Zeitregistrierapparat Die Erfindung :betrifft einen Zeitregistrierapparat, insbesondere, aber nicht ausschliesslich, für die Ver wendung in Maschinen zur Entwertung von Fahr karten auf Omnibussen und anderen Fahrzeugen, bei denen elektrische Energie aus Batterien und anderen Stromquellen begrenzter Spannung verfüg bar ist.
Maschinen dieser Art sind eingerichtet zur Aufnahme einer vom Fahrgast vorgelegten Fahr karte, beispielsweise einer für zehn oder zwölf Tage benützbaren Wochenkarte, um diese jeweils für einen Tag zu entwerten bzw. .gültig zu machen. Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Zeit- registrierapparates, insbesondere für den Gebrauch auf Fahrzeugen.
Der Zeitregi.strierapparat nach der Erfindung ent hält einen synchron laufenden Motor, eine durch diesen -angetriebene Nackenscheibe, einen durch die Nackenscheibe betätigbaren Schalter, einen in einen über den genannten Schalter geführten Stromkreis geschalteten Betätigungsmagneten und einen Satz von durch den Betätigungsmagneten fortschaltbaren Zeit markenrädern.
Den Zeitmarkenrädern sind vorzugsweise meh rere Druckhämmer zugeordnet, die den Abdruck der an :den Zeitmarkenrädern .eingestellten Zeitangabe auf eine zwischen die Räder und idie Druckhämmer eingeführte Fahrkarte oder dergleichen :bewirken.
Nachstehend wird die Erfindung am Beispiel einer Maschine zum Entwerten von Fahrkarten an Hand :der Zeichnung näher erläutert. In der Zeich nung bedeuten: Fig. 1 und 2 Vorder- bzw. Seitenansicht der Maschine, Fig. 3 eine Ansicht der Kupiervorrichtung, Fig. 4 und 5 Ansichten des übertragungsband- Vorschubmechanismus, Fig. 6 Ansicht eines abgeänderten übertragungs- band-Vorschubmechanismus,
Fig. 7 Schaltungsdiagramm. und Fi.g. 8 Ansicht einer zum Gebrauch mit der Maschine bestimmten Fahrkarte.
Die Maschine besitzt nach den Fig. 1 .und 2 ein Gehäuse 1, das auf der Obersaite 2 einen Eingabe schlitz 3 für die Fahrkarten mit von diesem ausge henden, abwärts gerichteten Führungen 4 aufweist. Neben einem Fenster 5 in :diesen Führungen 4 ist eine Mehrzahl von Druckrädern 6 in einer zum Bedrucken der in die Maschine eingeführten Fahr karte passenden Lage angeordnet. Jedes Druckrad 6 trägt eine Vielzahl von Zeichen, z. B. die Zahlen 0 bis 9, zum Abdruck einer Reihe ausgewählter Zahlen in einer quer zur Fahrkarte verlaufenden Linie.
Ein erster Satz Druckräder 6a ist für den Abdruck einer Kursnummer, ein zweiter Satz Druck räder 6g- für den Abdruck des Datums und ;der Zeit und ein weiterer Satz Druckräder 6c für den Abdruck je einer Nummer zur Kennzeichnung der Endstation, ider ,Fahrtrichtung und der benützten Maschine bestimmt. Die Kursnummern :und die an deren Angaben können im Bedarfsfall durch Drehen je :eines ausserhalb :des Maschinengehäuses angeordne ten Handrades (nicht ,dargestellt) geändert werden. Mit den einzelnen Druckrädern arbeitet ein Druck hammer 7 zusammen, der so angeordnet ist, dass er durch das Fenster 5 in den Führungen 4 bewegt werden kann.
Er ist am .Ende des einen Armes eines am Gehäuse drehbar gelagerten Winkelhebels 8 mon tiert, dessen anderer Arm mit dem Anker eines Betätigungsmagneten 9 verbunden ist. Über eine Welle 9a und ein Gestänge 10 ist der Betätigungs- magnet 9 auch mit einer Kupiervorrichtung verbun den, welche ein L-förmiges Messer 11 besitzt.
