CH422911A - Relaisstation - Google Patents
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Description
Relaisstation Die vorliegende Erfindung betrifft eine Relais station für Nachrichtenübertragungsanlagen, insbe sondere Frequenzmultiplex-Nachrichtenübertragungs- anlagen.
Frequenzmultiplex-Nachrichtenanlagen, die über lange Strecken arbeiten und eine oder mehrere Re laisstationen verwenden, haben bisher zu einer unzu lässig hohen Verzerrung des übertragenen Signals ge führt, und zwar wegen der wiederholten Demodula- tion auf das Grundband und der Wiedermodulation vom Grundband an den Relaisstationen. Hauptsäch lich aus diesem Grunde wurde in Frequenzmultiplex- Fernmeldeanlagen über lange Distanzen zu Relais stationen mit Zwischenfrequenzkopplung Zuflucht genommen.
Bei dieser Art von Relaisstationen wird das ZF-Signal des Empfängers direkt dem ZF-Teil des Senders zugeführt, und zwar ohne Demodulation auf das Grundband und Wiedermodulation vom Grundband. Wenn jedoch die Notwendigkeit der Ab zweigung oder Einfügung von Kanalsignalen an der Relaisstation vorhanden ist, wurde bisher üblicher weise das ganze Videosignal mit der damit verbun denen Verzerrung demoduliert und wiedermoduliert.
Beim Vorgang der Demodulation und Wiedermodu lation ergibt sich das Hauptproblem aus der Nicht- linearität des Demodulators und des Modulators. Bei der gegenwärtigen Praxis liegt die Verzerrung dieser Komponenten in der Grössenordnung von 60 db ge messen durch Geräuschbelastungsprüfungen.
Im Schweizer Patent Nr. 402 974 ist eine Anlage beschrieben worden, in welcher Abzweig- und Ein fügungsmöglichkeiten vorgesehen sind, welche die Verzerrung des Signals infolge des Demodulations- und Wiedermodulationsvorgangs vermeiden. Die im genannten Schweizer Patent beschriebene Anlage ver wendet eine Phasenvergleichsvorrichtung, welche mit dem Ausgang des Empfängers gekoppelt ist und einem frequenzmodulierten Oszillator, welcher mit dem Sender und auch mit dem zweiten Eingang der Phasenvergleichsvorrichtung gekoppelt ist.
Der Aus gang der Phasenvergleichsvorrichtung liefert ein Si gnal, welches dem Grundband des empfangenen Si gnals proportional ist und mit dem frequenzmodulier- ten Oszillator gekoppelt ist, um die Frequenz des ge nannten Oszillators zu steuern, so dass das Ausgangs signal des frequenzmodulierten Oszillators dem Ein gangssignal zu der Phasenvergleichsvorrichtung vom Empfänger her folgt.
In der Rückkopplungsschleife vom Ausgang der Phasenvergleichsvorrichtung zu dem die Frequenz steuernden Element des frequenz- modulierten Oszillators ist ein Bandsperrfilter einge fügt, um alle diese Kanäle im Grundband des emp fangenen Signals, welche von den Frequenzabschnit- ten oder Kanälen verschieden sind, welche bei dem Empfänger eliminiert werden sollen, durchzulassen.
Die abgezweigten Kanäle können von dem Ausgang der Phasenvergleichsvorrichtung abgenommen wer den, bevor sie dem Bandsperrfilter zugeführt werden, und die Signale, welche in die vakanten Frequenz abschnitte einzufügen sind, können eingefügt werden, bevor das Signal zu dem Steuerelement des frequenz- modulierten Oszillators zugeführt wird. Es wurde ge funden, dass, obwohl unter bestimmten Umständen die Anlage gemäss dem erwähnten Patent befriedi gend arbeitet, andere Möglichkeiten bestehen, wo sich Unstabilität im Rückkopplungsstromkreis ent wickeln kann.
Dies ist auf die Tatsache zurückzufüh ren, dass die äquivalente Leerlauf-Phasenverschie- bung des Rückkopplungsstromkreises zwischen dem Ausgang der Phasenvergleichsvorrichtung und dem Eingang des frequenzmodulierten Oszillators immer im Minimum um mindestens 90 nacheilt. Das zuge- fügte Bandsperrfilter ruft eine Unstabilität hervor, wenn es eine 90 -Phasennacheilung bewirkt, wäh rend die Leerlaufverstärkung 1 oder grösser als 1 ist.
Eine Möglichkeit für diese Unstabilität wird ersicht lich, wenn man bedenkt, dass das Filter in der Rück kopplungsschleife eine grosse Phasensteilheit haben muss, wenn es eine grosse Amplitudensteilheit besit zen soll. Es existieren also bestimmte Bedingungen, welche Unstabilität in der Relaisstationsanordnung gemäss dem erwähnten Patent bewirken können.
Ein Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten Relaisstation, wel che die Vorteile der erwähnten Anlage aufweist und gleichzeitig die Möglichkeit von Unstabilität eliminiert.
Erfindungsgemäss ist eine Relaisstation für eine Nachrichtenübertragungsanlage, z. B. für eine Fre- quenzmultiplex-Anlage, vorgesehen, welche ein zu sammengesetztes Signal überträgt, welche Station einen Empfänger für das zusammengesetzte Signal und einen Sender für das zusammengesetzte Signal aufweist und sich auszeichnet durch eine Schaltung, welche zwei parallel geschaltete Signalwege aufweist, von denen jeder eine Signalquelle von bestimmter Frequenz enthält, welche Signalquellen zusammen arbeiten, um ein resultierendes Signal zu erzeugen, dessen Frequenz mit der Frequenz des empfangenen zusammengesetzten Signals in einer bestimmten Be ziehung steht, weiter durch Mittel,
welche mit dem Empfänger und der Schaltung gekoppelt sind, um die Frequenz beider Signalquellen so zu steuern, dass die Frequenz des resultierenden Signals der Frequenz des zusammengesetzten Signals folgt, und weiter durch Mittel zur Kopplung des Senders mit der genannten Schaltung.
Vorzugsweise sind die beiden Signalwege so aus gebildet, dass sie komplementäre Amplitudenphasen- Charakteristiken aufweisen.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezug nahme auf die Zeichnung beispielsweise näher er läutert.
Die Fig. 1 zeigt in Blockform eine Nachrichten übertragungsanlage mit einer Multiplex-Relaisstation, welche ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist.
