deshalb nicht nötig, den Schlauch 6 am  oberen Ende     mit    einem starren Teil zu versehen.

    Dies wäre selbst dann nicht nötig, wenn das Rohr 7  nur etwa bis zum Ende der Stange 4 reichen würde,  weil von da an an die Stelle der äusseren Führung  durch     das    Rohr 7 die innere Führung durch die  Stange 4 treten würde. Allerdings wäre dann das Ge  winde der Stange 4 bei     hochgestelltem    Tisch, wenn      sich     Idas    Gewinde 10     nfiahie        !dem    .der Kurbel abge  wandten Ende der Stange 4 befindet, nicht gegen ein  Verschmutzen oder eine Beschädigung geschützt.

   Die  Abschirmung der Stange 4 ermöglicht es auch, die  Gewinde 5 und 10 reichlich zu fetten, ohne dass die  Gefahr besteht, dass am Tisch sitzende Personen sich  durch eine     Berührung    mit der     Verstellvorrichtung     beschmutzen.  



       Fig.    2 zeigt     ebenfalls    einen     Einsäulentisch,    dessen  Tischplatte 21 auf einem Gestell 22 aus     Vierkantrohr          aufliegt,    das von einer mittleren Säule getragen wird.  Diese Säule besteht aus den     teleskopartig        auseinan-          derschiebbaren    Teilen 23 und 24.

   Zur Betätigung des       ausschiebbaren        Fussteiles    24 dient wiederum ein  biegsames Element 25, das in einem Rohr 26 geführt  ist und dessen unteres Ende     mittels    einer Stange 27  an dem Fussteil 24 befestigt ist,     während    sein oberes  Ende in eine Stange 28 übergeht, die mit einem Aus  sengewinde 29 versehen ist. Das Gewinde 29 der  Stange 28 steht mit einem Gewinde 30 in     Eingriff,     das an der Innenseite eines Rohres 31 angebracht ist.  Das vordere Ende des Rohres 30, in das eine das Ge  winde 31 aufweisende Hülse eingesetzt ist, ist in  einem Lagerstück 32 gelagert, welches in das Vier  kantrohr 22 eingesetzt ist.

   Das hintere Ende des  Rohres 30 ist auf einer Hülse 33     befestigt,    die ihrer  seits in zwei Lagerstücken 34 und 35 gelagert ist und  die ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1 zur Aufnahme der Handkurbel 36 dient. Das  Rohr 30 mit dem Gewinde 31 ist in Verlängerung des  oberen Teiles des Führungsrohres 26 angeordnet, so  dass die beiden Rohre zusammen eine geschlossene  Hülle bilden, in der sich die am Ende des biegsamen  Elementes 25 angebrachte Stange 28 beim Drehen  der Kurbel 36 hin- und herbewegen kann. Auch hier  ist wieder eine vollständige Abschirmung der Gewin  deteile und des verschiebbaren Elementes der     Ver-          stellvorrichtung    erzielt.

   Ausserdem ist aus     Fig.2     deutlich ersichtlich, dass die erfindungsgemässe Vor  richtung nur wenig Raum     einnimt,    so dass sie ohne  weiteres in relativ enge     Vierkantrohre    22 eingebaut  werden kann. Von der gesamten     Verstelleinrichtung     ist also von aussen lediglich die Kurbel 36 erkennbar,  so dass auch sehr hochwertige Tische nach der Erfin  dung hergestellt werden können, ohne dass die ge  schmackliche Gestaltung des Tisches in irgendeiner  Weise beeinträchtigt wird.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3 unterschei  det sich von dem vorhergehenden im wesentlichen  dadurch, dass an dem oberen Ende des biegsamen  Elementes 41 nicht eine besondere, mit Gewinde ver  sehene Stange befestigt ist, sondern dass dieses bieg  same Element selbst an seiner Aussenseite ein Ge  winde 42 aufweist. Wie aus     Fig.    4 näher ersichtlich,  wird dieses Gewinde von einer Drahtwendel 43 ge  bildet, welche auf das einem Stahlseil ähnliche bieg  same Element 41 aufgezogen ist. In     ähnlicher    Weise  besteht auch das Gewinde 44, welches am Ende der  drehbaren Rohre 45 angebracht ist, wie aus     Fig.    4  ersichtlich, aus einer Drahtwendel 46, die am Ende    des Rohres 45 angebracht worden ist.

