CH423246A - Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes und seine Verwendung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes und seine Verwendung

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CH423246A
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CH418061A
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes und seine Verwendung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes mittels   Tallöl,    welches Kunstharz zur Herstellung von Oberflächen überzügen, zum Schutze gegen Korrosion, Poröswerden oder gegen Angriff von Chemikalien und Feuchtigkeit auf allen Arten von Materialien, verwendet werden kann.



   Das Kunstharz kann auch mit verschiedenen Füllmitteln vermischt werden und zur Herstellung von geformten Körpern (Formstücken) dienen.



   Das Verfahren zur Herstellung genannten Kunstharzes ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass man Tallöl mit einem Glykol und einer dibasischen Säure oder deren Anhydrid zur Reaktion bringt. Die Reaktion erfolgt vorteilhafterweise bei einer Temperatur von   180-2200C,    während einer genügenden Zeitspanne, um eine   gewünschte Kon-    sistenz und Säurezahl zu erhalten. Zu diesem Produkt kann dann ein Inhibitor, welcher eine spontane Polymerisation während der Lagerung verhindern soll, hinzugefügt werden.



   Dieses so erfindungsgemäss erhaltene Kunstharz kann als Überzug auf verschiedenartige Oberflächen oder zur Herstellung von geformten Körpern durch Giessen verwendet werden. Unmittelbar vor der Verwendung kann vorteilhafterweise eine bestimmte Menge Styrol, die von der gewünschten Viskosität abhängt, ein Beschleuniger und ein Katalysator zu oben genanntem, erfindungsgemäss erhaltenen Produkt hinzugefügt werden. Diesem Gemisch kann auch gewünschtenfalls vor der Anwendung ein Füllmittel beigemengt werden. Das auf diese Weise hergestellte Material ist zum Gebrauch bereit und kann als Überzug auf verschiedene Oberflächen angewendet oder in Formen gegossen werden. Das Härten geht spontan vor sich, und ein Erhitzen ist notwendig.

   Die Härtezeit wird durch die hinzugefügten Mengen des Katalysators und des Beschleunigers be  stimmt.    Ein hoher Gehalt derselben verkürzt die Härtezeit auf nur einige Minuten, z. B. 5-10 Minuten, während bei einem niedrigen Gehalt dieselbe bis zu 8 Stunden dauert. Der Härteprozess ist exothermisch.



   Die Herstellung des Kunstharzes wird vorteil  hafternveise    mit   25-60%      Tallöl,    welches einen Abietinsäuregehalt von   4-29%    aufweist, 10-30% Glykol und   1640%    einer dibasischen Säure, durchgeführt. Der prozentuale Gehalt der verschiedenen Komponenten bezieht sich auf das Gewicht des Pro  duktes,    inkl. der Inhibitorlösung. Nachdem die genannten Komponenten zur Reaktion gebracht wurden, sollte die Säurezahl des Reaktionsproduktes in der Regel 30-60 sein und kann,   falls    notwendig, durch Hinzugabe eines Gemisches einer dibasischen Säure, bevor die Reaktion fortgesetzt wird, korrigiert werden.



   Das Glykol kann geeigneterweise ein Di-Propylenglykol oder Äthylenglykol sein. Die dibasische Säure kann Maleinsäure sein; mit Vorteil wird auch   Phthalsäure-oder    Maleinsäureanhydrid verwendet.



  Ein Tallöl mit einem höheren   Ahietinsäuregehaft    verursacht eine schnellere Polymerisation, als ein Tallöl mit einem niedrigen Abietinsäuregehalt. Als Inhibitor wird vorteilhafterweise Hydrochinon, in einer Menge von   0,05-0,2    %, und zwar in Form einer Styrollösung, hinzugefügt. Die Menge dieses für die Lösung des Inhibitors verwendeten Styrols beträgt etwa   10-20 %    des Produktes.



