Gebäude mit mindestens zwei Stockwerken und nvei oder mehreren Zimmern Die Erfindung betrifft ein Gebäude mit minde stens zwei Stockwerken und zwei oder mehreren Zimmern, wobei das Gebäude zwei oder mehr über einander liegende Fertigteile enthält, wobei jedes Fertigteil wenigstens einen Teil eines oder mehrerer Zimmer bildet.
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Verbindung zwischen zwei übereinander lie genden Fertigteilen, die je wenigstens auf einer Seite einen Teil einer Fassade des Gehäuses bilden, einen Schenkel aufweist, der über den Giebel hinausreicht, derart, dass er mit der Giebelwand einen Winkel bil det.
Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungs beispiel des Gebäudes ist der Schenkel an einer Deckplatte angebracht, die zwischen dem unteren und dem oberen Fertigteil liegt.
Gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel des Gebäudes ist ein Raum zwischen den übereinander liegenden Fertigteilen vorhanden, wobei in dem Raum auf der oberen Seite des unteren Fertigteiles ein Kupplungsglied zur Befestigung einer Rampe an gebracht ist. Durch die Kupplungsglieder kann der Aufbau des Gebäudes vereinfacht werden, während diese Kupplungsglieder leicht hinter der Deckplatte anzuordnen sind.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles näher erläutert; es sind dargestellt in: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von zwei Rei henhäusern, wobei von einem nur ein Teil dargestellt ist.
Fig. 2 ein Grundriss des Erdgeschosses eines der Häuser nach Fig. 1 in kleinerem Massstab.
Fig. 3 der Grundriss eines oberen Stockwerkes des Hauses nach Fig. 1 in kleinerem Massstab. Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Rahmens eines Fertigteiles des Hauses nach Fig. 1 in grösse- rem Massstab.
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht auf den Rah men eines Fertigteiles nach Fig.4, dessen untere Seite in anderer Weise zusammengebaut ist.
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Rahmens eines anderen Fertigteiles des Hauses nach Fig. 1 in grösserem Massstab.
Fig. 7 eine Ansicht in ,grösserem Massstab einer Zwischenwand in dem mittleren der drei Fertigteile des Erdgeschosses des Hauses, in Richtung des Pfeiles VII in Fig. 2.
Fig. 8 ein Schnitt durch ein Einzelteil der Wand nach Fig. 7 in Richtung des Pfeiles VIII-V III in Fig. 7 gesehen.
Fig. 9 ein senkrechter Schnitt in grösserem Mass stab durch einen Teil der Aussenwand des Hauses nach Fig. 1, längs der Linie IX--IX in Fig. 1 gesehen.
Fig.10 ein senkrechter Schnitt in grösserem Massstab durch einen anderen Teil der Aussenwand des Hauses nach Fig. 1, längs der Linie X-X in Fig. 1.
Fig.ll ein senkrechter Schnitt in grösserem Massstab durch einen Teil des Rahmens eines Fertig teiles nach Fig. 4, längs der Linie XI--XI in Fig. 4 ge sehen.
Fig. 12 ein Horizontalschnitt durch einen Teil einer Aussenwand (des Hauses nach Fig. 1, in Rich tung .d:,s Pfeiles XI-1-X'11 in Fzg. 1 gesehen.
Fig. 13 ein senkrechter Schnitt durch eine Innen wand in dem Fertigteil nach Fig. 4, welche Wand nach Fig. 13 mit dem Material der Mauer versehen ist, längs der Linie XIII--XIII in Fig. 4 gesehen.
Fg. 14 ein waagerechter Schnätt durch die Befe- stigung .eines Giebelteil, es an einem Fertigteil längs der Linie XIV-XIV in Fig. 5 gesehen.
Fig. 15 ein waagerechter Schnitt durch die Innen wand nach Fig. 13, wobei ein Teil einer Innenwand dargestellt ist, der in einem neben dem Fertigteil nach Fig.4 liegenden Fertigteil vorgesehen ist. Dieser Schnitt ist längs der Linie XV-XV in Fig. 4 genom men.
Fig. 16 ein waagerechter Schnitt durch ein ande res Ausführungsbeispiel des Anschlusses zwischen zwei Innenwänden nach Fig. 15.
Fig. 17 ein vertikaler Schnitt in grösserem Mass- stab durch die untere Seite einer Fassade längs der Linie XVII-XVII in Fig. 1 gesehen.
Fig.18 ein senkrechter Schnitt in grösserem Massstab längs der Linie XVIH-XVHI in Fig. 1 durch einen Giebel, wobei sich die untere Seite des Giebelteiles eines oberen Fertigteiles und die obere Seite ,des Giebelteileseines .unteren Fertigteiles anein ander anschliessen.
Fig.19 ein senkrechter Schnitt in grösserem Massstab durch die Teile nebeneinander liegender Fertigteile längs derLinie XIX-XIX in Fig. 3 gesehen.
Fig.20 ein senkrechter Schnitt in grösserem Massstab in einer Ebene längs der Linie XX-XX in Fig. 3 durch ein Gebäudeteil, an dem sich die Seiten von vier Fertigteilen treffen.
Fig. 21 ein senkrechter Schnitt längs der Linie XXI-XXI in Fig. 3 durch den Teil der Treppenöff nung, an dem zwei Fertigteile übereinander liegen.
Fig. 22 eine Ansicht eines schematisch dargestell ten Fertigteiles in einer Stufe des Zusammenbaus.
Fig. 23 eine Ansicht eines schematisch dargestell ten Fertigteiles in einer weiteren Stufe des Zusam menbaus.
Fig. 24 schematische Darstellung einer weiteren Stufe des Zusammenbaus des Fertigteiles.
Fig.25 ein senkrechter Schnitt in grösserem Massstab durch ein anderes Ausführungsbeispiel eines Giebelteiles gemäss Fig. 18, in; dem sich die unters Seite des Giebelteiles} des oberen Fertigteiles anschliesst.
Fig.26 ein senkrechter Schnitt in grösserem Massstab durch den unteren Teil eines an einem un teren Fertigteil befestigten Giebelteiles und einen Teil des Fundamentes, das das untere Fertigteil trägt.
Fig. 1 zeigt zwei aneinandergebaute Häuser A und B, vom: Haus B jedoch nur einen Teil. Die Häu ser bestehen aus schachtelförmigen Fertigteilen und zwar das Erdgeschoss jedes Hauses aus drei Fertig teilen 1, 2 und 3, das obere Stockwerk aus drei Fer tigteilen 4, 5 und 6. Die Fertigteile 1, 2 und 3 ruhen auf Fundamentbalken 7, 8 und 9, die quer zur Längs richtung der Fertigteile 1 bis 3 verlaufen. Der Funda- mentbalken 9 dient zur Abstützung der Enden der unteren Fertigteile des Hauses A und der des Hauses B.
Von den Fertigteilen des Hauses B sind in Fig. 1 nur der vordere Fertigteil 10 des Erdgeschosses und die Fertigteile 11 und 12 des oberen Stockwerkes dargestellt.
Im Erdgeschoss jedes Hauses ist ein Wohnzim mer 13 vorgesehen, das sich über die drei Fertigteile 1, 2 und 3 erstreckt.
Das Fertigteil 1 begrenzt eine Küche 14, während in den Fertigteilen 2 und 3 ein Hausflur 15 vorgese hen ist. In der Fassade befindet sich eine in den Hausflur 15 führende Tür 16. Das Fertigteil 3 gibt nicht nur Raum für den Hausflur 15, sondern auch für eine neben diesem vorgesehene Toilette 17, einen Schrank 18 und ein Meterschrank 20.
Im Fertigteil 2 ist eine das Erdgeschoss mit dem Obergeschoss verbindende Treppe 19 vorgesehen, in deren Schräge ein Schrank 31 eingebaut ist. Das obere Stockwerk enthält vier Schlafzimmer 21, 22, 23 und 24. In der Mitte des Obergeschosses liegt ein Badezimmer 25, das wie die Schlafzimmer vom Kor ridor 26 zugänglich ist. Im Wohnzimmer 13 ist ein Kamin 27 vorgesehen, der durch das Fertigteil 5 hin durch bis über das Dach geführt ist. Das Badezimmer 25 enthält ein Bad 28 und ein Waschbecken 29. Der Korridor 26 ist gegen die Treppe 19 durch ein Ge länder 30 abgeschlossen.
Die einzelnen Fertigteile bestehen aus je einem Rahmen aus Metallbalken, an denen die Mauern bzw. Wände angebracht sind. Fig. 4 zeigt den Rah men des Fertigteiles 3, der zwei lange Balken 33 und 34 enthält, deren Enden durch kürzere Balken 35 und 36 miteinander verbunden sind.
Die vier Balken 33 bis 36 haben einen U-förmi- gen Querschnitt und bilden einen rechteckigen, waage recht liegenden Rahmen, ;der die untere Seite des Fertigteiles bildet. Die Balken 33 und 34 sind dar überhinaus durch zwei zu den Balken 35 und 36 parallele I-Balken 37 und 38 miteinander v eobunden.
Nahe den Eckpunkten zwischen den Balken 33 und 35 und den Balken 34 und 35 sind senkrechte Rohre 39 bzw. 40 angeordnet. Die oberen Enden dieser Rohre sind durch ein Winkelprofil 41 und einen Streifen 42 miteinander verbunden, der unter halb des Winkelprofils angeordnet und an diesem angeschweisst ist.
Auf den Balken 33 und 34 sind nahe den Enden des Balkens 37 zwei senkrechte Metallrohre 43 und 44 angebracht, deren obere Enden durch einen U-för- migen Metallbalken 45 miteinander verbunden sind. An den Enden der Balken 33 und 34 nahe dem Bal ken 36 sind Metallrohre 46 und 47 angebracht, deren obere Enden durch ein Winkelprofil 48 und einen unterhalb dessen angebrachten, am Winkelprofil an geschweissten Streifen 49 miteinander verbunden sind.