   Dieses Rohr,  das     wiederum    an der     Unterseite    der     Tischplatte    47       drehbar        gelagert    und mit     einer        Kurfibel    48 drehschlüs  sig     verbunden    ist, reicht hier nahe bis zur     Krümmung     des Führungsrohres 49 und setzt dieses so weit fort,  dass das Ende des biegsamen Elementes 41 auch bei  tiefster Stellung des Tisches, wie in     Fig.    3 gezeigt,  ganz in dem Rohr 45 Aufnahme findet.

   Es ist leicht  ersichtlich, dass sich diese Anordnung sowohl durch  grösste Einfachheit als auch durch eine nicht zuletzt  durch die Einfachheit bedingte hohe Betriebssicher  heit auszeichnet. Ebenso ist der Platzbedarf auch die  ser Anordnung, insbesondere ihre Baulänge, sehr ge  ring und es sind die gewindetragenden Elemente voll  ständig abgeschirmt.

   Die geringe Baulänge ergibt sich  dadurch, dass auch der Gewindeteil des biegsamen  Elementes in den gekrümmten Teil des Führungsroh  res einschiebbar ist, so dass die Länge des Rohres 45  nur der Länge des Tischhubes zu entsprechen  braucht,     während    bei dem Tisch nach     Fig.    2 ebenso  wie bei bekannten Tischen das entsprechende Rohr  bzw. der sich an den Bogen     anschliessende    Raum für  das biegsame Element die doppelte Länge des Hubes  haben muss.

   Weiterhin ist es bei dem Tisch nach der  Erfindung     möglich,    das Rohr 50, an dem die Kurbel  48     befestigt    ist, über das biegsame Element zu schie  ben und dadurch den Raumbedarf in     Axialrichtung     des     horizontalen    Teiles des biegsamen Elementes  weiter     zu        verringern:.    Nicht     zuletzt    ist bei dieser An  ordnung von besonderem Vorteil, dass die Reibung  des biegsamen Elementes 41 im Führungsrohr 49 nur  sehr gering ist, weil wegen der Drahtwendel 43 eine  Berührung nur an wenigen Punkten stattfindet und  die Wendel aus einem Material mit guten Gleiteigen  schaften bestehen kann.

   Es versteht sich, dass ein  ähnliches, mit einem wendelartigen Gewinde     verse-          henes    biegsames Element beispielsweise auch aus       Kunststoff    gespritzt werden könnte.  



  Bei dem     Zweisäulentisch        nach        Fig.    5     sind    zur Ver  stellung der Beinteile der beiden Tischsäulen zwei  Vorrichtungen nach den     Fig.3    und 4 miteinander  kombiniert. An das drehbare Rohr 51, welches dem  Rohr 45 nach     Fig.    3 entspricht und das zu der rech  ten Tischsäule     führt,    schliesst sich ein weiteres dreh  bares Rohr 52 zur Betätigung des mit einem Aussen  gewinde versehenen biegsamen Elementes 53 an, das  zur Verstellung des beweglichen Teiles 54 des linken  Tischbeines 55 dient.

   Die beiden Tischbeine, von  denen nur das linke Tischbein 55 dargestellt ist, sind  durch eine unterhalb der Tischplatte verlaufende  Längsstrebe 56 miteinander verbunden, die einen  Hohlraum begrenzt, in dem sowohl die Führungs  rohre 57 für die biegsamen Elemente 53 als auch die  drehbaren Rohre 51 und 52 und eine     mittels    einer  Handkurbel 58 in Drehung versetzbare Welle 59 mit  tels der Lagerstücke 60 und 61 gelagert sind. Die zur  Mitte hinweisenden Enden der Rohre 51 und 52 sind  links und rechts eines Zahnrades 62     zusammen    mit  diesem auf einem Achsstück 63     unverdrehbar    befe  stigt.

   Die von der Kurbel     antreibbare    Stange 59 ver-      läuft parallel     zu    dem drehbaren Rohr 52 und weist  am Ende ein Zahnrad 64 auf, das mit dem Zahnrad  62 kämmt.     Durch    Drehen der Kurbel 58 werden also  die beiden drehbaren Rohre 51 und 52 gemeinsam  über das Getriebe 64, 62 in Umdrehung     versetzt    und  es werden in der bereits beschriebenen Weise die be  weglichen Beinteile gegenüber den tischfesten Bein  teilen im Sinne einer Vergrösserung oder einer Ver  minderung der Tischhöhe verschoben.

