CH422534A - Vorrichtung zum Zurückziehen und Festhalten des Kopfes des auf einem Schleudersitz Sitzenden - Google Patents

Vorrichtung zum Zurückziehen und Festhalten des Kopfes des auf einem Schleudersitz Sitzenden

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CH422534A
CH422534A CH233664A CH233664A CH422534A CH 422534 A CH422534 A CH 422534A CH 233664 A CH233664 A CH 233664A CH 233664 A CH233664 A CH 233664A CH 422534 A CH422534 A CH 422534A
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CH233664A
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Martin James
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Martin James
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    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60R22/34Belt retractors, e.g. reels
    • B60R22/46Reels with means to tension the belt in an emergency by forced winding up
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D25/00Emergency apparatus or devices, not otherwise provided for
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    • B64D25/10Ejector seats

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Description


  Vorrichtung zum     Zurückziehen    und Festhalten des Kopfes des auf einem Schleudersitz  Sitzenden         Gegenstand        vorliegender    Erfindung ist leine Vor  richtung zum Zurückziehen und Festhalten des Kop  fes des auf einem     Schleudersitz,        insbesondere        einem     mit einer Kopfstütze     versehenen        Flugzeugschleuder-          sitz,    Sitzenden, mit einer     drehbaren    Trommel zur  Aufnahme eines die Vorrichtung mit dem Kopf     räes     Sitzenden verbindenden biegsamen     Gliedes,

      wobei  die Vorrichtung Spannung auf das Glied     aufbringt,     um den Kopf des Sitzenden     .anzuziehen.     



  Bekannte     Vorrichtungen        :dieser    Art     führen        ,zwar,     wenn sie unter bewusster Mitwirkung des im     Schleu-          dersitz    Sitzenden oder von     ihm    selbst zweckmässig  betätigt werden, den Kopf des letzteren in     einer          anatomisch    richtigen Weise in ,die     schleudertechnisch     und anatomisch richtige     Stellung    und     halten    ihn  :darin fest;

   sie sind jedoch     nicht    geeignet,     glas        Gleiche     und im Rahmen eines z. B. vom Flugkapitän für  die gesamte Besatzung     elnes    Flugzeuges ohne Mah  nung, willkürlich eingeleiteten, .und -     auch    den     @ana-          tomischen    sowie     einsatz-,        ausschlauder-    und     fall-          schirmtechnischen        Imperativen    des modernen Flug  wesens Rechnung tragend - automatisch programm  gesteuerten     Ausschleu;

  demvorganges    zu     bewirken     oder, gar in praktisch oft auftretenden Kombinatio  nen der vorerwähnten Fälle, zu .genügen.  



  Zweck vorliegender     Erfindung    ist nun eine Vor  richtung zum Zurückziehen und     Festhalten    :des Kop  fes des :auf einem Schleudersitz, insbesondere     eihem     mit einer     Kopfstütze    versehenen     Flugzeugschleuder-          sitz,    Sitzenden zu schaffen, die in sämtlichen vor  erwähnten Fällen     und    in ihren Kombinationen mit  bestem Erfolg verwendet und     Iden    Imperativen,     :ins-          basondere    des modernen Flugwesens, in vollem Um  fang;, zu genügen vermag.  



  Die     erfindungsmässige    Vorrichtung     zeichnet        sich     dadurch aus,     @dass    deren Betätigung     mindestens        in.            einer    einleitenden     ,Phase        vermittels,des        Druckes        eines     flüssigen Druckmittels     erfolgt        jund    Einrichtungen vor  gesehen sind, um     anschliessend    .an die Betätigung  der Vorrichtung :deren Verbindung     .mit    dem Kopf  des Sitzenden zu lösen.  



