CH423321A - Zeitregistrierapparat - Google Patents

Zeitregistrierapparat

Info

Publication number
CH423321A
CH423321A CH1211464A CH1211464A CH423321A CH 423321 A CH423321 A CH 423321A CH 1211464 A CH1211464 A CH 1211464A CH 1211464 A CH1211464 A CH 1211464A CH 423321 A CH423321 A CH 423321A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
time
switch
wheels
ticket
actuating magnet
Prior art date
Application number
CH1211464A
Other languages
English (en)
Inventor
Watkins Sparrow Vernon
Sidney Leech Arthur
Original Assignee
Bell Punch Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bell Punch Co Ltd filed Critical Bell Punch Co Ltd
Priority to CH1211464A priority Critical patent/CH423321A/de
Publication of CH423321A publication Critical patent/CH423321A/de

Links

Landscapes

  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description


      Zeitregistrierapparat       Die Erfindung     :betrifft    einen     Zeitregistrierapparat,     insbesondere, aber nicht ausschliesslich, für die Ver  wendung in Maschinen zur     Entwertung    von Fahr  karten auf Omnibussen und anderen Fahrzeugen,  bei denen elektrische Energie aus Batterien und  anderen Stromquellen     begrenzter    Spannung verfüg  bar ist.

   Maschinen dieser Art sind eingerichtet zur  Aufnahme einer vom Fahrgast     vorgelegten    Fahr  karte, beispielsweise einer für zehn oder     zwölf    Tage       benützbaren    Wochenkarte, um diese jeweils für einen  Tag zu entwerten bzw.     .gültig    zu machen. Ziel der  Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten     Zeit-          registrierapparates,    insbesondere für den Gebrauch  auf     Fahrzeugen.     



  Der     Zeitregi.strierapparat    nach der Erfindung ent  hält einen synchron laufenden Motor, eine durch  diesen     -angetriebene    Nackenscheibe, einen durch die  Nackenscheibe     betätigbaren    Schalter, einen in einen  über den genannten Schalter geführten Stromkreis  geschalteten Betätigungsmagneten     und    einen Satz von  durch den Betätigungsmagneten     fortschaltbaren    Zeit  markenrädern.  



  Den     Zeitmarkenrädern    sind vorzugsweise meh  rere     Druckhämmer    zugeordnet, die den Abdruck der  an :den     Zeitmarkenrädern    .eingestellten Zeitangabe       auf    eine zwischen die Räder und     idie    Druckhämmer  eingeführte Fahrkarte oder     dergleichen    :bewirken.  



  Nachstehend wird die Erfindung am Beispiel  einer Maschine zum Entwerten von Fahrkarten an  Hand :der Zeichnung näher erläutert. In der Zeich  nung bedeuten:       Fig.    1 und 2     Vorder-        bzw.    Seitenansicht der  Maschine,       Fig.    3 eine     Ansicht    der     Kupiervorrichtung,          Fig.    4 und 5 Ansichten des     übertragungsband-          Vorschubmechanismus,            Fig.    6 Ansicht eines abgeänderten     übertragungs-          band-Vorschubmechanismus,

            Fig.    7     Schaltungsdiagramm.    und       Fi.g.    8 Ansicht einer zum Gebrauch mit der  Maschine bestimmten Fahrkarte.  



  Die Maschine besitzt nach den     Fig.    1 .und 2 ein  Gehäuse 1, das auf der Obersaite 2 einen Eingabe  schlitz 3 für die Fahrkarten mit von diesem ausge  henden, abwärts     gerichteten    Führungen 4 aufweist.  Neben einem Fenster 5 in :diesen Führungen 4 ist  eine Mehrzahl von Druckrädern 6 in einer     zum     Bedrucken der in die Maschine eingeführten Fahr  karte passenden Lage angeordnet. Jedes Druckrad 6  trägt eine Vielzahl von Zeichen, z. B. die Zahlen  0 bis 9, zum Abdruck einer Reihe ausgewählter  Zahlen in einer quer zur Fahrkarte verlaufenden  Linie.

