CH422973A - Elektrische Einrichtung mit einer wiederaufladbaren Batterie und einem tragbaren Gleichstromgerät - Google Patents

Elektrische Einrichtung mit einer wiederaufladbaren Batterie und einem tragbaren Gleichstromgerät

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CH422973A
CH422973A CH1509563A CH1509563A CH422973A CH 422973 A CH422973 A CH 422973A CH 1509563 A CH1509563 A CH 1509563A CH 1509563 A CH1509563 A CH 1509563A CH 422973 A CH422973 A CH 422973A
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current
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rectifier
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CH1509563A
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William Haydon Arthur
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Haydon Switch & Instr Inc
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Description


  Elektrische Einrichtung mit einer     wiederaufladbaren    Batterie  und einem tragbaren Gleichstromgerät    Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Elektro  geräte und betrifft insbesondere eine Einrichtung zum  Betreiben von tragbaren Elektrogeräten entweder  von einer dem Gerät zugeordneten     Eigenstromquelle     aus oder z. B. über das Stadtnetz oder eine andere       Sammel-Stromanlage.    Die Erfindung bezieht sich in  erster Linie auf Elektrogeräte, wie Elektrorasierer,  Staubsauger, Lötkolben,     Hand-Werkzeuggeräte    usw.,  bei denen z.

   B. der     uneingeschränkte    Betrieb und     die          Tragbarkeit    durch den Benutzer des Geräts bisher       typischerweise    durch die Notwendigkeit des Vorhan  denseins einer zu einer     elektrischen    Stromquelle füh  renden Anschlussleitung verhindert wurden.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile schafft die Er  findung eine elektrische Einrichtung mit einer     wie-          deraufladbaren    Batterie und einem an diese     an-          schliessbaren    tragbaren elektrischen Gleichstromgerät  und ist gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum  wahlweisen Verbinden:  a) des Geräts mit der Batterie, um das Gerät mit  deren Hilfe betreiben zu können,  b) des Geräts mit     Klemmen    für eine andere  Gleichstromquelle, um das Gerät mit deren Hilfe be  treiben zu können,  c) der Batterie mit     Klemmen    für eine weitere  Gleichstromquelle, um die Batterie aus dieser wieder  aufzuladen.  



  Die vorliegende Erfindung schafft eine Vorrich  tung, mit deren     Hilfe    ein elektrisches Gerät nach  einer beliebigen von     zwei    an sich möglichen Betriebs  arten betrieben werden kann. Im ersten Fall wird das  elektrische Gerät durch seinen ihm zugeordneten  Batteriesatz gespeist, während es im zweiten Fall  z. B. über eine     Anschlussleitung    vom Netz bzw. einer  stationären Stromquelle aus mit Gleichstrom betrie  ben wird. Da die stationäre Stromquelle zweckmässig    ein elektrischer Netzanschluss mit Wechselstrom ist,  sind bei gewissen Ausführungsformen der Erfindung  Mittel zum Gleichrichten des Wechselstroms vorge  sehen.

   Auf     Grund    dieser beiden zur Verfügung ste  henden Betriebsarten bleibt das elektrische Gerät je  derzeit für den vorgesehenen Zweck brauchbar, und  zwar selbst dann, wenn sich der dem Gerät zugeord  nete Batteriesatz bereits unter den für einen wirk  samen Betrieb erforderlichen Schwellwert entladen  hat.  



  Da zum Aufladen ein niedriger, sogenannter        Kriechstrom     erforderlich ist, benötigen die zurzeit  bekannten und für die Verwendung in tragbaren Ge  räten zur Verfügung stehenden Batteriesätze im all  gemeinen eine im Verhältnis zu derjenigen Zeit  spanne, während welcher der Batteriesatz während  der Verwendung als     Kraftquelle    für den Betrieb des  Geräts die gleiche Menge an elektrischer Energie ab  gibt, wesentlich längere     Aufladezeit.    Aus diesem  Grund sind bei einer Weiterausbildung der Erfindung  ausserdem Mittel vorgesehen, um zwei verschiedene  Aufnahmegeschwindigkeiten von Gleichstrom aus  der stationären Stromquelle zu gewährleisten,

   und  zwar     einmal    eine niedrige Stromaufnahme in der  Grössenordnung von einigen Zehntel     mA    zum Wie  deraufladen des Batteriesatzes, und zum anderen  eine verhältnismässig hohe Stromaufnahme von meh  reren     Ampere    zum     unmittelbaren    Betreiben des  Elektrogeräts selbst. Das Gerät kann sich somit in  einem der folgenden Aktivzustände befinden:  1. Betrieb des Geräts mittels der ihm zugeordne  ten Batterien.  



  z. Betrieb des Geräts durch Speisung aus einer       äusseren    Stromquelle.  