  Die nachfolgende Beschreibung erörtert beispiels  weise     bevorzugte    Ausführungsformen     ides    Erfin  dungsgegenstandes .anhand .der     Zeichnung.    Darin  zeigt:       Fig.    l eine     teilweise    im     Schnitt    gezeichnete Vor  deransicht einer     bevorzugten        Ausführungsform    (des  Erfindungsgegenstandes,       Fig.    2     eine        Frontansicht    der     Ausführungsform          nach        Fig.    1,

         Fig.    3 einen     Teilschnitt    längs ,der     Linie        III-III     der     Fig.    1,       Fig.    4 eine Vorderansicht einer zweiten Ausfüh  rungsform des     Erfindungsgegenstandes,          Fig.    5 eine Ansicht der     Ausführungsform    nach       Fig.    4 von der Seite,       Fig.    6 einen     Schnitt        längs    der Linie     VI-VI    der       Fig.    5,

         Fig.    7 einen Schnitt längs (der Linie     VII-VII    oder       Fig.    5,       Fig.    8 einen Schnitt längs der Linie     VIII-VIII     ,der     Fig.    4,       Fig.    9 einen Schnitt     ;durch    eine dritte     Ausfüh-          rungsform    des     Erfindungsgegenstandes,    und .in       Fig.   <B>10</B> einen     Schnitt    längs der Linie     X-X    der       Fig.    9.  



  Bei der in den     Fig.    1, 2 und 3     wiedergegebenen     bevorzugten     Ausführungsform    des     Erfindungsgegen-          standes        handelit    .es sich um eine     Vorrichtung,    die  an einem. Schleudersitz in der Nähe der     Kopfstütze     (nicht gezeigt) zu     befestigen    ist.

   Diese     Vorrichtung          enthält    ein Rohr 1, das axial drehbar in     einem    zylnn-           drischen        Gehäuse    2 untergebracht ist und     .im    Ge  häuse 2 durch     ein    Paar von Kugellagern 3     gehalten     wird.  



  Das Rohr 1 trägt     ungefähr        in    der Mitte eine  Trommel 4     (Fig.    3),     :die        wiadzrum    einen     Kopfhalte-          rungsgurt    5 aufnimmt.  



  Ein Ende     dies        Rohres    1 ist (durch     einen        kreis-          förmigen    Stopfen oder     eine        Scheibe    6 mit deinem  Mittelzapfen 7, der in eine     rohrförmige    Verlänge  rung 8 greift, abgeschlossen. Die Scheibe 6 ist so  bemessen, dass säe     mit    der     Innenoberfläche    des Roh  res nicht in     Berührung    kommt.

   Die Scheibe 6     kann     an einer Drehung     .gehindert    werden, ohne     .dass        :das     Rohr 1 in gleicher     Weise        behindert    ist. Die Scheibe 6  wird an :einer .Drehung relativ     zur        Verlängerung    8       durch        .einen    Stift 9     .gehindert,        :der        :durch        :die    rohr  förmige     Verlängerung    8 und den Zapfen 7 verläuft.  



  Das Rohr 1     nimmt        eine        Torsionsfeder    10 auf,  :deren eines Ende 11 :an ;der Scheibe 6     :durch        eine     Mutter und     eine    Schraube 12 befestigt ist.

   Das     an-          dere    Ende ist mit :dem Rohr 1     dadurch        verbunden,          ,dass    die Feder 10 durch     eine    Öffnung 13     in        einer          Verschlussplatte    14 geführt ist,     die    fest am Rohr 1  befestigt ist.     Die        Verschlussplatte    14 trägt ,auf     ihrer          Aussenfläche        eine    Reihe von     Klinkenzähnen    15.  



  Die     Versohlussplatte    14 ist ferner     mit        einem          zylindrischen    vorspringenden Teil 16     versehen,    wel  cher die später noch     näher    zu beschreibenden Sperr  vorrichtungen umfasst,     ,und        ,nimmt        einen    Bund 17  auf, welcher einen Flansch 18 mit     einer    Reihe von       Zähnen    trägt, die normalerweise mit den     Zähnen    15  ,

  durch eine     Wendeldruckfeder    19     .in        Eingriff        gedrückt     werden.  



       Die        Torsionsf        eder    10     wird    anfänglich     :durch        @die     Sicherung :des Rohres gegen Drehung mit der Sperr  vorrichtung vorgespannt, wobei man     den        Stift    9 ent  fernt, :den Zapfen 7 mit einem     geeigneten        Schlüssel     oder     dergleichen    dreht und     idann    den     Stift    9 wieder  einsetzt.  