Beim Abwärtsbewegen wird dem Messer 11 durch die Verbindung 10a eines geneigten Schlitzes und eines in diesem gleitenden Zapfens eine seitliche Bewegung erteilt, welche dazu dient, jeweils jenen Teil einer äusseren Spalte der Fahrharte abzuschneiden, der sich am Ende der von .den Druckrädern bedruckten Zeile befindet. Das Gestänge 10 trägt ein Schaltglied 49, das bei jeder Betätigung der Kupiervorrichtung einen Schalter 50 vorübergehend schliesst.
Die von der Fahrkarte abgeschnittenen Schnippsel fallen durch einen Schacht 12 meinen Behälter 13. Eine Signal- glocke 14, die einen durch den Betätigungsmagneten. 9 über ein Gestänge bewegten Klöppel 14a aufweist, zeigt jeweils an, dass ein Geschäftsvorgang .registriert worden ist.
Den Führungen 4 sind drei Steuerschalter 15, 16 und 17 zugeordnet. Der erste Steuerschalter 15 befindet sich neben den Führungen 4 und arbeitet mit einem Klinkenmechanismus zusammen. Der Klin- kenmechanismus enthält einen durch eine Feder (nicht dargestellt) vorgespannten Fühlhebel 19, des sen freies Ende in die Bahn der in die Maschine einzuführenden Fahrharte ragt.
,Der Fühlhebel 19 ist an -einem Schalthebel 18 montiert, der eine Raste 18a aufweist, und trägt eine mit dieser Raste zu sammen arbeitende Klinke 19a.
Beim Einführen einer Fahrkarte in die Maschine wird der Fühlhebel 19 zur Seite gedrückt, wobei die eingerastete Klinke 19a den Schalthebel 18 im Uhrzeigersinn dreht, so ,dass der Steuerschalter 15 betätigt wird. Ein Hebel 20 am Winkelhebel 8 löst bei dessen Rückwärts bewegung die Klinke 19a von der Raste 18a, wo idurch der Steuerschalter 15 geöffnet wird,
während der Fühlhebel 19 beim Entfernen der Fahrkarte unter der Federwirkung wieder in seine ursprüng liche Lage zurückkehrt und die mitbewegte Klinke 19a wiederum mit der Raste 18a in Eingriff kommt. Durch diese Mittel steuert der Schalter 15 einen Stromkreis, womit verhindert werden soll, dassdurch .die Kupiervorrichiung 11 von einer eingeführten Fahrkarte mehr als ein Abschnitt entfernt wird.
Der zweite Steuerschalter 17 ist unterhalb der Druck räder angebracht; er wird beim Einschieben einer Fahrkarte durch die Führungen 4 vor die Druck räder geschlossen. Die Fahrkarte schiebt sich unter den Schalter 17, bis sie die für den Abdruck und ,den Abschnitt vorbestimmte Lage erreicht. Der dritte Steuerschalter 16 besitzt einen Schalthebel 21, der zum Schliessen des Schalters durch einen Stössel 2!2 betätigt wird.
Sofern die Fahrkarte richtig in die Maschine eingeführt wird, drückt sie .am Ende der Einschubbewegung mit dem unteren Rand der Ab- schnittspalte (wovon Teile entfernt worden sind) auf ,den Stössel 22. Die Steuerschalter 16 und 17 kon trollieren die richtige Lage der Fahrkarte für den Druckvorgang.
Ein Uhrwerk 23, das den synchronen Antriebs motor bildet, ist den Druckrädern ebenfalls zuge ordnet. Der Uhrwerkmotor treibt eine :drehbare Nok- kenscheibe 24 mit zwei Erhebungen konstanter Höhe zur periodischen Betätigung eines Umschalters 25 zu bestimmten Zeiten, z. B. einmal jede Viertel stunde. Der Umschalter 25 liegt im Stromkreis eines Betätigungsmagneten 26 zum Einstellen der Zeit marken-Druckräder. Mit dem Anker des Betätigungs magneten 26 ist eine Zugklinke 27 verbunden, die bei jeder Erregung des Betätigungsmagneten die Druckräder 6b um einen Schritt weiterdreht.
Die Maschine kann mit einer über ein Getriebe ange triebenen Anzeigevorrichtung (nicht dargestellt) ver sehen sein, die tatsächliche Arbeiten des Uhr werkes nachweist.