  3. Ruhezustand des Geräts bei gleichzeitiger Ruf  ladung seiner Batterien.      In den beiden letztgenannten Zuständen ist eine  Verbindung zwischen dem Gerät und einer Fremd  stromquelle     erforderlich.     



  Die     Erfindung    ermöglicht, dass,     mit    Ausnahme  eines zur Bestimmung der     Stromaufnahmemenge    die  nenden     Glieds,    sowohl zum Betrieb des Geräts über  eine     Fremdstromquelle    als auch zum Aufladen der  Batterien stets die gleiche     Schaltungsanordnung    ver  wendet werden kann. Weiterhin kann vorteilhaft die  die     Anschlussschnur    und den Batteriesatz umfassende       elektrische    Ausrüstung leicht zu einer Einheit zu  sammengestellt und dem Benutzer als Zusatzgerät  verkauft werden.  



  Die Erfindung ist speziell auf elektrische Geräte  der beschriebenen Art anwendbar, wobei es sich hier  um Geräte mit geringer Grösse und niedrigem Ge  wicht,     Transportierbarkeit,    Beweglichkeit, kurzzeiti  gem sowie längerem Betrieb und verhältnismässig  hoher Wirksamkeit handelt.   Die Erfindung sei nunmehr anhand der Zeich  nungen beispielsweise erläutert.

   Es zeigen:       Fig.        1A    ein Blockschaltbild der elektrischen Aus  rüstung einer Vorrichtung mit den Merkmalen der  Erfindung für den Fall der ersten Betriebsart, bei  welcher das Elektrogerät mit     Hilfe    des ihm zugeord  neten Batteriesatzes betrieben wird,       Fig.    1B ein Blockschaltbild der elektrischen Aus  rüstung dieser     Vorrichtung    für den Fall, dass ihr Bat  teriesatz von einer elektrischen     Fremdstromquelle    aus  aufgeladen wird,       Fig.    1 C ein Blockschaltbild der elektrischen Aus  rüstung der Vorrichtung für den Fall der zweiten Be  triebsart,

   bei welcher das Elektrogerät unmittelbar  von einer     Fremdstromquelle    gespeist wird,       Fig.    2A eine dem Blockschaltbild     gemäss        Fig.        1A     entsprechende elektrische Schaltung für den Fall der  ersten Betriebsart,       Fig.2B    eine dem Blockschaltbild gemäss     Fig.     1B entsprechende elektrische Schaltung,       Fig.    2C eine dem Blockschaltbild gemäss     Fig.     1C entsprechende elektrische Schaltung für den Fall  der zweiten Betriebsart,

         Fig.3    eine bildliche Darstellung einer beispiel  haften Ausführungsform der Erfindung in Form eines  elektrischen Rasierapparats, bei welcher das Gerät  nach der ersten Betriebsart arbeitet,       Fig.4    eine     bildliche    Darstellung der Ausfüh  rungsform der Erfindung gemäss     Fig.    3, bei welcher  die Batterien der Vorrichtung nachgeladen werden,       Fig.    5 eine teilweise im     Schnitt    längs der Linie  5-5 in     Fig.    4 dargestellte Detailansicht gewisser elek  trischer Anschlüsse dieser Ausführungsform der Er  findung,

   und       Fig.    6 eine bildliche Darstellung der Ausfüh  rungsform der     Erfindung    gemäss     Fig.    3, bei welcher  das nach der zweiten Betriebsart arbeitende Gerät  mit Netzstrom gespeist wird.  