   Ein erster Satz Druckräder 6a ist für den       Abdruck    einer Kursnummer, ein zweiter Satz Druck  räder 6g- für den Abdruck des Datums und ;der  Zeit und ein weiterer Satz Druckräder 6c für den  Abdruck je einer Nummer zur Kennzeichnung der  Endstation,     ider        ,Fahrtrichtung    und der benützten  Maschine bestimmt. Die Kursnummern :und die an  deren Angaben können im Bedarfsfall durch Drehen  je :eines ausserhalb :des Maschinengehäuses angeordne  ten Handrades (nicht     ,dargestellt)        geändert    werden.  Mit den einzelnen Druckrädern arbeitet ein Druck  hammer 7 zusammen, der so angeordnet ist, dass  er durch das Fenster 5 in den Führungen 4 bewegt       werden    kann.

   Er ist am .Ende des einen Armes eines  am Gehäuse drehbar gelagerten Winkelhebels 8 mon  tiert, dessen anderer Arm mit dem Anker eines       Betätigungsmagneten    9 verbunden ist.     Über    eine  Welle 9a und ein Gestänge 10 ist der     Betätigungs-          magnet    9 auch     mit    einer     Kupiervorrichtung    verbun  den, welche ein     L-förmiges    Messer 11 besitzt.

   Beim           Abwärtsbewegen    wird dem Messer 11     durch    die  Verbindung 10a eines geneigten Schlitzes und     eines     in diesem gleitenden     Zapfens    eine seitliche Bewegung  erteilt, welche     dazu    dient, jeweils jenen Teil einer  äusseren     Spalte    der     Fahrharte    abzuschneiden, der sich  am Ende der von .den Druckrädern     bedruckten    Zeile  befindet. Das Gestänge 10     trägt    ein     Schaltglied    49,  das bei jeder     Betätigung    der     Kupiervorrichtung    einen  Schalter 50 vorübergehend schliesst.

   Die von     der     Fahrkarte     abgeschnittenen        Schnippsel    fallen durch  einen Schacht 12 meinen     Behälter    13. Eine     Signal-          glocke    14, die einen durch den     Betätigungsmagneten.     9 über ein Gestänge     bewegten    Klöppel 14a aufweist,  zeigt jeweils an,     dass    ein     Geschäftsvorgang        .registriert     worden ist.  



  Den     Führungen    4 sind     drei        Steuerschalter    15,  16 und 17 zugeordnet. Der erste Steuerschalter 15  befindet sich neben den Führungen 4 und arbeitet  mit einem Klinkenmechanismus zusammen. Der     Klin-          kenmechanismus    enthält     einen    durch eine Feder  (nicht dargestellt) vorgespannten     Fühlhebel    19, des  sen freies Ende in die Bahn der in die Maschine       einzuführenden        Fahrharte    ragt.

       ,Der        Fühlhebel    19  ist an     -einem    Schalthebel 18 montiert, der eine     Raste     18a aufweist, und     trägt    eine mit dieser Raste zu  sammen arbeitende Klinke 19a.

   Beim     Einführen     einer Fahrkarte in     die    Maschine wird der     Fühlhebel     19 zur Seite gedrückt, wobei die eingerastete     Klinke     19a den Schalthebel 18 im     Uhrzeigersinn    dreht, so  ,dass der Steuerschalter 15 betätigt     wird.    Ein Hebel  20 am     Winkelhebel    8 löst bei dessen Rückwärts  bewegung die     Klinke    19a von der Raste 18a, wo  idurch der Steuerschalter 15 geöffnet wird,

   während  der     Fühlhebel    19 beim Entfernen der     Fahrkarte     unter der Federwirkung wieder in seine ursprüng  liche Lage     zurückkehrt    und die     mitbewegte        Klinke     19a wiederum     mit    der Raste 18a in     Eingriff    kommt.  Durch diese     Mittel    steuert der Schalter 15 einen  Stromkreis, womit verhindert werden soll,     dassdurch     .die     Kupiervorrichiung    11 von einer eingeführten       Fahrkarte    mehr als ein Abschnitt     entfernt    wird.

