CH422886A - Anordnung zur Verdoppelung der Frequenz einer Rechteckschwingung - Google Patents
Anordnung zur Verdoppelung der Frequenz einer RechteckschwingungInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
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Description
Anordnung zur Verdoppelung der Frequenz einer Rechteckschwingung Die Erfindung betrifft eine Anordnung, mit der Frequenzen innerhalb eines sehr grossen Frequenz bereiches verdoppelt werden können.
Bei der Frequenzvervielfachung werden, wie be kannt, nichtlineare Bauelemente benutzt, an denen eine zu vervielfachende Schwingung Oberwellen bil det. Diese Oberwellen werden mittels Filter ausge siebt. Eine solche Ausfilterung ist nur möglich, so lange das Frequenzband so schmal oder der Frequenz hub so gering ist, dass Oberwellen verschiedener Ord nung nicht in den gleichen Frequenzbereich fallen.
Grössere Breitbandigkeit wird erreicht durch Gegen taktschaltungen, da damit alle geradzahligen Ober wellen unterdrückt werden. Aber auch diese Verfahren werden unbrauchbar, sobald das Verhältnis von höch ster zu tiefster Frequenz grösser als 2: 1 oder der relative Frequenzhub grösser als 50% ist.
Da für die Filterselektivität auch noch eine bestimmte Band breite benötigt wird, ist es kaum möglich, bei Ver- hältnissen grösser als 1,75 : 1 oder Hübe über 40% zu vervielfachen. In vielen praktischen Fällen, z.B. bei der frequenz- modulierten Magnetbandspeicherung, treten beträcht lich grössere Hübe und damit auch Frequenzverhält- nisse auf.
Hierbei wird aber andererseits die Bandge schwindigkeit gerade in Potenzen von 1 : 2 umge schaltet. Damit ein Demodulator für alle Bandge schwindigkeiten benutzt werden kann, müssen die breitbandigen Signale fehlerlos mit Potenzen von zwei in Stufen von zwei vervielfacht werden. Diese Auf gabe galt bisher als unlösbar, da kein aperiodischer Vervielfacher bekannt war. Für jede Bandgeschwindig keit werden neue Demodulatoren verwendet.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass aus einer Rechteckschwingung mittels eines Integra- tors und eines Verstärkers eine zweite in der Phase um etwa 90 verschobene Schwingung erzeugt wird, die mit der Eingangsschwingung zusammen in einer logischen Schaltung eine Rechteckschwingung der doppelten Frequenz erzeugt.
In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht und werden nachfolgend beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Prinzipschaltung, Fig. 2 ein Beispiel einer logischen Schaltung, Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel einer kompletten Verdopplerstufe und.
Fig. 4 eine zweite Prinzipschaltung.
Nach Fig. 1 wird eine beliebige Eingangsschwin gung in einem Begrenzer 1 in eine Rechteckschwin- gung verwandelt. Ein Teil dieser Rechteckschwingung wird mit einem Integrator 2 integriert, in einem Ver stärker 3 verstärkt und in einem Begrenzer 4 wie derum in eine Rechteckschwingung verwandelt. Diese Rechteckschwingung ist gegenüber der nach dem er sten Begrenzer entstandenen Rechteckschwingung um 90 in der Phase verschoben.
Hierzu ist notwendig, dass der Verstärker 3 eine recht grosse Verstärkung besitzt. Bei einem Frequenzhub von etwa 50 bis 60% genügen selbst für eine Kaskadenschaltung von drei bis vier derartigen Stufen Verstärkerungsziffern von etwa 50%. Bei mehreren in Kaskade geschalteten Stufen und grösseren Hüben muss die Verstärkung noch grösser sein. Im Extremfall sollte sie unendlich gross werden.
In einer logischen, Schaltung 5 werden die beiden um 90 gegeneinander verschobenen Rechteckschwin- gungen so behandelt, dass eine Rechteckschwingung der doppelten Frequenz entsteht. Eine Möglichkeit hierzu zeigt Fig. 2. Durch Addition mit zwei Wider ständen 6 entsteht am Gitter einer als Phasentrenn- stufe arbeitenden Röhre 7 eine spezielle Treppen kurve.
Aus beiden Ausgängen der Röhre 7 wird dann mittels zwei Dioden 8 in einer Zweiweggleichrichtung die doppelte Eingangsfrequenz erhalten. Sie kann eventuell unter Ausschaltung des Begrenzers 1 wieder erneut einer Vervielfachungsstufe zugeführt werden.
