CH422852A - Einrichtung zum Steuern von Gleisrichtmaschinen - Google Patents
Einrichtung zum Steuern von GleisrichtmaschinenInfo
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- CH422852A CH422852A CH752665A CH752665A CH422852A CH 422852 A CH422852 A CH 422852A CH 752665 A CH752665 A CH 752665A CH 752665 A CH752665 A CH 752665A CH 422852 A CH422852 A CH 422852A
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B35/00—Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B2203/00—Devices for working the railway-superstructure
- E01B2203/16—Guiding or measuring means, e.g. for alignment, canting, stepwise propagation
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Description
Einrichtung zum Steuern von Gleisrichtmaschinen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Steuern von Gleisrichtmaschinen für das Feinrichten von Eisenbahngleisen.
Den bekannten Gleisrichtmaschinen liegt das Zweisehnenverfahren zugrunde. Dabei wird als Mess- sehne ein Stahlseil gespannt. Beiderseits des Stahl seiles in Höhe der Messstelle befindliche Kontakte bewirken, dass bei fehlerhafter Gleislage jeweils ein Kontakt dem Stahlseil anliegt und einen Stromkreis schliesst, der den Richtmechanismus solange in Be wegung setzt, bis die angestrebte Gleislage gerichtet und dadurch der Kontakt unterbrochen ist.
Das Zweisehnenverfahren beruht in erster Linie auf dem Ausgleichen benachbarter Pfeilhöhendiffe- renzen und erst in zweiter Linie auf dem Richten zur Sollage hin. Dagegen strebt das Wandersehnenver- fahren in erster Linie der Sollage zu und gleicht dabei nebenher die Differenzen benachbarter Pfeilhöhen aus.
Es wurde gefunden, dass beispielsweise für einen willkürlich fehlerhaft angenommenen Gleisabschnitt das Richten mit der Wandersehne in bezug auf die Krümmung etwa halb so grosse Restfehler zur Folge hat, wie das Richten mit dem Zweisehnenverfahren.
Während beim Zweisehnenverfahren die Richt- pfeilhöhen anlässlich des Richtvorganges ermittelt werden, müssen beim Wandersehnenverfahren die vorher exakt ermittelten Sollpfeilhöhen in die Richt- maschine eingegeben werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst, indem am hinteren Ende einer Richtsehne auf der Gleisricht- maschine zwei nebeneinanderliegende Fotozellen und gegenüber der Trennstelle am vorderen Ende der Sehne auf einem Vorwagen eine Punktlichtquelle fest angeordnet sind, deren optische Verbindung in Form eines Richtstrahles durch eine in Höhe einer Richt- stelle am zu richtenden Gleis seitenverschieblich an liegende und in bekannter Weise durch Lochstreifen gesteuerte Schlitzblende so abgelenkt wird,
dass ein Richtmechanismus durch Impulse einer Fotozalle bei fehlerhafter Gleislage zur Sollage hin in Gang gesetzt wird.
Der Maschinenführer braucht nicht mehr in be stimmten Abständen von Bogenhauptpunkten die seitliche Lage der Messsehne zu verstellen. Er muss dafür jeweils einen Lochstreifen einlegen, der die Grösse der betreffenden Pfeilhöhen in bekannter Weise so auf die Schlitzblende überträgt, dass der Seitenabstand zwischen Schlitz- und Messpunkt der Sollpfeilhöhe entspricht. Die Gleisrichtung wird ver bessert und strebt vor allem eher der Sollage zu, was besonders hinsichtlich von Gleisabständen, Zwangs punkten und der Lichtraumumgrenzung wesentlich ist.
Das Verfahren ermöglicht das mechanische Rich ten von Bögen und Korbbögen mit kürzesten Bogen teilen oder Übergangsbögen. Im Ergebnis ist infolge besserer Gleislage neben ruhigerer Fahrt eine Minde rung des Verschleisses an Oberbau und Fahrzeugen zu erwarten.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Aus führungsbeispiel näher erläutert werden. Die zuge hörige Zeichnung zeigt eine Draufsicht.
Der Punkt A befindet sich am hinteren Ende der Richtmaschine, der Punkt B entspricht dem Richtpunkt und der Punkt C befindet sich auf einem starr geku- pelten Vorwagen.
Die Messpunkte A, B und C werden vorzugsweise so angeordnet, dass sich der Abstand A - B zum Ab stand B - C verhält wie G_ 1 : 7, wobei der Abstand A - B beispielsweise N 4,00 m beträgt. Im Punkte A befinden sich zwei seitlich nebeneinander angeordnete und gegen Fremdstrahlung weitgehend abgeschirmte Fotozellen 1;
2, deren Trennstelle genau über A liegt. Im Punkte B befindet sich eine seitlich verschiebbare Blende 3 mit einem schmalen vertikalen Schlitz 4 und im Punkte C befindet sich eine Punktlichtquelle mit entsprechender Leuchtkraft, die gegebenenfalls analog einem Blitzgerät in Impulsen leuchten kann und auf deren Strahlungsfrequenz die Fotozellen eingestellt sind.