   Der  zweite     Steuerschalter    17 ist unterhalb der Druck  räder angebracht; er wird beim Einschieben einer  Fahrkarte durch die     Führungen    4 vor     die    Druck  räder geschlossen. Die Fahrkarte schiebt sich unter  den Schalter 17, bis sie die für den     Abdruck    und  ,den Abschnitt vorbestimmte Lage erreicht. Der dritte       Steuerschalter    16 besitzt einen Schalthebel 21, der  zum Schliessen des Schalters durch einen Stössel     2!2     betätigt wird.

   Sofern die Fahrkarte richtig     in        die     Maschine     eingeführt    wird, drückt sie .am     Ende    der       Einschubbewegung    mit     dem    unteren Rand der     Ab-          schnittspalte    (wovon Teile entfernt worden sind) auf  ,den Stössel 22. Die Steuerschalter 16 und 17 kon  trollieren die richtige Lage der     Fahrkarte        für    den       Druckvorgang.     



  Ein Uhrwerk 23, das den synchronen Antriebs  motor bildet, ist den     Druckrädern    ebenfalls zuge  ordnet. Der     Uhrwerkmotor    treibt eine :drehbare     Nok-          kenscheibe    24     mit    zwei Erhebungen konstanter Höhe    zur     periodischen    Betätigung eines Umschalters 25  zu     bestimmten    Zeiten, z. B. einmal jede Viertel  stunde. Der Umschalter 25 liegt im Stromkreis eines  Betätigungsmagneten 26 zum Einstellen der Zeit  marken-Druckräder. Mit dem Anker des Betätigungs  magneten 26 ist eine Zugklinke 27     verbunden,    die  bei jeder Erregung des Betätigungsmagneten die  Druckräder 6b um einen Schritt weiterdreht.

   Die  Maschine kann mit einer über ein Getriebe ange  triebenen     Anzeigevorrichtung    (nicht dargestellt) ver  sehen sein, die tatsächliche Arbeiten des Uhr  werkes     nachweist.     



  Die     Zugklinke    27 trägt an einem Achszapfen 53  eine Stossklinke 54, die mit einem zehn Zähne auf  weisenden     Klinkenrad    55 zusammen arbeitet. Das       Klinkenrad    55 ist seitlich am Gehäuse des     Betäti-          pungsmagneten    26 montiert und wird :bei jeder Erre  gung desselben um eine Zahnteilung weitengedreht.  Mit dem     Klinkenrad    55 ist eine     Nockenscheibe    56  mit fünf Erhöhungen .fest verbunden, der ein Um  schalter 57     zugeordnet    ist.

   Dieser wird bei jeder  Erregung des Betätigungsmagneten 26 vom einen       Schaltzustand        in    den anderen übergeführt, und er  verbleibt     bis    zur nächsten Erregung im     betreffenden     Schaltzustand.  



  Zwischen den Druckrädern 6 und den     Druck-          hämmern    7 verläuft ein Übertragungsband 28, wel  ches die Druckfarbe für     Aden        übertrag    auf die Fahr  karte mitführt. Dieses Band 28 wird einer Vorrats  spule 29 entnommen und gelangt auf eine     Aufwickel-          spule    30, welche durch den     Betätigungsmagneten    9  über ein Gestänge 31     iangetrieben    wird.  



  Gemäss den     Fig.    4 und 5 .ist die Vorratsspule 29       idurch    eine in ihrem Innern angeordnete Drehfeder       mit    der     Spulenachse    derart verbunden, dass die Spule  durch die Federkraft das Band aufzuwickeln sucht.

    Die     Aufwickelspule    30 wird     idurch    einen     Klinken-          mechanismus    32 mit zwei     Klinken    in Drehung ver  setzt, von :denen jede mit einem von     zwei    Klinken  rädern     zusammenwirkt,    wobei     Idas    eine Klinkenrad  33 ein     rechtsdrehendes    und das andere Klinkenrad  34 ein     linksdrehendes    Zahnrad ist.