Die Zugklinke 27 trägt an einem Achszapfen 53 eine Stossklinke 54, die mit einem zehn Zähne auf weisenden Klinkenrad 55 zusammen arbeitet. Das Klinkenrad 55 ist seitlich am Gehäuse des Betäti- pungsmagneten 26 montiert und wird :bei jeder Erre gung desselben um eine Zahnteilung weitengedreht. Mit dem Klinkenrad 55 ist eine Nockenscheibe 56 mit fünf Erhöhungen .fest verbunden, der ein Um schalter 57 zugeordnet ist.
Dieser wird bei jeder Erregung des Betätigungsmagneten 26 vom einen Schaltzustand in den anderen übergeführt, und er verbleibt bis zur nächsten Erregung im betreffenden Schaltzustand.
Zwischen den Druckrädern 6 und den Druck- hämmern 7 verläuft ein Übertragungsband 28, wel ches die Druckfarbe für Aden übertrag auf die Fahr karte mitführt. Dieses Band 28 wird einer Vorrats spule 29 entnommen und gelangt auf eine Aufwickel- spule 30, welche durch den Betätigungsmagneten 9 über ein Gestänge 31 iangetrieben wird.
Gemäss den Fig. 4 und 5 .ist die Vorratsspule 29 idurch eine in ihrem Innern angeordnete Drehfeder mit der Spulenachse derart verbunden, dass die Spule durch die Federkraft das Band aufzuwickeln sucht.
Die Aufwickelspule 30 wird idurch einen Klinken- mechanismus 32 mit zwei Klinken in Drehung ver setzt, von :denen jede mit einem von zwei Klinken rädern zusammenwirkt, wobei Idas eine Klinkenrad 33 ein rechtsdrehendes und das andere Klinkenrad 34 ein linksdrehendes Zahnrad ist.
Der Klinken- mechanismus 32 wird durch eine Feder 33a in einer von zwei Arbeitslagen gehalten, in denen der Klin- kenmechanismus entweder mit .dem .einen oder mit dem anderen Klinkenrad 33 bzw. 34 in Eingriff steht. Das Antriebsmoment erhält der Klinkenme- chanismus durch den Betäti@mngsmagneten 9.
In der einen Arbeitslage b.ewirkt Ader Klinkenmechanismus im Betrieb, dass das Band von der Vorratsspule 29 abgezogen wird.
Diese Betriebsweise wird fortge setzt, bis ein Zapfen 35 am Klinkenrad 33 .an den Klinkenmechanismus 32 stösst und diesen verdreht, so -dass er unter der Wirkung der Feder 33a in die andere Arbeitslage kippt, wodurch das eine Klinkenrad freigegeben wird und das Band auf idie Vorratsspule 29 zurückgespult werden kann.
Die Fig. 6 zeigt einen anderen Bandvorschub mechanismus, bei dem der Betätigungsmagnet 9 einen Träger 37 ,zweier -Klinken 38 bewegt, die mit einem Zahnrad 39 in Eingriff stehen. Das Zahnrad 39 besitzt -einen zweiten Zahnkranz 40, der sich über den halben Radumfang erstreckt und wechselweise mit einem von zwei Vorschubrädern 41 kämmt. Diese Vorschubräder wirken abwechselnd als trei bende kund getriebene .Räder und ziehen so das Band von der einen Spule zur andern und zurück.
Eine Platte 42 an der Einlaufstelle der Verzahnung ge währleistet, dass der zum Eingriff kommende An- fang der Verzahnung richtig in die Zähne des be treffenden Vorschubrades 41 eingreift.
