CH422572A - Schiebetür, insbesondere für Fahrzeuge - Google Patents
Schiebetür, insbesondere für FahrzeugeInfo
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Description
Schiebetür, insbesondere für Fahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiebetür, insbesondere für Fahrzeuge, bei der die Türtafel an Rollenlaufwerken hängend längs einer Führungs schiene in der Ebene der Türtafel verfahrbar ist.
Schiebetüren dieser Gattung sind zwar in man cherlei Bauarten bekannt geworden, doch haben nicht wenige von ihnen den Nachteil, dass sie recht störanfällig sind und demzufolge hohe Unterhal tungskosten erfordern. Der Grund hierfür liegt u. a. darin, dass die Führungsschienen den Laufrollen quer ein viel zu grosses Spiel gestatten und dass aus- serdem die Türtafel in ihren beiden Endstellungen nicht oder nur unzureichend fixiert ist. Dadurch kommt es bei den meisten der bekannten Schiebe türen während des Fahrzeuglaufes zum Flattern und Klappern, was nicht nur sehr störend ist, sondern auch durch das dauernde Klappern und Schlagen einen grossen Verschleiss der Führungselemente zur Folge hat.
Infolgedessen kommt es nach einer gewis sen Betriebszeit zur Schwergängigkeit und schliess- lich zum Blockieren der Tür, so dass das betreffende Fahrzeug dann für eine gewisse Zeit aus dem Ver kehr gezogen und in Reparatur gegeben werden muss. Das alles führt zu erheblichen kostenmässigen Mehrbelastungen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, hier Abhilfe zu schaffen und eine Schiebetür aufzuzeigen, bei der die Türtafel quer zu ihrer Bewegungsrichtung einwandfrei und spielfrei geführt und in ihren End- stellungen sicher fixiert wird.
Gemäss der Erfindung wird das gestellte Problem u. a. dadurch gelöst, dass die Führungsschiene im Bereich der Laufbahn der Rollen dachförmig gestal tet ist und die Laufrillen der Rollen ein entsprechen des Gegenprofil aufweisen.
Durch diese Massnahme erreicht man in Quer- richtung einen exakten und spielfreien Lauf der Rol lenlaufwerke, wobei bedeutsam ist, dass das dachar tige Profil keine Schmutzablagerungen längs der Laufbahn zulässt, so dass infolge Fortfalls von stö renden Unebenheiten ein: einwandfreier und geräusch armer Lauf der Schiobetür, insbesondere bei Ver wendung von Kunststoffrollen, erreicht wird.
Um das der Erfindung zu Grunde liegende zweite Teilproblem, nämlich die Fixierung der Türtafeln in den Endstellungen zu lösen, ist bei einer Ausfüh rungsform vorgesehen, dass die Führungsschiene im mittleren Bereich und an ihren beiden Enden in Längsrichtung verlaufende Schrägflächen aufweist, die derart geneigt sind, dass die Türtafel in diesen beiden Endstellungen unter ihrem Eigengewicht ge gen die Anschlagleisten des Türrahmens angedrückt wird, und dass ferner den Schrägflächen parallel an geordnete Keilflächen vorgesehen sind, die zusam men mit dachförmig gestalteten Gegenflächen eines Gleitstückes unerwünschte Bewegungen der Türtafel in lotrechter Richtung verhindern.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Er findung ist .noch eine einfache, dabei aber sehr zweck entsprechende Jusfiermöglichkeit für die Schiebetür vorgesehen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Rollenlaufwerke jeweils aus einem zweiteiligen Ge häuse bestehen, dessen Gehäusehälften gegeneinan der mittels einer Exzenterscheibe verstellbar sind, wobei an der einen Gehäusehälfte die Laufrolle und das Gleitstück mit gegeneinander unveränderlichem Abstand sitzen,
während die andere Gehäusehälfte die Gegenfläche der Exzenterscheibe aufnimmt und im übrigen einen Flansch zum Anschluss an die Tür tafel aufweist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung seien anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert, das in der Zeichnung wie folgt veranschaulicht ist. Es zeigen: Fig. 1 eine Schiebetür mit einer Rollenführung nach der Erfindung in der Vorderansicht; Fig. 2 in grösserem Massstab das rechte Rollen laufwerk mit den angrenzenden Teilen, ebenfalls in der Vorderansicht, bei geschlossener Schiebetür;
Fig. 3 einen senkrechten Mittenschnitt durch das Rollengehäuse gemäss Fig. 2 und Fig. 4 ein Detail, und zwar auf der rechten Seite die mittlere und auf der linken Seite eine äussere Partie der Führungsschiene für die Rollenlaufwerke.
Wie insbesondere aus Fig.3 zu erkennen ist, wurde die Laufbahn 1 der Führungsschiene 2 sattel- dachartig ausgebildet, während die abriebfesten Kunststoff-Laufrollen 3 das geometrisch entspre chende Gegenprofil 4 erhalten haben. Ein Spiel der Rollen quer zur Führungsschiene ist hiermit voll kommen beseitigt, auch lässt das dachartige Profil keine Schmutzablagerung auf der Laufbahn zu, so dass ein einwandfreier und geräuscharmer Lauf der Schiebetür erreicht wird.
