CH423117A - Haartrockenhaube - Google Patents
HaartrockenhaubeInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
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- A45D20/18—Flexible caps with provision for hot air supply
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Description
Haartrockenhaube Die Erfindung betrifft eine Haartrockenhaube aus geschmeidigem, folienförmigem Material, die zwecks Halterung auf dem Kopf des Benützers an ihrem un teren Rand mit einem elastischen Zug versehen ist und die eine Luftzuführungsöffnung sowie Luftaus trittsöffnungen aufweist.
Bekannte Trockenhauben dieser Art haben den Nachteil, dass die Trocknung an verschiedenen Stel len der Kopfoberfläche sehr verschieden rasch statt findet; da die Trocknung aber fortgesetzt werden muss, bis das ganze Haar genügend trocken ist, dauert die Trocknung in der Regel sehr lange, auch wenn man unerwünscht hoch erhitzte Warmluft in die Haube einführt. Die Erfindung bezweckt diesen Nachteil zu beheben.
Die Haartrockenhaube nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Luft zutrittsöffnung zu einem im hinteren Teil der Haube vorgesehenen Verteilerraum führt, von dem aus sich zwei Kanäle zum vorderen Teil der Haube hin er strecken, die mit seitlichen Öffnungen versehen sind, durch welche die Luft einerseits einer mittleren Zone und anderseits zwei seitlichen Zonen der Kopfober fläche zuströmt, und dass die Luftaustrittsöffnungen zum Teil in der Längsmittelebene der Haube ange ordnet sind, um die Luft von der mittleren Zone ab zuführen, und zum Teil längs ihres unteren Randes, um die Luft von den seitlichen Zonen abzuführen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Trok- kenhaube; Fig. 2 ein stark schematisierter Vertikalschnitt durch diese Haube; Fig. 3 eine Abwicklung der Teile, aus denen die Haube zusammengesetzt ist; Fig. 4 eine Draufsicht auf eine derartige Haube.
Die in Fig. 1 dargestellte, aus geschmeidiger Kunststoffolie hergestellte, im aufgeblähten Zustand etwa kalottenförmige Trockenhaube 1 ist dazu be stimmt, nach dem Waschen der Haare auf den Kopf gesetzt zu werden, um die Haare zu trocknen. Die Trocknung erfolgt durch Warmluft, die der Haube 1 durch einen Schlauch 2 zugeführt wird, der an eine nicht dargestellte Warmluftquelle üblicher Art ange schlossen wird, die einen elektrischen Heizwiderstand und einen Ventilator umfasst. Die in die Haube 1 ein tretende Warmluft nimmt von den nassen Haaren Feuchtigkeit auf und verlässt die Haube 1 durch Aus trittslöcher 3 und 4.
Die Haube liegt an ihrem unteren Rand dicht am Kopf an. Hierzu ist in aus Fig. 1 nicht ersichtlicher, bekannter Weise, in einem peripheri- schen Kanal ein Gummizug von regulierbarer Span nung untergebracht. Auf der Innenseite des Randes ist die Haube mit einem z. B. aus Samt bestehenden Dichtungsband 5 gefüttert.
Für eine rasche und gleichmässige Trockung der Haare ist die Zuführung der in die Haube 1 eintre tenden Luft auf die verschiedenen Teile der Kopf- bzw. Haaroberfläche, sowie die Abführung der feuch ten Luft aus der Haube entscheidend. Um leichter er klären zu können, wie die Luftzuführung und -abfüh- rung bei der vorliegenden Haube erfolgt, soll zunächst anhand von Fig. 3 erläutert werden, wie dieselbe her gestellt wird.
Die Haube 1 wird aus vier Zuschnitten 6-9 der Kunststoffolie hergestellt, von denen die beiden Zu schnitte 6 und 7 rechteckig sind und längs der ge strichelten Linien 10, 11 und 12 aufeinander ge- schweisst werden. Dadurch werden zwei zur Längs- mittelebene m-m der Haube symmetrische, parallele Streifen 13' bzw. 13" gebildet, die von Verteilerab- schnitten 14' bzw.
14" ausgehen, die je durch einen trapezförmigen Linienzug 12 und einen am Anfang der zueinander parallelen Linien 10 vorgesehenen, trapezförmigen Linienzug 15 begrenzt sind. Der Zu schnitt 6, der auf die Innenseite zu liegen kommt, ist ein wenig breiter als der Zuschnitt 7, der auf die Aus senseite zu liegen kommt, so dass die Breite b' der inneren Streifen 13' etwas grösser ist als die Breite b" der äusseren Streifen 13".