Die Seitenverschiebung F der Schlitzblende B wird im Bereich der veränderlichen Pfeilhöhen - also in Übergangsbögen und an Krümmungswechselpunkten - in bekannter Weise durch einen Lochstreifen ge steuert, der synchron zum Fahrwerk der Maschine ab rollt. Der Lochstreifen enthält die Wandersehnen- pfeilhöhen etwa in Intervallen von 0,5 oder 1,0 mm.
Es wird jeweils dann in Gang gesetzt, wenn der Punkt C einen Krümmungswechselpunkt (Übergangs- bogenanfang oder -ende; Bogenanfang oder -ende; Radius- oder Bogenwechsel) erreicht hat. Wenn die Krümmungswechselpunkte in kürzerem Abstand als A - C einander folgen, läuft der vorher eingelegte Lochstreifen weiter und bewirkt, dass der Abstand des Schlitzes 4 vom Messpunkte B stets der Sollpfeilhöhe entspricht.
Sobald der Lochstreifen abgelaufen ist also im Bereiche konstanter Pfeilhöhen, im Kreisbogen und in der Geraden - wird die Schlitzblende 3 arre tiert.
Wenn die Gleislage 5 fehlerfrei ist, trifft der von C ausgehende Lichtstrahl 6 durch den Schlitz 4 der Blende 3 bei B die Trennstelle beider Fotozellen 1; 2 in A. Der Richtmechanismus bleibt in Ruhe.
Wenn der Punkt B fehlerhaft um Fa nach Bogen aussen Siegt Ba, trifft der Lichtstrahl 7 die Fotozelle 2. Dadurch wird über Verstärker in bekannter Weise ein Schaltsystem betätigt, das den Richtmechanismus nach bogeninnen in Bewegung setzt. Der Richtme- chanismus bleibt solange in Betrieb wie der Lichtstrahl 7 auf Fotozelle 2 trifft. Wenn die Sollgleislage erreicht ist, trifft der Lichstrahl 6 auf die Trennstelle.
Die Fotozelle 2 erhält kein Licht mehr und schaltet den Richtmechanismus ab. Wenn der Punkt B fehlerhaft um F; nach bogen innen liegt Bi, trifft der Lichtstrahl 8 die Fotozelle 1 und bewirkt, dass eine Schaltsystem den Richtme- chanismus nach bogenaussen in Bewegung setzt. Auch hier wird der Richtmechanismus abgeschaltet, wenn Fotozelle 1 kein Licht mehr bekommt; dann trifft der Lichtstrahl 6 auf die Trennstelle.
Die Breiten der Lichteintrittsöffnungen der Foto zellen 1; 2 müssen den zu erwartenden maximalen Lagefehlern F + F/7 entsprechen.
Um die angestrebte Einmannbedienung der Ma schine zu gewährleisten, müssen die örtlich etwa durch Fussklemmen an den Schienen gekennzeichneten Krümmungswechselpunkte, die jeweils eine Verände rung der Pfeilhöhe ankündigen, so signalisiert werden, dass der Vorwagen mechanisch beeinflusst wird, wenn der Punkt C einen Krümmungswechselpunkt erreicht hat.
Das kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass ein in Höhe des Punktes C angebrachter Fühler an eine vorher neben. allen Krümmungswechselpunkten des zu richtenden Gleisabschnittes aufzustellende Vor richtung - etwa einer kurzen Fluchtstange entspre chend - anstösst und damit den vorher eingelegten neuen Lochstreifen in Gang setzt.
Die Tätigkeit des Maschinenführers beschränkt sich dann auf das Betätigen des Fahrwerkes, das Ein legen der Lochstreifen und Überwachen der Aggre gate,. so dass die Richtarbeit auch bei Dunkelheit er folgen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Steuern von Gleisrichtmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass am hinteren Ende einer Richtsehne auf der Gleisrichtmaschine zwei neben einander liegende Fotozellen (1;2) und gegenüber der Trennstelle am vorderen Ende der Sehne auf einem Vorwagen eine Punktlichtquelle (C) fest angeordnet sind, deren optische Verbindung in Form eines Richt strahles. durch eine in Höhe einer Richtstelle am zu richtenden Gleis seitenverschieblich anliegende und durch Lochstreifen gesteuerte Schlitzblende (3) so ab gelenkt wird, dass ein Richtmechanismus durch Impulse einer Fotozelle bei fehlerhafter Gleislage zur Sollage hin in Gang gesetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD10843764 | 1964-12-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH422852A true CH422852A (de) | 1966-10-31 |
Family
ID=5478394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH752665A CH422852A (de) | 1964-12-30 | 1965-05-31 | Einrichtung zum Steuern von Gleisrichtmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH422852A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2081631A1 (de) * | 1970-03-02 | 1971-12-10 | British Railways Board |
-
1965
- 1965-05-31 CH CH752665A patent/CH422852A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2081631A1 (de) * | 1970-03-02 | 1971-12-10 | British Railways Board |
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