Die Fig. 2 zeigt in Blockform eine Variante der Ausrüstung, welche zwischen den Linien A-A und B-B der Anlage nach Fig. 1 liegt.
Die Fig. 3 zeigt in Blockform ein weiteres Aus führungsbeispiel für den Anlageteil zwischen den Li nien A-A und B-B der Anlage nach Fig. 1.
Die Fig. 4 zeigt in Blockform ein anderes Aus führungsbeispiel für den Anlagenteil zwischen den Linien C-C und B -B der Fig. 1.
Zu Erläuterungszwecken soll angenommen wer den, dass die in der Fig. 1 dargestellte Anlage eine Frequenz-Multiplexanlage mit einer erfindungsge mäss ausgebildeten Relaisstation ist. Es ist jedoch zu bemerken, dass irgendein zusammengesetztes Signal, welches eine Mehrzahl von verschiedenen Frequenz- abschnitten enthält, durch die Relaisstation ver- arbeitet werden kann.
Das Grundbandsignal ist ein Multiplexsignal mit den üblichen Eigenschaften für Frequenz-Multiplexübertragung, d. h. mit einer An zahl von Hilfsträgersignalen, welche voneinander ge trennt sind, wobei jedes dieser Hilfsträgersignale durch eine zu übertragende Nachricht frequenzmodu- liert ist, um die Signalkanäle zu erzeugen. Das Grund bandsignal wird dann in der Weise behandelt, dass sein Frequenzbereich in den richtigen Frequenzbe reich für die Übertragung im Übertragungsmittel, z.
B. durch Frequenzmodulation eines Hochfrequenz- trägers verlagert wird. Beispielsweise kann das Grundbandsignal an der Endstelle 1 erzeugt und zur Endstelle 2 über ein gemeinsames übertragungs- medium übertragen werden, welches eine Relaissta tion 3 aufweist, welche in gewissen Fällen eine Ab zweigstelle sein kann, welche Nachrichtensignale über einen Übertragungsweg empfängt, welcher mit dem Übertragungsweg zwischen den beiden Endstellen 1 und 2 einen Winkel einschliesst.
Die Relaisstelle 3 kann ihrerseits Signale erzeugen, um eine Nachrich tenübermittlung zwischen der Station 3 und der End- stelle 2 zu ermöglichen.
Selbstverständlich ist die oben dargelegte Nach- richtenübertragungsanlage nur als Beispiel aufzufas sen, da die Endstellen 1 und 2 an sich Relaisstationen sein könnten und dann die gleichen 'seile aufweisen würden wie die Relaisstation 3, oder weiter könnten zwischen der Endstelle und der Relaisstation 3 oder dieser letzteren und der Endstelle 2 mehrere Relais stationen vorhanden sein. Ausserdem ist darauf hin zuweisen, dass im vorliegenden Fall der Einfachheit halber die Anlage als Einweg-Nachrichtenübertra- gungsanlage dargestellt ist.
Selbstverständlich könnte eine Zweiwegübertragung zwischen den Endstellen 1 und 2 über die Relaisstation 3 dadurch erfolgen, dass man einen zweiten Übertragungsweg zwischen den Endstellen 2 und 1 über die Station 3 mit der dazu gehörigen Verdoppelung der Ausrüstung für die Zweiwegübertragung vorsieht. Selbstverständlich ist dabei nur eine Verdopplung der zwischen den Linien A-A und B-B der Relaisstation 3 liegenden Aus rüstung nötig.
Wie man nun aus der Fig. 1 erkennt, weist die Relaisstation 3 einen Empfänger 4 für den Empfang des Multiplexsignals von der Endstelle 1 und einen Sender 5 für die Übertragung des Multiplexsignals zur Endstelle 2 auf.
Zu Erläuterungszwecken wird angenommen, dass der Empfänger 4 die folgenden Teile aufweist: Eine Antenne 6, einen Hochfrequenz verstärker 7, welcher mit einer Frequenzumsetzungs- vorrichtung verbunden ist, welche einen Mischer 8 und einen Oszillator 9 aufweist, zwecks Erzeugung eines Zwischenfrequenzsignals aus den empfangenen Hochfrequenz-Multiplexsignalen. Das Zwischenfre- quenzsignal gelangt an den ZF-Verstärker 10.
Der Sender 5 weist eine Frequenzumsetzungsvorrichtung auf, welche einen Mischer 11 und einen Oszillator 12 enthält, um das ZF-Ausgangssignal der Schaltung 13 in den HF-Bereich zu verlagern zwecks Anlegung an den HF-Verstärker 14 und an die Antenne 15, von welcher das Hochfrequenzsignal zur Endstelle 2 über tragen wird.
Die Schaltung 13 weist zwei Signalwege 16 und 17 auf, welche parallel geschaltet sind, wobei jeder der Wege 16 und 17 eine Signalquelle von vorbe stimmter Frequenz erhält, und die beiden Signal quellen zusammenarbeiten, um eine resultierende Frequenz zu erzeugen, welche eine Frequenz auf weist, die in einer vorbestimmten Beziehung zu der Frequenz des Multiplexsignals am Ausgang des Ver stärkers 10 steht.
Die im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 als Phasenvergleichsvorrichtung oder -Detek tor 18 dargestellten Mittel sprechen auf das Aus gangssignal des Verstärkers 10 und das Ausgangs signal der Schaltung 13 an, um ein Signal zu erzeu gen, welches die Frequenz der beiden Signalquellen der Wege 16 und 17 steuert, um zu bewirken, dass die Frequenz des resultierenden Signals der Frequenz des Multiplexsignals am Ausgang des Verstärkers 10 folgt.
Näher erläutert, enthält der Weg 16 ein Band- passfilter 19, welches eine solche Charakteristik auf weist, dass es den vorbestimmten Frequenzabschnitt oder die vorbestimmten Frequenzabschnitte, z. B. einen Signalkanal oder Signalkanäle des Frequenz multiplexsignals zu einem frequenzmodulierten Oszil- lator 20 durchlässt, dessen Ausgang mit dem einen Eingang des Mischers 21 gekoppelt ist.
Der Weg 17 enthält ein Bandsperrfilter 22, welches eine Charak teristik aufweist, die zu der Charakteristik des Filters 19 komplementär ist, um die durch das Filter 19 durchgelassenen Frequenzabschnitte aufzuhalten und die anderen Frequenzabschnitte durchzulassen. Das Ausgangssignal des Filters 22 ist dann mit dem fre- quenzmodulierten Oszillator 23 gekoppelt, dessen Ausgangssignal mit dem anderen Eingang des Mi schers 21 gekoppelt ist.