  In     Fig.        1A    ist eine auf die erste     Betriebsart    ge  schaltete Vorrichtung 30 dargestellt, die aus der  Kombination eines     Arbeits-    bzw. Gebrauchsgeräts 10,    beispielsweise eines Elektrorasierers, Staubsaugers,  Lötkolbens, einer elektrischen Bohrmaschine oder  dgl., mit einem Batteriesatz 20 besteht, welcher das  Gerät 10 über eine Leitung 25 mit Gleichstrom speist.  Die Kombination ist als     Ganzes    in einem Behälter  untergebracht, der gemäss der vorgesehenen Funk  tion und Arbeitsweise des Elektrogeräts ausgebildet  ist. Der Batteriesatz 20 kann aus einer Reihen- oder  Parallelanordnung wiederaufladbarer Batteriezellen  bestehen.

   Eine für den beschriebenen Zweck beson  ders geeignete     Batteriezellenart    ist ein geschlossener       Nickel-Cadmium-Akkumulator,    da derartige Samm  ler viele Male wieder aufgeladen werden können und  somit eine lange Betriebslebensdauer gewährleisten,  die durch langes Stehenlassen weder in geladenem  noch ungeladenem Zustand     nachteilig    beeinflusst  werden.  



  Elektrogeräte der vorstehend genannten Art ent  nehmen ihrer zugeordneten Batterie eine     verhältnis-          mässig    hohe Stromstärke und sind im allgemeinen so  konstruiert, dass sie von dieser Stromquelle aus ma  ximal etwa eine Stunde lang betrieben werden kön  nen. Zur einwandfreien     Aufladung    des Batteriesatzes  20 ist ein Ladestrom erforderlich, der wesentlich ge  ringer ist als der vom Arbeitsgerät 10 aufgenommene       Entladestrom.    Dieser niedrige bzw.      Kriech -Lade-          strom    muss daher über verhältnismässig lange Zeit  spannen von     typischerweise    mehreren Stunden an die  Batteriezellen angelegt werden.  



  In     Fig.    1B ist das Nachladen des Batteriesatzes  20 mit von einer äusseren     Netz-Wechselstromquelle     50 entnommener     elektrischer    Energie veranschau  licht, nachdem der Wechselstrom zuerst durch einen  Gleichrichter 40 in Gleichstrom umgewandelt wurde.  Das     Glied    60 ist eine     blockschaltbildliche    Darstellung  einer Einrichtung zum Gleichrichten und Begrenzen  des über die     Leitung    65 dem     Batteriesatz    20 zuge  führten Ladestroms. Es ist zu beachten, dass in die  sem Zustand keine elektrische Verbindung zwischen  dem Batteriesatz 20 und dem Arbeitsgerät 10 der  Kombination 30 besteht.  



  In     Fig.    1C ist die Arbeitsweise der Kombination  30 im Fall der zweiten Betriebsart dargestellt, bei  welcher das Arbeitsgerät 10 von der     Netz-Wechsel-          stromquelle    50 aus gespeist wird, nachdem der Wech  selstrom durch den Gleichrichter 40 in Gleichstrom  umgewandelt worden ist. Das     Glied    80 ist eine block  schaltbildliche     Darstellung    eines Ausgangs des  Gleichrichters 40, der dem Gerät 10 über die Lei  tung 85 einen Arbeitsstrom     grosser    Stromstärke zur  Verfügung stellt. Bei dieser Betriebsart der Anord  nung besteht keine elektrische Verbindung zwischen  dem Batteriesatz 20 und dem Gerät 10.

   Die elek  trische Trennung des Batteriesatzes 20 vom Arbeits  gerät 10 in den in den     Fig.    1B bzw. 1C dargestellten  Betriebszuständen     ist    notwendig wegen des Unter  schieds     zwischen    den     jeweiligen    Stromstärken, wie sie       einmal    für die      Kriechstrom -Nachladung    des Bat  teriesatzes und zum anderen Mal     für    die Speisung des      Geräts     erforderlich    sind, welches im Betrieb eine  hohe Stromaufnahme hat.  



  Die     Fig.        2A-2C    sind beispielhafte schematische  Darstellungen elektrischer Schaltungen zur Gewähr  leistung der Ziele der Erfindung.  



       Fig.2A    entspricht dem Blockschaltbild gemäss       Fig.    1A und veranschaulicht eine aus einem Batterie  satz 20 und einem durch einen Gleichstrommotor 12  angetriebenen Arbeitsgerät 10 bestehende elektrische  Kombination 30 für den Fall der ersten Betriebsart.  In diesem Fall liegt der Gleichstrommotor 12 über  einen in einer Stellung 14a stehenden Schalter 14 am  Batteriesatz 20, welcher den Motor 12 mit Gleich  strom speist, so dass die Vorrichtung 30 an von ver  fügbaren Netzanschlüssen entfernten Stellen und  ohne jede Anschlussleitung, welche den Betrieb des  Geräts behindern könnte, benutzt werden kann.