   Da sich die  Rohre 51 und 52 im gleichen Sinne drehen, müssen  die Gewinde an den Enden dieser Rohre und die ent  sprechenden Gewinde auf den biegsamen Elementen  gegensinnige Steigungen aufweisen, damit sich die       beweglichen    Beinteile des Tisches stets gleichsinnig  bewegen.  



  Nicht zuletzt die geringe     Reibung,    durch welche  sich das Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    3 und 4  auszeichnet, macht es     möglich,    bei dem erfindungsge  mässen Tisch den Antrieb der Vorrichtung zur  Höhenverstellung statt     mit    einer Kurbel     mit    einem  kleinen Elektromotor zu versehen.

   Dies kann bei  spielsweise dadurch geschehen, dass bei dem     Ausfüh-          rungsbeispiel    nach     Fig.    5     ;die    freien Enden der  drehbaren Rohre 51 und 52 auf die Enden einer Ab  triebswelle 65     eines        Untersetzungsgetriebes    66     un-          verdrehbar    aufgesetzt sind, das seinerseits von einem  Elektromotor 67 angetrieben wird und beispielsweise  zusammen mit diesem in ein     gemeinsames    Gehäuse  eingebaut ist.  



  Es wäre     natürlich    auch möglich, das Getriebe 66  mit zwei gegensinnig umlaufenden     Abtriebswellen          auszustatten,    so dass an den anderen Enden der  Rohre 51 und 52     Gewindeeinsäzte        mit        gleichsinniger     Steigung eingesetzt sein können. Entsprechend kön  nen auch die     damit    zusammenwirkenden Gewinde  der biegsamen Elemente gleichartig     ausgebildet    sein.  Es     wäre    dann also möglich, für die linke und die  rechte     Tischhälfte    die gleichen Bauelemente zu ver  wenden.  



  Diesem Zweck dient auch die Anordnung nach       Fig.    7, bei welcher das eine Rohr 71     unmittelbar    auf  die     Abtriebswelle    72 des von dem Elektromotor 74  angetriebenen Getriebes 73 aufgesetzt ist,     während     an das andere Ende der Welle 72 ein aus den Zahn  rädern 75 und 76 bestehendes Umkehrgetriebe ange  schlossen ist. Für     dieses    Getriebe ist     ein.    besonderes  Lagerelement 77 vorgesehen, welches von dem ent  sprechenden Ende der Welle 72     durchdrungen    wird,  das zugleich     unmittelbar    das Zahnrad 75 trägt.

   Das  Zahnrad 76 ist auf einem Wellenstück 78 befestigt,  das einerseits in das Lagerelement 77     eingreift    und  andererseits das zweite drehbare Rohr 79 trägt. Es ist  ersichtlich, dass sich das Rohr 79 entgegengesetzt  zum Rohr 71 dreht, so dass die Gewinde an den  Enden dieser Rohre sowie die Gewinde auf den bieg  samen Elementen in gleichem Sinne steigen     können,     damit beim Verändern der Tischhöhe die beiden be  weglichen Fussteile des Tisches     gleichmässig    ausge  fahren bzw. eingefahren werden. Es sei noch er  wähnt, dass die beiden Zahnräder 75 und 76 und da-    mit auch die beiden Rohre 71 und 79 in einer ge  meinsamen vertikalen Ebene angeordnet sind.  



  Es versteht sich, dass mit     Hilfe        ähnlicher    Ge  triebe auch die drehbaren Elemente, also entweder  die     drehbaren    Rohre     ähnlich    dem Rohr 45 nach       Fig.    3 oder drehbare Stangen ähnlich der     drehbaren     Stange 4 nach     Fig.    1, bei vierbeinigen Tischen entwe  der durch eine Kurbel oder mit Hilfe eines     Elektro-          motores    so     antreibbar    sind, dass die bewegbaren       Teile    aller Tischbeine     gleichmässig    verschoben wer  den.

