CH423288A - Verfahren und Einrichtung zur pneumatischen Betätigung des Ausflusses von Flüssigkeiten - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur pneumatischen Betätigung des Ausflusses von Flüssigkeiten

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CH423288A
CH423288A CH763262A CH763262A CH423288A CH 423288 A CH423288 A CH 423288A CH 763262 A CH763262 A CH 763262A CH 763262 A CH763262 A CH 763262A CH 423288 A CH423288 A CH 423288A
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Fahnrich Vladimir
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Ckd Dukla Narodni Podnik
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    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
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    • B01L3/0293Apparatus for withdrawing or distributing predetermined quantities of fluid for liquids
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Description


  



  Verfahren und Einrichtung zur pneumatischen Betätigung des Ausflusses von Flüssigkeiten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Betätigen des Ausflusses von   Flüs-      sigkeiten    durch pneumatische Impulse. Diese Impulse bewirken, dass während des Druckminimums eine   bestimmte FlüssDgkeitsmenge    aus einem Behälter in einen weiteren abgesonderten Behälter überfliesst, der mit dem Aussenraum druch einen Flüssigkeits  absohluss verbunden ist    und   auls welchem beim    Ansteigen des Druckes die übergeflossene Flüssigkeit über den Wasserabschluss nach auen gedrückt wird :

   hierbei kann der erforderliche pneumatische Impuls entweder mechanisch oder rein hydraulisch erzielt und die Auf-und Abbewegungen des   Flüssigkeits-    speicgeles können in einem kotinuierlich oder intermittierend gefüllten Siphon benützt oder kann als Impuls der Unterdruck verwendet werden, der beim   zeitwailigen Durchfluss durch    einen entsprechden ge  formten,    durch ein Siphon gefüllten Tricher entsteht ;

   gegebenenfalls kann der Impuls   mechanisch-    hydraulich vom Schwanken des Niveraus in   kommu-    nizierenden, druch ein Bewegunsggsystem in Schwin  gung versetzten Gefässen. abgeleitet werden.    Die Einrichtung zur Ausführung dieses bekannten Verfahrens besteht in einer durch einen pneumatischen Impuls   betätigten Überlaufpipstte,    deren   Ausflussrohr    so geformt ist, dass es einen üssigkeitsverschl    uss    bildet, wobei das in ein Vorratsgefäss von   konstan-    tem Niveau tauchende Saugrohr so in den Pipette  körpsr mündet,

   dass beim Ansaugen oder beim    Un  terbrechen    des Überdruckes Flüssigkeit in den   Pdpet-      tenkörper      überfliesst    ; in der Einrichtung kann der pneumatische Impuls entweder durch einen Mem   branbalg oder durch aine hydraulische Einrichtung    bewirkt werden, wobei zur Verhinderung des Einflusses von   Temperaturänderungen die Gasrohre    mit der   Aussenhift durch eine dünne Kapillare verbun-    den sind, in, die zwecks   Regelung der Durchlässigkeit    ein dünner Draht eingeschoben werden kann oder die Verbindung mit der   Aussenluft mittels eines Flüs-    sigkeitsabschlusses durchgeführt ist,

   in der Einrich  tung    können mittels   synchronisierter pnefumatischer    Impulse, die von zwei oder mehreren, durch eine n gemeinsamen Nocken oder Elektromagnet angetrie   bene Membranbälge hervorgebracht wenden, gloich-    zeiti oder in einer bestimmten Reihenfolge zwei oder mehrere, in eine   gemeinsame Rohrleitung mün-    dende   Uberlaufpipetten betätigt werden    ;

   die pneumatischen Impuse können jedoch gegebenenfalls auch druch mehrere hydrualiche Ausgleicher oder durch einen   mehrgtiedrigen      Ausgleicher für die    Be  tätigung    mehrerer   Übsriaufpipetten mittels eines    einzigen   Membranbalges    erzeugt oder direkt von den Niveauchwkugen in einem Siphon   mittels aines    oder mehrerer Ausgelicher abgeleitet werden, die mit dem Siphon kommunizierende Gefässe bilden ; zweckmässig wird an das   Siphongefäss    oder   in das Mess-    rohr eines hylraulischen Ausgelichers ein der Höhe nach einstelbarer Füllring eingesetzt.



   Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung , und weitere. Ausbildung des Verfahrens und der Einrichtung nach. dem Patent Nr. 387   966.   



   Die   Erfindung fusst auf    der Erkenntnis, dass die in dem vorgenannten Patent zur Anwendung gelangende Überlaufpipette zur pneumatischen Betätigung des Flüssigeitssausflusses ins Freie verwendbar ist, wobei es zu diesem Zwecke genügt, das Zulaufrohr der Pipette auf den Behälterboden reichen zu lassen und die Mündung des Flüssgkeitsverschlusses unterhalb, der Ebene des Behälterbodens anzuordnen. Der Inhalt des Behälters beginnt sich dann in dem Momente   liber    den Flüssigkeitsverschluss zu entleeren, wenn im pneumatischen System ein so   rosser    Unter druck aufftritt, dass die Flüssigkeit in die Pipette überströmt.



   Das, erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man durch einen pneumatischen Unter. druckimpuls. die Entleerung eines Gefässes erzielt, oder dass man bei einem m von einer Flüssigkeit durchflossenen Rohrsystem mit Hilfe einespneumatischen Unter-oder Überdruckimpulses die   Ausfluss-    stelle ändert.



   In der Zeichung sind schmatich jeweils in senkrechtem Querschnitt Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt. Es   zei-    gen :
Fig. 1 die prinzipielle Anordnung, der   Einrich-      tung,   
Fig. 2 die Einrichtung in Verbindung mit einer pneumatisch entleerbaren Druchlfusspipette.



   Fig. 3 einen Behälter zur photometrischen Be  stimmung    der Lichtabsorption von Lösungen mit pneumatischer Entleerung,
Fig. 4 eine Einrichtung zur hydraulischen Umschaltung des pneumatischen Impulses unter Verwendung eines Flüssigkeitverschlusses,
Fig.   5    eine Kippvorrichtung zur   Bildung pneu-      matischer    Impulse,
Fig. 6 und 7 verschwenkbare Impulsgeber mit konstantem Flüssigkeitsspiegel,
Fig. 8 eine Gesamtanordnung eines automati   schen photometrischen Analysators mit pneumati-    scher Betätigung,  .

   Fig. 9 einen pneumatischen Impulsgeber mit Zwischenbehälter und
Fig. 10 bis   12      drei Aus, führungsfor. men von    Einrichtungen reproduzierbar   sich wiederholbarer pnefu-      matiscbar, von einer kontinuierlich fliessenden Flüs-    sigkeit kommender Impulse.



   Das mit Flüssigkeit gefüllte Gefäss 6 (Fig. 1) mündet in ein. doppelt umgebogenes Überfallrohr 5, wobei die obere Krümmung oberhalb der Ebene des Flüssigkeitsspiegels im Gefäss 6 liegt. Das Rohr 5 mündet in den Flüssigkeitsverschluss   2,    in welchem der Flüssigkeitsspiegel durch den Überfall 3 auf einer unterhalb der Ebene der unteren Krümmung des Rohres 5 liegenden Höhe gehalten wird. In den   Austrittsarm    des Rohres 5   mündet seitlich sin breiL      teres    Rohr   1,    an dessen Ende 7 das pneumatische System anschliesst.