  Die     Sperrvorrichtung        ist    mit einem     Hohlkörper     20 versehen, der mit     einem        Mittelzylinder    21 ;aus  gebildet ist, welcher zur     Aufnahme        eines        :olhens     22 :dient, der     in        Achsrichtung    auf die     Platte    14 zu  und von ihr weg bewegt werden kann.

   Der Kolben  22 trägt einen     :axialen        Vorsprung    23,     welcher    mit  einem     Vorsprung    in Form ;eines     vergrösserten        Sperr-          teiles    24 von quadratischem     Querschnitt    versehen  ist.

   Dieser     Sperrteil    24     ,steht        vorteilhafterweise        mit     einer     entsprechend    geformten     Öffnung        ,in    ;der     Platte     14     .in        Eingriff.     



  Der Kolben 22 wird in dieser     Stellung    durch  einen Zahn 25     versperrt,    welcher in eine     Ausspa-          rung        im        Mittelzylinder    21 durch eine     Druckfeder    26  vorgespannt ist.  



  Eine zweite Aussparung 27 dient     zur        Halterung     des     Kolbens    22 und :des     .Sperrteiles        24.    in     einer     zweiten     Kolhenstzllung,    in der ;der     Sperrteil    24 von  der     Platte    14 gelöst     :ist.     



  Ein weiteres Gehäuse 28 ist am Zylinder 21  angeschraubt und an einem Ende mit     einem            Schraubgewindeteil    29 versehen, welcher eine Lei  tung     zur        Einführung    von Druckmittel, beispielsweise  das von !der Zündpatrone erzeugte Gas oder     Druck-          luft,        in:    den Zylinder 21 .aufnimmt.  



  Diese bevorzugte Ausführungsform der Vorrich  tung     enthält    eine     Halterungsgurttrennvorrichtung    und  ausserdem     Einrichtungen        zum        Entsperren    und Lösen       bestimmter        Fallschirmpackhalterungsgurtc.     



  Der     Halterungsgurt    5     :auf    der Trommel 4 läuft  von     ider    Trommel 4 durch eine Öffnung 30 im Ge  häuse 2 und :durch eine     Idas        Bandaufnehmende    Aus  sparung 30a zu einer Verankerung am nicht ge  zeichneten Fliegerhelm, wobei     eine        ausreichende     Länge     dieses        Gurtes        zwischen        :dem        Fliegerhelm    und  .der Öffnung 30 liegt, so dass im Flug ;

  der     Flieger     jegliche erforderliche     Kopfbewegungsfreiheithat.    Der  Helm kann ein normaler Schutzhelm oder ein     Druck-          helm    mit eingebauter     Sauerstoffmaske        sein.     



  Die     Vorrichtung        zum    Zertrennen     des        Halterungs-          bQurtes    besteht aus     ,einem    Messer 31 mit einer     schrä-          gen        Schnittkante    32, die quer über     ;die        @diesen        Gurt     aufnehmende     Aussparung    30a     bewegt    werden kann  und dabei den Gurt 5     zertrennt.     



  Das Messer 31 ist !an einem .Kolben 33 angenie  tet,     welcher    .in einem Zylinder 34 läuft. Der Kolben  33 wird     längs        ödes    Zylinders 34     in        Richtung    der  Aussparung 30a durch Gasgetrieben,     welches    :bei  Bedarf     .idnrch        Zünden        einer    Patrone 35     erzeugt        wird,     ;

  die mit     Hilfe        einer    Zündnadel     gezündet    wird, welche  in     Richtung    der Patrone vorgespannt, jedoch     in        einer          unwirksamen    Stellung     mit    Hilfe eines abziehbaren       Scherstiftes    36 gehalten wird, der     diainetral        @durch,          :

  einen    gabelförmigen äusseren     Endteil    37     id'er        jZünd-          nadel        greift.        Die        Aussenkante    des     Scherstiftes    36  greift auf eine     Rolle    38,     die    im gegabelten äusseren  Endteil 37 untergebracht ist.