Infolge der Addition mittels der Widerstände 6 ist die Ausgangsspannung der Schaltung nach Fig. 2 nur etwa halb so gross wie die beiden Eingangsspan nungen.
Dieser Nachteil wird dadurch vermieden, dass die Widerstände 6 durch je eine Diode 9 ersetzt werden, wobei beide Dioden gegensinnig zu schalten sind.
Weiterhin ist es für die logische Schaltung 5 nach Fig. 2 notwendig, dass die beiden Eingangsrechteck spannungen gleiche Amplitude besitzen. Hierdurch werden die Arbeitspunkte der Begrenzer 1 und 4 fest gelegt, bei den folgenden Kaskadenstufen nur die des Begrenzers 4.
Das gesamte Ausführungsbeispiel einer Verdopp- leranordnung zeigt Fig. 3. Das Integrierglied, beste hend aus einem Kondensator 10 und einem Wider stand 11, muss dem zu benutzenden Frequenzbereich entsprechend bemessen sein. Mit der mittleren Fre quenz f, der Kapazität C des Kondensators 10 und dem Widerstand R des Widerstandes 11 gilt k=f-R-C Die Grösse k muss möglichst gross gewählt wer den.
Für die angegebene Schaltung liefert eine Ver- stärkerröhre 12 etwa 50-fache Verstärkung. Soll dann diese Schaltung etwa drei- bis viermal in Kaskade betrieben werden, so liegt k optimal bei etwa 5. Für die Grösse der Eingangsamplitude ist die maximal am Ausgang der Verstärkerröhre 12 erreichbare urver zerrte Wechselspannung massgebend.
Beträgt sie etwa 100 V", Spitzenspannung zwischen positiver und ne gativer Amplitude, so wird mit einem Widerstand 13 ein Begrenzer aus den Dioden 14 auf etwa 10 Vgs eingestellt, damit eine brauchbare Rechteckspannung entsteht. Die Ausgangsspannung ist dann ebenfalls 10 Vsg und die Ausgangsspannung der gesamtem Ver- dopplerstufe etwa 9,8 Vss, so dass ein nachfolgender zweiter Verdoppler auf diesen Wert einzustellen ist.
Die Anordnung zur Verdopplung lässt sich selbst verständlich auch mit Transistoren aufbauen. Ferner ist es möglich, dass ein Teil der logischen Schaltung 5 bereits an den Eingang gelegt wird.
Hierbei entsteht eine Anordnung, wie sie Fig. 4 zeigt. Nach dem Begrenzer 1 wird durch Phasen- umkehrstufe 15 eine gleichgrosse gegenphasige Recht eckspannung erzeugt. Die durch den Integrator 2 integrierte und den Verstärker 3 verstärkte Spannung dient dann, eventuell ohne zusätzliche Begrenzung dazu, mittels der logischen Schaltung 5 zwischen den beiden übrigen Schwingungen umzuschalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anordnung zur Verdopplung der Frequenz einer Rechteckschwingung, dadurch gekennzeichnet, dass aus dieser Rechteckschwingung mittels eines Inte- grators (2) und eines Verstärkers (3) eine zweite in der Phase um etwa 90 verschobene Schwingung er zeugt wird, die mit der Eingangsschwingung zusam men in einer logischen Schaltung (5) eine Rechteck schwingung der doppelten Frequenz erzeugt. UNTERANSPRÜCHE 1.Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die logische Schaltung (5) eine Schaltungseinheit zur Bildung der Äquivalenz oder Antivalenz verwendet wird. 2. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die logische Schaltung die Addi tion der beiden Teilschwingungen durch Widerstände (6) bewirkt, mit einer Röhre (7) ein gegenphasiges Summensignal erzeugt und mit zwei Dioden (8) die Teilhalbwellen zur Schwingung der doppelten Fre quenz zusammengefügt werden. 3.Anordnung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Addition der Teilschwingun gen durch zwei Dioden (9) erfolgt. 4. Anordnung nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verdopplerstufe der logischen Schaltung noch zusätzlich das gegenphasige Signal der Eingangsschwingung zugeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD10417864 | 1964-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH422886A true CH422886A (de) | 1966-10-31 |
Family
ID=5478142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1018264A CH422886A (de) | 1964-04-30 | 1964-08-04 | Anordnung zur Verdoppelung der Frequenz einer Rechteckschwingung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT247913B (de) |
| CH (1) | CH422886A (de) |
-
1964
- 1964-08-04 CH CH1018264A patent/CH422886A/de unknown
- 1964-09-03 AT AT758764A patent/AT247913B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT247913B (de) | 1966-07-11 |
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