   Für  die vorher beschriebenen, vorgesehenen Anwen  dungszwecke ist die Vorrichtung 30 so ausgebildet,  dass sie einen zufriedenstellenden Betrieb in dieser  Betriebsart erlaubt, um Aufgaben kurzer Dauer von  beispielsweise etwa 30 min bis zu etwa 1 Stunde  durchführen zu können. Wegen der verhältnismässig  hohen Stromaufnahme des Geräts 10, die in der  Grössenordnung von einem oder mehreren Ampere  liegen kann, würde ein längerer Betrieb eine entspre  chende Erhöhung der Speicherfähigkeit der Batterien  erforderlich machen. Zu diesem Zweck wären wie  derum mehrere grössere und schwerere Batteriezel  len     erforderlich,    welche die Grösse der die Vorrich  tung aufnehmenden Packung wesentlich erhöhen  würden.

   Da elektrische Vorrichtungen der genannten  Art im Idealfall niedriges Gewicht besitzen und leicht  handhabbar sein sollten, ist für jede spezielle Vor  richtung eine optimale konstruktive Kombination be  züglich der Grösse des Batteriesatzes und der ge  wünschten Betriebsdauer des Geräts in der ersten  Betriebsart, d. h. durch Speisung von den Batterien  aus, massgeblich. Wenn das Gerät über die ge  wünschte Zeitspanne hinweg mit Hilfe der Batterien  20 in der ersten     Betriebsart    betrieben worden ist, ist  für das weitere Arbeiten nach dieser Betriebsart zu  vor das Nachladen der Batteriezellen notwendig.  



       Fig.    2B zeigt die elektrische Schaltung der Vor  richtung zum Wiederaufladen des Batteriesatzes 20  aus einer äusseren     Wechselstromquelle    50. Bei der  dargestellten Ausführungsform wird der     Netz-Wech-          selstrom    mit Hilfe eines aus einem Transformator 42  mit     Mittelanzapfung    und zwei in Brückenschaltung  angeordneten Dioden 44 und 46 bestehenden     Voll-          weggleichrichters    40 gleichgerichtet. Selbstverständ  lich können auch andere     Gleichrichterschaltungen     ohne weiteres für diesen Zweck verwendet werden.  



  Die elektrische Verbindung zwischen dem Gleich  richter 40 und der Vorrichtung 30 zwecks Nach  ladung von deren Batteriesatz 20 erfolgt über ein  zwischen die     Anschlussklemmen    110a und 100b bzw.  110d und 100c eingeschaltetes zweiadriges Kabel 65.  Bei in Stellung 14b stehendem Schalter 14 ist der       Batterie-Aufladekreis    geschlossen und ist der Motor    12 vom Batteriesatz 20 getrennt, da das Gerät 10  nicht an Spannung liegt, solange sich die Vorrich  tung im     Aufladezustand    befindet.

   In diesem Auf  ladezustand wird ein     Strombegrenzerglied,    beispiels  weise ein entsprechend dimensionierter Widerstand  48, in den     Aufladekreis    eingeschaltet, um den Lade  gleichstrom auf einen niedrigen     Wert    in der     Grössen-          ordnung    von einigen Zehnteln     mA    zu reduzieren.  



  Wegen der Notwendigkeit für eine langsame bzw.        Kriechstrom -Aufladung    des Batteriesatzes 20 ist im  Verhältnis zur Betriebszeit des Geräts von etwa einer  halben Stunde, während welcher dieses vom Batterie  satz aus gespeist werden kann, eine lange Zeitspanne       erforderlich,    um die Batterien wieder voll aufzuladen.  Diese     Aufladezeit        kann    beispielsweise zehn- bis hun  dertmal so lang sein wie die     Entladezeit,    so dass für  die vorher erwähnten     Nickel-Cadmium-Sammler    eine  Ladezeit von 12 bis 24 Stunden benötigt wird.