Die oberen Enden der Rohre 39 und 43 sind durch einen U-förmigen Metallbalken 50, die Rohre 40 und 44 durch einen U-förmigen Metallbalken 51 miteinander verbunden. Zwischen den oberen Enden der Rohre 43 und 46 ist ein fluchtrecht zu dem Bal ken 50 liegender U-förmiger Metallbalken 52 ange- bracht und zwischen den Rohren 44 und 47 ein gleich ausgebildeter Balken 53, der zu dem Balken 51 in Flucht liegt.
Die Balken 33 bis 53 bilden zusam men eine Tragkonstruktion für ein schachtelförmiges Fertigteil in Form eines Parallelpipeds. Dar Recht eckrahmen der Rohre 39 ,und 4.0 und der Balken 35 und 41 ist ferner durch zwischen den Balken dieses Rahmens angebrachte Stäbe versteift. Der Rahmen enthält Streben 54 und 55, die aus einem runden Stab bestehen.
Die Stäbe 54 und 55 sind unten durch einen gekrümmten Teil 56 verbunden, während die Enden 57 und 58 an den oberen Eckpunkten des Rahmens nahe den Enden der Schiene 42 am Rah men festgeschweisst sind. Der gekrümmte Teil 56 liegt in einem Abstand 59 von der unteren Seite des Fertigteiles und in einem Abstand 60 von der oberen Seite des Fertigteiles, wobei der Abstand 59 etwa ein Viertel der Gesamthöhe des Fertigteiles 3 beträgt. Darüberhinaus sind aus einem einzigen runden Metallstab bestehende Streben 61 und 62 mit ihren Enden 64 und 65 an den unteren Eckpunkten des betreffenden Rahmens befestigt. Der Querschnitt der Stäbe 61 und 62 ist grösser als der der Stäbe 54 und 55.
Die Stäbe 61 und 62 sind durch einen gekrümm ten Teil 63 miteinander verbunden. Zwischen dem gekrümmten Teil 63 und dem Balken 35 ist ein rohr- förmiger mit einem Ende senkrecht in der Mitte am Balken 35 befestigter Stütze 66 angeordnet.
Am oberen Ende des Rohres 66 ist ein Bügel 67 derart angebracht, dass zwischen dem oberen Ende des Rohres 66 und den parallelen Schenkeln des Bügels 67 ein Raum zur Aufnahme der gekrümmten 'feile 56 und 63 freibleibt. Die Streben sind auf diese Weise an der durch den Bügel 67 gebildeten Kupp lungsstelle untereinander und mit dem Rohr 66 ver bunden.
In dem durch die Rohre 46 und 47 und die Balken<B>3-6</B> und 48 gebildeten Rechteckrahmen .sind zur Versteifung ,auf gleiche Weise Stäbe 68, 69, 70 und 71 angebracht, die durch ein in der Mitte am Balken 36 befestigtes, am oberen Ende einen Bügel 73 tra gendes Rohr 72, das dem Rohr 66 entspricht, unter stützt werden.
In dem durch die Rohre 43 und 44 und die Bal ken 37 und 45 gebildeten rechteckigen Rahmen sind diagonal verlaufende Streben 74 und 74A angeord net.
Zwischen den Balken 35 und 37 sind zu den Bal ken 33 und 34 parallel verlaufende Holzbalken 75 angeordnet, fluchtrecht zu denen auch zwischen den Balken 37 und 38 drei Balken 76, und drei Holzbal ken 77 parallel zu den Balken 33 und 34 zwischen den Balken 38 und 36 angeordnet sind. Auf den Bal ken 75, 76 und 77 kann ein Teil des Fussbodens des Erdgeschosses angebracht werden.
Das Winkelprofil 41 weist einen senkrechten Schenkel 78 und einen waagerechten Schenkel 79 auf, von denen der Schenkel 79 nach der Innenseite des Fertigteiles gerichtet ist. Die Schenkel 80 und 81 des U-Balkens 45 sind nach unten gerichtet, wobei die Seite 82 die flache Oberseite des durch die Rohre 43, 44 und die Balken 37 und 45 gebildeten Rah mens bildet.
Das Winkelprofil 48 weist einen senkrechten Schenkel 83 und einen waagerechten Schenkel 84 auf, wobei sich letzterer nach der Innenseite des Fer tigteiles erstreckt. Die Schenkel 79 und 84 der Win kelprofile 41 und 48 und die Seite 82 des Balkens 45 liegen auf gleicher Höhe. Der Schenkel 78 des Bal kens 41 ist mit Platten 85 und 86 versehen, die nahe den Enden des Balkens 41 angebracht sind. An die sen Platten kann der oberhalb des Fertigteiles 3 lie gende Fertigteil 6 befestigt werden, zu welchem Zweck die Platten 85 und 86 mit Löchern 87 bzw. 88 für Bolzen versehen sind.
Auf ähnliche Weise ist der Balken 48 an den Enden mit Platten 89 und 90 versehen, die am Schenkel 83 befestigt sind. Zum Befestigen von Wandteilen an dem Rahmen des Fertigteiles sind auch die Balken 35 und 36 mit Löchern versehen, z. B. Löchern 91 und 92 für den Balken 35. Zur Be festigung der Fassade sind in den Balken 34 Löcher 93 und in den Balken 51 und 52 Löcher 132 vorge sehen. Im Fertigteil 3 sind an den oberen Enden der Rohre 40 und 47 Ansätze 94 und 95 angebracht. Der auf der oberen Seite des Winkelprofils 41 befestigte Streifen 42 reicht über das Rohr 40 hinaus, so dass der überstehende Teil den Ansatz 94 bildet, der mit einer Versteifungsplatte 95 versehen ist.
Im Ansatz 94 und in der Platte 95 die ein Kupplungsglied dar stellen, sind in Flucht zueinander liegende Löcher 96 vorgesehen.
Der Balken 45 weist einen über das Rohr 44 hin ausragenden, nach unten abgebogenen Teil 97 auf. Der Streifen 49 hat einen über das Rohr 47 vorste henden mit einer Versteifungsplatte 99 versehenen Teil 98.
Die Platte 99 und der Teil 98 enthalten in Flucht zueinander liegende Löcher 100 und bilden das zweite Kupplungsglied des Fertigteiles 3. Die Löcher 100 liegen daher in Flucht zu den Löchern 96 in der Platte 95 und im Ende 94 des Streifens 42.
Die Balken 50, 52 und 53 sind derart zwischen den Enden der betreffenden Rohre angeordnet, dass sie in einem Abstand 101 von der oberen Seite der Schenkel 79 und 84 der Winkelprofile 41 und 48 und von der oberen Fläche 42 des Balkens 45 liegen. Dieser Abstand 101 beträgt etwa ein Zwanzigstel der Gesamthöhe des Fertigteiles 3.
Fig. 5 zeigt ein gleich ausgebildetes Fertigteil wie das gemäss Fig.4. Das Fertigteil nach Fig.5 ist jedoch auf andere Weise als der Fertigteil 3 der Fig. 4 zusammengebaut. Entsprechende Teile des Fertigtei les der Fig. 5 tragen die gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 4.
Bei dem Zusammenbau des Fertigteiles nach Fig. 5 werden zuerst die senkrechten Rahmen mon tiert und daraufhin Balken zur Verbindung der ein zelnen Rahmen.
Der senkrechte aus den Rohren 39, 40 und den Balken 35 und 41 bestehende Rahmen weist zu die- sein Zweck unten Ansätze 102 und 103 und oben Ansätze 104 und 105 auf. Die Ansätze 102 und 103 sind im Querschnitt vorzugsweise gleich den Balken 33 und 34 der Fig. 4, die Ansätze 104 und 105 gleich den Balken 50 und 51. Die Ansätze 102 bis 105 sind an der gleichen Stelle an den Rohren 39 und 40 befe stigt wie die Balken 33, 34, 50 und 51 in Fig. 4.
Der senkrechte Rahmen der Rohre 43, 44 und der Balken 45 und' 37 weist unten kurze nach beiden Seiten überstelzende Balken 106 und 107 auf;
die überstehenden Enden 10-8 und 109 des Balkens <B>106</B> und, die Enden ,110 und 111 des Balkens 107 auf beiden Seiten des Rahmens bilden somit Ansätze. Auf der oberen Seite kies Rahmens der Balken 43,
44 und ider Balken 37 und 45 sind auf einer Seite Ansätze 112 -und 113 und fluchtrecht zu diesen auf der anderen Seite Ansätze 114 und 115 angeordnet.
Der Rahmen der Rohre 46 und 47 und der Balken 48 und 36 ist unten mit An sätzen 116 und 117 versehen, welche mit den Balken 106 bzw. 107 in Flucht liegen, während auf der oberen Seite dieses Rahmens Ansätze 118 und 119 vorgesehen sind, die mit den Ansätzen 114 bzw. 115 in Flucht liegen. Zwischen den Ansätzen 102 bis 105 und zwischen den Ansätzen 108, 110 112 und 113 werden Balken 120 durch Verschweissung mit den Ansätzen befestigt.
Die Querschnitte der Balken 120, von denen nur einer in Fig. 5 dargestellt ist, sind gleich den Querschnitten der betreffenden Ansätze, an denen sie befestigt sind.
Die waagerechten, in der Längsrichtung des Fertigteiles verlaufenden Balken in der unteren Seite des Fertigteiles haben vorzugs weise einen grösseren Querschnitt als die oberen Bal ken des Fertigteiles. Zwischen den Ansätzen 109, <B>111,</B> 114 und 115 und den Ansätzen 116 bis 119 sind vier Balken 121 angebracht, von denen nur einer in Fig. 5 dargestellt ist. Diese Verbindungsbalken 120 und 121 lassen sich auf verschiedene Weise an den betreffenden Ansätzen befestigen, beispielsweise durch Schweissen wie im dargestellten Ausführungs beispiel.
Die Ansätze an den drei erwähnten, aufrechtste- henden Rahmen sind gleich lang; die Ansätze 102 bis 105 haben z. B. die Länge 122, die Ansätze 116 bis 119 die Länge 123. Die Balken 106 und 107 haben eine Länge 124, die annähernd das Zweifache der Längen 122 und<B>123</B> beträgt. Die Ansätze sind annä hernd doppelt so lang wie die Stärke einer an den vertikalen Rahmen zu errichtenden Wand. Die Enden der Ansätze 112 bis 114 liegen dabei in den gleichen senkrechten Ebenen wie die Enden der Bal ken 106 und 107. Die Balken 120 haben eine Länge 125 und die Balken 123 haben eine Länge 126.