Das Ausgangssignal des Mi schers 21 ist das resultierende Signal am Ausgang der Schaltung 13, und es ist mit der Phasenvergleichsvor- richtung 18 gekoppelt, um ein Steuersignal zu erzeu gen, welches dem Phasenunterschied zwischen dem Ausgangssignal des Verstärkers 10 und dem resultie renden Ausgangssignal des Mischers 21 proportional ist.
Das Differenz- oder Steuersignal am Ausgang der Phasenvergleichsvorrichtung 10 ist mit dem Eingang der Schaltung 13 gekoppelt und gelangt durch die Filter 19 und 22 zu den Oszillatoren 20 und 23, wo bei der Oszillator 20 durch die durch das Filter 19 durchgelassenen Frequenzabschnitte und der Oszilla- tor 23 durch die durch das Filter 22 durchgelassenen Frequenzabschnitte moduliert wird.
Die Ausgangs signale der Oszillatoren 20 und 23 sind mit dem Mi scher 21 gekoppelt, dessen Ausgangssignal das resul tierende Signal darstellt, welches mit der Phasenver- gleichsvorrichtung 18 zwecks Vergleich des Signals mit dem Ausgangssignal des Verstärkers 10 gekop pelt ist.
Das Steuersignal am Ausgang der Phasenver- gleichsvorrichtung 18 ist das Grundband des ZF- Signals am Ausgang des Verstärkers 10, wenn die Frequenzen der Oszillatoren 20 und 23 so gewählt werden, dass eine Mittelfrequenz für das resultierende Signal am Ausgang des Mischers 21 erzeugt wird, welche gleich der Mittelfrequenz des ZF-Signals am Ausgang des Verstärkers 10 ist. Diese Tatsache wird nachfolgend eingehend beschrieben. Es wird zuerst angenommen, dass das ZF-Signal am Ausgang des Verstärkers 10 nicht moduliert ist.
Wenn die Fre quenz der Oszillatoren 20 und 23 wie oben beschrie ben gewählt ist, wird die Phasenvergleichsvorrichtung 18 kein Steuersignal erzeugen, da die Frequenz des ZF-Signals und das resultierende Signal identisch sind. Betrachten wir jetzt den ersten Augenblick, in welchem eine Frequenzmodulation auf dem ZF-Si- gnal vorhanden ist. Die Phasenvergleichsvorrichtung wird ein Steuersignal erzeugen, welches dem Phasen unterschied zwischen dem ZF-Signal und dem resul tierenden Signal proportional ist.
Es ist zu bemerken, dass der Phasenunterschied zwischen den vergliche nen Signalen von der Frequenzmodulation hervorge rufen wird und dass infolgedessen das Steuersignal dem modulierenden Signal oder Grundband propor tional ist. Dieses Steuersignal ist mit der Schaltung 13 gekoppelt, um die Oszillatoren 20 und 23, wie oben beschrieben, in der Frequenz zu modulieren. Unter diesen Umständen wird das resultierende Signal die selbe Frequenzmodulation aufweisen, die auf dem ZF-Signal vorhanden war.
Während des nächsten Augenblicks wird das im Einklang mit der Modula tion des ZF-Signals während des ersten Augenblicks modulierte resultierende Signal mit dem gegenüber dem ersten Augenblick unterschiedlich modulierten ZF-Signal verglichen. Das Steuersignal ist dem Pha senunterschied zwischen den beiden Signalen in die sem Augenblick proportional und wird deshalb be wirken, dass das resultierende Signal die auf dem ZF-Signal vorhandene Modulation übernimmt. Die ses Vergleichsverfahren wird auf einer momentanen Basis weitergeführt.
Aus dem oben Beschriebenen er kennt man, dass die Frequenz des resultierenden Si gnals der Frequenz des ZF-Signals nacheilt oder, anders ausgedrückt, dass die Frequenz des resultie renden Signals der Frequenz des ZF-Signals folgt. Man erkennt auch, dass das Steuerausgangssignal das Grundband des ZF-Signals ist.
Um die Entwicklung von Unstabilität in der Rückkopplungsschleife oder Phasenfangschleife, wel che die erfindungsgemässen Wege 16 und 17 enthal ten, zu vermeiden, sind die Amplituden- und Phasen charakteristiken der Filter 19 und 22 komplementär, und das resultierende Signal am Ausgang des Mi schers 21 ist das ganze Grundband des am Ausgang des Verstärkers 10 vorhandenen Signals.
Um eine Kanalabzweigung zu erzielen, wäre es möglich, die Verbrauchsvorrichtung 24 am Ausgang des Bandpassfilters 19 direkt anzukoppeln, da dieses Filter nur die Kanäle oder Frequenzabschnitte durch- lässt, deren Verwendung in der Relaisstation 3 er wünscht ist.
Die Verbrauchsvorrichtung 24 kann ein Lautsprecher oder eine andere Vorrichtung an der Relaisstelle 3 selber sein, oder sie kann die passende Modulationsausrüstung für die übermittlung der ab- gezweigten Kanäle von der Relaisstelle 3 zu einem abgezweigten Übertragungsmedium und zu einer Zweigstelle sein (nicht dargestellt).
Eine andere Mögt lichkeit für die Abzweigung des gewählten Kanals oder der gewählten Kanäle kann erhalten werden durch Umlegen des Schalters 25 in seine andere Stellung, so dass ein Diskriminator 26 an den Aus gang des Oszillators 20 gekoppelt wird, wodurch sich eine frequenzmodulierte Version des Frequenzkanals oder der -kanäle, welche durch das Filter 19 durch gelassen werden, ergibt.
Der Diskriminator 26 de- moduliert die durch das Filter 19 durchgelassenen frequenzmodulierten Kanäle, wobei der Ausgang des Diskriminators 26 mit dem Bandpassfilter 27 gekop pelt ist, um Randreste der abgezweigten Signalkanäle zum Verschwinden zu bringen, und weiter mit der Verbrauchsvorrichtung 24', welche vom selben Typ wie die Verbrauchsvorrichtung 24 sein kann.
Die Verbrauchsvorrichtung 24 kann ein Bandpassfilter enthalten, welcher mit dem Eingang derselben gekop pelt ist, um die mit diesem gekoppelten Signale zu säubern, wie das durch das Bandpassfilter 27 durch geführt wird.
