CH422953A - Verfahren zur automatischen Steuerung von Werkzeugmaschinen und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur automatischen Steuerung von Werkzeugmaschinen und Einrichtung zur Ausübung des VerfahrensInfo
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- CH422953A CH422953A CH1130465A CH1130465A CH422953A CH 422953 A CH422953 A CH 422953A CH 1130465 A CH1130465 A CH 1130465A CH 1130465 A CH1130465 A CH 1130465A CH 422953 A CH422953 A CH 422953A
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- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Program-control systems
- G05B19/02—Program-control systems electric
- G05B19/42—Recording and playback systems, i.e. in which the program is recorded from a cycle of operations, e.g. the cycle of operations being manually controlled, after which this record is played back on the same machine
- G05B19/421—Teaching successive positions by mechanical means, e.g. by mechanically-coupled handwheels to position tool head or end effector
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Description
Verfahren zur automatischen Steuerung von Werkzeugmaschinen und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens Bei grösseren Werkzeugmaschinen wird der Ar beitsablauf numerisch durch ein Programm gesteuert. Die Erstellung eines solchen Programmes ist nicht einfach, da bei der Erstellung der gesamte Bearbei tungsablauf bis in die letzten Details berücksichtigt werden muss, was für den Ersteller des Programmes eine reiche bearbeitungstechnische Erfahrung voraus setzt. Die Erstellung eines solchen Programmes ist aber nur bei hohen Stückzahlen in der Serienfabrika tion wirtschaftlich.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, die vorbereitenden menschlichen Arbeiten für den nachherigen, automatischen Bearbeitungsab lauf so klein zu halten, dass der ganze Programmier- prozess schon für kleine Stückzahlen wirtschaftlich wird und ausserdem die Möglichkeit gegeben ist, sich bei der Programmierung der reichen praktischen Er fahrung eines Berufsmannes an der Werkbank unmit telbar zu bedienen, in der Weise, dass sein Vorgehen bei der Bearbeitung eines Werkstückes als Muster für die automatische Bearbeitung weiterer genau gleicher Werkstücke aufgenommen wird.
Nach dem erfindungsgemässen Verfahren zur automatischen Steuerung von Werkzeugmaschinen lässt man die Programmierung und Speicherung der für den automatischen Bearbeitungsablauf nötigen Daten automatisch dann erfolgen, wenn der Bearbei tungsablauf erstmalig von Hand durchgeführt wird.
Die Erfindung betrifft ferner eine Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens, bei welcher die Bewe gungen der den Vorschub des Werkzeuges bzw. des Werkstückes ausführenden Teile der Maschine in Koordinaten aufgeteilt sind, wobei jeder Koordi nate eine Messeinrichtung und ein Speicher zugeord net ist. Bei der Herstellung des ersten Werkstückes durch einen Berufsmann werden somit die Bewegungen des Werkzeuges oder des Werkstückes oder die kombi nierten Bewegungen davon automatisch auf der Pro grammierungseinrichtung gespeichert.
Bei der Bear beitung der weiteren genau gleich ausgebildeten Werkstücke kann nun die Steuerung von Werkzeug und Werkstück nach dem hiefür aufgenommenen Programm der mit der Werkzeugmaschine in Wir kungsverbindung stehenden Programmierungsein richtung erfolgen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh rungsform einer mit der erfindungsgemässen Pro grammierungseinrichtung versehenen Werkzeugma schine schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Werkzeugmaschine mit der Program mierungseinrichtung für die Aufnahme des Program- mes und Fig. 2 die Werkzeugmaschine im Vertikalschnitt mit der Programmierungseinrichtung für die Abwick lung des Programmes.
Beim dargestellten Beispiel ist 1 eine Bohrma schine, die von einem Berufsmann 2 bedient wird. 3 ist der die Bohrspindel 4 führende Support und 5 der in der Bohrspindel 4 eingespannte Bohrer oder Frä- ser für die Bearbeitung des Werkstückes 6. Der Sup port 3 steht in Wirkungsverbindung mit einem Ver- stellkondensator 7. Dieser ist Teil eines Schwingkrei ses 8, in welchem sich die Frequenz mit der Verstel lung des Kondensators 7 ändert. 9 ist ein Tonbandge rät zur laufenden Speicherung der Frequenzen des Schwingkreises B.
An das Tonband 9 ist ein elektro nisches Gerät 10 angeschlossen. 11 ist ein elektrohy draulisches Servoventil, welches den Druckölzufluss für die Betätigung des Kolbens 12' eines Servomotors 12 steuert. Nachfolgend ist an einem einfachen Beispiel der Programmaufnahme- sowie der Programmabwick- lungsvorgang erNnfert.