Die Gesamtlänge 127 des Fertigteiles ist gleich der im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4.
Anstelle der Versteifungsplatte 95 im Ansatz 94 ist in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 an das Rohr 40 angrenzender und dessen Länge entspre chender Streifen 128 vorgesehen, der mit mehreren Löchern 129 versehen ist. Das obere Loch 129 liegt in Flucht zu dem Loch im Ansatz 94. Am Rohr 47 ist ein in gleicher Anordnung mit fünf Löchern 131 über die ganze Länge des Rohres versehener Streifen 130 vorgesehen, dessen oberes Loch fluchtrecht zum Loch in dem neben dem Streifen 130 liegenden An satz 98 liegt.
Die Ansätze 103 und 117, der Balken 107 und die Balken 120 und 121, ähnlich wie der Balken 34 im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, sind mit Löchern 93 versehen, während die Ansätze 105, 113, 115 und 119 mit den zwischen ihnen ange- brachten Balken ähnlich wie die Balken 51 und 53 mit Löchern 132 versehen sind. Die Löcher 93 und 132 und die Löcher 129 und 131 dienen zur Befesti gung des Fassadenteiles des Fertigteiles 3.
Die Streifen 128 und 130 sind ebenfalls Befesti- gungsmittel für die Fassadenteile. Es ist klar, dass derartige Befestigungsmittel auch für ein gemäss Fig. 4 zusammengesetztes Fertigteil verwendbar ist.
Die übrigen Fertigteile de)s Gebäudes enthalten ebenfalls Rahmens zusammzengeschweissiter Metall- balken, ,als Gerüst für Idas Material der Wände.
Die Fertigteile stellen Parallelepipede dar, die untereinander jedoch nicht gleichausgebildet zu sein brauchen, je nach Odem Enewurf für das zu errichtende Haus.
Die Rahmen für die Türen der Zimmer und übri gen Räume sind in den Fertigteilrahmen aufgenom men, beispielsweise gemäss der Darstellung nach Fig. 6 für das Fertigteil 5. Dieses Fertigteil 5 weist zwei lange Balken 133 und 134 auf, deren Enden durch kürzere Balken l35 und 136 miteinander ver bunden sind. Die Länge der Balken 133 und 134 be- trägt etwa,das Dreifache der Länge der Balken 135 und 136.
Die Balken 133 und 134 sind darüberhin- aus durch Balken 137 und 138 verbunden, die paral lel zu den Balken 135 und 136 verlaufen. An den Eckpunkten des durch die Balken 133 bis<B>136</B> gebil deten Rahmens sind senkrechte Metallrohre 139, 140, 141 und 142 angeordnet. Parallel zu den Roh ren 139 und 141 sind auf dem Balken 133 nahe den Enden der Balken 137 und 138 weiterhin Metall rohre 143 und 144 angebracht, und parallel zu den Rohren 140 und 142 sind auf dem Balken 134 nahe den Enden der Balken 137 und 138 Metallrohre 145 und 146 vorgesehen.
Das Fertigteil wird oben durch zwei lange Balken 147 und 148, die mit den oberen Enden der Rohre 139 bis 146 verbunden sind, be grenzt. Am oberen Ende der Rohre 139 und 140 sind die Enden der Balken 147 und 148 durch zwei Bal ken 149 und 150 verbunden, die von der Mitte des Fertigteiles her nach unten zu den Balken 147 und 148 in einem Winkel von 5 bis 10 verlaufen. Am oberen Ende der Rohre 141 und 142 sind die Enden der Balken 147 und 148 durch zwei Balken 151 und 152 miteinander verbunden, die ähnlich wie die Bal ken 149 und 150 einen kleinen Winkel miteinander einschliessen.
Parallel zu den Querverbindungen 14.9, 150 und 151, 152 sind in gleicher Anordnung im Abstand voneinander zwei weitere Querverbindungen<B>153,</B> 154 und 155, 156 vorgesehen.
In dem durch die Rohre 139 und 140 und die Balken 135, 149 und 150 gebildeten Rahmen sind, ähnlich wie in den Ausführungsbeispielen der Fig. 4 und 5, von den Eckpunkten auf einen Punkt zu ver laufende Streben 157, 158, bzw. 159, 160 angeord net. Die gleiche Anordnung von Streben 170, 171 und 172, 173 ist am anderen Ende des Fertigteiles 5 in dem durch die Rohre 141, 142 und die Balken 136, 151,<B>152</B> gebildeten Rahmen vorgesehen. Die Befestigung dieser Streben an den Enden des Fertig teiles ist ähnlich wie in den Fig. 4 und 5, so dass sich eine nähere Beschreibung erübrigt.
Etwa in der Mitte zwischen den Balken 135 und 137 ist parallel zu diesen Balken an den Balken 133 und 134 ein Holzbalken 174 angebracht, wobei der Raum zwischen den Balken 174 und 135 und den Balken 133 und 134 die Treppenöffnung bildet. Parallel zu den Balken 133 und 134 sind zwischen den Balken 137 und 174 drei Holzbalken 175 vorge sehen. Zwischen den Balken 137 und 138, parallel zum Balken 134, ist ein weiterer Metallbalken 176 angeordnet, auf dem die Wand 177 (siehe Fig. 3) des Badezimmers ruht.
Ausser dem Balken 176 sind parallel zu diesem weitere Holzbalken 178 angeordnet, zwischen den Balken 136 und 138 jedoch nur drei parallele Holz balken 179. Auf mehreren der Holzbalken des Fer- tigteilbodens kann ein Teil des Fussbodens des Bar überliegenden Stockwerkes angebracht werden. Im oberen Teil des Fertigteiles sind zwischen den Balken 149 bis 156 parallel zu den Balken 147 und 148 ver laufende Holzbalken 180 angeordnet.
Die Unterseite dieses Balkengerüstes dient als Auflage für die Decke, die obere Seite für das Dach des Gebäudes.
Zwischen den Rohren 139 und 143 ist auf dem Balken 133 ein Türrahmen 181 für die Verbindungs tür vom Korridor 25 zum Zimmer 26 angeordnet. Zur Abstützung des Türrahmens 181, der gegebe nenfalls aus Metall bestehen kann, sind zwischen den Balken 133 und 147, bzw. 143 und 147 an den Eck- punkten 184 4 und. 185 des Rahmens befestigte Streben 182 vorgesehen.
In dem durch die Rohre 143 und 144 und die Balken 133 und 147 .gebildeten Rahmen sind dage gen zur Abstützung der Wand zwischen dem Zimmer 26 und dem Badezimmer 24 diagonal verlaufende Streben 186 und 187 angebracht.
Zur Abstützung der Seitenwände des Badezim mers 24 sind an den oberen Enden der Rohre 143 und 144 Streben 188 und 189 befestigt, deren untere Befestigung an den Balken 137 und 138 auf der Höhe der Anschlüsse des Balkens 176 liegt. Auf dem Balken 176 ist ein Türrahmen 190 für die Tür des Badezimmers vorgesehen. Der auf dem Balken 134 zwischen den Rohren 140 und 145 angebrachte Tür rahmen 191 wird wie der Türrahmen 181 durch Stre ben 192 und 193 abgestützt, die über die Eckpunkte 194, 195 des Rahmens verlaufen. Auf gleiche Weise ist zwischen den Rohren 145 und 146 ein Türrahmen 196 für den Zutritt zum Schlafzimmer 22 vorgese hen.
Die Anordnung der Streben 197, 198 zur Ab stützung des Türrahmens<B>196</B> entspricht der der Stre ben 192, 193. Auf dem Balken 138 ist ein Türrah men 199 für die zum Schlafzimmer 21 führende Tür angeordnet. In dem durch die Rohre 146 und 142 und die Balken 148 und 134 gebildeten Rahmen sind Streben 200 und 201 diagonal angeordnet, an denen die Verbindungstür zwischen den Schlafzimmern 21 und 22 wenigstens teilweise befestigt werden kann.
Die Anordnung von Streben zwischen den Balken der verschiedenen Rahmen eines Fertigteiles erhöhen die Steifheit der Tragkonstruktion.
Die Fertigteile 1 und 2 sind im wesentlichen gleich ausgebildet wie das Fertigteil 3 nach Fig. 4, doch ist auch der Zusammenbau nach Fig. 5 möglich. Die Fertigteile 4 und 6 des oberen Stockwerkes sind im wesentlichen gleich ausgebildet wie das Fertigteil 5 nach Fig. 6. Es ist klar, dass in jedem Fertigteil in der bereits beschriebenen Weise Streben und Türrah men je nach Zahl und Anlage der Räume angeordnet werden können. Im Fertigteil 2 ist beispielsweise eine Zwischenwand 202 vorgesehen, die einem Teil der Trennwand zwischen dem Zimmer 13 und dem Hausflur 15 bildet. Diese Wand ist in den Fig. 7 und 8 näher dargestellt.
Der Fertigteil 2 hat unten zwei Balken 203 und 204, die den Balken 34 und 33 des Fertigteiles 3 ent sprechen. Oben enthält dieses Fertigteil zwei Balken 205 und 206, die den Balken 53 und 52 des Fertig teiles 3 entsprechen. Die Balken 205 und 206 sind an einem Ende an den oberen Enden der Rohre 207 und 208 befestigt, die den Rohren 44 und 43 des Fertig teiles 3 entsprechen. Die oberen Enden der Rohre 207 und 208 sind durch einen U-förmigen Metallbal ken 209 miteinander verbunden, dessen Anordnung im Fertigteil der des Balkens 45 im Fertigteil 3 ent spricht.
Zwischen den Balken 203 und 204 liegt ein Balken 210, dessen Befestigung der des Balkens 37 im Fertigteil 3 gleicht.