Da die Signale der durch das Bandpassfilter 19 ausgewählten Kanäle durch die Relaisstelle 3 oder in einer weiteren mit der Relaisstelle 3 gekoppelten Zweigstelle verwendet werden, können die ausge wählten abgezweigten Kanäle vom Grundband ent fernt werden, so dass sie mit dem Sender 5 und in folgedessen mit der Endstelle 2 nicht gekoppelt sind. Zu diesem Zweck ist das Bandsperrfilter 22 so ge baut, dass es ein Sperrband aufweist, welches im we sentlichen identisch mit dem Passband des Filters 19 ist, um den Kanal oder die Gruppe von Kanälen, welche in der Relaisstation 3 abgezweigt wurden, zu entfernen.
Wie oben erwähnt, soll die Amplituden- und Phasencharakteristik des Bandsperrfilters 22 zu derjenigen des Filters 19 komplementär sein, damit sich keine Unstabilität in der Rückkopplungsschleife der Schaltung 13 entwickeln kann. Durch Entfernung des abgezweigten Kanals oder der Kanäle enthält das zu Modulationszwecken mit dem Oszillator 23 ge koppelte Grundband einen oder mehrere Signalkanäle (Frequenzbänder), welche freigelegt wurden.
Es ist nun möglich, in dem vakanten Signalkanal oder den -kanälen Signale einzufügen, welche in der Re laisstation 3 erzeugt werden oder in der Relaisstation 3 von einer Zweigstelle empfangen werden zwecks Weiterleitung zur Endstelle 2. Dieses kann in einer einzigen Anordnung durchgeführt werden, wenn man den Mischer 33 mit dem Ausgang des Oszillators 23 im Weg 17 koppelt.
Der Oszillator 34 gibt ein Hilfs- trägersignal ab, welches eine Frequenz aufweist, die im Grundbandfrequenzbereich liegt, so dass das mo dulierende Signal der Quelle 35 im Modulator 36 dem Hilfsträgersignal des Oszillators 34 aufmoduhert werden kann, um den freigelegten Signalkanal oder -kanäle zu belegen, welche im Grundband am Aus gang des Oszillators 23 enthalten sind.
Der Ausgang des Mischers 33 wäre dann mit dem Eingang des Mischers 11 gekoppelt, um die Übertragung der ur sprünglichen Grundbandsignale mit den in der Re laisstation 3 eingefügten Signalen zur Endstelle 2 zu ermöglichen.
Da, wie oben gezeigt, das resultierende Signal des Mischers 21 dem ZF-Signal am Ausgang des Ver stärkers 10 folgt, wird das Ausgangssignal des Oszil- lators 23 in gleicher Weise der Frequenz des ZF-Si- gnals am Ausgang des Verstärkers 10 für diejenigen Signalteile am Ausgang des Verstärkers 10 folgen, welche durch das Bandsperrfilter 22 durchgelassen werden.
Daraus folgt, dass tatsächlich keine Demodu- lation des Signals am Ausgang des Verstärkers 10 stattfindet, bevor es zwecks Übertragung mit dem Sender gekoppelt wird, wobei die durch die Nicht- linearität des Demodulators hervorgerufene Verzer rung eliminiert wird.
Es ergibt sich daraus eine Re laisstation mit Abzweigungs- und Einfügungsmöglich- keiten, welche die früher auftretende unzulässig hohe Verzerrung beim Betrieb der Relaisstation eliminiert. Da weiter das Bandpassfilter 19 und das Bandsperr- filter 22 komplementäre Amplituden- und Phasen charakteristiken aufweisen und da das vom Ausgang des Mischers 21 abgenommene Signal alle Grund bandkomponenten zwecks Vergleich mit den vom Ausgang des Verstärkers 10 erhaltenen Grundband komponenten enthält,
wird die Möglichkeit von Un stabilität in der Phasenfangschleife im wesentlichen eliminiert.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass das ganze Grundband derart zur Wirkung kommt, dass es zwei Oszillatoren moduliert, um ein resultierendes Signal zu erzeugen, welches mit einem vom Empfänger der Relaisstation abgeleiteten ZF-Signal verglichen wird.
Das Fehlersignal am Ausgang der Vergleichsvorrich tung 18, welches den Frequenzunterschied und die Verzerrung in der Schaltung in bezug auf das emp fangene frequenzmodulierte Signal darstellt, wird zu den Oszillatoren 20 und 23 zurückgeführt, um die Verzerrung zu korrigieren und ein Signal zu erzeu gen, welches die Modulation des Senders gemäss dem Grundbandsignal gestattet.
Mit dieser Anordnung arbeitet die Anlage im wesentlichen als ein direkt ge koppelter Zwischenfrequenzverstärker, da der Zwi- schenfrequenzträger des Senders in bezug auf Fre- quenzabweichung und Verzerrung korrigiert ist, um mit dem ZF-Träger des Empfängers übereinzustim men.
In der Fig. 2 ist eine Variante der Anordnung für die Teile zwischen den Linien A-A und B-B der Fig. 1 dargestellt. Wie oben gezeigt, enthält das Aus gangssignal am Oszillator 23, Fig. 1, das Grundband mit dem freigelegten Signalkanal oder den freigeleg ten Signalkanälen. Das Ausgangssignal am Oszillator 23 ist mit der Phasenvergleichsvorrichtung 36 gekop pelt.
Eine Schaltung 37, welche mit der Schaltung 13, Fig. 1, identisch ist, weist zwei Signalwege 38 und 39 auf, welche parallel geschaltet sind. Jeder dieser Wege enthält eine Signalquelle, welche durch das Ausgangs signal der Vergleichsvorrichtung 36 gesteuert wird, in der gleichen Weise, wie dies durch die Schaltung 13 geschieht.
Genauer gesagt, enthält die Schaltung 37 im Weg 38 einen frequenzmodulierten Oszillator 40, dessen Frequenzsteuerelement das Steuersignal der Vergleichsvorrichtung 36 über das Bandpassfil- ter 41 zugeführt ist, und der Weg 39 enthält einen frequenzmodulierten Oszillator 42, wobei das Steuer signal der Vergleichsvorrichtung 36 über ein Band sperrfilter 43 mit dem Frequenzsteuerelement des Oszillators 42 gekoppelt ist.