Dadurch wird im Betrieb ein Aufbauschen der Querschnitte der Kanäle 13 er leichtert, die von den Streifen 13' und 13'' begrenzt werden (siehe Fig. 2). Die von den Linienzügen 10 und 15 begrenzten Streifen 16 der beiden Zuschnitte 6 und 7 sind dagegen gleich breit, so dass sie flach aufeinander liegen und vorzugsweise flächenmässig miteinander z. B. verklebt oder verschweisst werden. In den Streifen 16 sind die Löcher 4 in der Mittel ebene m-m so vorgesehen, dass sie aufeinander zu liegen kommen.
In den inneren Streifen 13' sind in der Nähe der Linien 10 in Dreiergruppen regelmässig verteilte runde Durchtrittslöcher 17 und in der Nähe der Li nien 11 regelmässig verteilte Längsschlitze 18 vorge sehen.
Etwa in der Mitte des inneren Verteilerabschnit tes 14' ist ein Sieb ( Nackensieb ) 19 in einer ent sprechenden Öffnung des Zuschnittes 6 angebracht. Etwa in der Mitte des äusseren Verteilerabschnittes 14" ist eine Lufteintrittsöffnung 20 vorgesehen, deren Randzone durch eine aufgeklebte oder aufge- schweisste Kunststoffrondelle 21 verstärkt ist, um zum nicht näher dargestellten Anschluss des Schlau ches 2 zu dienen.
Die beiden Zuschnitte 8 und 9 sind symmetrisch ausgebildet und werden je durch einen geraden Rand 22 und einen U-förmigen, abgerundeten Rand 23 be grenzt, dessen Länge gleich der Länge der Längs ränder 24 der Mittelzuschnitte 6 und 7 ist. Die U-för- migen Ränder 23 werden an den Längsrändern 24 bis etwa zu den Linien 11 überlappend angeschweisst. Die Zuschnitte 8 und 9 sind in der Nähe ihrer gera den Ränder mit den gleichmässig verteilten, peri- pherischen Löchern 3 versehen.
Beim geraden Rand 22 ist ein schmaler Randstreifen 25 zurückgefaltet und mit dem Zuschnitt selbst durch eine Naht 26 ver bunden, um den in Fig. 2 gezeigten, peripherischen Kanal 27 zu bilden, in dem sich der Gummizug 28 befindet. In dem von den Zuschnitten 6 und 7 gebil deten Mittelteil wird der Kanal 27 durch Zurückfal ten der Randstreifen 29 und die Nähte 30 gebildet, was jedoch natürlich nicht (wie gezeichnet) am einzel nen Zuschnitt, sondern an den bereits übereinander liegenden Zuschnitten ausgeführt wird.
Die Luftströmung durch die Haube wird nun an hand der Fig. 2 und 4 erläutert, wobei bemerkt wird, dass diese Figuren schematischer Art sind und mass- stäblich nicht mit den Dimensionen der in Fig. 2 ge zeigten Zuschnitte übereinstimmen. So sind z. B. die Kanäle 13 in Fig. 4 schmäler als der zentrale Streifen 16.
Ausserdem ist noch zu beachten, dass die Haube 1 die sich aus ihrer Konstruktion ergebende, zylinder- gewölbeartige Grundform nicht einnehmen kann, weil sie nicht steif ist und somit bei Nichtgebrauch unter dem Einfluss des Gummizuges 28 und ihres Eigenge wichtes in sich zusammenfällt. Bei Gebrauch legt sich der Rand 5 dagegen unter dem Einfluss des Gummi zuges 28 etwa ellipsenförmig an den Kopf des Be nützers an und wird die Haube durch den Luftdruck aufgeblasen.
Im Gebrauch kann man auf der Oberfläche des Kopfes hauptsächlich drei Zonen, bzw. drei von der Haube und dem Kopf begrenzte Kammern, unter scheiden, und zwar eine mittlere Zone 31 und zwei seitliche Zonen 32. Die durch die Eintrittsöffnung 20 eintretende, warme Luft gelangt in einen von den An- schlussabschnitten 14' und 14" der Zuschnitte 6 und 7 begrenzten Verteilerraum 14 und von da in die bei den Kanäle 13. Aus den Kanälen 13 strömt die Luft einerseits durch die Öffnungen 17 in Richtung der Pfeile 33 in die mittlere Zone 31, von der sie nach Feuchtigkeitsaufnahme durch die in der Mittelebene m-m liegenden Austrittslöcher 4 in Richtung des Pfeiles 34 ins Freie tritt.
Anderseits strömt die Luft aus den Kanälen 13 durch die Schlitze 18 in Rich tung der Pfeile 35 in die seitlichen Zonen 32, von de nen sie durch die peripherischen Löcher 3 in Rich tung der Pfeile 36 ins Freie tritt.
Eine weitere, erhebliche kleinere Zone 37 der Kopfoberfläche befindet sich beim Nacken unmittel bar unter dem Anschlussraum 14, aus dem die Warm luft dieser Nackenzone 37 durch das Nackensieb 19 (siehe Fig. 3) und durch zwei seitlich von demselben vorgesehene, kleine Löcher 38 zuströmt. Die feuchte Luft verlässt die Nackenzone 37 durch die in deren Bereich befindlichen peripherischen Löcher 3.