   Der     Klinken-          mechanismus    32 wird durch eine Feder 33a in einer  von     zwei        Arbeitslagen    gehalten, in denen der     Klin-          kenmechanismus    entweder mit .dem     .einen    oder     mit     dem     anderen    Klinkenrad 33 bzw. 34 in     Eingriff     steht. Das Antriebsmoment erhält der     Klinkenme-          chanismus    durch den     Betäti@mngsmagneten    9.

   In der  einen Arbeitslage     b.ewirkt        Ader        Klinkenmechanismus          im        Betrieb,        dass    das Band von der Vorratsspule 29  abgezogen wird.

   Diese     Betriebsweise    wird fortge  setzt,     bis    ein Zapfen 35 am Klinkenrad 33 .an den       Klinkenmechanismus    32 stösst und     diesen    verdreht,  so -dass er unter der Wirkung der Feder 33a in       die    andere     Arbeitslage    kippt, wodurch das eine       Klinkenrad    freigegeben wird und das Band auf     idie          Vorratsspule    29 zurückgespult werden kann.  



  Die     Fig.    6 zeigt einen anderen Bandvorschub  mechanismus, bei dem der Betätigungsmagnet 9 einen  Träger 37     ,zweier        -Klinken    38 bewegt, die mit einem      Zahnrad 39 in Eingriff stehen. Das Zahnrad 39       besitzt    -einen zweiten     Zahnkranz    40, der sich     über     den halben Radumfang erstreckt und     wechselweise     mit einem von     zwei        Vorschubrädern    41 kämmt.  Diese     Vorschubräder    wirken abwechselnd als trei  bende kund getriebene .Räder und ziehen so das Band  von der einen Spule zur andern     und    zurück.

   Eine  Platte 42 an der     Einlaufstelle    der Verzahnung ge  währleistet, dass der zum Eingriff kommende     An-          fang    der Verzahnung richtig in die Zähne des be  treffenden     Vorschubrades    41 eingreift.  



  Das in     Fig.    7 dargestellte Schaltungsdiagramm  enthält eine Schaltung mit Mitteln zur Verhinderung  wiederholter Tätigkeit der     Kupiervorrichtung.    Wie  ersichtlich, sind die Mikroschalter 16 und 17 mit  dem Betätigungsmagneten 9 und mit     normalerweise     geschlossenen Kontakten 43a eines Relais 43 in  Reihe     geschaltet.    Die normalerweise offenen Kon  takte 43b dieses Relais sind mit dem Schalter 15  und der Wicklung des     Relais    43 in Reihe     geschaltet.     -Der Schalter 15 und die Kontakte 4.:

  3b     sind    durch  den unter dem     Einfluss    der     Kupiervorrichtung    ste  henden Schalter 50 überbrückt. Beim     .Schliessen    der  Schalter 16 und 17     wind    der Betätigungsmagnet 9  erregt. Dadurch wird die     Kupiervorrichtung    betätigt,  welche den Schalter 50 vorübergehend schliesst.  Durch das Schliessen des Schalters 50 spricht das  Relais 43 an, welches sich in dem über die nun  geschlossenen Kontakte 43b und den     Schalter    15  verlaufenden Stromkreis erregt hält. Die Kontakte  43a öffnen sich und unterbrechen den Stromkreis  des     .Betätigungsmagneten    9.  



  Das Relais 43 kann nicht in den Ruhezustand  zurückfallen, solange der Haltestromkreis über die  Kontakte<I>43b</I> und den Schalter 15 bestehen bleibt.  Dadurch wird eine erneute Erregung des Betäti  gungsmagneten verhindert, was den Abdruck weite  rer Daten auf die Fahrkarte und den Abschnitt  eines weiteren Teils der Fahrkarte zur .Folge hätte.  



       Fig.    7 zeigt auch Mittel, welche nach dem Be  drucken einer Fahrkarte verhindern,     dass    der Betä  tigungsmagnet 26 zur     Forbschaltung    der Druckräder  6 erneut in Betrieb .gesetzt werden kann. Der beim  Erregen des Betätigungsmagneten 9 betätigte Schalter  50 ist mit :den     Umschaltern    25 und 57 in Reihe  geschaltet.