Durch Einstellung der Frequenzen der Oszillatoren 40 und 42 zwecks Er zeugung einer resultierenden Frequenz am Ausgang des Mischers 44, welche eine Mittelfrequenz gleich der Mittelfrequenz des Ausgangssignals am Oszillator 23 aufweist, kann ein Steuersignal in der Vergleichs vorrichtung 36 erzeugt werden, welches dem Phasen unterschied zwischen den beiden Signalen proportio nal ist, um zu bewirken, dass das Differenzsignal die Frequenz der Oszillatoren 40 und 42 derart steuert, dass das resultierende Signal am Ausgang des Mi schers 44 dem Ausgangssignal des Oszillators 23 folgt.
Zu diesem Zweck ist eine zweit,- Ph,süiifang- schleife vorgesehen, welche das resultierende Signal am Ausgang des Mischers 44 mit dem Ausgangs signal am Oszillator 23 synchronisiert. Um nun das Signal oder die Signale in die freigelegten Kanäle im Grundband einzufügen, ist es lediglich notwendig, einen Addierer 45 im Weg 39 zwischen dem Aus gang des Filters 43 und dem Frequenzsteuerelement des Oszillators 42 vorzusehen.
Der Addierer 45 zählt die Signale der Quelle 35, welche im Frequenzbereich liegen, um die freigelegten Frequenzabschnitte oder -kanäle zu belegen, zu dem Ausgangssignal des Fil ters 43 hinzu. Die Frequenzmodulation des Aus gangssignals des Oszillators 42 enthält das Grund band-Ausgangssignal des Filters 43 und die einge fügten Signale. Dieses Signal gelangt dann an den Mischer 11 der Fig. 1 zwecks Übertragung zu der Endstelle 2.
Durch Wahl der Frequenz der Oszilla- toren 4.0 und 42 gemäss Fig. 2 hat das dem Mischer 11 der Fig. 1 zugeführte Ausgangssignal dieselbe Fre quenz wie das Ausgangssignal des Verstärkers 10. Es wäre also möglich, in dieser und den anderen hier be schriebenen Anordnungen die Frequenzen der Ire- quenzmodulierten Oszillatoren so zu wählen, dass die Frequenz des mit dem Sender gekoppelten Signals verschoben wird, so dass diese Frequenz von der Fre quenz des vom Empfänger abgenommenen Signals verschieden ist.
Mit dieser Anordnung wäre es natür lich notwendig, das richtige Ausgangssignal (das Sum men- oder Differenzfrequenzsignal) des Mischers zu wählen, so dass das resultierende Signal eine Mittel frequenz aufweist, welche gleich der Mittelfrequenz des empfangenen ZF-Signals ist.
In der Fig. 3 ist eine andere Anordnung für die Ausrüstung zwischen den Linien A-A und B-B der Fig. 1 dargestellt. In dieser Anordnung ist der Aus- gang des Oszillators 23 mit der Phasenvergleichsvor- richtung 36 gekoppelt, und das resultierende Signal am Ausgang der Schaltung 37' wird durch Frequenz- modulation eines Oszillators 47, welcher mit einer einzelnen Frequenz moduliert ist, erzeugt.
Der übrige Teil der Schaltung 37' enthält einen ersten Weg 38', welcher ein Bandpassfilter 41' für den Durchlass des freigelegten Frequenzbandes (Signalkanal) aufweist und einen zweiten Weg 39', welcher ein Bandsperr- filter 43' für den Durchlass aller anderen Signalkom ponenten aufweist, welche von den durch das Filter 41' durchgelassenen Komponenten verschieden sind. Die Ausgänge der Filter 41' und 43' sind mit einem Addierer und einem Isolator 48 gekoppelt, um die Signale am Ausgang derselben zu addieren und um diese Filter voneinander isoliert zu halten.
Das Aus gangssignal des Addierers und Isolators 48 ist mit dem Frequenzsteuerelement des Oszillators 47 ge koppelt, um die Frequenz desselben zu steuern, so dass das resultierende Signal, welches mit der Phasen vergleichsvorrichtung 36 gekoppelt ist, der Frequenz des vom Oszillator 23, Fig. 1, abgenommenen Signals folgt. Das Differenzsignal oder Steuersignal wird so über die Wege 38' und 39' geführt und im Addierer und Isolator 48 zwecks Steuerung der Frequenz des Oszillators 47 kombiniert.
In dieser Anordnung wer den der Signalkanal oder die Signalkanäle zu dem Grundband bei Verwendung eines Addierers 49 hin zugezählt, welcher die Signale der Quelle 35 zum Grundband addiert, vorausgesetzt, dass die Signale der Quelle 35 eine Zentralfrequenz oder Zentralfre quenzen haben, welche die richtige Lage im Fre quenzbereich des Grundbandes einnehmen, um das freigelegte Frequenzband zu belegen. Hier ist wieder um, wie in den vorangehenden Anordnungen, dafür gesorgt, dass das Ausgangssignal des Oszillators 47 mit der Frequenz des Ausgangssignals des Oszillators 23 im Schritt bleibt.
Das Ausgangssignal des Oszilla- tors 47 ist zwecks Übertragung zur Endstelle 2 mit dem Mischer 11 gekoppelt.
Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1, 2 und 3 war die in den Mitteln zur Steuerung der Frequenz der beiden Oszillatoren (Phasenvergleichsvorrichtung 18) verglichene Charakteristik die Phase der beiden Signale, wobei durch das Differenz- oder Steuersignal das resultierende Signal am Ausgang der Schaltung 13 mit dem Eingangssignal der Phasenvergleichsvor- richtung 18 in Schritt gehalten wurde.
In der Aus führung gemäss Fig.4 werden ähnliche Schaltungs teile verwendet, und die Technik ist im wesentlichen dieselbe wie diejenige, die in Verbindung mit den Fig. 1, 2 und 3 beschrieben wurde, mit der Aus nahme, dass die Charakteristik des mit dem resultie renden Signal verglichenen empfangenen Signals eine Frequenzvariation ist. Die in der Fig.4 dargestellte Ausführungsform kann anstelle der in der Fig. 1 dar gestellten Ausrüstung zwischen den Linien C-C und B-B verwendet werden.
Wie in der Fig. 1 ist eine Schaltung 51 vorgesehen, welche zwei Signalwege aufweist, welche parallel geschaltet sind. Der erste Signalweg enthält einen frequenzmodulierten Oszilla- tor 52 und ein Bandpassfilter 53, während der zweite Signalweg einen frequenzmodulierten Oszillator 54 und ein Bandsperrfilter 55 enthält.