Wie ausgedehnte Versuche gezeigt haben, trock net die beschriebene Trockenhaube die Haare in wesentlich kürzerer Zeit als übliche Hauben, sowie als zahlreiche zur Ermittlung eines Optimums herge stellte Haubenmodelle. Die Zeitersprarnis gegenüber üblichen Hauben liegt etwa in der Grössenordnung von einer halben Stunde. Man kann auch mit Luft von relativ niedriger Temperatur eine die Haare, bzw. eventuell benützte kosmetische Mittel schonende ra sche Trocknung erzielen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Haartrockenhaube aus geschmeidigem, folienför- urigem Material, die zwecks Halterung auf dem Kopf des Benützers an ihrem unteren Rand mit einem ela stischen Zug versehen ist und die eine Luftzufüh- rungsöffnung sowie Luftaustrittsöffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzutrittsöffnung (20) zu einem im hinteren Teil der Haube (1) vorge sehenen Verteilerraum (14) führt, von dem aus sich zwei Kanäle (13) zum vorderen Teil der Haube hin erstrecken, die mit seitlichen Öffnungen (17, 18) ver sehen sind, durch welche die Luft einerseits einer mittleren Zone (31)und anderseits zwei seitlichen Zonen (32) der Kopfoberfläche zuströmt, und dass die Luftaustrittsöffnungen (3, 4) zum Teil (4) in der Längsmittelebene (m-m) der Haube angeordnet sind, um die Luft von der mittleren Zone (31) abzuführen, und zum Teil (3) längs ihres unteren Randes (5), um die Luft von den seitlichen Zonen abzuführen. UNTERANSPRÜCHE 1. Haube nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass in der Innenwand (14') des Verteiler raumes (14) ein zentrales Sieb (19) vorgesehen ist, das der Luft auch zu einer Nackenzone (37) des Kop fes Zutritt gewährt. 2.Haube nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ausser dem Sieb (19) noch seitli che Öffnungen (38) in der Innenwand (14') des Ver teilerraumes (14) vorgesehen sind. 3. Haube nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die seitlichen Öffnungen (17), durch welche die Luft aus den Kanälen (13) der mittleren Zone (31) zustömt, längs dieser Kanäle (13) regel- mässig verteilt sind. 4. Haube nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass diese seitlichen Öffnungen (17) in Dreiergruppen angeordnet sind. 5.Haube nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die seitlichen Öffnungen (18), durch welche die Luft aus den Kanälen (13) den seitlichen Zonen (32) zuströmt, längs dieser Kanäle (13) regel- mässig verteilt sind. 6. Haube nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Öffnungen als Längsschlitze (18) ausgebildet sind. 7.Haube nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass sie einen aus zwei übereinanderliegen- den, rechteckigen Folien-Zuschnitten (6, 7) bestehen den Mittelteil und zwei mit demselben verbundenen, aus je einem Folien-Zuschnitt (8, 9) bestehenden Sei tenteilen zusammengesetzt ist, wobei die beiden Zu schnitte (6, 7) des Mittelteiles längs derartiger Linien (10-12, 15) miteinander verbunden sind, dass sie die beiden Kanäle (13) und den Verteilerraum (14) be grenzen. B.Haube nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das folienförmige Material aus einem Kunststoff besteht, und dass die beiden Zu schnitte (6, 7) des Mittelteils längs der genanntzn Li nien (10-12, 15), sowie die beiden Seitenteile (8, 9) mit dem Mittelteil (6, 7) verschweisst sind. 9. Haube nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der innere Mittelteilzuschnitt (6) etwas breiter ist als der äussere Mittelteilzuschnitt (7). 10.Haube nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die in der Längsmittelebene (m-m) der Haube (1) angeordneten Luftaustrittsöff- nungen (4) in genau aufeinander passenden Streifen (16) der beiden Mittelteilzuschnitte (6, 7) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH390365A CH423117A (de) | 1965-03-22 | 1965-03-22 | Haartrockenhaube |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH390365A CH423117A (de) | 1965-03-22 | 1965-03-22 | Haartrockenhaube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH423117A true CH423117A (de) | 1966-10-31 |
Family
ID=4265973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH390365A CH423117A (de) | 1965-03-22 | 1965-03-22 | Haartrockenhaube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH423117A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2606967A1 (de) * | 1976-02-20 | 1977-08-25 | Baumgartner | Zusammenlegbare, flexible trockenhaube |
-
1965
- 1965-03-22 CH CH390365A patent/CH423117A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2606967A1 (de) * | 1976-02-20 | 1977-08-25 | Baumgartner | Zusammenlegbare, flexible trockenhaube |
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