CH422517A - Presse für die Saftgewinnung aus Obst, Trauben und dergleichen Pressgut - Google Patents

Presse für die Saftgewinnung aus Obst, Trauben und dergleichen Pressgut

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CH422517A
CH422517A CH1103563A CH1103563A CH422517A CH 422517 A CH422517 A CH 422517A CH 1103563 A CH1103563 A CH 1103563A CH 1103563 A CH1103563 A CH 1103563A CH 422517 A CH422517 A CH 422517A
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CH1103563A
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Bucher Guyer Ag Masch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/08Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with a rotary casing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


  Presse     für    die     Saftgewinnung    aus Obst, Trauben und dergleichen     Pressgut       Das Hauptpatent bezieht sich auf eine     Presse     für die     Saftgewinnung    aus Obst, Trauben und     ider-          gleiohen        Pressgut,    mit einem liegenden, drehbaren       Presskorb,    dessen     Korbmantel        flüssigkeitsdicht    .ist,  und mit .im     Pressraum    vorhandenen     Drainagemittel,     welche mit mindestens einem     stirnseitigen,

      ausserhalb  des     Pressraumes    liegenden     Saftsammelraum        rin    Ver  bindung ,stehen, ,so     @dass    :im wesentlichen die     ganze.          Presssaftmenge    aus Odem     Pressraum    (durch die Drai  nagemittel in den     Saftsammelraaun        geleitet    wird.  



  Bei einer Presse dieser Art     wird        icler        Presssaft    aus  dem     Saftsammelraum    bzw.     Saftsammelräumen        über     Ausläufe     .einem        Saftauffangbehälter    zugeleitet, wel  cher .in der Art     einer    oberseitig geöffneten,     segment-          förmigen    Rinne .gebaut ist.

   Da nun die     Ausläufe          ;sich    mit dem     Presskorb        (drehen,    sollen     diese    nur im       Auffangbereich    des     Saftauffangb:ehälters    geöffnet       sein.    Im     ,übrigen    Teil (der Umlaufbahn muss der Saft  austritt durch ein Schliessorgan     gesperrt    werden,     ides-          sen        wechselweises    Schliessen und Öffnen     ,selbsttätig          gesteuert    ist.  



  Bei einer so gearteten     Saftentnahme    hat     sich    .als  Nachteil     erwiesen,    dass während des Schliessens des       Saftauslasses        im        Pressraum    und in den     Safts,amrruel-          räumen    Luft gestaut wird,

       woduch    unter der     Wirkung          (dieses        Staudruckes        Ader    Saftaustritt beim     Öffnen    des       Schliessorgans    stossweise erfolgt     und        demzufolge    ein       kontinuierlicher,        (spritzfreier        Saftfluss    nicht gewähr  leistet ist.  



  Nach der vorliegenden,     .zusätzlichen        Erfindung     soll dieser Nachteil dadurch behoben werden, dass       ein    mit dem     Saftsammelraum        verbundener    und mit       dem        ,Presskorb        umlaufender        Saftauslauf    während sei  nes     Umlaufes        in    ständiger     Verbindung    mit     einem,     ringförmigen     Saftauffangbehälter    steht,

   an welchem  eine ortsfeste     Ablaufleitung        engeschlassen    ist.    Eine solche Ausbildung des     Saftauffangbehälters          erlaubt"den    Saftauslauf während der ganzen     Umlauf-          bewwgung    des     Presskorbes    offen zu .halten. Die     im          Pressraum    und in den     Saftsammelräumen        verdrängte     Luft kann     daidurch    stetig, ohne Unterbrechungen, und  somit ohne     Beeinträchtigung    des     Saftflusses    entwei  chen.  



  Nachfolgend wird die     Erfindung    anhand von       zwei    in der Zeichnung dargestellten     Ausführungs-          beispielen        beischrieben.    Inder     Zeichnung    zeigt:

         Fi.    1     eine    der     Fig.    1 des Hauptpatentes     analoge     Darstellung einer Presse, mit der     Abwandlung    einer  ersten     Ausführungsform        eines        Saftauffangbehälters,          Fig.    2 nur     einen    Teil der Presse gemäss     FinG.    1       in        Verbindung    mit     einem        Saftauffangbehälter    einer  zweiten     Ausführungsform.     