Ausserdem sind an der Laufbahn 1 im Bereich der Endstellungen der Rollen 3 bei geschlossener, wie auch bei geöffneter - strichpunktiert gezeichne ter - Türstellung Schrägen 6 vorgesehen, die be zwecken, dass durch das Eigengewicht der Türtafel 5 und die auf den Laufbahnschrägen 6 auflagernden Rollen 3 die Tür 5 fest gegen ihre jeweilige An schlaggummileiste 7 bzw. 7' gedrückt und auf diese Weise in ihren Endstellungen zwangsläufig fixiert wird.
Für das lotrechte Ausrichten der Türtafel 5 rela tiv zu den Anschlagleisten 7 und 7' bzw. zum Heben oder Senken der Tür zwecks Anpassung an die nicht gezeichnete untere Führungsschiene erhält das Rol- lengehäuseoberteil 8 eine Exzenterverstellung, die so beschaffen ist, dass bei einer Verstellung der Abstand der Laufrolle 3 zu dem ohne Spiel unter der Lauf schiene 2 entlang gleitenden, spitzen und abriebfesten Kunststoff-Gleitstück 10 unverändert bleibt.
Unter den Schrägen 6 der Laufbahn 1 sind Keile 11 und 11' angeordnet, so dass damit ein spielfreier Lauf der Tür auch in der Lotrechten gewährleistet und ein schädliches Springen der Türtafel unterbunden ist. Um die Keile 11 und 11' schnell und ohne grossen Aufwand an Zeit und Mühe dem Abstand der Rollen 3 und dem Türweg anpassen zu können, besitzt die Schiene 2 eine durchgehende Nut 20, in der diese Keile verschoben und alsdann festgelegt werden kön nen. Das Rollengehäuse 8/9 besitzt zur Sichtkontrolle dieser Justierungsarbeiten ein Fenster 21.
Zur Justierung besteht ein jedes der Rollenge häuse aus einem Oberteil 8 mit Laufrollen 3 und Gleitstück 10 und einem Unterteil 9 mit dem Flansch 12, der zur Befestigung des Rollengehäuses an der Türtafel 5 mittels der Schrauben 13 und deren Siche rungen 14 dient.
Die beiden Gehäusehälften 8 und 9 sind, nach Lösen der Schrauben 15 sowie der Schraube 16 und Verdrehen des Exzenters 17, gegeneinander ver schiebbar, um dadurch je nach Bedarf die Tür zu heben, zu senken oder ihren Anschlagleisten 7 und 7' am Türrahmen anzugleichen. Nach dem Ausrichten der Tür werden die Schrauben 15 und 16 wieder fest gezogen und der Exzenter 17 sowie die Schrauben 15 durch Umschlagen der Sicherungsbleche 18 und 19 gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert.
Wie sich wohl ohne weiteres ergibt, ist im Rah men der Erfindung eine Schiebetürführung geschaf fen worden, die eine exakte und spielfreie Halterung der Türtafel über die Rollenlaufwerke längs der Schiene sowie einen einwandfreien, ruhigen Lauf ge währleistet, bei gleichzeitig geringem Verschleiss und demzufolge ebenso geringer Störanfälligkeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schiebetür, insbesondere für Fahrzeuge, bei der die Türtafel an Rollenlaufwerken hängend längs einer Führungsschiene in der Ebene der Türtafel ver schiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Füh rungsschiene (2) im Bereich der Laufbahn (1) der Rollen (3) dachförmig gestaltet ist und die Laufrillen (4) der Rollen ein entsprechendes. Geigenprofil ,auf weisen. UNTERANSPRÜCHE 1.Schiebetür nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsschiene (2) im, mittle ren Bereich und an ihren beiden Enden in Längsrich tung verlaufende Schrägflächen (6) aufweist, die der art geneigt sind, dass die Türtafel (5) in ihren beiden Endstellungen unter ihrem Eigengewicht gegen die Anschlagleisten (7, T) des Türrahmens angedrückt wird und dass ferner zu den Schrägflächen parallel gerichtete Keilflächen (11, 11 ') vorgesehen sind, die zusammen mit dachförmig gestalteten Gegenflächen eines Gleitstückes (10) unerwünschte Bewegungen der Türtafel in lotrechter Richtung verhindern. 2.Schiebetür nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die der Führungsschiene (2) zuge ordneten Rollenlaufwerke jeweils ein zweiteiliges Ge häuse (8, 9) aufweisen, dessen Gehäusehälften gegen einander mittels einer Exzenterscheibe (17) verstell bar sind, wobei an der einen Gehäusehälfte (8) die Laufrolle (3) und das Gleitstück (10) mit gegeneinan der unveränderlichem Abstand sitzen, während die andere Gehäusehälfte (9) die Gegenfläche der Exzen- terscheibe (17) aufnimmt und im übrigen einen Flansch (12) zum Anschluss an die Türtafel (5) auf weist. 3.Schiebetür nach Unteranspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass .die Führungsschiene (2) eine Längsnut (20) aufweist, in der die Keilstücke (11, 11') verschiebbar geführt und in der gewünsch- ten Stellung fixierbar sind. 4. Schiebetür nach den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Stellung der Keilstücke (11, 11') und des zugehörigen Gleit- Stückes (10) mittels einer Schauöffnung (21) im Rol lengehäuse (8, 9) kontrollierbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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| CH859165A CH422572A (de) | 1965-01-18 | 1965-06-17 | Schiebetür, insbesondere für Fahrzeuge |
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