Auf dem Balken 210 sind die Enden von Holz balken 211 befestigt, die mit den Balken 76 des Fer tigteiles 3 vergleichbar sind, sowie ein Türrahmen 212 zur Aufhängung der Tür vom Hausflur 15 nach dem Zimmer 13. Der Türrahmen 212, beispielsweise aus Profilbalken aus Metall bestehend, ist unten auf dem Balken 210 befestigt, während die Eckpunkte 213 und 214 von Streben 215 und 216 abgestützt werden, die sich zwischen den Balken 210 und 209 erstrecken.
Die Enden 217 und 218 der Streben 215 bzw. 216 sind an dem Balken 210 nahe den unteren Enden der Rohre 207 und 208 befestigt, während die oberen Enden 219 und 220 in, ein-m kurzen Abstand voneinander am Balken 209 befestigt sind. Die Enden 219 und 220 sind durch ein parallel zum Bal ken 209 liegendes und an diesem befestigtes Teil 220A verbunden.
Die Streben 215 und 216 und das Verbindungsstück 220A bestehen aus einem einzigen, runden, gekrümmten Stab.
Im Querschnitt weist der Türrahmen 212 zwei in geringem Abstand voneinander liegende Seiten 221 und 222 auf, die durch einen Teil 223 miteinander verbunden sind, der gleichzeitig einen Anschlag für eine im Rahmen 212 aufzuhängende Tür bildet. Auf der Aussenseite ist der Türrahmen mit Rändern 224 und 225 versehen, während längs des Umfanges des Türrahmens in der gleichen Ebene mit dem Teil 223 ein Streifen 226 vorgesehen ist. Der in dem erwähn ten Rahmen der Wand 202 befestigte Wandteil be steht aus einem zentralen Teil 227, dessen beide Sei ten Schichten 228 und 229 tragen.
Das Material des zentralen Teiles 227 ist vorzugsweise als das der Teile 228 und 229, z. B. Mörtel. Die Streben 215 und 216 sind vorzugsweise innerhalb des Mittelteiles 227 angeordnet, so dass sie eine Abstützung für die Wand bilden. Die Schichten 228 und 229 bestehen gemäss Fig. 7 aus Ziegelsteinen 230 bzw. 231 z. B. aus Schaumbeton, also aus einem leichteren Material als die Mittelschicht 227. Auf der Aussenseite sind die Schichten 228 und 229 durch Verputzschichten 232 bzw. 233 abgedeckt. Diese Verputzschichten können aus weisser oder farbiger Tünche oder Tapete beste hen, so dass sie eine dekorative Wirkung haben.
Die Ränder 224 und 225 und der Streifen 226 bilden Ansätze zur Befestigung der Wand an dem Türrahmen.
Die Anbringung der übrigen Zwischenwände des Gebäudes an den Balken der einzelnen Fertigteile ist ähnlich der der Wand 202.
An dem aus den Rohren 39 und 40 und den Bal ken 35 und 41 bestehenden Rahmen des in Fig. 4 dargestellten Fertigteiles ist eine Wand angebracht, die in den Fig. 9 bis 12 einzeln dargestellt ist.
Die Wandteile dieser Figuren ,sind in ider Zeichnung unter brochen dargestellt. Der Bialken 35 eräb .ein T-Eisen- profil 234, das:
in Fig. 4 deutlichkeitshalber nicht dargestellt ist. Das T -Profil 234 ist derart angeordnet, dass der lange T-Balken 235 nach .oben .und die zwei Schenkel 236 und 237 waagerecht gerichtet sind. Der Schenkel 236 ist dabei an dem Ende des Schenkels 23$ des% U Balkens 35 festgeschweisst.
Die Wand in dem Fertigteil 3 enthält einen zen tralen Teil 241, aus dessen beiden Seiten jeweils eine Schicht 242 bzw. 243 angebracht ist. Der Mittelteil 241 bildet die Grundmauer, auf der die Schichten 242 und 243 grösstenteils befestigt sind. Die Grund mauer 241 besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus Mörtel, während die Schichten 242 und 243 aus leichten Ziegelsteinen z. B. aus Schaumbeton aufge baut sind. Die Schicht 242 liegt auf der Innenseite des Fertigteiles und ist mit einer Verputzschicht 244 versehen, die als Dekoration für die durch diese Wand zumindest teilweise begrenzten Räume dienen kann.
Zwischen den Schenkeln .des UBalkens 35 und,dem T-Eisenträger 234 sind ,an: drei verschiede nen Stellen des Balkens 35 Grundplatten 239 mit jeweils zwei Löchern 240 befestigt. An den Grund- platten. 239 können die Holzbalken 75 (Fig.4) des Fertigteiles befestigt werden. Die Schicht 241 der Wand liegt auf der oberen Seite des Schenkels 238 und des Schenkels 236 und auf einer Seite des Schenkels 235.
Der Balken 35 kann gegebenenfalls mit Ansätzen zur Befestigung der Wand an dem Bal ken versehen sein. Auf der oberen Seite der Wand ist die Schicht 241 auf der Innenseite der Schiene 42 und der unteren Seite des Schenkels 79 des Winkel profils 41 angebracht. Zur Erhöhung der Haftfestig keit des Mörtels der Schicht 241 am Winkelprofil 41 ist auf der unteren Seite des Schenkels 79 ein Zapfen 262A o. dgl. vorgesehen.
Die Schiene 42 ist mit einem Ende 245 am Rohr 39 befestigt, während das andere Ende in Schlitzen 246 und 247 im Mantel des Rohres 40 liegt und auf der von dem Rohr 39 abgekehrten Seite des Rohres 40 den Ansatz 94 bildet (Fig. 12). Im Fertigteil 3 ist auf der unteren Seite längs des Balkens 35 ein Holz träger 248 angebracht, während oben längs des Bal- kens 4,1 ein Holzbalken 249 ibefeistigt isst (Fig. 9).
Zwi schen den Balken 248 und 249 an der Wand des Rahmens 39, 40 und 35, 41 sind zur Befestigung einer Schicht 250 aus Isoliermaterial mehrere Holz latten anbringbar, wobei die Schicht auf der Aussen seite durch eine oder mehrere Abdeckplatten 251 abgedeckt ist, die durch Nägel 252 an den Latten be festigt werden können. Das obere Teil 253 des Bal kens 249 ist über den Schenkel 79 des Balkens 41 hinausgezogen, so dass das Teil 253 breiter ist als der niedrige Teil 254 des Balkens 249.
In dem Teil 253 sind zu den Löchern 87 und 88 in den Platten 85 und 86 registriergenaue Ausnehmungen 255 zur Auf nahme von Bolzen 256 vorgesehen, derart, dass der Balken 257 eines oberhalb des Fertigteiles 3 liegen den Fertigteiles an dem Balken 41 befestigt werden kann.
Das untere Ende 258 der Platte 251 liegt mit der unteren Seite des Balkens 35 auf gleicher Höhe jedoch niedriger als der Balken 252, der nahe der oberen Seite des Balkens 35 angeordnet ist (Fig. 9).
Zwischen dem unteren Ende 258 und der Quer- verbda!dung 259 des U -Balkens 35 ist ein offener Raum vorhanden, in dem die Mittel zur Befestigung des Fertigteiles 3 an dem Fundamentbalken 7 unter gebracht sind.
Der Fundamentbalken 7 ist auf der oberen Seite mit einem Winkeleisenprofil 26,1 mit einem senkrech ten Schenkel 262 und einem waagerechten Schenkel 263 versehen.
Entsprechend der Befestigung der Platten 85 und 86 am Balken 41 sind am senkrechten Schenkel 262 des Winkeleisens 261 Platten 264 angeordnet. Jede Platte 264 enthält eine Ausnehmung 265, durch wel che ein Bolzen 266 gesteckt ist, der anschliessend durch ein Loch 91 im Balken 35 geführt ist und mit tels dessen das Fertigteil 3 mit dem Fundamentbal- ken 7 verbunden ist.
Zur Befestigung der Wand an den Balken des Rahmens können an diesen Balken Ansätze vorgese- hen werden, die eine gute Verbindung zwischen der Wand und den Balken sichern. Beispielsweise ist auf der unteren Seite des Balkens 41 ein Zapfen 262A vorgesehen. Auf der oberen Seite des Schenkels 238 können Ansätze vorgesehen werden, die sich über die ganze Länge des Balkens 35 erstrecken oder mit ge ringem Abstand voneinander über die Länge des Balkens verteilt angeordnet sind. Denkbar ist auch ähnliche Ansätze an den Rohren 239 und 240 zur Verbesserung der Verbindung zwischen der Wand und den Balken eines Fertigteiles vorzusehen. Die Streben zwischen den Rahmenbalken bilden ferner eine gute Abstützung für die Wand.
Der Fussboden im Fertigteil besteht aus Brettern 268, die an den Balken 75 festgenagelt sind und auf einer Seite des Fussbodens an dem Schenkel 235 des T-Balkens 234 liegen und auf der oberen Seite des Schenkels 237 ruhen. Zur möglichst vorteilhaften Abstützung der Bretter 268 sind die oberen Seiten der Balken 75 auf gleicher Höhe wie die obere Seite des Schenkels 237 angeordnet. Auf den Brettern 268 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel ferner eine Deckschicht 269 angebracht, die gleichzeitig dekorative Zwecke erfüllen kann. Diese Abdeck- schicht 269 kann nach Wunsch in den einzelnen Räumen vorgesehen werden.
Die Decke eines Stockwerkes wird auf der un teren Seite der Balken 50, 51 bzw. 52 und 53 ange bracht. Zur Befestigung der Decke sind zwischen die sen Balken parallel zu den Winkeleisen 41 verlau fende Holzbalken 271 angebracht. Die Deckenränder sind ferner mit einer Leiste versehen. In Fig. 9 ist nur ein Balken 271 dargestellt, der sich längs der Wand 242 erstreckt, doch können selbstverständlich auch mehrere solcher Balken vorgesehen werden (siehe auch Fig. 13). Der Deutlichkeit halber wurde in den Fig.4 und 5 auf eine Darstellung der Balken 271 verzichtet.