   Wenn der Druck im pneumatischen System dem äusseren Drucke entspnicht, befin  det sich    der Flüssigkeitsspiegel im Rohr   5      auf der-    selben Höhe, wie im Gefäss 6. Wenn hingegen im pneumatischen System der Druck sinkt, verhindert der Flüssigkeitsverschluss 2 den Ausgelich des im   Rohr l und im anschliessenden Arm des Rohres    5 entstandenen Unterdrucks, und. die Flüssigkeit aus dem Gefäss 6 beginnt durch die oberer Krümmung des Rohres 5 über   den FlüssigkeitsverscMuss. in den    Überfall 3 abzufliesse.



   Die Fig. 2 veranschaulicht, wie dieses Prinzip der Übverlaufpipiette dazu ausgenützt werden kann, um mit Hilfe eines pneummatischen Impulses die Ausfl der kontinuierlich in das   U-förmige Rohr    zufliessenden Flüssigkeit zu ändern. In den rechten offenen Arm   14 des Überströmrohres 8 fliesst Flüs-    sigkeit ans   idem    Rohr 16 zu. Der linke Arm 9 . des Rohres 8 ist mit seinem oberen Ende an das penumatische System angeschlossen, und seitlich ist an den Arm schräg nach unten weisend ein Rohr 11   angeschlossen, das m den Flüssigkeitsverohluss    12 reicht. Im Flüsigkeitsverschluss 12 wird der Flüssig  keitsspiegel    durch einen Überfall auf dem Niveau 13 gehalten, das sich oberhalbe der Ebene des unteren Teiles des rohres 8 befindet.

   Acuh der rechte Arm 14 besitzt ein seitlich angeschlossenes Überfallrohr   15,    das an einer Stelle abgeht, die unterhalb der Ebene des Anschlusses des Rohres 11, jedoch höher liegt als der Flüssigkeitsspiegel   13    im   Flüssigkeits-    verschluss 12. Wenn im pneumatischen System der  selbe Dnuck vorliegt, wie    im aussenraum, fliesst die zuströmende Flûüssigkeit druch das Absfallrohr 15 ab.



  Wenn der Druck im pneumatischen System   niedri-    ger wird, steigt der Flüssigkeitsspiegel im linken Arm   9,    und die Flüssigkeit beginnt in das Rohr 11 überzugehen und druch den Überfall des   Flüssigkeits-    verschlusses 12 abzufliessen. Wenn die Kapazität des    Überfallrohres des Flüssigkeitsverschlusses ausreicht,    alle zufliessende Flüssigkeit abzuleiten, hört während der Dauer des pneumatischen Unterdruckimpulses die Flüssigkeit auf, durch das Rohr 15 abzufliessen.



  Falsl bei der Einrichtung hingegen das Rohr 15 vom Arm 14 oberhalb der Ebene des Anschlusses des Rohres   11    an den Arm 9 abgeht, wirkt das Rohr 8 im entgegengesetzten Sinne ; wenn der Druck im pneumatischen System dem äusseren Drucke entspricht, fliesst die zufliessende Flüssigkeit durch das   Überfallrohr    des   Flüssigkeitsverschlusses    12 ab.



  Wenn im Gegensatz zum vorstehenden im pneumatischen System'ein Überdruck auftritt, beginnt die Flüssigkeit durch das Rohr 15 ausufliessen und hört auf, über den Überfall im Flüssigkeitsverchluss 12   abzugehen.   



   Dieses pneumatisch betätigte Überströmrohr kann in der Technik der automatischen Analysatoren zu mannigfaltigen Zwecken verwendet werden. Einen der praktischen Fälle der Benützung des Ubertströmrohrs mit Unterdruckimpuls stellt die Kombination mit einer   Durchflusspipette    vor. Die diesbezûüglich   Geaamtanordn-ung    ergibt sich   schematisoh    aus der F. ig. 2. Die Grösse der von der   Durchflusspipette    abgemessenen Menge wird nicht durch. die Grösse des penumatschen Impulses bestimmt,   vie, dites    im Falle der pneumatischen Pipette der Fall ist, sondern druch das Volumen des Körpers der Druchflusspipette 17.

   Der Körper der Pipette 17 verjüngt sich konisch nach oben und unten und im unteren Teil geht   er in das Überfallrohr    5 über, das einen Teil der Anlage zur pneumatischen Betätigung des Ausflusses bildet. Der Flüssigkeitsversohluss wird hier durch das   abgebogene Ende des absteigenden S-för-       migen Zweiiges des Rohres 5 gebildet, um'die Flüs-    sigkeitsmenge im Flüssigkeitsverschluss so klein als möglich zu halten. In die   Durchflusspipette    17 gelangt die Flüssigkeit von oben druch das trichterförmig erweiterte Rohr 18. Dieses Rohr ist unten U-förmig abgebogen und mündet in den   aufsteigen-    den Zweig des Überfallrohrs 5. Im Rohr 18 entsteht auf diese Weise der flüssigkeitsverschluss 19.

   Der obere konisch verjüngte Teil des Körpers der Pipette   17    geht in ein Entlüftungsrohr über, in welches   seit-    lich ein schräg nach unten gerichtetes Abfallohr mündet, Zur Betätigung des Ausflusses aus dem Körper der Pipette 17   k, ann dasselbe pneumatische    System verwendet werden wie für das   Überströmrohr    8.



  Aus diesem Grunde ist das Rohr 1 durch das Rohr 9 an die gemeinsame pneumatische Leitung 20. angeschlossen. Voraussetzung ist, dass die   Höhenver-    hältnisse der Flüssigkeitsspiegel bei beiden gemeinsam   betätigten Überfällen. gegeneinander abgestimmt    sind, nämlich, dass der Höhenunterschied 21 kleiner ist als der Höhenunterschied 22. Dann strömt in der Zeitspanne, wenn im pneumatischen System der   gleiche Dnuck    herrscht wie im äusseren Raume, die aus dem Rohr 15 ausfliessende Flüssigkeit druch das Rohr   1.    8 und weiter durch. das Rohr 5, von wel  chem    sie in den Körper der Pipette 17   gelant,    von wo sie dann oben in der Höhe der Mündung des Abfallrohrs abfliesst.

   Im Augenblich, in welchem in der Leitung 20 Unterdruck auftritt, hört zuerst die Flüssigkeit auf, druch das Rohr 15 abzufliessen, worau. f sich der Inhalt des Körpers der Pipette 17 über den Flüssigkeitsverschluss zu entleeren beginnt. Der pneumatische Impuls muss mindestens so lange   dau-    ern, bis der gesmate Inhalt der Pipette entleert ist.



  Dann wird der   Un. terdruckimp. uls selbsttätig dadurch    aufgehoben, dass in die Leitung 20 Gas durch. das Rohr 5 eindringt. Wenn der pneumatische Impuls   beendigt    ist, wird das überflüssige angesaugte Gas durch das Rohr 11 hinausgedrückt, indem es in Form von Balsen druch den Flüssigkeitsspiegel des Verschlusses aufsteigt. Bei Verwendung des   beschrie-    benen Verfahrens zum Messen einer kontinuierlich in   einen automatischen photomstrischen    Analysator zufliessenden Probe ergeben sich   nachfolgende Vor-    teile : 1.