   Der     Scherstift    36,     der          im        wesentlichen        keilförmig    ist,     ruft    beim     Abziehen     vom äusseren     Endteil    37 :der     Zündnadel    ein     weiteres          Strecken    :

  der die     Zündnadel    in     Richtung    der     Pia-          trone    35 spannenden Feder hervor,     bis    der     Scher-     RTI ID="0002.0233" WI="2" HE="4" LX="1148" LY="1854">  s        itift    36     endgültig    .abgezogen ist, worauf     die        Zünd-          n!adel,auf        -die    ,Patrone     ,auftrifft.     



  Normalerweise wird der Kolben 33     in    der Nähe  der Patrone 35 durch einen federbelasteten Zahn 39  gehalten.  



  Die Bewegung des Kolbens 33 in     Richtung    der       Aussparung    30a legt einen Kanal 40     in    :der Wan  dung     -des    Zylinders 34 frei,     wenn    sich     Idas    Messer  ,ein gewisses Stück über     :die        Aussparung    30a bewegt  hat.  



  Der     Kanal    40 steht     :mit        ,einer        zylindrischen    Kam  mer 41 in     Verbindung,    die einen     Kolben    42     auf-          nimmt,    welcher auf     seiner    dem Kanal 40 ,am näch  sten liegenden Fläche eine Sperrstange 43 trägt, :die       sieh    .durch das Ende der     Kammer    41 und über Beine  Öffnung 44     .erstreckt,        :die    eine oder     mehrere    Ösen  oder dergleichen ,aufzunehmen vermag, die ;

  durch ,de  Sperrstange 43 aufgefädelt werden, welche :an den       Enden    der     Fallschirmpackhalterungs;gurte    befestigt  ist.      Die Stange 43     und        ider    Kolben 42 werden durch  eine Feder 45     in        eine    Lage     vorgespannt,        in,    welcher  die Stange 43     die        Öffnung    44 überläuft,

       wobei        die     Feder 45     zwischien        dem    von der     Öffnung    44 ent  fernten Ende der     .Kammer    41     und    einem Bund 46  auf     einer        weiteren    Stange 47     zusammengepresst    wird,       idie    .auf     ider    Fläche des Kolbens 42 sitzt.  



  Ein     federbelasteter    Stempel 48 sitzt ;in der Wan  dung .der Kammer 41 und     erfasst        normalerweise        die     Aussenfläche des Bundes 46. Der     Stempel        versperrt          automatisch    den     Kolben    42     und    die Stange 43     in     einer     Abzugsstellung,    wenn der Kolben gegen     (die     Wirkung     der    Feder 45     in        :

  eine        Stellung    abgezogen       ist,    :in der der     Stempel    48 unter dem     Einfluss    der  ihn     vorspannenden    Feder hinter     Iden    Bund 46     gleitet.     



  Ein Ring 49 am Ende der Stange 47 ausserhalb  der Kammer 41 dient zum Abziehen des     Bundes          und    des Kolbens 42 von Hand gegen den Druck der  Feder 45, während ein Knopf 50 auf dem Stempel  48 zum Abziehen .des Stempels 48     bei        ;Bedarf    aus       seiner        Eingriffsstellung        hinter    dem Bund 46     dient.     



  Die     oberbeschriebene        Ausführungsfarm        .einer          Rückzugsvorrichtung    eignet sich insbesondere     zur          Verwendung    bei     einem        Schleudersitz,    welcher mit  einer     Gurtrückzugsvorrichbung        ausgerüstet    :ist.  



  Die oben     beschriebene    Vorrichtung lässt     sich    .au  tomatisch     während        der        ersten    Stufen des Auswurfes  ,des Sitzes und nachdem     die        ,allenfalls    vorhandene       Gurtrückzugsvorrichtung        Iden    Flieger     in        eine        richtige          Stellung        im    Sitz zurückgezogen hat,     betätigen.    Diese  Betätigung wird durch     Druekmitteldruck,

          beispiels-          weise.durch    ein von     einer    Patrone     erzeugtes    Gas, ein  geleitet, das     ,in    .das Gehäuse 28 eingeführt     wird,        um          ,den    .Kolben 22 zu bewegen und den     Sperrteil    24  von der Platte 14     zu        läsen,    so     fdass    sich das Rohr 1  unter ;

  dem     Einfluss        ides    auf es durch     die        Vorspan-          nungstorsionsfeder    10 ausgeübten     Drehmomentes     drehen kann.  



