CH422549A - Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat für Fahrzeuge, insbesondere Automobile - Google Patents
Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat für Fahrzeuge, insbesondere AutomobileInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat für Fahrzeuge, insbesondere Automobile Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Aus- bildung,d'es: Geschwindigkeits-Begrenzungsautomaten für Fahrzeuge, insbesondere für Automobile, gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes, igemäss wel chem er in der :Strecke vom Gaspedal zum Vergaser angeordnet ist.
Nach dem Hauptpatent !bewirkt d er Automat bei Erreichung der eingestellten Ge@sehwindigkeits@grenze eine selbsttätige Schliessung der Drosselklappe, was unter gewissen Umständen Beinen ruckartigen Unter bruch der Kraftzufuhr zum Motor zur Folge hat und besonders bei leicht .ansteigender Fahrbahn, d. h. starker Belastung des Motors, auch einen zu grossen Geschwindigkeitsverlust des Fahrzeuges bewirken kann.
Nach der weiteren Ausbildung des Geschwind:ig- keits-Begrenzun@gsautomaben soll nun eine Dämpfung des Abbruchs der Kraftzufuhr bewirkt werden. Der erfindungsgemäss verbesserte GeschwIndigkeits-Be- grenzungsautomat für Fahrzeuge"insbesondere Auto mobile, zeichnet sich dadurch aus, dass ein Regler bei Erreichung einer vorbestimmten Geschwindig keit einen elektrischen Steuerkreis schliesst,
der das Gestänge zwischen Gaspedal und Drosselklappe un terbricht, wobei dieses Gestänge erst nach dem Unterschreiten der vorbestimmten Geschwindigkeit wieder zusammengesetzt werden kann.
In der Zeichnung sind zweibeispielsweise Aus führungsformen des Erfindungs:gagenstandes Schema- tisch,dargestellt, und zwar zeigt: Fg. 1 eine schematische Darstellung ,des Ge- schwindigkeits-Begrenzungsautomaten gemäss einer ersten Ausführungsform, Fig. 2 eine Teilansicht einer zweiten Ausführungs- form (des Geschwindigkeits-Begrenzungsautomaten,
Fig. 3 die Kupplung in der ersten Stufe, teil weise .im ,Schnitt, und Fig. 4 die Kupplung in der zweiten Stufe, teil weise im Schnitt.
Der in Fig. 1 dargestellte Geschwind!igkeits-Be- grenzungsautomat gemäss der ersten Au sführungs- forun weist ein Veribindungsgestänge 1 auf, das die übliche mechanische Verbindung des Gaspedals 2 mit der :Drosselklappe 3 bildet. .Das Verbindungs gestänge 1 beseht aus den Teilen 1a und 1b, welche ;
durch eine elektromagnetische Kupplung 4 in zwei die Verbinidwngslänge .Stufen verbind- bar sind.
Als Kupplung dient eine mit dem Gestänge teil la verbundene Kupplungshülse 5 und ein mit .dem Gestängeteil 1b verbundener Kupplungskolben 9, der in Ader Kupplungshülse 5 längsverschiebbar (ist. Die Kupplungshülse 5 trägt einen Haltebügel 7, in welchem ein Elektromagnet 8 befestigt ist, dessen Eisenkern 12 als Kupplungsriegel in einer Führungs- bohrung 10 der Kupplungshülse 5 geführt ist und unter der Wirkung einer Feder 13 (in eine Aus sparung 11 des Kupplungskolbens 9 eingreift.
Durch Erregung ,des Elektromagneten 8 wird der Riegel 12 entgegen der Wirkung der Feder 13 aus (der Aussparung 11 zurückgezogen :und gibt den Kol ben 9 frei. Die Kupplung .ist mit zwei Kupplungs- stufen @ausgestattet, wovon der Riegel 12 und die Aussparung 11 eine Kupplung in der ersten Stufe .gestatten. Die Kupplung in der zweiten .Stufe wird durch einen Längsschlitz 28 des Kupplungskolbens 9 und einen die Kupplungshülse 5 und Aden Längs schlitz 29 ,des Kolbens 9 .durchsetzenden Bolzen 29 gebildet.