  Am     linksseitigen    Ende einer     Fundamentplatte     1 ist in einem     Lagers.ock.el    2 ein     Druckzylinder    3  mit     einem    Kopfteil 4 drehbar gelagert. Am Druck  zylinder 3 ist ein mit Rippen 5 verstärkter Flansch 6       befestigt,    welcher ,durch .drei     Tragsäulzn    7 mit     einer          Gegendruck-platte    8     verbunden    .ist.

   Die derart ge  bildete     Drehanordnung    ist     :einerseits        im    Lagersockel  2, anderseits an der     Gegendruckplatte    8 auf<I>zwei</I>  Stützrollen 9 drehbar gelagert und wird in bekannter,  nicht     gezeigter    Weise ,durch einen Antriebsmotor in       Drehbewegung    versetzt. Im     Druckzylinder    3 ist     ein          Differntialkolben    10 längsverschiebbar, (der bei<B>11</B>  und 12 mit     ,hydraulischem        Druckmittel        @beaufschlagt     wird.

   Am seinem aus :dem     Druckzylinder    3 ragenden  Ende trägt der     Differentialkolben    10     eine    Druckplatte  13, mit welcher,     @distanziert    (durch Zwischenstücke  14 eine Befestigungsplatte 15     löbar    verbunden ist.  Eine gleiche Befestigungsplatte 15     ist,auf    der     Gegen-          ,seite    an der     Gegendruckplatte    8 angebracht.

        Beim     Einleiten,    der Hubbewegung     ian        Presssiinn     bewegt     sich    die     Druckplatte    13     .innerhalb    Beines Korb  mantels 16. Die     Gegendruckplatte    8, die     Druckplatte     13 und der Korbmantel 16 bilden gemeinsam     eine     den     Pressraum    17     allseitig        umschliessenden        Press-          korb    18.

   Der Korbmantel 16 ist mit zwei Kränzen  19 und 20 versehen,     .die        @an    =drei     erweiterten        Partien     21 von :den     drei    Tragsäulen 7     durchsetzt    sind, wobei  ,der Korbmantel 16     auf    den Tragsäulen 7 längs  verschiebbar geführt ist.

   Am Kranz 19 des Korb  mantels 16 greifen zwei Hubstangen 22 von zwei,  zueinander um 180 Grad versetzt,     @am    Flansch 6       befestigten    hydraulischen     Zylindern    23     @an,        idurah     welche der Korbmantel 16     entsprechend    der     Beauf-          schlagungsrichtung    in den     Zylindern    23, geführt .an  den Tragsäulen 7, in     horizontaler    Achsrichtung be  wegbar ist.  



  Von der Druckplatte 13 zur     Gegewdruckplatte    8  ist im     Pressraum    17 :eine     Vielzahl    von     Drainage-          strängen    29 gespannt.  



  Zwischen den Befestigungsplatten 15 und !der  Druckplatte 13 und     Gegendruckplatte    8     liegen        Saft-          sammelräume    24, an welche Ausläufe 35, 36 !an  geschlossen sind,     -die    sich mit     clean    im     Lagersockel     2 und .auf den     Stützrollen    9     gelagerten,        drehbaren     Teil der Presse drehen.

   Die Ausläufe 35 und 36     sind     zu einem Sammelauslauf 42     zusammengefiasst,    wel  cher     in    einer     erweiterten        Mündung   <B>50</B> endet.     Der          Sammelauslauf    42 erstreckt     sich        mit        ;

  seiner    Mündung  50 in einen     durch    eine     Stütze    51 an der Fundament  platte 1     befestigten,    als     Ringkanal    52 ausgebildeten       Saftauffangbehälter    53, .indem der     Sammelauslauf     42 einen     seitlichen    Ringschlitz 53 des Ringkanals 52       ,durchsetzt.    Der     Sammelauslauf    42     kann        än    seiner       Umlaufbewegung    der     Bahn    des     Ringschlitzes    53  folgen,

   so     dass    der     Sammelauslauf    42     in        ständiger     Leitungsverbindung mit dem Ringkanal 52     steht.     Der     in    den     Ringhanal    52     zufliessenide        Saft        kann        durch     ein an der tiefsten     Stelle    des Ringkanals 52     liegendes     Ablaufrohr 54 dem     Aufbewahrungsort        zugelleitet        wer-          den.     