   Somit entsteht     während    der Zeit, in der  sich keine Fahrkarte in der Maschine     befandet,    und  im Fall, dass der Zeitschalter 25 durch die Nocken  scheibe 24 und der Schalter 57 unter der Einwirkung  des Betätigungsmagneten 26 für die     ,Einstellung    der       Zeitmarken-Druckräder        betätigt    wird, sogleich ein  Stromkreis über die Schalter 50, 25 und 57 zum       Betätig        ungsmagneten        26.        Falls        jedoch        eine        Fahr-          karte    gedruckt wird,

   gelangt der     Schalter    50 in  seine Arbeitslage, und die Verbindung zu den Schal  tern 25 und 57 wird unterbrochen. Beim Entfernen  der Fahrkarte wird nun,     weil    der Zeitschalter 25 in  den anderen Schaltzustand     übergeführt    wurde, nach  dem der Schalter 50 in seine Ruhelage zurückkehrte,  der Stromkreis wiederum über den Schalter 25, der    sich nun in der anderen Schaltstellung befindet,  den Schalter 57 zum Betätigungsmagneten 26 auf  gebaut. Sobald der Betätigungsmagnet 26 erregt  wird, nimmt der Schalter 57     selbstverständlich    wie  der- den anderen Schaltzustand ein, wodurch der  Stromkreis zum Betätigungsmagnet 26 geöffnet wird.  



  Eine Lampe 51 zeigt an, dass die     Kupiervorrich-          tung    ihre Tätigkeit ausgeübt hat, die Fahrkarte     sich     aber noch in der Maschine befindet.     Die    Maschine  ist mit einem Zähler 52 ausgerüstet, der jedesmal  betätigt wird, wenn eine Fahrkarte     gültig    gemacht  worden .ist, um     anzuzeigen,        wieviele        Fahrkarten    in  nerhalb eines     bestimmten        Zeitraumes    entwertet wor  den sind.  



  Bei einer .anderen     Schultungsanordnung    zur Steue  rung :der     Zeitmarken-Druckräder    der Maschine kann  der     Schalter    25 mit einem Zeitglied, gebildet durch  die Parallelschaltung eines Kondensators und eines  Widerstandes, und mit der Wicklung     eines    Relais  in Reihe geschaltet sein. Die Kontakte dieses Relais  sind mit dem Betätigungsmagneten 26 parallel ge  schaltet. Die Betätigung des     Schalters    25 hat nach  Ablauf einer kurzen Zeitperiode die Schliessung der  Kontakte zur Folge, so dass die     Zeitmarken-Druck-          räder    6 .impulsweise     fortgeschaltet    werden.  



  Obwohl im vorliegenden Ausführungsbeispiel das       Uhrwerk,        die        Zeitmarken-Druckräder    und zugehöri  gen     Mechanismen    .alle in einer .Maschine angeordnet  sind, können sich diese Teile auch an getrennten       Orten    befinden. Falls z.

   B. die mit     Zeitmarkierung     ausgerüstete     Fahrkartenausgabemaschine    auf einem  Omnibus benützt     wird,    der aus einem Zugwagen  und einem Anhängewagen besteht, ist es angezeigt,  eine     Zeitaggabevorrichtung    auf einem der Wagen,       vorzugsweise    auf dem Zugwagen, vorzusehen, die  über elektrische Leitungen mit einem Betätigungs  magneten für die     Zeitmarken-Druckräder    .auf jedem  Wagen verbunden ist. Sofern die Wagen mehr als  einen Eingang haben, können .an jedem Eingang ein  oder mehrere     Zeitregistrierapparate    aufgestellt wer  den.  



  Im Zugwagen kann ferner in der     Nähe    des       Wagenführers    ein     Druckknopfgerät    ,angeordnet sein,  so dass der Wagenführer bei jeder     Taxstufe    den  Druckknopf betätigen kann, um einen     Stromkreis     für die Erregung eines Betätigungsmagneten zu  schliessen, der die Druckräder einen Schritt weiter  schaltet, so dass auf den gedruckten Fahrkarten die  richtige     Taxstufe    registriert wird. In diesem     Fall     kann auch ein einziges     Druckknopfgerät    .eine Mehr  zahl von Druckrädern mit .anderen Druckmechanis  men an verschiedenen Orten des Wagens oder der  Wagen steuern.  