Nach Auslösung der ersten Kupplungsstufe bleibt der Kolben 9 nach Zulassung einer begrenz ten Verlängerung ,des Verbindu ugsgestänges 1 in der zweiten Kupplungsstufe im (der Kupplungshülse 5 am Bolzen 29 hängen, .in welcher ,Stellung .bei vollbe- tätigtem Gaspedal die Drosselklappe noch teilweise geöffnet ist.
Der als .Regler verwendete Geschwindigkeitsmes- ser 15 ist durch eine biegsame Welle 30 mit einem Schneckengetriebe 31 verbunden, dessen Schnecke 32 durch ein auf ihrer Achse ;sitzendes Kettenrad 33 von einer Antriebskette 34 engetrieben wird. Mit letzterer treibt der Motor 35 die Lichtmaschine 36 und ,den Ventilator 37 an.
Das Schneckengetriebe ist mittels :einer Bride so auf der Lichtmaschine sauf geklemmt, @dass durch leichte Lockerung ider Bridie und entsprechende Verdrehung iderselben ein Nach spannen der Antmiabs fette 34 möglich ist.
In Fig. 1 ist auch die Möglichkeit angedeutet, dass ider Ge- schwindigkeitsmesser 15 statt vom Motor 35 aus, auch von der Antriebswelle ides Kilometerzählers 38 durch eine biegsame Welle 30' angetrieben werden kann.
16 ist der den .bewegten Kontakt tragende Zei ger der M zssuhr 15, während 17 ider verstellbare Kon takt ist, mit welchem die .Festlegung der Höchstge- schwindigkeitsgrenze vorgenommen wird. ,Diese bei- Aden Kontakte sind über :die Batterie 14 mit der Spule des Elektromagneten 8 verbunden.
Die Arbeitsweaise ides mit Dämpfung arbeitenden Geschwindigkeits-Beigrenzungsautomaten unterschei det sich von der im Hauptpatent beschriebenen Ar beitsweise im wesentlichen dadurch, :dass bei Errei chung der eingestellten Höchstgeschwind igket der Stromkreis des Elektromagneten:
8 für kurze Zeit .geschlossen, dadurch der Riegel 12 (Fig. 3) zurück gezogen, die Kupplung aus ihrer ersten Stufe gelöst und unter entsprechender Verlängerung des Verbin dungsgestänges la, 1b in der zweiten Stufe (Fig. 4) @aufgefarLge. wind. Diese Verl'ängerunig reicht .aber nicht aus, um bei auf Vollgas idurchgedrücktem Gas pedal 2 :
die Drosselklappe 3 ganz zu schliessen und verhindert somit einen ruckartigen Abbruch der Gas zufuhr zum Motor. Eine Schliessung des Gaspedals kann in der zweiten Kupplungsstufe anschliessend durch teilweise oder gänzliche Entlastung des Gas pedals 2 erreicht werden, sobald dies erwünscht ist.
Andernfalls kann die begrenzte Drehzahl ides Mo tors bei in d er zweiten I#Zupplungss,buL- voll belaste tem Gaspedal infolge leicht geöffneter Drosselklappe bei mässiger Belastung des Motors. .angenähert .auf recht erhalten werden.
Bei starker Motorbelastung je doch sinkt in der zweiten Kupplungsstufe die Dreh zahl des Motors bei weiterhin belastetem Gaspedal rasch ab, so (dassdurch Rückgang des Zeigers 16 des Geschwindigkeitsmesisers 15 der Stromkreis wie- der unterbrochen und der Riegel 12 der Kupplung wieder einfallbereit ist.
Folglich kann nun durch Ent- lastung des Gaspedals die Kupplung wieder in ihre erste Stufe eingerückt und damit wieder die normale Drosselbetätigung erreicht werde,.