   In der in Fig. 2. dargestellten Einrichtung wird die frisch gefüllte Probe der Flüssigkeit abgemessen, d. h. die Probe,. die ihrer Zusammenseitzung nach der Zusammensetzung zum Zeitpunkte der   Abnlahme    am nächsten kommt, was praktisch nicht durchführbar ist, wenn man, die Abmessung aus einem durch ein Siphon entleerten n Gefäss druchführt.



  2. Durch einen kleinen pneumatischen Impuls kann   man'auch grosse Probemengen abmessen.   



  3. Die Einrichtung misst die Probe mit   einwand-    freier Reproduzierbarkeit ab und liefert in dieser Hinsicht Resultate, die den bei in Laboratorien mittels Pipetten   durchgeführten Resultaten gleichgestellt    werden können, die Menge der abgemessenen Probe ist hierbei praktisch unabhängig von der Grösse des pneumatischen Impulses.



   Die Einrichtung zur penumatischen Betätigung des Ausflusses ins Freie kann mit Vorteil   insbeson-    dfere bei der Entleerung des Gefässes für die photometrische Bestimmung der Lichtabsorption farbiger Lösungen ausgenützt werden. Bei periodisch   arbei-    tenen automatischen photometrischen Analystoren ist ein photometrischer   Belhälter    von Vorteil, der oben offen und zum Durchgang von Strahlen in vertikaler oder schiefer Richtung gebaut ist. In diesem Falle kann nämlich durch die häufig in der Probe enthaltenen, am Glas anhaftenden Stoffe nur ein   Durchsichtsfenster    verunerigit werden, das leicht gereinigt werden kann, da. das Gefäss offen ist.

   Druchflussküvetten, bei welchen das Auswechseln , der Lösung durch Hinausdrücken der alten Lösung druch eine   netue    erfolgt, haben zwei prinzipielle Nachteile : Erstens vermischt sich. die : alte Lösung auch bei sehr zweckmässigen Konstruktionen (des Gefässes immer mit der neu zufliessenden Lösung, was zur verzögerten Erzielung eines konstanten Wertes bei plötzlichen Änderungen   der Verfärbung der Lö-    sung führt, und zweitesn können sich an den Gefässwänden langsam Gasbläschen abscheiden, die    Fehler. bei der Bestimmung der Absorption herbei-    führen. Beide Mängel können am besten dadurch beseitigt werden, dass man das   p. hotometrische    Gefäss kurz vor seiner Füllung mit. der neuen Probe enfleert.



   Ein photometriches Gefäss mit senkrechter Durchleuchtung   und. der Möglichkeit selbsttätiger    Entleerung mit Hilfe eines pneumatischen Impulses zeigt die Ausführung nach Fig. 3. Die Lösung wird im zylindrischen Gefäss 23 druchleuchtet, das oben in der Höhe, wo sich der Flüssigkeitsspiegel befindet, konisch erweitert ist. Diese konsiche Erweiterung 24 bedingt, dass der flüssigkeitsspiegel an der Stelle, wo der   Lösungsstrahl. austritt,    eine ebene Flache dar   stellt,'die optisch. die Richtung der austretenden    Strahlen nicht beeinflusst. Unten ist das gefäss 23 mit einem schief f liegenden Druchsichtsfenster 25 abgeschlossen, und von der niedrigsten Stelle des Gefässes geht das Überfallorhr 5 ab.

   Dieses Rohr   5    bildet einen Teil des Systems zur pneumatischen Entleerung des Gefässes und mündet schliesslich in 'den   Flüss. igkeitsverschluss    2, in welchem durch einen Überfall. der Flüssigkeitsspiegel auf einem Niveau gehalten ist, das niedriger   lient.    als die untere Krümmung des Rohrs 5.



   Das leere Gefäss   23    wird jeweils immer mit einer etwas grösseren Menge der Lösung gefühllt als seinem Inhalt entspricht. Die überschüssige Lössung wird aus   dem Gefäss. durch    das Rohr 26   abgeleibet,    das als    Überfall dient und. die konstante Höhe des Flüssig-      keitsspiegels    im Gefäss 23   gawährleistet und hiermit    auch konstante Verhältnisse in bezug auf die Dicke 'der durchleuchteten Lösung. Dieses Rohr leitet auch mitgeführte Verunreinigugen ab, die auf die Oberfläche der Lösung gelangen können.

   Das Rohr 26 mündet oberhalb des Flüssigkeitsverschlusses 2, was den Vorteil bietet, dass die überschüssige Lösung bei Beginn der Funktion selbsttätig den   Flüssigkeits-    verschluss füllt, in welchen also nicht im   vonaus       Flüssigkeit. eingebracht werden-muss. Bei Einführumg      des pneumatischen Untsrdruokimpulses entleert    sich das Gefäss dank dam schief   gelagerten Durchsichts-    fenster praktisch quantifativ. Der Trichter zur Einführung der neuen   Losung    mündet in das Gefäss 23 gegenüber der Mündung des Rohrs 5. Aus diesem Grunde spült die aus dem Trichter zuströmende Lösung in der ersten Phase das   Durchsichtsfenster    25 ab, wodurch teilweise eine Selbstreingiung diese Fensters erfolgt.

   Da die druchleuchtete Lösung ein optisch dichteres Medium darstellt. als Luft, ist es    hier allerdmgs notwendig, für das. auf das Fenster    25 auffallende Strahlenbündel eine solche   Riohtung    zu wählen, dass im Hinblick auf den Winkel seiner Schiefstellung und auf den Brechnungsindex der Lösung ein vertikaler Strahlendurchgang 23 herbeigeführt wird. Dies wird leicht durch ein in geeigneter    Weise geschliffenes Spiegclprisma oder durch einen    in zweckmässiger   Lage angebnachten    Spiegel erzielt.



  Dort, wo nur Lösungen gleicher optischer Dichte   photometriert    werden,   bietet edne derartige    Anord  nung    des optischen Systems keine Schwierigkeiten.



  Andernfalls ist es notwendig, ein schief gestelltes Gefäss zu verwenden, wo die Strahlen sicheif, jeoch senkrecht zur Ebene des Druchstichtsfensters 25   hin-    druchgen Man muss dann damit rechnen, dass sich der Winkel der aus dem Grenzbereich   Lösung-    Luft austretenden Strahlen ändern wird und den photometrischen Fühler in geeigneter Weise diesen Bedingungen anpassen.



   In dem eingangs erwähnten Patent sind Verfahren und verschiedene Einrichtungen beschrieben, die zur Erzielung pneumatischer Impulse zur   Betäti-    gung der Überlaufpipette, jeoch auch für die Einrichtungen verwendbar sind, die den Gegenstand vorliegender Erfindung bilden.