   Aus  diesem Grund     kann    das Gerät 10 während dieser  Zeitspanne, während welcher die     Aufladung    erfolgt,  nicht ohne weiteres mit     Hilfe    der     Batterie-Stromver-          sorgung    betrieben werden. Bei herkömmlichen Vor  richtungen dieser Art würde dieser Umstand den       Ausfall    der Vorrichtung für die Dauer des     Auflade-          vorgangs    zur Folge haben. Falls jedoch der Benutzer  der Vorrichtung das Gerät 10 in Betrieb nehmen  möchte, bevor der Batteriesatz 20 Zeit hatte, voll  ständig aufgeladen zu werden, kann die Vorrichtung  auf den Betrieb nach der zweiten Betriebsart umge  schaltet werden.  



       Fig.    2C entspricht dem die Vorrichtung in ihrer  zweiten     Betriebsart    veranschaulichenden Blockschalt  bild gemäss     Fig.1    C und ist ein Schaltbild einer für die  sen Zweck     zufriedenstellenden    Schaltung. Wie aus     Fig.     2C ersichtlich ist, kann dieselbe     Gleichrichteranord-          nung    wie im Fall der Schaltung gemäss     Fig.    2B ohne  Änderung auch für den Betrieb des Elektrogeräts 10  durch die     Netz-Wechselstromquelle    50 verwendet  werden.  



  Der aus dem Transformator 42 und den Dioden  44 und 46 bestehende     Vollweggleichrichter    40 ver  sorgt die Anschlussklemmen 110a und 110b     mit     Gleichstrom, der über eine Leitung 85, typischer  weise ein zweiadriges Kabel, den     Anschlussklemmen     100a und 100c der Vorrichtung 30     zugeführt    wird.  Bei in Stellung 14b stehendem Schalter 14     liegt    das  den Motor 12 aufweisende Arbeitsgerät 10 über der       Gleichrichter-Stromquelle,    während der Batteriesatz  20 von diesem Stromkreis getrennt ist.

   Da das Strom  begrenzer-Widerstandsglied 48 bei dieser Betriebsart  nicht zwischen den Gleichrichter 40 und die Vorrich  tung 30 eingeschaltet ist, vermag das Arbeitsgerät 10  die für den zufriedenstellenden Betrieb     erforderliche     hohe Strommenge     aufzunehmen.    Es ist zu beachten,  dass der Schalter 14 der Vorrichtung 30 in dieser Be  triebsart einen     doppelten    Zweck     erfüllt,    d. h. neben  dem Schliessen der Verbindung zwischen dem Ar  beitsgerät 10 und der stationären Stromquelle trennt  er ausserdem den Batteriesatz 20 von dem an Span  nung liegenden Stromkreis und verhindert hierdurch      einen andernfalls vorhandenen hohen Ladungsstrom  fluss zum Batteriesatz, welcher nachteilige Folgen für  die Batterien haben würde.  



  In     Fig.    3 ist eine     beispielhafte    Ausführungsform  der elektrischen Vorrichtung 30 gemäss den     Fig.    1  und 2 in Form eines elektrischen Rasierapparats dar  gestellt. Diese     bildliche    Darstellung eines speziellen  Ausführungsbeispiels dient zur Erläuterung     derArt    und  Weise, auf welche     die        Erfindung    ohne weiteres auf  andere elektrische Vorrichtungen derselben allgemei  nen Art, wie     Handbohrmaschinen,    Staubsauger usw.,  angewandt werden     kann.        Fig.    3,

   gemäss welcher der       Elektrorasierer    durch seinen ihm zugeordneten Bat  teriesatz gespeist wird, veranschaulicht die elektrische  Vorrichtung in der ersten, im     wesentlichen    den     Fig.          1A    und 2A entsprechenden Betriebsart. Bei, wie dar  gestellt, in Stellung 14a stehendem Schalter 14     liefert     der Batteriesatz 20     (Fig.    2A), der zusammen mit dem  Gleichstrommotor 12     (Fig.    2A) in das Gehäuse 150  des Rasierapparats eingebaut ist, die elektrische An  triebsenergie für zwei umlaufende Scherköpfe 120  und 122.  



       Fig.    4     veranschaulicht    den elektrischen Rasier  apparat mit seinem Batteriesatz während des Ruf  ladens über einen     Gleichrichterkreis,    der in ein Ge  häuse 140 eingebaut ist und über eine mit einem  nicht dargestellten     Netzanschluss    verbundene Lei  tungsschnur 160 mit Wechselstrom gespeist wird. So  wohl der Rasierapparat als auch sein Gleichrichter  sind in einer gedrängt zusammengebauten Anordnung       in    einem Gehäuse 170 angeordnet.