Die Ausgangs signale der Oszillatoren 52 und 54- sind mit dem Mi scher 56 gekoppelt, wobei die Frequenz der beides; Oszillatoren so gewählt ist, dass eine Mittelfrequenz für das resultierende Ausgangssignal am Mischer 56 entsteht, weiche in einer vorbestimmten Frequenz- beziehurlg zur Mittelfrequenz des vom Verstärker 10 dem Mischer 57 zugeführten empfangenen Signals steht.
Der Ausgang des Mischers 56 ist mit dem Mi scher 57 gekoppelt, um ein Schwebungssignal am Ausgang desselben zu erzeugen. Das Schwebungs- signal ist zwecks Amplitudensteuerung an den Be grenzer 58 geführt und dann an den Diskriminator 59, welcher ein Steuersignal liefert, welches dem Fre- quenzunterschied zwischen dem Ausgangssignal am Mischer 56 und dem Verstärker 10 zugeführten Si gnal proportional ist.
Das Steuersignal am Ausgang des Diskriminators 59 ist mit der Schaltung 51 ge koppelt und steuert infolgedessen die Frequenz der Oszillatoren 52 und 54 so, dass die Frequenz des re sultierenden Ausgangssignals am Mischer 56 in der vorbestimmten Frequenzbeziehung zu der Frequenz des vom Verstärker 10 zugeführten Signals gehalten wird.
Wie bei den vorher beschriebenen Beispielen weist das Bandpassfilter 53 eine Bandpasscharakteri- stik auf, um einen Frequenzabschnitt (Signalkanal) oder eine Mehrzahl von Frequenzabschnitten durch zulassen, und zwar in Abhängigkeit von den in der Relaisstation abzuzweigenden Signalen.
Das Band sperrfilter 55 weist bezüglich des Filters 53 eine kom plementäre Bandpasscharakteristik auf, um alle die jenigen Frequenzabschnitte durchzulassen, welche durch das Filter 53 nicht durchgelassen werden und um die durch das Filter 53 durchgelassenen Fre- quenzabschnitte zu sperren. Ausserdem sind die Amplituden- und Phasencharakteristiken dieser bei den Filter komplementär.
Die abzuzweigenden Kanäle können durch Kopplung des Diskriminators 26 mit dem Ausgang des Oszillators 52 abgezweigt werden, wobei die detektierten resultierenden frequenzmodu- lierten Frequenzabschnitte mit der Verbrauchsvor richtung 24 gekoppelt sind, welche ein Bandpassfilter an ihrem Eingang aufweisen kann, um die detektier- ten Grundband-Kanalsignale zu verbessern.
Um die Signale zu addieren, welche in der Relaisstation 3 er zeugt oder in der Relaisstation von Abzweigungssta- tionen empfangen werden, ist ein Addierer 60 mit dem Ausgang des Oszillators 54 gekoppelt, welcher das Signal der Quelle 35, welche eine im Frequenz spektrum des Grundbandes richtig liegende Träger frequenz enthält, addiert, um den Frequenzabschnitt oder die Abschnitte der in der Relaisstation 3 abge zweigten Kanalsignale zu belegen. Das Ausgangs signal des Addierers 60 wird dann an den Mischer 11 geführt und dann zur Endstelle 2.
Es ist weiter zu be merken, dass die Wiedereinfügungsanordnungen zwi schen den Linien A-A und B-B die Fig. 1, 2 und 3 anstelle der Ausrüstung zwischen den Linien A-A und B-B der Fig. 4 treten können.
Die hier oben beschriebenen Relaisstationsanord- nungen haben den Vorteil, dass sie einfach im Bau und wirtschaftlich sind, da die Demodulatoren und Modulatoren auf der Grundbandstufe eliminiert sind, und ausserdem sind die beschriebenen Anordnungen im wesentlichen verzerrungsfrei. Die Tatsache, dass die hier beschriebenen Relaisstationen verzerrungs- fr, i sind, ergibt sich dadurch, dass die Nichtlinearität der Modulationscharakteristik der frequenzmodulier- t,
-n Oszillatoren durch die Schleifenverstärkung der Phasen- oder Frequenzvergleichsvorrichtung verrin gert wird. Ausserdem kann wegen der komplem-Intä- ren Charakteristiken der Bandpass- und Bandsperr- füter und wegen des Umstandes, dass das ganze Grundbandsignal für Vergleichszwecke verwendet wird, eine sehr hohe Schleifenverstärkung ohne Un stabilität verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Relaisstation für eine Nachrichtenübertragung s- anlage, welche ein zusammengesetztes Signal über trägt, mit einem Empfänger (4) für das zusammen gesetzte Signal und einem Sender (5) für das zusam mengesetzte Signal, gekennzeichnet durch eine Schal tung (13), welche zwei parallel geschaltete Signalwege (16, 17) aufweist, von denen jeder eine Signalquelle (20, 23) von bestimmter Frequenz enthält, welche Signalquellen zusammenarbeiten, um ein resultieren des Signal zu erzeugen, dessen Frequenz mit der Fre quenz des empfangenen zusammengesetzten Signals in einer bestimmten Beziehung steht, weiter durch Mittel (18), welche mit dem Empfänger und der Schaltung gekoppelt sind, um die Frequenz beider Signalquellen so zu steuern,dass die Frequenz des resultierenden Signals der Frequenz des zusammen gesetzten Signals folgt, und weiter durch Mittel zur Kopplung des Senders mit der genannten Schaltung. UNTERANSPRÜCHE 1. Relaisstation nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Signalwege komple mentäre Amplituden- und Phasencharakteristiken be sitzen. 2.Relaisstation nach Unteranspruch 1, für ein zusammengesetztes Signal, welches eine Anzahl Fre- quenzabschnitte aufweist, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, welche mit einem von den beiden Si gnalwegen gekoppelt ist, um das Signal aus minde stens einem der genannten Frequenzabschnitte aus zuziehen. 3.Relaisstation nach Patentanspruch für ein zu sammengesetztes Signal, welches eine Anzahl Fre- quenzabschnitte aufweist, gekennzeichnet durch eine erste Vorrichtung (19), welche gegebene Amplituden- und Phasencharakteristiken besitzt und in einem (16) der genannten Wege liegt, um mindestens einen aus gewählten Frequenzabschnitt der genannten Fre- quenzabschnitte durchzulassen, eine zweite (22) im anderen Weg angeordnete Vorrichtung, welche Am plituden- und Phasencharakteristiken aufweist, wel che zu den genannten Amplituden- und Phasen charakteristiken komplementär sind,um alle anderen vom ausgewählten Frequenzabschnitt verschiedenen Frequenzabschnitte durchzulassen, weiter durch Mit tel (33), um den Sender mit dem anderen Weg zu koppeln, und Mittel (24 bzw. 26, 27, 24'), welche mit einem der genannten Wege gekoppelt sind, um das Signal der ausgewählten Frequenzabschnitte auszu ziehen. 