An den Fussbodenrändern 268 der einzelnen Räume ist ein plattenförmiger Ansatz 273 ange bracht, der in Fig. 9 teilweise dargestellt ist. Über dem Fertigteil 3 ist ein Fertigteil 6 angeordnet, das ähnlich wie die beschriebenen Fertigteile aus einem Rahmen von Balken mit daran befestigten Wänden zusammengesetzt ist. Auf dem Winkeleisen 41 ruht der untere Balken 257 des Fertigteiles 6, der mit dem Balken 135 des in Fig. 6 dargestellten Fertigteiles 5 vergleichbar ist.
Der Balken 257 hat eine Querver bindung 274 und Schenkel 275 und 276, wobei die Querverbindung 274 durch die Bolzen 256 mit den an dem Winkeleisen 41 befestigten Ansätzen 85 und 86 verbunden ist. Auch bei den oberen Fertigteilen sind an den unten in den Fertigteilen liegenden Bal ken, welche die kurzen Seiten bilden, T-Eisenprofile angebracht, z. B. das T-Profil 277 .am Balken 257. Das T-Eisenprofil 277 hat einen aufrechtstehenden Schenkel 278 und waagerechte Schenkel 279 und 280, von denen der Schenkel 279 an dem Schenkel 275 des Balkens 257 befestigt ist.
Auf dem Balken 257 ist eine Wand 282 angebracht, die ähnlich wie An dem Balken 257, ähnlich wie am Balken 35 im Fertigteil 3, sind einige Grundplatten 287 befe stigt, mit denen Holzbalken 288 verbunden sind, auf denen ein aus Brettern 289 bestehender Fussboden angeordnet ist. Längs der Ränder des aus den Bret tern 289 bestehenden Fussbodens ist ein plattenför- miger Ansatz 290 angebracht, der an der Wand 282 befestigt ist. Auf der Aussenseite der Wand 282 ist längs des Balkens 257 ein Holzbalken<B>291</B> ange bracht.
An der Wand 282 sind darüberhinaus gemäss Fig. 10 Latten 292 angebracht. Zwischen diesen an der Wand 282 vorgesehenen Latten ist eine Isolier schicht 293 eingebracht, auf der Deckplatten 294 an gebracht sind, die ihrerseits an dem Balken 291 und an den Latten 292 mittels Nägel 295 befestigt sind. Die Balken 291 und die Latten 292 sind, wie aus Fig. 10 hervorgeht, durch Nägel 296 an der Wand 282 befestigt. Der Anschluss des am Fertigteil 6 be festigten Teiles 297 der Seitenfront und des Teiles 298 am Fertigteil 3 wird durch einen Streifen 299 gebildet, der aus zwei parallelen Teilen 300 und 301 besteht, die durch einen senkrecht zu ihnen verlau fenden Teil 302 verbunden sind.
Die untere Seite 303 des Teiles 302 ist leicht nach aussen abgebogen. Der Teil 300 liegt hinter der Deckplatte 294, während sich der Teil<B>301</B> über die Aussenseite des Teiles 298 der Seitenfront hinaus erstreckt. Der Teil 301 liegt auf dem Ansatz 253 des Holzbalkens 249 und ist daran befestigt. Der Teil 300 liegt in einer Ausspa rung 304 im Balken 291.
Die Verbindung zwischen dem Seitenfrontteil 298 des Fertigteiles 3 und dem Wandteil 305 des neben dem Fertigteil 3 liegenden Fertigteiles 2 ist in Fig. 12 dargestellt. Das Rohr 39 weist einen durch einen Bügel gebildeten Ansatz 306, der sich über die ganze Länge des Rohres 39 erstreckt und in bezug auf die Seiten des Fertigteiles 3 unter einem Winkel von 45 radial zum Rohr 39 angebracht ist. Das an das Rohr 39 anschliessende Rohr 307 des Fertigteiles 2, weist ebenfalls einen Ansatz 308 auf, der in bezug auf die Anschlussfläche der Fertigteile symmetrisch liegt. Zwischen den Ansätzen 306 und 308 ist ein vorzugs weise aus elastischem Material bestehende Dich tungsschicht 309 eingelegt.
Der Wandteil 305 setzt sich gleich zusammen wie der Wandteil 298 und wird daher nicht näher beschrieben. Die Isolierschicht 310 des Wandteiles 305 schliesst sich an die Isolierschicht 250 des Fertigteiles 3 an. Über der Isolierschicht 310 ist eine Abdeckplatte 311 angeordnet, die sich an die Abdeckplatte 251 des Fertigteiles 3 anschliesst. Der Anschluss zwischen den zwei Platten<B>311</B> und<B>251</B> wird durch ein Flachteil 312 abgedeckt, das an den Latten z. B. den Latten 248 und 249 festgenagelt sein kann.
Auf der den unteren Teil der Fassade des Hauses bildenden Seite des Fertigteiles 3, ist ein nachstehend näher zu beschreibendes Fassadenteil 313 ange bracht.
Die Befestigung einer Innenwand an dem Rah men des Fertigteiles 3 ist für die im Fertigteil 3 vor gesehene Wand 314 zwischen dem Hausflur 15 und dem Wohnzimmer 13 in Fig. 13 im einzelnen darge stellt. Der Wandteil 314, ähnlich wie der in Fig. 7 dargestellte Wandteil, besteht aus einer Grund- oder Verbindungsschicht 315, zu deren beiden Seiten Schichten 316 und 317 angebracht sind, die aus ver bundenen Ziegelsteinen bestehen. Die Teile 316 und 317 sind mit bearbeiteten Schichten 318 und<B>319</B> versehen z. B. Putzschichten aus farbiger Tünche oder Tapete.
Zur Verbindung zwischen dem Wandteil 314 und dem Balken 37 des Rahmens des Fertigteiles 3 ist auf beiden Seiten des oberen Teiles des i-förmigen Bal kens 37 eine T Profileisen 320 bzw. 321 angebracht. Das T-Profileisen 320 ist mit dem, Minenschenkel 322 nach oben gerichtet, während die Schenkel 323 und 324 waagerecht verlaufen,
wobei der Schenkel 324 an dem Flansch 325 des Balkens 37 festge- schweisst ist. Auch der Mittenschenkel 326 des T-P.rofileisen 32,1 ist nach oben gerichtet, während die Schenkel 327 und 328 waagerecht liegen, wobei der Schenkel 327 an dem oberen Flansch 325 des Balkens 37 festgeschweisst ist.
Die Breite der Wand 307 ist derart, dass sich die Deckschichten 318 und 319 mit den Aussenseiten der aufrechtstehenden Stege 322 .und 326 der T-Balken <B>320</B> und <B>32.1</B> dak- ken. Der Fussboden 268 ruht teilweise auf dem Schenkel 322 des T-Profileisens 320;
unten an der Wand 314 auf dem Fussboden 268 ist ferner ein plattenförmiger Ansatz 329 angebracht. Auf der an deren Seite des Balkens 37 ist der Fussbodenteil 330 des Zimmers 13 angeordnet, der teilweise auf dem Schenkel 328 des T-Profileisens 321 ruht. Der Fuss- boden 330 ist dabei an dem Balken 76 (Fig. 5) festge nagelt.
Über dem Fussboden 330 ist auf der unteren Seite der Wand 314 ebenfalls ein, plattenförmiger Ansatz <B>33,1</B> angebracht. An dem 1-Ballken 37 sind zwischen dem oberen Flansch und dem unteren Flansch 332 zur Verbindung mit den Balken 75 Be festigungsplatten 333 mit Ausnehmungen 334 vorge sehen. Auf der anderen Seite sind am Balken 37 Be festigungsplatten 335 mit Ausnehmungen 336 zur Verbindung mit den Balken 76 befestigt.
Der Funda- mentbialken, 8 ist genau unterhalb des Balkens 37 angeordnet. Der Fundamentbalken 8 ist mit einem T -Profileisen 338 mt einem langen Balken 339 und Schenkeln 340 versehen, die die obere Seite des Bal kens 8 bilden und auf denen der untere Flansch 332 des Balkens 37 ruht.
Die sich zwischen dem Wandteil 298 und dem Wandteil 314 liegende Decke 270 ist nahe der Wand 314 an einem Balken 271 festgenagelt, der zwischen den Balken 50 und 51 längs der Wand 314 ange bracht ist. Der auf der anderen Seite der Wand 314 befindliche Balken 271 liegt zwischen den Balken 52, wobei die Decke 343 für das Zimmer 13 an diesem Balken 271 und anderen zwischen den Balken 52 angebrachten, dem Balken<B>271</B> entsprechenden Bal ken, befestigt ist. Die Decken 270 bzw. 343 tragen an ihren Rändern Leisten 344 und 345, die in Fig. 13 teilweise dargestellt sind.
Der Anschluss der Wand 314 an den Wandteil 202 des Fertigteiles 2 ist in Fig. 15 im einzelnen dargestellt. Aus dieser Figur ist ersichtlich, dass der Wandteil 202 auf gleiche Weise zusammengebaut ist wie der Wandteil 314, so dass sich eine weitere Beschreibung erübrigt.
Das Rohr 43 liegt an dem entsprechenden Rohr 208 des Fertigtei- les 2, wobei das Rohr 43 mit zwei Ansätzen 348 und 349 versehen ist, das Rohr 208 dagegen mit zwei Ansätzen 350 und 351. Diese Ansätze 348 bis 350 sind nach den Aussenseiten der betreffenden Wand teile gerichtet und bilden mit dem Berührungspunkt zwischen den beiden Fertigteilen 2 und 3 einen Win kel von etwa 45 . Die Enden der Ansätze 348 bis 350 liegen in geringem Abstand voneinander und zwischen den Ansätzen 348 und 350 ist eine Dich tung 353 angebracht.
Die Dichtungen 352 und 353 bestehen vorzugsweise aus elastischem Material, so dass sie beim Zusammenfügen der Fertigteile 2 und 3 zwischen die Ansätze klemmbiar sind.
Die Ansätze an den Rohren 43 und 208, die teil weise die Anschlussmittel zwischen einzelnen Wand teilen bilden, können auch gemäss Fig. 16 ausgebildet sein. In Fig. 16 weist das Rohr 43 Ansätze 354 und 355 auf, die jeweils nahe einer Aussenfläche der Wand 314 angebracht sind.