   Wenn der Bat  teriesatz wieder aufgeladen werden soll,     wird    der  Schalter 14 in die Stellung 14b umgelegt, wobei die       Anschlussklemmen    100b und 100c mit ihren zuge  hörigen Gegenstücken, d. h. den Anschlussklemmen  110c und     1lOd    des Gleichrichters 40     (Fig.2B)    in  Verbindung stehen.

   Wie am besten aus     Fig.    5 ersicht  lich ist, werden diese Verbindungen beispielsweise  durch     Federberührung    von in der Bodenfläche 152  des Elektrorasierers vorgesehenen     Stiften    100b und  100c mit     Gabelgliedern    110c bzw. 110d in der Steck  dose 142 des     Gleichrichtergehäuses    140 hervorge  bracht. Die     Anschlussklemme    100a, die während des  Rufladens an sich     stromlos    ist, dient als mechanischer  Festleger für die     Polung,    um die     Anschlussklemmen     der elektrischen Vorrichtung 30 mit den richtigen  Klemmen des Gleichrichters 40 zu verbinden.

   Wäh  rend des Rufladens des Batteriesatzes liegt der Ra  sierapparat     räumlich    eng am     Gleichrichterteil    an, so  dass die Kombination dicht zusammengedrängt in  nerhalb des geschlossenen Gehäuses<B>170</B> angeordnet  ist. Der Benutzer kann somit die     Vorrichtung    zwecks  Rufladung der Batterien über Nacht stehen lassen,  nachdem er sie über das Kabel 160 an ein elektri  sches Netz angeschlossen hat, um das Gerät am näch  sten Tag     mittels    seines zugeordneten Batteriesatzes  betreiben zu können.  



       Fig.6    veranschaulicht den elektrischen Rasier  apparat beim Betrieb nach der zweiten Betriebsart,  wobei er über die Leitung 85 mit. gleichgerichtetem    Strom gespeist wird. Der Gleichrichter ist in diesem  Fall wiederum über die Zuleitung 160 mit einem       Wechselstromanschluss    verbunden. In dieser, im we  sentlichen den     Fig.    1 C und 2C entsprechenden Be  triebsart wird der Elektrorasierer über den Gleich  richter unmittelbar durch Netzstrom und nicht von  den ihm zugeordneten Batterien gespeist. In dieser  zweiten Betriebsart kann das Gerät über längere  Zeitspannen hinweg betrieben werden, welche die  durch die Speicherfähigkeit des Batteriesatzes 20 er  möglichte Betriebsdauer bei weitem übersteigen.

   Aus  diesem Grund kann der Elektrorasierer in diesem Fall  selbst dann für den vorgesehenen Zweck eingesetzt  werden, wenn die Batteriezellen bis auf einen unter  halb des für einen wirksamen Betrieb erforderlichen  Werts liegenden Wert entladen wurden und keine  Zeit zur Verfügung steht, um die Batterien nachzu  laden. Wie dargestellt, erhält der elektrische Rasier  apparat in diesem Fall seine     Antriebsenergie    über  eine zweiadrige Zuleitung 85, welche die     Anschluss-          klemmen    100a und 100c des Geräts mit den zugehö  rigen Anschlüssen 110a und 110b     (Fig.    4 und 2C)  des im Gehäuse 140 angeordneten     Gleichrichterkrei-          ses    verbindet.

   Bei dieser Betriebsart wird der Schalter  14 in seiner Stellung 14b belassen, so dass der Bat  teriesatz vom Stromkreis getrennt ist, während der  Netzbetrieb des Rasierapparates stattfindet.  



  Aus der vorstehenden Beschreibung dürfte dem  Fachmann die Art und Weise, auf welche sich die  Erfindung gleichermassen auf andere Elektrogeräte  der allgemein beschriebenen Art anwenden lässt,  ohne weiteres     ersichtlich    sein. Die Erfindung schafft  eine Einrichtung, mit deren     Hilfe    ein elektrisches  Gleichstromgerät nach zwei Betriebsarten betrieben  werden kann, nämlich     einmal    unter     Verwendung     eines ihm zugeordneten Batteriesatzes und zum ande  ren von z. B. einem Wechselstromnetz aus.