Bei der zweiten Ausführungsform des Geschwin- digkeits-Begrenzungsautomaten gemäss Fig. 2 ist die elektromagnetische Kupplung .in Schaltverbindung mit Odem -an der Drehachse 3a gangreifenden Drossel- klappenhebel 19 des Vergasers V :gebracht.
Zu die- sem Zweck ist der den 8 tragende Haltebügel 7 auf einem Mitnehmerhebel 20 befestigt, der auf der Drosseiklappenachse 3a verschwenkbiar gelagert ist und durch eine Feder 22 .in der in Fig. 4 bezeichneten Ausgangsstellunggehalten ist.
An .einem Achsbolzen 20a ides Mitnehmerhebels 20 ,greift dias zum Gaspedal 2 führende Verbindungsgestänge 1 an.
Der mit der Klapperachse 3a fest verbundene Drosselklappenhebel 19 und der Mitnehmerhebel 20 sind<B>je</B> mit einer Bohrurig 10 bzw. 11 für den Ein- griff des als Riegel dienenden Eisenkernes 12 des Elektromagneten 8 versehen. In der nichtbelasteten Stellung des Gaspedals befinden sich die Hebel 19 und 20 in der in Fig. 4 gezeichneten Stellung, in der sie durch die Federn 21 und 22 :gehalten wer den.
Sie sind bei unterbrochenem Stromkreis idurch ,den Eisenkern 12 ides Elektromagneten miteinander in Schwenkbewegungsverbindung gebracht, so dass die Gasidrosiselklappe 3 durch -das Gaspedal normal be- dienbar ist.
Ist der Magnetstromkreis unterbrochen, w.ie dies der Fallist, solange die am Geschwindigkeits messer eingestellte zugestandene Höchstgeschwindig- kvits,grenze noch nicht erreicht ist, ;dann ist auch die Bedienung der Gasdrosselklappe bei jeder Fahrge- schwindigkeit möglich, @da idie Kupplung in ihrer er sten Stufe geschlossen ist.
Eine Anschlagnase 29' des Mitnehmerheb,els 20 wirkt mit einem Bolzen 28' des Drosselklappenhebels 19 zusammen. Im Augenblick ,der Erreichung ,der am Geschwindiigkeitsmesser ein gestellten und gegebenenfalls. plombierten bzw. zu gestandenen Höchstgeschwindigkeit wird der Magnet stromkreis geschlossen, und dadurch der K.upplungs- riagel 12 zurückgezogen, so dass bei Betätigung des Gaspedals 2 der M,
itnehmerhebel 20 erst nach Zu- rüeklegungdes Schwenkweges <I>a' ,den</I> Drosselklappen hebel 19 durch Anschlagen der Nase 29' ,am Bol zen 28' in der zweiten Kupplungsstufe mitnimmt und mit der Zurücklügung des verbleibenden Schwenk weges (a-ä) nur noch eine leichte Öffnung der Drosselklappe 3 bewirkt. Die Wirkungsweise ist so mit genau die gleiche wie beim :ersten Ausführungs beispiel.
Die beschriebene Dämpfung durch eine zweistu fige Kupplung an Geschwindigkeits-Begrenzungsauto- maten bietet besondere Vorteile für Wagen, in welchen eine Bogrenzung der Höchstgeschwindigkeit zwecks Unfallverhütung sowie zur Verhinderung des Üb,er- drehens es Motors :erwünscht ist.
Bei der Höchst- geschwindigkeitsbegrenzungeines Wagens mit einer Spitzengaschwindiigkeit von 185 km auf beispielsweise 140 kmRTI ID="0002.0221"WI="4" HE="4" LX="1283" LY="2231"> im Sommer und 120 km im Winter, ist die Arbeitsweise des Geschwindigkeits-Begrenzungs- automaten ohne Dämpfung durch den ruckartigen Abbruch in ider Kraftzufuhr ganz besonders fühl bar.