4. Relaisstation nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang der ersten Vor richtung (19) mit der Signalquelle (20) des genannten einen Welges (16) gekoppelt ist, und dass die genann ten Signalauszugsmittel (24) mit dem Ausgang der ersten Vorrichtung gekoppelt sind. 5.Relaisstation nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang der ersten Vor richtung (19) mit der Signalquelle (20) des genann ten einen Weges (16) gekoppelt ist und dass die ge nannten Signalauszugsmittel (26, 27, 24') mit dem Ausgang der Signalquelle (20) des genannten einen Weges gekoppelt sind. 6.Relaisstation nach Patentanspruch für ein zu sammengesetztes Signal, welches eine Anzahl Fre- quenzabschnitte aufweist, gekennzeichnet durch eine erste Vorrichtung (19), welche gegebene Amplituden- und Phasencharakteristiken besitzt und in einem (16) der genannten Wege liegt, um mindestens einen aus gewählten Frequenzabschnitt der genannten Fre- quenzabschnitte durchzulassen, eine zweite Vorrich tung (22), welche Amplituden- und Phaseneharakte- ristiken aufweist, welche zu den dem genannten einen Weg (16)zugeordneten Amplituden- und Phasen charakteristiken komplementär sind, um alle anderen vom ausgewählten Frequenzabschnitt verschiedenen Frequenzabschnitte durchzulassen, weiter durch Mit tel (34, 35, 36), welche mit dem anderen Weg ge koppelt sind, um ein Signal zu erzeugen, das in die genannten ausgewählten Frequenzabschnitte einge fügt werden kann, und Mittel (33), um das Signal am Ausgang der zweiten Vorrichtung und das einzufü gende Signal an den Sender (5) zu führen. 7.Relaisstation nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang der zweiten Vor richtung (22) mit der Signalquelle (23) des anderen Weges gekoppelt ist, dass die genannten Einfügungs- mittel (33) mit dem Ausgang der Signalquelle des anderen Weges gekoppelt sind, und dass der Sender (5) mit dem Ausgang des Einfügungsmittels gekop pelt ist. B.Relaisstation nach Unteransprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang der ersten Vorrichtung (19) mit der Signalquelle (20) des ge nannten einen Weges gekoppelt ist, dass die genann ten Auszugsmittel (24) mit dem Ausgang der ersten Vorrichtung gekoppelt sind, dass der Ausgang der zweiten Vorrichtung (22) mit der Signalquelle (23) des genannten anderen Weges gekoppelt ist, dass die genannten Einfügungsmittel (33) mit dem Ausgang der Signalquelle des genannten anderen Weges Ge koppelt sind, und dass der Sender mit dem Ausgang der Einfügungsmittel gekoppelt ist. 9.Relaisstation nach den Unteransprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang der ersten Vorrichtung (19) mit der Signalquelle (20) des genannten einen Weges (16) gekoppelt ist, dass die Auszugsmittel (26, 27, 24') mit dem Ausgang der Signalquelle (20) des genanqten einen Weges gekop pelt sind, dass ferner der Ausgang der zweiten Vor richtung (22) mit der Signalquelle (23) des genannten anderen Weges (17) gekoppelt ist, die genannten Ein fügungsmittel (33) mit dem Ausgang der Signalquelle (23) des anderen Weges und der Sender mit dem Ausgang dir Einfügungsmittel gekoppelt sind. 10.Relaisstation nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Mittel (21), welche die Signale der beiden Signalquellen kombinieren zwecks Erzeugung 41 des genannten resultierenden Signals, durch Mittel (18), welche mit dem Empfänger (4) und den Kom- binierungsmitteln (21) gekoppelt sind und auf das empfangene zusammengesetzte Signal und auf das resultierende Signal ansprechen, um ein Steuersijnal zu erzeugen, welches einem Unterschied zwischen dem zusammengesetzten Signal und dem kombinier ten Signal proportional ist, durch Mittel, um das Steuersignal jeder der Signalquellen zuzuführen, um die Frequenz der Signale der beiden Signalquellen derart zu steuern,dass die Frequenz des kombinier ten Signals der Frequenz des zusammengesetzten Si gnals folgt, und durch Mittel, um den Sender mit mindestens einer der Signalquellen zu koppeln. 11. Relaisstation nach Patentanspruch, für ein zusammengesetztes Signal, welches eine Anzahl von Frequenzabschnitten aufweist, dadurch gekennzeich net, dass einer der Signalwege eine erste Serienschal tung aufweist, welche ein Bandpassfilter enthält,um mindestens einen ausgewählten Frequenzabschnitt der genannten Frequenzabschnitte durchzulassen und als Signalquelle einen ersten frequenzmodulierten Oszil- lator zur Erzeugung eines ersten Signals enthält, dass der andere Signalweg eine zweite Serienschaltung ent hält,welche ein Bandsperrfilter zum Durchlass aller anderen vom ausgewählten Frequenzabschnitt ver schiedenen Frequenzabschnitte und als Signalquelle einen zweiten frequenzmodulierten Oszillator zur Er zeugung eines zweiten Signals enthält, dass weiter ein mit dem Ausgang des ersten und zweiten Oszillators gekoppeltes gemeinsames Mittel vorhanden ist, um das genannte erste und zweite Signal zu kombinieren, um das resultierende Signal zu liefern, dessen Fre quenz gleich der Frequenz des empfangenen zusam mengesetzten Signals ist, weiter eine Phasenver- gleichsvorrichtung (18),welche mit dem Empfänger und dem letztgenannten Mittel gekoppelt ist und auf das empfangene zusammengesetzte Signal und auf das resultierende Signal anspricht, um ein Steuer signal zu erzeugen, welches zur Phasendifferenz zwi schen den angelegten Signalen proportional ist, wei- ter Mittel, um das Steuersignal an jedes der Filter an zulegen, um die Frequenz des ersten und zweiten Oszillators derart zu steuern, dass die Frequenz des resultierenden Signals der Frequenz des genannten empfangenen zusammengesetzten Signals folgt, wei ter Mittel, welche mit der ersten Serienschaltung ge koppelt sind, um das Signal aus den ausgewählten Frequenzabschnitten herauszuziehen, weiter Mittel,welche mit der zweiten Serienschaltung gekoppelt sind, um ein Signal in die ausgewählten Frequenz abschnitte einzufügen, und Mittel, um das Signal am Ausgang des Bandsperrfilters und das eingefügte Si gnal an den Sender anzulegen. 