Auf ähnliche Weise ist das Rohr 208 mit Ansätzen 356 und 357 versehen, die den Ansätzen 354 bzw. 355 gegenüber liegen. Der Ansatz 354 besteht aus einer perforierten Platte 358, deren Enden 359 und 360 am Rohr 46 festge- schweisst sind. Die Enden 360 und 359 beginnen am Aussenumfang des Rohres 43 und gehen in einen gekrümmten Teil 361 bzw. einen geraden Teil 362 über, wobei zwischen der Platte 358 und dem Aus senumfang des Rohres 43 ein offener Raum 363 ver bleibt, der mit Mörtel oder anderem Material ausge füllt ist.
Die Ansätze 356 bis 357 sind gleich ausge bildet. Zwischen den Ansätzen 354, 356 und 355, 357 sind Dichtungen 364 bzw. 365 vorzugsweise aus elastischem Material angeordnet, die im wesentlichen den Dichtungen 352 und 353 entsprechen.
Der Teil 313 der Fassade des Fertigteiles 3 ent hält einen Holzrahmen, dessen Balken nahe den Bal ken 34 und 51 und den Rohren 40 und 47 liegen. Der Rahmen hat zwei waagerechte Balken 366 und 367 (Fig. 17 und Fig. 18) und zwei zwischen den Enden der Balken 366 und 367 vertikal verlaufende Balken wie der Balken 368 in Fig. 14.
Der Balken 36.6 ist mittels 4urch die Löcher 93 gesteckter Bolzen 3.69 ;an dem Basken 34 des Fertigteiles 3 befestigt, während der Ballten 367 mittels durch die Löcher 132 geführter Bolzen 370 an dem Balken 5.1 bzw. 53 befestigt ist. Wenn,
wie in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5, eine der Länge des Rohres 40 entsprechende Schiene vorgesehen ist, kann ein zwischen den Balken 366 und 367 liegender Balken 368 durch Bolzen 371 an diesem Streifen 128 befestigt werden (Fig. 14). In dem Fassadenteil 313 sind das Fenster 372, die Tür 373 mit dem über dieser liegenden Fenster 374 und das Fenster 375 angebracht.
Rings um die Fenster und Türen ist der Fassa denteil 313 auf der Aussenseite mit einer Deckplatte 376 versehen, unter der eine Isolierschicht 377 ange bracht ist. Die Isolierschicht ist auf eine auf der In nenseite des Fassadenteiles 313 befindlichen Schicht 378 aufgebracht, deren Innenseite mit einer Zier schicht 379 versehen ist. Über dem unten am Fassa denteil 313 liegenden Fussboden 268 ist ein platten- förmiger Ansatz 380 angeordnet.
Zwischen dem Holzbalken 367 und dem Balken 51 bzw. 53 ist ein Zwischenteil 381 vorgesehen, Idas derart ausgebildet ist, dass seine Aussenseite ebenfalls in der senkrech ten durch die Aussenseite des unteren Balkens 34 im Fertigteil 3 gehenden Ebene liegt. Die auf der Unter seite des Balkens 53 angebrachte Decke 343, schliesst sich nahe dem Balken an das Zwischenteil 381 an.
An dem Fertigteil 6 ist ein Fassadenteil 382 befe stigt, das in seiner Konstruktion im wesentlichen dem Fassadenteil 313 (Fig. 18) entspricht. Das Fassaden teil 382 enthält ebenfalls einen Holzrahmen, dessen unterer Balken 383 in Fig. 18 dargestellt ist. Der Bal ken 383 ist durch Bolzen 384 an dem Balken 385 des Rahmens des Fertigteiles 6 befestigt. Im Fassadenteil 382 sind die Fenster 386 und 387 ausgespart, wäh, rend die vollen Flächen des Fassadenteiles 382 eine Deckschicht 388 tragen, unter der eine Isolierschicht 389 vorgesehen ist.
Die Isolierschicht 389 liegt ihrer seits auf einer festen Schicht 390, deren Innenseite mit einer Zierschicht 391 versehen ist. Die Zier schicht 391 berührt am unteren Rande den Fussbo- den 392 des oberen Stockwerkes, der teilweise auf dem oberen Schenkel 393 des U-Balkens 385 ruht. Der Fussboden 392 wird von Balken 394 abgestützt die den Balken 75 und 76 des Fertigteiles 3 entspre chen. Die Befestigung des Fussbodens 392 an dem Schenkel 393 erfolgt durch Bügel 395 und Schrauben 396.
Der Bügel 395 weist einen flachen Teil 397 auf, der unterhalb des Schenkels 393 angeordnet ist und dessen gekrümmter Teil 398, auf der unteren Seite des Fussbodens 392 liegt. Die untere Seite des Bal kens 383 liegt in einem Abstand 399 von der unteren Seite des Fertigteiles 6, während die obere Seite des Balkens 367 in einem Abstand 400 von der oberen Fläche des waagerechten Schenkels des Winkelprofils 48 liegt. Die Ansätze 94 und 99 befinden sich in einem zwischen der unteren Seite des Balkens 383 und der oberen Sehe ;des Balkens 36.7 liegenden Raum 401.
Nach Montage der Fertigteile wird zwi schen die Balken 383 und 367 ein Füllstück 402 ein- geMgt, das vorzugsweise .aus isol:ierendum, elasti schem Material besteht, so dass es zwischen die Bal- ken klemmbar ist. Das Füllstück 402 ist durch einen rinnenartigen Teil 403 abgedeckt, der zwei parallele, senkrechte Teile 404 und 405 aufweist, die durch einen zu diesen Teilen nahezu senkrechten Teil 406 miteinander verbunden sind. Die untere Seite des Teiles 405 weist einen nach aussen abgebogenen Schenkel 407 auf, der gleichzeitig als Wassernase dienen kann.
Der im Querschnitt kürzere Teil 404, liegt in einer Nut 408 im Balken 383, d. h. hinter der Deckschicht 388 des Fassadenteiles 382. Der Teil 405 der Rinne 403 liegt mit seinem unteren Rand auf der Aussenseite des Balkens 367 und ist an diesem durch Schrauben 409 gehalten.
Der Anschluss der Fassadenteile an die Seiten teile ist in Fig. 14 für das Fertigteil 3 im einzelnen dargestellt.
Aus dieser Figur geht hervor, dass zwischen der Deckplatte 251 des Fassadenteiles 289 und der Deckplatte 376 des Fassadenteiles 313 ein Bügel 410 mit zwei senkrecht zueinander stehenden Seiten 411 und 412 vorgesehen ist. Das Ende des Schenkels 412 ruht auf der Aussenseite der Deckplatte 251, der Schenkel 411 dagegen auf der Aussenseite der Deck platte 376. Der Bügel 410 ist durch Schrauben und/ oder Nägel an verschiedenen,, zwischen den Fassa denteilen 298 und 313 angebrachten Stützen 341 be festigt.
Längs der Längsseiten der Fertigteile ange brachte Innenwände sind auf annähernd gleiche Weise wie die Aussenwände an den Fertigteilen befe stigt. Die Befestigung einer solchen Innenwand an dem Fertigteil 5 ist in Fig. 19 im einzelnen darge stellt. Aus dieser Figur ist ersichtlich, dass an dem langen Balken 134 des Fertigteiles 5 ein T-Balken 413 angebracht ist, dessen Mittenteil 414 nach oben gerichtet ist, während der waagerechte Schenkel 415 an dem oberen Schenkel des Balkens 134 befestigt ist.
Auf dem Balken 134 ist weiterhin ein Winkelei senprofil 416 für die Verbindung zwischen dem Bal ken 134 und der Innenwand 417 befestigt, die die Schlafzimmer 21 und 22 trennt. Der Aufbau der Wand 417 gleicht weitgehend dem der Wand 282 (Fig. 9), so dass isich eine weitere Beschreibung er übrigt.
An der unteren Seite der Wand 417 grenzt ein platten- oder ein sockelförmiger Ansatz 421 an. Auf der gegenüberliegenden Seite der Wand 417 ist eben falls ein plattenförmiger Ansatz 422 über dem Fuss- bodenteil 423 des Fertigteiles 6 vorgesehen.
Die Filg. 20 und 2,1 zeigen .die Anschlüsse überein ander ,liegender Fertigteile an. :der Treppenöffnung. In Fig. 20 sind Ausschnitte der Fertigteile 2, 3, 5 und 6 dargestellt. Das Fertigteil 2 weist einen Metallbal ken 242 und 425 auf die jeweils dem Rahmenbalken 50 des Fertigteiles 3 bzw. dem Balken 41 des Fertig teiles 3 entsprechen. Im Fertigteil 5 ist ein den un teren Teil des Rahmens bildender Rahmenbalken 427 vorgesehen, der durch Bolzen 429 mit einem Balken 428 des Fertigteiles 6 verbunden ist.
Die In nenwand 430 des Fertigteiles 2 trennt die eingebau ten Innenwände, aus einem zentralen Teil 431 und darauf angebrachten Schichten 432 und, 433, auf, deren Aussenseite Zierschichten 434 und 435 vorge sehen, sind.
Der Balken 424 ist zur Befestigung. der Wand 430 auf der unteren Seite mit einem Ansatz 436 versehen, der sich über die ganze Länge des Bal kens 424 erstreckt; denkbar ist jedoch auch mehrere Ansätze 436 in bestimmten Abständen voneinander auf dem Balken 424 anzuordnen. Über der Wand 430 liegt eine am Rahmen t.es Fertigteiles 5 befe stigte Wand 437, die wiederum ähnlich der Wand 430, aus.
einer Mittelschicht 438 besteht, auf deren beiden Seiten weitere Schichten 439 und 440 vorge sehen sind. Die Schichten 439 und 440 haben dabei annähernd die dreifache Stärke des. mittleren Teiles 438. Auf der Aussenseite der Schichten 439 und 440 sind Zierschichten 441 und 442 angebracht. Die Wand 437 reicht bis zur oberen Seite des unteren Schenkels 443 des U-Balkens 427.