   In Fig.   5    ist eine E Kippeinrichtung zur Erzielung pneumatischer Impulse angedeutet, die aus einem U-förmigen Rohr 17 besteht, das teilweise mit einer, zweckmässig hohes spezifisches Gewicht   aufweisen-    den Flüssigkeit gefüllt ist. Die beiden Arme des Rohrs 27 haben Erweiterungen 28 und 29, deren Inhalt die Grösse des zu erzielenden pneumatischen Impulses bestimmt. Der wirksame der beiden Arme ist der linke Arm mit der in das Rohr 30   münr    denden Erweiterung 28, und an. das Rohr 30 ist die Leitung zur Übertnagung des Impulses an" geschlossen. Die Erweiterung 29 kommauniziert hingegen mit Hilfe eines Verlängernugsrohrs mit der Atmosphäre.

   Das Kippen bzw. die Verschwenkung , des Rohrs 27 erfolgt durch einen Mechanismus, meist einen Servomotor,   insbesondere vermittels ednes    Nockens oder eines Exzenters. Um eine gute Reproduzierbarkeit bezüglich der   volumsmässigen    Grösse , des Impulses zu erzielen, ist es notwendig, die Schwenkung so einzustellen, dass sich der   Flüssig-    keitsspiegel im Bereiche der ganzen Länge der Erweiterung   28    bewegt. Dies ist, aus.

   Fig. 5 erkennbar, welche in zwei   Abbildungen. die Grenzlagen der    Schwenkung des Rohrs 27   zei.    Wenn es sich darum handelt, die Reproduzierbarkeit des Initialdruckes bei. einem Unterdrckimpuls sicherzustellen bzw. zu geährleistem, dass im Falle des   Druckmaximums    selbsttätig ein Druckgaugelich mit der Atmosphäre erfolgt, kann das Roh   27    noch mit einem Aus  gleichsrohr    31 versehen sein, das die Leitung 30 mit dem Raum unterhalb. der rechten Erweiterung 29 verbindet. Im Moment, wo in der Erweiterung der Flüssigkeitsspiegel am höchsten steht, kommuniziert die Leitung 30 mit. der Atmosphäre über das Rohr 31 und die offene Erweiterung 29. Sobald dann das Rohr 27 zu kippen beginntm, beildet sich im Rohr 31 ein Flüssigkeitsverschluss.

   Wenn druch das Rohr 27   ein Überdruckimpuls. unter selbsttätigem    Aus   gleich des Initial. dr. uckes herbeigeführt werden soll,    verwendet man an Stelle. des Rohrs 31 ein kurzes offenes Ausgleichsorhr, das in die Leitung unterhalb der Erweiterung   28    des linken Armes mündet, wobei das Rohr bei gefüllter Erweiterung 28 ungefähr senkrecht nach oben weist. Dann ist die pneumatische Leitung 30 mit der Atmosphäre, grade in der entgegengestzten Grenzlge des Rohrs 27 verbunden.



   Dieses schwenkbare Rohr 27 kann mit Vorteil zur Erzielung der pneuimatichen Betätigung einer Überlaufpipette gemäss dem einleited erwähnten Patent verwendet werden. Wenn sich das Rohr bei Verdrängen des Gases gleichförmig und sehr   lang-    sam bewegt, wird sich auch die pneumatische Pipette langsam entleeren. Die Menge der von der Pipette abgenessen Flüssigkeit wird bei zylindrischer Form   dsr    Erweiterungen 28 und 29 im   mitt-    leren Teil der linearen   Funktion des Ausschwenk-    winkels des Rohrs 27 liegen. man kann die Über  laufpipette    daher zum kontinuierlichen Zugeben einer Titrierlösung bei automatischen Titrierovrgängen verwenden.

   In gleicher Weise kann eine solche pneumatisch gesteuerte Titration auch mit Hilfe eines   pneumatischen Überdrucksystems herbeigeführt    werden. Für einen allmählichen pneumatischen Impuls können selbstverständlich auch die übrigen hier beschriebenen Arbeitsweisen Anwendeung finden. Von den   r. ein mechanischen Prinzipien    ist insbesondere ein gewellter Tombakbalg geeignet, der vertikal an  geordnet nmd    zur Verminderung des toten   Gasraums    mit, einer indifferenten. Flüssigkeit gefüllt sein kann.



  Zum Ausgleich des Initialdruckes kann z. B. ein gewöhnliches Luftvenil verwendet wenden.



   Die pneumatischen Impulse können auch durch die in den Fig.   6.    und   7    dargestellte Einrichtung herbeigeführt werden. Hier weird der Impuls im Rohr 33 dadurch erzeugt, dass man das Rohr mehr oder weniger tief in die Flüssigkeit im Behälter 35 eintaucht, wo gegebenenfalls der Flüssigkeitsstand   durch einen Überfall    auf konstanter Höhe gehalten wird. Das Rohr 33 kann entweder druch einen   Schubmeohanismus    oder einen Schwenkmechanismus 34 herangeführt werden. Wenn das Rohr 33 in die  Flüssigkeit getaucht wind, wird Gas aus ihr hinausgedrückt, und an ihr oberes Ende 32 kann man unmittelbar die Leitung des pneumatischen Systems anschliessen.

   Wenn es sich um einen pneumatischen   Überdruckimpuls handelt, kann    man den Initial  durck mit dem Druck    der Umgebung bei der Einrichtung nach. Fig. 6 dadurch ausgleichen,. dass der Mechanismus bei der   maximalen Hochhebung das    Rohr aus der Flüssigkeit herauszieht.



   Zum Ausglich des Initialdruckes beim pneumatishcen Unterdruckimpuls kann die aus Fig. 7 ersichtliche Vorrichtung dienen. An die Leitung 32 zur Ableitung der Impulse ist hier noch ein weiteres Tauchrohr 36. angeschlossen, das. einen kleineren lichten   Querschnitt aufweist. als das Rohr    33 und in die Flüssigkeit im Behälter 37 reicht, der mit dem Behälter 35 komunizierend venbunden sein kann Der Bewegungsmechanismus zieht das Rohr 36 in de   fomente    aus der Flüssigkeit heraus, wenn das Rohr 33 am tiefsten getaucht ist.

   Das Rohr 33 taucht in. diesem Falle selbst in seiner höchsten Lage nicht über den   Flüssigkettsspiegel auf.    Auch das Rohr 36 ist ständig unter den Flüssigkeitsspiegel getaucht und das Ansaugen von Luft in das pneumatische System von aussen wird von dem im Rohr   36'gebildeten Flüssigkeitsverschluss verhindert.   



   Zur Ausgleichung des Innitaldrucks kann man selbstverständich eine kippbaren   Flüssigkeitsver-    schluss verwenden, der von einem von der eigentlichen Impulsgebeeinrichtung unmittelbar unabhängigen Bewegungsmechanismus betätigt wird. Eine    einfache Ausführung eines kippbaren Flüssigkeits-    verschlusses ist in Fig. 4 dargestellt. Er wird von einem in geringem Masse mit einer   spezifisch mög-    lichst schweren Flüssigkeit gefüllten driearmigen Rohr gebildet. Bei dem auf mechanischem Wege   hebeigeführten Kippen Biesst die Flüssigkeit    so über, dass sie jeweils immer einen der äusseren Arme gegen kelimen Über- oder Unterdurck sperrt.