   Dabei kann die Anordnung ohne weiteres so  getroffen werden, dass für alle Tischbeine im wesent  lichen die gleichen Bauelemente Anwendung finden.  



  Es versteht sich ferner, dass die Erfindung nicht  auf die dargestellten Ausführungsbeispiele be  schränkt ist, sondern dass Abweichungen davon       möglich    sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu  verlassen. Insbesondere kann ein Tisch nach der Er  findung eine     beliebige    Anzahl von Beinen haben und  aus jedem geeigneten Material bestehen.     Statt    der       Führungsrohre    können durchbohrte oder mit Nuten  versehene     Holzteile    vorgesehen werden. Auch kann  die Kraftübertragung von der Kurbel oder einem an  deren Antriebsorgan zur Mutter anstatt durch Rohre  durch Stege oder Stangen erfolgen, welche die An  triebsorgane mit der Mutter verbinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Höhenverstellbarer Tisch mit teleskopartig ge geneinander verschiebbaren Beinteilen, von denen die auf dem Boden aufstehenden Beinteile unter Zwi schenschaltung starrer Elemente an den unteren Enden von in Führungen geführten, biegsamen und auf Druck beanspruchbaren Elementen abgestützt sind, deren obere Enden mit einer an der Tischunter seite angeordneten Verstellvorrichtung in Wirkver bindung stehen, mit deren Hilfe die biegsamen Ele mente in den Führungen und dadurch die Teile der Tischbeine zur Veränderung der Tischhöhe gegenei nander verschoben werden können,
    dadurch gekenn zeichnet, dass die Verstellvorrichtung koaxial zur Führung (7, 26, 49) für das biegsame Element (6, 25, 41) eines jeden Beines ein drehbares, mit einem Ge winde versehenes Element (4, 30, 45) aufweist, das mit einer Antriebsvorrichtung (14, 36, 48) gekoppelt ist, und dass das biegsame Element (6, 20, 41) unmit telbar mit einem Gewinde (10, 29, 42) versehen ist, das in das Gewinde (5, 31, 44) des drehbaren Ele mentes (4, 30, 45) eingreift. UNTERANSPRüCHE 1.
    Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das drehbare Element eine mit einem Gewinde (5) versehene Stange (4) ist, die in das hohl ausgebildete biegsame Element (6) hineinragt, das an seinem vorderen Ende mit einem Innengewinde (10) versehen ist, in das das Aussengewinde der Stange eingreift. 2. Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das drehbare Element ein mit einem Innengewinde (44) versehenes Rohr (45) ist, das sich an das Führungsrohr (49) anschliesst, und dass das biegsame Element mit einem Aussengewinde (42) versehen ist, das in das Innengewinde des drehbaren Rohres eingreift. 3.
    Tisch nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussengewinde (42) des biegsamen Elementes (41) von einer Draht wendel (43) gebildet wird, die dieses Element umgibt. 4. Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Innengewinde (44) nur am Ende des betreffenden Elementes (45) angeordnet ist. 5. Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an dem freien Ende des drehbaren Elementes (45) unmittelbar eine Handkurbel (48) be festigt ist. / 6. Tisch nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Handkurbel ausziehbar und an einem Rohr (50) angebracht ist, das über das bieg same Element (42) hinüberschiebbar ist. 7.
    Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Enden zweier verschiedenen Tisch beinen zugeordneter, einander gegenüberliegender Führungsrohre (z. B. 53) miteinander fluchten und zwischen diesen Enden ein gemeinsames drehbares Element (51, 52) angeordnet ist, das mit der An triebsvorrichtung gekoppelt ist und das an seinen Enden mit gegenläufigen Gewinden versehen ist, die mit den entsprechenden gegenläufigen Gewinden der biegsamen Elemente (z. B. 53) zusammenwirken. B.
    Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sowohl alle biegsamen Elemente als auch alle drehbaren Elemente mit gleichsinnigen Ge winden versehen sind und zwischen der Antriebsvor richtung (74, 73) und den drehbaren Elementen Ge triebe (75, 76) zur Anpassung der Drehrichtung die ser Elemente an den Drehsinn der Gewinde angeord net sind. 9. Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebsvorrichtung mit einer Handkurbel (58) versehen ist. 10. Tisch nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Antriebsivorrichtung mit einem Elektromotor (67) versehen ist.
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