  Die Drehung ;des Rohres 1     führt    zu     einer    Dre  hung der Haspel 4 und     einem    Aufwickeln     ;des        Hal-          terungsgurtes    4, wobei     die        Zähne    15 auf     ;der        Ver-          schlussplatte    14 über die     Zähne    auf ;dem     Flansch     18 laufen.

   Die     Zähne    15 auf     der        Verschlussplatte     14     erfassen    die     Zähne    :auf     dem        Flansch    18 und       verhindern    ein     Abwickeln    des Gurtes .aus oder     @an-          gezogenen    Stellung und damit     eine    Bewegung des  Kopfes     .dies    Fliegers.  



  Nach dem     Auswurf    von     Sitz        urndFlieger        ;aus    Odem  Flugzeug     russ    der     Flieger    vor     seinem        Abstieg    mit       Hilfe        des        Fallschirmes    vom     Sitz        freikommen.     



       Die        Lösung    des     Fliegenhalterungsgurts    von der  Sperrstange 43 in :der Öffnung 44 und das Zertren  nen ödes     Halterungs,bwrtes    5 werden durch Abziehen  ;des     Soherstiftes    36     im    richtigen     Augenblick    beim       Auswurfvorgang        eingeleitet,        wodurch    die     Patrone    35       zündet.    Das von der Patrone erzeugte     Druckgas        lässt     :

  den Kolben 33 im     Zylinder    34     naoh        tunten        lauen,     wobei -das Messer 31 ,den     Gurt    5 in der     Aussparung     30a     .zertrennt.        Die        Bewegung    das     Kolbens    33 deckt       ;den    Kanal 40 ,ab, und (das     Druckgas    strömt     durch            düzsen    Kanal und     wirkt    auf den Kolben 42.

   Der  Kolben 42 wird somit gegen die Wirkung der Feder  45 bewegt und     die    Stange 43 wird aus     ihrer    Stel  lung ,in     der    Öffnung 44     zum    Lösen der (durch     @diese     Stange     gehaltenen    Gurte abgezogen. .Der Stempel 48  versperrt die     Stange    43 in     ihrer        Abzugsstellung.     



  Wie     bereits        erwähnt,    ist .der     Schleudersitz,        mit          tdem    sich die oben beschriebene Vorrichtung     verwen-          den    lässt, mit einer Kopfstütze     ausgerüstet,    gegen die  der Kopf     ides    Fliegers bei     Betätigung    der     Vorrich-          tung    in     ,

  den    Anfangsstufen     des        Ausschleuderns        dies          Sitzes    gezogen     wird.        Gegebenenfalls    kann die Kopf  stütze als     auswerfbare    Einheit ausgebildet     werden,     die     :

  aus    einer     starren        Konstruktion    von     horizontaler          U-Form    besteht,     wobei    sein Arm des U     längs    jeder  Seite des     Kopfes    des Fliegers     liegt    und .der     Steig    des U  ,sich an     ider    Rücklehne ;befindet.

   Das Ganze ist in  geeigneter Weise     abgepol@stert    und lösbar     mit    Gurten  am Sitz befestigt, die in Ösen enden, welche an  ;der     Sitzkonstruktion    durch Sperrstifte     befestigt        sind,     :so dass die Kopfstütze     gleichzeitig        mit    ;dem Zertren  nen .des Gurtes 5     und    dem Lösen der :das     Fall-          schirmp,ack        halternden        Gurte    gelöst     wind.     



  Eine     zweite        Ausführungsform        einer        Vorrichtung     gemäss oder     Erfindung        ist    in den     Fig.    4-8     wieder-          .gegeben.    Bei dieser zweiten Aus     "h        r        ngsform        sind     die den entsprechenden     Teilen        der        Ausführungsform          nach    den Ei-.