Durch Verwendung der zweistufigen Kupplung kann diese ruckartige Arbeitsweise leicht beseitigt wer den. Durch die so erstrebte Höchatgeschwindigkeits- bagrenzung wird die Anzugsleistung und Rasse des Motors ,in keiner Weise beeinträchtigt, Die ge wünschte Höchsttourenzahl kann leichteingestellt und, wenn erwünscht, fauch plombiert werden.
Durch eine solche Massnahme, :die bei grossen Transport- unternehmungen besonders erwünscht ist, wird der Motorenverschleiss erheblich herabgesetzt und die, Lebensdauer von Motor und Fahrzeugentsprechend verlängert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat für Fahr zeuge, insbesondere Automobile, nach dem Patent anspruch .des Hauptpatentes, dadurch igekemnzeich- net, @dass ein Regler bei Erreichung einer vorbestimm ten Geschwindigkeit einen elektrischen Steuerkreis schliesst, der das Gestänge zwischen Gaspedal und Drosselklappe unterbricht,wobei dieses Gestänge erst nach idem Unterschreiten der vorbestimmten Ge schwindigkeit wieder zusammengesetzt werden kann.UNTERANSPRÜCHE 1. Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass bei Schliessung des elektrischen Steuerkreises Idas Ge stänge zwischen Gaspedal und Drosselklappe ver längert und dann wieder in einer zweiten Stufe ge kuppelt wird, wobei,dieses Gestänge erst nach Odem Unterschreiten der vorbestimmten Geschwindigkeit wieder kurz zusammengesetzt wird,so @dass eine völlige Schliessung ider Drosselklappe in der Vollgasstellung des Gaspedals verhütet wird. 2.Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch ge kennzeichnet, dass eine in das Verbindungsgestänge (1) zwischen Gaspedal (2) und Drosselklappe <B>(</B>3) eingebaute mechanische Kupplung aus einer Hülse (5) und einem in diese eingreifenden Kolben (9) ge bildet ist, welcher in der ersten Kupplungsstufe durch ,den Eisenkern (12) .des Elektromagneten (8) in kur zer Verbindung mit der Hülse (5)verriegelt und in .der zweiten Kupplungsstufe durch einen Längsschlitz (28) des einen Kupplungsteiles .und einen in (diesen eingreifenden Bolzen (29) des anderen Kupplungs teiles in verlängerter Verbindung mit der Hülse zu- sammengehalten ist.3. Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, @da- durch gekennzeichnet, !dass der Längsschlitz<B>(</B>28) im Kolben (9) und der in diesen eingreifende Bolzen (29) .an der Hülse (5) vorgesehen,ist. 4.Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, idadurch ge kennzeichnet, idass ein auf der Drosselklappenachse (3a) lose verschwenkbar gelagerter, den Elektroma gneten (8) mit Kupplungsriegel (12) tragender, mit dem Verbindungsgestänge (1) in idirekter Wrkungs- verbindung stehender, federbelasteter Mitnehmer- hebel 20) eine Anschlagnase (29')aufweist u id ein auf der Drosselklappenachse (3a) festangeordneter, federbelasteter Drosselklappenhebel (19) eine in der ersten Kupplungsstufe den .Riegel (12) ides Elektro magneten (8) einlassende Raste (11) und einen in der zweiten Kupplungsstufe gegen ,die Anschlag nase (29') anstossenden Bolzen (28') trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH117264A CH422549A (de) | 1962-07-04 | 1964-01-28 | Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat für Fahrzeuge, insbesondere Automobile |
Applications Claiming Priority (2)
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| CH811162A CH400797A (de) | 1962-07-04 | 1962-07-04 | Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat für Fahrzeuge, insbesondere Automobile |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH422549A true CH422549A (de) | 1966-10-15 |
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Family Applications (1)
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| CH117264A CH422549A (de) | 1962-07-04 | 1964-01-28 | Geschwindigkeits-Begrenzungsautomat für Fahrzeuge, insbesondere Automobile |
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-
1964
- 1964-01-28 CH CH117264A patent/CH422549A/de unknown
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