Ein Facharbeiter 2 bohrt am Bohrwerk (Fig. 1) ein tiefes Loch in ein Werkstück 6, indem er den Vor schub des Bohrers von Hand betätigt und entspre chend seinen Erfahrungen den Bohrer 5 zwecks Ent fernung der Späne zeitweise aus der Bohrung aus- fährt. Die Bewegung des Vorschubes wird auf den Verstellkondensator 7 übertragen, welcher Teil eines Schwingkreises 8 ist, in welchem sich die Frequenz mit der Verstellung des Kondensators ändert.
Diese Frequenzen werden laufend auf das Tonband des Tonbandgerätes 9 gespeichert. Auf diese Weise ist es möglich, jede Stellung, welche der Arbeiter dem Werkzeug verliehen hat, als Frequenz im Tonband des Gerätes 9 zu speichern und damit ein genaues Arbeitsprogramm zu erstellen.
Bei der Bearbeitung weiterer Werkstücke kann die Steuerung des Bohrwerkes automatisch nach. dem zuvor aufgenommenen Programm erfolgen. Nach Fig. 2 wird zu diesem Zweck das Tonband des Ge rätes 9 abgespielt. Die momentane Frequenz gelangt in das elektronische Gerät 10, welches als. Ausgang einen eingeprägten Gleichstrom linear zu einer Fre- quenz-Differenz am Eingang liefert. Von den beiden Frequenzen, die in das Gerät eingehen und deren Dif ferenz also am Ausgang erscheint,
ist die eine Fre quenz diejenige vom Tonband und die andere eine sogenannte Istfrequenz . Diese Istfrequenz sei im betrachteten Moment tiefer als die Tonbandfrequenz. Es wird also am Gerät-Ausgang ein Gleichstrom flies- sen, welcher seinerseits das elektrohydraulische Ser- voventil 11 betätigt. Dieses marktgängige, stufenlos arbeitende Ventil hat die Eigenschaft, entsprechend dem fliessenden Strom am Ausgang eine entspre chende Ölmenge zu liefern,
das heisst solange am Eingang ein elektrischer Strom fliesst, fliesst am Aus gang auch eine bestimmte Ölmenge. Dieses<B>öl</B> ge laugt in den Zylinder des Servomotors 12 und er zeugt somit eine Bewegung des Servokolbens 12', welcher seinerseits den Vorschub des Bohrers 5 am Bohrwerk steuert. Im bereits erwähnten Verstellkon- densator-Schwingkreis 8 wird durch diese Bewegung die Frequenz gesteigert. Diese Frequenz ist nun die Istfrequenz und gelangt in das erwähnte elektrische Gerät 10.
Sobald die Istfrequenz mit der Tonband frequenz übereinstimmt, fliesst am Ausgang des Ge rätes kein Strom mehr. Der Vorschub des Bohrers wird Null. Beim Abspielen des Tonbandes wird also, wie ersichtlich, der momentanen Frequenz eine be stimmte Position des Bohrers zugeordnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur automatischen Steuerung von Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Programmierung und Speicherung der für den automatischen Bearbeitungsablauf nötigen Daten automatisch dann erfolgen lässt, wenn der Bearbei tungsablauf erstmalig von Hand durchgeführt wird. II. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen der den Vorschub des Werkzeuges bzw. Werkstückes ausführenden Teile der Maschine in Koordinaten aufgeteilt sind, wobei jeder Koordi nate eine Messeinrichtung und ein Speicher zuge ordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass als Messeinrichtung ein Verstell kondensator (7) und ein, Teil des letzteren bildender Schwingkreis (8) dient, während als Speicher für die Aufnahme der Frequenzen des Schwingkreises (8) ein Tonbandgerät (9) vorgesehen ist. 2.Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem das Werkzeug (5) bzw. das Werkstück (6) führenden Maschinenteil ein Servomotor (12) in Wirkungsver bindung steht, dessen auf den Servokolben (12') wir kender Druckmittelzufluss von einem elektrohydrau- lischen Servoventil (11) gesteuert wird, das mit einem elektrischen Steuergerät (10) in Wirkungsverbindung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1130465A CH422953A (de) | 1965-08-07 | 1965-08-07 | Verfahren zur automatischen Steuerung von Werkzeugmaschinen und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1130465A CH422953A (de) | 1965-08-07 | 1965-08-07 | Verfahren zur automatischen Steuerung von Werkzeugmaschinen und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH422953A true CH422953A (de) | 1966-10-31 |
Family
ID=4372162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1130465A CH422953A (de) | 1965-08-07 | 1965-08-07 | Verfahren zur automatischen Steuerung von Werkzeugmaschinen und Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH422953A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0086167A3 (de) * | 1982-02-05 | 1984-01-18 | Luc Barrut | Verfahren und Einrichtung zum Formen oder Behandeln von Zähnen oder Zahnprothesen |
-
1965
- 1965-08-07 CH CH1130465A patent/CH422953A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0086167A3 (de) * | 1982-02-05 | 1984-01-18 | Luc Barrut | Verfahren und Einrichtung zum Formen oder Behandeln von Zähnen oder Zahnprothesen |
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