CH423289A - Vorrichtung zum masshaltigen Abteilen von Schüttgut - Google Patents

Vorrichtung zum masshaltigen Abteilen von Schüttgut

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CH423289A
CH423289A CH346264A CH346264A CH423289A CH 423289 A CH423289 A CH 423289A CH 346264 A CH346264 A CH 346264A CH 346264 A CH346264 A CH 346264A CH 423289 A CH423289 A CH 423289A
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CH
Switzerland
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storage container
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bulk material
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mass
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Application number
CH346264A
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Lauterbach Wilhelm
Original Assignee
Lauterbach Wilhelm
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/02Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F11/021Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the piston type
    • G01F11/024Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers which expand or contract during measurement of the piston type the pistons reciprocating in rotatable cylinders

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Description


  



  Vorrichtung zum masshaltigen Abteilen von Schüttgut
Die bekannte Vorrichtung zum masshaltigen Abteilen von Schüttgut, bei denen zum Abmessen des Gutes dienende Kammern beispielsweise in einem   Flacbschieber oder einer umlaufenden Trommel    bzw. einem muldenartigen Schwingkörper ausgebildet sind, setzen im allgemeinen ein gut fliessfähiges Gut voraus, welches nicht nur ungehindert in die Kammer einläuft, sondern auch die in diesem enthaltene Luft durch das Gut hindurch entweichen lässt.



   Es ist jedoch häufig ein Schüttgut zu verarbeiten, welches diesen Bedingungen nich genügt. So ist   z.      B.    die für den   Leuchtsatz    von Geschossen verwendete Masse meist mit Bindemitteln, wie z. B. Schellack, k, durchsetzt und   neagt    daher dauz, ausammenzubaken.



  Sie kann dann in den   bekamten Vorrichtungen nicht    verarbeitet werden, da sie die Messkammen nur unvollständig ausfüllt und somit nicht die   erforderli-    ahe   Abmessgenauigkeit ergaben würde.   



   Die   Erfindung schlägt einen neuen Weg zur Lö-    sung dieser Aufgabe ein, inem die Masse durch einen   ortlich    erzeugten Unterdruck in die Messkammern hineingesogen wird. Dadurch wird nicht nur die mangelnde Fliessfähigkeit des Gutes überwunden, sondern auch gleichzeitig das Problem der Luftab  leitung gegenjstaadslos gemacht.   



   Zur praktischen   Verwirklichung dieses allgemei-    nen Gedankens besteht die Erfindung dann, dass die Masse durch einem örtlich erzeugten Untendruck in die Messkammern hineingezogen wind, inen un   terhalb des Vorratsbehälters ein Schwenkkörper mit    einer Querbohrung angeordnet ist, die druch Schwenken dieses Körpers abwechselnd in und ausser Verbindung mit dem Auslass des   Vornatsibehälters    gebracht wird   undZeinen axial verschtebbaren Kolben    enthält, der durch einen geeigneten Antnieb zur Ausbildung einer Messkammer zurückgezogen und zum Ausstossen der abgemessenen Menge vorgeschoben wird.



   Die Erfindung ergibt dabei noch den weiteren Vortiel, dass die abzumessende 'Mege in einfacher Weise durch Verstellung des Kolbenhubes geändert bzw. korrigiert werden kann.



   In den Zeichnungen i, st ein Ausfiihrungsbeispiel , der Erfindung dargestellt. Es zeigen :
Fig.   1    einen Längsschnitt durch die nach der Erfindung asugebildete Vormichrtung,
Fig.   2-S    einen Schnitt nach der Linie 11-II der Fig.   1    mit mehreren Arbeitsphasen des Schwenkkörpers und des Kolbens,
Fig. 6 die besondene Art der Abdichtung des   Vorratsbehälters gegenüber dem Schwenkkörper    in Verbindung mit   einem Rührwerk innerhalb des Be-      hälters.   



   Im Lagerbock   l ist ider Scihwenkkörper    2   zdreh-    bar gelagert. In   dem dargestellten Beispiel ist der    Schwenkkörper zylindrisch ausgebildet, doch kann er auch eine beliebige andere geeignete Form haben.



  Der Schwenkkörper wird durch eine an, dem Hebel 4 angreifende Zugstange 5 taktmässig um dem aus Fig. 2 und 4 zu entnehmenden Winkel geschwenkt.



   In der Bohrung 3 des Körpers führt sich gut dichtend ein Kolben 6, der druch eine an der Dre   hung des Schwenkkörpers teilnehmenden Antrieb      vor-und    zurückbewegt wird. Dieser Antrieb besteht aus einem Winkelhebel 7 und einem damit zusam  menwirkenden Stössel    8, der seinerseits über einen   zweiten Winkethebel    9 in Abhängigkeit vom Takt des Schwenkkörpens in der druch den   Pfeil ange-      deuteten    Richtung angetrieben wird. Oberhalb des Schwenkkörpers 2 ist der Vorratsbehälter 10 iangeordnet.