   1-3 äquivalenten Teile     mit    den     iglei-          chen        Bezugszeichen    versehen. Bei ;der     Vorrichtung     nach Aden     Fig.    4-8 :istRTI ID="0003.0240" WI="5" HE="4" LX="1394" LY="1372">  ein        Rohr    1 in einem Gehäuse 2  vorgesehen,     Idas        in    Lagern 3 drehbar     ist.    Das Rohr 1  trägt eine     Torsionsfeder    10, die mit     seinem    Ende :an       :einer    Scheibe 6 und mit ;dem     ,anderen    Ende an       ;

  einer    Platte 14     befestigt    ist. Das     Rohr    1     trägt        eine          Trommel    4, die selbst wiederum den     Halterungs-          gart    5     aufnimmt.     



       Bei        dieser        Ausführungsform    trägt das Rohr 1  jedoch auch noch ein Klinkenrad 60 mit     Zahnen     61, in die eine     Klinke    62     greift,    welche     durch        eine     Feder 63     vorgespannt    ist und     normalerweise        zwang-          läufig    mit     den    Zähnen 61 durch     eine    Sperre in     Form.     eines     ex;

  ial    verschiebbaren Kolbens 64     gehalten        wird,     weicher     einen    quer     verlaufenden        @Sahlüssellochsehlitz     65 aufweist.     Dieser        Schlitz    besitzt     einen    engen     Teil     66 und     einen        vergrösserten    Teil 67.

   Der Kolben 64  sitzt     in        einem        Zylinder    68, in     den        Druckmittel,        ib@ei-          spielsweise        durch        eine        Patrone    erzeugtes Gas, ;durch  eine Leitung     eingeführt        werden    kann,     idie        @an        Aden          Gewindeteil    29     .angeschlossen    ist.  



  Der Kolben 64 wird durch eine Feder 69     in     ,die     in        Fig.    6     wiedergegebene        Stellung        vorgespannt,     in     welcher    der enge     Teil    66     ides        Schlitzes    65     hinter     -der Klinke 62 ;

  sitzt, so     @dass    sich letztere     zwischen          einem        ,Paar    von Zähnen 61 des     Klinkenraides        be-          findet.     



  Das     ,Rohr    1 wird     somit    ;durch die Klinke 62  gegen eine Drehung     um        ;seine    Achse in     :irgendeiner          Richtung        gesichert.     



  Die     Torsionsfeder    10 ist     jin    geeigneter Weise vor  gespannt.     Im    Betrieb     wird,    beispielsweise durch eine      Patrone erzeugtes Gas     in    den     Zylinder    68     bei    Ein  leitung des     Auswurfes        dies    Sitzes     eingeführt,    und der  Kolben 64 bewegt sich :in Achsrichtung gegen -die  Wirkung der Feder 69,     wobei    sich der vergrösserte  Teil 6 7 des Schlitzes 65     hinter    :

  die     Klinke    bewegt,  so     dass    diese frei über die Zähne<B>61</B>     ides        Klinken-          rades    60     bei    Drehung     desselben    mit dem     Rohr        unter     dem     Einfluss    des Drehmomentes     laufen        kann,        das          durch    die     vorvespannte        Torsionsfeder    10 ausgeübt  wird,

   die gegen     Iden        Uhrzeigersinn    nach     Fig.    8     wirkt.     



  Eine solche Drehung     de;s    Rohres 1 führt zu  einem     Aufspulen    des     Halterun;gsgurtes    5 und     damit     zu einer     Halterung    des Kopfes des     Fliegers;    wobei  die Klinke 62 wirksam bleibt, um ein Abwickeln  des Gurtes 5 zu verhindern.  



       Die    zweite     Ausführungsform        lenthält    ferner eine  ,den     Halterungsgurt    zertrennende     Vorrichtung,    sowie  eine Anordnung zum Lösen     ider        Idas        Fallschirmpack     haltenden Gurte in der     im    Zusammenhang mit     -den          Fig.    1 bis 3 beschriebenen     Form.     



       In        einer        dritten        in        :den        Fg.    9     und        10     Ausführungsform unterscheidet     sich        idie          Konstruktion    der Vorrichtung von     iden        vorher        be-          schrizbenen        Ausführungsformen    hauptsächlich durch  ,

  den     Ersatz    der     Torsionsfeder    10 durch     einen        druck-          mittelbetätigten    Motor zur Betätigung der den     IHal-          teiungsgurt    tragenden Trommel.  