       Sammelausläufe    42, wie sie in der Zeichnung  gezeigt     sind,    können     natürlich    .zwei oder     mehrere     angeordnet sein, die, ,in     gleichmässigen        Abständen          ,am    Umfang verteilt, den Saft an     mehreren    Stellen  ,aus den     Saftsammelräumen        herausführen.    Auch     sind     Lösungen denkbar, bei denen von jedem     Saftsam-          melraum    24 separate     Ausläufe    zu     ,

  einem        AufÜang-          behälter        geführt    sind. Als     Beispiel    ist in     Fig.    1 ein  Auslauf 55     dargestellt,    der nur den an der Gegen  druckplatte 8 gelegenen     Saftsammelraum    24 mit  dem     Ringkanal    52     verbindet.     



  Ein zweites Ausführungsbeispiel     zeigt        Fig.    2.  Hier hat der     Sammelauslauf    42 festen Leitungsan-         schluss        ian        ein        Zylindexgefäss    56, welches den     Saftauf-          fangbehälter    darstellt. Das     Zylindergefäss        umgibt    den       zentralen        Einlauf    48 und ist mit diesem     fest        verbun-          dien.     



  Im     Bereich    eines     Umfangsschlitzes    57 lagert     (das          Zylindergefäss    56     drehbar    auf     .einem        Saugrohr    58.       Diese        Lagerstelle    .ist     mittels    zwei     Runddichtungen    59  abgedichtet, welche beidseitig ;des     Saugrohres    58     in     Ringnuten. 60 des Zylindergefässes 56 eingelegt sind.  



       Am    Saugrohr 58 ist eine Saugpumpe 61     ,ange-          @sohlossien,durch    welche die     Pressflüssigkeit    .abgesaugt       und    über     eine    Leitung 62     weitergefördert        wind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Presse für die Saftgewinnung,aus Obst, Trauben und dergleichen Pressgut, nach .dem Patentanspruch dies Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet,
    "dass ein mit dem Saftsammelraum verbundener und mit (dem Presskorb umlaufender Saftauslauf während seines Umlaufes in ständiger Verbindung mit einem rang- förmigen. Saftauffangbehälter steht, an welchem eine ortsfeste Ablaufleitung,angesehlossenist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    PPresse nach Patentanspruch, dadurch g & enn- zeichnet, dass der Saftauffangbehälter ein ortsfest angeordneter, geschlossener Ringkanal ist und der Saftauslauf in einen Ringschlitz dies Ringkanals ein tritt ,und längs dieses Ringschlitzes umläuft. 2.
    Presse nach Patentanspruch, @dadurch gekenn- zeichnet, @dass der Saftauffangbehälter in zum Press- korb koaxialer Anordnung mit diesem .drehfeste Verbindung hat, wobei der Saftauffangbehälter mit einer ortsfest ange,ordneten Ablaufleitung flüssig- keitsdicht verbunden ist. 3.
    Presse nach Patentanspruch und Unteran- spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an die<B>Ab-</B> laufleitung eine Saugpumpe angeschlossen ist. 4. Presse nach Patentanspruch und Unteran- srüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, @dass von dem an der Druckplatte gelegenen und von dem an der Gegendruckplatte gelegenen Saftsammelraum je .ein Saftauslauf wegführen,
    welche beide zu seinem Sammelauslauf zusammengefasstsind, der in den Saftauf fangbehälter mündet. 5. Presse nach Patentanspruch und Unteran- spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ndben einem mit zwei Safitsammelräumen leitungsverbunden Sam melauslauf mindestens ein weiterer in Umfangsrich tung versetzter Saftauslauf vorhanden ist,
    welcher nur den an der Gegendruckplatte gelegenen Saft- sammelraum mit dem Saftauffangbehälter verbindet.
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