   Die Ausgangsstellung des Schwenkkörpers zum Vornatsbehälter zeigt Fig. 2. Die Bohrung 3 befindet sich in diesem Fall direkt unter dem Auslass des Vorratsbehälters 10, sie ist jedoch dadurch verschlossen, dass der Kolben 6 in seiner oberen Stellung steht.



   Der Kolben 6 geht dann im ersten Takt in die in Fig. 3 dargestellte untere Lage über und saugt dabei das im Vorratsbehälter befindliche Gut in die durch die Abwärtsbewegung des Kolbens sich ausbildende Messkammer hinein. Der Kolbenhub ist so bemessen, dass in seiner tiefsten Stellung das aufgenommene Gut der abzumessenden Menge entspricht.



   Während dieses Vorganges können die bisher beim Füllen der Messkammern durch nur unvollkommen entweichende Luft bedingten   Messunge-    nauigkeiten nicht auftreten, da die Messkammer erst während des Einfliessens des Gutes entsteht.



   Wenn der Kolben 6 seine unterste Stellung erreicht hat, wird als zweiter Takt der Körper 2 in die Stellung der Fig. 4 geschwenkt. Die Bohrung 3 gelangt dadurch ausserhalb des Bereiches des Vorratsbehälters, und gleichzeitig wird der Auslass desselben durch den zylindrischen Umfang des Schwenkkörpers verschlossen.



   Dann wird als dritter Takt der Kolben wieder in seine oberste Stellung gebracht. Wie Fig. 5 zeigt, wird dadurch das abgemessene Gut ausgestossen und fällt in den Trichter 11.



   Anschliessend schwenkt als Takt 4 der Körper 2 wieder in die in Fig. 2 gezeigte Ausgangsstellung zurück, und es wiederholt sich das vorstehend erläuterte Spiel.



   Zur Abdichtung des Vorratsbehälters 10 gegen über dem Schwenkkörper 2 bestehen die trichterförmigen Wände desselben in ihrem unteren Teil aus Polyamidklötzen   12,    die elastisch gegen den Schwenkkörper anliegen. Wie die Erfahung ergeben hat, wird dadurch nicht nur das Austreten des Gutes an dieser Stelle weitgehend unterbunden, sondern auch das lästige Festfressen der aufeinander gleitenden Teile mit Sicherheit vermieden.



   Da das vorstehend beschriebene Absaugen des Gutes zur Ausbildung eines zylindrischen Hohlraumes oberhalb des Kolbens führen kann, ist im Be  hälter    10 ein Rührwerk 13 angeordnet, welches das gleichmässige Nachsinken des Gutes gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum masshaltigen Abteilen von Schüttgut, insbesondere der Masse für die Leuchtsätze von Geschossen, unter Verwendung von kam- merartigen, von einem Vorratsbehälter beschickten Messkammern, deren Füllung als Mass für die abzuteilende Menge dient, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Masse durch einen örtlich erzeugten Unterdruck in die Messkammern hineingezogen wird, indem unterhalb des Vorratsbehälters (10) ein Schwenkkörper (2) mit einer Querbohrung (3) angeordnet ist, die durch Schwenken dieses Körpers abwechselnd in und ausser Verbindung mit dem Auslass des Vorratsbehälters gebracht wird und einen axial verschiebbaren Kolben (6) enthält, der durch einen geeigneten Antrieb (7-9) zur Ausbildung einer Messkammer zurückgezogen und zum Ausstossen der abgemessenen Menge vorgeschoben wird.
    UNTERANSPRtJCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkkörper (2) gegen über dem Vorratsbehälter (10) durch eine Dichtung aus Polyamidkunststoff, vorzugsweise Nylon, abgedichtet ist.
    2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände des Vorratsbehälters (10) in ihrem unteren gegen den Schwenkkörper (2) anliegenden Teil (12) aus Polyamidkunststoff, vorzugsweise Nylon, bestehen.
CH346264A 1963-03-23 1964-03-18 Vorrichtung zum masshaltigen Abteilen von Schüttgut CH423289A (de)

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CH423289A true CH423289A (de) 1966-10-31

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CH346264A CH423289A (de) 1963-03-23 1964-03-18 Vorrichtung zum masshaltigen Abteilen von Schüttgut

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3837674C1 (de) * 1988-11-05 1990-02-01 Strickler Gmbh & Co, 7553 Muggensturm, De
DE20115968U1 (de) 2001-09-27 2002-01-17 J.J. Darboven GmbH & Co., 22113 Hamburg Vorrichtung zum Dosieren von löslichem Getränkepulver, insbesondere Kaffee
FR3039137A1 (fr) * 2015-07-20 2017-01-27 Tremark Tech Inc Machine doseuse a double volets cylindriques

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20115968U1 (de) 2001-09-27 2002-01-17 J.J. Darboven GmbH & Co., 22113 Hamburg Vorrichtung zum Dosieren von löslichem Getränkepulver, insbesondere Kaffee
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