   Zu dem auf diese Weise erzeugten Produkt, werden unmittelbar vor der Verwendung, weitere Styrolmengen in Abhängigkeit von der gewünschten Viskosität, hinzugegeben. Zum Formen und zum Oberflächenanstrich werden nicht mehr als   30 %    Styrol beigemengt, während zum Aufspritzen eines   Über-     zuges bis zu   50 %    Styrol, vorteilhafterweise unter   Beimischen    einer kleinen Menge der dibasischen Säure, z. B.   5 %,    vor der Fortsetzung der Reaktion, hinzugesetzt werden. Wird das erfindungsgemäss her  gestellte    Produkt, z. B. zur   Herstellung    eines Brettes verwendet, dann soll   40-50%    Styrol zu dem Pro dukt hinzugefügt werden.



   Im Falle, dass das gewünschte Endprodukt die Form einer verglasten Oberfläche aufweisen soll, muss eine kleine Menge an Styrol, z. B.   25 %,    anwesend sein; zu dem Produkt wird   ein Beschleuni    gungsmittel, vorteilhafterweise Kobaltnaphthenatoder Kobaltoctoat in Form einer 6 % igen Styrollösung, oder   Aliiminiumchlorid    als Suspension in Styrol, hinzugesetzt. Der Katalysator besteht aus einem Peroxyd, z. B. Wasserstoffperoxyd, gelöst in Äthyl-butylketon. Dieser wird in einer Menge von etwa   2%    hinzugesetzt.



   Beispiel
Es wird ein Kunstharz erzeugt aus:
Tallöl mit   22 %      Abietinsäure      40%   
Di-Propylenglykol   22 %   
Maleinsäure-anhydrid 26 %    88%   
Styrol + Hydrochinon   12%   
100%
Die drei zuerst genannten Komponenten werden in ein verschliessbares, mit einer Gaszuführung und einem Rührer versehenes, Gefäss gefüllt. Nach Durchleiten eines inerten Gases, wie   Kohlendioxyd    oder Stickstoff über dem Reaktionsgemisch, wurde mit dem Erhitzen auf   200-2200C    unter Rühren begonnen. Bei dieser Temperatur wurde das Reak  tionsgemisch    während etwa 4 Stunden gehalten, dann wurde es gekühlt und die Hydrochinonlösung hinzugefügt. Das so erzeugte Produkt kann gelagert werden.

   Vor der Hinzugabe von Styrol wird ein Beschleunigungsmittel und ein Katalysator wie oben   beschrie    ben hinzugesetzt. Danach wird zu dem Gemisch ein Füllmittel, welches jedes üblicherweise benützte Füllmittel sein kann, beigegeben. Falls ein gewisser Farbeffekt gewünscht wird, können auch Pigmente hinzugefügt werden. Als Beispiele für Füllmittel können Gesteinsmehl, Sägemehl, Holzspäne und organische oder anorganische   Fibermateriahen,    wie Glasfiber, genannt werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes mittels Tallöls, dadurch gekennzeichnet, dass Tallöl mit einer dibasischen Säure oder deren Anhydrid und einem Glykol zur Reaktion gebracht wird.
    II. Verwendung des gemäss Patentanspruch I erzeugten Kunstharzes zur Herstellung von trber- zügen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionsteilnehmer auf eine Temperatur von 180-2200 C erhitzt werden.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass 25-60 Gew. % Tallöl, 10-30 Gew. % Glykol und 16-40 Gew. % einer dibasischen Säure, berechnet auf das Produkt, verwendet werden.
    3. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tallöl, welches 4-29 % Abietinsäure enthält, verwendet wird.
    4. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Tallöl mit Di-propylen-glykol und Maleillsäure-Anhydrid reagieren gelassen wird.
    5. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man Maleinsäure- oder Phthalsäureanhydrid verwendet.
    6. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in Styrol gelöster Inhibitor, in einer Menge von 0,05-0,2 Gew. %, bezogen auf das Produkt, hinzuzugeben wird.
    7. Verfahren gemäss Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Styrol als Inhibitorlösungsmittel in einer Menge von 10-20%, bezogen auf das Produkt, verwendet wird.
    8. Verwendung gemäss Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass 25-50 Gew. % an Styrol zum Kunstharz hinzugegeben werden.
CH418061A 1960-04-08 1961-04-08 Verfahren zur Herstellung eines Kunstharzes und seine Verwendung CH423246A (de)

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DE (1) DE1250633B (de)
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GB906232A (en) 1962-09-19
SE301206B (de) 1968-05-27
DK103209C (da) 1965-11-29

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