  In     Fig.    8 ist eine Fahrkarte 44 für ein Transport  unternehmen dargestellt,     die    für eine Benützungs  lauer von zwölf Tagen vorgesehen ist.  



  Die Fahrkarte 44 enthält einen Vordruck in einer  Grösse von z. B. 77 mm X 117 mm. Der Oberteil  45 trägt den Namen der ausgebenden Omnibusge  sellschaft und     endere    Angaben, während der Rest      ,der     Fahrkarte    in einen Kopfteil 46 und     einen    zum  Bedrucken und Abschneiden bestimmten Teil     4.7          unterteilt        isst.    Der zu bedruckende     Teil    ist in Ko  lonnen eingeteilt,     welche    die Fahrroute, das Datum,  die Zeit,     die    Endstation und die     Maschinennummer     repräsentieren.

   Die Druckräder 6 sind in     ihrer    Anord  nung in der Maschine diesen Kolonnen     angepasst.     Die     Kupiervorrichtung    ist     !derart        angeordnet,    dass  auf einer Seite der     Fahrloarte    das untere Eckstück  44a von :

  der     Breite        einer        .Kolonne    und der durch  Querlinien begrenzten Höhe einer Zeile     abgeschnit-          ten        wird.    Nach jedem     Abschnitt        längs    dieser     Kolonne          lässt    sich die     Fahrkarte        um    eine     Zeilenhöhe    tiefer  in die     Maschine        einschieben.     



  Bei der Ausgabe der     ,Fahrkarte    .an den Fahrgast       für    eine     Benützungsdauer    von beispielsweise einer  Woche ist das untere Eckstück 44a bereits entfernt  worden. Wenn der Fahrgast     idie        erste        .Fahrt    :antritt,       führt    er -die Fahrkarte in die     Entwertungsmaschine          ein,    worauf     Einzelheiten    der Fahrroute, Datum und  Zeit und andere Angaben in die     dafür    vorgesehenen  Kolonnen der Fahrkarte     ,abgedruckt    werden.

   Gleich  zeitig bewirkt die     Kupiervorrschtung    :den     Abschnitt     des nächsten     Eckstückes    44b, das sich ,am Ende  der     :gedruckten    Zeile befindet, wodurch die     Fahr-          karte        entwertet    wird.

   Das nächste     .Mal,    wenn der       gleiche    Fahrgast denselben oder einen anderen Om  nibus benützt, steckt er die Fahrkarte     wiederum        in     die     Entwertungsmaschine,    wobei sich die     Fahrkarte     nun infolge der verkürzten Abschnittkolonne um       Zeilenhöhe    tiefer     .in    die Maschine     einschieben        lässt,     so     dass    der nächste Satz Angaben auf die     nächste     Linie ;

  gedruckt und das nächste Eckstück     abgeschnit-          ten        wird:.    Dies     wiederholt    sich jedesmal, wenn der       Fahrgast    !seine Fahrkarte     für    eine :Fahrt benützt,  bis die Benützungsdauer abgelaufen ist.  