   Der   beschrie-    bene Flüssigkeitsverschluss kann auch zum   Umsehal-      ten    pneumatischer Impulse diene, was z. B, dazu benützt werden kann, um mit eiem Balg mehrere Vorgänge zu betätigen. Der B, alg wird in diesem   Faille    an das Zentralrohr angeschlossen. Die   Ausfüh-    rung des   Flüssigkeitsverschl. usses kann bezüglich sei-    ner Form in weiten Grenzen den jeweiligen Anforderungen angepasst   werden.

   Wenn z.    B. bei   Mittel-    lage des   Kipporgans. alle drei Rohre angeschlossen    sein sollen, erhält der Verschluss die Form eines W und die unteren Spitzen werden dann noch mit Hilfe eines die Form eines flachen V aufweisenden Rorhes angeschlossen, Anderseits kann man natürlich zur Umschaltung der pneumatischen Impulse auch Luftventile benützen.



   Als Beispiel einer der vielen weiteren möglichen Kombinationen zwischen dem Gegenstande des eingangs genannten Patentes und den vorliegende Er  findung    bildenden Gegenstand sei die in Fig. 8 veranschaulichte Einrichtung eines automatischen   photomstrischen Analysatofs    beschrieben. Durch den während 10 Sekunden einmal bis zweicmal auschwin  genden    pneumatischen Kippimpulsgeber wird die Überlaufpipette 38 betätigt, durch welche die Probe für : den automatischen Analysator gepumpt wird.



  Die Pipette 38 nimmt die Probe aus dem Behälter   39    auf, in welchem dadruch ein konstater Flüssigkeitsstand aufrechterhalten wird, dass die Probe in den Behälter kontinuierlich aus der überschüssigen Menge   überfliesst und    die überschüssige Probe sodann druch das   Abfallrohr    40 abgeleitet wird. Das Rohr 40 leitet. die überschüssige Probe in den Behälter 41, wo der Flüssigkeitsspiegel neuerlich dadurch auf konstanter Höhe gehalten wird, dass die Probe durch das Überfallrohr 42 in den Abfall fliesst. Der Behälter 41 stellt ein   Hilfsreservoir    dar, das mittelbar zur Aufrechterhaltung der konstanten ; Höhe des Flüssigkeitsspiegels des im Behälter 44 enthaltenen Lösung dient.

   Der Behälter 44 wird   mit-    samt seinem Inhalt vom Schwimmer 43 getragen, der aus spezifisch leichtem, zweckmässig porösem Material hergestellt ist. Der Schwimmer 43 hat seiner ganzen Höhe nach den gleichen Querschnitt in der Horizontalebene, und dasselbe gilt auch   bezüg-    lich des Innenraums das Behälters 44.

   Die waagrechte Flache des Innenteils. des Behälters 44 und der waagrechte Quershcitt des Schwimmers 43 sind im Verhältnis des spezifischen Gewichtes des Mu  sters    zum spezifischen gewicht der Lösung gewält, Demgemäss steigt der Schwimmer mit dem Behälter in demselben Masse hoch, in welchem die durch die   Uberlaufpipette    46 aus dem Behälter 44 entnommene Lösung verbraucht wird, so dass der   Flüssigkeits-    spiegel   45 der Lösung s. ich ständig. auf demselben    Nivaau befindet. Mit Hilfe der Pipette 38 wird das Muster in den Trichter 47 gepumpt, aus welchem es in das   Uberströmgefäss 48 und von hier in    das , durch das Siphon 51 entleerte Gefäss 50 fliesst.

   In den unteren Teil des Gefässes 50 mündet die Ver   bindungsleituag des Messrohrs des hydraulischen      Aus, gleichers    49. Das Messrohr 49 bildet mit dem Behälter 50 ein kommunmizerchdes Gefäss. Im Rohr 49 und im Gefäss 50 sind in der Höhe der oberen Krümmung des Siphons 51   Füllringe    eingesetzt. Das Messrohr   49    ist mit seinem oberen Ende an die pneumatische Leitung angeschlossen, welche mit der Aussenluft über eine Kapillare kommuniziert und mit der Überlaufpipetrte 46 für die Lösung verbunden ist.

   Der   Siphonbehälter    50 füllt sich. allmählich mit Lösung, wobei der Flüssigkeitsspiegel der Lösung. im Messrohr   49    die früher abgemessene Lösung aus dem Körper der   Uberlaufpipette    46 in den   Überström-    trichter 48 verdrängt. Die Substanz wird. gleichzeitig mit der Probe zugesetzt und im Siphonbehälter 50 mit ihr durchmischt. Sobald d der Flüssigkeitsspiegel der Probe im Behälter   50 das Niveau    des   Füllrings    erreicht, beginnt der Siphon zu funktionieren und der Behälter 50 sowie. das Rohr 49 werden entleert. Der beim Entleeren des Rohrs 49 im pneumatischen System aufretende Unterdruck bewirkt, dass sich, die Pipette 46 mit einer neuen Lösung der Substanz aus dem Behälter 44 füllt.

   Das aus dem Siphon 51   abgeflossene,    einen Zusatz der Substanz enthaltende Muster wird neurerlich im Behälter   54    durchmischt, bei welchem der Ausfluss dadurch verlangsamt ist, dass das   Ausflussrohr    55 geringe lichte Weite. aufweist. Die Probe fliesst von hier   it    das Gefäss 56 ab, das sich, nachdem es gefüllt ist, druch den oberhalb des Trichters, des   photometri-      schen    Gefässes 23 mündenden Siphon 57 entleert.



  Das photometrische Gefäss 23 ist mit einer penumatischen   Entleepungsvorrichtung    verschen- Der pneumatische Impuls zur Entleerung wird hier durch   den Ausgleicher    52 herbeigeführt, der aus einem in den Körper des Behälters 50 eingesetzten und oben mit dem pneumatischen System zur Entleerung des photometrischen Gefässes 23 verbundenen Rohr   be-    steht. Beim Füllen des Siphongefässes 50 steigt der Flüssigkeitsspiegel schliesslich auch im Rohr 52 und , aus dem pneumatischen System wird Luft verdrängt, die in Form von Blasen druch den Flüssigkeitsverschluss des pneumatischen Systems des Gefässes 23 austritt.

   Beim Entleeren des gefässes 50 entsteht im pneumtischen System ein Unterdruck, der bewirkt, dass sich die Pipette des pneumatischen Siphons mit dem Inhalte des Photometrischen Gefässes 23 füllt und letzteres sich entleert. Die Behälter 54   und 56    verzögern den Zufluss der neuen Probe mit der Substanz in dem Masse, dass die Probe in das vorher entleerte photometrische Gefäss eintritt. Das Rohr 52 weist unten genügend grosse lichte Weite auf, so dass sich, wenn das Gefäss 50 leer ist, in ihm keine Flüssigkeitssäule halten kann, und sobald der Flüssigkeitsspiegel der abfliessenden Lösung unter die Ebene. des Endes des ohres 52   sankt,    entleert sich letzteres. restlos..