Zwischen den Schenkeln 442 und 444 des Balkens 427 ist nahe der Ausnehmung 445 im Querteil 446 des Balkens 427 ein kurzes Rohr 447 zur Aufnahme des Bolzens 429 vorgesehen. Da die Wand 430 nur bis zur unteren Seite des Balkens, 424 reicht, ,die in einem gewissen Abstand von der oberen Seite des Schenkels 448 des Balkens 425 liegt, entsteht zwischen dem Wandteil 430 und 437 ein Raum 449.
lach der Montage kann dieser Raum in der Treppenöffnung zwischen den Fertigteilen 2 und 5 durch eine Auflage 450 abge dichtet werden, die an der Wand 430 und der Wand 437 befestigt wird. Über der Auflage 450 kann auf die Wand 437 eine Zierschicht 451 aufgebracht wer den. Fig. 21 zeigt die Verbindung des Fussbodentei- les des Fertigteiles 5 mit der Treppenöffnung. Am Balken 174 des Fertigteiles 5 sind zur Befestigung des Fussbodens 452 Holzbalken 175 angeordnet.
Zur Anbringung der Balken 175 sind am Balken 174 Be festigungsplatten 453 mit Löchern 454 vorgesehen. An dem Querteil 455 des im Querschnitt U-förmigen Balkens 174 ist eine Leiste 456 befestigt, die von dem Balken 174 bis zur Decke des Fertigteiles 2 reicht. Über der Leiste 456 ist der Rand 457 des Fassb.o@denis 452 .angeordnet, der nach der Treppen öffnung zu über Iden Ballken 174 vorsteht. Auf der unteren Seite des Randes 457 und auf der oberen Seite der Leiste 456 ist eine weitere Kante 458 vor gesehen.
Der Fussboden 452 trägt ferner eine Deck schicht 459, deren Ende 460 an dem Rand 457 nach unten abgebogen ist.
Die Fig. 22 bis 24 zeigen schematisch die Mon tage der Fertigteile, wobei verschiedene Stufen der Montage des Fertigteiles 5 dargestellt sind. lach der Montage der Fertigteile 1, 2 und 3 wird das Fertigteil 4 über die oberen Seiten der Fertigteile 3 und 2 bis über das Fertigteil 1 geschoben; die Oberseiten der Fertigteile 3 und 2 bestehen aus die den Winkelprofi len 41 und 48 des Fertigteiles 3 entsprechen, an dem er befestigt wird mittels der Bolzen 2,56, wie dies, in Fig. 9 dargestellt ist.
Das Fertigteil 5 wird z. B. von einem Transport wagen her über eine Rampe 461 auf das Fertigteil 3; geführt. Die- Rampe 46-1 wird an einem Ende 462 von auf dem Erdboden befindlichen Stütze 463 un terstützt, während das andere Ende 464 mit Je oberen Seite des Fertigteiles 3 gekuppelt ist.. Das Ende 464 ist zu diesem Zweck mit kurzen Armen 465 versehen, in denen in Flucht zueinander liegende Ausnehmungen 466 vorgesehen sind.
Die Arme 46@ können auf beide Seiten der Ansätze 94 bzw. 99 ge bracht werden und lassen sich durch einen durch die Ausnehmungen 466 und die Löcher 100. und 101 zu, führenden Stift mit den Fertigteilen verbinden. Beim Transport ruht die untere Seite des Fertigteiles 5 auf der Rampe 461. Am Ende 464 der Rampe 461 kippt das Fertigteil 5 über die Seitenkante des Fertigteiles 3 (Fig. 23) und kommt auf diesem zur Anlage (Fig. 24).
Bei der Errichtung des Gebäudes, wie am Beispiel des Fertigteiles 5 in Fig. 23 dargestellt, müssen die Balken des Fertigteilrahmens starke Kräfte aufge nommen werden. Zu diesem Zweck sind die Rahmen der Fertigteile durch Stützbalken und Streben ver steift, z. B. durch den Stützbalken 66 und die Streben 54, .55, 6.1 und 62 in den Seiten des Fertigteiles 3.
Durch Zusammenfügen der Balkenrahmen mit den an ihnen befestigten Wänden zu einem Fertigteil, er hält man ein widerstandsfähiges Fertigteil, das im Verhältnis zu seiner Grösse im; Gewicht verhältnis- mässig leicht ist.
Im Gegensatz zu dem beschriebenen Ausführungsbeispiel, bei dem die Hauptbalken des Rahmens jedes Fertigteiles aus Metallprofilen beste hen, zwischen denen Holzbalken angeordnet sind, ist es grundsätzlich auch möglich, den ganzen Rahmen eines Fertigteiles aus Metall- oder aus Holzbalken aufzubauen.
Das in den Fig. 4 und 6 dargestellte Fertigteil be steht aus einem zunächst zusammengebauten Rah men, an dem danach die Wände angebracht werden. Diese Wände bestehen, wie dies in den verschiedenen Figuren gezeigt ist, im wesentlichen aus einer zen tralen Schicht, zu deren beiden Seiten jeweils weitere Schichten angebracht sind. Die Mittelschicht, oder erste Schicht, besteht vorzugsweise aus einem schwe reren Material, während die auf beiden Seiten dieser Schicht vorgesehenen, vorzugsweise aus einem leich teren Material bestehenden zweiten Schichten etwa dreimal so stark sind wie die Mittelschicht. Das Ge wicht eines Fertigteiles kann auf diese Weise niedrig gehalten werden.
Die Wand hat vorzugsweise eine Stärke von etwa 9 cm. Die erste Schicht besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus Mörtel, der die auf beiden Seiten liegenden Ziegelsteinschich- ten miteinander verbindet und somit eine Kittschicht bildet.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Rahmen des Fertigteiles in verschiedenen Teilen hex- gestel llt wird, die später durch Zwischenbalken mitein:- ander verbunden wenden..
Es wenden,dlalb.ei zunächst die aufrechtstehenden, durch die Balken gebildeten Rahmen hergestellt und mit Wänden versehen, bevor die Rahmen, durch die Verbindungsbalken z. B, die Balken 120 bzw. 121 zur Bildung eines schachtelför- migen Fertigteiles zusammengefügt werden. Bei spielsweise wird der Rahmen der Rohre 39 und 40 und der Balken 35 und 41 zusammengesetzt und mit der Wand versehen, worauf der mit der Wand verse hene Rahmen durch die Balken 120 mit dem Zwi schenrahmen der Balken 43, 44, 45 und 37 und der darin befestigten Wand verbunden wird.
Der getrennt errichtete Rahmen aus den Balken 36, 46, 47 und 48 mit dem daran angebrachten Wandmaterial wird durch die Verbindungsbalken 121 mit der Zwischen wand verbunden.
In diesem Ausführungsbeispiel werden die Bal ken 120 und 121 an die mit den Wänden verbunde nen Ansätze z. B. die Ansätze 102 bis 105 ge- schweisst. In diesem Fall empfiehlt es sich, die An sätze so lang zu wählen, dass beim Schweissen der Balken an die Ansätze die Wände nicht beschädigt werden.
Nach dem Zusammenfügen der Wände durch die Verbindungsbalken können die im betreffenden Fer tigteil anzubringenden Fussboden und Deckenteile eingefügt werden. An den äusseren Fertigteilen kön nen darauf die Fassadenteile bzw, die Rückfrontteile befestigt werden.
Die Fertigteile 1, 2 und 3 werden auf den Funda- mentbalken 7, 8 und 9 angeordnet, wobei sie nur auf dem Fundamentbialken 8 ruhen, an den Fundiament- balken 7 und 9 jedoch auf die in Fig. 9 dargestellte Weise befestigt werden. Die unteren Balken 35 und 36 z.
B. des Fertigteiles 3 ruhen auf den Fundament balken 7 und 9, wobei der Balken 35 auf dem Schen kel 263 des Balkens <B>261</B> auf dem Fundamentbalken 7 ruht und durch Bolzen 266 mit dem oberen Schen kel 262 des Balkens 261 verbunden ist.
Das Fertigteil wird auf entsprechende Weise am Balken 9 befestigt, der zu diesem Zweck mit einem T-Profileisen mit einem aufrechtstehenden Schenkel und zu beiden Seiten desselben mit zwei waagerechten Schenkeln versehen ist, wobei die Fertigteile des Hauses A auf einem die des Hauses B auf dem anderen waagerech ten Schenkel ruhen, während ;der aufrechtstehende Schenkel zwischen diesen Häusern liegt und mit An sätzen zur Befegibgung der Fertiggteil.e versehen sein kann z. B. mit den Ansätzen 264 ödes, Balkens 26.1.
Bei der Montage der Fertigteile können deren untere Balken z. B. die Balken 35, 36 und 37 über die oberen Seiten der Fundamentbalken 7, 8 und 9 gleiten, wobei die Fertigteile gegen seitliche Ver schiebung durch die aufrechtstehenden Kanten oder Ansätze z. B. des Schenkels 262 des Balkens 261 und des senkrechten Schenkels des T-Profils auf dem Balken 9 gesichert werden. Eine senkrechte und zur Längsrichtung der Fundamentbalken parallele Ver schiebung der Fertigteile wird ferner durch die Bol zen z. B. 266 vermieden.
Der unterhalb des Balkens 248 zwischen dem Balken 35 und dem unteren Ende 258 der Platte<B>251</B> vorhandene Raum ermöglicht, die Fertigteile über die Fundamentbalken zu verschieben und an diesen. zu befestigen (Fig: 9).
Die Fertigteile 4, 5 und 6 können über de oberen Balken der Fertigteile 1, 2 und 3 z. B. die Balken 41, 45 und 48 des Fertigteiles 3 verschoben und an die sen befestigt werden. Durch die nach oben gerichte ten Schenkel der Winkelprofile 41 und 48 werden. diese oberen Fertigteile gegen seitliche Verschiebung gesichert, während sie durch die Anbringung der Bol zen entsprechend dem Bolzen 256 gegen Verschie bung in Längsrichtung über die Balken 41 und 48 und gegen eine senkrechte Bewegung gesichert wer den.