  Die dritte     Ausführungsform    enthält     somit    ein  Gehäuse 70 mit     einem    Paar entgegengesetzter     zylzn     irischer     Aussparungen    71, die mit     einem        Kunststoff-          schalenla,ger    72     ausgekleidet    sind, in dem     ein    Erd  teil     einer    Welle 73     .mit    einer     einstückig        darauf    aus  gebildeten Trommel 74 sitzt,

   welche den     Kopfhal-          terungsgurt    75 aufnimmt.  



       Ein        Ritzel    76 sitzt an     einer    Welle 73 und     wird     im Abstand und parallel mit der     Trommel    74 ge  halten. Dieses     Ritzel        greift    in eine     Zahnstange    77,       die    in einem im Gehäuse 70 ausgebildeten Zylinder  78 hin und her     beweglich    ist.

   Die     Zahnstange    77,  welche im     Querschnitt    abgestumpft     dreieckig    ist,     l'dsst     sich in Achsrichtung     im    Zylinder 78     mit        Hilfe        eines     Druckmittels,     beispielsweise        eines    durch     ,eine    Patrone  erzeugten Gases, bewegen,

   welches in den     Zylinder     durch einen Kanal 79     eingeführt        wird.        Das        idem     Kanal 79 benachbarte Ende dieser     iZahnstange    trägt       ein        zylindrisches        Kolbenglied    80, das mit einem       axialen        Endanschlag    81 versehen ist,

       welcher        idie          Annäherung    des Kolbengliedes 80 an das Ende des       Zylinders    78     begrenzt.    Die     Zahnstange    77 wird  gegen eine Drehung um     ihre    Längsachse mit     Hilfe     eines     Führungsstiftes    82 gesichert, der in der Wan  dung des Zylinders 78 sitzt und     in    :einem     Längs-          schlitz    83 .in der Zahnstange läuft.  



  Das Gehäuse 70     enthält        eine    Bohrung 84,     durch     welche das Band 75 von der Trommel 74 läuft.  Das Gehäuse 70     enthält        ferner        einen        Zylinder    85,       welcher    diese     Bohrung    84 schneidet und einen     ein     Messer 87     trag;        nden    Kolben 86     aufnimmt.     



  Das Messer 87     wird    über die     Bohrung    84 vor  --triebe       en,    um den     Gurt        75i    durch     Druckmittel@druck,       beispielsweise ein von     einer    Patrone erzeugtes Gas,  zu zertrennen, welches in :

  den Zylinder 85     durch          reinen    Kanal 88 eingeführt wird rund auf     Iden    Kolben  86     wirkt.        Im        Endei    des     Zylinders    85     ist    ein Block  oder     Polster    89 vorgesehen, welches die     Schneidkante     ,des     Messers    87 am Ende     seines    Hubes     aufnimmt.     



  Der Kolben 86 wird in, der in     Fig.    9     gezeichneten     Stellung durch einen Zahn 90 im Kolben gehalten,       ider    in     idie        Ausspiarung    in der     Wandung    :das     Zylin-          iders    85     vorgespannt    ist.

   Der ahn 90 sichert ferner,       @dass        ein        vorbestimmter    Druck auf den Kolben 86  ,ausgebildet werden muss, bevor sich     letzterer    im  Zylinder 85 bewegen kann, um derart     .einen    raschen  und     ;sauberen    Schnitt durch     den    Gurt 85 sicherzustel  len,     sobald    d er Kolben vom Zahn     freigegeben    wird.  



  Bei :dieser Ausführungsform wird Druckmittel,  allgemein durch     ,eine    Patrone erzeugtes Gas, in (den  Kanal 79 bei der Einleitung des     Sitzauswurfes    ein  geführt, -so     d@ass    sich     die    Zahnstange 77     in        Achs-          richtung        längs        des        Zylinders    78 bewegt, wodurch       ,

  der    Kolben 76 und     die    Trommel 74 im Sinne     eines          Aufwickelns    des Gurtes 75 und eines Rückzuges     ides     Kopfes des Fliegers gegen die     Kopfstütze    des     Sitzes          bewegt    werden.