   In den  häufig vorkommenden Fällen, in denen der Benutzer  des Geräts entweder übersehen hat, den Batteriesatz  nachzuladen oder in denen er die Batterien im Ver  lauf des Betriebs entleert hat, gewährleistet die Er  findung ein Mittel zur unmittelbaren Wiederbenut  zung des Geräts, indem dieses auf die zweite Be  triebsart umgeschaltet werden kann, statt dass bis zur  Beendigung des Rufladens der Batterien gewartet  werden muss.

   Ausserdem ermöglicht die Erfindung  eine Einrichtung zur Gewährleistung der Zufuhr von  gleichgerichtetem Strom bestimmter Stärke aus einem  Wechselstromnetz, während das Gerät nach der zwei  ten Betriebsart betrieben wird, und der Zufuhr von  gleichgerichtetem Strom niedrigerer Stromstärke,  wenn die Vorrichtung nicht in Betrieb steht und statt  dessen ihr Batteriesatz nachgeladen wird, so dass  letzterer auf die wirksamste und bequemste Weise  und ohne Schädigung der Zellen wieder voll aufge  laden werden kann.  



  Die vorstehend verwendeten Begriffe und Aus  drücke sollen lediglich zur Erläuterung der Erfindung  dienen und diese in keiner Weise einschränken und  den dargestellten und beschriebenen Merkmalen bzw.      Teilen     gleichwertige    Merkmale nicht ausschliessen, da  dem     Fachmann        ersichtlicherweise        zahlreiche    Ände  rungen und Abwandlungen möglich sind, ohne dass  der Rahmen der Erfindung verlassen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Einrichtung mit einer wiederauflad baren Batterie und einem an diese anschliessbaren, tragbaren, elektrischen Gleichstromgerät, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung zum wahlweisen Verbinden:
    a) des Geräts mit der Batterie, um das Gerät mit deren Hilfe betreiben zu können, b) des Geräts mit Klemmen für eine andere Gleichstromquelle, um das Gerät mit deren Hilfe be treiben zu können, c) der Batterie mit Klemmen für eine weitere Geichstromquelle, um die Batterie aus dieser wieder aufzuladen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie als andere sowie als weitere Gleichstromquelle einen Gleichrichter zur Umwand lung eines von einer äusseren Stromquelle gelieferten Wechselstroms in Gleichstrom aufweist, und dass der Gleichrichter mit einer Einrichtung versehen ist, die gewährleistet, dass an den Ausgangsklemmen (110a, 110b bzw. 110c, 110d) wahlweise eine höhere oder eine niedrigere Stromstärke abgegeben werden kann. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleichrichter einen Trans formator mit Mittelanzapfung, zwei Dioden zur Voll weggleichrichtung des elektrischen Wechselstroms, zwei direkte Ausgangsklemmen zur Abgabe von Gleichstrom höherer Stromstärke und zwei weitere Ausgangsklemmen mit vorgeschaltetem strombegren- zendem Widerstand (48) zur Abgabe von Gleichstrom niedrigerer Stromstärke aufweist. 3. Einrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum wahlweisen Verbinden ein Dreistellungsschalter ist.
    4. Einrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gerät ein elektrischer Rasierapparat, ein Staubsauger, ein Lötkolben oder eine tragbare Werkzeugmaschine ist.
CH1509563A 1963-03-27 1963-12-10 Elektrische Einrichtung mit einer wiederaufladbaren Batterie und einem tragbaren Gleichstromgerät CH422973A (de)

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US26840663A 1963-03-27 1963-03-27

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CH1509563A CH422973A (de) 1963-03-27 1963-12-10 Elektrische Einrichtung mit einer wiederaufladbaren Batterie und einem tragbaren Gleichstromgerät

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ES (1) ES293990A1 (de)
NL (1) NL141725B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3314251A1 (de) * 1983-04-20 1984-10-25 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Aufbewahrungs- und transportbehaelter fuer elektrisch betriebene haushaltsgeraete oder fuer elektrowerkzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3314251A1 (de) * 1983-04-20 1984-10-25 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Aufbewahrungs- und transportbehaelter fuer elektrisch betriebene haushaltsgeraete oder fuer elektrowerkzeuge

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NL141725B (nl) 1974-03-15
ES293990A1 (es) 1964-06-01

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