Das in Fig. 7 dargestellte Schaltungsdiagramm enthält eine Schaltung mit Mitteln zur Verhinderung wiederholter Tätigkeit der Kupiervorrichtung. Wie ersichtlich, sind die Mikroschalter 16 und 17 mit dem Betätigungsmagneten 9 und mit normalerweise geschlossenen Kontakten 43a eines Relais 43 in Reihe geschaltet. Die normalerweise offenen Kon takte 43b dieses Relais sind mit dem Schalter 15 und der Wicklung des Relais 43 in Reihe geschaltet. -Der Schalter 15 und die Kontakte 4.:
3b sind durch den unter dem Einfluss der Kupiervorrichtung ste henden Schalter 50 überbrückt. Beim .Schliessen der Schalter 16 und 17 wind der Betätigungsmagnet 9 erregt. Dadurch wird die Kupiervorrichtung betätigt, welche den Schalter 50 vorübergehend schliesst. Durch das Schliessen des Schalters 50 spricht das Relais 43 an, welches sich in dem über die nun geschlossenen Kontakte 43b und den Schalter 15 verlaufenden Stromkreis erregt hält. Die Kontakte 43a öffnen sich und unterbrechen den Stromkreis des .Betätigungsmagneten 9.
Das Relais 43 kann nicht in den Ruhezustand zurückfallen, solange der Haltestromkreis über die Kontakte<I>43b</I> und den Schalter 15 bestehen bleibt. Dadurch wird eine erneute Erregung des Betäti gungsmagneten verhindert, was den Abdruck weite rer Daten auf die Fahrkarte und den Abschnitt eines weiteren Teils der Fahrkarte zur .Folge hätte.
Fig. 7 zeigt auch Mittel, welche nach dem Be drucken einer Fahrkarte verhindern, dass der Betä tigungsmagnet 26 zur Forbschaltung der Druckräder 6 erneut in Betrieb .gesetzt werden kann. Der beim Erregen des Betätigungsmagneten 9 betätigte Schalter 50 ist mit :den Umschaltern 25 und 57 in Reihe geschaltet.
Somit entsteht während der Zeit, in der sich keine Fahrkarte in der Maschine befandet, und im Fall, dass der Zeitschalter 25 durch die Nocken scheibe 24 und der Schalter 57 unter der Einwirkung des Betätigungsmagneten 26 für die ,Einstellung der Zeitmarken-Druckräder betätigt wird, sogleich ein Stromkreis über die Schalter 50, 25 und 57 zum Betätig ungsmagneten 26. Falls jedoch eine Fahr- karte gedruckt wird,
gelangt der Schalter 50 in seine Arbeitslage, und die Verbindung zu den Schal tern 25 und 57 wird unterbrochen. Beim Entfernen der Fahrkarte wird nun, weil der Zeitschalter 25 in den anderen Schaltzustand übergeführt wurde, nach dem der Schalter 50 in seine Ruhelage zurückkehrte, der Stromkreis wiederum über den Schalter 25, der sich nun in der anderen Schaltstellung befindet, den Schalter 57 zum Betätigungsmagneten 26 auf gebaut. Sobald der Betätigungsmagnet 26 erregt wird, nimmt der Schalter 57 selbstverständlich wie der- den anderen Schaltzustand ein, wodurch der Stromkreis zum Betätigungsmagnet 26 geöffnet wird.
Eine Lampe 51 zeigt an, dass die Kupiervorrich- tung ihre Tätigkeit ausgeübt hat, die Fahrkarte sich aber noch in der Maschine befindet. Die Maschine ist mit einem Zähler 52 ausgerüstet, der jedesmal betätigt wird, wenn eine Fahrkarte gültig gemacht worden .ist, um anzuzeigen, wieviele Fahrkarten in nerhalb eines bestimmten Zeitraumes entwertet wor den sind.
Bei einer .anderen Schultungsanordnung zur Steue rung :der Zeitmarken-Druckräder der Maschine kann der Schalter 25 mit einem Zeitglied, gebildet durch die Parallelschaltung eines Kondensators und eines Widerstandes, und mit der Wicklung eines Relais in Reihe geschaltet sein. Die Kontakte dieses Relais sind mit dem Betätigungsmagneten 26 parallel ge schaltet. Die Betätigung des Schalters 25 hat nach Ablauf einer kurzen Zeitperiode die Schliessung der Kontakte zur Folge, so dass die Zeitmarken-Druck- räder 6 .impulsweise fortgeschaltet werden.
Obwohl im vorliegenden Ausführungsbeispiel das Uhrwerk, die Zeitmarken-Druckräder und zugehöri gen Mechanismen .alle in einer .Maschine angeordnet sind, können sich diese Teile auch an getrennten Orten befinden. Falls z.