   In     ider    letzteren Stufe     des        Auswurfes,     wenn das Lösen des Fliegers vom     Sitz    erfolgt,     wird          Druckmittel,    vorzugsweise wieder     ein        durch    eine     jPja-          trone    erzeugtes Gas,     in    dien Zylinder 85 durch den  Kanal 88 eingeführt, um den Kolben 86 zu bewegen  und     durch    das Messer 87 Aden Gurt 75 zu zertren  nen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Zurückziehen und Festhalben des Kopfes des auf einem Schleudersitz, insbesondere einem mit einer Kopfstütze versehenen Flugzeug schleudersitz, Sitzenden, mit einer drehbaren Trom mel zur Aufnahme eines idie Vorrichtung mit idem Kopf des Sitzenden verbindenden biegsamen Glie des,
    wobei idie Vorrichtung Spannung auf Idas Glied aufbringt, um den Kopf des Sitzenden .anzuziehen, ,dadurch gekennzeichnet,
    idassderen Betätigung min- idestens in einer leinleitenden Phase vermittels ides Druckes eines flüssigen Druckmittels erfolgt und Einrichtungen (31-39, 40-43, 45-50, 85-90) vor gesehen sind, um anschliessend .an die Betätigung -der Vorrichtung deren Verbindung mit dem Kopf ,
    des Sitzenden zu lösen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, idass Idas biegs,ame Glied (5) durch Drehen ider Trommel. (4) vermittels einer vorgespann ten Torsionsf eder (10) gespannt wird und die Trom mel (4) gegen Drehung durch diese Feder (10) durch leine Sperrvorrichtung (20-29, 60-69) ge hemmt ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass idie Sperrvorrichtung<B>(20-29)</B> einen Vorsprung (23) aufweist, der in einen mit der Trommel (4) drehbaren Teil (14) der Trommelan ordnung eingreift. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, (dass die Sperrvorrichtung (20-29) einen rechteckigen oder polygonalen Vorsprung (24) aufweist, der in ein zugeordnetes rechteckiges oder polygonales Loch auf der Drehachs ie der Trommel (4) eingreift. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine .Klinkenvorrichtung (60 bis 69) mit einem mit der Trommel (4) drehbaren Teil (1) der Trommclanordnung zusammenwirkt, um die Drehung der Trommel (4) entgegengesetzt zur Wir kung .der Feder (10) zu verhindern. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, idass die Klinkenvorrichtung (60-69) ein Klinkenrad (60, 61) und seine damit zusammen wirkende Klinke (62),aufweist. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sperre (66) mit der Klinke (62) zur Hemmung vorderen Bewegung zusammen- wirkt. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre (66) durch einen axial beweglichen Kolben (64) zur Freigabe der Klinke (62) abgezogen wird, s o dassdiese letztere auf dem Klinkenrad (60, 61) läuft.
    B. Vorrichtung nach .Patontanspruch,dadurch gekennzeichnet, @dass Einrichtungen (40-43, 45-50) zur Entsperrung einer Failschirmpackh.altenungsbwrt- Sperrvorrichtung (43, 44) vorgesehen sind. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Entsperreinrichtungen (40 bis 43, 45-50) einen Kolben (42) aufweisen, der eine Stange (43) trägt und in einer das Gurtzeug lösenden Richtung durch Druckmitteldruck beweg lich ist.
    10. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen (31-39, 85-90) zum Zertrennen ides ;biegsamen Gliedes (5, 75) vor ,gesehen sind. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das biegsame Glied (75) durch Drehen .der Trommel (74) vermittels einer Kitzel (76) und Zahnstange (77) aufweisenden Einrichtung gespannt wird.
CH233664A 1963-03-20 1964-02-25 Vorrichtung zum Zurückziehen und Festhalten des Kopfes des auf einem Schleudersitz Sitzenden CH422534A (de)

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GB10973/63A GB1012355A (en) 1963-03-20 1963-03-20 Improvements in or relating to aircraft ejection seats

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CH233664A CH422534A (de) 1963-03-20 1964-02-25 Vorrichtung zum Zurückziehen und Festhalten des Kopfes des auf einem Schleudersitz Sitzenden

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