Die Räume 401 (Fig. 18) und 449 (Fig. 20) kön nen zur Verschiebung und Befestigung der oberen Fertigteile auf den unteren Fertigteilen benutzt wer den. Die Ansätze z. B. 94 und 99 am Fertigteil 3 können zur Befestigung der Rampe 461 (Fig. 22 bis 24) oder ähnlicher Mittel verwendet werden. Nach Entfernung der Rampe 461 kann die Öffnung 401 durch das Füllstück 402 und die Deckplatte 403 ver schlossen werden. Die Öffnung 401 ist etwa gleich einem Fünfzehntel der Gesamthöhe eines Fertigteiles oder etwa zweimal höher als die Stärke einer Wand.
Die Verschlussplatten 299 (Fig. 9) in den Seitenteilen der Fertigteile zwischen den oberen und den unteren Fertigteilen sichern eine gute Abdichtung zwischen den unteren und den oberen Fertigteilen auf dem Sei tengiebel des aus Fertigteilen errichteten Hauses oder Gebäudes, während durch den abgebogenen Rand das längs der Giebel der oberen Fertigteile strömende Wasser von den Wänden der unteren Fertigteile ab geleitet wird.
Die Längsseiten der Fertigteile können durch Bolzen z. B. 426 und 429 der Fig. 20 oder den Bol zen 467 der Fig. 19 miteinander verbunden werden. Durch eine derartige Befestigung der verschiedenen Fertigteile aneinander und die Befestigung der un teren Fertigteile an dem Fundament erhält man eine steife Konstruktion des ganzen aus mehreren Fertig teilen errichteten Hauses.
Zur Herstellung eines Fertigteiles nach Fig.4 wird zunächst ein Rechteckrahmen aus den Balken 33 bis 36 durch Zusammenschweissen der betreffen den Balken angefertigt. Darauf werden die senkrech ten Rohre 39, 40, 43, 44, 46 und 47 !auf denn; Recht eckrahmen festgeschweisst, wobei die oberen; Enden dieser Rohre durch die Balken 41, 45, 48 und 50, 51, 52, 53 miteinander verbunden werden. Die Schienen 42 und 49 können vorher an den Balken 41 und 48 festgeschweisst werden.
Auch die an den unteren Balken 35, 36 und 37 anzubringenden T-Profileisen können vor Zusammenfügen des Rahmens an diesen Balken festgeschweisst werden.
Nach dem Zusammenbau des Rahmens, eines schachtelförmigen Fertigteiles können die Streben in die senkrechten Rahmen eingesetzt werden. Erst da nach werden die Wände in die senkrechten Rahmen verbracht. Diese Wände, z. B. die Wand in dem Rah- men der Rohre 39, 40 und Balken 35 und 41 können aus zwei dünnen Steinmauern 243 und 242 errichtet werden, die beim Aufbau durch eine zwischen ihnen liegende Mörtelschicht 241 verbunden werden.
Die Wände werden daraufhin auf der Innenseite mit Zierschichten versehen, während die Isolier schicht 250 und die Abdeckschicht 251 auf der Aus senseite angebracht werden. Nunmehr kann auch der Fussboden 268 im Fertigteil auf den Balken 75, 76 und 77 angebracht werden, und sodann die Decke an den Holzbalken 271 und den Balken 50 bis 53. Die Holzbalken 75, 76 und 77 und die Balken 271 wer den vor Errichtung der Wände in dem Rahmenkör per angeordnet.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Kon struktion werden zuerst die senkrechten Rahmen aus den Balken hergestellt, in die daraufhin getrennt die Wände gemäss der Beschreibung für das Ausfüh rungsbeispiel nach Fig. 4 eingefügt werden. Nach Er richtung dieser Tragkonstruktionen mit den Wänden werden die aufrechtstehenden Rahmen durch die Verbindungsbalken 120 und 121 miteinander ver bunden, worauf die Fussböden und die Decken in den Fertigteilen untergebracht werden.
Der Zusam menbau der anderen Fertigteile mit ihren jeweiligen Innenwänden und Türen erfolgt auf gleiche Weise. Die Fassade bzw. die Rückfront der einzelnen Fertig teile können vorgefertigt und als Ganzes an dem fer tigen Teil befestigt werden.
Fig. 25 zeigt jeweils einen Teil der Fertigteile 3 und 6 von denen jedes einen, teilweise dargestellten Giebelteil 470 bzw. 471 aufweist. Der Giebelteil 470 ist oben mit einem Holzbalken 472 versehen, der sich an den oberen Rahmenbalken 53 des Fertigteiles 3 anschliesst und an diesem durch einen Bügel 473 be festigt ist.
Auf der unteren Seite des Holzträgers 472 isst ein Fensterrahmen. 474 angebracht. Der Giebelteil 471 weist auf der unteren Seite einen Holzbalken 475 auf, der sich an den Rahmenbalken 385 des Fertig- teiles 6 anschliesst. Der Balken 475 muht .auf .einem Balken 385 befestigten Winkelprofileisen 476. Auf der Aussenseite des Balkens 475 ist der untere Rand einer Deckplatte 477 befestigt, die die Aussenseite der Giebelwand bildet.
Oberhalb des Balkens 475 sind Isolierschichten 478 und 479 vorgesehen. Zwi schen dem Balken 472 und dem Balken 475 ist ein Füllstück 480 vorgesehen, das durch die Dichtungs platte 481 albgeidieckt isst. In diesem Ausführungsbei spiel besteht die Dichtungsplatte 481 aus zwei über einanderliegenden Flachteilen 481A und 481B,
von denen das Flachteil 481A unterhalb des Teiles 481B liegt. Das Flachteil 481B liegt mit seinem oberen Ende 483 in einer Aussparung 484 des Balkens 475, wobei dieses Ende hinter der unteren Seite der Platte 477 liegt. Das obere Ende 484 geht in einen Teil 485 über, der sich in einem kleinen Winkel zur Horizon talebene nach vorn erstreckt und in einen senkrech ten Teil 486 übergeht, der mit der Aussenseite der Platte 477 bündig abschliesst.
Der Teil 486 ist unten abgebogen und geht in einen vorstehenden Schenkel rand 487 über, dessen Ende 488 senkrecht nach un- ten abgebogen ist. Der über den Giebel vorstehende Teil 487 liegt von dem Teil 486 in einem Abstand 489 der annähernd gleich der Stärke 490 des Giebel teiles 471 oder etwa 12 cm ist.
Der Teil 487 verläuft ferner in einem Winkel 491 von etwa 20 zur Horizontalebene und ist nach unten gerichtet.
An -dem Übergang zwischen den Teilen 486 und 487 liegt das obere Ende 492 des Flachteiles 481A, dessen Krümmung der Biegung 493 zwischen dem Teil 486 und 487 entspricht, so dass die gekrümmten Teile genau aneinanderliegen. Der Teil 492 der Platte 481A geht in einen senkrechten Teil 494 über, der unten abgebogen ist und in einen kurzen, vorsprin genden Schenkel 495 übergeht, der sich bis in eine Entfernung 496 vom Balken 472 erstreckt; diese Entfernung ist vorzugsweise geringer als ein Drittel des Abstandes 489; in diesem Ausführungsbeispiel beträgt er etwa ein Sechstel des Abstandes 489.
Der vorstehende Rand 487 schirmt den Anschluss des unteren Randes der Platte 481 am Balken 472 bis zu einem gewissen Grad ab, so dass an der Wand 471 nach unten fliessendes Wasser über den Schenkel 487 abgeleitet wird und ein Herabfliessen am ganzen Giebelteil 470 vermieden wird.
Fig. 26 zeigt einen Teil des unteren Fertigteiles 3 und das das Fertigteil unterstützende Fundament. Am Balken 34 des Fertigteiles 3 ist die untere Seite des Giebelteiles 470 angebracht, dessen untere Balken 497 auf einem Balken 498 ruht, der seinerseits mit dem Rahmenbalken 34 verbunden ist. An dem Bal ken 497 sind eine Aussenplatte 499, eine Isolierplatte 500 und eine Platte 501 angebracht, welche die Gie belwand bilden. Der Fertigteil 3 ruht mit dem Balken 35 auf einem Eisenbalken 502, der auf der oberen Seite des Fundamentbalkens 7 angebracht ist.
Unter halb ,des Giebekeiles 470 ist an Iden Stirnenden des Fundamentbalkens 7, 8 und 9 eine das Fundament begrenzende Platte 503 angebracht, deren oberes Ende 504 an der unteren Seite des Balkens 497 an liegt. Die Platte 503 ist nahe dem oberen Ende 504 mit einem Ansatz 505 versehen, der auf der oberen Seite des Balkens<B>502</B> ruht, und als Aufhängung für die Platte 503 dient. Die untere Seite 506 der Platte 503 ruht auf der unteren Seite des Fundamentbalkens 7.
Der Ansatz 505 erstreckt sich über die ganze Länge der Platte 503, die in ihren Längsabmessungen dem Fertigteil 3 entspricht, derart, dass der Ansatz 505 auch auf der oberen Seite der Fundamentbalken 8 und 9 ruht und mit dem unteren Ende 506 an der unteren Seite dieses Fundamentbalkens liegt. Die Platte 503 ist mittels Gewindebolzen 507 an den Oberseiten der Fundamentbalken 7, 8 und 9 befe stigt, wobei jeder Bolzen in ein im Balken 502 vorge sehenes Gewinde geschraubt ist.
Zwischen der Ober seite 504 der Platte 503 und der unteren Seite des Balkens 497 ist eine Einlage 508 aus zusammen- pressbarem Material vorgesehen, die oben durch eine Platte 509 abgedeckt wird, deren eines Ende am oberen Ende der Platte 503 über deren Aussenseite etwas hervorragt und deren anderes Ende in einer im Balken 497 angebrachten Nut 5.10 liegt. Der Raum unterhalb der unteren Fertigteile des Gebäudes zwi schen den Fundamentbalken wird dabei durch die Verschlussplatte des Fundamentes auf einfache Weise verschlossen.
Die Platte 503, die aus bewehr tem Beton besteht und vorgefertigt werden kann, ist nach der Montage der Fertigteile auf den vorgefertig ten Fundamentbalken anbringbar.