B. die mit Zeitmarkierung ausgerüstete Fahrkartenausgabemaschine auf einem Omnibus benützt wird, der aus einem Zugwagen und einem Anhängewagen besteht, ist es angezeigt, eine Zeitaggabevorrichtung auf einem der Wagen, vorzugsweise auf dem Zugwagen, vorzusehen, die über elektrische Leitungen mit einem Betätigungs magneten für die Zeitmarken-Druckräder .auf jedem Wagen verbunden ist. Sofern die Wagen mehr als einen Eingang haben, können .an jedem Eingang ein oder mehrere Zeitregistrierapparate aufgestellt wer den.
Im Zugwagen kann ferner in der Nähe des Wagenführers ein Druckknopfgerät ,angeordnet sein, so dass der Wagenführer bei jeder Taxstufe den Druckknopf betätigen kann, um einen Stromkreis für die Erregung eines Betätigungsmagneten zu schliessen, der die Druckräder einen Schritt weiter schaltet, so dass auf den gedruckten Fahrkarten die richtige Taxstufe registriert wird. In diesem Fall kann auch ein einziges Druckknopfgerät .eine Mehr zahl von Druckrädern mit .anderen Druckmechanis men an verschiedenen Orten des Wagens oder der Wagen steuern.
In Fig. 8 ist eine Fahrkarte 44 für ein Transport unternehmen dargestellt, die für eine Benützungs lauer von zwölf Tagen vorgesehen ist.
Die Fahrkarte 44 enthält einen Vordruck in einer Grösse von z. B. 77 mm X 117 mm. Der Oberteil 45 trägt den Namen der ausgebenden Omnibusge sellschaft und endere Angaben, während der Rest ,der Fahrkarte in einen Kopfteil 46 und einen zum Bedrucken und Abschneiden bestimmten Teil 4.7 unterteilt isst. Der zu bedruckende Teil ist in Ko lonnen eingeteilt, welche die Fahrroute, das Datum, die Zeit, die Endstation und die Maschinennummer repräsentieren.
Die Druckräder 6 sind in ihrer Anord nung in der Maschine diesen Kolonnen angepasst. Die Kupiervorrichtung ist !derart angeordnet, dass auf einer Seite der Fahrloarte das untere Eckstück 44a von :
der Breite einer .Kolonne und der durch Querlinien begrenzten Höhe einer Zeile abgeschnit- ten wird. Nach jedem Abschnitt längs dieser Kolonne lässt sich die Fahrkarte um eine Zeilenhöhe tiefer in die Maschine einschieben.
Bei der Ausgabe der ,Fahrkarte .an den Fahrgast für eine Benützungsdauer von beispielsweise einer Woche ist das untere Eckstück 44a bereits entfernt worden. Wenn der Fahrgast idie erste .Fahrt :antritt, führt er -die Fahrkarte in die Entwertungsmaschine ein, worauf Einzelheiten der Fahrroute, Datum und Zeit und andere Angaben in die dafür vorgesehenen Kolonnen der Fahrkarte ,abgedruckt werden.
Gleich zeitig bewirkt die Kupiervorrschtung :den Abschnitt des nächsten Eckstückes 44b, das sich ,am Ende der :gedruckten Zeile befindet, wodurch die Fahr- karte entwertet wird.
Das nächste .Mal, wenn der gleiche Fahrgast denselben oder einen anderen Om nibus benützt, steckt er die Fahrkarte wiederum in die Entwertungsmaschine, wobei sich die Fahrkarte nun infolge der verkürzten Abschnittkolonne um Zeilenhöhe tiefer .in die Maschine einschieben lässt, so dass der nächste Satz Angaben auf die nächste Linie ;
gedruckt und das nächste Eckstück abgeschnit- ten wird:. Dies wiederholt sich jedesmal, wenn der Fahrgast !seine Fahrkarte für eine :Fahrt benützt, bis die Benützungsdauer abgelaufen ist.
Auf :diese Weise wird dem Fahrglast ermöglicht, seine eigene Fahrkarte gültig zu machen, ohne die Notwendigkeit, hierfür einen Kondukteur auf dem von ihm benützten Fahrzeug vorzusehen.