   Meits genügt eine lichte Weite des unteren Teiles des Rohrs 52 von   6-7      mm.    Der pneumatische Impuls zur Enftleerung des photometrischen Gefässes kann selbstverständlich durch einen ausserhrlab des Siphogefässes 50 angebrachten Ausgleicher herbeigeführt werden, was z. B. in der Weise gechehen kann, dass das Rohr des   Ausgleichers im    das Gefäss 50 seitlich. derart mündet, dass es schräg nach oben weist. Wenn es sich darum handelt, gleichzeitig mehrere Substanzen zu diseren, verwendet man ein zweiglicdriges oder diregliedriges System zur Dosierung der Substanzlösungen, für welche man die pneumatischen Impulse von zwei oder mehreren in das   Siphongefäss    50 eingesetzte oder . an das gefäss angeschlossene   Ausgleicher    49 oder 52 ableitet.

   Wenn die einzelnen Sutsazen hintereinan=   der dosiert werden sollen, kamn man die ordnungs-    mässig   : an    zweiter Stelle zuagebende Substanzlösung druch den in das Siphon 56 mündenden Überström  tricoter    48 leiten.



   Zur Erzielung pneumatischer Impulse kann man auch die   Niveauänderungen im Zwischenbehälter 54    ausnützen.



   In Fig. 9 ist der einfache Fall angedeutet, wo das Rohr des   Ausgleichers    52 in den   Zwischenbehäl-    ter   58    eingesetzt ist. Der Ausfluss aus dem Behälter 58 wird durch   die Einengung 59 des Ausflussrohrs      60    gedrosselt. Der Behälter 58 ist oben mit einem    Überfallrohr 61 versehen, das die übergeströmte Lö-      sung    in die gemeinsame Albfalleitung 62 leitet. Der Zwischenbehälter kann z. B. unterhalb des Siphons angeordnet werden, wie dies bei der Ausführung nach der Fig. 8 der Fall ist, oder unterhalb des Ausflusses der Pipette 17 in der Einrichtung nach Fig. 2.



  Zur   riohtigen Funktion    pneumatischer Impulsgeber dieser Art ist es notwendig, dass einerseits der Ihlat des Behälters 58 kleiner ist als der Inhalt des Siphonbehälters 51 oder der Pipette 17, die seine Füllung besorgt, und anderseits der   Awsfluss    aus dem   Behäl-    ter 58 so stark gedrosselt sit, dass bei den einzelnen Füllungen ein Teil der Flüssigkeit über den Überfall 61 abfliesst. Dann steigt bei jedem Füllen des Behäl  ters    58 der Flüssigkeitsspiegel bis zum Niveau des Überfalls 61 und man erzielt auf diese Weise reproduzierbare Verhältnisse in bezug auf die Grösse der im   Ausgleicher    52 entstehenden pneumatischen Impulse.



   Die Fig. 10, 11 und 12 zeigen verschiedene Ausführungen zur Erzielung reproduzierbar sich wieder  holender pneumatischer    Impulse von einer   konti-      nuierlich    strömen, n Flüssigket, Bei der Ausfüh  rung    nach Fig. 10 sehen wir einen Behälter 63, welchem kontinuiterlich Flüssikgiet zufliesst und in    welchem der Flüssigkeitsspiegel dadurch. in konstan-    ter Höhe gehalten wird, dass die   überschüssige Flüs-      sigkeit durch den Überfall    64 abgeht. Aus diesem Behälter 63 fliesst kontinuierlich   die gleiche Flüss. ig-    keitsmenge durch das Rohr 65 in den Behälter 66.



  Letztere ist mit   einer Vorrichtung zum pneumati-      schen Entleeren der Flüssigkeit    und weiters mit   einem Überfallrohr    67   vesehen, das    in einer Ebene unterhalb der obeigen Krümmung des Rohrs 5 abgeht. Durch das Rohr 67 strömt die Flüssigkeit in einen weiteren mit einem Siphon 69 : ausgestatteten Behälter über. In. den Siphon 69   ist ein Ausgleicher    62 gelegt, der den Ausfluss des Gefässes 66 prinzipiell in denselben Weise beherrscht, wie. dies bei dem photometrischen Gefäss 23 gemäss Fig. 8 der Fall ist. Die   Ausflussrohre    70 münden bei   der Ausfüh-    rung gemäss Fig. 10, in gleicher Weise wie bei den Ausführungen anch Fig. 11 und 12, in den Abfall.



  Die Einrichtung nach Fig. 10 arbeitet   so,.    dass anch Auffüllung des Sipohgefässes 68 sich dieses durch den Siphon 69 zu entleeren beginnt, wobei der im Rohr 62 entsandene Unterndruckimpuls geleichzeigit eine Entleerug des Behälters 66 bewirkt. Da auf diese Weise der zufluss der Flüssigkeit durch dea Rohr   67    aufhört, entleert sich das Gefäss 68 restlos.



  Sodann fliesst die im Ausgleioher 62 aurückgehaltene Flüssigkeitssäule aus, das pneumatische System der Entleerungsalage verliert den Unterdruck, so dass aus dem Rohr   5    keine Flüssigkeit ausfliesst und der Behälter 66 sich wieder zu fühllen beginnt. Voraussetzung ist selbstverständlich,   Idass    die   Flüssigkeits-    menge, welche jeder der Siphons in der Zeiteinheit . abzulieten imstnade ist, grösser ist als die durch das  Rohr 65 zufliessende Menge und dass der Ausfluss durch den Siphon   69    genügend lang dauert, damit sich. der Behälter 66 nahezu entleeren kann.

   Derart erfolgt ein periodisches Schanken der Flüssigkeitsspiegel sowohl im Behälter   66    als auch im Behälter 68 und dieses periodische Schwanken kann in beiden Fällen zur Erzielung regelmässig sich wiederholender Impulse mit Hife des Ausglichers 52 benützt werden. Der Ausgliecher im Rohr 66 erteilt hierbei einen Impuls, wenn sich der Druck lange Zeit auf dem Maximalwert hält und dann auf kurze Zeit schnell absinkt. Man kann ihn daher zur Betätigung der pneumatischen Pipette zum Abmessen von Proben. in ; dem in Fig. 8 veranschaulichten Falle an Stelle des   Schwenkrohrs    27 verwenden. Die pneumatische Pipette 38'und der zugehörige Ausgleicher   5.    2 können (Fig. 8) so dimensioniert werden,. dass eine Menge abgemessen wird, die etwas grösser ist als der Inhalt des Siphongefässes 50.

   Dies hat den Vorteil, dass für die einzelnen Bestimmungen jeweils immer eine frische Probe abgemessen rd.



   Bei der Ausführung nach Fig. 11 gelangt die durch das Rohr 65   kontinuierlich abfliessende Flüs-    sigkeit in das Überstömorohr 8 bei   Uberdruckbetäti-    gung. Durch den Flüssigkeitsverschluss 12 fliesst die Flüssigkeit in das Gefäss 71 mit Siphon 72 über.



  Unter dem   Siphongefäss    befindet sich ein Behälter 73, bei welchem entweder der Abfluss gedrosselt oder welcher ebenflals mit einem in den Abfall mün  denden Siphon vorsehen ist. In das Gefäss    73 ist ein   Ausgleicher    52 eingesetzt, der pneumatisch das   tuber-      strömrohr    8 beherrscht. Sobald der Behälter 71 gefüllt ist, beginnt. der Siphon den Behälter zu entleeren, wobei im Behälter 73 der Flüssigkeitsspiegel steigt.