12.Relaisstation nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Einfü- gungsmittel eine dritte Serienschaltung aufweisen, welche ein zweites Bandpassfilter, um die genannten ausgewählten Frequenzabschnitte durchzulassen und einen dritten frequenzmodulierten Oszillator zur Er zeugung eines dritten Signals aufweist;eine vierte Serienschaltung, welche ein zweites Bandsperrfilter, um alle anderen vom ausgewählten Frequenzab- schnitt verschiedenen Frequenzabschnitte durchzu lassen, und einen vierten frequenzmodulierten Oszil- lator zur Erzeugung eines vierten Signals aufweist;ein zweites gemeinsames Mittel, welches mit dem Ausgang des dritten und des vierten Oszillators ge koppelt ist, um das dritte und das vierte Signal zu kombinieren, um ein zweites resultierendes Signal zu liefern, dessen Frequenz gleich der Frequenz des Ausgangssignales des genannten zweiten Oszillators ist;eine zweite Phasenvergleichsvorrichtung, welche mit dem Ausgang des zweiten Oszillators und dem zweiten gemeinsamen Mittel gekoppelt ist und auf das zweite resultierende Signal und auf das Ausgangs signal des zweiten Oszillators anspricht, um ein zwei tes Steuersignal zu erzeugen, welches der Phasen differenz zwischen den angelegten Signalen propor tional ist;weiter Mittel, um das zweite Steuersignal an jedes der zweiten Filter anzulegen, um die Fre quenz des dritten und des vierten Oszillators derart zu steuern, dass die Frequenz des zweiten resultieren den Signals der Frequenz des Ausgangssignals des genannten zweiten Oszillators folgt; ferner Mittel, welche mit dem Ausgang des zweiten Bandsperrfilters zwecks Einfügung des eingefügten Signals gekoppelt sind; Mittel zur Kopplung des Senders mit dem Aus gang des vierten Oszillators. 13.Relaisstation nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Einfü- gungsmittel ein zweites Bandsperrfilter aufweisen, um alle anderen vom ausgewählten Frequenzabschnitt verschiedenen Frequenzabschnitte durchzulassen; ein zweites Bandpassfilter, um die ausgewählten Fre- quenzabschnitte durchzulassen;einen dritten fre- quenzmodulierten Oszillator, welcher mit den zweiten Filtern gekoppelt ist, um ein zweites resultierendes Signal zu liefern, dessen Frequenz gleich der Fre quenz des Ausgangssignals des zweiten Oszillators ist;weiter Einfügungsmittel, welche mit dem Eingang des zweiten Bandpassfilters gekoppelt sind, um das ein gefügte Signal einzufügen; eine zweite Phasenver- gleichsvorrichtung, welche mit dem Ausgang des zweiten Oszillators und dem Ausgang des dritten Oszillators gekoppelt ist und auf das zweite resultie rende Signal und auf das Ausgangssignal des zweiten Oszillators anspricht, um ein zweites Steuersignal zu erzeugen, welches proportional zur Phasendifferenz zwischen den angelegten Signalen ist;weiter Mittel, um das zweite Steuersignal an die Einfügungsmittel und an das zweite Bandsperrfilter anzulegen, um die Frequenz des dritten Oszillators derart zu steuern, dass die Frequenz des zweiten resultierenden Signals der Frequenz des Ausgangssignals des zweiten Oszil- lators folgt; und Mittel zur Kopplung des Senders mit dem Ausgang des dritten Oszillators. 14.Relaisstation nach Patentanspruch für ein zu sammengesetztes Signal, welches eine Anzahl von Frequenzabschnitten aufweist, dadurch gekennzeich net, dass einer der Signalwege eine erste Serienschal tung aufweist, welche ein Bandpassfilter enthält, um mindestens einen ausgewählten Frequenzabschnitt der genannten Frequenzabschnitte durchzulassen, und als Signalquelle einen ersten frequenzmodulierten Oszil- lator zur Erzeugung eines ersten Signals enthält;dass der -andere Signalweg eine Serienschaltung aufweist, welche ein Bandsperrfilter zum Durchlass aller ande ren vom ausgewählten Frequenzabschnitt verschiede nen Frequenzabschnitte und einen zweiten frequenz- modulierten Oszillator zur Erzeugung eines zweiten Signals enthält;dass weiter ein gemeinsames Mittel vorhanden ist, welches mit dem Ausgang des ersten und des zweiten Oszillators gekoppelt ist, um das erste und das zweite Signal zu kombinieren, um das resultierende Signal zu liefern, dessen Frequenz in einer bestimmten Beziehung zu der Frequenz des empfangenen zusammengesetzten Signals steht; wei ter ein Mischer, welcher mit dem Empfänger und dem gemeinsamen Mittel gekoppelt ist auf das emp fangene zusammengesetzte Signal und auf das resul tierende Signal anspricht, um ein Schwebungssignal zu erzeugen;ferner ein Diskriminator, welcher mit dem Mischer gekoppelt ist, um ein Steuersignal zu er zeugen, welches der Frequenzdifferenz zwischen dem empfangenen zusammengesetzten Signal und dem ge nannten resultierenden Signal proportional ist; ferner Mittel, um das Steuersignal an jedes der Filter anzu legen, um die Frequenz des ersten und des zweiten Oszillators derart zu steuern, dass die Frequenz des resultierenden Signals der Frequenz des empfangenen zusammengesetzten Signals folgt; ferner Mittel, wel che mit der ersten Serienschaltung gekoppelt sind, um das Signal aus den ausgewählten Frequenzab- schnitten auszuziehen;ferner Mittel, welche mit der zweiten Serienschaltung gekoppelt sind, um ein Signal in die ausgewählten Frequenzabschnitte einzufügen; und Mittel, um das Signal am Ausgang des Band sperrfilters und das eingefügte Signal an den Sender anzulegen. Standard Telephon und Radio AG
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