  Auf     :diese    Weise     wird    dem     Fahrglast        ermöglicht,     seine eigene     Fahrkarte        gültig    zu machen, ohne die       Notwendigkeit,        hierfür    einen Kondukteur auf dem  von ihm     benützten        Fahrzeug    vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zeitregistrierapparat, dadurch gekennzeichnet, dass er einen synchron laufenden Motor enthält, ferner eine durch diesen angetriebene Nockenscheibe, einendurch die Nockenscheibe betätigbaren Schalter,
    einen in einen über den gemannten Schalter verlau fenden Stromkreis geschalteten Betätigungsmagneten und einen Satz von durch den .Betätigungsmagneten fortschaltbaren Zeitmarken-rädern. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zeitregistrierapparat nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass -den Zeitmarkenrädern mehrere Druckhämmer zugeordnet sind, die den Ab druck der an. den Zeitmarkenrädern eingestellten Zeitangabe auf eine zwischen die Zeitmarkenräder und die Druckhämmer eingeführte Fahrkarte oder dergleichen :bewirken.
    2. Zeitregistrierapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, @dass die Druckhämmer durch einen Betätigungsmagneten bewegt werden, ,der über Schalter .erregt wird, idie beim Einführen einer zu bedruckenden Fahrkarte oder dergleichen in den Apparat betätigt werden.
    3. Zeitregistrierapp:arat nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet :durch Mittel, welche das Arbeiten .des Betätigungsmagneten für die Einstellung -der Zeit markenräder während .des Einführens einer Fahr karte oder dergleichen :in den Apparat verhindern.
    4. Zeitregistrierappa at nach Unteranspruch 3, dadurch .gekennzeichnet, -dass ;die genannten Mittel einen durch den Betätigungsmagneten für die Druck hämmer betätigten Schalter aufweisen, oder mit dem durch die Nockenscheibe betätigten Schalter und einem @durch den Betätigungsmagneten. für die Ein stellung der Zeitmarkenräder betätigten Schalter in Reihe geschaltet ist.
    5. Zeitregistrierapparat nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Nocken scheibe betätigte Schalter und der durch den Betäti gungsmagneten für die ,Einstelluna der Zeitmarken- räder betätigte Schalter Umschalter sind.
CH1211464A 1964-09-16 1964-09-16 Zeitregistrierapparat CH423321A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1211464A CH423321A (de) 1964-09-16 1964-09-16 Zeitregistrierapparat

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1211464A CH423321A (de) 1964-09-16 1964-09-16 Zeitregistrierapparat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH423321A true CH423321A (de) 1966-10-31

Family

ID=4379988

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1211464A CH423321A (de) 1964-09-16 1964-09-16 Zeitregistrierapparat

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH423321A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1807222A1 (de) Frankiersystem
DE1774712C3 (de) Durch Fahrkarten zu betätigende, automatische Bahnsteigsperren
DE1574090A1 (de) Fahrscheingesteuerte Durchgangssperre
DE1914103A1 (de) Steuersystem fuer ein Aufzeichnungsgeraet
DE973975C (de) Einrichtung zur druckschriftlichen Wiedergabe der Angaben von Aufzeichnungstraegern
DE3841235C2 (de) Druckrad-Einstellvorrichtung
DE679640C (de) Schreibrechenmaschine mit Lochbandsteuerung
CH423321A (de) Zeitregistrierapparat
DE1005291B (de) Druckwerk fuer Rechenmaschinen
DE641549C (de) Druckende Lochkartenmaschine
DE763166C (de) Buchungsmaschinenanlage
DE1234060B (de) Pruefvorrichtung fuer mehrstellige Zahlen
DE622817C (de) Einrichtung zum Auswerten von mit Loch- oder sonstigen Markierungen versehenen Streifen, Karten o. dgl.
DE457736C (de) Selbsttaetige elektrische Ablaufanlage
DE1424982A1 (de) Maschinen zum Entwerten von Fahrkarten
DE432603C (de) Lochkartendruckvorrichtung
DE232197C (de)
DE810083C (de) Kontrollvorrichtung zur UEberpruefung der Kassenabrechnung bei Veranstaltungen
DE278888C (de)
DE267102C (de)
DE564260C (de) Versicherungsautomat, insbesondere fuer Kraftfahrzeugversicherungen
AT237941B (de) Verfahren zur Kontrolle und Abrechnung von Belegen
DE2164747C3 (de) Tabuliervorrichtung für kraftangetriebene Schreib- und ähnliche Maschinen
DE612745C (de) Stempelvorrichtung zum Bedrucken von Formblaettern fuer den Zahlungsverkehr
DE905074C (de) Geraet zur Herstellung von mit allen erforderlichen Aufschriften versehenen Eintrittskarten, insbesondere fuer Kinotheater