   Auf diese Weise wird ein pneumatischer Impuls im   Ausgleicher    52 hervorgerufen, derart, dass die Flüssigkeit aus dem Überstömorhr dauch das Rohr 15   auszufliessen beginnt und      insolange    das Si  phongefäss    71 nicht vollständig entleert ist, ist der Zufluss in das Gefäss   durch den Flüssigkeitsve. rschluss    12 unterbrochen.

   Auf diese Weise kann man wie  derum    regelmässig sich wiederholende pneumatische Impulse, abgeleitet von, den   Schwankungen des Flüs-      sigkeitsspiegds    im Siphonbehälter   71    mit Hilfe des   Ausgleichers      52    erzielen, und die Charakteristik des Verlaufes dieser Schwankungen kann druch Wahl des Querschnitts des Behälters   71    oder des Ausgelichers 52 oder durch einen eingesetzten Ring 74 angepasst werden. Einen Impuls mit kurzem Druckminimum kann man auch hier vom Zwischengefäss 58 gemäss Fig. 9 ableiten, wenn man dieses zwischen   das Uberströmrohr      8    und den Behälter 71 legt.



   Fig. 12 zeigt eine Fig. 11   nur unwe-      sentlich    abgeänderte Ausführungsform, indem ein   Unterdruck-Überströmrohr    zur Anwendung gelangt, das   einen Saugtriohter    75 entsprechend dem eingangs erwähnten Patent in Tätigkeit setzt. Das Rohr des Trichters hat eine solche lichte Weite, dass sich in ihm beim Drucfluss eine Flüssigkeitsäule hält.



  Knapp   unterhalb das Trichteraufsatzes ist das    Trichterrohr verengt, und bei Durchfluss der Flüssigkeit ruft dann die Flüssigkeitssäule einenm Unterdruck im Saugrohr 77   hervor, das unterhalb der Verengungs-    stelle schräg nach oben vom   Ausflussrohr    76 abgeht. Durch den auf. diese Weise herbeigeführten    Unterdruokimpuls wird der Ausfluss aus dem Be-      hälter    8 derart beherrscht, dass bei   neuerlicher    Entleerung des Siphos 72 ein weiteres Zufliessen der Probe durch das Rohr 15 in den   Siphonbehälter    71 verhindert wird. Der Druckimpuls wird in gleicher Weise wie in vorher beschriebenen Fällen von Schwankungen des Flüssigkeitsspiegels im Siphonbehälter 52 abgeleitet.



   Zum automatischen periodischen Abmessen einer   bestimmten Probemenge    aus der kontinuierlich abfliessenden Flüssigkeit kann man die Überlaufpipette nach Fig. 2 unmittelbar   vernvenden,    wenn man sie mit   ainem    mit einem Siphon versehenen Behälter kombiniert. Der S, iphonbehälter ist in ähnlicher Weise ausgestatte wie in den   vorausgehenden Fäl-      len der Behälter    71, in welchem ein   Ausgleicher    52    eingesetzt ist, und der Siphonbehältsr wird unterhalb    der Überlaufpipette 17 so angeordnet, dass er durch ihren Überfall gefüllt wird. Der Überfall des Über  strömrohres 12 mündet    in diesem Falle unmittelbar in den Abfall.

   Das Rohr 16 wird in der Zeiteinheit von einer konstanten   Menge der Probe durch-    flossen, was druch dieselbe Einrichtung gewärhlietet werden kann, wei in den vorausgehenden Fällen, d. h. unter Verwendung eines Behälters 63. Der   Ausgleicher im Siphonbehälter ist mit    dem pneumatischen System der Überlaufpipette verbunden, Die Einrichtung. arbeitet in ihrer Gesamtehiet derart, dass die zuströmende Probe zuerst durch das Rohr 15 , es Überströmrohres 8 ausfliesst und hierauf die ei  genliche Pipette 18 durchströmt    und von hier aus den   Siphonbehälter    füllt. Im pneumatisfhen System entsteht zuerst eine Kompression und später entweicht das überschüssige Gas druch das Rohr 11.



  Nach Auffüllen des   Siphongefässes      beginnt sich die-    ses zu entleeren, wodurch im   Ausgleicher    ein Unterdruckimpuls herbeigeführt wird, der die Entleerung einer abgemessenen Flüssigkeitsmenge aus der Pipette 17 durch ihren   Flüssigkeitsverscbluss    bewirkt.



  Die Entleerung des   Siphongefässes    und der Unterdruckimpuls müssen hierbei mindestens so lange dauern, bis sich die Pipette 17 vollständig entleert.



     Der Siphonbehälter    hat bei zweckmässig gewählten Bedingungen ebenfalls die Möglichkeit, sich   voll-    ständig zu entleeren, denn weitere Flüssigkeit beginnt in den   Siphonbehälter    erst dann zu fliessen, wenn sich der Körper der Pipette 17 neuerlich gefüllt hat.



   Vorliegende Erfindung ermöglicht, insbesondere im Zusammenahng mjit der den Gegenstand des ein   'gangs genannten Patentes bildenden Einrichtung, das    Überfallsystem mit pneumatischer Betätigung   prak-    tisch zur Ausführung aller Vorgänge auszunützen,   . die    bei der Automatiserung volumetrischer und photometrischer analytischer Methoden in Betracht kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Betätigung des Ausflusses von Flüssigkeiten, durch pneumatische Impulse, dadurch gekennzeichnet, dass man druch einen pneumatischen Unterdruckimpuls dieentleerung eines Gefässes erzielt, doer dass man bei einem von einer Flüssigkeit druchflossenen Rohrsystem mit Hilfe eines pneumatischen Unter-oder Überdruckimpulses die Ausfluss- stelle ändert.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfah- rens nach Patentanspruch I, dadruch gekennzeich- net, dass ein Gefäss mit mindestens einem Überlauf- rohr vorgesehen ist, das in einen Flüssigjkeitsver- schluss eintaucht, dessen Spiegel tiefer liegt als der Flüssigkeitsspiegel im Gefäss, und das Überlaufrohr direkt oder durch den mit ihm verbundenen Gefässteil mit der die pneumatischen Impulse übertragen- den Leitung verbunden ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanpruch II,, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gefäss (6) mit dem Abfluss (3) über ein zweimal umgebogenes Überfallrohr (5) kommuniziert, dessen obere. Krümmfung g oberhalb des Flüssigkeibsspiegel, s im Gefäss (6) liegt. und welches in einem unterhalb. der unteren Rohrkrümmung lie- genden Flüssigkeitsverschluss (2 endigt, worbei oberhalb des Füssigkeitsverschlusses in das Rohr (5) ein nach oben gerichtetes weiteres Rohr (1) mündet, an n dessen Ende (7) die Rohrleitung für den pneumati- schen Impuls angesetzt ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein U-förmiges Überströmrohr (8) vorgesehen ist, dessen einer Arm. (9) mit seinem oberen Ende : (10) mit dem pneumatischen System in Verbindung steht, wobei. in diesen Arm (9) seitlich ein Überfallrohr (11 mdet, das in einen Flüs sigkeitsversohluss (12) übergeht, dessen Flüssigkeits- spiegel unterhalb der Mündung des überfallrohrs (11) in dem Arm (9) liegt, während der andere unverschlossene Arm (14) des U-förmigen Überström- rohrs (8) mit einem Überfallrohr (15) versehen ist, das oberahlb des Flüssigkeitsspiegels (13) im Flüs- sigkeitsverschluss, (12)
    und unterhalb oder oberhalb der Mündung des Überfallrohns (11) in den Arm (9) mündet, wobei die in den unverschlossenen Arm (14) des Überströmrohrs (8) aus einer Rohrleitung (16) zufliessende Flüssigkeit entsprechend den im m pneumatischen System herrschenden Dr. uckverhält- nissen entweder. durch das Überfallrohr (15) oder den Flüssigkeitsverschluss (12) ausfliesst (Fig. 2).
    3. Einrichtung nach Patentanspr, uoh II und Unteranspruch 2, gkennzeichnet durch eine mit. einem System zur pneumatischen Betätigung des Ausflusses versehene und durch ein Zulaufrohr (18) gespeiste Überlaufpipette (17), wobei das Zulaufrohr (18) so geformt ist, dass es, einen Flüssigkeitsverschluss (19) bildet, und in den ausfteigenden Teil des Überlaufrohrs (5) mündet und wobei weiter die Änderung der Ausflussteile beim Übersytrömrohr (8) und die Entleerung der Pipette (17) durch denselben pneumatischen Impuls aus einer gemeinsamen Leitung (2) erfolgen kann (Fig. 2).
    4. Einrichtung nach Patentanspmch II, zur Entleerung, des Gefässes zur Bestimmung der Lichtab- sorption in der Lösung unter Verwendung eines Bündels von Drucheluchtungsstrahlen, dadruch gekennzeichnet, dass bei einem Gefäss (23) mit einer koni schen Erweiterung (24) ein schräg liegendes Fenster , (25) vorgesehen ist, auf welches das STrahlenbündel unter einem Winkel einfällt,, der mit Rücksicht auf den Brechungsindex der photometrierten Losung einen vertikalen Durchgang der Strahlen durch diese Lösung ermöglicht, wobei das Überfallrohr (5) an der niedrigsten Stelle dieses Gefässes (23) angesetzt ist, das aus der konischen Erweiterung (24) des gefässes (23)
    abgehende Rohr (26) die überschüssige Lösung aus diesem Gefäss (23) dableitet und zur Einführung dieser Lösung in ein zweites Gefäss (2) dient, das einen Teil des Flüssigkaitsverschlusses zur pneumatishcen Betätigung des Ausflusses bildet (Fig. 3).
    5. Einrichtung nach Patentanspruch II und Un teranspruoh 4, dadruch gekennzeichnet, dass ein schiefes Bündel von Durcbleuchtungsstrahlen zur Anwendung gelangt, wobei das Fenster (25) zur Richtung der Strahlen senkrecht orientiert sein kann.
    6. Eidrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass der pneumatische Impuls durch Kippen eines nur zur Hälfte mit Flüssigkeit gefüllten U-förmigen Rohrs (27) lerzielt wird, in dessen Amen sikh durch ihr Volumen die Grösse des Impuses bestimmende Erweiterungen (28, 29) befinden, wobei die wirksame Erweiterung (28) mit dem pneumatischen System durch eine Leitung (30) vervunden ist, die im Falle eines Unterdruickimpulse mi5t dem Raum unter der anderen Erweiterung (29) druch ein Rohr (31) zum Ausgleich des Initialdruckes in Verbindung steh,t während im Falle eines Überdnckimpulses der drudckausgelchdruch ein offenes unterhalb der wirksamen Erweiterung (28) mündendes Rohr erfolgt (Fig. 5).
    7. Einrichtung nach Patentanspruch II. und Unteranprchen 2-4, dadurch. gekennzeichnet, dass der pneumatische Impuls in der Rohrleitung (32) so her- beigeführt wird, dass man ihr Rohrende (33) mit Hilfe eines s Bewegunsmechanismus (34) in die im Gefäss (35) des Flüssigkeitsverschluisses befindliche Flüssigkeit taucht oder aus dieser Flüssigkeit heraus- zeiht, wobei dieses gefäss entweder eine konstante Flüssigkeitsmenge enthält oder der Flüssigkeitsspiegel in ihm auf konstanter Höhe gehalten wird und der Initialdruok mit Hilfe eines zweiten, ebenfalls in. die Flüssigkeit im Gefäss.
    an der Stelle (37) tauchenden Rohr ausgeglichen wird, das mit Hilfe eines Bewegeunsemchause in dem Moment über das Flüssig- kaitsniveau herausgezogen wird, wenn. das Rohrende (33) maximal untergetaucht ist (Fig. 7).
    8. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 6-7, dadruch gekennzeichnet, dass man zur Umschaltung der pneumatischen Impulse ein drei-oder mehrarmiges, teilweise mit Flüssigkeit gefülltes Rohr verwendet, wobei ein Flüssigkeits- verschluss entsteht, der durch Kippsn des Rohrs von einem Arm in den anderen verlegt werden kann.
    9. Einrichtung nach Patentanpruch II und Unteransprüchen 2-6, dadruch gekennzeichnet, dass die überschüssige Probemenge, die die Pipette (38) nicht aufaznehmen imtande ist, aus dem Behälter (39) des Flüssigkoitsverschlusses über einen Überlauf (40) in ein weiteres Gefäss (41) und von dort über einen weiteren Überlauf (42) in den Abfluss gelangt, wo- durch im letztgenannten Gefäss (41) ein konstanter Flüssigkeitsspiegel, aufrechterhalten und mit Hilfe eines Schwimmersystems (43) hiendurch eine kon stante Höhe das Flüssigkeitsspiegels (45) in einem Vorratsbehälter (44) gewährleistet ist (Fig. 8).
    10. Erinrchtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und 9, dadruch gekennzeichnet, dass man zur Erzielung des pneumatischen Impulses in das peniodisch zu entleerende Gefäss (50 oder 17) ein Rohr (52) einsetzt, das eine solche lichte Weite besitzt, Idass sich. in ihm nach Entleerung des Gefässes nicht eine Säule der Flüssigkeit halten kann, welches Rohr oben mit Hilfe einer Rohrleitung (53) mit dem System zur r penumatischen Betätigung des s Ausflusses ! des photometrischen Behälters (25) ver bunden ist, wobei zwischen einem Siphon (51) und dem photometrischen Behälter (23) einebenfalls mit einem Siphon (57) versehenes Gefäss (56) angeordnet ist, welchem gegebenenfalls noch ein Zwischenbehäl- ter (54)
    mit verengtem Ausflussrohr (55) vorgeschaltet wird (Fig. 8).
    11. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 2-4, dadurch gekennzeichnet, dass die pneumatischen Impulse durch Ausgleicher von den Niveauänderungen in einem periodisch gefüllten Behälter (58) abgeleitet werden, wobei das Maximalniveau der Flüssigkeit durch einen Überlauf (61) aufrechterhalten wird und der Behälter sich automatisch durch ein mit einer Drosselung (59) versehenes Rohr (60) entleert (Fig. 9).
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